Coffee Bike

Diskutiere Coffee Bike im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo, Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Flyer des Franchiseunternehmens Coffee Bike mitgenommen, da ich eventuell Interesse hätte. Gibt es...

  1. #1 neefi1965, 13.10.2015
    neefi1965

    neefi1965 Mitglied

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    Hallo,
    Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Flyer des Franchiseunternehmens Coffee Bike mitgenommen, da ich eventuell Interesse hätte. Gibt es hier jemanden der damit schon Erfahrung gesammelt hat? Oder was denkt Ihr darüber? Kann man sich damit seinen Lebensunterhalt verdienen?

    Gruß Roger
     
  2. Mart

    Mart Mitglied

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    Hier in den tiefen des Forums gibt es threads zum Thema, daran erinnere ich mich. Mehr kann ich im Moment leider nicht zur Diskussion beitragen, aber du bekommst bestimmt noch fundiertere antworten.
     
  3. Karal

    Karal Mitglied

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  4. #4 dharbott, 09.04.2016
    dharbott

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    Wozu brauchst Du da ein Franchise, das Dich nur unnötig Geld kostet, Dich in Deiner Unternehmerischen Tätigkeit einschränkt (Auswahl des Kaffee's) und zu guter letzt noch Geld kostet?
     
  5. martin

    martin Mitglied

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    Davon Leben kann man durchaus. Du darfst bloß nicht damit anfangen Dir von dem was am Ende des Monats über bleibt deinen Stundenlohn auszurechnen ;)
    Mit einer 70h/Woche komme ich im Moment ca. auf das was ich zuletzt mit meinem 32h-Agenturjob verdient habe.
     
  6. #6 silverhour, 15.04.2016
    silverhour

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    Mal ganz naiv gefragt: Warum macht man das dann?
     
  7. lamo

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    Ohne es von @martin zu wissen: Vielleicht weil es einem mehr Spaß macht als vorher...? Nur so ein Gedanke.
     
  8. Karal

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    Als kleiner Nebenerwerb macht es mir Spass. Davon leben, wäre es bei uns sehr schwierig. Die Standgebühr sind dafür meistens zu hoch.
     
  9. #9 secuspec, 15.04.2016
    secuspec

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    Ich frage mich bei den ganzen Unternehmungen immer wieder, wie die Leute damit im Alter klarkommen werden, oder ob auf Deutschland eine riesige Welle von Altersarmen zurollt, die sich in Zeiten ihrer Erwerbstätigkeit sowieso schon sehr einschränken mußten und nichts zurücklegen bzw. Eigentum erwerben konnten. Und dann auch noch diese Franchises, wo eigentlich nur der Franchisegeber etwas verdient, derjenige der für einen Hungerlohn die Arbeit verrichtet aber kaum über die Runden kommt. :(
     
  10. #10 silverhour, 15.04.2016
    silverhour

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    Das frage ich mich auch. Wobei eine anständige Krankheit oft schon reicht. In einem früheren Berufsleben hatte ich öfters mit Freelancern zu tun, die nach 3 Wochen Grippe schon finanziell am Ende waren.
    Aber das ist ein anderes Thema. Sorry fürs OT.

    Zurück zu OT ( On-Topic ): Wieviele Käffchen gehen denn bei einem Coffe Bike so am Tag über die Lenkstange?
     
  11. martin

    martin Mitglied

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    @lamo .. Danke.

    Was hier gleich für sesselpupsende Schlüsse gezogen werden. ;)
    Nur weil sich ein Teil der Bevölkerung selbstständig macht, in gewisser Weise selbst ausbeutet um etwas (eigenes) aufzubauen und bestenfalls Mitmenschen in Lohn und Brot bringt braucht Ihr noch lang keine Angst haben, dass Euch aufgrund der drohenden Welle von Altersarmut später mal die zweite Scheibe Salami vom Brot gemopst wird ;)

    Als Festangestellter, bestenfalls noch im öffentlichen Dienst, kann man sich sicher eher mal 3 Wochen Grippe leisten oder halt auch einfach keine Lust auf die Arbeit und die Kollegen haben - das die Gemeinschaft auch jene Kollegen mitträgt die nur 80% und weit weniger powern wird bei der Altersarmut-Keule natürlich außen vor gelassen.

    Ich kenn beide Seiten und war auch schon zu Zeiten von Festanstellung&Co immer froh auch mit Freelancern zusammen zu arbeiten.
    Ist halt eine Typfrage. Es gibt Menschen die halten sich an der Arbeit fest und lassen spätestens nach 8h den Stift fallen - es gibt andere die packen Dinge an, haben Ziele vor Augen und ziehen halt auch mal 20h und länger durch wenn es nötig ist. Ganz egal ob es nun für die eigene Firma ist oder die des Arbeitgebers.

    Ihr müsst da schon eine Grenze zwischen Selbstständigen und Scheinselbstständigen ziehen.
    In der Regel ist die Scheinselbstständigkeit die vorprogrammierte Altersarmut. Hier geht es ja aber auch einzig und allein darum Lohnnebenkosten auf Kosten von Schwachen zu sparen denen es an Perspektiven mangelt.

    Wenn Ihr nicht im öffentlichen Dienst arbeitet - schon mal darüber nachgedacht, dass Euch vielleicht ein Selbstständiger jeden Monat die Kohle aufs Konto schiebt? Ihr regelmäßig mit betreten eines Restaurants von Selbstständigen bewirtet werdet? Ihr mit jeder Pizza die Ihr beim Italiener verdrückt einen Teil zu dessen Alterssicherung beitragt und das Geld schlussendlich so auch seinen Sinn und Zweck erfüllt. Geld als Zahlungsmittel hält den Wirtschaftskreislauf am Leben und muss daher in Bewegung bleiben ;)

    Ich für meinen Teil bin gerne dazu bereit auf gewisse Annehmlichkeiten und Sicherheiten zu verzichten - eine Zeit lang auf Sparflamme zu Leben und sich damit ein Stück weit selbst auszubeuten. Vor Augen habe ich dafür meine selbstgesteckten Ziele und ganz klar die Unternehmenszahlen.
    Und die sehen gerade echt ganz gut aus - allerdings muss ich noch eine Zeit lang "bluten" und regelmäßig reinvestieren bis die ganze Nummer so stabil steht, dass ich mich auch vom Arbeitsvolumen wieder etwas drosseln und das Ganze nach und nach auf mehr Schultern verteilen kann.

    Bin im übrigen auch kein Franchisenehmer von Coffee-Bike. Ich mach mein eigenes Ding und will mir von niemanden den Kaffee, das Equipment, den Aufbau und erst recht den Look vorgeben lassen ;)

    [​IMG]
    Mittlerweile sieht das Fahrrad schon wieder ein wenig anders aus. Eine ständige Schrauberei. Das Setup ist aber weitestgehend noch das selbe. La Marzocco GS/3 Strada Hybrid + ECM S Automatik 64. Das Duo schlägt sich echt besser als gedacht - hatte anfänglich befürchtet, dass ich nicht drumherum komme die Robur mit auf die Märkte zu schleppen ;)

    @Karal
    Die Standgebühren sind idR lächerlich gering - man kann es aber überhaupt nicht pauschalisieren.
    Hier in Berlin sind bei durchschnittlichen Wochenmärkten meist etwa 8-15€ pro lfd Meter fällig. Plus 6-10€ Strompauschale.

    Mieten für Veranstaltungen sind ganz anders kalkuliert - dafür kannst Du meist auch mit wesentlich höheren Umsätzen rechnen.
    Hier zahlst Du als Caterer ganz schnell mal 150€ den lfd Meter + 200€ für Strom.

    @silverhour
    Genauso wenig kann man pauschal sagen, dass ein Kaffeefahrrad täglich x Kaffee bzw Euro abwirft.
    Das hängt natürlich ganz Stark von der Kaufkraft am Standort bzw. der Besucher ab - genauso aber auch vom Wetter und speziell bei Wochenmärkten von der Marktzeit.
    Wochenmärkte die sich lediglich über den Vormittag erstrecken werden nach und nach aufgrund des sich wandelnden Kaufverhaltens aussterben bzw. anpassen müssen. Merkt man zumindest in Berlin derzeit ganz stark.

    Auf einem durchschnittlichen Berliner Wochenmarkt hast Du irgendwas zwischen 100 bis 250 Kunden.
    Ich habe aber auch immer mal wieder und gerade bei Dauerregen, etc. Markttage mit 25 und weniger Kunden.
    Das tut weh - aber nur wer steht und das auch im Winter bekommt für die Sommersaison einen lukrativen und festen Stellplatz.

    Genug für heute.. Gute Nacht ihr Lieben..
     
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  12. Karal

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    @martin, Danke für die interessanten Infos. In der Schweiz, insbesondere in Zürich werden kaum Betriebsbewilligungen für den öffentlilchen Boden erteilt. Es bleiben also Veranstaltungen, mit zum Teil sehr kostenspieligen Standgebühren aber auch wie du sagst, potentiell höheren Umsätzen.
     
  13. #13 silverhour, 16.04.2016
    silverhour

    silverhour Mitglied

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    @martin
    Auch von mir ein Dank für das Untermauern mit ein paar Erfahrungswerten. Auch wenn es ehr grobe Infos sind helfen sie doch bei der Einschätzung.
     
  14. martin

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    Für den öffentlichen Boden zumindest außerhalb festgesetzter (Wochen-)Märkte ist es in Deutschland bzw. zumindest in Berlin auch sehr schwer. Für Kaffeefahrräder sogar offiziell verboten. Auf festgesetzten Märkten hingegen müssen halt die ganz normalen Hygieneauflagen eingehalten werden. Daher kann man sich bei mir am Rad auch mit warmen Wasser die Hände waschen ;)
     
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  15. #15 secuspec, 18.04.2016
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    Das selbst ausbeuten ist eine Sache des/der Einzelnen. Andere Menschen in Lohn und Brot zu bringen ist eine tolle Sache und verdient generell Respekt und Achtung, keine Frage. Es geht mir mit meiner ernsthaft gemeinten Frage darum, ob man von etwas wie einem Coffee Bike (ggf. im Franchise) nachhaltig leben kann. Dabei geht es nicht um Luxus oder irgendwelchen Anhäufungen rein materieller Dinge.
    Was mich sorgt ist der teilweise in meinem Augen völlig naive Ansatz so mancher Unternehmung. Gerade weil in einigen Dingen Herzblut ud nicht selten das gesamte Ersparte hängen. Dann kommt ggf. noch der Druck hinzu Kredite (sofern man welche bekommt) oder familiär geliehenes Geld irgendwann auch zurückzahlen zu müssen (und das ja auch i.d.R zu wollen).

    Hmmm - also ich bin seit 27 Jahren berufstätig, davon knapp 17 Jahre als Freelancer im IT Security und Netzwerkbereich - deswegen stelle ich mir eben genau die Frage nach der Altersarmut von Leuten mit einem Minijob nach dem anderen bzw. mehreren parallel und dem damit häufig nicht vorhandenen Polster.

    Absolute Zustimmung - trotzdem muss man sich bewußt sein, dass man sich in einem niedrig bezahlten Sektor bewegt.

    Der letzet Satz ist wesentlich! Und genau da hapert es bei nicht wenigen.

    Also nichts für Ungut - wenn alles bedacht ist und das für denjenigen passt der das dann auch konsequent angeht, dann zolle ich meinen größten Respekt. Affekt Unternehmungen allerdings, machen mich sehr nachdenklich.
     
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