Conti Empress

Diskutiere Conti Empress im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo Zusammen, hoffe, dass mir eventuell jemand hier mit meiner Conti Empress weiterhelfen kann. Ich habe die drei Kolbendichtungen neu...

  1. birel

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    Hallo Zusammen,

    hoffe, dass mir eventuell jemand hier mit meiner Conti Empress weiterhelfen kann.
    Ich habe die drei Kolbendichtungen neu gewechselt. Nach der Revision musste ich feststellen, dass sich sehr wenig, oder fast kein Druck im Zylinder aufgebaut hat. Auch nach dem Drücken des Hebels ohne Siebträger ist kaum ein Wasserfluß vorhanden.
    Kann es eventuell am Kolben liegen, dass der zu tief sitzt und eine Dichtung die Öffnung teilweise im Zylinder versperrt. Nur leider kann ich den Kolben auch nicht weiter in die Kolbenstange drehen, da er bereits auf Anschlag sitzt.
    Vielleicht fällt jemand hierfür eine Lösung ein.
    Vorab danke an Alle.
     

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  2. #2 Sansibar99, 23.03.2020
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    Wenn du das Kolbenpaket ausbaust, die Maschine mit Wasser befüllst und die Heizung betätigst - kommen dann heiße Wasserjets aus den Löchern in der Wand der Brühgruppe? (Achtung: heißer Wasserdampf, nicht verbrühen!)
    Wenn nicht, ist vielleicht das Steigrohr verkalkt.
    (War die Maschine vor deinem Dichtungswechsel bei dir in Betrieb?)

    Zweite Option: Prüfe bitte, ob die kleinen Löcher in den Flanken des Messingkolbens zwischen den Lippendichtungen nicht verstopft sind, sonst drückt der Wasserdruck die Dichtungen nicht gegen die Zylinderwand und das Wasser "haut dir nach oben ab" (das wiederum würdest du auf der Rückseite der Brühgruppe durch eine kleine Bohrung beim Bezug austreten sehen) - das würde aber den fehlenden Fluß bei gezogenem Hebel und ohne Siebträger nicht erklären, der erste Absatz schon.

    Gibt es mehr Bilder?
     
  3. abocgn

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    Das Manometer zeigt aber schon Druck - oder?
     
  4. #4 ptotheaul, 24.03.2020
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    Hallo zusammen,

    ich schalte mich mal ein, da die Maschine ursprünglich von mir kam und wir schon viel über das Telefon überlegt haben. Meiner Meinung nach hat der Kolben zu viel spiel (wackelt unten rechts, links). Ich habe leider keinen Vergleich, da ich mittlerweile keine Conti mehr habe...
    Die Maschine ist schon ca. ein Jahr bei dem Nutzer, Steigrohr ist nicht vestopft und die Löcher sollten ebenfalls frei sein.

    @Bernd - vllt. kannst du das Video mit dem Kolbenspiel hier reinposten?

    Allen eine gesunde Woche.
     
  5. abocgn

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    Auf dem Foto oben sieht der Kolben nicht schön aus (gammelig und ordentlich Kerben). Aber so wie die Dichtungen aussehen, müsste der funktionieren.
    Ich habe zwar auch schon sehr verschlissene Brühgruppen gesehen, aber dann ist der Kolben auch mehr weg gefressen ...

    Wie dem auch sei. Das Manometer muss Druck anzeigen.
     
  6. #6 banause, 24.03.2020
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    Eigentlich sollte doch das Kolbenspiel, sofern im Rahmen der üblichen Abnützung, nicht die zentrale Rolle spielen, da das Abdichten doch durch die 3 Dichtungen bewerkstelligt werden sollte. Was mir dazu einfällt: wie stramm sitzen die in der Buchse? Meine: wenn du den Kolben in die Buchse einfädelst, geht das ganz leicht, oder merkst du, wie deine neuen Dichtungen einfach so reinflutschen oder nur mit letwas Druck in die Buchse rutschen? Frage deshalb, weil von 2 Anbietern (ich glaube espresso.ganzganzganzgroß und TSE aus Österreich) unterschiedliche Durchmesser (eigentlich für die Faema Brühgruppe) für die Conti als geeignet erachtet werden. Soweit ich mich recht erinnere, die Ösis 51 mm, die anderen 52 mm. Wenn du die kleineren mit etwas geweitetem Buchsendurchmesser kombinieren würdest, könnte das vll der Grund sein.
    Gruß Martin
     
  7. birel

    birel Mitglied

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    Hallo an alle Helfer !
    So, das Problem ist gelöst !
    Der Kolben saß im Zylinder etwas zu tief und hat mit der unteren Dichtung teilweise die beiden Löcher für den Zulauf verdeckt. Somit kam nicht genügend Wasser in den Zylinder.
    Da aber die Kolbenstange schon bis auf Anschlag mit dem Kolben verschraubt war, konnte ich auch den Kolben nicht weiter nach oben drehen.
    Ich habe jetzt mit dem Schneideisen 2 Gewindeumdrehungen eingeschnitten und konnte somit den Kolben weiter nach oben drehen.
    Die Unterkante des Kolbens liegt nun beim Betatigen des Hebels ca. 1mm über dem Wasserzulauf.
    Denke, so sollte es auch sein.

    Nochmals danke an alle, die mich mit meinem Problem unterstützt haben !

    Gruß
    Bernd
     
    caferacer1980 gefällt das.
  8. kafin

    kafin Mitglied

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    Schön, dass das wieder funktioniert. Mir erschließt sich allerdings nicht, warum sich dies nach 60 Jahre verändert haben soll. Die Kolbenstange wird sich durch die Belastung ja nicht so stark gelängt haben oder ist das doch realistisch? Oder ist der Bolzen, der sich bei der Kolbenstange oben im Langloch befindet oder das Langloch selber, total ausgenudelt, so dass die Kolbenstange und damit der Kolben zu tief sitzt?
     
  9. turriga

    turriga Mitglied

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    Da längt sich bei den eingebrachten Kräften keine Kolbenstande, ein „ausnudeln“ der Bohrung dagegen könnte schon der Fall sein.
     
  10. abocgn

    abocgn Mitglied

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    Dadurch, dass der Hebel umgelegt wird, werden doch die Löcher für die Heißwasserportion frei gegeben.
    Vermutlich hat dann der Hebel zu viel Verschleiß in der Mechanik oder der Hebel geht zu früh auf Anschlag.
    Kann es das sein?
     
  11. Sansibar99

    Sansibar99 Mitglied
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    Das wurde doch von den beiden Vorpostern schon gesagt, nur mit den besseren Begriffen...:rolleyes::p
     
  12. abocgn

    abocgn Mitglied

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    @Sansibar99
    Danke für's Aufpassen und korrigieren.
     
  13. kafin

    kafin Mitglied

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    Ich habe mich bei dem Begriff von der derzeitigen Lage im Land leiten lassen. Verursacht durch die vielen Hamsterkäufe sind auch viele Supermärkte total ausgenudelt. ;-)
     
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