Dalla Corte Mina

Diskutiere Dalla Corte Mina im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Daher ist die GBW allenfalls gut um die schwanung von 0,1 bis 0,2g pro sekunde zu eliminieren. Aber selbst das geht ja nicht. Denn die zeigt wie...

  1. Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Von welcher GBW Mühle sprichst du? Die Etzinger z.B. zeigt nichts Verfälschtes an.

    Ja, das mag sein für deine recht „eigene“ Herangehensweise, mit der du scheinbar auch gut zurecht kommst. Ich sehe den Vorteil von GBW aber überhaupt nicht im Ausgleich von Alterung/Witterung, sondern grundsätzlich beim Dial In und Bohnenwechsel und da sind die Vorteile massiv, aber eigentlich ist das hier OT.


    Rein physikalisch ist der Hebel sehr gering, den man hier hat bei laufendem Bezug, weder Flow noch Brühdruck können sich hier in größerem Ausmaß bewegen, mag sein dass da was schmeckbar ist, aber oben genannter 6 Bar Bezug wird nicht gehen, was ich einfach schade finde, da es technisch mit DFR vermutlich realisierbar wäre und bei manchen Bohnen/Mühlen Kombis hervorragend schmeckt. Wenn das ginge, wäre die Mina meine Maschine zu Hause.
     
  2. ndlndl

    ndlndl Mitglied

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    ich rede von Mahlkönig. Wurde getestet und gleich auseinaner genommen durchs nachwiegen.

    das ist keine eigene herangehensweise, sondern so funktioniert das ganze nunmal.
    Die Konstanten sind die Füllhöhe (nicht die Füllmenge) und eine von mir gewünschte Flowrate, welche den besten Geschmack liefert. Das sind eben bei mir die 0,4 g/s bei single bzw 0,7 g/s bei doppio. Die Temperatur muss natuerlich so eingestellt werden dass diese fuer den gaumen den optimalen geschmack bringt. Aber die verstellt sich nach einmal einstellen ja nicht.

    Ich messe mit meiner schieblehre. Die optimale fuellmenge habe ich wenn der getampede puck bis kante oben 13mm sind. Denn dann hat man ca 1mm headroom. Bis 14mm gehts noch. Dann sind es 2. Unter 13 geht noch 12,9 aber dann wirds eng dass die Schraube den puck aufreisst.
    Ich stelle dann nicht auf eine bestimmte menge in gramm ein. Sondern auf die ideale fuellhoehe und ideale flowrate unter der geschmacklich optimalen temperatur.


    was redest du von 6 bar ? Die Mina liefert immer den eingestellten Pumpendruck von zb bei mir 9 bar oder 9,5 bar. Je nachdem was man einstellt.
    Die mina macht kein pressure profiling sondern flow profiling.

    Wegen dem “Hebel”. Wenn du nochmal liest was ich geschrieben habe, stellst du fest, dass es GESCHMACKLICH einen grossen Unterschied macht ob ich nach der PI aut DFR12 gehe und zb 4s spaeter auf 8. Oder direkt nach PI auf 8.
    ABER: die flowrate zeigt in beiden faellen die zb 4g/s. Dh du siehst an der flowrate keinen Unterschied, schmeckst aber sehewohl einen krassen Unterschied.

    muss man einfach mal ausprobieren dann kannst du nachvollziehen was ich meine. Wenn man jedoch nur theoretisch irgendwas zusammen reimt eben nicht.
     
  3. Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Sicher, die meisten Baristi auf der Welt, gehen das Thema per Schieblehre an…


    Ich rede von Brühdruck, nicht Pumpendruck. Jede Maschine, die den Flow beeinflussen kann, kann auch den Brühdruck beeinflussen, da die Größen miteinander korrelieren. Wenn der Flow während dem Bezug aber nicht weit genug reduziert werden kann, habe ich keine große Auswirkung auf den Brühdruck. Bei 0,4g/s fällt der Druck nahezu ausschließlich am Puck ab, das DFR ist dann fast außer Funktion. Ist doch schön, wenn du in der Lage bist, sogar das noch deutlich rauszuschmecken. Fährst du eigentlich unterschiedliche Profile bei Single und Double?


    Du meinst z.B. an meiner Mina bei der Arbeit, das wäre eine Idee bevor ich weiter reime, vielleicht habe ich das aber auch schon.
     
    Silas, infusione und ReneK. gefällt das.
  4. #984 infusione, 10.08.2022
    infusione

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    Das wäre interessant, wenn du die geschmackliche Änderung beschreiben könntest (Geschmack, Säure, Nachgeschmack, Körper, Balance).

    Bei der Mina gibt es zwei Stellen, an denen bei Flow >0 Druck abfällt.
    Einmal am DFR (bzw. Gicleur bei ganz geöffnetem DFR)
    Einmal über den Puck.

    Ist der Flow durch dem Puck viel kleiner als durch das DFR geregelt, fällt wenig Druck übers DFR ab.
    Bei niedrigen Leerlaufflowraten wie z.B. 5g/s macht sich aber ein Druckabfall schon deutlich bemerkbar. So deutlich, dass Pumpen- und Brühdruckmanometer unterschiedliche Werte anzeigen.

    Von daher halte ich die Geschmacksunterschiede bei verschiedener Abfolge der Flowraten nicht für Magie, sondern für ein Ergebnis verschiedener Druckprofile. Und das bei einer flowgesteuerten Maschine. ;)
     
  5. ndlndl

    ndlndl Mitglied

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    das ist keine eigene herangehensweise, sondern so funktioniert das ganze nunmal.
    Sicher, die meisten Baristi auf der Welt, gehen das Thema per Schieblehre an…

    Ich hatte beschrieben, dass die Füllhöhe UND Flowrate die Konstanten sind und eben NICHT Füllmenge in gramm. Darauf bezogen meinte ich: So funktioniert das nunmal. Wer die Füllmenge statt der Füllhöhe als Konstante sieht, sitzt ebenso einem Irrtum auf.

    Dass ich persönlich mich der Einfachheit dafür entschieden habe die Füllhöhe mit der Schieblehre zu messen, ist nicht entscheidend und zweitrangig. Du kannst das auch mit dem Tool welches Dalla Corte anbietet messen. Weitere Möglichkeiten wie man die Füllhöhe messen kann fallen mir grad nicht ein. Jedoch sagt selbst Dalla Corte dass die Füllhöhe entscheidend ist und sie einen Headroom zwischen 1 und 2 mm empfehlen und auf den komme ich eben mit den 13,0 bis ca. 14,0mm Abstand von Siebrand bis Puck. Wenn man nur nach der Pulvermenge in gramm geht kommt man relativ einfach aus dieser Range raus.
    Daher würde ich jedem empfehlen sich mit der Füllhöhe zu beschäftigen und damit dass die Flowrate passt. Wieviel gramm dazu nötig sind und auch der Mahlgrad erngeben sich daraus. Damit ist eben die Menge in gramm keine Konstante. Darauf wollte ich raus.


    was redest du von 6 bar ? Die Mina liefert immer den eingestellten Pumpendruck von zb bei mir 9 bar oder 9,5 bar. Je nachdem was man einstellt.
    Die mina macht kein pressure profiling sondern flow profiling.
    Ich rede von Brühdruck, nicht Pumpendruck. Jede Maschine, die den Flow beeinflussen kann, kann auch den Brühdruck beeinflussen, da die Größen miteinander korrelieren. Wenn der Flow während dem Bezug aber nicht weit genug reduziert werden kann, habe ich keine große Auswirkung auf den Brühdruck. Bei 0,4g/s fällt der Druck nahezu ausschließlich am Puck ab, das DFR ist dann fast außer Funktion. Ist doch schön, wenn du in der Lage bist, sogar das noch deutlich rauszuschmecken. Fährst du eigentlich unterschiedliche Profile bei Single und Double?

    Ob ich nun

    1. von z.B. DFR4 (PI) auf DFR12 schalte und dann nach 3 sekunden auf DFR 8 gehe und am Ende des Shots mit DFR6 raus
    ODER
    2. eben von DFR4 (PI) direkt auf DFR8 ist vollkommen latte. Das Brühruppenmanometer zeigt immer die 9 bar an und die Flowrate beträgt immer 0,4 g/s wenn Mahlgrad und Füllhöhe im 1er Sieb passen.
    ABER: Man schmeckt eben einen Unterschied zwischen 1 und 2 auch wenn man den weder beim Brühgruppenmanometer sieht noch eine unterschiedliche Flowrate hat.
    Ich denke du willst mit deiner Theorie aussagen, dass wenn man weder in Flowrate noch im Brühdruckeinen Unterschied sieht es eben keinen geben kann. Das ist aber eben schlichtweg falsch. Denn wäre es richtig, hätte ja die Fraktion die sagt: Flow Profiling ist für dunkle Röstungen überflüssig sogar recht. Das ist aber eben nicht der Fall.


    muss man einfach mal ausprobieren dann kannst du nachvollziehen was ich meine. Wenn man jedoch nur theoretisch irgendwas zusammen reimt eben nicht.
    Du meinst z.B. an meiner Mina bei der Arbeit, das wäre eine Idee bevor ich weiter reime, vielleicht habe ich das aber auch schon.

    Du meinst z.B. an meiner Mina bei der Arbeit, das wäre eine Idee bevor ich weiter reime, vielleicht habe ich das aber auch schon.

    Wenn du eine Mina hast, wundert es mich dass du dann nicht merkst, dass man Unterschiede zwischen z.B. DFR12 und DFR8 schmeckt auch wenn eben der Brühdruck und auch die Flowrate gleich bleiben.
    Damit sich am Manometer was sichtbar bewegt müsste ich von DFR12 auf DFR3 oder so zurück schalten und das schmeckt zumindest bei dunklen Bohnen scheisse. Verwässert. Lasch wie Filterkaffe.
     
  6. ndlndl

    ndlndl Mitglied

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    Ich würde den Geschmackunterschied so beschreiben, dass es mit DFR12 intensiver schmeckt als mit DFR8. DFR8 schmeckt runder. Es ist echt bohnenabhängig ob ich kurz auf DFR12 gehe um dann auf DFR8 den Bezug fast bis zu Ende zu führen und nur ganz hinten mit DFR6 raus zu gehen. Oder direkt auf DFR 8 gehe. Genauso ist es bohnenabhängig ob ich nach der PI eine Pause einlege oder nicht.
    Ich probiere einfach bei jeder Bohne aus was am besten schmeckt und speichere dann wenn die Packung leer ist das Profil und starte mit dem zuletzt als bewährt befundenen wenn ich die Bohne wieder habe.

    Und ja bei DFR5 und darunter gibt es einen Unterschied zwischen Pumpe und Brühgruppe. Aber diesen Bereich nutze ich gennerell nur bei der Pre Infusion.
    Aber es sei nochmal erwähnt, dass ich ausschließlich säurefreie dunkle Röstungen trinke, da ich Säure aus gesundheitlichen Gründen nicht abhaben kann. D.h. auch nur minimale Restsäure fällt bei mir aus.
    Ich erwähne es deswegen weil es ja durchaus sein kann, dass es sich in der helleren skandinavischen Welt etwas anders darstellt. Es gibt bei neapolitanischen Röstungen ja z.B. ein paar Besonderheiten die gegen die 3rd Wave Theorie laufen wie z.B. 3rd Wave sagt: Umso dunkler umso niediger die Temp. Ist bei neapoitanischen aber genau falsch. Weitere Besonderheit ist, dass man das Bittere am Ende abschneidet und den Bezug quasi nie zu Ende führt. usw.
     
  7. Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Du antwortest ja immer so, als ob ich abgesprochen hätte, dass die Flowsteuerung der Mina überhaupt etwas bewirkt, dass tue ich ja gar nicht. Ich sage nur, dass die Möglichkeit während dem Bezug nach der PI eingeschränkt sind, z.B. im Vergleich zu einer E61 mit Nadelventil, wo man den Flow eben soweit reduzieren kann, dass man völlig easy einen 6 Bar Shot ziehen kann, auch bei 9 Bar Pumpendruck. Dazu muss die Regelung aber ohnehin stufenlos von statten gehen. Zu Hause will ich das nicht mehr missen, wo ich mehrmals täglich zwischen dunkel und hell wechsle, bei der Arbeit ist das für mich weniger wichtig. Daher steht bei der Arbeit auch die Mina und zu Hause die Bianca, die ansonsten der Mina natürlich in allen Bereichen unterlegen ist. Ich halte aber auch die Nadelventillösung für absolut reproduzierbar, wenn man sich auch nur ein bisschen Mühe gibt. Wenn die Mina das eben auch noch könnte, wäre es die für mich perfekte Maschine.
     
  8. #988 Genussmodus-an, 15.08.2022
    Genussmodus-an

    Genussmodus-an Mitglied

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    Die neue Mina ist eingezogen und gewöhnt sich aktuell an ihr neues Zuhause. Wirklich wunderschön, leise und sehr wertig die Maschine.

    Ich habe vom Händler den Hinweis erhalten, dass man DFR0 laut DC niemals nutzen soll. Das wundert mich, da das ja erst nachträglich eingeführt wurde. Kennt Ihr diese Aussage, bzw den Hintergrund?

    Aktuell nutze ich den Bodenlosen ST und habe damit ein Problem: Auch wenn ich den ST recht stark anziehe, tropft beim druckaufbau Wasser am Siebträger vorbei. Muss man bei der Mina den ST deutlich fester einspannen als bei einer E61 BG?

    Nutzt jemand von Euch die iphone app? Mein Display sperrt sich leider bei der app benutzung während dem Bezug und ich habe es noch nicht geschafft das timeout verhalten für die app zu ändern.
     
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  9. CEflat6

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    Bei meiner DC Mini, in der meines Wissens nach die gleiche Brühgruppe verbaut ist, muss ich den Siebträger ebenfalls sehr fest einspannen.

    Habe mal gehört, das es maßgeblich was damit zu tuen hat ob eine Silikon oder Kautschuk Brühgruppendichtung verbaut ist.

    Konnte leider für die DC keine Silikondichtung finden und habe es daher nicht testen können.
     
  10. #990 infusione, 15.08.2022
    infusione

    infusione Mitglied

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    Das wundert mich auch.

    Vor allem, weil man damit prima eine V60 brühen kann. Mit automatische Abschaltung, hier bei 318g.

    Und so ganz 0 ist es auch nicht. Ein bisschen was (0,3g/s) kommt auch bei 0 durch.
     
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