Demoka M203 / M205 nicht fein genug ?

Diskutiere Demoka M203 / M205 nicht fein genug ? im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo liebes Kaffee-Netz! Hab ein gewaltiges Problem mit meiner Demoka M-205 (wohl vom Mahlwerk her Baugleich mit der M-203). Ich bekomme...

  1. #1 MarkusBrosch, 02.05.2006
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    MarkusBrosch Gast

    Hallo liebes Kaffee-Netz!

    Hab ein gewaltiges Problem mit meiner Demoka M-205 (wohl vom Mahlwerk her Baugleich mit der M-203).

    Ich bekomme die Bohnen nicht fein genug gemahlen. Ich schraube die Mühle zu bis sich am Anschlag die Scheiben gerade berühren und selbst dann ist es noch nicht fein genug. Wenn ich dann etwas übertreibe, also die Mühle um noch 2-3 "Zähne" mehr zuknalle (ja, ich weiß, nicht gesund für das Ding) dann wirds langsam fein genug.

    Fakt ist: Ich muss mit meinem ganzen Körpergewicht tampern damit ich auf die richtige Menge bei rund 20-30s Extraktion komme ...

    DAS KANN NICHT NORMAL SEIN.

    - Die Bohnen sind es nicht, egal ob ich gekaufte verschiedenster Herkunft oder selbst geröstete Bohnen verwende.
    - Die Espressomaschine (Silvia) baut einen MAX Druck von 9 bar auf. Also auch nicht.
    - Das Mahlgut sieht MEINER Meinung nach gleichmäßig aus. Aber ich weiß nicht wie es aussehen MUSS.

    Gibt es bekannte Probleme mit der Demoka ? Dürfen sich die Scheiben berühren (ich nehme an nein, die gehen ja sonst mit der Zeit "drauf" ...) ? Was könnt ihr mir raten ?

    Mit besten Grüßen,
    Markus
     
  2. #2 koffeinschock, 02.05.2006
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    wie alt ist denn deine mühle? also..wie viel kaffee hat sie schon gemahlen? könnte ja sein, daß die mahlscheiben abgenutzt sind.

    nette hp übrigens ;)

    (ich würde aber den druck mit dem st-manometer auf 9,5-10bar stellen ;) )
     
  3. #3 MarkusBrosch, 02.05.2006
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    MarkusBrosch Gast

    Nein, die Mühle ist nagelneu (gut, inzwischen 2 Monate alt) und auch sauber (letztens erst aufgeschraubt und nachgesehen ob da was "faul" ist ;)

    Irgendwie traue ich der Sache nicht.

    Auch klingt es als wäre die Mühle nicht perfekt justiert - sobald ich sie zuschraube bis sich die Scheiben leicht berühren, hört man ein rhytmisches Schleifgeräusch.

    Wie man hier im Forum oft liest, haben wohl einige Leute das Problem, aber es gab keine Lösungsvorschläge. Habt ihr die Mühle einfach zurück geschickt ?

    Danke für weitere Tips!

    PS: Warum gerade 9.5 - 10 bar ? Das Ziel ist ja etwa 8-8.5 bar, welches sich hoffentlich mit 9 bar realisieren lässt ?!
     
  4. #4 DaleBCooper, 02.05.2006
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    Das Schleifen der Scheiben im "Leerlauf" scheint noch nicht endgültig "STOP" zu bedeuten, wenn ich bisherige Posts zu diesem Thema richtig interpretiere. Die Demoka weist im Mahlwerk vermutlich eine gewisse Mischung aus Elastizität und Eierigkeit auf – ist ja keine Riesenmühle.

    (Davon abgesehen laufen die Scheiben aber auch bei Gastromühlen nicht immer 100% konzentrisch/parallel, was wohl jeder bestätigen kann, der mal eine zerlegt hat)

    Ich habe allerdings auch den Eindruck, dass sich solche Probleme in letzter Zeit häufen, und die Demoka vielleicht ohnehin keine auf Dauer glücklich machende Mühle ist. In Deinem ambitionierten Setup (Röster, Silvia) wäre sie jedenfalls die erste Komponente, die ich austauschen würde. Je nach dem Händler, von dem Du die Demoka hast, gibt's ja vielleicht ein attraktives Upgrade-Angebot...

    Bernhard
     
  5. #5 koffeinschock, 02.05.2006
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    der druck mit einem blindsieb oder eben dem st-manometer ist nicht vergleichbar mit den bedingungen, die du beim bezug hast. da du bei einer pumpe einen direkten zusammenhang zwischen durchfluß und druck hast, zeigt wohl die erfahrung, daß du den druck etwas höher wählst, da du einen anderen fluß hast, wenn du kaffee im sieb hast
     
  6. #6 cognacbraun, 03.05.2006
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    Verzeiht bitte die dumme Anfängerfrage, aber wie kann ich den Druck am Manometer denn genau verstellen?
    Bin leider noch ganz neu und es würde mich halt interessieren...
     
  7. #7 Nightstalker, 03.05.2006
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    Du kannst den Druck nicht direkt einstellen, je nach Maschine und Bauart gibt es ein Bypass-Ventil über welches der "überschüssige" Druck während des Bezuges abgeleitet wird (entweder zurück in den Tank oder in die Tropfschale). Das Ventil sitzt meist direkt an der Pumpe und in vielen Maschinen ist es ein fest eingestelltes Ventil, daher lässt sich nicht bei jeder Maschine der Druck justieren. Hat man ein verstellbares Ventil dann erfolgt die Justierung des Brühdrucks mithilfe eines Siebträgermanometers, ein Manometer welches mittels Adapter auf den Auslauf des STs geschraubt wird. Man Startet einen Bezug und kontrolliert bei welchem Druck das Ventil öffnet, danach kann man das Ventil in die gewünschte Richtung verstellen und wieder probieren, bis man den gewünschten Druck hat.

    zur Demoka: Ich hab eine 203er, ich hab auch schon öfter von diesen Problemen gehört, es kann imho verschiedene Ursachen geben aber die wenigsten liesen sich ohne Zerlegen lösen. Da du ja eine neue Mühle hast würde ich diesen Umstand eher beim Händler reklamieren und, wie bereits vorgeschlagen, ev. auch ein Upgrade in Betracht ziehen, bei der Mühle zu sparen bringts imho nicht, in deinem Fall sowieso nicht da du ja sonst wirklich gut gerüstet bist!

    Die Demoka schlechtreden will ich hier aber auch nicht, ich selbst benutze sie schon längere Zeit und bins sehr zufrieden, aufgrund einses Maschinenupgrades hab ich nun auch bei der Mühle nachgebessert aber ich lasse es mir nicht nehmen die Demoka nochmals direkt mit der Mazzer zu vergleichen, zwar erwarte ich einen seh, hör und schmeckbaren Unterschied aber ich bin sicher die Demoka kann, wenn man ihren Preis und die Größe mit rechnet gut mithalten. Das können wenige Mühlen in der Klasse behaupten. Leider gibt es, wie bei fast allen Herstellern, auch bei Demoka zeitweise ganz enorme Fertigungstoleranzen und Qualitätsschwankungen aber dafür gibt es Garantie und Gewährleistung und darauf würde ich in deinem Fall sowieso mal anlegen.

    MfG
     
  8. #8 Achim123, 03.05.2006
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    Ist es auch nicht. Ich hab mir die 203 zugelegt und konnte am Anfang auch keinen vernünftigen Espresso mahlen (beim Anschlag der Begrenzungsschraube viel zu grob), hab dann beim Versender angerufen, der mir dann riet: Begrenzungsschraube raus und zudrehen bis der Espresso genau so gemahlen wird wie gewünscht.

    Hab ich also gemacht- Jetzt kann ich so fein mahlen, dass ich mir den Blindsieb schenken kann. :lol:

    Das Tampern sollte auf jeden Fall ohne Kraftaufwand geschehen.
     
  9. #9 MarkusBrosch, 03.05.2006
    MarkusBrosch

    MarkusBrosch Gast

    Und du hast keinen metallischen Nebengeschmack ???
    Nein im ernst, die Scheiben reiben doch dann direkt aufeinander (jedenfalls bei mir so jenseits der Begrenzungsschraube), was sich wohl auf die Haltbarkeit der Mahlscheiben massiv auswirken duerfte.

    Meinungen ? Ich finde so einen Missstand sollte man eigentlich reklamieren. Ich habe meinen Versender kontaktiert, mal sehen was dieser zu sagen hat!
     
  10. #10 nobbi-4711, 03.05.2006
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    Wenn sich bei ner neuen Demoka die Scheiben berühren müssen (was ja im Leerlauf deutlich zu hören ist), um einen vernünftigen Espresso hinzukriegen, hat sie nen Schuss. Was es genau ist, weiss ich immer noch nicht; die Spanier haben bei Obstkistes Demoka geantwortet, er habe die Mühle aufgeschraubt und den unteren Mahlscheibenträger zu fest angezogen, was er aber nicht getan hat. Jedenfalls sei der untere Mahlscheibenträger verzogen gewesen. Ich vermute stark, dass das im Werk schon passiert; vielleicht verwenden die nicht immer einen Drehmomentschlüssel, weil Fernando von der Spätschicht der Meinung ist, er könne das auch so genauso gut...

    Greetings \\//

    Marcus
     
  11. #11 Lagavulin, 03.05.2006
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    Wie misst Du denn die richtige Kaffeemenge????

    Bei meiner Gaggia passen in das Doppelsieb locker 18g rein bevor der Kuchen danach auch trocken in einem Stück wieder rauskommt......

    die Standardeinstellung der Demoka 203 hat bei mir auch nicht ganz gepasst, aber das ändert sich auch mit jeder Bohnensorte.....
    Schraube oben (9Uhr), 7 Zähne, Schraube oben, 7 Zähne, Anschlagschraube unten

    und mit nem 100% Arabica bekommt man halt auch keine cm hohe Crema hin....

    aber wenn bei 18g Befüllung die 25sec erreicht werden und vor allem der Geschmack passt, ist das doch vollkommen ok.....

    ich hatte heute morgen bevor ich mich auf mein Moped zur Arbeit geschwungen habe, einen doppelten Milano vom Dinzler genommen.....

    den Geschmack hatte ich eine Stunde später noch auf der Zunge......
     
  12. #12 cognacbraun, 03.05.2006
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    @nightstalker: Danke für die klare Beschreibung. Werde mal sehen, ob ich das hinkriege..
     
  13. #13 MarkusBrosch, 03.05.2006
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    Egal ob ich nun 12g oder bis zu 18g in einem Doppelsieb verwende, ist die Muehle nicht i.O, denn ohne tampern mit "vollem Koerpereinsatz" bekomme ich keinen guten Espresso hin ...

    Wie die Vorredner schon aufgezeigt haben, scheint die Muehle grossen Fertigungstoleranzen zu unterliegen. Ich warte noch auf Kontaktaufnahme durch meinen Versender. Ich hoffe die Muehle wird auf Kulanz zurueckgenommen und beim Hersteller reklamiert.

    Ich denke ich werde mich mal um eine Rancilio Rocky S (Doserless) kuemmern; ich hoffe mein Haendler bietet ein "Upgrade" an oder ich bekomme zumindest eine 100% funktionierende Demoka. Mal sehen ...
     
  14. #14 Nightstalker, 03.05.2006
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    [storytellingmode]
    Nein, es war Rodriguez, er hat seinen Drehmomentschlüssel mit nachhaus genommen weil er zuhaus in seiner Garage keinen hat, hat ihn aber dann leider liegen gelassen (so ein Zufall). Damit der Chef nix merkt und ihm den Schlüssel vom Gehalt abzieht (dann hätt er ja gleich einen kaufen können) verwendet er jetzt die Rohrzange die er von Fernando geborgt hat (schon vor einigen Monaten) und mit der hat er einfach nicht das Gefühl, er gibt es aber nicht zu, um es zu vertuschen stellt er die Anschlagschraube etwas weiter nach vor und alles ist gut. Denn Miguel der in der Endkontrolle sitzt ist ein alter Amigo von Rodriguez und hat zudem ein kleines Alkoholproblem.

    Du siehst, es ist eigentlich ganz normal dass jede 8 Mühle einen Fehler aufweist denn Rodriguez besetzt die 8 und letzte Werkbank in der Produktionshalle, warum ist klar, damit ihm niemand über die Schulter schauen kann.
    [/storytellingmode]

    Diese Geschichte sowie die darin vorkommenden Personen sind frei erfunden, eventuelle Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Ereignissen sind unbeabsichtigt und rein zufällig.
     
  15. #15 jens-berlin, 03.05.2006
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    schleifgeräusche nicht normal...

    also ich hab bei meiner 203 auch die begrenzungsschraube rausgeschraubt. hab aber keine schleifgeräusche oder probleme. davon abgesehen bin ich nicht so sehr weit über die begrenzung hinausgegangen, sondern nur wenige cm, das hat dicke gereicht. und selbst innerhalb der begrenzung hab ich mit wenigen sorten keine großen probleme gehabt. aber die begrenzungsschrauen scheinen auch relativ willkürlich angebracht zu sein.

    ich würde mal drauf achten, ob die mühle eiert oder oder ob irgendwas auf einen produktionsfehler hindeutet.
     
  16. #16 Nightstalker, 03.05.2006
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    Ich dachte aber anfangs auch meine Moki mahlt nicht anständig, zum einen lag es wohl an der Maschine bzw. den Sieben (ich hatte die Giada, die hat ja kleine Haushaltssiebträger und Siebe), ich musste die Demoka auch fast auf Anschlag drehen um fein genug zu mahlen, ich hatte damals aber auch keinen ordentlichen Tamper aber der Druck war groß genug glaub ich.

    Als ich dann die BFC zum ersten mal gestartet hab war ich stutzig, da kam nix oder kaum was raus, schlussendlich musste ich den Mahlgrad ein ordentliches Stück reichtung gröber stellen und jetzt ist alles perfekt. Vielleicht muss die Mühle auch einfach ne Zeit lang einlaufen. Wie gesagt, entweder lags bei mir nur an den Sieben und dem Billigtamper oder die Mühle ist einfach "besser" geworden denn jetzt ist der Mahlgrad nicht nur im normalen Bereich zu finden sondern auch sehr sehr fein justierbar.

    Schleifende Scheiben hab ich übrigens schon kurz vor der Anschlagschraube.
     
  17. #17 DaleBCooper, 03.05.2006
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    Sorry, will den Thread jetzt nicht OT ziehen, aber das ist eine anscheinend nicht tot zu kriegende Legende.
    100%Arabica, eine Minute gestanden... :D
    [​IMG]
    Während/unmittelbar nach dem Bezug ist es praktisch 100% Crema. Und das geht mit so gut wie jedem guten Arabica, jedesmal, wenn er wirklich frisch ist

    Robusta macht vielleicht stabilere Crema und baut im Alter nicht ganz so dramatisch ab. Insofern stimmt das Robusta-Vorurteil – im Bezug auf überlagerte Espressomischungen :x

    Uuund back on topic:
    Rocky S wär sicher ne Maßnahme. Wird vermutlich auch die Crema von besser, echt!
     
  18. sebsei

    sebsei Mitglied

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    Ja, so ist es, und ich bin es auch leid, dieses Vorurteil. Wenn nicht von Anfang an reine Crema in die Tasse läuft, ist der Kaffee (die Bohnen) mächtig faul, und da spielt es keine Rolle, ob nun Arabica oder Robusta.

    Im übrigen finde ich diese Cremageilheit völlig langweilend. Crema ist obligatorisch, ob viel oder wenig wirkt sich gar nicht auf den Geschmack aus, ein zu grob gemahlener und fest getampter (auch frischer) Kaffee mit 95 Prozent Crema kann schmecken wie Beize...

    Aber wie gesagt: Wer mit der Crema ein Problem hat, bei dem stimmt mindestens eine Komponente in der Zubereiitung nicht.

    Crema - kein Thema!
    Grüße,
    Sebastian.
     
  19. luigi1

    luigi1 Gast

    Demoka M-203 mahlt nicht fein genug - Kommt mir bekannt vor

    Tach zusammen.
    Ich kann hierzu nur anmerken: Mein Versender hat mir eine neue Demoka M-203 geschickt, die nicht fein genug mahlte.
    Die zweite M-203 hatte eine schief gekantete Bodenplatte und eine eiernde Stellschraube.
    Nach der 2. Reklamation (seitdem bin ich ein 'kritischer' Kunde bei den Jungs) schickten sie mir wieder eine Demoka, die nicht fein genug mahlte. Leider kann ich nicht überprüfen, ob es die ursprünglich erste war. Immerhin weist sie Klebebandreste meines ersten Rückversandes aus, komisch, nicht wahr?

    Bis jetzt gebe ich dem Versender keine Schuld.
    Interessant war aber die telefonische Aussage, daß ich mir doch besser etwas teureres kaufen möge. Witzig, nicht wahr?
    Sorry, wenn ich mit einer BZ99 das Wasser selbst nach feinstem Mahlgrad immer noch in 10 sec durch gutgetamperte 7g Kaffeepulver jage und das Ganze wie Filterkaffee schmeckt, dann meine ich, daß die Mühle schlecht gefertigt ist. Mit der M-203 eines Freundes geht es übrigens einwandfrei!

    Laut Händleraussage bin ich jedoch der einzige, der das moniert.
    Meine Theorie: Demoka hat teures Fachpersonal entlassen und durch nicht sorgfältige arbeitende Leiharbeiter ersetzt.
    Das Ergebnis ist niederschmetternd. :shock:

    Nachtrag: Der Tip des Händlers lautete, die erste Begrenzungsschraube zu deaktivieren. Seitdem klappt´s. Habe aber noch nicht das Leerlaufgeräusch überprüft...

    Fazit:
    Wer eine Demoka M-203 erwerben möchte, sollte diese am besten vor oder sofort nach Kauf im Geschäft testen. Meiner Meinung nach eignet sich die Maschine nur bedingt für´s Versandgeschäft, warum auch immer.
     
  20. mr.e

    mr.e Gast

    Hallo,

    ich habe auch das Problem, dass ich einfach keinen feinen Espresso aus meiner Demoka 203 herausbekomme.
    Beide Begrenzungsschrauben habe ich rausgedreht, aber es wird einfach nicht fein genug.
    Jetzt überlege ich, ob ich das Ding evtl. mal aufschrauben sollte!?! Hab aber schon ein bisschen Bedenken, da sie ja doch ziemlich teuer war...

    Und: Wie bekomme ich das Schneckengewinde ab??? Hab hier schon irgendwo eine Anleitung gelesen, sie aber nicht verstanden... :roll:

    Wäre nett, wenn ihr einem absoluten Anfänger auf diesem Gebiet helfen könntet...

    Vielen Dank,
    mr.e
     
Thema:

Demoka M203 / M205 nicht fein genug ?

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