Der Frust-Ablass-Fred

Diskutiere Der Frust-Ablass-Fred im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; ..beim Apfelhändler: iPhone 13 unterstützt erstmals Dual-eSIM

  1. #15061 Knabberkram, 26.09.2021
    Knabberkram

    Knabberkram Mitglied

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  2. bichel

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    WWF-Ernsthaft?- es gilt wohl eher, wo viel WWF da viel Schatten...
     
  3. cammi

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    Du kannst es auch woanders nachlesen, die Zahlen sind die gleichen und nicht aus der Luft gegriffen...vielleicht passt Dir das Thema nicht, aber das ist was anderes :D
     
  4. bichel

    bichel Mitglied

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    nönö-mir passt das Thema aber lies dir mal durch wie der WWF das Thema aufbereitet und gewichtet (Grünland, Wald, etc.)- schau dir die %-Zahlen der Nutzung an (ich find zB Kaffee/Kakao und Palmöl angesichts den 0-Beitrags zur Ernährung/Kalorien bedenklicher) und lies dir durch wie der WWF mit anderen Themen wie Palmöl umgeht. Dann schau mal nach Europa und wie der WWF zB den Weidetierhaltern aktuell Knüppel vor die Beine wirft obwohl sie die einzigen sind die nachhaltig, tiergerecht wirtschaften und Artenvielfalt erhalten- aus diesem Grund meide ich diese NGO-Konzerne und vor allem diesen weltfremden Naturschutz-Kolonialismus...
     
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  5. #15065 cammi, 26.09.2021
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2021
    cammi

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    Dein gutes Recht! Ändert aber trotzdem nichts an den Zahlen und Fakten, Rodung für Fleischkonsum in Verbindung mit dem Klimawandel und welchen direkten Einfluss bei diesem Punkt jeder einzelne nehmen kann! Ob man das möchte, steht auf einem anderen Blatt...(Im Gegensatz zu anderen Bereichen die den Klimawandel betreffen, bei denen ein direkter Einfluss so nicht möglich ist, z.B. Kohleabbau) War das Thema, zumindest bei mir! Fleischkonsum ist und bleibt einer der Hauptgründe für den Klimawandel...aber...einen Einfluss darauf zu haben ist und bleibt eine tolle Möglichkeit, let's go :)
     
  6. bichel

    bichel Mitglied

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    Industrie, Verkehr, Energie- das sind die großen Faktoren und das wird jede Zahlenaufstellung der letzten Jahre bestätigen. Stell mit einem Click auf Ökostrom um, ändere dein Mobilitätsverhalten und kauf keine Wegwerfprodukte, etc. und du hast Einfluss auf den größten dieser Faktoren. Wie gesagt die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft speichern auch CO2, mit jedem Stück holz das verbaut wird, jede Saat die aufgeht, jeder m² Grasland der abgeweidet wird.

    (Wir sollten übrigens am besten das Thema Kaffee sein lassen und das Forum schließen- haufenweise CO2 eingespart für Luxus und Diskussionen darüber. Keine jährlichen Mühlen und Maschinen-Upgrades aus energiehungrigem Metall. Keine Urwaldrodung für Kaffee- kein Herumgekarre feinster Mischungen aus Brasilien, Honduras, Äthiopien. Ein paar von uns werden vllt. unausstehlicher aber verhungern wird keiner, oder? Das Umweltministerium hat mal ne Grafik veröffentlich wonach der Konsum (Kleidung, Haushaltsgeräte, Freizeit 3X soviel CO2 verursacht wie die Ernährung des Durchschnittsbürgers)

    Ob du jetzt deinen Burger mit Rinderhack oder Ersatzprodukt füllst ist dem ehemaligen Grünland in Brasilien egal (denn das ist super Ackerland und das wird auch kein Agrarinvestor hergeben). In Brasilien sind genau wie in der Ukraine große Agrarinvestoren, die wollen Ackerland und keinen Urwald/Savanne die keine Einnahmen bringt (außer bei Beweidung-böses Fleisch!)- und das ist das Grundproblem einer Landwirtschaft die keine geschlossenen Stoffflüsse mehr hat, die nicht mehr für die Leute vor Ort produziert sondern nur noch zu Weltmarktpreisen, und nicht mehr Generationen sondern dem maximal kurzfristig erreichbaren Profit gewidmet ist- deshalb ist es auch zu kurz gegriffen pauschal „Fleisch“ zu verteufeln, denn es geht um den Gewinn landwirtschaftlich nutzbarer Flächen (sowie arbeitsteilig möglichst günstige Produktionsabläufe wie in der Industrie auch)- was dann dort produziert wird ist flexibel und eigentlich auch egal- denn ob dort Soja steht oder eine Avocadoplantage das hast du mit deiner Wahl „Fleisch oder nicht“ in der Hand, mehr aber schon nicht und ich denke nicht das Intensivstpflanzenbau, egal wofür, weniger bedneklich ist, denn das man dort Soja unschlagbar günstig anbauen kann freut sicher auch Alpro/Danone und wenn Soja nicht mehr zieht dann baut man vllt Hafer an für Oatly/Blackstone oder Erbsen für Vly und freut sich über Skalierungsfaktoren die nichtmal deutsche Äcker hergeben und Lohnkosten die nichtmal in der Ukraine möglich sind. Die Grundsatzfrage ist also „welche Art der Landwirtschaft wollen wir, wollen wir dort die gleichen Mechanismen wie in der übrigen Industrie?“ und „wollen/können wir uns unberührte Natur leisten“ und dürfen sich die Europäer in Asien, Afrika und Südamerika ihre „Urlaubs-Urwälder“ ohne „Gegenleistung“ als quasi außerterritoriales Klimagewissen halten weil wir das Glück hatten das uns diese Frage vor ein paar hundert Jahren schon abgenommen wurde (jaja mit 3% Naturschutzgebiet kann man leicht lästern)? Ich finde unsere Belehrungsversuche und auch den Gedanken „ess ich weniger/kein Fleisch dann schützt ich den Regenwald“ reichlich naiv und für den falschen Hebel weil die eigentliche Frage eine systemische Frage ist die wir auch in Europa leider mit der Antwort „Agrarindustrie und Intensivierung“ beantworten.

    Die unberührten Teile Borneos durfte ich im Zuge von „Nobel-Tourismus“ besuchen, das wird zu Recht relativ teuer vermarktet, ist für die Locals eigentlich nicht leistbar und rundherum bedrängt, nicht „das Fleisch“ sondern Palmöl ist dort Grund für Endlos-Plantagen und schafft „Wertschöpfung“ in einer sonst im Vergleich zum Festland sehr armen Gegend. Ganz weit oben steht deshalb mMn die soziale Frage und solange diese Frage in den einzelnen Staaten nicht beantwortet ist (und auch von unserer politischen „Grünen Welle“ rege ignoriert wird) wird man sich mMn dort den Luxus den wir Europäer haben nicht leisten (der vom WWF lancierte Umwelt/Naturtourismus ist ja wieder nur was für die wohlhabenderen). Die Plantagen auf Borneo sind übrigens böse Plantagen, denn die guten vom WWF zertifizierten sind die, die auf vor 30 Jahren gerodeten Flächen in Brasilien stehen, dort kommt das Bio-Palmöl für unser nachhaltiges Bio-Müsli her...ob das so gut ist wie die tollen bio-fair-trade Palmöl-Kosmetika ist wieder ein anderes Thema- die Dringlichkeit des Anbaus für Kosmetik ist sicher unbestritten für den gepflegten Schmollmund auf den nächsten Klima-Demos wo wir dann wieder einfache Lösungen für komplexe Probleme propagieren.

    Ich frag mich ja übrigens was eigentlich nicht „einer der Hauptgründe" ist aber ich nehme mal an Annalena ist jetzt auch eine der Hauptkanzlerinnen von Deutschland...
     
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  7. #15067 mechanist, 27.09.2021
    Zuletzt bearbeitet: 27.09.2021
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    Hat leider nichts geholfen - hier in der Gemeinde haben wieder über 30 Prozent AfD gewählt - zum Kot...
     
  8. #15068 Largomops, 29.09.2021
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    Gasanbieterwechsel hat geklappt. Ich hab gerade gesehen, daß ich ab 1.11. klimaneutrales Ökogas beziehe. Da fühle ich mich gleich richtig klasse. :)
     
  9. #15069 silverhour, 29.09.2021
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    Was ist "klimaneutrales Ökogas"? Aus biodynamischen Anbau wird es kaum stammen, oder?
     
  10. #15070 S.Bresseau, 29.09.2021
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    Es wird gegengerechnet zu Aktionen und Projekten, die vom Anbieter durchgeführt oder gefördert werden und CO2 einsparen.
     
  11. Barista

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    Kreislaufwirtschaft ist die Lösung!
    Nehmen wir an, Du isst 1Pfund Zwiebelkuchen und trinkst einen Liter Neuen Wein dazu. Danach musst Du garantiert furzen wie ein Wallach (Ökogas). Wenn dann wieder Zwiebeln und Trauben für den Kuchen und neuen Wein angebaut werden, binden die wieder das CO2 dieses Gases und alles ist gut!
    Also: Neuer Wein und Zwiebelkuchen sind klimafreundlich!
    :p
     
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  12. ergojuer

    ergojuer Mitglied

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    Frustablass ist das Thema...
    • Montag: Reifenpanne auf dem Weg zur Arbeit. Immerhin habe ich es geschafft das Ersatzrad aufzuziehen. Zu spät auf der Arbeit..
    • Dienstag: Vollsperrung der Autobahn auf dem Weg zur Arbeit. Zu spät gekommen..
    • Mittwoch: PC auf der Arbeit zickt schon länger. Vor Ort Betreuung ratlos. Servicetechnicker (Garantiefall) tauscht CPU und Motherboard aus. Ich darf mit nem ollen Laptop arbeiten..
    • Donnerstag: PC zickt weiter herum, friert ständig ein. Bei der Vor-Ort Betreuung läuft er problemlos. Mit meinem Login friert er ein. Windows-Neuinstallation fällig. Ich sichere fleißig Daten von ein paar Spezialprogrammen.
    • Freitag: a) das Smartphone ist tot, lässt sich nicht einschalten, reagiert nicht auf das Ladegerät. Vor sechs Wochen den Einbau eines neuen Akkus bezahlt.
    • b) Der Innenraumlüfter im Auto streikt: die Windschutzscheibe beschlägt, keine Heizung
    • c) habe vergessen Bohnen mit auf die Arbeit zu nehmen. Im Schrank hinten rechts gibt es nur noch Uraltbohnen, die frisch schon gruselig geschmeckt hatten
     
  13. Lancer

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    Die Woche hätte nach Krankenstand gerufen :D
     
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  14. turriga

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    Vielleicht besser nicht, in solch einer angedrehten Woche wäre sicherlich „die Krankheit“ auch noch bedenklich schwer ausgefallen.
     
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  15. plempel

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    Die gute Nachricht: Die Woche ist bald vorbei. :)
     
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  16. herr k

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    Und weiter ging es, nach zehn Wochen das gleiche Problem. :mad:

    Erstmal 'ne dreiviertel Stunde Bla Bla - dann eine halbe Stunde Suche nach dem Serviceschacht und freischaufeln des Selbigen auf dem Nachbargrundstück.

    Und losging's : Hochdruckschlauch rein Sch... rausgeblasen - also eigentlich mehr Feuchttücher oder sowas . Dreieinhalb Stunden insgesamt, nicht schön aber scheinbar effektiv.
    Hoffentlich! Bilder gibt es aus ästhetischen Gründen nicht.
     
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  17. herr k

    herr k Mitglied

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    Gerade habe ich überlegt, bei den Nachbarn zu klingeln und zu fragen ob bei ihnen auch schon wieder das Wasser nicht abläuft. :D

    Aber dann verhauen die mich vielleicht. Schade eigentlich. ;)
     
  18. Augschburger

    Augschburger Mitglied

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    Trau Dich! :D
     
  19. herr k

    herr k Mitglied

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    Nenene , viel zu gefährlich die Nerven lagen blank. o_O
    Morgen vielleicht. :D
     
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  20. Caruso

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    Da muss es derzeit eine merkwürdige Planetenkonstellation geben.

    Wir sind grade in Italien, da ruft der Nachbar unter uns an, ob bei uns auch der Abfluss verstopft sei, bei ihm ist die Toilette und die Badewanne übergegangen und das Zeug bis ins Vorzimmer geronnen.

    Er wohnt im ersten Stock, wir im zweiten. In der Garage im Erdgeschoss laufen unter unseren Wohnungen die Abflüsse von zwei Blöcken mit jeweils ca. 50 Wohnungen mit recht wenig Gefälle unter der Decke zusammen, bevor sie dann in den Kanal münden.

    Eine Demontage seiner WC-Schüssel war undenkbar, da wäre noch viel mehr Zeug herausgekommen. Ob wir einer Demontage unserers WCs zustimmen, damit die Fachfirma einen Zugang hat. Zum Glück hat unsere Hausbesorgerin einen Schlüssel zu unserer Wohnung, für alle Fälle, und so konnte die Verstopfung behoben werden.

    Feuchtes Toilettenpapier, Erdäpfelschalen, Tampons, und noch alles mögliche andere Zeug, das sicher nicht ins WC gehört, waren an der Verstopfung schuld.

    Bei uns ist zum Glück nichts passiert, bei ihm ist der Laminatboden im Vorzimmer hin. Ich hoffe, er wird den Geruch wieder los.
     
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