Der Unterschied macht die Differenz!

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  1. #1 Vincent Kluwe-Yorck, 20.04.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.12.2014
    Vincent Kluwe-Yorck

    Vincent Kluwe-Yorck Gast

    [​IMG]
    Nur ein Eyecatcher zur Eröffnung – ohne direkten Bezug

    In den letzten Jahren gab es zahlreiche heiße bis erbitterte Debatten über verschiedene Aspekte der Espressozubereitung, an denen ich teilweise nicht ganz unbeteiligt war.

    Dies nur einige Beispiele:

    Spielt Tampern eine Rolle - und wenn ja, wie sehr?
    Ist es entscheidend, bei jedem Mahlvorgang exakt die richtige Dosierung zu treffen (Frage nach Sinn oder Unsinn einer Feinwaage)?
    Bringt WDT etwas, also das Umrühren und Zerstoßen des Kaffeepulvers mit dem "Atomizer" vor dem Bezug?
    Stören Altmehlreste in der Mühle oder solle man sie nach jedem Mahlvorgang herauspinseln?
    Bringen unterschiedliche Tassen einen Unterschied im Geschmack?

    Das waren einige der Fragen, mit denen wir uns heftig auseinander gesetzt haben. Nun habe ich in der letzten Zeit häufiger darüber nachgedacht, warum so viele intelligente Boardies zu völlig konträren Ansichten kommen. Und vielleicht kann ich ein wenig zur Aufklärung beitragen.

    Ich hatte in der letzten Zeit häufiger Gelegenheit, sehr unterschiedliche Maschinen zu bedienen oder ihrer kompetenten Bedienung beizuwohnen und die Ergebnisse dann auch zu verkosten. Und dabei ist mir aufgefallen, dass sich die einzelnen Mühlen und Maschinen doch erheblich voneinander unterscheiden. Ich verzichte jetzt darauf, die einzelnen Unterschiede genau zu beschreiben, weil das für die Argumentation keine Rolle spielt.

    Die entscheidende Beobachtung ist, dass bei vielen unserer Streitereien ALLE Standpunkte richtig sein können! Wie das?!? Weil sich das Prozedere an den verschiedenen Gerätekonfigurationen so erheblich unterscheiden kann, dass es in dem einen Fall - z.B. an Volkers Ela mit ihrer speziellen E61-Brühgruppe - überhaupt keine Rolle spielt, ob ich das Kaffeepulver vorher mit dem "Atomizer" verrühre oder nicht: auch völlig ungerührt spratzelt nichts an seiner Maschine! Bei meiner ansonsten sehr gutmütigen Rancilio dagegen spritzt der Kaffee beim Bezug in alle Richtungen, wenn ich das Pulver nicht verrühre. Ich spreche jetzt über den Bezug mit einem bodenlosen Siebträger! Bei einem Standardsiebträger mit Auslauf spratzelt es natürlich so oder so nicht - allerdings merkt man auch nicht, ob das Kaffeemehl gleichmäßig durchfeuchtet wird oder nicht (Stichwort Channelling).

    Und so ist es bei den meisten Techniken: An der einen Maschine macht es einen großen Unterschied, wie fest und sorgfältig getampert wird - an einer anderen kaum. Früher habe ich mich z.B. immer über Tanja Cappufans kapriziöse Tamperbeschreibungen an ihrem Gastro-Handhebler gewundert. Inzwischen kann ich das durchaus nachvollziehen, nachdem ich mittlerweile selbst häufiger an großen Handheblern gestanden habe.

    Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt, der eine Rolle spielt: das Maß der eigenen Erfahrung und des eigenen Anspruchs. Erfahrung muss man natürlich haben, um die Unterschiede überhaupt wahrnehmen und dann auch noch richtig einordnen zu können. Und mit Bezug auf den Anspruch: Dem Einen ist es egal, wenn das Pulver in der Mühle nach 3 - 5 - 7 Stunden etwas abgestanden schmeckt - oder seine Maschine verdeckt den leicht ranzigen Geschmack schlicht und ergreifend.

    Das sollte vielleicht bei zukünftigen Auseinandersetzungen berücksichtigt werden.
     
  2. #2 Café-Classico, 20.04.2011
    Café-Classico

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    AW: Der Unterschied macht die Differenz!

    Hallo Vincent,

    schon lange nichts mehr von dir gehört !

    Gruss aus Karslruhe
    Son
     
  3. #3 Vincent Kluwe-Yorck, 20.04.2011
    Vincent Kluwe-Yorck

    Vincent Kluwe-Yorck Gast

    AW: Der Unterschied macht die Differenz!

    Keine Sorge, Son - musst nicht an Deinem Gehör zweifeln. Hatte tatsächlich lange nichts zu vermelden! ;)
     
  4. #4 espressionistin, 20.04.2011
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    Hallo!

    Mir ist in letzter Zeit auch aufgefallen, dass die Meinungen bzgl. des Detailgrades der Zubereitung stark auseinander driften.

    Ich für meinen Teil lege den Schwerpunkt auf die Freude an einem guten Espresso, das schönste für mich ist die Vorfreude auf das nächste Getränk, nachdem ich die Maschine angeworfen habe, ein leckeres Ergebnis in der Tasse, Spaß an der Zubereitung (für mich selber, oder, wie am Wochenende für eine Schar Freunde), und das ganze, ohne jedesmal die Feinwaage auszupacken, die Mühle klinisch zu reinigen oder das Mehl zu atomizieren. Einfach nur so, wie es mir Spaß macht, Mahlen, Tampern, Leerbezug, Einspannen, Bezug, Genuss.

    Letztenendes hast du es ja schön gesagt, da muss jeder seinen eigenen Weg finden, und dieser hängt eben sehr stark von persönlichen Vorlieben (Perfektionist vs. Passt-scho-Charakter) und gewiss auch vom indivduellen Equipment ab. (Meines gibt die lockere Handhabe zumindest her, drum haben wir uns perfekt gefunden, mein Fuhrpark und ich :-D)

    Ein Punkt fällt mir im Moment allerdings hierbei besonders stark auf: Ich habe sehr den Eindruck, dass gerade Einsteiger in´s Siebträger-Geschäft zusehends durch die vielen hier kolportierten Aspekte bei der Zubereitung, die man berücksichtigen kann (wenn man entsprechend perfektionistisch veranlagt ist bzw. das Equipment dies erfordert), nachhaltig verunsichert werden.
    Da wird, noch bevor der erste Espresso gezogen wird, ein Equipment angeschafft, wie ich es mir in 5 Jahren nicht zusammengesammelt hab, gleichzeitig mit der Maschine werden Feinwaagen, maßgefertigte Tamper, PID´s, Spezialdampflanzen, Pellkartoffelgabeln, Saucieren, Abschlagboxen, Tampingstationen, Spezialsiebe, Pinsel, Boardtamper, Luxustassen, Profimilchkännchen, Shotgläser usw. usw. angeschafft, die Mühle geköpft, die Maschine zerlegt und inspiziert (und ggf. gleich "restauriert", weil ein paar Kalkkrümel in dem 2 Jahre alten Gerät den Genuss zu trüben vermögen) um dann spätestens nach 24 Stunden den ersten, völlig frustierten Thread aufzumachen, weil der Espresso ja (trotzdem) nicht schmeckt.
    (Im dümmsten Fall liegt ein Grund darin, dass kein Geld mehr für gescheite "Übungs"Bohnen da war und daher der nächste Discounter herhalten musste...;-))

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass durch diese ganzen Berichte über das, was alles geht/gehen muss/kann/soll, der Blick fürs Wesentliche dabei einfach verloren geht und viele Dinge überbewertet werden, drum versuche ich immer, dem maßvoll entgegenzuwirken.

    Viele Grüße
    Sabine
     
    DaBougi gefällt das.
  5. #5 VolkerS, 20.04.2011
    VolkerS

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    Gut gebrüllt, Sabine.

    Die Kunst besteht wohl darin, aus dem Wust von Meinungen die Essenz für sich zu finden.
    Der "Haben-Wollen-Effekt" kommt natürlich auch irgendwann durch. Beim einen eher, beim anderen später.

    Gruß,
    Volker
     
  6. #6 espressionistin, 20.04.2011
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    Schön gesagt. Das ist aber i.d.R. ein langer Prozess, der nur durch´s Sammeln eigener Erfahrung im Laufe der Zeit geschieht.
     
  7. #7 gebi_de, 20.04.2011
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    Auch ich kann Sabine nur voll beipflichten. Gerade die PID-Diskussionen bei der Silvia führen bei "Ersttätern", die sich hier schlau machen wollen nach meinem Empfinden oftmals eher dazu, zurückzuschrecken. Da entsteht dann schnell der Eindruck, der Espresso könne ohne PID nichts werden oder aber nur bei (als kompliziert empfundenem) Temperatursurfen. Vor 6 Jahren hätte ich mich so möglicherweise gegen Silvia entschieden.

    Ich mache aber mit Silvia ohne PID (und oft auch ohne Surfen), ohne Feinwaage und Atomizer, aber mit guten Bohnen und der zuverlässigen Mühle (diese beiden Dinge sollten dann in der Tat aber jedem Newbie sofort eingeprügelt werden, was hier ja auch zuverlässig klappt :)) einen sehr leckeren Espresso. Vielleicht schmeckt der ein oder andere etwas besser oder schlechter aber es gibt selten Ausfälle.

    Und so Spielereien wie den Boardtamper gönne ich mir auch erst jetzt nach über 6 Jahren Espressofreuden. Ob es damit besser schmeckt egal. manchmal macht es auch einfach Spaß in dieses Hobby zu investieren :)

    gebi_de
     
  8. #8 BigFlow, 20.04.2011
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    Ich bin auch erst im Dezember zum Espresso gekommen und meine Silvia lief genau 2 Tage ohne PID :)
    Dazu habe ich auch einen vernünftigen Tamper, Abschlagkasten, Feinwaage ...

    Das sind vielleicht keine Dinge, die man für einen guten Espresso braucht, aber sie machen Spass, daher passt die Floskel jedem das Seine schon ganz gut.

    Mittlerweile ist die Lernkurve angestiegen und die Feinwaage im Schrank verschwunden ;-) Aber PID und Co. möchte ich weder als Anfänger noch Profi missen.
     
  9. #9 espressionistin, 20.04.2011
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    Ja, es ist und bleibt halt Hobby, da macht es, selbst wenn man eigentlich nicht unzufrieden ist, manchmal einfach Spaß, sich was neues zu gönnen, was i.d.R. schöner/größer/besser ist. Eben der "Haben-will-Reflex".:-D

    Ich finde es eigentlich sogar recht wichtig, diesen Weg zu gehen. Ich behaupte mal, jemand, der mit einem Plastiktamper angefangen hat, um sich über den einfachen Alutamper bis hin zum maßgeschneiderten Boardtamper oder gar eines, sagen wir mal, Pullman Barista hochzuarbeiten, weiß dieses Gerät deutlich mehr zu schätzen (oder kommt umgekehrt zu dem Ergebnis, dass er es für sich eigentlich nicht braucht, weil er mit de Plastikding genauso zufrieden ist), als jemand, der sich gleich ein High-End-Gerät in die Küche gestellt hat, weil er hier gelesen hat, dass es das unbedingt braucht.
     
  10. #10 Baristozopp, 20.04.2011
    Baristozopp

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    Da fress ich doch meinen Atomizer, wenn es solch ein Wundermaschinchen wirklich geben sollte - und meine Feinwaage, und meine Rührschüssel, den Tamper und meinen Sekundewnwecker auch gleich noch mit! :)

    Bestimmt verzeiht die ein oder andere Maschine diverse Fehlerchen oder das Weglassen einiger liebgewonnener Hilfsmittel. Aber soll mir doch bitte niemand erzählen, dass aus lieblosester Zubereitung - mit vielleicht auch noch völlig falschen Parametern - immer noch ein köstliches Heißgetränk zu beziehen sei! Ich z.B. schmecke einen Unterschied, wenn die Pulvermenge nicht genau stimmt, und ich bin leider auch nach über zwei Jahren noch nicht dazu fähig, allein mit dem Augenmaß die richtige Menge an Pulver in den Siebträger zu bekommen. Gibt es wirklich ein Maschinchen, bei dem es egal ist, ob zwei oder drei Gramm mehr im Sieb gelandet sind?

    Aber ganz bestimmt kommt es vor allem auf die eigenen Ansprüche an!!! Auch bei mir gab es Zeiten, da war ich mit meinem vorgemahlenen Supermarktpulver noch zufrieden. :)

    Und jetzt geh ich mir schnell mal ein paar Opfer mit unterschiedlichen Maschinen und Mühlen suchen. Mich interessiert nämlich wirklich, wie groß diese unterschiedlichen Unterschiede sind.

    Vincent, Dein Bildtitel hat mich jetzt irgendwie daran erinnert :-D:

    TRi TOP Sirup Orange-Mandarine
     
  11. #11 plempel, 20.04.2011
    plempel

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    Da ist ja auch viel Legendenbildung dabei. :mrgreen:

    Nehmt mir meine amtlich geoichte Präzisionswaage und ich bin hilflos! :-D

    Gruss
    Plempel
     
  12. #12 VolkerS, 20.04.2011
    VolkerS

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    Hallo Zoppi,

    darum geht es doch gar nicht. Natürlich müssen alle Parameter stimmen. Nur geht es auch ohne Hokus Pokus ;).

    Gruß,
    Volker
     
  13. #13 cappufan, 20.04.2011
    cappufan

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    @Plempel
    Geht mir genauso - ich kann auf die Waage nicht verzichten, da bei dieser Maschine 0,05 g tatsächlich einen Unterschied machen! :shock:

    @VKY
    Auch meiner Erfahrung nach gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Maschinen, die ich hatte. Bei jeder mußte ich mich auf andere Weise ziemlich pingeling ans top Ergebnis heranarbeiten. Es gab auch Situationen, wo - trotz völlig identischen Prozederes - Probleme auftraten, während eine andere Maschine völlig unproblematisch war. Ein Beispiel: Channeling einer Maschine - Fähigkeiten wurden in einer SCAE Baristaschule geprüft - alles richtig gemacht. Dort am Gastrogerät tolle Shots, zuhause wieder Channeling... (aber nur bei der Maschine, nicht bei den vorherigen). Zufällige Lösung: Mahlkönig Vario Home Mühle mit scharfer Keramik - Channeling bei gleichem Prozedere nun weg. :-o Die Mühle war's...

    Als Fazit passen mal wieder die alten Lebensweisheiten: Viele Wege führen zum Ziel...Jeder nach seinem Geschmack...Leben und leben lassen...:cool: ;-)
    Zumal auch die Ansprüche und Erwartungen ans Getränk variieren oder auch der Zeiteinsatz (muß es schnell gehen - Shots in Folge für viele - oder hat man, wie in manchen Shot-Videos zu bestaunen, richtig viel Zeit, ein einziges Sieb zuzubereiten?)...

    Für die vielen Anregungen hier (seit Sommer 2007) bin ich dankbar. Inzwischen bin ich zufriedene Mitleserin, "angekommen" bei passenden Parametern, Bohnen und Geräten, so daß ich meinen Wunschkaffee zuhause brühen kann.
    Auch wenn die Tipps nicht immer übertragbar sind, kann man sie ausprobieren und wieder etwas dazu lernen...
     
  14. tesboy

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    Meiner Meinung nach ist ein weiterer sehr wichtiger Parameter der Kaffee selber - mancher reagiert auf Mahlgrad und Temperatur empfindlich mit Geschmacksänderungen, mancher weniger (ital. Röstungen sind mE eher unkomplizierter, vielleicht weil sie eher schon etwas vorausgegast sind?)...

    Volker
     
  15. cawa71

    cawa71 Mitglied

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    Ist da eine Null zu viel, oder arbeitest Du wirklich im Hundertstel Gramm Bereich?:shock:
    Oder habe ich da Ironie übersehen :confused:
    Gruß Sascha
     
  16. #16 espressionistin, 20.04.2011
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    Warum die Schwarz-Weiß-Malerei;-)? Zwischen vorgemahlenem Supermarktpulver und Atomizer liegt eine sehr breite Spanne, die man -ganz nach persönlichem Gusto- durchaus mit (auch für den sehr anspruchsvollen Gaumen) respektablen Ergebnissen füllen kann.
     
  17. #17 cappufan, 20.04.2011
    cappufan

    cappufan Mitglied

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    @Sascha
    Keine Ironie: 8,80 g laufen anders als 8,85 g :shock:

    @Tesboy
    Die Bohnen machen wirklich viel aus. Gut gereifte (aber nicht älter als 2 Mon...) ital. Sorten sind bisweilen ganz entspannend... ;-) Inzwischen lasse ich ganz frisch geröstete Bohnen auch 2 Wochen nachreifen und plane entsprechend bei der Bestellung.
     
  18. cawa71

    cawa71 Mitglied

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    Oha. Das nenne ich mal genau arbeiten. Ich fand bis jetzt Zehntel Gramm Schritte schon ziemlich fein.
     
  19. #19 espressionistin, 20.04.2011
    espressionistin

    espressionistin Mitglied

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    AW: Der Unterschied macht die Differenz!

    Gut möglich. Aber die Frage ist ja: beeinträchtigt dich das abweichende Ergebnis derart in deiner Lebensqualität, dass du dafür das Wiegeprocedere jedesmal in Kauf nimmst? Anscheinend ja.
    Ich persönlich würde eher die ständige Wiegerei als Lebenszeitverschwendung betrachten.
    Womit wir wieder oben wären: Jeder nach seinem Gusto;-)
     
  20. dumont

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    AW: Der Unterschied macht die Differenz!

    Hier läuft nicht der Kaffee anders, sondern der Kopf gaukelt einen wohl vor, daß der Kaffee nicht korrekt laufen kann, ergo kann ja nur 8.85 g sein. :shock:
     
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