Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

Diskutiere Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Hallo, eine Entrwicklung der letzten Jahre macht mir immer mehr Sorgen: Aromazusätze Sie sind kaum mehr vom Markt wegzudenken: Aromatisierte...

  1. #1 Gregorthom, 14.08.2008
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    Hallo,

    eine Entrwicklung der letzten Jahre macht mir immer mehr Sorgen: Aromazusätze

    Sie sind kaum mehr vom Markt wegzudenken: Aromatisierte Biere, Aromatisierte Kaffeebohnen etc. Wieso das Ganze? Ich habe mal gelesen, dass Bier mit Aromen versetzt wird, weil den Kunden der Geschmack des Bieres nicht gefällt. Na und? Was ich nicht mag, esse oder trinke ich nicht. Aber wahrschienlich ist es die Absatzgier der Hersteller, die noch jeden Kunden gewinnen möchte.
    Das Ganze weitet sich z.B. auf Kaffee aus. Aromatisierte Kaffeebohnen, damit der Kaffee besser schmeckt. Und das nur, um das Kaffeearoma zu überdecken?

    Meine Befürchtungen: Es wird überall herumaromatisiert, so dass man in Jahrzehnten nicht mehr weiß, wie der Grundgeschmack des Produkts überhaupt mal war.

    Wie seht ihr das Gehabe um Aromazusätze? Ich finde sie nur gräßlich. Wenn ich bier trinke, möchte ich den Biergeschmack, wenn ich Kaffee trinke den Kaffeegeschmack und nicht noch Himbeere oder ähnliches.

    Sicherlich verbiete ich niemandem Aromatisierte/s Essen/Getränke zu sich zu nehmen, aber irgendwie muss heutzutage an allem experimentiert werden und der eigentliche Geschmack verfälscht werden. alles fängt an gleich zu schmecken oder zu riechen.

    Gruß
    Gregor
     
  2. #2 Karlossos, 14.08.2008
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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Ich muss Dir da beipflichten lieber Gregor. Es ist schon ein bischen erschreckend wenn man sich so umsieht - vor allem weil viele garkeine Vorstellung mehr davon haben, wie das Original eigentlich schmeckt.

    Andererseits ist es ja auch keine ganz neue Erfindung. Kaffee etwa mit Zucker oder Milch ist ja auch sozusagen bereits "aromatisiert", also geschmacklich verändert, oder?

    Ich für meinen Teil mag mein Bier nach dem Reinheitsgebot :lol:, aber jeder nach seiner Fasson.

    Grenzwertig wird das alles erst, wenn man Aromen untergejubelt bekommt und nicht mehr entscheiden kann, ob man denn gerne das natürliche Original - oder aber die künstlich aromatisierte Variante hätte. Bei Wein ist es bereits so - man denke an Eichenholzchips, die Wein aromatisieren vs. echter Fasslagerung. Das muss noch nicht mal mehr gekennzeichnet werden.

    Um auf Nummer sicher zu gehen muss man wohl seinen Kaffee am Ende noch selbst in Costa-Rica vom Busch pflücken - wenn dieser nicht schon vorher genetisch aromatisiert wurde :roll:

    Allerdings kann man auch dramatisieren - ich räume das ein :lol:
     
  3. Blubb

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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    In der Gastronomomie werden nur noch etwa 1/3 der Kaffeegrtränke pur (schwarz) getrunken. 2/3 wird mit irgendwas vermixt.

    Insofern ist es nicht besonders überraschend, daß versucht wird bereits die Bohne "vermixt" zu liefern.

    Convenience-Zielgruppen bezahlen dafür auch nicht zu knapp.

    Blubb
     
  4. #4 silverhour, 14.08.2008
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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Solange ich nicht alles "aromatisiert" essen, trinken oder sonstwas muss bleibe ich da locker. Sollen die Leute doch "cafe latte con carne" oder Bier mit Kiwi-Geschmack trinken.... Ein paar Mix-Sachen schmecken ja auch gut, aber es kommt auf die Quali an: Eine selbstgemixte Bananenmilch schmeckt einfach besser eine eine Meier-Milch mit "naturidentischen Aromastoffen".

    Mich interessiert es aber mehr, ob es genug Leute gibt, die nicht alles mit künstlichen Aromen wollen und durch Nachfrage dafür sorgen, dass Sachen auch weiterhin "pur" angeboten werden.
     
  5. #5 Valentino, 14.08.2008
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    Schön find' ich das auch nicht - aber ich fürchte, das interessiert kaum jemanden - Anwesende natürlich ausgenommen.

    Es spiegelt einfach den (zumindest derzeitigen) Trend wider und das Gros der Verbraucher findet es wohl auch gut. Wogegen ja grundsätzlich nichts einzuwenden ist - wenn es denn deutlich deklariert ist und es vor allem auch der Gesundheit nicht schadet.

    Das Problem sehe ich an anderer Stelle: wer weiß denn heute noch, wie ein Lebensmittel tatsächlich im Ursprung mal geschmeckt hat? Das geht bei der Butter los, geht bei den holländischen, aromabefreiten roten Wasserbehältnissen weiter und hört beim Kaffee noch lange nicht auf. Wir sind mittlerweile fast alle so auf die industriell verarbeiteten und behandelten Lebensmittel konditioniert, daß uns das Original wahrscheinlich erstmal furchtbar erschrecken würde...

    Mir deucht, daß wir da schon mal einen Fred zu hatten, oder?
     
  6. Bane

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    das geht doch schon bei der Milch los. Ich wette den meisten (und da zähle ich mich dazu) würde frische unbehandelte Milch nicht wirklich munden.

    Sehe das Problem auch weniger bei gut deklarierten aromatisierten Produkten, als bei solchen, die uns als "normal" aufgetischt werden...

    Das geht bei holländischen Wassertomaten los und hört bei den ganzen künstlich gereiften Importfrüchten noch lange nicht auf (schon mal den vergleich Supermarkt-Mango und frische bzw. Flug-Mango gezogen?)
    Genause Erdbeeren außerhalb der Saison; Kulturheidelbeeren, denen neben der Farbe auch noch jegliches Aroma bei der Zucht verloren ging...
    (mir schmecken die aus dem Wald mit Fuchsbandwurm besser ;-))


    p.s. muss gerade an eine Folge von Jamie Oliver denken, in der er mit Schulkindern gekocht hat. Die Kinder mochten nichts außer Hähnchenfritters (Fleischabfälle zu Gittern gepresst, paniert und frittiert) und Pommes. Die fanden sogar Erdbeeren eklig!!!

    EDIT: zum Thema aromatisierter Kaffee:

    letzendlich ist und bleibt alles doch geschmackssache, beim Bier wie beim kaffee...

    Mir schmecken zum Beispiel die meisten Biere nicht (abgesehn von dunklen bzw roten Irischen o. ä.). Im Sommer trink ich trotzdem gern mal Biermixgetränke, eben weils nicht nach Bier schmeckt...

    Mit dem Kaffee ists doch ähnlich: wer den Kaffeegeschmack nicht mag, der packt eben so viel Milch (Latte macchiato, Cafe au lait), Zucker oder sirupartige Aromen rein bis vom Kaffee nix mehr zu schmecken ist.
    Dagegen bleiben die Puristen dann eher beim Espresso, maximal Cappucino.

    Jeder nach seiner Fasson. Aromatisierter Kaffee wird "normalen" Kaffee genausowenig verdrängen wie Cab&Co das klassische Bier nach dem Reinheitsgebot...
     
  7. #7 Chekill, 14.08.2008
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    Bekenne mich ebenfalls zu Slowfood.

    Nach meinem Dafürhalten besteht die Gefahr, dass der zunehmende Konsum künstlich aromatisierter Produkte auf Dauer das Angebot an nichtaromatisierten Lebensmitteln erheblich einschränken wird. Es ist in der Tat so, dass manche Leute beim Verzehr natürlicher Produkte Ekelgefühle bekommen. Wenn sich herrlich duftender Käse mit Naturrinde und ohne Reifestopper nicht mehr verkaufen lässt, sondern nur noch (totgeborene) Schmelzkäseecken mit Salami-/Parika-/Kräuter-/Sahnearoma, dann stimmt irgendetwas nicht.

    Chekill
     
  8. #8 Gregorthom, 14.08.2008
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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Ich freue mich, mal wieder Gleichgesinnte gefunden zu haben. So lange es uns gibt, wird es hoffentlich auch weiterhin "das Original" geben. Ich finde die Entwicklung halt sehr schade, denn ich denke, dass es in Zukunft immer schwieriger sein wird an die richtigen Zutaten zu gelangen. Und mit dem Einheitsbrei kann ich mich einfach nicht anfreunden.

    Was die holländischen roten Wasserbehälter angeht: Es ist kaum noch möglich, zu mindest in meiner Umgebung, eine gut schmeckende Tomate zu finden, geschweige denn richtig gutes Obst. Ich bilde mir ein und jetzt lacht ob meiner jungen 25 Jahre bitte nicht, dass früher, als ich ca. 7-10 Jahre alt war, das Obst wesentlich besser schmeckte. Erdbeeren hatten ein gutes Aroma und Tomaten schmeckten doch tatsächlich wie Tomate. Und ich erinnere mich, dass zu der Zeit meine Eltern, Jahrgang `49 schon über den Geschmack geschimpft haben. Wie herrlich muss also zu ihren Zeiten eine Erdbeere gesschmeckt haben?

    Wenn ich einen Garten hätte, würde ich diverse Dinge dort selber anpflanzen. Es gibt z.B. einen Verein, der sich alten Tomatenpflanzen widmet und deren Aufzucht fördert. Dazu werden Kleingärtner gesucht, die die Samen sähen. Die Tomaten schmecken nicht nur gut, sie sind sogar gegen Schädlinge resistenter wie ihre Modernen Abkommen. Denn diese werden durch Spritzmittel geschützt und müssen nur schnell genug wachsen können.

    Natürlich ist nicht alles schlecht, das kam in meinem ersten Posting zu diesem Thema wohl nicht so ganz rüber. Ich trinke auch gerne ein kühles Radler im Sommer, weil es nicht sofort in den Kopf steigt, aber ansonsten ziehe ich das unverfälschte Produkt vor.

    Gruß
    Gregor
     
  9. Blubb

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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Strauchtomaten wird es auch im Saarland im Supermarkt geben ;-)
    Die kosten halt nur mehr als die roten Wasserkugeln aus NL.

    Grundsätzlich sollte man das Aromatisieren nicht verteufeln. Ein Becher Erdbeerjoghurt würde sonst EUR 5,00 kosten. Soviel Erdbeeren könnte man gar nicht anbauen um die Aromastoffe wieder zu ersetzen.
    Ohne künstliche Aromen würde die "Unterschicht" in D evetl. sogar Hunger leiden.

    Blubb
     
  10. #10 mr.smith, 14.08.2008
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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    In Wirklichkeit gehen die ganzen Nahrungslemmlinge -
    Hand in Hand auf einen Abgrund zu u. glauben noch dazu -
    es ist normal so ihrer Bestimmung zu folgen.
    Ich bin wirklich kein Gesunheitsapostel (könnt meine Frau fragen)
    Aber dieses wirtschaftliche Entgeschackstraining finde ich äußerst bedenklich.

    Aber wie gesagt - interesiert nicht wirklich jemanden !? (bis auf wenige)
    Also - MC ... - Starbucks - ... gewinnt - der Mensch verliert !

    Gruß
    Jürgen
     
  11. #11 plempel, 14.08.2008
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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Nicht immer, manchmal gewinnt ein Menschlein auch:

    Gestern wollte Plempel junior unbedingt das neue Capri-Sonne Erdbeer. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was da für ein "Duft" entströmt ist. Sowas abartiges habe ich schon lange nicht mehr gerochen. Ausgesehen hat's wie Apfelsaft, die nächste Entäuschung!

    Wir haben das dann gemeinsam entsorgt. "Das kaufma nie wieder!" Ein kleiner Sieg... (ein grösserer wär's natürlich gewesen, wir hätten das Ding erst gar nicht gekauft.)

    Gruss
    Plempel
     
  12. mcrob

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    dazu folgendes :) ... find ich - auch wenns werbung ist - ziemlich genial:

    [​IMG]


    ist denn das topic vom aktuellen eintrag im marktplatz motiviert? :D

    ich hab mir mal verkniffen da was zu posten ^^
     
  13. #13 Valentino, 14.08.2008
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    @mcrob: :-D :-D :-D :-D

    @gregorthom: das mit dem Einkaufen bzw. Finden von "ordentlichen" Lebensmitteln ist wirklich ein Problem - ich hab mir hier schon die Hacken wundgelaufen, um mal vernünftige Tomaten zu finden - jedenfalls solche, von denen ich NL-konditionierter Mensch denke, daß sie wie Tomaten schmecken...

    Wenn ich einen Garten und den passenden Daumen dafür hätte, wäre das sicher eine der ersten Anpflanzungen - aber meine Daumen sind wohl mehr für die bella macchina gemacht :roll:
     
  14. #14 Espressofix, 14.08.2008
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    ...weil es auch nicht ganz ungefährlich ist, es sei denn, man kommt vom Bauernhof.

    Hier bei uns im Norden gibts eine Bio-Milch wo der Liter rund 1,10 € kostet. Die steht im Supermarkt, ist aber direktvermarktet, und immer ruck zuck ausverkauft.

    -------------------

    Ich denke der Trend geht in 2 Richtungen.

    1. Premiumfood
    2. Gerümpel ;-)

    Das beginnt bei Vanillin und dessen Futterprägung.
    Ist es vielleicht auch möglich, dass sich die Geschmacksnerven ändern?
    Früher mochte ich Dinge die ich heute nicht anrühre weil sie imho ne künstliche Note haben. Z.B. das Gummizeugs mit dem Tier drauf, diverse Yoghurts...

    Dem einen Kunden ist vielleicht nur wichtig, dass es schmeckt. Herkunft, Anbau, Zusätze egal. Und wenns Trendy ist, super!
    Der andere Kunde achtet dafür mehr auf Herkunft, Anbau und Inhalt. Weils besser schmeckt und gesünder ist.

    -------------------

    Ich selbst hatte rund 22 Jahre lang mehr oder weniger stark mit Hautausschlag zu kämpfen. Bin jetzt 28.
    Nach langer Ursachenforschung sinds folgende Auslöser:

    Umweltgifte (ich "hatte" mal ein Schrank und ein Sofa das... - heutzutage scheinen mir die Möbel weniger bis kaum belastet)
    Pestizide (wenn ich 3 Bio-Äpfel esse merke ich nichts, esse ich 3 "normale" kann es schon mal 4 Tage lang blühen)
    Aflatoxine (Schimmelpilze, steht nicht drauf obs drin ist, gerne in Haselnüssen)
    Konservierungstoffe (die Hauptursache, ganz schlimm E202, auch gepökeltes meide ich)
    Aromen (natürliche gehen, zuviele künstliche nicht, da verzichte ich aus Vernunft)

    Die Ursachen sind so simpel! Aber wenn man sie nicht kennt, kann man sie nicht vermeiden...

    ...das nur mal nebenher...
     
  15. Bane

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    das ist ist wieder ne andere geschichte. denke mal die wenigsten haben nen bauernhof ;-). bezog mich jetzt eher auf auf den Fall: otto normalverbraucher macht urlaub in den Alpen und bestellt auf der Alm/Berghütte n Glas frische Milch...
     
  16. #16 Coffeecube, 14.08.2008
    Coffeecube

    Coffeecube Gast

    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Das Ausprobieren und Untermischen von Kaffee ist schon so alt wie der Kaffee selbst. Denn bereits im Yemen, wo die ersten Kaffeeplantagen entstanden sind, wurde und wird der Kaffee mit verschiedenen Aromen versehen. Die Yemeniten gaben bereits im Jahr 800 nach Christus Gewürze wie Koriander, Zimt, Nelken und Anis in ihren Kaffee. Noch heute wird bei der Mokkazubereitung das Feingemahlene Kaffeemehl nebst einer kleinen Prise Kardamom in den Ibrik, also das kleinen Kupferkännchen gefüllt und dann aufgekocht.

    In deutschen Küchen war es spätestens seit der Erfindung des Kaffeefilters durch Melitta Benz üblich, auf das Kaffeemehl Zimt oder Kakaopulver zu geben und es dann heiß aufzubrühen. Dieser kleine Kniff ist auch der Geheimtipp für alle Enkel, die ihre Oma in der Vorweihnachtszeit zum Kaffee bei sich einladen…

    Im 17 Jahrhundert begann in Österreich eine Kaffeewelle, im Zuge derer verschiedene Kaffeegetränke entstanden sind. In der Kaffeehauskultur Österreichs fand selbst Eigelb und vor allem Spirituosen Einzug in die weite Welt des Kaffees.

    Der Mozart Kaffee beispielsweise war ein Mix aus Mokka, Cherry- Brandy und Schlagsahne. Ein bekanntes Kaffeegetränk war die "Maria Theresia", benannt nach der ehemaligen Königin und spätere Kaiserin: Aufgequirltes Eigelb, Orangenlikör und Milch. Bei alkoholhaltigen Kaffees wie dem Fiaker weist schon der Name darauf hin, dass sich ein ganzer Berufsstand gleich zweimal an dem Getränk erwärmen wollte.

    Kaffee mit Aromen - für euch eine Todsünde für viele andere ein Genuss!!!

    Aroma-Kaffee, aromatisierter Hochlandkaffee
     
  17. #17 Valentino, 14.08.2008
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    Der Unterschied zu heute ist allerdings der, daß die damals echte Aromen genommen haben und wußten, was drin ist...
     
  18. alist

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    AW: Die Aroma-Schlacht...geht es nicht mehr ohne?q

    Wir wissen auch, was drin ist: Natürliche Aromen. Das sind häufig die Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen - eben natürlich. Der Gedanke daran ist etwas unappetitlich, man braucht aber keine Gesundheitsbedenken haben.
     
  19. #19 Valentino, 14.08.2008
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    Immer? Oder geht's nicht auch mit "normaler" Chemie?
     
  20. BWB

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    Hallo Freude des natürlichen Geschmack,

    Um das Thema und die Denkweise vieler Verbraucher auf eine Kurzformel zu bringen:
    Kuhmist schmeckt gut ! Millionen von Fliegen können nicht irren.

    Gruß Bernd
     
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