Die Dalla Corte Mini ist für Italien gebaut, nicht für hier

Diskutiere Die Dalla Corte Mini ist für Italien gebaut, nicht für hier im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Auszüge aus der „feasibility study zur Ermittlung des Markpotentials für die Dalla Corte Mini Professional Espresso Machine“ Siehe auch:...

  1. Sergio

    Sergio Mitglied

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    Auszüge aus der „feasibility study zur Ermittlung des Markpotentials für die Dalla Corte Mini Professional Espresso Machine“

    Siehe auch: http://sovranastore.com/dacomipr.html

    Die in der Headline genannte Studie ist auch in Deutschland unter ISBN3-9808584-0-5 vom Tom Tom Verlag München veröffentlicht worden und dort für ca. 22 € zu bestellen.

    Da hier inzwischen großes Interesse an der revolutionären Technik dieser Maschine aufgekommen ist, sollen einige der Berechnungen des Chefkonstrukteurs wiedergegeben werden.

    Diese komplizierte Denkweise kam sicher auch dem technologischen Konzept der „Mini“ zu Gute.

    Auf Seite 88 der Studie heißt es z.B.:

    „Die Italiener trinken täglich in mehr als 130 000 Caffe-Bars mehr als 28 Millionen Tassen Espresso und Cappuccino. Dazu verbrauchen sie 55 Mio. Kg Kaffee.“




    Den meisten Kaffee trinkt man im Piemont. Davon sind

    • 60% Espresso,
    • 13.5% Cappuccino,
    • 12,3% caffe corretto
    • 10,0% latte macchiato und
    • 4.5% sind koffeinfrei.

    Daraus erkennt man, dass die Dalla Corte Mini für den Piemont gemacht zu sein scheint, deshalb kennt die auch kaum Einer.

    Entschuldigung für mein unsauberes Deutsch!
     
  2. #2 nobbi-4711, 07.03.2006
    nobbi-4711

    nobbi-4711 Mitglied

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    Dass die Dallacorte für Espresso gebaut wurde, ist mir schon klar; das hat auch niemand in Frage gestellt. Weiter kann ich Deinen Ausführungen leider nicht folgen bzw den logischen Zusammenhang nicht erkennen.

    Greetings \\//

    Marcus
     
  3. #3 DaleBCooper, 07.03.2006
    DaleBCooper

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    Ouuh, das ist mir jetzt aber doch zu kompliziert. Brauchen sie also 2 kg pro Tasse? Dann ist die Dallacorte definitiv nichts für mich. :twisted:
     
  4. #4 schneum, 08.03.2006
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    ...das Buch heißt: "Kaffee Espresso und Barista. Perfekt zubereitet."

    Wobei mich im Speziellen das Kapitel interessieren würde, wie man einen Barista perfekt zubereitet.

    beste Grüße, arne
     
  5. haemmi

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    Re: Die Dalla Corte Mini ist für Italien gebaut, nicht für h

    Und was erkennt man aus der auf der von Dir verlinkten Seite angegebenen Spannung 120 V 60 Hz? Daß das Piemont jetzt eine eigenständige Stromversorgung hat? :wink:

    Wenn ich ein Piemonteser wäre, würde ich mich übrigens arg beleidigt fühlen, wenn ein derart häßliches Teil ausgerechnet für mich gemacht wäre. Ich bin bestimmt jemand, für den zuallererst die Qualität in der Tasse zählt, aber irgendwo gibt es Grenzen.

    Gruß, Andreas
     
  6. #6 Nightstalker, 08.03.2006
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    Ach so hässlich ist die Maschine auch wieder nicht, die technik find ich auch durchaus interessant nur ob man daraus einen Hype machen muss ist fraglich? Einen Test wärs mir schon wert wenn ich die Gelegenheit hätt.

    Was der Thread aber sagen soll ist mir noch nicht ganz klar geworden, warum ist sie 1. so besonders und 2. nur für den Piemont und nicht für "hier" (wo ist Hier?) gemacht?
     
  7. #7 Laktöschen, 08.03.2006
    Laktöschen

    Laktöschen Gast

    HARA-KIRI im Kaffee-Netz

    @ Holger Schmitz five stars Moderator

    "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"

    Ich komme meinem Rauswurf durch den großen Usurpator zuvor
    und checke freiwillig aus.

    Es war schön bei Euch, folks!

    Laktöschen
     
  8. #8 Nightstalker, 08.03.2006
    Nightstalker

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    Re: HARA-KIRI im Kaffee-Netz

    Und was hat das hier zu suchen? Schau mal, genau mit solchen Aktionen stellst du dich ins Abseits. Niemand verweigert die die "andere Denkweise" und niemand will sich mit dir herumstreiten. Wenn du in deinen Postings provokatives oder sinnloses von dir gibst dann musst du immer damit rechnen dass jemand es persönlich nimmt, wenn du mit dem Widerstand dann nicht zurecht kommst und weiter provozierst wird das immer in deinem Leben ein Problem sein.

    Manchmal wär es besser gewisse Dinge für sich zu behalten, ich lass mich auch manchmal gehen weil ich in rage bin und mich angegriffen fühle, vielleicht liegts ja auch an mir, vielleicht sollte man einfach nicht immer alles so ernst nehmen hm? :) Ich hab hier auch schon meine Ohrfeigen bekommen, naja aber wie weh eine "Verbalwatschn'" tut hängt von dem ab der sie hört, erstehst du?

    Ich gehe davon aus dass du auch einen guten Beitrag zur Boardkommunikation leisten kannnst, das hast du anfangs ja gezeigt, jetzt scheint es jedoch nichtmehr zu funktionieren, das ist eigentlich schade! Holgers "5 Star" Schmitz's Reaktion musst du allerdings auch verstehen, diese Entscheidung ist letztendlich nichteinmal oersönlich sondern dient in der Tat nur dem Erhalt der Boardkommunikation - nicht der Einschränkung der Redefreiheit - denn jeder soll und kann sagen was er denkt nur soll er es am richtigen Ort aber vorallem mit dem richtigen Ton tun.

    Freundliche Worte kommen auch viel eher an als sarkastische oder böswillige.

    In diesem Sinne, schade dass du uns verlässt allerdings ist es vielleicht tatsächlich besser für dich (nicht für uns!) denn du leidest ja im Endeffekt selbst darunter!

    --------------

    on topic

    Hat wer mal wo einen ausführlicheren Test über die Maschine gesehen? Würd mich jetzt schonmal interessieren, mein Händler bietet die Maschine sogar an, allerdings nur auf Bestellung...
     
  9. #9 nobbi-4711, 08.03.2006
    nobbi-4711

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    Leider hab ich noch keinen großen Test gesehen. Ich kann aber mal aufzählen, was ich selbst zusammengetragen bzw mir zusammengereimt hab:

    - Lt Herrn Rogalla (Mitautor eines bestimmten Buchs und Dallcorte Mitarbeiter) arbeitet die Temp.regelung wohl ungenauer als bei der großen Ausführung. Hier soll ein Delta (Temp.schwankung) von bis zu 4 Grad drin sein, während die Barmaschinen auf minimal 1 Grad einstellbar sind

    - Die Dosiereinheit sah mir so aus, als könne sie nicht frei programmiert werden. D.H. es ist eine festgelegte Menge, die mit Wechsel der Kaffeesorte/des Siebes/ der Pulvermenge stark schwankt. Das kann soweit gehen, dass im einen Fall nicht mal ein Ristretto zustande kommt, im anderen die Tasse fast überläuft. Dieses Prob sollte aber durch manuellen Bezug über Start-Stop Taste zu beheben sein. Dass man für die Dosierung mitbezahlt; naja, was ist schon perfekt? Siehe mein Beitrag zum Bezzi-Pumpentuning, da zahlt man auch für was, was nicht richtig funktioniert...

    - Es ist eine Version mit Festwasser und Rot.pumpe in der Entwicklung (lt Rogalla). Darauf mag der eine oder andere hier vielleicht gerne warten.

    - Der hässliche "Eierkarton" über dem Brühboiler soll wohl irgendwann einer schöneren Verkleidung weichen (lt Rogalla).

    - Der Drehknopf für die Brühtemp mag zwar billig wirken; andererseits hab ich noch nie eine so leicht zugängliche Verstellmöglichkeit gesehen (vielleicht mit Ausnahme der VFA Pronta)

    - Ich finde, es macht durchaus Sinn, eine Brühtemp mal eben bis zu 10 Grad verstellen zu können, ohne damit den Dampfboiler in den roten Bereich zu treiben oder den Dampf ganz zu killen (weil zu wenig).

    - Das hab ich schon mehrmals gesagt: dadurch dass Brühkopf und Brühboiler eine Einheit sind, dürfte die Temp.gleichheit zwischen beiden die bestmöglich erzielbare sein. Selbst die VFA Pronta hat (genauso wie Marzocco) das Problem, dass der Brühkopf eher zu kalt ist und per Leerbezug vorgeheizt werden muss; ein Phänomen, das ich in 5 Monaten bei der großen Dallacorte geschmacksmäßig nicht hätte erfassen können. Der Espresso schmeckt in jeder Situation nachvollziehbar gleich. Wenn Ralf sich mal für ein paar Wochen von seinem Temp.messgerät trennen kann, werd ich auch mal ein paar Messwerte nachliefern.

    So, und wenn jetzt noch jemand zusätzliche oder abweichende Infos hat, möchte ich doch höflich bitten (wie schon woanders erwähnt), mal Butter bei die Fische zu geben, und das vielleicht auch noch in einem konstruktiven Tonfall.

    Greetings \\//

    Marcus
     
  10. #10 Nightstalker, 08.03.2006
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    Hi

    ja das deckt sich ziemlich mit dem was ich bis jetzt über die Maschine gefunden habe, was mir aber unklar schient ist das mit der Wassermenge? Wie wird die denn dosiert? Bei einem Flowmeter kann das doch nicht sein, da wird ja immer die gleiche Menge abgegeben bzw. immer nach der gleichen Menge gestoppt?! Es kann natürlich schwankungen geben weil je nach Mahlgrd mehr oder weniger Wasser im und am Puck zurückbleibt aber im großen und ganzen sollte das doch immer in etwa gleich sein? Wenn die Dosierung nach Zeit geht wär es schwachsinnig, das ist aber so offensichtlich dass man es eigentlich nur absichtlich so hätte machen können und dann fehlt mir die logische Erklärung.

    Das Heizsystem interessiert mich, kannst du dazu mehr sagen? Du hast gesagt dass Boiler u. Brühkopf quasi eins sind - ähnlich wie bei der alten Handhebelmaschine von Carimali? Da wird das Wasser ja auch direkt vor dem Kolben erhitzt was ich weiß. Im Grunde also schon fast ein Thermoblock.... ?

    Verarbeitungsmäßig wird die Maschine schon gut sein, was den "billigen" Drehknopf angeht würd ich mir darüber kaum Gedanken machen, wie du sagst, form follows function und wer will kann den Kopf sicher gegen einen schöneren tauschen. Bei meiner BFC ist der Pressostat zwar recht leicht zugänglich aber 3 Schrauben sinds trotzdem, Tempregelung von außen ist einfach super!
     
  11. #11 nobbi-4711, 08.03.2006
    nobbi-4711

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    Schön wärs, wenns mit den Flowmetern so einfach wär....die von mir beschriebenen Schwankungen findest Du an praktisch jeder Gastromaschine. Woran's letztendlich genau liegt *schulterzuck*. Jedenfalls ist es so, auch bei nagelneuen Maschinen. Genaugenommen mach es nur Sinn, wenn das Setup (Sieb/Kaffeesorte/Menge) immer gleich ist, also eben im typischen Gastrobetrieb.

    Im Brühboiler steckt ne 800W-Heizung. Der Kopf ist direkt unterm Boiler. Das muss man sich wie nen normalen Einkreiser vorstellen (z.B. Isomac Venus; bei der ist das ganze auch praktisch einteilig). Nur, dass in der Dallacorte ne elektron. Regelung und ein Dampfboiler mit drin steckt.

    Greetings \\//

    Marcus
     
  12. blu

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    Re: Die Dalla Corte Mini ist für Italien gebaut, nicht für h

    das verstehe ich leider nicht? wie kommst du darauf?

    lg blu
     
  13. haemmi

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    Genau das Prinzip hat mich bei meiner Einkreiser-Brugnetti überhaupt nicht überzeugt, weil subjektiv zu kalt. Man muß auch eins bedenken: Der Boiler ist ja nicht zum Brühkopf hin offen. Das Wasser muß, um zum Brühkopf zu gelangen, erst den Weg zum entfernt und außen sitzenden Magnetventil fließen, dann durch dieses und wieder die ganze Strecke zurück. Bei der Silvia ist das vielleicht ein wenig besser gelöst, weil das Magnetventil durch den Versatz der Brühgruppe etwas zentraler sitzt, die Grundproblematik besteht aber grundsätzlich auch hier.

    Bei der Cimbali habe ich mal spaßeshalber die Temperatur der Gruppe in Höhe des Magnetventils gemessen. Die betrug im Ruhezustand 95 Grad. Das ist m. E. ein Top-Wert. Mir erscheint das als ein Indiz für eine hervorragende Konstruktion der Brühgruppe.

    Ich habe bei der Rancilio Audrey und der Brugnetti Simona noch nicht nachgemessen, werde es bei Gelegenheit aber mal tun. Es würde mich nicht wundern, wenn es da Werte gäbe, die um 10 Grad oder mehr von der Cimbali nach unten abweichen.

    Gruß, Andreas
     
  14. #14 Nightstalker, 08.03.2006
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    Gut, dann hab ichs eh richtig verstanden, ich war nur verwirrt weils irgendwie so rüber gekommen ist als wär es was tolles neues. Wenn der Boiler aber quasi über der Brühgruppe sitzt, wie groß kann der dann bitte sein? Ich hab grad meine Giada vor augen, die paar 100 ml waren nicht grad viel, zwar genug aber trotzdem wenig.

    Bezüglich der Temp mach ich mir weniger sorgen, nachdem man die Temp frei regeln kann dürfte es nicht schwer sein diesen Verlust auszugleichen, nachmessen muss man natürlich aber das wird man wohl immer müssen.
     
  15. #15 Walter_, 08.03.2006
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    Hallo Marcus,

    worauf sind die 4° Temperaturschwankung bezogen? Innerhalb eines Bezuges oder zwischen zwei Bezügen?

    Du sagst Boiler & Kopf sind eine Einheit. Wie ist das zu verstehen bzw. inwieweit unterscheidet sich das von den "gesättigten" Marzocco GS1 (bzw. jetzt GS3) Köpfen?

    Servus,
    Walter

    Edit: Okay, ich hätte alle folgenden Posts noch lesen sollen bevor ich die Antwort schrieb, die zweite Frage hat sich damit mehr oder weniger erübrigt. Die Frage die sich mir jetzt stellt, ist allerdings, ob die GS1/GS3 Konstruktion dann nicht doch die temperaturstabilere ist. Zumindest die Messungen von der neuen GS3 scheinen das zu bestätigen...
     
  16. #16 Nightstalker, 08.03.2006
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    Wenn der Boiler so klein ist wie ich ihn mir grad vorgestellt hab dann würd ich 4° während dem Bezug als denkbar erachten, dann frag ich mich aber was die Maschine so besonders machen soll, 4° auf oder ab bewirken mehr als nur einen kleinen Unterschied im Geschmack also das darf fast nicht sein.
    Von Bezug zu Bezug wärs allerdings denkbar wenn die Rohre und andere Teile abkühlen.
     
  17. haemmi

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    Wenn man erst ausgleichen muß, es ist mit der Stabilität schnell am Ende. Was ist denn, wenn die Gruppe sich nach mehreren Bezügen hintereinander aufgeheizt hat? Soll man dann wieder zum Temperaturregler greifen müssen?

    Ich will ja nicht behaupten, daß das bei der DallaCorte tatsächlich so ist. Vielleicht haben die ja noch irgendeinen Kniff, von denen wir nichts wissen. Ich habe nur daran meine Zweifel, daß man elektronisch das ausgleichen kann, was man konstruktiv versäumt hat. Ich erinnere mich an einen Erfahrungsbericht über die Reneka Techno hier im Board. Jeder dachte doch vorher, das muß die absolute Überfliegermaschine sein. Das Ergebnis war dann eher Durchschnitt. Wenn man sich deren Brühgruppe anschaut, wundert man sich dann auch nicht mehr. Die haben in diesem Punkt ihre Hausaufgaben bestimmt nicht gemacht.

    Gruß, Andreas
     
  18. #18 Nightstalker, 08.03.2006
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    Ich stell mir grade die Frage warum noch keiner auf die Idee gekommen ist hier mal wirklich mit ordentlich vielen Technischen und Elektronischen Gimmiks eine Maschine zu bauen die wirklich temperaturstabil ist. Es muss doch möglich sein.

    Temperaturen lassen sich an fast allen Punkten an und in der Maschine messen, das ist schonmal ein guter Anfang, dann muss man diese Temperaturen so weit, und möglichst unabhängig voneinander regeln können dass man nahezu immer die gleiche Temp hat. Somit wäre mal sichergestellt dass weder Brühkopf noch Duschsieb oder eine der Leitungen zu kalt ist. Vielleicht könnte man die Brühgruppe aktiv, elektrisch beheizen u. kühlen, mit Peltierelementen wär das doch möglich, die Wassertemp kann man immer etwas niedriger ansetzen und dann ähnlich einem Thermoblock kurz vor dem Brühen auf die entsprechende gewünschte Temp heizen. Wenn man das ausgiebig testet und die entsprechenden Parameter auslotet kann man alle Temperaturen elektronisch, voneinander abhängig, steuern so dass, egal wie und egal wann, immer die gleiche Wassertemperatur im Sieb ankommt.

    Das ist reine Theorie und hat sicher viele Haken und Probleme aber ich find es kommt einfach nix neues. Am besten sind hald immer noch die guten alten E61 und natürlich ein paar neuere Fabrikate aber es hat sich kaum was verändert, vielleicht könnte man da doch noch was neues erfinden :)
     
  19. #19 nobbi-4711, 08.03.2006
    nobbi-4711

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    Also, was die Lage des Magnetventils mit der Temp.Stabilität zu tun haben soll, kapier ich nun nicht ganz....

    Der Boiler fasst 0,5l.

    Wenn die Brugnetti zu kalt war, dann würde ich mal drauf tippen, dass das Thermostat zu kalt war.

    Das Delta bezeichnet die Schwankung zwischen den Aufheizzyklen.

    Die E61 überhitzen wie die Pest, wenn sie nicht mit nem Durchflussbegrenzer in der Thermosyphonzuleitung ausgestattet sind (s. E61 Legend)

    Es geht schlicht darum, dass der Kopf dieselbe Temp hat wie der Boiler. So muss ich ihn nicht erst aufheizen.

    Bei einer Brühwassertemp von eingestellten 98Grad hatte der Brühkopf lt einem Schätzeisenmanometer (mit dem man sonst Milch misst) über 90 Grad. Genauer kann ich's erst in einigen Tagen sagen. Ne Cimbali hat da vielleicht 75 bis 80 Grad und ist damit immer noch kälter als die eigentlich erwünschte Brühtemp.

    Bei den Marzoccos ist der Brühkopf vom Brühboiler ein ganzes Stück entfernt und damit automatisch kälter. Schließlich wirkt er als Kühlkörper und das "Heizwasser" hat nun mal "nur" Brühtemp. Das müßte eine Brühkopftemp ergeben, die deutlich unterhalb der gewünschten Brühtemp liegt (wie Schomer ja auch bewiesen hat). Wie sie das bei der GB5 gelöst haben wollen, darüber ist ja m.W. noch nix so richtig bekannt...

    Greetings \\//

    Marcus
     
  20. #20 Walter_, 08.03.2006
    Walter_

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    @Nightstalker,

    vielleicht liest du mal die aktuellen Threads auf Home-Barista mit den Praxisberichten über die eingruppige Cyncra bzw. GS3. Da bleibt - zumindest bei der Temperaturkonsistenz innerhalb des Bezuges - kaum was zu wünschen übrig...
     
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