ECM Technika III entkalken

Diskutiere ECM Technika III entkalken im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo liebes Forum, nach einem Transportschaden war das Chassis meiner bei Ebay gebraucht gekauften ECM Technika III verzogen. Das Chassis wurde...

  1. #1 bernieuralt, 15.04.2024
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    Hallo liebes Forum,
    nach einem Transportschaden war das Chassis meiner bei Ebay gebraucht gekauften ECM Technika III verzogen.
    Das Chassis wurde gerichtet und die Maschine soll nun wieder montiert werden.
    Angeblich war die Maschine vor dem Verkauf gewartet worden. Die sichtbaren Verkalkungen lassen mich aber stark zweifeln. Deshalb will ich Kessel und Brühgruppe noch vor dem Zusammenbau mit 2%-5% Amidosulfonsäure entkalken.
    Fragen:
    1. Wie gehe ich da konkret vor?
    2. Was soll ich vom Kessel weiter demontieren?
    3. Brühgruppe auch noch zerlegen?
    4. Alle Teile nach Metall getrennt ins Säurebad?

    Vielen Dank schon mal für Eure hilfreichen Hinweise.
     
  2. #2 Espressojung, 15.04.2024
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    Wenn du die Maschine schon soweit demontiert hast, würde ich auch die Fittings am Kessel kompl. entfernen.
    Alle Teile in einen Großen Topf z.B. Suppentopf geben und Pro Liter Wasser 10 -15g Amidosulfonsäure hinzu geben.
    Warmes Wasser (50-60°C) beschleunigt die Entkalkung.
    Die Brühgruppe würde ich kerlegen und entfetten ==> Wenn nötig mit neuen Ventilen und Dichtungen versehen.
     
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  3. #3 bernieuralt, 15.04.2024
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    Hallo Espressojung, vielen Dank für die schnelle und präzise Antwort. Ich werde berichten.
     
  4. #4 bernieuralt, 17.04.2024
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    Die Heizung ist zu fest und auch die Füllstandsfühler habe ich nicht abmontieren können. Ist das ein Problem wegen der Kontakte?
     
  5. #5 bernieuralt, 17.04.2024
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    So, die Brühgruppe ist entfettet und entkalkt, Ersatzteile bestellt. Der Kessel ist auch entkalkt und die Kontakte haben nicht gelitten. Den Wärmetauscher habe ich vom Kessel abschrauben können und die große Öffnung hilft sehr beim Entleeren. Es ist unfassbar welche Mengen da herauskamen. Nun zwei weitere Fragen:
    1. Die kleinen Öffnungen in der Kappe des Wärmetauschers verhindern die vollständige Entnahme der Kalkabplatzungen aus dem Wärmetauscher. Wenn ich den Wärmetauscher schüttle, rasselt es immer noch deutlich. Kann ich die Kappe irgendwie abschrauben ohne den Wärmetauscher zu quetschen? Wie bekomme ich das wieder dicht verschraubt am Ende?
    2. Muss ich eine Dichtpaste beim Verschrauben der Fittings verwenden? Überall? Reicht Teflonband?
    Vielen Dank schon mal.
     
  6. #6 bernieuralt, 07.05.2024
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    So ich habe alle notwendigen Ersatzteile bekommen und mach mich nun an den Zusammenbau. Die Explosionszeichnungen der Maschine habe ich, aber Hinweise was die Reihenfolge des Zusammenbaus betrifft sind sehr willkommen.
    Eine konkrete Frage habe ich was die Befestigung des Kessels betrifft, denn die Explosionszeichnungen zeigen dieses Detail nicht. Auf der Unterseite des Kessels befindet sich eine Schlitz-Schraube in einem Sackloch (Bild 1).
    IMG_3235.jpeg

    Weiterhin gibt es eine Bohrung in dem unten dargestellten schwarzen Montagewinkel (Bild 2).

    IMG_3234.jpeg
    Man könnte vermuten, dass der Kessel mithilfe der Schraube an dem Winkel befestigt werden muss. Dafür ist die Schraube aber zu kurz, bzw die Materialstärke des Winkels so dick, so dass die Schraube das Gewinde in dem Sackloch nicht mehr erreicht. Wird die Schraube also nicht durch das Loch am Winkel hindurchgeführt? Liegt der Schraubenkopf also lediglich auf dem Winkel auf?
    Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.
    Vielen Dank für Eure hilfreichen Hinweise!
     
  7. #7 Gandalph, 07.05.2024
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    Wie du hier auf der Zeichnung der VI-Serie ersehen kannst - es ist die Kesselhalterung.
    - auf der Zeichnung scheint ein Gewindebolzen/stift verwendet zu werden, und der Kessel wird mit einer Mutter mit Scheibe befestigt.

    lg ...
     
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  8. #8 bernieuralt, 10.05.2024
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    Ah vielen Dank Andreas 888, aber bei meiner Serie III Maschine ist das nicht dasselbe wie bei der VI-Serie. Es ging nicht anders als die Schraube der Kesselhalterung einfach auf dem Winkel "aufliegen" zu lassen:
    IMG_3240.jpeg
    Das Ganze wird ja dann durch die zahlreichen Rohranschlüsse trotzdem sicher in der Position gehalten.

    Nun habe ich aber noch ein Dichtungsproblem an dem im folgenden Foto gezeigten Anschluß von Gruppe->Ablaulaufrohr->L-Fitting, und zwar an der mit dem roten Pfeil markierten Stelle. Ich hatte vergeblich versucht mit Teflonfaden das Gewinde abzudichten. Ich nehme an, das war Unsinn, da sowohl das Rohrende als auch das L-Fitting "flach" ausgeführt sind und vermutlich sauber aufeinander gepresst werden müssen. Ist das so richtig oder muss da doch noch eine Dichtungsscheibe drauf?
    Vielen Dank schon mal!
    IMG_3241.jpeg
     
  9. #9 Espressojung, 10.05.2024
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    Nein, der Kessel muss richtig befestigt werden.
    Wie Gandalph richtig schreibt, wird hier eine ca. 15-20mm lange Stiftschraube in die aufgelötete Mutter
    geschraubt.
    Dann wird der Kessel mit der Stiftschraube auf den Winkel gesteckt und von unten mit einer Scheibe und einer M8 Mutter verschraubt.
    Die Rohrverschraubung am Wärmetauscher würde ich mit einer Flachdichtung abdichten.
    Anbieten würde sich hier ein passender Kupferring der vorher am Besten Ausgeglüht und im Wasser abgeschreckt wird.
    Durch das ausglühen mit anschließendem Abschrecken wird der Kupferring "Butterweich" und kann sich besser an die Dichtflächen anpassen.
     
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  10. #10 Espressojung, 10.05.2024
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    Wenn du keinen passenden Kupferring zur Hand hast,
    dann mess mit einem Messschieber den Außen-Durchmesser des zylindrischen Lötnippels.
    Ich könnte dann nachsehen ob ich noch einen passenden Cu-Ring habe.
     
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  11. #11 bernieuralt, 10.05.2024
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    Wow das ist ja supernett, der Aussendurchmesser des Lötnippels beträgt 10,09 mm.
    Was die Befestigung des Kessels betrifft, habe ich ja einen Cu-Kessel, d.h. Stiftschraube, Scheibe und M8 Mutter müssen auch aus Cu/Messing sein? Ich frage, wegen der Beschaffung. In der Explosionszeichnung der Technika iii sind solche Teile nicht dargestellt aber die Technika iv scheint ja ebenfalls einen Cu-Kessel zu haben. Folglich würde ich die Ersatzteile von der Technika iv nehmen?
     
  12. #12 Espressojung, 10.05.2024
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    Nein, die Stiftschraube und Unterlegscheibe sind aus Edelstahl die Mutter aus Messing.
    Jetzt gehe ich in meine Werkstatt und schaue nach der CU-Dichtung.
     
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  13. #13 Espressojung, 10.05.2024
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    So ich habe nachgesehen.
    Ich habe leider nur fertige CU-Ringe mit 11mm Außendurchmesser,
    aber ich habe noch 10mm CU-Rohr und da kann ich dir morgen einige Ringe abstechen.
    Schreib mir PN mit deiner Adresse, dann schicke ich dir die Ringe.
     
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