Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

Diskutiere Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, ich bin seit heute Besitzer einer (gebrauchten) Europiccola. Zwei Espressi habe ich schon gemacht heute, mit unterschiedlichen...

  1. #1 berniebln, 09.04.2010
    berniebln

    berniebln Gast

    Hallo zusammen,

    ich bin seit heute Besitzer einer (gebrauchten) Europiccola.

    Zwei Espressi habe ich schon gemacht heute, mit unterschiedlichen Bohnen, beide waren unglaublich gut...

    Hätte allerdings ein paar Fragen zur Maschine (hoffe, die wurden nicht bereits gestellt - die Menge an Postings zur "Europiccola", die die Suchfunktion zurückgegeben hat, hat mich aber etwas überrollt...)

    1. Welches Modell habe ich eigentlich? Ich tippe auf eine Europiccola Lusso EL:
      • Meine Maschine hat kein Manometer
      • Es scheint ein Pressostat zu geben, denn nachdem das Wasser gekocht hat, hört es auf, und nach einiger Zeit kocht es wieder
      • ABER: Ich habe weder diesen Stufe-I/II-Heizschalter, noch habe ich einen Schalter und Lampe, die blinkt, wenn geheizt wird - es gibt nur einen großen (quadratischen) grünen Ein-/Ausschalter, und der leuchtet immer grün.
      • Hat jemand eine Idee, wann die Maschine hergestellt worden sein könnte?
    2. Irgendwie scheint die Dampfarmatur etwas verdreht zu sein. Ich meine damit dieses Rohr, auf dem sich links der Drehknopf zum Dampfablassen befindet, und wo rechts die Dampflanze angesteckt wird. Ist ja praktisch ein T-Stück, wobei der senkrechte Teil des Ts sehr kurz ist und oben am Kessel angebracht ist. Nun ist dieses T-Stück etwas gedreht, um die Achse, die durch den senkrechten Teil des Ts beschrieben wird, mit dem Ergebnis, dass der Drehknopf höher liegt als das Ende, wo die Dampflanze steckt (die sollten ja eigentlich auf gleicher Höhe liegen). Frage: Ist das schlimm? Sollte ich versuchen, dass richtig zu drehen? Oder ist da gar kein Gewinde und ich breche das Ganze bei dem Versuch ab?

    3. Da ich ja weder ein Manometer habe, noch dieses Signallicht, welches mir anzeigt, wann geheizt wird, frage ich mich auch, wann ich entlüften sollte, und wann ich den Bezug starten sollte. Wie lange bzw. wie viel entlüftet Ihr eigentlich? Habe hier von 10 Sekunden gelesen.
    4. Habe hier irgendwo gelesen, dass ein Pressostat "anfällig" wäre - was genau heißt das? Merkt man das dann (irgendwann) daran, dass das Wasser kalt bleibt - oder das Sicherheitsventil pfeift?
    Vielen Dank im Voraus!

    Bernhard
     
  2. #2 silverhour, 09.04.2010
    silverhour

    silverhour Mitglied

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    N'Abend,

    erst einmal Glückwunsch zur neuen Maschine.

    Die beiden ersten Espressi waren unheimlich gut? Dann ist irgendwas kaputt, die ersten Versuche an einer kleinen Pavoni sind normalerweise für den Ausgus ;-)

    zu 1.
    Ein Photo würde helfen bei der Modellbestimmung. Infos über Schalter etc. sind zwar sehr hilfreich, aber es wurde immer wieder mal etwas geändert...
    Wenn Du die Platte unterm Fuß abschraubst solltest Du am Gehäuse oder am Heizelement irgendwo eine Seriennummer und/oder Baujahr finden. Muß aber nicht sein.... Letztendlich ist es aber egal welches Modell es ist, solange ein leckeres Käffchen rauskommt...
    Bei der Gelegenheit siehst Du auch, ob ein Pressostat da ist (ein Röhrchen vom Kessel zu einem kleinen Teil mit Kabeln dran...)

    zu 2.
    Solange die Funktion nicht eingeschränkt ist, ist es wurscht.

    zu 3.
    Such mal über die SuFu den Thread "Praxistips LaPavoni" (oder so ähnlich), da werden alle gängigen Philiosophien durchdiskutiert. Ein geschriebenes Gesetz gibt es nicht, jeder hat da so seine best practice.

    zu 4.
    Keine Ahnung woher die Aussage kommt. Innerhalb kurzer Zeit wirst Du aber wissen, wie das Maschinchen normalerweise heizt. Wenn sich das Heizverhalten schlagartig ändert (z.B. heizt nicht/wenig oder bollert wie doof), dann kann das Presso kaputt sein (oder etwas anderes...).

    Grüße, Olli
     
  3. #3 berniebln, 09.04.2010
    berniebln

    berniebln Gast

    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Hi Olli,

    danke für die schnelle Antwort. Ja, muss wohl was kaputt sein - den einen der beiden sehr guten Espressi habe ich nämlich mit Lidl-Bohnen erzeugt, die nicht nur ein halbes Jahr in meiner Küche lagen, sondern die auch noch mehrere Monate im bereits geöffneten Beutel lagen ... :cool:

    Ich wollte die eigentlich nur benutzen, um den (ungefähren) Mahlgrad zu bestimmen, und war schockiert, wie gut dann gleich der erste Espresso geschmeckt hat - nicht sauer, nicht bitter, genau so wie frisch gemahlene Bohnen duften...samtige Crema...wunderbar!!!

    Abschrauben der Bodenplatte mache ich dann ein anderes Mal, aber hier einige Fotos (leider nur Handykameraqualität):

    [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]


    Mich würde halt interessieren, wie in der Original-Anleitung zu meiner Maschine die Vorgehensweise zum Entlüften bzw. zum Wasserbezug beschrieben ist.
    Die Anleitung im Netz (auf lapavoni.de) bezieht sich auf dieses blinkende Heizelement-Licht, das es bei mir nicht gibt, und bei meiner Maschine (von eBay) war nur eine kopierte Din-A4-Seite dabei, die sich auf das Modell mit dem Heizungsstufe-I/II-Taster bezieht (da steht auch, man soll das Sicherheitsventil 60 Sekunden lang pfeifen lassen...skurril...bei mir pfeift es jedenfalls nicht :))

    Hat jemand das gleiche Modell wie ich, und zufällig noch die Original-Bedienungsanleitung?

    Grüße,

    Bernhard
     
  4. Arni

    Arni Mitglied

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Das mit der Dampfarmatur ist entweder normal, bei meiner ist es auch so, oder egal, vielleicht sollte so etwa entstehendes Kondenswasser abfließen können. Mach dir jedenfalls keine Gedanken.
    Entlüften mit dem Dampfventil, wenn die Maschine nach dem Einschalten hochgeheizt ist und der Presso das erste Mal ausgeschaltet hat, also nur einmal pro Einschaltperiode.
    Den Bezug kannst du starten, wenn die Maschine genug aufgeheizt ist. Das dürfte nach 8-10 Minuten nach dem Anschalten sein. Nicht zu lange warten, weil sie sonst überhitzt ist und lieber zwischendurch mal ausschalten, wenn du längere Zeit keinen Bezug machen willst. Aufgeheizt ist sie dann schnell aus dem noch warmen Zustand dauert es nur wenige Minuten.
    Pressostaten werden in vielen Espressomaschinen verbaut. Sie sind überhaupt nich problematisch, im Gegenteil sehr robust. Meine Pavoni ist ca. 15 Jahre alt und hat immer noch den ersten Pressostaten.
    Wenn die Heizung nicht mehr anspringt, kann es am Thermosicherheitsschalter liegen oder am Presso. Den kannst du auch verstellen, wenn z. B. der Kesseldruck zu hoch oder zu niedrig ist.
     
  5. #5 berniebln, 09.04.2010
    berniebln

    berniebln Gast

    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Hi Arni,
    Okay, beruhigend!

    Okay. Bei meiner Maschine muss ich dann praktisch daneben stehen und hinhören, ob das Wasser nicht mehr kocht bzw. das Knacken (vom Pressostaten/Relais-Schalter?) beobachten?

    Doch so lange? Ich habe aufgeheizt, (vermutlich im richtigen Moment) entlüftet, gewartet, bis das Wasser noch einmal aufgekocht ist, (währenddessen die Tassen und den Brühkopf/Filterhalter vorgewärmt) und dann den Bezug gestartet - hatte das Gefühl, dass die Maschine überall unglaublich heiß war..sie heizt sich ja praktisch bei der ersten Aufheizphase des Wassers schon unglaublich auf.

    Kann ich es denn morgens so machen, dass ich die Maschine anschalte, unter die Dusche springe, und danach (10-15 min :)) entlüfte? Oder sollte dass direkt nach dem ersten Aufkochen passieren?

    Vielen Dank für die vielen Infos!

    Bernhard
     
  6. Arni

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Dem Fotos nach zu urteilen, dürfte sie aus den 90 er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen, also 15-20 Jahre alt sein.
    Eine Anleitung brauchst du nicht, denn du hörst, wenn die Heizung an und wieder aus ist.
    Außerdem siehst du, wenn du ohne Siebträger den Hebel hochziehst und aus dem Duschsieb Wasser und viel Dampf kommt, dass die Maschine heiß genug ist. Du kannst auch in den Wasserstrahl ein Digitalthermometer halten, wenn du es genau wissen willst. Idealerweise sollte das Brühwasser zwischen 92 und 96 Grad heiß sein.

    Du musst nicht neben der Maschine stehen und warten, bis du entlüften kannst. Das kann auch später geschehen, z. B. kurz bevor du den ersten Bezug machen willst. Dann musst du halt noch ein, zwei Minuten warten nach dem Entlüften.
     
  7. #7 berniebln, 09.04.2010
    berniebln

    berniebln Gast

    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Das dürfte wohl stimmen. Sie sieht übrigens auf den Fotos etwas schrottig aus - in echt sieht sie fast so gut aus wie auf den La Pavoni-Produktfotos :)

    Das tut es - auch bereits nach kurzer Aufheizzeit!

    Ich probiere morgen mal, ob es mit meinem Infrarotthermometer klappt, aber vermutlich ist das nicht so gut geeignet...

    Bernhard
     
  8. Arni

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Man muss mit der Pavoni immer locker bleiben. Mit der Zeit kommt man hinter ihre Schlichen. Sie ist eigentlich eine gutmütige Maschine, die kleine Fehler verzeiht. Und am Anfang muss man halt experimentieren.

    Das mit dem Kaffee solltest du ändern. Nichts geht über relativ frisch geröstete Bohnen (nicht älter als 3-4 Monate), am besten von einem Kleinröster, wovon es einige hier im Forum gibt. Aber in Berlin gibt es sicher welche direkt um die Ecke.
     
  9. #9 espresso, 10.04.2010
    espresso

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Stimmt!
    Seit fast einem halben Jahr habe ich auch eine Europiccola. Mit Manometer. Ansonsten hat sie unter dem Ein/Ausschalter einen grünen Knopf, der leuchtet, wenn sie aufheizt und wieder mit der Heizung aufgeht. Der Druck ist dann am größten - bei mir 0,9 bar.

    Mit dem Mahlgrad ist m.E. das konstanteste (Crema)Ergebnis zu erzielen. Am Mahlgrad liegt es, wenn der Espresso nur raustropft (zu fein) oder fast ohne Widerstand durchrauscht. Als 2. wichtigste Komponente geht mit dem Mahlgrad auch die Frische der Bohne einher. Alte Bohnen brauchen m.E. einen feineren Mahlgrad. Unabhängig davon, dass der Geschmack suboptimaler ist.

    Mit meiner Zassenhaus habe ich ganz gut kleine, abgewogene Mengen mahlen und ausprobieren können.

    Das Überhitzungsproblem vermeide ich durch zwischenzeitliches Ausschalten. Das Wiederaufheizen geht rasch.

    Entlüften tue ich ca. 5 sec. lang, wenn die EP das erste Mal vollständig aufgeheizt hat. Der Druck fällt dann bei mir um bis zu 0,5 bar - ist aber schnell wieder oben.

    Nach dem Aufheizen mache ich einen Leerbezug (ohne Sieb); dieser fließt in meine Tasse, so dass die Brühgruppe, der Siebträger und die Tasse gut geheizt sind.

    Sieb in den Siebträger, nur wenig einspannen, fast den Hebel hochziehen, den ST vollständig einspannen, ca 7 - 10 sec durch vollständiges Hochziehen des Hebels Wasser beziehen, Hebel niederdrücken bis zum ersten Widerstand, kurz verharren, gleichmäßig bis zum Ende niederdrücken. Ergebnis nach 25 - 30 sec. Espressobezug: leckerer Espresso, angemessene Crema (bohnensortenabhängig) - Die Pavoni ist, nach den Foreninfos, kein Cremabomber. Bei mir macht sie, nach anfänglichen Lernschwierigkeiten, immer Crema - und das täglich mehrmals.

    Ich wünsche viel Spass - Antworten auch gerne per PN
    Gruß Martin
     
  10. #10 pavoni_thomas, 10.04.2010
    pavoni_thomas

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Herzlichen Glühstrumpf zu Deiner Pfauen-Dame.

    Stimme "espresso" zu -genau so mach ich es auch. Hilfreich ist auch:
    1. DER BEZUG inpavoniveritas

    Momentan nehm ich den Giasing von Fausto und der harmoniert mit der Pavoni richtig gut. Allerdings gibt es mir schon zu denken, dass Deine ERSTEN beiden Espressi schon gut waren -hoffentlich ist da nix kaputt ;-)

    Weiterhin viel Spass
    Gruss Thomas
     
  11. #11 berniebln, 12.04.2010
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    berniebln Gast

    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Hallo zusammen!

    Vielen Dank für die Glückwünsche :-D

    Und danke für den Link, nachdem ich das Video gesehen habe, habe ich plötzlich ein unglaubliches Verlangen nach einem bodenlosen Siebträger :cool:

    Hätte aber noch eine Frage zum Milchaufschäumen: Ich habe hier mehrfach gelesen, dass man das hintere der drei Löcher in der Düse verstopfen soll.

    Nach vielem Herumprobieren habe ich gemerkt, dass ich so vermutlich mit einiger Übung zu ganz guten Ergebnissen käme, aber wirklich toll finde ich es nicht (insbesondere will ich es nicht zulöten, und Zahnstocher ist auf die Dauer auch blöd).

    Und irgendwie bin ich auch so naiv zu glauben, dass man sich bei La Pavoni auch etwas dabei gedacht haben könnte, da drei Löcher hineinzubohren...andererseits meine ich mich zu erinnern, dass in der offiziellen Anleitung, die man auf der La-Pavoni-Seite herunterladen kann, steht, dass man zum Milchschäumen die Milch zum Kochen bringen soll...:-?

    Daher meine Frage: Gibt es Leute, die es schaffen, mit den drei Düsen Milch zu schäumen? Oder kommt man um das Verstopfen nicht herum? Welche Methoden gibt es noch, außer zu Löten?

    Grüße,

    Bernhard
     
  12. Arni

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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Wenn die Milch kocht, ist es zu spät für den Schaum. Mehr als 70-75 grad sollte die Milchtemperatur nicht betragen beim Schäumen.
    Zugegeben, es ist nicht einfach, mit der Europiccola einen guten Schaum zu produzieren.
    Ein Forumskollege hat einmal vorgeschlagen, eine Hutmutter, ich glaube M10, mit einem 1 mm Bohrer zu durchbohren. Ich habe es ausprobiert, 1,5 mm sind besser. Die Hutmutter wird dann anstatt der Dampfdüse aufs Rohr geschraubt. Es funktioniert besser als mit der Originaldüse.
     
  13. #13 pavoni_thomas, 12.04.2010
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    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Hab das hintere Loch zugelötet -mit Silberlot (soll angeblich bleifrei sein und somit nicht gesundheitsschädlich?), konnte es aber bisher noch nicht testen. Werde berichten.

    Gruß Thomas
     
  14. #14 berniebln, 12.04.2010
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    berniebln Gast

    AW: Eine Fragen zur La Pavoni Europiccola

    Hallo zusammen,

    Das Problem ist halt, dass ich bei den drei Löchern - egal wie ich es auch halte - nicht schaffe, die Milch nach oben zu ziehen - sie bleibt die ganze Zeit unten, aber erhitzt sich natürlich und ist irgendwann zu heiß.

    Das hatte ich auch gelesen, werde es mal probieren.

    Frag lieber noch einmal beim Händler oder so nach...ich wäre da lieber etwas vorsichtiger ... ;)

    Ich könnte mir vorstellen, dass gewisse Stoffe nach und nach (über viele Cappuccini) langsam in den Körper kommen können, und wenn sie z.B. giftig sind oder sich anreichern, wäre das schlecht...wie gesagt, habe überhaupt keine Ahnung, aber Vorsicht kann nicht schaden.

    Kannst ja mal schreiben, was der Händler gesagt hat (oder wie die Düse funktioniert hat, wenn Du sehr wagemutig bist :))

    Gruß,

    Bernhard
     
  15. #15 AtzeIgel, 22.08.2016
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    Hallo!

    Ich habe eine andere Frage zur La Pavoni Europiccola: Kann man auf den Handhebel auch zu viel Kraft ausüben? Blöd formuliert...bestimmt kann man :rolleyes:. Ich erziele in meinen Augen halt dann ein perfektes Ergebnis, wenn ich richtig feste reinlangen muss, so dass es schon leicht knackt und die Maschine sich mir leicht entgegen neigt. :( Ist das schon zu viel des Guten? Selbstverständlich halte ich mit der linken Hand am Sieb gegen...

    Viele Grüße!

    Matthias
     
  16. #16 sokrates618, 22.08.2016
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    Hallo Matthias,
    das Gegenhalten entlastet die Maschine, wenn man sich mit aller Kraft dranhängt, nicht wirklich. Ich habe mal einen Hebeldruck von ca. 7kg über die Hebel- und Flächenverhältnisse ausgerechnet um, auf die empfohlenen 9bar Brühdruck zu kommen. Mit einer Personenwaage kann man das leicht überprüfen und somit ein Gefühl für den notwendigen Druck bekommen. Wenn es zu schwer geht, etwas gröber mahlen.
    Gruß, Götz
     
  17. Ganzo

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    Hallo Matthias,

    um einen Kolbendruck von 9bar zu erzielen, benötigt man eine Kraft am Hebel, die der Zugkraft einer Masse von 14kg entspricht (unter Vernachlässigung der Reibung, des Kesseldrucks und der veränderlichen Hebelwinkel).

    "Kann man auf den Handhebel auch zu viel Kraft ausüben?"
    Ein deutlich höherer Druck ist unvorteilhaft, weil dadurch sehr unangenehme Bitterstoffe aus dem Puck gequetscht werden, die besser ungelöst blieben.​

    "Selbstverständlich halte ich mit der linken Hand am Sieb gegen..."
    Ich halte grundsätzlich auch beim Niederdrücken des Hebels am Griff des Siebträgers dagegen. Es ist die beste Methode, um die Biegekraft von der Verbindung Brühkopf - Kessel fernzuhalten.​

    Gruß, Ganzo
     
  18. #18 AtzeIgel, 23.08.2016
    AtzeIgel

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    Herzlichen Dank, Götz und Ganzo, für Euren Rat! Das mit der Waage ist ein toller Tip, da gewinne ich einen Orientierungspunkt. Werde ich ausprobieren!

    Viele Grüße,

    Matthias
     
  19. #19 sokrates618, 04.12.2016
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    Hallo Ganzo,
    Du hast natürlich recht, ich habe noch einmal nachgesehen. Es sind tatsächlich 14kg.
    Gruß, Götz
     
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