Eine sanfte Restauration

Diskutiere Eine sanfte Restauration im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; So. bisschen Urlaub, bisschen Säure, bisschen putzen. [img] Das Schauglas konnte ich zerstörungsfrei demontieren. hab ich vorher im...

  1. Jfh

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    So. bisschen Urlaub, bisschen Säure, bisschen putzen.

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    Das Schauglas konnte ich zerstörungsfrei demontieren. hab ich vorher im zusammengebauten Zustand entkalkt, damit der Streifen auf dem Glas und die Beschichtung erhalten bleibt.

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    Die Brühgruppen sind bis auf eine gebrochene Feder tadellos erhalten und benötigen sonst nur neue Dichtungen.

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    zwischendurch mal einen Passalaqua aus der Leva.

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    und warten, dass die Säure ihre Arbeit erledigt.

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    Das endgültige Reinigen mit Dahtbürste, Schleifvlies und Stahlwolle nimmt schon ordentlich Zeit in Anspruch. Der Kessellack ist leider nurnoch teilweise erhalten. Dafür können die original Kesselschrauben wieder verwendet werden. Die Säure ist auch ein hervorragender Rostentferner.

    Wirklich nervig ist nur das Entfernen der alten Dichtungen an den Heizstäben und anderen Verschraubungen.

    Bisher habe ich leider nur bei Avola eine Kesseldichtung finden können. Die haut mit fast 50 Euro ordentlich ins Budget. Gibt es da irgendwelche anderen Quellen?

    Ach ja, über Infos zur Restauration der Gasheizung wäre ich auch dankbar. Die Membran des Druckreglers ist leider im Eimer. Selbst schnitzen??
     
  2. joewue

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    Klingersiel lässt sich auch mit “haushaltstechnisch-preiswertem” Werkzeug leicht bearbeiten. Pauspapier fest auf den Kesselrand gedrückt gibt einen guten Abdruck der herzustellenden Dichtung. Zirkel, Feinmarker und die beste ( = scharfe!) Nagelschere der Gattin, fürs Grobe ein Cuttermesser. Und schwuppdiwupp, eh‘ mans gedacht, ist die neue Kesseldichtung gemacht...
     
  3. joewue

    joewue Mitglied

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    Die Membran könntest du aus einer größeren ausschneiden, zum Beispiel aus einem ausgeweideten Ausdehnungsgefäß der Hausheizung
     
  4. Jfh

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    hab schon eine originaldichtung aus graphit von einem lieben forenkollegen auftreiben können.
    hm.. die membran für die gasheizung müsste ja schon temperaturbeständig bis ähhh auf jeden fall 130 C°+ oder so sein.
     
  5. joewue

    joewue Mitglied

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    joh, mein Denkfehler.
     
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  6. Jfh

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  7. Jfh

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    [​IMG]

    die ersatzteiliste wurde heute erstellt. ist schon einiges, wenn man alle dichtungen ersetzt. o_O
     
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  8. Jfh

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    Hier gehts jetz bald weiter. Die Ersatzteile haben ordentlich auf sich warten lassen. Die Wärmetauscher kamen in zwei Sendungen o_O
    Mittlererweile hab ich eine etwas bessere Kamera. Die ist zwar noch nicht gut, aber etwas oker.

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  9. Jfh

    Jfh Mitglied

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    lange nichts passiert. hatte nun zeit, wirklich anzufangen. einige dichtungen fehlen immer noch.

    bis jetzt klappt aber alles.

    [​IMG]

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    [​IMG]

    wärmetauscher sind schon verbaut.

    rückschlagventil und einlassventil müssen noch bedichtet werden.
    in den brühgruppen fehlen auch noch teile.

    im ganzen eine recht kompakte maschine.
     
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  10. kafin

    kafin Mitglied

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    Wo erhält man Wärmetauscher für LSM? Derjenige meiner Tipo 64 ist auch geplatzt. Allerdings sieht dieser anders aus diese hier.
     
  11. Jfh

    Jfh Mitglied

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    also so wie ich das verstanden habe, wurden die wärmetauscher extra angefertigt. hat auch mehrere monate gedauert.

    deiner sieht wahrscheinlich so aus?

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    ich würde mal bei avola anrufen oder so.
     
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  12. kafin

    kafin Mitglied

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    Genau:

    [​IMG]

    Für jemanden mit Hartlöterfahrung ist es sicherlich nicht allzu schwer, dies zu reparieren. Der HX ist ja an der alten Lötnaht gerissen und an dieser Stelle hat man eh eine Überdeckung und muss die Bleche nicht auf Stoß löten bzw. selber ein Blech darüber legen. Aber wenn ich günstig einen anderen Wärmetauscher bekommen würde, dann müsste ich mir nicht die Mühe machen, einen Handwerker zu finden, der Lust dazu hat, mir das zu löten. Es wird sich eine Lösung finden. Ich bin das noch nicht angegangen.

    Viele Grüße,
    Ingo
     
  13. Jfh

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    hm. also meine hxe haben glaube ich 45,- das stück gekostet.
     
  14. Jfh

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    Boh ey. ich scheitere hier gerade am wassereinlassventil.

    20570.jpg

    teilenummer 45,46 passen nicht. die dichtfläche im ventil ist nicht konisch, die einstellmutter ist auch anders aufgebaut. oder bin ich da einfach zu doof? bei meiner 85er hat alles problemlos gepasst. hilfe!
     
  15. #35 wiegehtlasanmarco, 02.07.2019
    wiegehtlasanmarco

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    Hallo JfH,
    ich habe ein gebrauchtes Ventil einer Tipo 95 (Baugleich Tipo 85) für meine Tipo 67 gekauft da die Tipo 67 zwar ein ähnliches Ventil, jedoch mit Stopfbuchse hat, wofür ich kein Stopfbuchsenband bekommen habe. Vermutlich ist das Ventil der Tipo 75 wie das der Tipo 67.
    siehe: La San Marco Tipo 67 Leva bekommt jetzt Zuwendung
     
  16. Jfh

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    hm hab jetz was gebastelt mit sonem epdm ring. wenns hält ist gut, sonst probier ich mal hanfschnur. muss ja nur den kesseldruck aushalten. sonst sind jetz alle dichtungen da. montage steht an. bin schon gespannt wie ein flitzebogen
     
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  17. #37 ezlbaak, 04.07.2019
    ezlbaak

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    Mit Hanf wär ich an der Stelle äusserst zurückhaltend. Wenn der aufquillt und trocknet, wird er steinhart und ist kaum mehr rauszukriegen (trotz Einfetten). Zudem eher für statische Verbindungen geeignet. Gibt auch EPDM-Schnur (extrudiertes EPDM, weich).

    EDIT: Tschuldigung, die Hitze hat mein Hirn aufgeweicht. PTFE mein ich natürlich, extrudiertes PTFE.
     
  18. Jfh

    Jfh Mitglied

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    sooo. ich habe grade mal einen luftpumpentest gemacht und festgestellt, dass die einlassventillösung gut hält. allerdings gibt es bei 2 bar kesseldruck ein leises säuseln von der graphitkesseldichtung her. muss die dichtung erst wasser ziehen oder hab ich die schlecht eingebaut? die alte dichtung war komplett einmal rundrum mit teflonband umwickelt. macht das gleich von anfang an her sinn? bis jetzt hatte ich immer nur teflonkesseldichtungen und die waren sofort dicht.

    wer weiß was?

    lg
     
  19. #39 mechanist, 08.07.2019
    mechanist

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    Diese Graphitdichtungen setzen sich etwas, da sie relativ weich sind. Ich würde zunächst mal die Schrauben vorsichtig
    nachziehen, dann nach gefülltem und beheiztem Kessel nochmal.
     
  20. Jfh

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    eben grade erstmal leitungsdrucktest.

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    tatsächlich musste ich nur zwei muttern nachziehen. sonst ist dicht. die brühgruppen machen auch das, was sie sollen. sofern man im kalten zustand davon reden kann.

    vielleicht gibt es nachher noch einen provisorischen heizungstest. jetzt warte ich erstmal, ob sich unter dauerhaftem leitungsdruck noch irgendwo ein tropfen bildet.
     
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