einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

Diskutiere einige allgem Fragen zum Rösten im Gene im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; einige Fragen zum Rösten im Gene: Woher weiß ich, mit welcher Temperatur welche Bohnen geröstet werden? Oder ist zwischen 235 und 240 Grad alles...

  1. #1 MarioAtJazz, 07.01.2010
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    einige Fragen zum Rösten im Gene:

    Woher weiß ich, mit welcher Temperatur welche Bohnen geröstet werden?
    Oder ist zwischen 235 und 240 Grad alles recht, da es ja nur auf die Tiefe des 2ten Crack und die Absenkung zwischen den 2Cracks ankommt ??

    Bei den meisten Bohnen von HASBEAN steht, daß man nur in die ersten Pops des 2ten Crack gehen soll. Damit das für meinen Gaumen paßt, muß ich meistens etwa 30 Sekunden in den 2ten Crack rösten. Ist das bei euch auch so? Ich kühle extern ab.

    Röstet man für 53mm Träger anders als für 58mm Träger ?

    Hat jemand explizit GUTE Erfahrung mit dem Balmaadi und evtl ein Profil für mich?

    Mario
     
  2. #2 cafesolo, 07.01.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Hallo,

    klar kannst Du zwischen 235 u. 240°C alles rösten, aber ob es für die einzelne Sorte optimal ist, kannst Du nur entscheiden, wenn du Dir den Rohkaffee angeschaut hast. Schau mal was ich unter dem Thread: Abplatzer geschrieben habe.

    Wenn man sich bestimmte Eigenschaften nicht wegrösten möchte, sollte man bei den meisten Bohnen eben nur bis zum 2.Crack oder ganz leicht hinein rösten. Bleibt aber immer Geschmacksfrage.

    Den Indien Balmaadi Estate von Walter habe ich vor 5 Tagen geröstet und finde ihn als Espresso u. Cappu der Hammer.

    Profil: 155°C vorgeheizt bis die Temp. erreicht ist. Bohnen eingefüllt u. auf 242°C gestartet.
    1.Crack bei 12.15/Ende 15.05 dann runter auf 230°C bis zum 2.Crack 18.30 u. raus bei 18.50. Der Kaffee hat hier kaum noch Säure, ist sehr weich, würzig, schokoladig mit erdigen Aromen u. körperreich. Um ein wenig mehr Säure zu bekommen, würde ich ihn 1' früher rausnehmen.

    Gruß Uwe
     
  3. #3 theuncle321, 15.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 15.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Hallo Gemeinde,
    ich moechte mich hier mal einklinken.
    Ich habe seit dem Wochenende auch einen CBR von Gene.

    Generell habe ich einige Probleme,wobei das gravierendste waere:
    Der 1. Crack!
    Ich kann,was auch immer ich versuche,so gut wie keinen definitiven Crack(bereich) ausmachen.
    Vielleicht liegt es an der eigentuemlichen Geraeuschkulisse des Gene mit der umlaufenden Chaff Separatorklappe etc.
    Wenn man sich ueber den Chaffabscheider beugt,meint man ab und an mal Cracks zu vernehmen,allerdings nur sehr vereinzelt.
    Meinen allerersten Versuch habe ich vorab mit einem Popcornroester gemacht,da hatte ich beim selben Rohkaffee (Ethiopia Djimmah Gr. 5)
    so nach ca. 5:45 eine Serie von Cracks.
    Beim Gene - meine ich - hab ich ab und zu mal Knacken,dass allerdings mehr an mechanisches Umschalten oder einen Schrittmotor :)oops:) erinnert.Auch nicht so gehaeuft,und eher ueber Zeitraeume verteilt.

    Ich habe verschiedene Temperaturkurven probiert,z.B.einen Vorgang in etwa wie von C.Fricke beschrieben mit 9 min bei ca.180 Grad,Abkuehlen und dann weiter bei 230 Grad etc.
    Ich moechte grundsaetzlich Tassenkaffee fuer Pressstempelkanne produzieren,der den jeweiligen Charakter betont,also nicht so sehr dunkel roesten,wenn ich die Theorie recht verstanden habe.Full City klingt mir irgendwie sympathisch und gefaellt mir auch von der Farbe.
    Saemtliche Chargen (immer ca.150 g) kommen auch mit einer recht gleichmaessigen Farbe heraus - allerdings scheinen alle gleich zu enden,egal,ob 23 Minuten,oder nur 16 im Popcoroester...Von der Farbe gefallen sie mir...was allerdings an Aroma und vor allem Geschmack dabei rumkommt :cry:
    Wo ist das Duftfeuerwerk von 1001 Kaffeearomen?
    Geschmack des Djimmah war auch nach 3 Tagen platt wie Tuschewasser mit Braunfaerbung (obwohl das Gefaess dann am Ende einigermassen schokoladig gerochen hat).

    Ich moechte Kaffee verschenken und daher wollte ich etwas,was sich auch vom 08/15 Einerlei abzeichnet.
    Der Kaffee,den wir z.B. hier in der Firma Eimerweise lagern,von GEPA Fairtrade oder so,der hat eine ich wuerde mal sagen schon fast light French Roestung,mit Oelspuren drauf.Der schmeckt mir zu sehr nach Roestung,aber er duftet wenigstens wie Kaffee - auch,wenn er schon Wochen hier lagert und die Eimer geoeffnet sind.

    Also,mal abgesehen von meiner behinderten Sensorik (1.Crack hoeren) habe ich auch das Gefuehl,dass ich mit der Temperatursteuerung einiges falsch mache.
    Ich hatte bei Fricke gelesen,dass der Gene nicht vorgeheizt werden muss (?),aber andererseits brauchte er bei mir schon ca. 7 Minuten um an die vorgewaehlte Temperatur von 225 Grad zu kommen,wenn ich der Temperaturanzeige Glauben schenke.

    Der Roestgeruch stellt sich fuer mich eigentlich auch nur wie "warmes Brot" dar.Bei hoeren Temperaturen habe ich dann auch Veraenderungen,die ich so noch nicht richtig beschreiben kann,aber keinesfalls habe ich jemals Gras,Fruechte oder sonstiges gerochen.

    Der Geruch in der Wohnung spaeter (ich roeste im Bad) hat dann allerdings ein bisschen was von Kaffee.

    Wo setze ich jetzt an?

    Danke fuer Eure Hilfe ;-)

    Dietmar
     
  4. #4 Largomops, 15.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Versuch es mal so, ist ganz einfach:

    1. Vorheizen bis der Gene 230 Grad hat.
    2. Bohnen rein und mit 240 Grad rösten. Der erste Crack sollte bei 9-12 Minuten liegen
    3. Danach geh´etwas mit der Temperatur zurück (ca 220 - 230 Grad)
    4. Nach 14-18 Minuten, je nach Kaffee und Röstgrad sollte der Kaffee gut sein. Die Brotaromen ändern sich während des Röstens in Raucharomen.
     
  5. #5 cafesolo, 15.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene


    Welche Anfangstemperatur hast Du denn dann, wenn Du mit 230°C vorheizt ? Die sollte ja so bei 100°C liegen. Für mich wäre das glaube ich bei einer füllmenge von 230gr. zu viel des Guten. Wie sehen das die anderen Selbströster ?

    Gruß Uwe
     
  6. sumac

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    ich hab den Gene immer auf 100 - 140° vorgeheizt, bei 250 gr. füllmenge.
     
  7. Dries

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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Hallo Dietmar und Mario,

    Meiner Meinung nach macht rösten nach Profil cq. Temperatur mit ein Gene ohne Leistungsregler kein Sinn. Im Gegenteil. Auch 'batches' unter 250g. schaden nur das Aroma.
    Ist Bauart bedingt .

    Wahlweise kann man 5 Minuten vorheizen, aber nicht wärmer als 180°C, sonst wird die Kanne zu warm, und besteht die Chance das man beim einschütten örtlich die Bohne versengt.

    Wenn man die 1e Crack nicht wahrnimmt hat das wahrscheinlich zu tun mit das - auf den Zeitpunkt schon - ab und anschalten von die Heizung. Damit bekommt man Temperaturschwankungen die ein miese 1e Crack verursachen, was man vermeiden muss.

    So einfach hoch heizen bis 1e Crack. Solltemperatur 245°C zB.
    Gucken bei welche Temperatur die 1e Crack erfolgt, zB. 238°C.
    Und wenn die 1e wirklich gut im Gang ist, langsam herunter regeln nach 233/4°C.

    Das herunter regeln von der Temperatur nach dem 1e, geht nicht um die aktuelle, vorliegende Temperatur doch ist nur ein Trick um die Zufluss von Hitze zu begrenzen. Lange Zeiträumen ohne Heizung soll man vermeiden, nur kurz darf die Thermostat ausschalten. sonst stoppt man die Röstvorgang.
    Dann kann man noch besser ''full speed' durch heizen.

    Groet, Dries
     
  8. #8 Largomops, 15.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Au Backe,

    ich wollte es jetzt nicht zu wissenschaftlich machen. Wenn ich auf 230 Grad vorheize zeigt der Gene nach dem Einfüllen ca. 170 Grad an.
     
  9. Dries

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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Wenn man guckt wie die Gene funktioniert kann man wahrscheinlich auch vorheizen auf 230°C. Aber nur dann wenn diese Temperatur in ein rechte Linie erreicht wird mit konstant angeschaltete Heizung und sobald diese 230°C erreicht ist, nimmt man die Kanne raus.

    Die angezeigte 230°C ist die Luft-Temperatur. Die Kanne eilt nach, und hat bestimmt - unter oben genannte Umstände - diese Temperatur noch nicht erreicht.

    Aber welche doch? ;-)
     
  10. #10 theuncle321, 15.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Au Backe,

    das wird ja immer komplizierter.Da dachte ich, der Gene ist so komfortabel?
    Okay,ich werde die Tips mal ausprobieren,leider erst am Wochenende,da das Geraet bei mir zuhause steht und ich in der Muenchener Gegend arbeiten muss.

    Wenn Dries sagt,die Heizung schaltet zu und wieder ab,dann denk ich mal kann ich die "komischen" Knackgeraeusche etwas besser einordnen.Wusste ich's doch: menschlichen Ursprungs :lol:

    Ich hatte auch schon den Verdacht,dass bei mir die Bohnen irgendwie mehr backen und der rechte Kick somit fehlt.Aber trotz entsprechender Farbe und teilweise nicht unerheblicher Hitze?
    Habe auch im Popcorntoaster ca. 215 bis 220 Grad gemessen,aber da nehm ich mal an wird nicht viel mit "konstant" sein...
    Da dachte ich, der Gene koennte das problemlos halten und gleichmaessig roesten.

    Ich habe im CBR auch nie mehr als 150 g geroestet,nur den Djimmah und zwei Proben Honduras Hochland (SHG bezeichnet das so?)
    Gerade die haerteren SHGs muessten besser und langanhaltender aufgetankt werden,wenn ich Fricke recht interpretiere?

    Gruesse,
    Dietmar
     
  11. sumac

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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    als ich hab es mir etwas einfach gemacht und nicht wissenschaftlich..

    120° C aufheizen...
    bohnen rein (180 - 250 gr)
    endtemperatur auf 230°-240° C
    timer auf 22 minuten...
    bei ereichen des ersten cracks, den man ganz gut hört, aufgepasst und nach farbe der bohnen bis zum gewünschten röstgrad geröstet..
    entweder vorher abbrechen oder noch bis zum ende durchgeröstet.
    am anfang hab ich mir immer die zeiten aufgeschrieben, wo eine veränderung der bohne sichtbar oder hörbar wurde, danach hab ich meine profile gehabt.

    also eher try and error...

    zwei drei röstungen sind zwar im müll gelandet, aber nach der eingewöhnungszeit nichts mehr.
     
  12. #12 koelscher-jung, 15.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Hallo an alle (Mit-)Röster,

    ich habe den Gene seit November und frage mich auch seit November, wie Ihr das eigentlich mit dem Vorheizen macht.

    Ich meine, wenn ich das Gerät heizen lasse und dann ausstelle, um den Bohnenbehälter zu entnehmen, setzt doch augenblicklich der Lüfter ein, was zur Temperaturreduktion führt, oder nicht?

    Ich mache es immer so:
    Bohnen einfüllen, sagen wir mal 230 g IMM
    Zeit einstellen (30 Min, hat man etwas Luft)
    170 °C einstellen und los geht es.
    Nach ca. 4 Minuten auf 230 °C hoch heizen.
    Nach vollständigem ersten Crack auf 200 ° C runter regeln und dann
    Nach Farbe Röstprozess manuell beenden.
    Bohnen raus und extern kühlen (Spaghetti-Sieb und großer Topf, umschütteln, schwenken, ein Lied dabei singen).
     
  13. sumac

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    Vorheizen und ausschalten.. lüfter läuft nicht nach, was auch blöd für die elektrik/elektronic wäre.
     
  14. Dries

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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Is doch auch komfortabel?
    Man füllt 250g. Bohnen ein. Nicht weniger!
    Stellt 250°C ein, und wartet bis man die 1e Crack hört.
    Man merkt die angegeben Temperatur, und regelt langsam runter,
    bis erwünschte rostgrad erreicht ist.

    Der Gene ist ein Heißluftröster mit Trommel. Oder ein veredelte DogBowlHeatGun Gerät. :cool: Mit diese Einschränkung muss man leben können. Das ist nicht schwierig weil die Ergebnisse können sehr gut sein. ;-)

    Vergiss das 'Profilen' bis ein Dimmer angebaut ist. Man versaut einfach die Röstung weil - Bauart bedingt - kalte Luft über die Bohnen zieht wenn der Thermostat ausschaltet.

    Groet, Andries
     
  15. #15 koelscher-jung, 16.03.2010
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    Warum nicht weniger? Ich dachte, das Röstergebnis wäre homogener, wenn man etwas weniger nimmt?
     
  16. #16 nacktKULTUR, 16.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Dies trifft nur zu bei den Röstern, die die Bohnen mit Heißluft herumwirbeln, so z.B. HPR und I-Roast2. Bei Überfüllung werden die Bohnen unzureichend umgewälzt, und somit ungleichmäßig geröstet.

    Der Gene ist eine andere Klasse: Die Bohnen werden durch die Exzenter-Rotation der Trommel umgewälzt, somit ist die Durchmischung garantiert bei 250g (theoretisch bis 300g - aber nicht zu empfehlen). Der Grund, warum es nicht weniger als 250g sein sollten, besteht im Heißluft-Röstprinzip. Wenn es weniger Bohnen in der Trommel hat, findet die Heißluft weniger Widerstand und zieht wieder unverrichteter Dinge ab durch den linken Abluftkanal. Bei weniger Bohnen verlängert sich die Röstzeit.

    nK
     
  17. #17 koelscher-jung, 16.03.2010
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    Vielen Dank, dann werde ich die Anzahl je Charge erhöhen. Soll mein Schaden nicht sein. :lol:

    Und wie meinst Du das mit dem Röstprofil, was ich vergessen sollte?

    Ich bin bisher immer davon ausgegangen, der Gene könnte die Temperatur steuern. Hm?! :roll:
     
  18. #18 nacktKULTUR, 16.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    Nicht der Gene steuert die Temperatur, sondern der koelsche-jung, der davor steht. Der hat die Hand am roten Knopf und macht das Profil.

    Wichtig ist einfach, dass die Bohnen rasch auf den ersten Crack kommen, und von da an kann man (vorsichtig!) reduzieren, um die interessante Phase vor dem zweiten Crack zu verlängern. Es ist einfach wichtig, dass die Heizung nicht zu lange ausgeschaltet bleibt, damit keine kühle Luft über die Bohnen streicht.

    Ich kann Dir ebenfalls empfehlen, mal die Röstung in zwei Phasen auszuprobieren, wie sie der Fricke beschreibt. Je nach Bohne gibt das ein anderes Geschmacksprofil.

    nK
     
  19. #19 koelscher-jung, 16.03.2010
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    Ja, ich werde das mal nach dem Vorschlag von Herrn Fricke machen.

    Vielen Dank für die Infos,
    k-j
     
  20. #20 theuncle321, 16.03.2010
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    AW: einige allgem Fragen zum Rösten im Gene

    da werden mir nun Sachen klarer.
    Koennte es also tatsaechlich sein,dass ich meine Bohnen eher fertig "gebacken" als geroestet habe.
    Meine Chargen waren 150 Gramm,damit waere also sowieso eine etwas laengere Roestzeit einzukalkulieren,und wenn's eh nicht heiss genug geworden ist - das koennte auch der Grund fuer meinen fehlenden Crack sein.

    Ich habe parallel mal einige Threads zur Modifikation der Tempeartursteuerung gelesen.Ist das tatsaechlich sehr gravierend,wenn der Gene die Heizung intervallmaessig ab/zuschaltet?Die Temperaturen schwanken da im Minutentakt um den gewuenschten Punkt herum.
    Wie gross darf denn die Schwankung von Δτ sein,ohne dass hier unvorhergesehene Dinge passieren?
    Und was meint ihr mit "kuehle Luft" ueber die Bohnen streichen...Ist das schon durch die Regeldifferenz zu befuerchten und wir beeinflussen damit die Maillard Reaktion als solche?

    Gruesse,
    Dietmar
     
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