Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

Diskutiere Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81 im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo, nachdem mich das Kaffee-Netz die letzten Wochen mehr beschäftigt hat, als mir eigentlich lieb war, möchte ich meinen kleinen, unbedeutenden...

  1. #1 hodihu, 04.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 04.02.2013
    hodihu

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    Hallo,
    nachdem mich das Kaffee-Netz die letzten Wochen mehr beschäftigt hat, als mir eigentlich lieb war, möchte ich meinen kleinen, unbedeutenden Einsteigerbericht hier einstellen, um zumindest auch meinen klitzekleinen Beitrag zu leisten, Suchende in Sachen Kaffee in die richtige Richtung zu schupsen:
    Es fing damit an, das Frau H. kurz vor Weihnachten die gute Idee hatte, wir sollten uns eine gegenseitig eine Siebträgermaschine zum Feste schenken - ohne dass sie sich allerdings der Konsequenzen wirklich bewusst war. Wie stundenlanges Suchen im Netz, insbesondere in dem mit dem "Kaffee-" vornedran, ergab, ist eine kleine, schnuckelige, unauffällige und doch ansprechend designte Maschine, wie sie Frau H. vorschwebte, schlicht noch nicht gebaut. Also haben wir uns erstmal wieder der technischen Seite gewidmet und dieser Part wurde auf Herrn H. - also auf mich - abgewälzt.
    Unser Anforderungsprofil war recht schnell klar: bei etwa vier Kaffeegetränken am Tag die zu 98% aus Cappuccino oder Caffé Latte bestehen, musst es etwas sein, das problemlos Milch schäumen kann. Die Sache mit der zusätzlichen Mühle war Frau H. zu Beginn noch nicht recht bewusst, wurde aber akzeptiert (die Solis 167, die wir schon seit Jahren für French Press verwenden, wurde in die Speisekammer verbannt). Da die Maschine alltagstauglich sein sollte und nicht nur von Kaffee-Netz-lesenden Theoretikern (also von mir) bedient werden sollte, sind sämtliche Varianten rausgefallen, bei dem man durch "Temperatursurfen", Warten auf das dritte Heizungsklicken nach dem zweiten Blindbezug nach der Rückspülung oder ähnlich esoterisch anmutenden Verfahren, den nun annähernd perfekten Kaffee erwarten kann. Dank des Milchschaumkonsums scheidet auch Abkühlenlassen nach Espressobezug, Entlüften, Belüften, Hinterlüften oder was auch immer aus - es soll auch Nicht-Fachmännern und -frauen geschmeidig von der Hand gehen. Und zu guter letzt stand noch die Preisfrage zur Diskussion - Frau H. hat sich zwar mit dem gegenseitigen Weihnachtsgeschenk weit aus dem Fenster gelehnt, war dann angesichts der zu erwartenden Equipment-Preise knapp unter der Grenze zum vierstelligen not amused.
    Schließlich und endlich haben wir uns mit der ES 90 von Graef samt irgendeiner passenden Mühle angefreundet. Auch hier hat uns ein Link in den Untiefen dieses Forums weitergeholfen und so haben wir die Kombi aus der ES 91 (weiß statt Metalllook) und der CM 81-Mühle für unter 500 EUR erstanden. Designtechnisch lieber wäre mir (bzw. sogar uns) die ES 90 gewesen - aber für fast 100 Euro Preisunterschied ertrage ich die Maschinchen auch in weiß, auch wenn sie zugegebenermaßen nicht 100%-ig zu unserer sonstigen Kücheneinrichtung passen.
    Soweit die Vorgeschichte - die Maschine kam Anfang Januar und nach einem letzten optischen Check von Frau H. ("muss das Ding so groß sein?", "die Mühle ist ja noch größer", "und wenn wir sie in die Speisekammer stellen?", und ähnliche hilfreiche Kommentare mehr) ging's los. Perfekt theoretisch vorbereitet (25 bar Druck, 9 Sekunden Durchlaufzeit, mit 7 Gramm Druck tampern, oder so ähnlich) haben wir die CM 81 auf die feinste Stufe gestellt (man liest ja immer wieder, dass man sie eh modifizieren muss), gemahlen, den Siebträger eingespannt und entschlossen auf die Taste gedrückt. Innerhalb von wenigen Sekunden hat sich der Kaffematsch samt Wasser einen Weg durch die Dichtung des zu sanft eingespannten Siebträger gebahnt und dezent genervte Blicke von Frau H. zu Tage gefördert. Im zweiten Versuch hat Frau H. (ehemals Bar-Aushilfe und damit siebträgererfahren) das Teil eingespannt und... die Pumpe brummt, der Druck steigt und steigt und... nichts kommt raus. Frau H.s Gesicht wollte ich in diesem Augenblick nicht sehen und so habe ich vor mich hin murmelnd ("Kaffee zu fein", "zu fest gedrückt", grummel...) das nasse Pulver entsorgt. Mühle zurück auf Null, d.h. von Stufe 1 auf etwa 11 (wo vielleicht nicht umsonst auch ein Strich und eine Espressotasse abgebildet ist) und alles von vorne. Die Maschine brummt, der Druck steigt, mitten im grünen Bereich tropft tatsächlich Kaffee aus dem Schnörpfel - OK, nach vielleicht 10 Sekunden ist das Spektakel vorbei, aber was vom ersten (geltenden) Versuch bleibt, ist ein Espresso, der den Namen hundertmal mehr verdient als das, was aus unserer Petra-Pad-Maschine kommt, die wir immer genommen haben, wenn's mal schnell gehen musste.
    Die genaue Geschichte des Milchschaums erspare ich euch jetzt. Frau H. (mit Barerfahrung - habe ich glaube ich erwähnt) hat regelmäßig dicke Blubber hinbekommen - sonst nix. Herr H. hat mit dem Standard-Pannarello innerhalb kurzer Zeit gelernt umzugehen, war allerdings von der Dampfleistung etwas enttäuscht. Nach einer guten Woche haben wir die mitgelieferte Milchschaumstandarddüse statt des Pannarellos eingesetzt und nun ging's ab: nach leichter Modifikation des Dampfes über die Programmierfunktion ist nun die gesamte Familie H. in der Lage, brauchbaren Milchschaum in recht kurzer Zeit (nie gemessen, auf jeden Fall unter einer Minute) zu produzieren. Und dank Thermoblock kann während des Schäumens bereits der Espresso in die Tassen sickern. Die Mühle hat sich mittlerweile auf Stufe 7 eingependelt - nach dem Auswiegen der Kaffeemenge mit einer mechanischen Feinwaage war recht schnell klar, dass mit der Abstreichmethode (Sieb vollmahlen, abstreichen, fertig) viel zu viel Kaffeemehl verbraten wird. Pi mal Daumen lassen wir jetzt im Sieb immer ein paar Millimeter vom Rand frei, tampern mit unseren geeichten Unterarmen genau halbfest und kommen dann auf annähernd perfekte Durchlaufzeiten. Kleiner Wermutstropfen: dank des niedrigen Füllstandes im Sieb bleibt ab und an (vielleicht bei jedem 10. Bezug) ein Teil oder der gesamte Puck am Sieb hängen - unschön, aber nicht tragisch.
    Mir ist natürlich klar, dass wir mit unserem dilettantischen Vorgehen nicht mal annähernd einen perfekten Espresso bekommen, wie er in den Statuten des Forums verankert ist. Für uns Cappuccino-Trinker ist das Ergebnis - jedoch ohne direkten Vergleich - perfekt. Zumindest hat sich mein Kaffeekonsum auf der Arbeit und bei den üblichen Festlichkeiten stark verringert, da die Plörre (sei es aus Vollautomaten oder aus Schwiegermutters Filterkaffeemaschine) kaum mehr zu ertragen ist. Dann lieber den ganzen Tag die Vorfreude auf einen richtig guten zuhause, als vier schlechte zwischendurch :)
    Danke ans Forum für all die Stunden spannender Lektüre - es hat geholfen...
    Holger
     
  2. lumoss

    lumoss Mitglied

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Danke für den schönen Bericht. Welchen Espresso verwendet Ihr? Ich stelle die Maschine inzwischen so ein, daß die Manometernadel so grade vor dem roten Bereich arbeitet. Dann gibt es meist auch schöne Tigerstreifen. Ist mit Boardtamper und -Trichter plus LM1er Sieb easy zu handeln.

    Gruß,
    Heiko
     
  3. hodihu

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Ich nehme den Profumino vom Wehner aus dem Nachbarort. Zum Vergleich hatte ich nur Aldi-Bohnen - muss ich aber nicht mehr haben :) Wenn der 2kg-Eimer mal leer ist, schau ich vielleicht mal bei einem der gelobten Versandröster vorbei, wobei die Nachbarschaft schon ihren Reiz hat.
    Manometer ist hier auch immer kurz vor rot. Welchen Vorteil hat denn so ein Lm1 gegenüber dem original?
    Grüße,
    Holger
     
  4. Tigr

    Tigr Mitglied

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Vielen Dank für deinen sehr unterhaltsamen Bericht.
    Mit meiner ES 86 (Besitzer seit 3 Tagen) bin ich immer noch am Mahlgradeinstellen und prüfen, wie sich das ganze auf Manometer, Durchlaufzeit, Trockenheit des Pucks etc. auswirkt.
    Ich finde es interessant, dass die cm 81 Mühle noch weit entfernt ist von der feinsten Mahlstufe und trotzdem schon guter Espresso in die Tasse rinnt.
    Hat evtl. eben doch Vorteile, die Maschine und die Mühle vom gleichen Hersteller zu kaufen.

    ...freue mich auf deinen nächsten Zwischenbericht :lol:
     
  5. hodihu

    hodihu Mitglied

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Bin mir nicht sicher, ob es an der Kombination des selben Herstellers liegt, aber wir haben auch gute zwei Wochen gebraucht, bis wir uns im wahrsten Sinne des Wortes eingependelt haben. Angeblich streut die Graefin bei ihren Mahlereinstellungen ja quer durch die Serie ziemlich, wobei vermutlich kaum einer mehr als eine davon zuhause rumstehen hat. Ich lass' das jetzt auch genau so - vermutlich ist noch viel Luft zum Optimieren, aber wenn's gerade so schön läuft...

    Grüße
    Holger
     
  6. #6 BennoBohne, 05.02.2013
    BennoBohne

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Hab den Bericht gestern in der S-Bahn gelesen und musste dezent grinsen :D

    Sehr unterhaltsam und super lustig geschrieben, trotzdem ein guter Bericht mit der nötigen "Ernsthaftigkeit" was das Thema angeht. Top!
     
  7. MoeKt

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Hallo hodihu!

    Kann mich nur der Aussage der anderen Poster anschließen, hatte beim lesen auch ein Grinsen im Gesicht.

    Ich habe seit Mitte Jänner die gleiche Kombination in der Küche stehen und bin auch sehr zufrieden nur das mit dem Schaum bekomme ich immer noch nicht hin was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist, dass ich das "schwarze Gold" zu 99% pur trinke und nur hie und da mit einem Schuß Wasser "veredle".
    Deine Erfahrung mit zu fein gemahlenem Kaffee kann ich sehr gut nachvollziehen ist mir das gleiche Schicksal (inklusive Sauerei in der Küche) widerfahren.
    Je nach Sorte stelle ich den Mahlgrad zwischen 9 und 12 ein und bekomme mittlerweile immer einen guten Shot heraus. Ich achte aber darauf das der Druck nicht zu hoch ist. Mitte des zweiten Grünbereiches ist das höchste der Gefühle. Habe auf den Ratschlag meines "Dealers" die Temperatur um 2 Grad gesenkt weil das Ergebniss zu bitter war und nun schmeckt er wie er soll :)
    Habe auch mit der Bohne vom Aldi (hier zu Lande Hofer) angefangen und gleich eine ordentliche Magenverstimmung als Draufgabe erhalten. Das Zeug rühre ich nicht mehr an.
    Jetzt probiere ich mich durch diverse italienische Sorten und bin besonders von Mutti`s Grand Creama und von Luca`s Bluecafe angetan (den ich mir auf Dauer allerdings nicht leisten kann weil >60 € pro Kilo sind dann doch ein wenig viel).
    Aber es stehen ja noch soooo viele Sorten zur Auswahl ;-)
    Wünsche Euch noch viele gute Espressi :)

    LG
    Der MoeKt
     
  8. combi

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Hallo,

    ein sehr schöner Bericht - hat mich sehr stark an meine Erfahrung in den letzten Wochen zu Hause erinnert, nachdem ich dort die ES 90 eingeführt habe :lol:.

    An dieser Stelle vielen Dank an alle Forumsmitglieder für die tollen Posts & Tipps. Die haben mir bei meiner Entscheidung zur Maschine (die's gerade im Supersonderangebot gab) und der Wahl der Mühle (Eureka MCI) extrem weitergeholfen.

    Also merci noch mal an alle
    Combi
     
  9. hodihu

    hodihu Mitglied

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Fein, freut mich, wenn's geklappt hat :)

    Aldi bzw. das austrianische Pedant geht tatsächlich so gar nicht (obwohl ich das früher kaum für möglich gehalten hätte). Die Idee mit der Temperatursenkung muss ich auch mal ausprobieren. Allerdings verliert sich die Bitterkeit in unseren sehr milchlastigen Mischgetränken einigermaßen von selbst - aber wer weiß, vielleicht erlebe ich irgendwann mal meine höheren Weihen und werde auch zum Espress-pur-Trinker. Momentan kann ich mich allerdings mit dem Gedanken noch nicht ganz anfreunden.
    Zumindest gibt einem die Maschine immer wieder neue Experimentiermöglichkeite und nachdem man ohnehin im Leben nix anderes zu tun hat, lassen sich so zahlreiche Stunden mit füllen :)

    Wünsche gleichfalls ein frohes Durch-die-Espressosorten-Probieren,
    Holger
     
  10. #10 Umsteiger, 06.02.2013
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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Sehr schöner Bericht, auch ich musste schmunzeln. Vieles kam mir doch ach so bekannt vor. Wir genießen die Graef ES 90 mit der Mühle Graef CM 80. Den besten Kaffee bekommen wir mit Baum-Kaffee Malabar hin, mit Mahlgrad 9 - 10. Wir haben immer mal wieder andere Sorten von diversen Röstern probiert, aber der trifft unseren Geschmack - und ist v.a. am unempfindlichsten, was die Durchlaufzeit angeht! Die variert nämlich doch je nach Wetterlage oder was auch immer. Auch bei geeichtem Unterarm. Und da unsere Graef (wie wohl bei vielen) auf etwas zu feinen oder festgetamperten Kaffee sehr zickig mit Druckschwankungen reagiert, die die Durchlaufzeit dann nochmal erhöhen, kann es schon mal zu etwas längeren Durchlaufzeiten kommen.

    Wir sind auch hauptsächlich Cappu-Trinker, das Schäumen gelingt mit dem mitgelieferten Rohr zum drüberschieben absolut perfekt (mir wenigstens, meiner Frau nicht immer). Erst ziehen, dann rollen, wie im Wiki beschrieben. Und das auch in kurzer Zeit. Ich kann allerdings jedem nur empfehlen, den puren Espresso zu probieren. Der ist einfach sowas von köstlich, keine Säure, dezente Bitterkeit, jede Menge Aroma - so wie nur selten beim besten Italiener!

    Die Mühle streut bei mir übrigens auch stark, der Kaffee fliegt überall hin und saut die Küche voll. Deshalb habe ich mir ziemlich schnell einen polierten Aufsatz für den Siebträger geholt, und damit klappt´s jetzt recht sauber. Dann habe ich noch ein richtiges Blindsieb zum Rückspülen besorgt, das klappt wesentlich besser als mit dem mitgelieferten Plastik-Einsatz. Jetzt bleibt zum Perfektionieren nur noch eine neue Pumpe, damit das Druckschwankungs-Risiko weggeht. Die Maschine hat noch kurze Zeit Garantie, aber ich kann mich nicht durchringen, 2 Wochen oder so drauf zu verzichten. Vielleicht werde ich die Pumpe doch mal selber einbauen müssen. Ist ja hier in dem tollen Netz gut beschrieben.

    Allzeit leckeren Espresso wünscht
    Marc
     
  11. #11 Versucher, 06.02.2013
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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Meine ES 90 macht jetzt leider (Garantie am 26.01.13 abgelaufen) Ärger. Kein Dampf mehr. Nach einigen Mails und rumprobieren läuft es wohl darauf raus, dass sich beim letzten entkalken im Dampfthermoblock ein Kalkstückchen gelöst hat und jetzt verstopft. Momentaner Stand ist dass nur ein Komplettaustausch des Dampfthermoblocks helfen würde. Da ich doch viele Cappus trinke brauche ich den Dampf auch und kann die Maschine nicht einfach so weiternutzen.
    Na mal sehen ob ich sie reparieren lassen oder vielleicht als halbdefekt verkaufe und auf einen 2-Kreiser mit Boiler umsteige.
    Wollte nur sagen passt auf und entkalkt häufig, da wohl laut Händleraussage der Dampfthermoblock sehr anfällig ist :(
     
  12. hodihu

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Einen der hübschen Alu-Trichter habe ich nun auch gebraucht hier aus dem Forum erstanden und der hilft wirklich ungemein dabei, das Herumsauen zu vermindern. Über Baum-Kaffee bin ich letztens auch schon mal gestolpert, wobei ich momentan vom Online-Angebot sämtlicher interessanter Röster maßlos überfordert bin. Bin selber sehr gespannt was mir in die Mühle kommt, wenn mein Euerbacher Profumino aufgebraucht ist...Schönen Abend Holger
     
  13. hodihu

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Das klingt ja gar nicht nett. Hat deine ES 90 schon die eingebaute Entkalkerfunktion für den Dampf? - wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde die erst ab irgendeinem Baujahr neu eingeführt. Aber dank des Tipps werde ich mich wohl wirklich regelmäßiger mit dem Kalk beschäftigen, als ich es aus angeborener Faulheit sonst vermutlich gemacht hätte :oops:
    Andererseits habe ich zur Beruhigung meiner Nerven schon seit dem Erstbetrieb irgendein seltsames Kalkschutzpad im Tank liegen - allerdings traue ich dem Ding auch nicht wirklich über dem Weg. Wenn ich jetzt allerdings ernsthaft damit anfange, unseren Küchenwasserhahn für ganz viel Geld auf irgendeine Gastro-Entkalker-Kartusche umzustellen, werde ich bald mit meiner Graefin alleine in einer kleinen Wohnung sitzen, befürchte ich...

    Viele Grüße
    Holger
     
  14. #14 Versucher, 06.02.2013
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    Nein, die Entkalkungsfunktion hat sie noch nicht eingebaut. D.h. ich habe immer wie bei Graef beschrieben "manuell" entkalkt.
     
  15. hodihu

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Naja, hätte ja vermutlich trotzdem funktionieren sollen - ob automatisch oder manuell.

    Hilft dir zwar nicht weiter, aber vor drei Wochen musste unser Geschirrspüler repariert werden, nachdem er 6 Wochen nach Ablauf der Garantiezeit nur noch laut brummte. Wer plant denn immer sowas??
     
  16. #16 MoeKt, 06.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 09.02.2013
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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Um dem Verkalken vorzubeugen verwende ich Sodawasser ohne Soda, sprich die Flaschen werden nach dem Kauf etwas geöffnet und auf Raumtemperatur gebracht. So stehen die dann für 2-3 Tage und wenn dann kein CO2 mehr im Wasser gelöst ist (also mehr als die natürlich enthaltene Menge) kommen die Flaschen in den Kühlschrank. So ist der wenigstens immer gut gefüllt ;-)
    Das ist zumindest meine Kalkvermeidung-Strategie.
    Würde zwar lieber das Leitungswasser nehmen aber unser Härtegrad hier ist Wahnsinn und einen Wasserfilter hole ich mir nicht ins Haus.
    Das habe ich auch schon bei der Kapselmaschine so gemacht und da gab es auch nach Monaten der Benutzung keinerlei Kalkspuren im Wasserbehälter.

    Der MoeKt
     
  17. #17 Versucher, 06.02.2013
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    Ich fürchte mit dem planen hast Du leider recht :(
     
  18. #18 Versucher, 07.02.2013
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    Anscheinend doch nicht geplant ;)
    Heute hatte ich ein Telefonat in dem Graef mit mitgeteilt hat dass sie nicht Taggenau auf das Datum achten und ich die Maschine einschicken soll. Sie würden die Maschine dann, wenn es ein Maschinenproblem ist, wie einen Garantiefall behandeln.
    Na mal sehen was rauskommt :)
     
  19. hodihu

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Mist, wieder eine Verschwörungstheorie zerstört. Dann hoffe ich für dich auf das Gute im Menschen bzw. in der Firma. Bin gespannt auf Berichte!

    Bei meiner Spülmaschine hat auch Neff immerhin die Hälfte der Kosten übernommen - aber nach gut 2 Jahren war das auch noch zuviel.

    Viel Erfolg!
    Holger
     
  20. #20 Umsteiger, 07.02.2013
    Umsteiger

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    AW: Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

    Ich verwende immer das Lidl-Wasser von der Saskia-Quelle Kirkel, das extrem wenig Kalk enthält, gemischt mit 2/3 unseres Leitungswassers. Irgendwo im Netz (war es hier im Forum) habe ich eine Tabelle gefunden, die verschiedene Mischverhältnisse für den optimalen PH-Wert angibt (das soll ja auch den Geschmack beeinflussen ...). Und gleich mache ich mich ans Entkalken, von Euch aufgeweckt aus meiner Trägheit!

    Marc
     
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Einsteigerbericht Graef ES 91 und CM 81

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