Elektro Roller und Elektro Autos?!?

Diskutiere Elektro Roller und Elektro Autos?!? im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Moin und Guten Tag, nach dem ich hier schon so einige Sachen lesen konnte und es geht ja hier nicht nur um Kaffee sonder auch um Radsport,...

  1. #1 slabschi, 16.12.2011
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    Moin und Guten Tag,
    nach dem ich hier schon so einige Sachen lesen konnte und es geht ja hier nicht nur um Kaffee sonder auch um Radsport, Whisky trinken oder Wein und so weiter.
    Ich beschäftige mich seit einiger zeit mit dem Thema Elektroroller und E Autos, was ich sehr interessant finde.
    Ich selbst hab seit dem Sommer eine Tante Paula Roller genauer gesagt das Maximilian II und bin sehr sehr zufrieden.
    Nun wollt ich mal Fragen ob es hier Leute gibt die Erfahrungen haben mit E Autos?
    ich werde euch morgen mal ein erfahrungs Test meiner Tante Paula schreiben.
    gruß
     
  2. #2 mcblubb, 16.12.2011
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    AW: Elektro Roller und Elektro Autos?!?

    Persönlich halte ich diese Elektromobilität für einen ökologischen SuperGau. Die CO2 Bilanz ist beim heutigen Stand der Elektrizitätserzeugung nicht besser als bei einem Verbrennungsmotor, ich befürchte, dass sie schlechter ist. Bei flächendeckendem Einsatz dieser Fahrzeuge und ohne Erschließung neuer Elektrizitätserzeugender Verfahren wird es unsere Energiekonzepte kippen.

    Am Beispiel China, wo afaik ~150 Mio. Elektroroller fahren (in einigen Städten sind sie mitllerweile verboten) werden mehr und mehr Kraftwerke gebaut und geplant. Natürlich setzt man auch dort auf Wind und Sonnen-Energie. Es sind aber auch 110 neue Kernkraftwerke geplant, 50 davon sind bereit projektiert. Die Anzahl der neu zu bauenden Kohlekraftwerke ist mir gerade nicht präsent.

    Es gibt aus meiner Sicht nur einen Grund, der für Elektrifizierung des Verkehrs spricht. Im Betrieb des Fahrzeugs entsteht kein CO2.
    Es entsteht aber bei der Energiebereitstellung, beim Transport und der Speicherung wird Energie vernichtet. Alle Akkus sind extrem Umweltschädlich in der Herstellung und Entsorgung. Die Rohstoffe zur Produktion begrenzt.

    In der Argumentatoion wird dann immer auf neue Technologien verwiesen.
    Die gibts aber noch nicht.
    Ich halte die politische Tendenz elektrische Grundversorgung zu dezentralisieren und Mobilität zu zentralisieren für katastrophal.

    Aber: Der Wähler will es.

    Persönlich halte ich Hybridkonzepte für wesentlich sinnvoller. Aber auch hier wird nach alten Denkmustern produziert. Einen energetisch sinnvollen Ansatz sehe ich derzeit leider bei keinem Hersteller.

    Gruß

    Gerd
     
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  3. #3 S.Bresseau, 16.12.2011
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    AW: Elektro Roller und Elektro Autos?!?

    Tatsache ist doch, dass, unabhängig von der CO2-Problematik, fossile Energie begrenzt ist, man braucht in absehbarer Zeit eine Alternative, und Öl ist viel zu schade, um es zu verheizen. Außerdem ist der Wirkungsgrad und die Leistungsentfaltung von Verbrennungsmotoren alles andere als optimal, obwohl hundert Jahre lang unzählige Milliarden investiert wurden.

    Wenn man sich ansieht, welche Fortschritte die Batterietechnologie in den letzten 10-15 Jahren gemacht hat (nur wegen Handy & Laptop), sollte man eigentlich eher optimistisch gestimmt sein. Wirklich nachhaltig ist für mich die Kombination aus Wasserstoff, Brennstoffzelle und Elektromotor. Aber das ist noch weniger entwickelt als Akkus.

    Irgendwo muss man anfangen, die Ingenieure müssen erst mal umdenken: 4 Naben-Motoren in den Rädern, kein "Motorraum" mehr, dafür Batterien oder Wandler, die man irgendwo in der Struktur unterbringen muss. Díe ersten Autos mit Verbrennungsmotor haben ausgesehen wie umgebaute Kutschen, die ersten Elektroautos sehen aus wie umgebaute konventionelle Autos.

    Alles braucht seine Zeit, wir hätten schon längst beginnen sollen.

    Viele Grüße
    Stefan
     
  4. #4 Dieselweezel, 16.12.2011
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    AW: Elektro Roller und Elektro Autos?!?

    Ich bin sehr kritisch beim Thema E-mobility, aber diese Punkte kann ich leider nicht so ganz stehen lassen. ;-)

    Die CO2-Bilanz von E-Fahrzeugen ist bei vergleichbaren Fahrzeuggrößen auch im aktuellen Strommix besser, als bei mineralisch angetriebenen. Es gibt genügend Quellen, die das bestätigen, Grund dafür ist die Effizienz des E-Motors, gegenüber Verbrenner (Turbodiesel Wirkungsgrad rund 35 %).

    Akkus sind umweltschädlich, jedoch sind 50 Liter raffineriertes Mineralöl Im Fahrzeugtank auch nicht frei von Umweltauswirkungen. Wenn man weiß, wieviel Trinkwasser auch nur ein Tropfen Diesel ungenießbar machen kann, dann erscheinen Batterien plötzlich nicht mehr ganz so schlimm.
     
  5. #5 wusaldusal, 16.12.2011
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    kenn mich bei dem thema bezüglich effizienz und co2 ausstoß nicht wirklich aus, ich kann nur aus erfahrung mit einem elektro firmenauto (mitsubishi i-miev) sprechen:

    wenn du nur im sommer fährst und nur in einem umkreis von ca. 20 km dann ist ein elektroauto ok.. im winter steht unsere dose regelmäßig weil die akkus bei der kälte zusammenbrechen und weitere strecken sind sowieso eine mission impossible. nach einem jahr miev (irgenwie passt der name perfekt) werden wir das teil wieder abstoßen. kostet in der erhaltung viel moos und nerven

    so meine erfahrungen...
     
  6. #6 mcblubb, 16.12.2011
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    Auch hier darf nicht die Umweltbelastung durch die primärenergie vernachlässigt werden. Kohlekraft bläst jede Menge Schadstoffe (nicht nur CO2) raus. Die Energiebelastung bei der Erzeugung von Halbleitern für Solarpanels ist horrend hoch. Die Verbauten Kunststoffe in Windkraftwerken werden aus Erdölbasierten Materialien erstellt, es müssen viele neue Leitungen verlegt werden, die aus Kupfer bzw. Aluminium bestehen. Dass die Etsorgungsproblematik bei Kernkraftwerken besteht ist klar.

    Jetzt werden letztere abgeschaltet, es muss dafür ein möglichst umweltfreundlicher Ersatz gefunden werden. Zusätzlich soll aber gleichzeitig der Verbrauch an elektrischer Energie masiv erhöht werden.

    Das erscheint mir weder schlüssig noch sinnvoll.

    Gruß

    Gerd
     
  7. blu

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    Hi,

    kurz dazu: Roller mit Verbrennungsmotoren sind dort aber meist ohnehin schon verboten und ich finde das hat definitiv eine positive Auswirkung auf Lärm und Gestank.

    Ich wollte mir neulich ein City-EL (gebraucht) kaufen und bin am Veto meiner Frau gescheitert (ich würde ja nur wieder basteln...).
    Die wesentlichen Vorteile wären für mich gewesen:
    * In unserer Garage brauche ich nur eine halbe Breite, d.h. für Kinderfahrradanhänger und ein paar Räder wäre noch Platz
    * Das Teil kann als Mofa zugelassen werden, d.h. die Unkosten (kein TÜV, ...) gehen gegen 0 - von den ggf. teuren Akkus mal abgesehen.
    * Bei der von mir benötigten Reichweite (gut 5 km ein Weg) brauche ich keine teueren Akkus.
    * Kaum Kälteprobleme, da das Fahrzeug auch auf Arbeit drinnen stehen würde.
    * Das Fahrzeug gibt es seit ca. 20 Jahren.
    * Umweltbilanz
    * Stauraum relativ zur Fahrzeuggröße

    Nachteile:
    * Unfall möchte man darin nicht haben, wäre bei meinem Weg zur Arbeit aber kein großes Problem
    * Maximalgeschwindigkeit -> nur für die Stadt sinnvoll.

    Warum ich immer noch nicht ganz weg vom Anschaffungswunsch bin: Ich fahre eig. meist sehr gerne mit dem Rad zur Arbeit - nur bei Regen wird die Familienkutsche bewegt (wenn sie nicht von meiner Frau benötigt wird) oder die StraBa benutzt (dann brauche ich aber statt <20' im schlimmsten Fall 40' dank Umsteigen :-(). Mit so einem Miniauto könnte ich prima trocken zur Arbeit.

    Ich gönne wirklich jedem sein dickes Auto und bin da weitgehend neidfrei - jeder muss selbst entscheiden dürfen, was er fahren möchte und dafür zu bezahlen bereit ist.

    Ich verstehe aber überhaupt nicht,
    a) warum die deutsche Autoindustrie an solchen Fahrzeugen kaum interessiert ist und
    b) wie um Himmels Willen eine Umweltklassifizierung der jetzigen Art eingeführt werden konnte. Ich empfinde das als Frechheit.

    lg blu
     
  8. #8 mcblubb, 16.12.2011
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    Das Thema ist uralt;-)

    Auf der einen Seite werden von der EU Fahrzyklen vorgegeben, von denen man glaubt dass sie mit der Realität gut korrelieren. Die Hersteller optimieren Ihre Fahrzeuge optimal auf diese Zyklen. Fährt man rechts bzw. links der Zyklen kommt das böse erwachen.
    Beispiel: Ich fahre ein SUV aus dem Sortiment eines Stuttgarter AUtobauers. Es handlet sich (ordentlich wie ich bin) um ein Blueefficency Fahrzeug, was einen Kraftstoffverbrauch von durchschnittlich 6,1L Diesel suggeriert.
    In Realität brauche ich knapp über 9 Liter, bei gemäßigten Autbahnfahrten gehts knapp unter 8 Liter.

    Weiterhin bauen die Firmen das, was nachgefragt wird. Und es werden Fahrzeuge mit starken Motoren stärker nachgefragt als solche mit sparsamen.

    Es sind m.E. nicht die "bösen" AUtohersteller, es sind die Bürger, die sich immer wieder einen dickeren Motor, breitere Reifen, mehr Zubehör aufschwatzen lassen.

    Gruß
    Gerd
     
  9. #9 Dieselweezel, 16.12.2011
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    Die Kernkraftdebatte sprengt das vorgegebene Thema hier deutlich, da halte ich mich raus. Es ist klar, dass ein E-Fahrzeug auch keinen Wirkungsgrad von 100 Prozent hat, aber ist es auch Stand der Technik, dass der Wirkungsgrad von aktuellen E-Fahrzeugen insgesamt deutlich höher ist, als bei herkömlich angetriebenen Fahrzeugen.

    Mit den Schadstoffen hast Du recht, wobei auch die Produktion von Motor- und Getriebeteilen, der Transport von Rohöl über das Meer (mit extrem dreckigen Rohölmotoren), die Raffinerierung etc. nicht Schadstofffrei ist. Da liegen mir aber keine haltbaren Zahlen vor, deswegen kann ich dazu nichts sagen.

    Bei allem anderen sind wir bei einer Well-to-Wheel-Betrachtung, die auch absolut Sinn macht, bei der das E-auto aber auch sehr gute Ergebnisse zeigt, auch im aktuellen Strommix. Jedenfalls bessere, als herkömmliche Fahrzeuge, wobei E-Autos gegenüber anderen Konzepten an Vorsprung verlieren, wenn intelligentere Konzepte (erdgas etc.) genutzt werden. Dennoch bleibt das E-Auto in diesen Betrachtungen umwelttechnisch sehr weit vorne.

    Wer es nicht kennt: Optiresource.org einfach auf optisource online gehen.
    Ist zwar von Daimler gesponsert, dafür aber - dem Vernehmen nach - recht neutral.
     
  10. #10 mcblubb, 16.12.2011
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    Ich halte Autogas, das in chemischen Standartprozessen abfällt, nicht aufwändig aus Russland importiert werden muss, nicht in aufwändigen und anfälligen Prozessen hochverdichtet werden muss für deutlich sinnvoller.

    Wenn es dann im Dirketeinspritzverfahren genutzt wird entfällt auch die hohe thermische Belastung.

    Versorgungsdichte mit Autogas ist auch wesentlich größer.

    Aber auch hier: Alles ein Politikum. Die Erdgasversorger sind oft in öffentlicher Hand...

    Gruß

    Gerd
     
  11. #11 Dieselweezel, 16.12.2011
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    AW: Elektro Roller und Elektro Autos?!?

    Stimmt die Erdgasversorung ist leider grauenhaft, die Zahl der Autogastankstellen um ein vielfaches höher, die Erdgastankstellen sind von der Bedienungsfreundlichkeit grauenhaft. :evil:
    Autogas ist jedoch unter Umweltgesichtspunkten im Fahrzeug überhaupt keine Alterntive. Abgesehen von den Problemen der Nachrüster ist Autogas einfach bereits jetzt nicht wirklich umweltfreundlicher als mineralisch angetrieben Fahrzeuge. Auch wenn es ein Abfallprodukt ist, finden sich sicher viele andere Möglichkeiten dieses zu verwenden. Autogas ist unter finanziellen Gesichtspunkten sicher interessant, aber halt weniger für die Umwelt.

    Erdgas verbrennt sehr sauber und hat vor allem über die Biomethanbeimischung eine umweltpolitische Zukunftspersektive die dem Kraftstoff Autogas fehlt. Bereits heute gibt es in mehreren deutschen Großstädten 100 % Biomethan an den Tankstellen. Damit wird Mobilität mit CO2-Emissionen ermöglicht, die deutlich unter denen von Elektrofahrzeugen (nach dt. Strommix) liegen. Man bewegt sich eher im Bereich von E-Autos, die ausschließlich renegrativ angterieben sind. Dabei hat man mit Erdgas kaum mehr Reichweitenprobleme und die Fahrzeuge sind ausgereift. Preislich interessant ist es allemal.

    Auch das Umweltbundesamt hat in jüngster Zeit mehrmals darauf hingewiesen, dass auch die Methanisierung von Windeernergie ein wichtiger Punkt für den künftigen Strommix sein wird. ;-)
     
  12. #12 mcblubb, 16.12.2011
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    Nun es ist ein Abfallprodukt und verbrennt mit ca. 10%weniger CO2 Ausstoß als ein Benziner (mit Verdampfertechnologie), ich sehe da schon eine Alternative, da das Material heute abgefackelt wird.
    Erdgas ist nomiell etwas besser, da es aber mit 200bar verdichtet werden muss reduziert sich der Vorsprung wieder.

    Du spielst sicherlich auf die Summenformel der verschiedenen Gase Methan bzw. Propan/Butan an.

    Gruß

    Gerd
     
  13. Shrike

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    Bei uns in der Gegend gibt es einen Tesla. Der ist schon zweimal an mir vorbei gefahren auf der A46. Ich muss sagen, dass es ein richtig schönes Auto ist. Hätte ich sehr gerne.
     
  14. #14 Dieselweezel, 16.12.2011
    Dieselweezel

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    Klar es ist ein Abfallprodukt, aber wenn wir weniger Rohöl fördern wollen (ich denke das ist ein gesellschaftlicher Konsens in großen Teilen der Welt) macht es doch wenig Sinn im großen Stil auf ein Abfallprodukt genau dieser Rohölförderung umzurüsten.

    Hinzu kommt, dass LPG gut lagerfähig ist, viele andere tolle Einsatzzwecke hat und das Abfackeln im großen Stil (meines Wissens) der Vergangenheit angehört. Wenn es heute irgendwo abgefackelt wird, dann deshalb weil es technisch sehr aufwendig ist bzw. es sich finanziell nicht lohnt, es "abzufüllen". Wenn es irgendwie geht, wird es weiterverarbeitet.

    Eine einzelne Autogasumrüstung mag umwelttechnisch ok sein, aber es stellt sich doch die Frage nach der Ausrichtung der Mobilität der Zukunft und da sehe ich für Autogas kaum Potenzial.

    Die Verdichtung von CNG ist ein Problem, da hast Du Recht. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Autogas normalerweise mit Schiffen und Lkw transportiert wird, was auch nicht CO2-sparend ist. Außerdem fällt durch Anschluß an das Hockdrucknetz der Kompressor an den Tankstellen zunhemend weg.

    Für das Auto gibt es mit Erdgas eine bessere Alternative, da es sauberer verbrennt und mit der Beimischung von Biomethan eine tolle Zukunftsperspektive hat, die heute eben schon in einigen Gebieten mit 100 % Biomethan toll ist.

    Aber es ging hier ja eigentlich um E-Mobility. Ich durfte mal kurz den E-Mini probefahren und muss sagen das hat echt Spaß gemacht. :lol: Wobei dei Reichweite sehr dürftig ist und ich gespannt bin, ob das wirklich die nächsten Jahre deutlich besser wird. Unten herum ist er durch das Batteriegewicht fast ein bisschen träge, aber so ab 40/50 km/h geht der Mini richtig. :cool: (ganz unökologisch natürlich....)

    Teslas habe ich nun schon öfter gesehen und freue mich immer sehr, wenn mal einer vorbeifährt.
     
  15. blu

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    Hi,
    naja, an Dacia sieht man wohl, dass viele Bürger eig. auch etwas anderes wollen. Wenn ich pro Arbeitswoche max. 1 h im Auto verbringe sind meine Vorstellungen andere als die eines Vertreters.

    Es freut mich in meinem Bekanntenkreis zu erfahren, dass große Firmen inzwischen so vorgehen: Für 800 € Leasinggebühr im Monat darf man sich ein Auto aussuchen, wobei dieses 150 g CO2/km erzeugen darf. Bei niedrigerem Verbrauch bekommt man einen Bonus, bei höherem einen Malus.
    Für mich ist das absolut ein Schritt in die richtige Richtung, denn damit werden für die Fahrzeugindustrie die richten Anreize geschaffen (welcher Privatmensch kann sich schon einen neuen Passat o.ä. leisten ?). Das Ökolabel ist imo schlichtweg ein Witz.

    LG blu
    ps ein sehr guter Freund von mir musste im Sommer einige tkm mit seinem 525er BMW (ich glaube 193 g CO2/km) runterfahren (lassen) - sonst hätte er keinen neuen bekommen. Ich konnte es nicht glauben, aber es ist wahr.

    edit: sorry für OT!
     
  16. #16 mcblubb, 18.12.2011
    mcblubb

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    Das sind die berühmten "Urban Legends".

    Dein guter Freund wollte unbedingt einen neuen Dienstwagen.

    Beim Fahrzeugleasing werden Verträge in Abhängigkeit von Laufzeit und km geschlossen. Dein Freund hätte problemslos seine Kutsche noch eine zeitlang fahren können. offenbar war sein Umweltbewusstsein nicht so stark ausgeprägt, wie sein Standesbewusstsein....

    Gruß

    Gerd - der die Auffassung hat, dass Sprit vor allem am Gaspedal gespart wird...
     
  17. blu

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    Hi,
    korrekt. Er hätte ein Jahr warten können. Trotzdem verrückt finde ich.

    LG blu
    - mobil geschrieben -
     
  18. #18 S.Bresseau, 18.12.2011
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    JA, und zwar von deinem Freund, der (sorry) Umweltsau.
     
  19. blu

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    Hi,

    korrekt (aber wie ich mich entschieden hätte weiß ich ehrlich auch nicht genau?!).
    Es muss definitiv mehr Anreize geben sich verantwortungsvoller zu verhalten: Sprit wird imo nicht mit dem Gaspedal gespart, sondern
    a) primär mit dem Wegfall von unnötigen Fahrten (ich fasse mir an meine Nase).
    b) unter Verwendung von geeigneten Fahrzeugen (siehe CO2-Bsp. von oben). Der Anreiz für die Dienstwagenfahrer in meinem Freundeskreis sich ein sparsames Auto zu kaufen geht gegen Null (ok, die Firma schreibt vielleicht vor, dass es ein Diesel sein muss und kein SUV sein darf).

    Irgendwann bekomme ich meine Frau rum und darf mir einen City-EL kaufen :).

    lg von blu,
    der jetzt zu seiner zweigruppigen Heizung geht :oops:
     
  20. #20 mcblubb, 18.12.2011
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    Deine "o" sei Dir gegönnt. Fakt ist, dass der Kraftstoffverbrauch ausschließlich über die Stellung des Gashebels gesteuert wird. Ist der Hebel auf "0" brauche ich nichts. Gehe ich sensible mit dem hebelchen um, dann braucht der Fuel-Efficiency oder Motion oder was auch immer Wagen auch nur soviel Sprit, wie in der BRoschüre angegeben.

    Die Fahrzeuge,die heute gebaut werden, werden so von den Käufern gewollt. Die 3 Literfahrzeuge der Vergangenheit (Audia A2,Smart, Lupo etc.) hat keiner gekauft.


    Gruß

    Gerd
     
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