Erfahrungen / Erfahrungsbericht Profitec Pro300

Diskutiere Erfahrungen / Erfahrungsbericht Profitec Pro300 im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Ja ist wirklich in einigen Minuten erledigt. Hatte mal so einen Strom/Verbrauchstest gesehen da war auch die Quintessenz, dass es am sinnvollsten...

  1. Marti123

    Marti123 Mitglied

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    Ja ist wirklich in einigen Minuten erledigt. Hatte mal so einen Strom/Verbrauchstest gesehen da war auch die Quintessenz, dass es am sinnvollsten sei die Maschine ab zu stellen.
     
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  2. paisley

    paisley Mitglied

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    Konnte im Verlauf leider nichts finden, daher würde ich gern eine Frage an die Profis stellen:

    Meine 300 er ist 2 Monate alt.
    Folgendes Problem: die Maschine hat Schlagseite.

    ohne ST: das Wasser bündelt sich links an der Dusche, nicht mittig und auch nicht gleichmäßig.

    Deutlich beim 2 er Bezug: in der linken Tasse doppelt so viel Volumen wie in der rechten Tasse.

    Dusche zerlegt, Dichtring gecheckt, alle möglichen „Positionierungen“ und Drehmomente der Schraube probiert - nichts hilft. Die Maschine steht perfekt austariert per Wasserwaage.

    Puck generell eher feucht und schlecht abzuklopfen. Vermutlich Bauart-bedingt?

    Gepaart mit ein paar weiteren Unzulänglichkeiten verfliegt langsam meine Euphorie und lässt mich meine E61 vermissen.

    Kennt jemand das Problem und hat vllt. eine Lösung?

    bedanke mich im Voraus!
     
  3. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Die Brühgruppe ist mit zwei Schrauben befestigt - schau dir mal die ersten Einträge dieses Threads an, da gibt es reichlich Bilder. Vielleicht ist da was schief montiert.

    Wobei - wenn sie erst 2 Monate alt ist muss sich der Händler drum kümmern.
     
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  4. Marti123

    Marti123 Mitglied

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    Ab Minute 2:45

    Wieviel Sinn hat diese Prä-Infusion? Im Sinne des Erfinders ist das nicht oder ?

    Der Puck hat ja die maximal ein paar Milliliter abbekommen und längst nicht gänzlich getränkt.

     
  5. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Das ist ziemlich genau mein Workflow bei hellen Röstungen. Nur, dass ich eine Handmühle statt einer Niche verwende, und nach dem WDT kein weiteres Leveling mehr betreibe. Ich lass die Pumpe beim Vorfeuchten des Pucks (Pre-Infusion mag ich es nicht nennen, das gibt zu viel Widerspruch hier) etwa doppelt so lange laufen.

    Seitdem ich das so mache habe ich deutlich weniger Channeling, der Espresso läuft gleichmäßiger und ruhiger aus dem Bodenlosen.

    Der Nachteil der Methode ist, das man nicht genau weiß, was da im Puck passiert. Baut die Pumpe genug Druck auf, um das Wasser relativ weit in den Puck zu drücken? Verteilt sich das Wasser im Puck, wenn es ein wenig an der Oberfläche eingedrungen ist? Oder bleibt das Wasser auf dem Puck stehen und befeuchtet nur eine hauchdünne Schicht an der Oberflächen? Könnte ich die Pumpe noch ein wenig länger laufen lassen, bevor der Druck so groß wird, dass beim Druckabbau über das Magnetventil der Puck zerstört wird?

    Fragen über Fragen, viel Unklarheit, aber wenn's hilft, warum nicht? Und mir hilft es definitiv!

    Irgendwann bekommt die Maschine mal einen anderen Bezugsschalter. Einen mit 3 Stellungen:
    • Aus
    • Ein
    • Pumpe aus, aber Magnetventil aktiv.
    Oder vielleicht gleich den Slayermod von Grafikus. Mal schaun ...
     
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  6. Marti123

    Marti123 Mitglied

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    Und dieses kurze an aus ist nicht negativ auszulegen für die Pumpe ?
     
  7. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Warum sollte es? Die Dinger sind so simpel aufgebaut, die kriegt man so schnell nicht kaputt. Und falls doch ist für 15,- € Ersatz günstig verfügbar.

    Mein früherer Saeco KVA hat ähnlich gearbeitet, tagtäglich 15 Jahre lang ohne das die Pumpe gemuckt hätte.
     
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  8. jala01

    jala01 Mitglied

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    So, ein kleines follow-up hierzu. Der bodenlose bestätigt mir, dass hier Channeling nicht das Problem war. Die langen Zeiten bis zum ersten Tropfen habe ich aber trotzdem noch. Und weil mich das nicht losgelassen hat, habe ich etwas nachgeforscht.

    In einem anderen Threads hat ein User erwähnt, dass dieses Verhalten bei ihm nach einiger Zeit der Benutzung aufgetreten ist. Der Händler hat ihm damals empfohlen, den Filter zwischen Wassertank und Pumpe zu reinigen. Das habe das Problem mit den verlängerten Durchlaufzeiten gelöst. Bei mir war der Sachverhalt zwar von Anfang da, aber probiert habe ich es trotzdem.

    Dabei kam aber etwas interessantes zum Vorschein. In meiner Pro 300 ist keine Ulka verbaut. Sondern eine Olab Silent K09541 - mit verlangsamten Druckaufbau.

    Damit hat sich das Problem - welches natürlich eigentlich keins ist oder war - endlich final geklärt. Fragt sich nur, wann die Pumpe umgestellt wurde und warum. Von der Olab habe ich hier bisher nichts gelesen.
     
  9. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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  10. jala01

    jala01 Mitglied

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    Da habe ich einmal den Thread nicht aktiv verfolgt. Hätte mir auf jeden Fall etwas Arbeit erspart :rolleyes: Danke dir!
     
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  11. paisley

    paisley Mitglied

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    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Habe die Brühgruppe neu verschraubt, das Sieb sowie alle Dichtungen (mehrfach) getauscht.
    Die Verteilerplatte in verschiedenste Stellungen gebracht und mit dem Anzugmoment der Schraube experimentiert- es hilft alles nichts.

    Das Wasser tritt aus einer Öffnung aus der BG aus, bevor es auf die Verteilerplatte trifft.
    Diese Öffnung befindet sich links - also genau dort, wo sich das Wasser beim Bezug bündelt.

    Im Ergebnis setzt sich dieses Problem fort, linke Tasse hat stets mehr Volumen.
    Der Espresso schmeckt eher flach und scheint mir nicht gleichmäßig extrahiert zu sein.
    So sieht das bei mir aus:
     

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  12. Senftl

    Senftl Mitglied

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    Hattest Du eigentlich die Wasserwaage am Gehäuse oder unten an der Brühgruppe angesetzt bzw. wie hast Du es jetzt beim neu befestigen gemacht?
    Weil die BG ja ein wenig schief ausgerichtet stehen könnte zum Gehäuse (also links/rechts Neigung wenn man davor steht).
     
  13. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Hm, jetzt hat der Händler ne prima Ausrede das nicht als Gewährleistungsfall lösen zu müssen.

    Die Duschplatte fehlt nicht zufällig? (Nr 22 auf der Zeichnung)

    _20220819_155403.JPG
     
  14. Marti123

    Marti123 Mitglied

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    Dann hätte man das Dusch-Sieb aber wohl auch nicht befestigt bekommen
     
  15. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Eine Idee wäre noch, die Duschplatte so zu montieren, das keins ihrer Löcher mit dem Wasserauslass der Brühgruppe fluchtet, damit das Wasser da nicht einfach durch schießt sondern wirklich verteilt wird.
     
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  16. Ni3mand

    Ni3mand Mitglied

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    Am Freitag geht's zum Händler die profitec300 anschauen.
    Woran kann man erkennen, ob das eine aktuelle Maschine mit relativ frischem Baujahr ist?
    Welche Version im PID sollte die haben?
     
  17. Blubb

    Blubb Mitglied

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    Willst Du das Vorführgerät kaufen ?:)
     
  18. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Wüsste nicht, was sich an der Maschine in den letzten Monaten groß geändert haben sollte. Die letzte Firmware von der ich gehört hab ist die 1.05. Keine Ahnung, was der Unterschied zur 1.04 ist, die in meiner Maschine ihren Dienst versieht.

    Die letzte mir bekannte signifikante Änderung war der Wechsel von Ulka auf Olab Pumpen. Der ist aber auch schon über ein Jahr her.

    Ich würde auf einen unversehrten Originalkarton achten, der nicht gerade den Eindruck macht das er 3 Jahre lang in irgendeinem Schuppen rumgegammelt hat und mir sonst keine Sorgen machen.
     
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  19. #2099 madejackson, 24.08.2022
    madejackson

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    Weiss jemand, warum der Boiler der Profitec Pro 300 2x identische Sicherheitsthermostaten verbaut hat?

    siehe Nummer 3 in diesem Bild: Explosionszeichnung

    Ich baue in meine Maschine ein gaggiuino ein und frage mich, ob ich 1x davon entfernen kann für den Thermistor des gaggiuino.
     
  20. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Das sind Sicherheitseinrichtungen, die würde ich nicht einfach so ausbauen.

    Was soll der gaggiunio denn machen? Den Dampfdruck regeln? Dann würde ich den statt des aktuellen Regelkreises aus Prestotat, Micro Schalter und dem Relais in der Gicar Box verbauen.
     
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Erfahrungen / Erfahrungsbericht Profitec Pro300

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