Erfahrungsaustausch EK43: Schwerpunkt Alignment / Ausrichtung

Diskutiere Erfahrungsaustausch EK43: Schwerpunkt Alignment / Ausrichtung im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Interessanter wäre es zu wissen, wie hast Du gemessen dass er nicht gerade läuft? Das hatte ich jetzt aufgrund des abriebs geschlussfolgert...

  1. filtus

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    Das hatte ich jetzt aufgrund des abriebs geschlussfolgert...
     
  2. #1482 Terranova, 22.09.2019
    Terranova

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    Welchen Abrieb und wo?
    Wie hast Du das Gehäuse eingeschliffen und falls Du mit dem "schiefen Burr carrier" eingeschliffen hast (schief weil Du hast ihn ja auch nachgeschliffen), also kann er von der Logik ja nicht gerade sein.
    Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du den "runout" vom Burr carrier auf das Gehäuse übertragen hast.
     
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  3. filtus

    filtus Mitglied

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    Klingt logisch. Also Brauch man einen geraden Burr Carrier um seine EK einschleifen/ausrichten zu können. Ohne den kann man höchstens sein Gehäuse auf seinen eventuell schief laufenden Burr Carrier ausrichten. Also nur eine Fehlerquelle ausschalten...
     
  4. Jupe3.0

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    Erstaunlich, ich dachte die Carrier wären alle o.k.,
    Da scheint Frank Recht zu haben, der ist nicht o.k, und auch nicht ausreichend geschliffen.
    Wie es bei mir aussieht, sieht man auf den Fotos, ich habe drei EK43 limited so eingeschliffen, ohne spürbare Verbesserung.
     
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  5. filtus

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    Bei der Limited wurde anscheinend besser gearbeitet. Dann kümmer ich mich Mal um einen neuen Burr Carrier.
     
  6. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Unsinn, ob der Burr-Carrier schief ist oder nicht, spielt keine Rolle.
    Wurde alles schon mehrfach durchgekaut und gepostet.
     
  7. clucle

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    Spielt keine Rolle für das planschleifen des starren Trägers oder spielt keine Rolle fürs Mahlen?
     
  8. Jupe3.0

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    Für das Einschleifen natürlich.
     
  9. onluxtex

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    genau, einfach mal die Mühe mache bzw. sich die Zeit nehmen und lesen...... da wurde alles erläutert.
     
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  10. filtus

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  11. #1491 filtus, 24.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 24.09.2019
    filtus

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    Ich hab mich gestern nochmal dran gemacht und beide Seiten neu eingeschliffen.
    Eine gute Zusammenfassung gibt dabei der Gastbeitrag unter "A more effective way to align your grinder". Eigentlich ganz einfach und wenn man sich auf das 240er Schleifpapier beschränkt und die Panzertape-Rolle zum drehen nimmt geht es auch recht fix.

    Ich denke mein problem war, dass ich beim ersten mal nicht tief genug eingeschliffen habe (hatte nur 360er Papier).

    Nach dem erneutem einschleifen musste ich beim neuen "nullen" ca 7 Teilstriche feiner stellen. Auch bei meinem Standard Rezept muss ich nach dem einschleifen von ~9 auf etwas über 8 (Skala bis 11). Scheint also was gebracht zu haben.

    Edit: Nochmal bzgl schiefen Burr Carriers aufs Gehäuse übertragen. Wenn man ein schiefstand beim einschleifen annimmt. Überträgt man den Punkt, der am weitesten rechts ist (siehe Bild), auf den Umfang des Gehäuses. Man hat also im schlimmsten fall einen schiefen einschliff in dessen Rille später die Mahlscheibe sitzt.
     
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  12. clucle

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    Was haltet ihr von dem video?
     
  13. mechanist

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    Das ist doch wohl eher, wie man es nicht machen sollte:

    - das Klebeband zwischen den Scheiben birgt das Risiko neuer Ungenauigkeiten. So wie das hier gemacht wurde, ist zudem nicht
    sichergestellt, dass die Scheiben präzise aufeinanderliegen. Sicherer bleibt die Methode, die beiden Scheiben von aussen mit Klebeband zu verbinden.
    - Abziehen des Vorbrechers mit der Pumpenzange - ganz tolle Idee, produziert Riefen und Grate auch ohne abrutschen.
    - Und am Ende die Scheiben nochmal schön klirren lassen...

    Fuldern, sagt man in Hessen dazu.
     
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  14. #1494 Jupe3.0, 11.10.2019 um 19:52 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2019 um 21:40 Uhr
    Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Zuerst einmal ist das meine Methode, die ich entwickelt habe. Wenn man die Methode erneut veröffentlicht, ohne zu sagen wo sie herkommt, ist das nicht in Ordnung.
    Ich habe die Methode im KN, bei Home-Barista und auch in UK gepostet. Damit dürfte auf der ganzen Welt klar sein, woher die Methode kommt.
    Natürlich ist es einfacher, die beiden Mahlscheiben mit Tesa am Rand zu fixieren. Dadurch ist die Schleifoberfläche planer. Es spielt aber für den Einschleifvorgang keine Rolle, ob die schleifende Oberfläche plan ist oder nicht. Das Ergebnis ist immer gleich, das Schleifpapier wird dann halt nur an einer Stelle abgenutzt.
    In dem Gastbeitrag auf dem Blog von Scott ist meine Methode optimal beschrieben, die Herkunft korrekt zitiert, und so funktioniert sie auch perfekt. Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu sagen.
    Die Scheiben sollte man natürlich nicht klirren lassen.
     
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  15. onluxtex

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    Leider gibt es immer wieder Schlauberger, die das Rad neu erfinden und sich dann auch noch mit fremden Federn schmücken;)
     
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  16. filtus

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    Zumindest in der Beschreibung von dem Video ist Bezug auf den Gastbeitrag im Rao Blog verwiesen :)
     
  17. Terranova

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    Naja, wo das letztendlich herkommt geht immer ziemlich schnell unter.
    Wenn sich jemand ein Auto kauft, sagen wir einen neuen Benz den es gerade erst gibt, ist das toll, aber später interessiert es keine Sau, wer der Erste war.
    Wir hatten die "adjustable grind speed" erstmalig "in Serie", jetzt gehört es zum guten Standard bei fast allen.
    Alignment tool hast Du ja auch erstmalig bei mir im Workshop gesehen, da machten noch alle die "tolle marker method".

    Viel interessanter finde ich:

    Ausgehend davon, dass Du den 0 Punkt auch bei 0 hast.
    Wo nimmt man sich die Sicherheit her, dass ein feiner stellen nicht vielleicht deswegen zustande kommt, weil jetzt mehr fines erzeugt werden?
    Damit will ich nicht die Schleifmethode in Frage stellen, sondern die Auswirkung der nun verbesserten Parallelität.

    Hier der gesiebte Unterschied, bei dem der Anteil der Boulders (große Partikel) nicht unbeträchtlich wirkt, das wird dann vielleicht oft als fruchtig interpretiert aufgrund der Unterextraktion.
    Der Schiefstand betrug 0,1mm und das ist ein realistisches Scenario.

    [​IMG]
     
  18. filtus

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    Da hilft nur vermessen... Wenn jemand zufällig in Hamburg ist kann er gerne vorbei kommen. Kaffee geht auf mich :)
     
  19. Jupe3.0

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    HI Frank,
    Die Plots von SC interessieren mich nicht. Die sind nicht evident. Keiner weiß, was die messen.
    Mich interessieren auch nicht mehr die Plots der Partikelverteilungen, die mit dem Laser oder sonst wie gemessen werden, weil sie alle vom Alignment der Mühlen und nicht durch die Mühlen selbst bestimmt sind. Und das Alignment der Mühlen ist bei den Plots nicht definiert.
    Schlimmer noch, wenn ich eine Mühle nicht einschleifen kann, dann probiere ich halt, wie es mit der Mühle schmeckt, oder nicht sćhmeckt, das ist Pragmatismus.
    Messen mache ich auch nicht mehr, wozu auch, ich schleife ein, fertig.
    Meine Prognose: In 5 Jahren wird unimodal gemahlen und Espressomühlen mit HH haben ein come back, vielleicht haben sie es jetzt schon.
     
  20. Terranova

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    Das ist natürlich schade, dass Dich das alles nicht interessiert.
    Geschmack ist subjektiv und da bin ich dann im Gegensatz zu Dir wieder raus.

    Ich finde zb. spannend, bei Espresso Vermahlung ist die Faustregel, "je weiter ich weg bin vom 0 Punkt, für meine spezifische Durchlaufzeit, desto paralleler die Mahlscheiben".
    Kann man das auch so pauschal sagen, dass es sich bei uniformeren bzw. EK43 Output ähnlich verhält?
     
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Erfahrungsaustausch EK43: Schwerpunkt Alignment / Ausrichtung

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