Erfahrungsbericht Baratza Forté BG

Diskutiere Erfahrungsbericht Baratza Forté BG im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Dieser Erfahrungsbericht soll ein "work in progress" darstellen, den ich nach und nach erweitern/aktualisieren werde. Hierbei beziehe ich mich...

  1. #1 autosub, 04.06.2017
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    Dieser Erfahrungsbericht soll ein "work in progress" darstellen, den ich nach und nach erweitern/aktualisieren werde. Hierbei beziehe ich mich ausschließlich auf die Zubereitung von Brühkaffee!

    Die Forté habe ich am 30. Mai erhalten . Demnach kann ich nur meine Ersteindrücke schildern.

    Vergleich Forté vs. Vario
    Die Forté fühlt sich äußerlich definitiv wertiger an als die Vario (Mahlgradhebelgriffe und Metallgehäuse).
    Baratza selbst beschreibt die Unterschiede zur Vario folgendermaßen:
    Die Mahlkammer der Vario ist aus Plastik.
    Die Explosionszeichnungen findet man jeweils auf der Baratza Seite:
    https://baratza.com/wp-content/uploads/2015/08/FORTE-Parts-List-and-Exploded-View.pdf
    https://baratza.com/wp-content/uploads/2015/07/VARIO-W-Parts-List-and-Exploded-View.pdf

    Die Forté ist auch mit einem anderen Hopper ausgestattet (vgl.: Shut off Hopper (Includes Lid) - Baratza). Die Hopper der Forté/Vario sind gegeneinander austauschbar. Ich habe bei der Forté meinen alten von der Vario angebracht. Bei diesem habe ich den Fingerschutz entfernt, damit man die Birnspritze verwenden kann:
    [​IMG]
    [​IMG]

    Jedoch befindet sich im Inneren noch einiges an Plastik:
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]

    Bei der Forté BG kann man nach Zeit und Gewicht mahlen. Für mich eher uninteressant, da ich ausschließlich einzel portioniere.
    Der Touch Screen reagiert ziemlich gut auf Berührung. Diesbezüglich war ich vor dem Kauf etwas skeptisch.

    Den "Anti-Static-Flapper" habe ich ausgebaut bzw. verkehrt herum angebracht:
    Werkseitig:
    [​IMG]
    Umgekehrt:
    [​IMG]
    Der Flapper hält bis zu 1,2 g Mahlgut zurück. Mit der Birnspritze bekommt man dieses jedoch durch.
    Ohne Flapper geht (nach anfänglicher Füllung des Totraumes) alles durch. Die Birnspritze bewirkt hierbei so gut wie nichts. Ab und an bekommt man damit dann 0,1 g noch durch.
    Den Totraum habe ich leider noch nicht genau gemessen. Nach 3 - 4 Mahlvorgängen dürfte dieser gefüllt sein.
    Danach gibt es keine Differenz bzgl. In- und Output mehr - wenn überhaupt, dann nur noch sehr gering: 0,1 - 0,2 g - sehr wahrscheinlich abhängig von Mahlgrad und Bohnen).
    Die insgesamt 4,8 g, welche bei der Vario gemessen wurden (vgl.: Tabelle Totraum bekannter Mühlen – KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee) scheinen mir doch sehr viel (evtl. mit Flapper bei Espressomahlgrad und ohne RDT!?). Werde ich bei Gelegenheit mal testen. Ich habe gestern die Mühle mit Parboiled Reis eingemahlen und anschließend die Scheiben gereinigt (jedoch nicht komplett ausgebaut/ausgeschraubt). Danach blieben beim ersten Mahlvorgang knapp 0,6, beim zweiten 0,4 und beim dritten knapp 0,2 g zurück. Anschließend kam alles unten heraus.

    Forté vs. EK43 und Diverses
    Für diesen Vergleich benötige ich noch etwas Zeit. Ich habe die letzten Tage den Kaffee ausschließlich mit der Forté gemahlen/gebrüht.

    Der Geschwindigkeitsunterschied ist allerdings enorm. Das hat sich vor allem beim Einmahlen mit Billigbohnen und Parboiled Reis (jeweils 1kg) bemerkbar gemacht. Hierfür hat die Forté eine halbe Ewigkeit benötigt. Habe ihr hierbei auch einige Zwischenpausen gegönnt, da die Scheiben schon sehr heiß wurden (das Gehäuse war auch gut warm). Für den alltäglichen Gebrauch zu Hause finde ich diesen Aspekt allerdings nicht wirklich relevant.

    Weitere kurze Ersteindrücke:

    Bei dem Einmahlen mit Parboiled Reis hatte ich zuerst etwas bedenken. Ging dann aber auf 1M ohne Problem - wenn auch etwas langsam (die Mühle habe ich so kalibriert, dass sich die Scheiben erst kurz vor 1A berühren).

    Das Mahlgut finde ich optisch absolut top (genau so wie bei der Vario mit Stahlscheiben)! Im Vergleich zur EK43 und Kenia nahezu gleichwertig (optisch!).

    Für den V60 muss ich mit der Forté definitiv feiner mahlen, um auf die gleiche Durchlaufzeit zu kommen. Jedoch bekomme ich mit der EK mehr Teilchen gelöst (höhere TDS%/EY), obwohl das Mahlgut mit der EK gröber ist.

    Als einzigartig/besonders wird die EK43 in Bezug auf die mögliche Extraktionsrate (höher als das in der "Universal Brewing Control Chart" erwähnte Maximum von 22%) von verschiedenen Seiten beschrieben, ohne dass der Kaffee bitter/adstringent schmeckt - bei gleichzeitiger Hervorhebung der Süße.

    Was ich diesbezüglich von der Forté (bis jetzt) behaupten kann:
    Mit ihr kann man locker eine Extraktionsrate von 23 - 24 % erzielen, ohne dass der Kaffee bitter schmeckt (getestet mit 2 hellen Röstungen - bei (etwas) dunkleren sieht es wahrscheinlich etwas anders aus; bei der EK aber wahrscheinlich auch). Bei meinem ersten Versuch mit dem "Clever Coffee Dripper" hatte ich eine TDS von 1.63% bei einer Extraktionsrate von 25.16%. Der Kaffee war schon etwas grenzwertig, aber nicht wirklich zu bitter - ein etwas trockenes Mundgefühl trat schon auf. Gerade eben hatte ich einen wirklich guten und süßen (früchteteeartigen) Kaffee mit 1.25% TDS und 24.97 % EY. Die TDS hätte allerdings noch etwas höher sein können - 1.30 - ca. 1.35 bei 23 - 24% hätten nicht geschadet. Werde nachher noch versuchen in diesem Bereich zu landen.
     
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  2. #2 Patrick71, 05.06.2017
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    Interessanter Testbericht. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Die wird es doch geben oder?


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  3. Kenia

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    Will den Faden keinesfalls kapern.... Aber falls jemand Hinweise zur Verwendung der BG bzw. der Stahlscheiben in der Vario für Espresso hat, wäre ich sehr dankbar. Habe mir die BG grundsätzlich für Filter gekauft und für das taugt sie sehr gut. Allerdings hatte ich schon den Hintergedanken, auch espressofein mahlen zu können (quasi als EK43 für Arme...). Ich habe sie momentan auf 2Q kalibriert, das Mahlgut wird aber selbst im tiefen 1er Bereich zu grob für Espresso.
     
  4. #4 autosub, 05.06.2017
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    Ja, klar. Wenn ich etwas mehr Erfahrung mit der Forté gesammelt habe etc. werde ich weiter berichten. Wenn du oder sonst jemand irgendwelche Fragen ha(s)t oder jemand anderes etwas zur Fortè BG beitragen möchte - nur zu! Wir können den Thread auch gerne als Erfahrungsaustausch verwenden.

    @Kenia
    Evtl. könntest du versuchen sie auf 4M oder so zu kalibrieren, dann den Hopper füllen damit sich zwischen den Scheiben immer Bohnen/Mahlgut befinde(n)t und sie anschließend (bei laufender Mühle) auf 1M o.ä. stellen. Normalerweise dürften sich die Scheiben so nicht berühren. Du solltest dabei halt immer genügend Bohnen im Behälter haben.
     
  5. Kenia

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    Danke für den Tipp. Nach Auskunft von Baratza sollte 2Q reichen um espressofein mahlen zu können. Werde mal noch etwas feiner gehen, dann wird es aber wohl im groben Bereich schon knapp für Filter.
     
  6. omega3

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    Danke, @autosub! Bin ebenfalls gespannt auf die Fortsetzung. Die Forte BG wäre wohl das Upgrade meiner Wahl, da ich zurzeit ausschliesslich Slow-Coffee mache und mir die EK 43 zu gross und zu teuer ist. Aber da du nun bereits eine EK 43 hast - wozu brauchst du noch eine Forte BG?
     
  7. #7 autosub, 05.06.2017
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    Letztendlich einfach nur aus Interesse. Ich möchte wissen, ob die EK wirklich (so viel) besser ist. Sehr wahrscheinlich muss eine der beiden (nach ausreichender Testzeit) meine Küche verlassen. Möchte in Zukunft auch noch eine Tansania/Ditting 805/804 oder den Marco Uber Grinder testen. Danach bin ich dann hoffentlich vom Mühlenfieber geheilt.:rolleyes:
     
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  8. #8 domimü, 06.06.2017
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    Das wäre ja mindestens auf dem Niveau einer top aligned EK43. Dein Refraktometer dürfte das aus der Signatur sein, das ist sicher state of the art. Aber hast du mit den "VST-Syringe filters" oder vergleichbaren gefiltert, damit die nicht gelösten kleinen Teilchen nicht mit auf das Refraktometer gelangen? Das misst ja die Lichtbrechung, und ein festes Teilchen bricht da ganz anders als die Flüssigkeit. Ein übliches Filterpapier lässt kleine Teilchen durch und führt so zu viel zu hohen Ergebnissen, die man nicht weiter beachten sollte. Den Fehler habe ich ja auch selber gemacht, damals noch mit der Silvia, andere haben Extraktionswerte ermittelt, die über dem theoretischen Maximum liegen.
     
  9. helges

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    Dann wuerde ich die Testzeit eher zum Trinken nutzen anstatt Dinge zu messen, die mit dem Geschmack nicht viel zu tun haben.
     
  10. #10 autosub, 06.06.2017
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    @domimü
    Nein, den Kaffee habe ich mit V60 und Clever Coffee Dripper zubereitet und nicht noch extra gefiltert. In der VST Broschüre steht auch, dass man Filterkaffee nicht noch extra mittels syringe filter filtern muss (vgl. https://cdn.shopify.com/s/files/1/0...Coffee_III_USER_GUIDE.pdf?3540336393965960970 S. 8 Filtering Coffee).

    Von socraticcoffee gibt es ja übrigens auch eine Untersuchung diesbezüglich:
    Examining the Impact of Particulate Matter in Refractometry for Coffee Assessment – Socratic Coffee

    In einem Kommentar schreibt Jeremy von socraticcoffee, dass auch angezweifelt werden kann, ob man überhaupt für Espresso einen entsprechenden Filter nutzen muss/sollte:

    Ich habe noch ein paar syringe filter übrig und werde mal morgen testen, ob es einen Unterschied gibt. Habe es nur einmal getestet. Hierbei gab es einen Unterschied von 0.01%.
    Bin mir ziemlich sicher, dass es bei Filterkaffee nicht notwendig ist.
     
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  11. #11 autosub, 06.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 06.06.2017
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    Inwiefern haben TDS und EY nicht viel mit dem Geschmack zu tun?
    Und selbstverständlich messe ich nicht nur, sondern trinke den Kaffee und beurteile diesen entsprechend. Wieso soll sich das ausschließen? Das ergänzt sich doch eher, oder!? Auch macht es mehr Sinn, den Kaffee aus der jeweiligen Mühle mit gleichen/ähnlichen Parametern sensorisch zu vergleichen als "blind" ("tasting without measurement is blind, measurement without tasting is artless" - Zitat aus dem unten angeführten Scott Rao Vortrag).

    Diesbezüglich evtl. hilfreich:

    und
    Stop Renouncing Refractometers - Barista Hustle
     
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  12. #12 autosub, 07.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2017
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    @domimü
    Habe gerade einmal verglichen. Mit Syringe Filter wurden 0.02% TDS weniger angezeigt (bei Verwendung des Clever Coffee Drippers). Werde im Laufe des Tages nochmals testen.

    Edit:
    Eben nochmals getestet. Dieses Mal gab es eine Differenz von 0.03/0.04% TDS. Habe die Proben jeweils zweimal gemessen. Ohne Filter waren es zweimal 1.39% mit Filter einmal 1.35% und beim zweiten Mal 1.36%.
    Gegenüber des ersten Tests (0.02% Differenz) habe ich mehr von der Kaffeeprobe durch den Syringe Filter gedrückt. In der Anleitung steht, dass man 3-4 ml nehmen soll (Edit: 3-4 ml soll man mit der Spritze aufziehen und anschließend 2 ml durchdrücken). Beim ersten Test hatte ich 3 beim zweiten etwas über 4 ml. Irgendwo habe ich gelesen, dass je mehr ml man mit dem Syringe Filter filtert, desto niedriger die TDS Anzeige. Ob nun der eine Milliliter nun die höhere Differenz ergeben hat, weiß ich natürlich nicht. Jedoch kann das zusätzliche Filtern anscheinend auch eine (zusätzliche) Fehlerquelle darstellen.

    Edit 2:
    Habe gerade folgenden Test durchgeführt:
    1. eine knapp 15 ml Kaffeeprobe in eine Espressotasse gegeben (vorher alles sehr gut verrührt)
    2. 10 ml mit der Spritze aufgezogen und Syringe Filter aufgesetzt
    3. jeweils ca. 2 ml (wird von VST empfohlen) auf 4 weitere Tassen verteilt

    Ergebnis:
    Ohne Syringe Filter: 1.40% TDS
    Mit:
    1. 1.36
    2. 1.37
    3. 1.39
    4. 1.39
    (1. - 4. entspricht der Reihenfolge in der ich jeweils 2 ml in die entsprechenden Tassen gegeben habe; also: die ersten 2 ml = 1., die letzten 2 ml = 4.).
     
  13. omega3

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    Zum Glück gibt's noch Menschen hier , die das Thema wirklich ernst nehmen! :)
     
  14. #14 Bluemountain2, 11.06.2017
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    Meine Forte BG ist so kalibriert und Espresso geht locker, meistens bin ich zwischen 2L und 2P. Für die Aeropress bin ich mit dem Makro so bei 4-5, für den grossen Kalita Wave bei 8-9, einzig FrenchPress geht nicht (mag ich aber auch nicht).

    Wichtig für Espresso ist aber der Gumiflapper - ist dieser ausgebaut oder durch festgebackenes Kaffeemehl nach hinten gedrückt rauscht der Espresso auch bei mir durch. Vario wie auch Forte wollen öfters ausgesaugt werden.

    Gruss
    BM
     
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  15. #15 omega3, 08.07.2017
    Zuletzt bearbeitet: 08.07.2017
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    Gemäss untenstehendem Video kann sie angeblich weniger fein mahlen als die AP Version. Da man jedoch das Mahlwerk problemlos kalibrieren kann (ebenfalls im Video zu sehen), kann man die Mahlscheiben auf Schleifen stellen. Siehe den Post von Bluemountain oben. Ich habe zurzeit keine Espressomaschine, darum kann ich nicht mehr dazu sagen.

    Screen Shot 2017-07-08 at 15.47.25.png



    Mein Eindruck: Fürs Erste bin ich begeistert. Wertige Materialien , braucht kaum Platz, leise, die Waage funktioniert tadellos. Das Mahlgut ist spürbar besser als mit der Comandante, und man muss keine Clicks zählen. Der Geschmack ist klarer.
    Der Hopper könnte noch etwas besser geformt sein, in der Kante bleiben zum Teil Bohnen oder Bohnenreste im hängen. Die befördere ich dann mit einem Pinsel in Richtung Mahlkammer -besorge mir wohl noch eine Birnspritze.
    Ich mache ausschließlich Single Dosing. Über den (sehr kleinen) Totraum und leichtes Popcorning schaue ich großzügig hinweg.

    Und, ist sie den Mehrpreis zur Vario mit Stahlscheiben wert? Mir schon, vorausgesetzt, sie hält wesentlich länger als die Garantiezeit - wovon ich ausgehe, da sie für Gastrobetrieb konzipert wurde. Mir gefällt die Mühle einfach so gut (optisch, haptisch, Bedienung, Mahlgut, integrierte Waage), dass sie mir das Geld wert ist (neu ca. 800.-).
    Wer weniger ausgeben will, kriegt dasselbe Mahlgut mit einer gebrauchten Vario (ca. 250) plus Stahlscheiben (80 - 90 Euro) wesentlich günstiger.

    ps. @Bluemountain2 : Wieso geht Frenchpress nicht? Weil du durch die Kalibrierung die groben Mahlgrade verloren hast, oder weil sie zu viele Fines produziert?
    Bei ersterem: wenn man nach ein paar Minuten den Schaum abschöpft, kann man Frenchpress auch mit relativ feinem Mehl machen. Siehe Rezept von Tim Wendelboe auf Youtube.
     
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  16. #16 Aeropress, 08.07.2017
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    Richtig es fehlen halt fast komplett Erfahrungswerte wies danach in der Praxis so aussieht (z.B. mit VST Sieben). Und das würde mich interessieren. :)
     
  17. #17 Bluemountain2, 09.07.2017
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    @omega3
    Yep, das mit FP hab ich geschrieben, weil ich mit 8-9 Filter mache und für FP oft noch gröber gemahlen werden will. Ich selbst trinke aber keine FP und es kann gut sein, dass es mit Filter- Mahlgrad auch geht.Die meisten FPs sind ja eh unterextrahiert... :cool:
    Gruss
    BM
     
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  18. fruity

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    gibt es schon news im vergleich ek43 mit forte? würd sie mir gern die ap als (hauptsächlich) espresso mühle zulegen, sollte die bg jedoch mit der ek mithalten können, würd ich mich vlt doch unentscheiden..
     
  19. omega3

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    @autosub ist meines Wissens der Einzige, welcher sowohl die Baratza BG wie auch die EK43 besitzt bez. besessen hat. Und der macht keinen Espresso.
    Wie auch immer, mit der EK "mithalten" kann vermutlich keine Mühle, die wird hier gerne als das Nonplusultra bezeichnet. Ob man den Unterschied selber tatsächlich schmeckt und ob das die Nachteile (Preis, Größe, Gewicht, Handling, Notwendigkeit der Mahlscheibenausrichtung...) aufwiegt, ist eine andere Frage.
    Aber grundsätzlich ist die BG näher an der EK als die AP, weil beide für Brühkaffee entwickelt wurden und somit unimodal mahlen sollten.
     
Thema:

Erfahrungsbericht Baratza Forté BG

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