Erfahrungsbericht Dalla Corte Mini

Diskutiere Erfahrungsbericht Dalla Corte Mini im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hi zusammen, da hier (und anderswo) gefühlt mehr Fragen zur Dalla Corte Mini gestellt werden, als sich brauchbare Antworten dazu finden, fühle...

  1. #1 tuser, 10.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 10.04.2014
    tuser

    tuser Mitglied

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    Hi zusammen,

    da hier (und anderswo) gefühlt mehr Fragen zur Dalla Corte Mini gestellt werden, als sich brauchbare Antworten dazu finden, fühle ich mich ermutigt, meine aktuellen und künftigen Erfahrungen mit dieser Maschine hier zur Verfügung zu stellen. Ich eigne die Dalla Corte erst seit gestern, und die Erfahrungen werden sich sicher über eine längeren Zeitraum anreichern, daher plane ich das in Form regelmäßiger updates zu ergänzen. Selbstverständlich freue ich mich auch, wenn andere Besitzer Hinweise oder Fragen zu dieser besonderen Maschine in diesem Thread platzieren.

    Zu meinem Hintergrund: bin langjähriger Espressotrinker, habe schon in den Neunzigern mit zwei tchibo picco ("Die Schleuder") gearbeitet, später eine Krups Novo plus, dann eine Saeco Aroma Edelstahl, die letzten Jahre eine Rancilio Silvia und nun die titelgebende Dalla Corte Mini. Letzter Wechsel hauptsächlich, weil umfangreiche Milchschäumerei mit einem Einkreiser zu viel Arbeit machen zu schien.

    1. Kaufüberlegung:
    Die Entscheidung für einen Zweikreiser oder Dualboiler war gefallen, Komfort beim Milchschäumen und bei größeren Kaffeerunden musste verbessert werden. Kollegen und Bekannte schwärmten von ECM und Marzocco, aber nach rationalem Abwägen aller mir wichtigen Aspekte (Größenlimit, Qualitätsvermutung, Reinigungs-/Wartungsfreundlichkeit, Einfachheit im Betrieb vs. Caffèritual, Verbreitungsgrad (wg. Ersatzteilversorgung und Knowhow-Verbreitung)) sollte es einer der gängigen kompakten Zweikreiser werden. Warum dann doch die Dalla Corte, die rational gegen ein Drittel dieser Requirements verstößt und dafür doppelt so teuer ist (übrigens auch teurer als das eine oder andere Wettbewerbsprodukt), plötzlich den Zuschlag bekommen hat, kann ich weder meiner Finanzministerin noch mir selbst erklären. Jedenfalls verzichte ich auf in dieser Preisklasse anzutreffende leise Pumpe, 58mm bzw. E61 Standard, Heißwasserhahn, Kipphebel statt Drehventil und die elegante Anmutung eines Chrombombers sowie die üblichen youtube how-to-Videos. Vielleicht hängt diese Entscheidung mit Respekt vor einem relativ exotischen Monolithen europäischen Maschinenbaus im Zeitalter fernöstlich dominierter Massen-Wegwerfelektronik zusammen, evtl. aber auch mit der Faszination Caffèzubereitung, die sich gegen eine Reduktion auf nüchtern messbare Fakten in einer Entscheidungsmatrix wehren will. Mal sehen wie es Herz und Bauch auf Dauer damit geht.

    2. Kauf und Lieferung
    Es gibt dann doch ein paar Händler in Deutschland, die diese Maschine im Angebot haben. Leider keiner in erreichbarer Nähe, so dass ich auf "Probesitzen" und "Probefahrt" verzichte, und mit der Neugier und dem Vertrauen des längst Infizierten einfach bestelle. Nach Preisrecherche bei meiner bisherigen Händlerin in Radolfzell zu einem Preis von 2400 Steinen. Lieferung erfolgte prompt.

    3. Unboxing und Wareneingangskontrolle
    Was ist drin? Zuoberst eine flache Kiste mit dem Zubehör, bei der ich mir nicht final sicher bin, ob es die werksseitige Ausstattung ist, oder meine Händlerin ggf. noch was dazugelegt hat. Die Infos im Netz sind dazu zu dürftig: Jedenfalls ist alles drin was ich benötige und mehr: Einer-ST, Zweier-ST, jeweils mit passendem Sieb, Schlüssel zum Ab-/Anschrauben des Duschsiebs, Ersatzduschsieb, Blindsieb, Reinigungsbürste und ein kurzer Vollmetalltamper (der so schwer ist, dass die Hälfte des Anpressdrucks wahrscheinlich allein durch die Erdanziehungskraft erreicht wird.) Alles (außer der Reinigungsbürste) sieht wertig aus, aber nicht so wie ich es auch bei einem Kaufpreis von sagen wir mal 1800.- erwartet hätte (was die Maschine vor einigen Jahren gekostet hatte). Leider ist der 2er-ST beschädigt und hat zahlreiche reingedengelte Macken, so dass ich diesen umgehend reklamiere. Ich hoffe die Händlerin sorgt für zügigen Ersatz. Zu dem hohen Gewicht derSTs finden sich im Netz schwärmerische Aussagen, ich empfinde sie in der Hand aber nicht besonders schwer, nicht im Vergleich zu den Silvia-STs die ich zuvor hatte. Die Maschine selbst war zwar ordentlich verpackt, aber die Dampflanze war nicht fixiert oder gepolstert, und an der hochglänzenden Front findet sich an entsprechender Stelle ein längerer Kratzer, der mich im Alltag nicht stören wird. Das Manometer vorne links war recht schief eingebaut, hat aber eine pseudo-rechtwinklige Skalierung, so dass auch bei sauberer Ausrichtung immer eine etwas windschiefe Anmutung entsteht.

    4 Rollout und erste Annäherung
    Aufbau am finalen Standort, Stromanschluss ist banal. Das Gerät wirkt real größer als es die Maße und Produktfotos suggerieren, sehr massiv. Und nicht so elegant wie die gängigen Chrombomber, schon gar nicht barock - eher wie ein Industriegerät aus den Neunzigern. Wasserbefüllung (der Tank in Kanisterform fasst echt 3 Liter, das sind mehr als 2 Britakannen voll) klappt gut, allerdings braucht es einen Trichter, da die Kanisteröffnung nur daumendick ist. Befüllen geht mit eingebautem Tank ebenso wie mit ausgebautem. Zum Befüllen ist aber immer die Tassenablage zu entfernen. Tassenablage ist hier ein Blech, das mit zwei Nasen vorne eingehängt wird, und ansonsten leicht federnd über dem hinteren Gerätekomplex liegt. Dieses Blech stellt die einzige Gehäuseoberfläche über dem mittleren/hinteren Gehäuse dar, darunter befindet sich rechts der Tank, links sauber und sehr raumöknomisch aufgebaut Dampfboiler mit Rohren, Kästchen und Kabeln. Da das Blech zum Gehäuserand nicht schließt, und auch in sich selbst etliche Schlitze (Lüftung?) aufweist, kann hier alles was kleiner als 3-4mm ist den Weg nach unten in die „Eingeweide“ finden. Entsprechende Sorgsamkeit scheint mir geboten. Die Bedienungsanleitung ist knapp und überwiegend verständlich, allerdings sind die elektronik-spezifischen Vorgänge im deutschsprachigen Kapitel durchweg falsch und/oder unvollständig beschrieben (Programmierung Mengenautomatik für eine Tasse und zwei Tassen neben der dritten Taste, die einen manuellen Bezugsstart/-stopp ermöglicht sowie die Programmierung der Pre-Infusion 0sec/2sec/4sec). Quercheck im Englischen hilft die Verwirrung aufzulösen, ist dort zwar auch unvollständig, aber die Kombination der beiden Übersetzungen gibt ein hilfreiches Bild. Der Dampfboiler hat nun im Gegensatz zu früher einen eigenen Kippschalter zum separaten Schalten, ohne Kontrolllampe, und fast unsichtbar unter dem Bedienpanel angebracht. Wirkt zutreffenderweise wie nachgedoktert, kein schlüssiges Anzeigebedienkonzept, bin aber dankbar dafür und halte es für brauchbar für den täglich wiederkehrenden Anwender. Ist ja kein Mietwagen….

    Die Siebträger halten die Siebe bombenfest, die müssen bei Bedarf mit Hebelwirkung (umgedrehtes Blindsieb) rausgestemmt werden. Da ich bei den vorigen Maschinen meine Siebe immer rausgelöst mit der Hand unter die Mühle gehalten habe, und dann zum Tampern auf die Arbeitsfläche gelegt habe, muss ich nun mit dem kompletten ST hantieren, wird speziell mit dem 1er Auslauf noch etwas tricky, da der beim Abstützen wegkippen will.
    Espressobezug geht nach dem Einschalten ziemlich zügig, der unmittelbar über der Brühgruppe befindliche Brühboiler erwärmt diese und den eingespannten ST deutlich schneller als erwartet. Die Mengenautomatik scheint auf den ersten Blick eher eine Zeitautomatik zu sein, da bei feiner Mahlung/starker Pressung weniger in der Tasse zu landen scheint.
    Dampfbezugsfertigkeit dauert im Vergleich dazu deutlich länger, ich war kurz der Meinung dass da was defekt wäre. Dann aber konstant und mit Power, zumindest beim Probelauf. Ob das zuviel fürs kleine Kännchen wird?

    To be continued
     
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  2. #2 sokrates2010, 10.04.2014
    sokrates2010

    sokrates2010 Mitglied

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    Hi tuser, willkommen im Club! ;-)

    Deinen am Ende angesprochenen Eindruck der volumetrischen Dosierung als sei sie eine Zeitautomatik kann ich nachvollziehen, hängt aber nach Studium des Forums hier wohl eher damit zusammen, wieviel vom Wasser im Puck "hängen" bleibt, je nach Mahlgrad und Pulvermenge. Vielleicht wissen ja die ausgewiesenen ExpertInnen im Forum dazu mehr.
    Ich habe mittlerweile meinen Kanister aufgeschnitten und kann dadurch statt der Brita-Kanne diese praktischen Säckchen zum Entkalken verwenden, die man einfach für zwei Monate in den Tank legt. Auch das Befüllen geht dann einfacher, ganz ohne Trichter und Kanister rausnehmen.
    Was mich noch immer fasziniert (nachdem ich vorher eine Fiorenzato Briccoleta mit E61-Brühgruppe hatte) ist die wirklich schnelle Aufheizzeit, die auch den Anschluss eines Timers völlig erspart.
    Und da ich noch immer sehr gerne verschiedenste Bohnen ausprobiere, weiß ich die einfache Einstellung der Brühtemperatur ebenfalls sehr zu schätzen.
    Alles in allem ein wirklich tolle, wenn auch nicht billige Espressomaschine, die auch für einige Zeit vor Upgradegelüsten bewahrt.
    Ok, eine Tuningfahrt zu @nobbi-4711 habe ich noch auf der Wunschliste ... ;-)
     
  3. *ALEX*

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    Es ist defintiv eine volumetrische Dosierung.

    Das Herrauslösen der Siebe aus dem ST für dem Mahlvorgang ist nicht unbedingt die übliche Vorgehensweise ;-)

    Wegen dem Tampern mit dem 1er ST (Auslauf). Lösung: Tampingstation, bodenloser ST oder die Tampingmatte von DC:
    [​IMG]
     
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  4. #4 Hafensänger, 10.04.2014
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    Glückwunsch zur Maschine - ich denke mit der kann man glücklich werden.


    Das ist die werksseitige Ausstattung. Ausnahme ist ggf. eine zweite flachere Duschplatte (aus Messing, nicht zu verwechslen mit dem Duschsieb)

    Bedeutet das, dass man bei der Maschine, wenn man Tassenablage abnimmt direkt die Boiler etc sehen kann? Oder verstehe ich dich da falsch?
     
  5. #5 j*rg, 10.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 10.04.2014
    j*rg

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  6. #6 Hafensänger, 10.04.2014
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    Hallo ALEX
    verwendest du die Tampingmatte von DC? Wie sind deine Erfahrungen damit?
     
  7. *ALEX*

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    Hallo,
    nein, da ich fast ausschließlich den bodenlosen ST verwende. Für den bodenlosen ST ist die DC Matte nicht gut geeignet.

    Tampen mit der DC Matte wird dann wohl ähnlich dem Tampen mit La Marzocco ST über die Tischkante sein.
     
  8. tuser

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    Nein sieht man nicht ohne Werkzeug, habe ich missverständlich formuliert. Wie j*rg richtig sagt ist das Boilerabteil mit einem eigenen Deckel versehen. Allerdings schließt dieser Deckel nur nach oben, seitlich gibt es etliche Öffnungen, vermutlich zur Entwärmung. Wenn nämlich der Dampfboiler eingeschaltet wird und bleibt, entsteht an der Tassenablage eine erhebliche Wärme, die nicht zu vergleichen ist mit dem reinen Espressobetrieb. Für letzteren leiste ich mir gewohnheitsmäßig einen Leerbezug, um Glas/Tasse zu temperieren.
     
  9. Didje

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    Hallo,
    seit 3 Stunden bin ich nun auch stolzer Besitzer einer DC Mini.
    So probiere ich gerade alles ein bisschen aus und versuche mich langsam mit der Maschine anzufreunden...
    Erster "Stolperstein" Der beigelegte, sehr solide, Tamper von 54,5 mm passt zwar gut in den 2er Siebträger, nicht jedoch in den Einer. Was tun ? Brauch ich nun noch einen zweiten Tamper ?
    Gruß, Dietmar
     
  10. Karal

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    Seit gestern bin ich DC Mini Anwender (sind für drei Wochen in die Whg von Freunden eingezogen und hüten Katzen und Dachgarten )
    Mit ca. Wieviel Gramms Pulver befullt ihr Einer und Zweier Sieb?
     
  11. pouni

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    Ich befülle das Einer mit ca. 8,5g und das Zweier mit ca. 15,5g
     
  12. Karal

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    Danke, diese Werte werde ich als Startpunkt brauchen.

    Gruss
     
  13. #13 espressionistin, 26.07.2017
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    Was passt denn nicht? Ist er zu groß?
     
  14. #14 Didje, 26.07.2017
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2017
    Didje

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    Sorry war fehlalarm. Hatte inzwischen das Sieb mal draußen, und wieder reingeklickt. Jetzt geht der Tamper haargenau rein.

    Nun muss ich mich an den richtigen Mahlgrad rantasten. Habe mir hierfür den Aldi Espresso geholt...Peile da auch erstmal die Mengen von Bojan an. (8,5 und 15,5) Ist es richtig, dass dann beim Zweier mit 15-16 g in 25-30 sec 40-50 ml bzw g rauskommen sollen? Also nur erstmal als Richtwert...
     
  15. pouni

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    Bedenke bei deinem Vorgehen bitte, dass der Mahlgrad beim billigen Espresso vermutlich deutlich feiner sein wird, als bei hochwertigem, frisch geröstetem Espresso. Du wirst den so ermittelten Mahlgrad also nur bedingt als Referenz nutzen können und geschmacklich vielleicht enttäuscht sein... Ich würde direkt zu ordentlichem, frisch geröstetem Espresso wechseln...

    Die angegebenen Richtwerte passen ungefähr, bedenke aber, dass 1g nicht 1ml entsprechen! Beim zweier sollten aus 15,5g Kaffeemehl in ca. 25s ca. 31g (entspricht grob 50ml) Getränk kommen. Beim entstehenden Gewicht kommt es auf das Gewichtsverhältnis zwischen Kaffeemehl und Espresso an, als Standard kann man erst mal ein Verhältnis con 1:2 anstreben...

    Grüße Bojan
     
  16. Didje

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    Ja gut, aber die Mühle "ändert" sich doch auch noch etwas. (einmahlen) Sollte ich nicht schon deshalb das Kilo da "durch hauen" ? Zumal ich es ja nun hier liegen habe.


    Guter Hinweis. Dachte echt ein ml Kaffe wiegt ein Gramm. Was macht den mehr Sinn.(auch in Hinblick auf die Nutzung der Volumentasten) Mit Shot-Glas Volumen , oder mit Waage das Gewicht checken. Habe beides da. Außer natürlich die optische Beurteilung. Aber ich wollte schon halbwegs systematisch vorgehen. (Mache mir sogar Notizen bez. der einzelnen Parameter :))

    Und ich seh das doch richtig, dass die Volumentasten an der Mini tatsächlich das Volumen und nicht die Zeit messen?

    Gruß, Dietmar
     
  17. pouni

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    Klar kannst du das Kilo durchhauen. Bedenke nur wenn du mit dem Ergebnis nicht glücklich wirst, dass es sehr wahrscheinlich an den Bohnen liegt... Wenn ich mich nicht täusche, hast du eine Ceado E37s, die war bei mir auch nagelneu schon recht ordentlich nutzbar...

    Die Methode, das Gewicht zu messen ist zwar aufwendiger, bringt aber die genaueren Ergebnisse, ich würde sie vorziehen.

    Bei einer Supermini wird auf jeden Fall das Volumen gemessen, so weit ich weiß ist das bei der Mini auch so. Ansonsten würdest du das aber auch schnell merken...
     
  18. ingokl

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    Für das von der Maschine ermittelte Volumen gilt auch 1ml=1g. Der Unterschied beim fertigen Espresso liegt ausschließlich an der leichten Crema. Diese entsteht aber erst hinter dem volumetrischen Durchflussmesser.
     
  19. #19 infusione, 27.07.2017
    infusione

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    Zur automatischen Dosierung:
    Mit dem eingestellen Volumen muss auch der Raum zwischen Puck und Sieb gefüllt werden. Von daher funktioniert die nur, wenn man sehr konstant arbeitet.
     
  20. pouni

    pouni Mitglied

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    Das stimmt. Sobald man z.B. zwischen Espresso und Ristretto wechselt oder die Einstellung der Präinfusion (0s, 2s, 4s) ändert, muss man die volumetrische Dosierung neu einstellen. So lange man aber an den grundlegenden Einstellungen nichts grundsätzlich ändert, finde ich kann man mit den aus meiner Sicht geringen Schwankungen von Bezug zu Bezug gut leben...
     
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