Erfahrungsbericht / Erfahrungen Macchiavalley Selection Style / Reneka Office Style

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  1. #1 Bob de Cafea, 02.12.2014
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2015
    Bob de Cafea

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    Die "Reserviert" Posts sind für zukünftige Artikel, welche du diesem Inhalt hier gehören. Ich erstelle sie, um in Zukunft nicht "pushen" zu müssen! Das an alle Hilfssheriffs aus gegebenen Anlass. ;)

    Sollte sich jedoch jemand dennoch durch den Inhalt, auf irgendeiner Ebene, persönlich beunruhigt fühlen, dann sagt mir Bescheid.

    Alle anderen, habt viel Spaß am Lesen meiner persönlichen Erfahrungen, so wie ich Spaß habe Diese mit euch zu teilen! :)

    ____________________________________________________​

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    Mitte Mai diesen Jahres hatte mich die Ugraderitis gepackt und da ich meine Liebe zu Milchmixgetränken entdeckt hatte, musste es ein Zweikreiser oder Dualboiler werden. Meine Vibiemme Domobar hatte bis dato zwar gute Dienste geleistet, aber ich musste bei Besuch immer den Aerocchino herauskramen, was mir auf die Nerven ging. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und fleißig recherchiert. Letzten Endes wollte ich unbedingt mal die Reneka-Aroma-Perfect Brühgruppe ausprobieren, da ich nicht so der e61 Fan bin. Durch Zufall stieß ich auf die Firma Macchiavalley, die zu diesem Zeitpunkt bereits insolvent war. Der „Haben will“ Gedanke wurde durch den Umstand befeuert, dass zu den Maschinen der besagten Firma, zu diesem Zeitpunkt, so wirklich gar nichts im Internet vorhanden war.

    Ein weiterer Zufall sorgte dafür, dass der Insolvenzverwalter eBay als Plattform nutzte, um die letzten Geräte zu veräußern. Ich beobachtete einige Zeit das eingestellte Angebot und merkte, dass die Maschinen wie Steine im Regal lagen und selten mal eine verkauft wurde. Nachdem ich mir das Trauerspiel ein paar Tage angeschaut hatte, machte ich einen wirklich frechen Preisvorschlag, der zu meinem Glück, auch angenommen wurde. Die Maschine sollte ohne jegliche Garantie ausgeliefert werden, was für mich kein Hindernis darstellte, da für mich Herstellergarantien immer ein Hinderungsgrund sind das neue Gerät hemmungslos auf die letzte Schraube zu zerlegen, um zu schauen wie es wohl funktioniert. :D

    Also traf nach ein paar Tagen Anfang Juni mein Objekt der Begierde ein und wurde sogleich in seine Bestandteile zerlegt.


    Ansicht von vorne mit der Reneka Triangle Brühgruppe:

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    Wie man auf dem Bild sieht, ist die Brühgruppe zweigeteilt. In den unteren Ring wird der Siebträger eingespannt. Die Siebträgerdichtung liegt dabei nicht auf dem Rand des Siebes auf, sondern dichtet das Sieb im Inneren ab. Das hat zur Folge, dass sich der Siebträger ohne jeglichen Aufwand in die Maschine einspannen lässt. Die Siebträgerdichtung ist wartungsfrei und hält gemäß Hersteller (Reneka) ein Leben lang.

    Der angesprochene untere Ring ist mit drei Schrauben an dem oberen Teil der Brühgruppe befestigt und ist mit Hilfe von Metallfedern flexibel gelagert. Der Druck, der zum Senken des unteren Rings durch die Pumpe aufgebaut sein muss beträgt exakt 15 kg.

    Das bedeutet, dass bei Starten des Bezuges sich der untere Teil der Brühgruppe senkt wenn ein Druck von 15 kg gegen das Kaffeemehl aufgebaut ist. Das bedeutet, lt. Hersteller, dass Fehler beim Tampern ausgeglichen werden, da die Maschine dies automatisch korrigiert. Des Weiteren ist die Menge des verwendeten Kaffeemehls weitgehend egal, da die Maschine automatisch den richtigen Abstand zwischen Dusche und Kaffeepuck herstellt. Soweit die Hersteller. :D

    Des Weiteren wird die Brühgruppe elektrisch beheizt, wodurch sich die Zeit zum Aufheizen in Grenzen halten soll. Allerdings braucht die Maschine mindestens 30min bis wirklich alles auf Temperatur ist. Man kann die Aufheizzeit verkürzen in dem man zwischendurch einen Leerbezug startet und so heißes Wasser als zusätzliches Heizmittel durch die Brühgruppe fließt. Ich gebe meiner Kleinen immer so 40 Minuten vor dem ersten Bezug und dann ist in Sachen Temperatur alles gut.

    Hier nochmals die Reneka-Brühgruppe von unten:

    [​IMG]

    Meine Erfahrungen vorab zu der Brühgruppe:
    • Channeling nahe Null (eigentlich Null) --> aber erst nach Umbaumaßnahmen
    • Puck ist immer trocken, sehr fest und fällt bei Umdrehen des Siebträgers einfach aus dem Sieb, egal welche Menge an Kaffeemehl verwendet wird. Natürlich in realistischer Bandbreite, bei 1 Gramm Kaffeemehl ist der Puck bestimmt auch nass und matschig.
    Ansicht von rechts auf das Pumpen- und Expansionsventil, das Pressostatrelais und den Cigar-Niveauregler:

    [​IMG]

    Ansicht von links auf die Pumpe, den Pressostat und das Magnetventil welches nach dem Bezug die Brühgruppe drucklos macht:

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    Als ich mit dem Inneren der Maschine auseinandersetzte fiel mir auf, dass das Innere der Macchiavalley Selection Style komplett ident mit dem der Bezzera BZ10 ist. Was ich nämlich beim Kauf anscheinend verdrängt hatte, war der Gedanke an die zukünftige Ersatzteilversorgung. Diese Bedenken lösten sich jetzt in Wohlgefallen auf. Bleibt also festzuhalten, dass die Macchiavalley Selection Style ein Hybrid aus Bezzera BZ10 und Reneka-Aroma-Perfect Brühgruppe ist. Wobei sich das auf das gesamte Portfolio von Macchiavalley projizieren lässt, denn bei Macchiavalley kamen alle Maschinen der Serie Style von Bezzera und an diese wurde einfach eine elektrisch beheizte Reneka-Brühgruppe angeflanscht. Kann gut gehen muss aber nicht! :D


    Anfangs war ich von den Ergebnissen welche die Maschine fabrizierte nicht so überzeugt. Der Espresso war immer wässriger im Vergleich zu meiner Domobar. Enttäuschung machte sich langsam breit. Auf der Suche nach der Ursache beschloss ich einen bodenlosen Siebträger zu Rate zu ziehen. Leichter gesagt als getan. Als ich nach Tagen einen Distributor fand, ist mir bei der Nennung des Preises das Gesicht eingeschlafen. 180 Taler wollte der für das Ding. Er wusste anscheinend, dass die Dinger für Normalsterbliche schwer zu bekommen sind. Andere Shops brachten in Bezug auf die Preisgestaltung keine Besserung. Also, dachte ich, „Selbst ist der Mann“ und ab in die Werkstatt:

    [​IMG]

    Das Ergebnis kann sich, meiner Meinung, für den ersten selbst veredelten Siebträger durchaus sehen lassen. :)


    So, nun wollte ich wissen warum der Espresso der Maschine immer so lasch schmeckte. Der Bodenlose brachte es ans Tageslicht.
    Egal was ich machte:
    • Frischere Bohnen
    • Ältere Bohnen
    • Mit höchster Aufmerksamkeit tampern
    • Mahlscheiben der Mühle tauschen (--> rausgeschmissenes Geld :D )
    • Variieren mit Menge und Mahlgrad
    IMMER Channeling!! Ständig spritzte es aus dem Bodenlosen nach allen Seiten!
     
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  2. #2 Bob de Cafea, 02.12.2014
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2015
    Bob de Cafea

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    An den Brühdruck dachte ich anfangs gar nicht, denn der war ja ab Werk auf 12 bar eingestellt. Bezzera Maschinen bringen lt. Hersteller mit dem voreingestellten Brühdruck die besten Ergebnisse. Also konnte es für mich nicht an dem Brühdruck liegen, zumal die Ergebnisse bei Vibrationspumpen >9bar besser sein sollen (hab ich mal gelesen). Irgendwann war die Frustration so groß, dass ich anfing mit dem maximalen Brühdruck zu experimentieren. Siehe da, unter 10 bar funktionierte die Reneka Brühgruppe perfekt und ohne Channeling. Die Ergebnisse wurden schlagartig besser und überholten auch meine geliebte Domobar. Anscheinend funktioniert das Aroma-Perfect-Prinzip erst ab unter 10bar maximalem Brühdruck. Wobei mir auch klar ist, dass bei älteren Maschinen der optimale Brühdruck über Mahlgutmenge und Mahlgrad generiert wird, da diese meist kein Expansionsventil besitzen.

    Zusätzlich bemerkte ich noch, dass die werkseitig verbaute Dusche ein Loch aufwies, aus dem übermäßig viel Wasser gedrückt wurde. Dies habe ich sogleich ebenfalls ausgetauscht.

    [​IMG]

    Da der Mensch ja generell unzufrieden ist, wollte ich noch die Lautstärke der Maschine verringern.
    Folgenden Plan hatte ich gefasst:
    • Einbau einer Ulka EX4
    • Einbau eines Quickmill Membranreglers
    • Geräuschdämmung des gesamten Gehäuses

    Der Einbau der neuen Pumpe war in ein paar Minuten erledigt und verlief ohne Komplikationen. Einfach Alte Raus und Neue (Pumpe) rein.

    [​IMG]

    Dann habe ich noch das Innere bis auf den Boden, die Front und natürlich die Tassenablage mit nicht brennbarem, selbstklebenden Geräuschdämmmatten ausgelegt.

    [​IMG]

    Der Membranregler ließ sich auch ohne Probleme verbauen und stellte keine größere Herausforderung dar. (Bild gibt’s hierzu später weil der Membranregler zu diesem Zeitpunkt nicht endgültig in die Maschine geschafft hat.)


    Positive Effekte waren:
    • Ex4 leiser als die werkseitig verbaute EX5 und wesentlich sanfterer Brühdruckaufbau
    • Durch die Dämmmatten ist die Maschine generell leiser, da die Seitenteile weniger vibrieren.

    Negative Effekte:
    • Es wurde beim Leerbezug wesentlich mehr Wasser in den Tank befördert als vorher


    Der Bezug und der Druckaufbau gegen das Blindsieb funktionierten zwar einwandfrei, aber durch einen stark verringerten Durchfluss füllte der Kessel sich nicht mehr ausreichend schnell bei Heißwasserentnahme. Ein Cooling Flush war auch nicht möglich, es dauerte ewig, bis die Maschine aufhörte zu spratzeln.

    Also habe ich total frustriert den Membranregler wieder entfernt und mich auf Fehlerrecherche gemacht. Nach ein paar Wochen war, durch Zufall, die Ursache gefunden. Es dauerte so lange, da ich aufgrund meines Berufes leider wenig Zeit für mein Hobby habe.

    Ursache für den Fehler im System war in meinem Fall das Pumpenventil, das anscheinend nicht mit dem Membranregler harmonierte und die Pumpe fast das ganze Wasser in den Tank beförderte bevor es beim Expansionsventil ankam. Das Pumpenventil, weißes Teil aus Plastik direkt vor dem Expansionsventil, transportiert überschüssige Luft aus dem System und erleichtert so der Pumpe das Ansaugen des Wassers.

    Ausführlich gibt’s diese Geschichte nochmals hier:

    Das Problem mit dem Pumpenventil

    Aufgrund der Informationen des obigen Freds und den Umstand, dass das Expansionsventil auf die Dauer nicht mit dem stark reduzierten maximalen Brühdruck zurechtkam ( Bekanntes Problem auch bei der Bz10 ) beschloss ich einen neuen Plan:
    • Pumpenventil raus (weißes Plastikteil)
    • Membranregler rein
    • Kessel mit Armaflex isolieren
    • Expansionsventil umbauen und alle beweglichen Teile raus

    Zuerst habe ich den Membranregler eingebaut und den Kessel isoliert:

    [​IMG]

    Der Membranregler passt ohne Probleme in die Maschine, man muss nur die Pumpe etwas nach hinten versetzen. Original Gummipuffer können weiterhin verwendet werden. Der Membranregler soll die Pumpe leiser machen und die Kennlinie der Pumpe soll homogener werden.

    Den größten Effekt in Bezug auf Geschmack (Achtung: Subjektiv) und Lautstärke hat allerdings wirklich der Quickmill Membranregler gebracht. Von diesem Bauteil bin ich überzeugt, mal schauen wie zuverlässig es in Zukunft werkelt.

    Funktionsweise hier nochmals genau erklärt:
    Funktionsweise Membranregler

    Dann habe ich das Expansionsventil umgebaut und das Pumpenventil rausgeschmissen:

    [​IMG]

    Das Kit zum Umbau des Expansionsventils gibt’s hier:

    Bezzera Expansionsventil @9 Bar Kit (Klick)

    Durch das Kit ist der Brühdruck konstant auf 9bar eingestellt. Alle beweglichen Teile kommen aus dem Expansionsventil raus und somit kann das Expansionsventil zumindest mich nicht mehr nerven. Die Reneka Brühgruppe funktioniert erst ab 10 bar maximalem Brühdruck. (zumindest bei meiner Maschine). Das Pumpenventil verhindert, wie bereits beschrieben, dass Luft die Pumpe beschädigt und diese stecken bleibt. Dieses Risiko gehe ich ein, denn auch meine Domobar hatte dieses Ventil nicht und man musste nur schauen, dass der Schlauch der das Wasser ansaugt in Selbiges getaucht ist.


    Zusammenfassend habe ich also folgende Dinge an der Maschine verändert:
    • Geräuschdämmung des Gehäuses (Seitenteile, Seite zum Wassertank, hinten)
    • Tausch der ab Werk verbauten Pumpe gegen eine UlkaEX4
    • Einbau eines Quickmill Membranreglers (Klick)
    • Umbau des Expansionsventils auf konstant 9 Bar
    • Entfernen des Pumpenventils
    • Isolierung des Kessels mit Armaflex HT 13mm

    Was hat es gebracht? (abgesehen von jeder Menge Arbeit und Wasser auf dem Esstisch)
    • Maschine ist jetzt seeeeehr leise im Vergleich zu vorher
    • genereller Druckaufbau der Pumpe sehr sanft
    • Fehlerquelle Pumpenventil und Expansionsventil eliminiert
    • Maschine heizt bei Wiederinbetriebnahme deutlich schneller auf
    • Wasser im Kunststofftank heizt sich weniger auf
    • nahezu kein Channeling mehr, egal wieviel Kaffeemehl verwendet oder wie getampert wird


    Fazit:

    JETZT ist die Macchiavalley Selection Style für mich eine Maschine, mit der ich (vorerst) zufrieden sein kann. Die Ergebnisse sind sehr gut, die Reneka Brühgruppe finde ich sehr faszinierend. Allerdings war es bis zu diesem Punkt ein weiter Weg, um meinen hohen Ansprüchen, vor allem auf Bezug der Lautstärke gerecht zu werden. Die UVP die von Macchiavalley aufgerufen wird entbehrt jeglicher Vernunft und somit war klar, dass die Maschinen sich schleppend verkaufen. Ein Zweikreiser für knapp 2.000€ muss schon triftige Gründe ins Feld führen, um sich nachhaltig am Markt zu platzieren. Vereinzelt kann man die Maschinen noch erwerben und ich denke, dass ich die Maschine zum Preis einer Bezzera BZ10 erwerben würde. Ersatzteile sind kein Problem und diese Maschine haben nicht Viele zu Hause stehen. Jedoch gibt es keine Herstellergarantie und bei Problemen ist man auf sich alleine gestellt.

    Hier ein Beitrag wie meine Kleine sich in der Kaffee-Ecke macht:

    Wie sieht eure Kaffee-Ecke aus?

    Ziel dieses Berichts ist das Teilen von meinen Erfahrungen mit der Maschine -ob nützlich oder nicht- denn als ich mich damals über die Macchiavalley informieren wollte habe ich nichts gefunden. :)
     
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  3. #3 Bob de Cafea, 02.12.2014
    Zuletzt bearbeitet: 09.07.2015
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    Hier noch mal ein paar Videos zur Funktionsweise der Brühgruppe:


    Hier der Bezug mit Tampern:


    Hier der Bezug ohne Tampern:


    Das sind Herstellervideos, sie verdeutlichen das Prinzip der Brühgruppe, sind aber in diesem Fred nicht als Werbung gedacht und dienen nur zur Info. :D

    Hier noch ein Foto von der Siebträgerdichtung. Im inneren sitzt ein roter Gummiring, der von einem blauen Ring aus Plastik umschlossen wird. Diese Siebträgerdichtung soll, laut Hersteller, wartungsfrei sein. Ersatz zu bekommen gestaltet sich auch äußerst schwierig, da es anscheinend verschiedene Größen gibt, die sich in 1-2mm Durchmesser unterscheiden. Da die Brühgruppe im inneren des Siebes abgedichtet wird, passen hierdurch manche Ersatzdichtungen nicht.

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    05.12.2014
    Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass es einen neuen Tank für die BZ10 gibt. Gleich mal bestellt.


    Heute ist der neue Tank für die Macchiavalley gekommen. Der Tank kommt von der Firma Bezzera und passt ebenso in die Macchiavalley. Wie ihr auf den Bildern seht hat der neue Tank (rechts) eine größere Öffnung. Das hat den Vorteil, dass dieser sich jetzt problemloser in der Spülmaschine reinigen lässt. Das war mit dem alten Tank nicht ohne Weiteres möglich. Die Öffnung des alten Tanks wollte ich nicht so ohne Weiteres selbst vergrößern, da ich, gelinde gesagt, zwei linke Hände habe. Allerdings ist das Material beim alten Tank wesentlich dicker, hier wurden, neben der Erhöhung der Funktionalität, Kosten seitens des Herstellers gespart. Ich denke, dass der Sensor für die Wasserstandskontrolle jetzt etwas früher auslösen wird, da der neue Tank weniger wiegt.

    [​IMG]

    02.01.2015
    Seit einigen Wochen hatte mich der Umstand gestört, dass die Maschine immer lauter wurde um so leerer der Tank wurde. Nach langem Hin und Her habe ich den Schlauch für den Wasserzulauf zur Pumpe identifiziert. Dieser schlug bei sinkendem Wasserspiegel, durch die Vibration der Pumpe, gegen die Innenseite des Tanks und verursachte ein unangenehmes hohles dumpfes Brummen. Ich habe Tage überlegt, wie man das abstellen könnte. Folgenden Plan habe ich gefasst:
    • Fixierung des Wasserzulaufschlauches am Gehäuse
    • Finden eines günstigen Radius um das Brummen zu eliminieren.
    Zuerst habe ich folgendes Teil bestellt:
    Zu finden bei eb*y mit den Suchworten: Winkel, Schlauch. Erforderlicher Innendurchmesser des Winkels ist 6 mm.

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    Dann habe ich den besagten Schlauch aufgeschnitten und mittels eines Klebefestpunktes und Kabelbinders mitsamt des PVC-Winkels befestigt.

    [​IMG]

    Die Auswirkungen sind enorm:
    • Die Maschine ist bei vollem Tank noch leiser, geradezu unhörbar.
    • Keine Veränderung der Lautstärke bei sinkendem Wasserspiegel.
    • Kein Vibrieren des Wasserzulaufschlauches hinter dem Kabelbinder und somit gegen das Inneres des Tankes mehr.
    Zeitaufwand unter 10 Minuten und Kosten unter drei Taler.


    07.01.2015
    Seit ein paar Tagen habe ich eine Präzisionsdusche und ein Präzisionssieb von IMS Competition verbaut. Eigentlich wollte ich diese Umbaumaßnahme nicht erwähnen, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Auswirkungen in irgendeiner Form bemerkbar wären. Ich hatte aber schon oft im Forum gelesen, dass die Siebe einen Unterschied machen würden.
    Also hab ich gleich mal das Folgende bestellt:

    Sieb
    IMS Competition Sieb RENEKA

    Die Bezeichnung der Mengenangabe mit 12/18g fand ich anfangs ziemlich verwirrend. Die Größe ist vergleichbar mit dem 2er Sieb, das standardmäßig von Macchiavalley mitgeliefert wird. Ich fülle stets mit 14,5 Gramm Kaffeemehl auf und das funktioniert wunderbar.

    Dusche
    IMS Competition Dusche RENEKA

    ....und eingebaut

    [​IMG]

    [​IMG]

    Diese Auswirkungen sind zu beobachten:
    Bei dem Kaffee den ich jetzt mit beiden Sieben ausprobiert habe, konnte ich feststellen, dass die Blonding-Phase bei dem IMS Sieb wesentlich später eintritt. Der Geschmack hat sich auch nochmals merklich verbessert. Diese Kaffeesorte (Kenia) kann ohne Blonding-Phase acht Sekunden länger extrahiert werden, wobei ich den Bezug aktuell bei 32 Sekunden stoppe. Das ist aber Sortenabhängig und weitere Beobachtungen diesbezüglich werde ich regelmäßig posten. Diese Siebe sind also eine Möglichkeit die Qualität des Espressos nochmals für wenige Taler zu steigern.


    18.02.2015

    So kann es gehen...... Ich habe mich schon gewundert warum die Ergebnisse in der Tasse die letzten zwei Tage eher mäßig waren. Jetzt weiß ich es!
    Vor ein paar Tagen musste ich die Brühgruppe demontieren, weil ein Sieb an Selbiger hängen geblieben ist. Der unterere Ring wird, wie oben beschrieben, durch drei Schrauben mit Federn gehalten. Die rechte Schraube war, nach dem Zusammenbau, eine Nuance weniger angezogen, so suchte sich das Wasser den Weg des geringsten Widerstandes auf der rechten Seite, denn der Ring begann sich dort durch die geringere Federvorspannung schneller zu senken. Das hatte zur Folge, dass fast nur die rechte Seite des Kaffeemehls extrahiert wurde. Ergo häufiger Säurenoten im Kaffee weil die Brewratio nicht mehr passte.

    Auf so was muss man erst mal kommen! :D

    Ergo:
    Die Aroma-Perfect-Brühgruppe muss nach Demontage wieder so eingestellt werden, dass der untere Ring mit dem Siebträger sich, durch den Druck der Pumpe, absolut gleichmäßig senkt, sonst wird der Kaffeepuck ungleichmäßig extrahiert.


    09.07.2015

    In letzter Zeit wurden die Ergebnisse immer schlechter und der Espresso schmeckte immer dünner. Ich hatte anfangs die Brühgruppe im Verdacht, welche ich in den letzten Tagen mit den drei angesprochenen Schrauben immer wieder neu justierte. Der Bezug lief aber immer noch unregelmäßig und erst nach ein paar Sekunden hatte ich einen schönen mittigen gleichmäßigen Strahl.
    Heute viel mir ein; das Einzige was ich an meinem Workflow geändert habe war der Umstand, dass ich abends während der täglichen Reinigungsphase nicht mehr ganz so regelmäßig die Maschine mit Wasser rückgepült habe.
    Also Kaffeefettlöser her und ausgiebig (drei bis vierfach intensiver als sonst) rückgespült. Normalerweise mache ich das sowieso einmal im Monat, je nach Durchsatz an koffeinhaltigen Getränke.
    Das Ergebnis war, das die Maschine wieder einwandfrei funktioniert. Anscheinend sammeln sich die Rückstände etwas intensiver als bei anderen Maschinen, die ich bis jetzt hatte.

    Ergo:
    Die Maschine muss täglich nach Gebrauch mit Wasser rückgespült werden, sonst sammeln sich Kaffeemehlreste, die das System verstopfen und sich erheblich auf die Extraktion auswirken.
    Steht ja auch in der Betriebsanleitung und macht diesmal sogar Sinn. Dieses Phänomen trat bei allen Maschinen die ich bisher hatte nicht in dieser krassen Form auf.



    Alle Umbaumaßnahmen können auch bei der baugleichen Bezzera BZ10 durchgeführt werden. Für die Auswirkungen kann ich leider keine Aussage treffen, da diese Maschine eine andere Brühgruppe hat.



    Technische Daten Macchiavalley Selection Style:
    Anschluss
    220-240 V / 50-60 Hz

    Heizleistung (W)
    1200 - 1400

    Kesselinhalt (l)
    1,5

    Wassertank (l)
    3

    Abmessungen (B x T x H)
    250 x 425 x 375 mm

    Bruttogewicht (kg)
    23.5

    Besonderheiten:
    Doppelmanometer
    Korpus Edelstahl
    Kipphebel für Dampf/Heißwasser
    Reneka Triangle Brühgruppe

    Ergänzende Infos:
     
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  4. #4 Bob de Cafea, 02.12.2014
    Zuletzt bearbeitet: 24.11.2015
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    Aus sentimentalen Gründen und zur allgemeinen Belustigung habe ich hier zusätzlich meine Anfälle galoppierender Upgradertitis, neben dem Kafeeecke-Fred, dokumentiert. :D


    Kaffeeecke Nr. 1


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    So hier mal meine Kaffeeecke! Bin neu hier und feiere somit meinen Einstand! Ich hoffe euch gefällts! Verbesserungsvorschläge nehme ich dankend entgegen..
    Noch mal in Farbe:

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    Kaffeeecke Nr. 2

    Mein Kaffeeeckchen ist auch gewachsen, wenn auch ungewollt! Konnte nicht widerstehen!

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    [​IMG]


    Kaffeeecke Nr. 3


    Hallo Leute,

    zu der modifizierten Macchiavalley hat sich über Weihnachten noch ein neuer Freund gesellt.
    Als ich durch die Weiten des Internets schweifte traf ich auf diese arme Seele, die von ihrem Herrn etwas unter marktüblichen Preis veräußert werden sollte.
    Eigentlich wollte sie nur eins, Bohnen in Zauberpulver verwandeln, das jenes schwarze Gold hervorbringt nach dessen Perfektion wir alle so streben.
    Ein Blick in ihre Augen und es war um mich geschehen. Mein Herz war berührt und ich konnte nicht widerstehen.
    Ich beschloss ihre mitlerweile große und erzogene Schwester, schweren Herzens, ziehen zu lassen und gab der Kleinen ein zu Hause. :)


    3

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    2

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    1

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    Auf dem letzten Bild befindet sich eine Hommage an einen sehr beeindruckenden Menschen, den ich letztes Jahr kennen lernen durfte.


    Kaffeeecke Nr. 4

    Ich bin, meiner Meinung nach, geschmacklich mit der Ceado E37S in Sachen Mühlen mit Scheibenmahlwerk, so weit, dass ich weiß wo die Reise hingeht.

    Jetzt wurde ich neugierig auf konische Mahlwerke und deren Potenziale. Man sagt ja, dass konische Mahlwerke wiederum einen anderen Geschmack in die Tasse zaubern würden und dass Diesem durchaus oftmals der Vorzug gegenüber dem Geschmack aus Scheibenmahlwerken gegeben wird.

    Also eine HG one mit Mazzer Mahlwerk bestellt. Nach drei Tagen wurde die Mühle geliefert und sogleich mit 3kg Reis und 1kg Kaffee eingemahlen.

    Nachdem der Workflow halbwegs an der HG one klappte habe ich die ersten Espressi bezogen.
    Aus 18g Bohnen aus beiden Mühlen habe ich 36g Espresso innerhalb von 25sec zubereitet.

    Folgende Beobachtungen habe ich gemacht:

    • Man kann geschmacklich ganz klar unterscheiden, dass zwei verschiedene Mühlen an dem Bezugsprozess beteiligt waren.
    • Die Espressi aus beiden Mühlen waren sehr gut, jedoch schmeckte mir derjenige aus der HG one wesentlich besser.
    • Das konische Mahlwerk scheint den Körper des Espressos nochmals hervorzuheben, so dass der Espresso auch im Milchmixgetränk voller schmeckt.
    • Die Konstanz der Bezüge hat sich erhöht. Jeder Espresso, der mit Mahlgut der HG one und unterschiedlichster Brühraten zubereiten wurde, war bis jetzt sehr gut und ohne Bitterstoffe.

    Da mir persönlich der Espresso aus der HG one so viel besser schmeckt, habe ich entschieden, dass die Ceado den Platz räumen muss. Da ich Portionsmahler bin erschien mir die Ceado sowieso zu überdimensioniert. Sie ist eine hervorragende Mühle für eine große Familie oder die Gastronomie aber denkbar to much für einen Singlehaushalt. Durch die seltene Verwendung in Kombination mit dem vorhandenen Totraum hatte ich mit der Ceado zusätzlich stets eine Bitternote in der Tasse. Den Totraum Auszumahlen kam für mich nie in Frage, da für den Kaffee den wir trinken sehr hart gearbeitet wird.

    Also für Portionsmahler, die den Geschmack konischer Mahlwerke bevorzugen und nicht mehr als zwei bis drei Getränke am Tag beziehen, bleiben, meiner bescheidenen Meinung nach, eigentlich nur wenige Alternativen ohne den Nachteil des Totraums in Kauf zu nehmen:
    • HG one
    • Mahlgut 1
    • Tidaka CB1
    • Versalab M3
    • Alle die ich noch vergessen habe (wahrscheinlich ne Menge mehr Handmühlen, aber mit denen kenne ich mich nicht so aus obwohl ich jetzt selbst eine habe) :D

    So, genug gelabert nun endlich die Fotos: :)

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    [​IMG]

    Kafeeecke Nr. 5

    Hallo ihr Lieben, seit Längerem gibt es mal wieder ein Update in meiner Kaffeeecke.

    [​IMG]

    [​IMG]

    Wenn ihr euch fragt was das für eine Maschine ist, dann könnt ihr hier den ersten Erfahrungsbericht dazu finden:

    Was hat der denn da schon wieder?? o_O

    :D Rosa Lappen, wat?
     
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  5. VladP

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    Cooles Bericht - viel Spass mit deiner Maschine!
    Gruß,
    Vlad
     
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  6. #6 Bob de Cafea, 03.12.2014
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    Danke Vlad!

    Das selbe gilt natürlich auch für dich, wenn du fündig geworden bist und endlich deine ersehnte LM bei dir einzieht! Bin gespannt was du am 20.12. zu erzählen hast!

    :)
     
  7. #7 pastajunkie, 03.12.2014
    pastajunkie

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    Willst du die Maschine etwa verkaufen, hab gar keinen Preis gesehen ;)
     
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  8. #8 Bob de Cafea, 03.12.2014
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    Lustig Peter, sehr lustig = Peter Lustig? :D

    Näää die Kleine bleibt da, es wird zu Weihnachten aber ein Mühlenupgrade geben....
     
  9. VladP

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    ...die Sache mit dem Automaten ist echt cool! Es ist interessant zu wissen, wie zuverlässig die(se) Technik ist. Keep us posted! :)
    Vlad
     
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  10. #10 Bob de Cafea, 03.12.2014
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    Ich freue mich über die positive Resonanz!

    Vielen Dank! :)
     
  11. #11 nielsen, 05.12.2014
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    Ich beneide Dich wegen des Bezugsschalters. Aber immerhin haben die Bezzi-Plastikknöppe und ich uns schon etwas angefreundet. Vermutlich habe ich mir angewöhnt, die Fingerkraft immer schön zentriert und mit einem Vektor orthogonal zur Frontplatte angreifen zu lassen. :)

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  12. #12 Bob de Cafea, 05.12.2014
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    :D :D

    Ob so ein Bezugsschalter auch für die BZ10 aufzutreiben ist? Sind die Löcher rund?
     
  13. #13 nielsen, 05.12.2014
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    Leider nein. Oval. Sonst hätte ich schon längst passende Kippschalter bestellt.

    n
     
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  14. MaxPa

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    Vielen dank für den schönen Bericht!

    Ich habe das selbe Model und bin stark an einem bodenlosen Siebträger interessiert, will aber nicht einen der Beiden die ich habe unter umständen verheizen.

    Weisst du zufällig welcher Reneka Siebträger in die Home Style passt?

    Die Reneka Viva hat ja die Triangel-Brühgruppe. Allerdings sieht dessen Siebträger hier :
    https://www.espressomaschinendoctor.de/RENEKA-GRUPPE-KAFFEEAUSGABE-VIVA-CONCEPT-LC-XL:_:225.html
    https://www.espressomaschinendoctor.de/advanced_search_result.php?keywords=ED11650480145

    nicht so aus, als würde er passen. Meiner hat drei "Kufen(?) die eingespannt werden.


    Viele Grüße
     
  15. #15 Bob de Cafea, 31.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 08.03.2015
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    Die einzige Bezugsquelle die ich nach langen Recherchen fand ist jene hier:

    http://www.eevad.com/eevad/pieces-d...ath/222107_300000_300003_300047_347000_347007

    :)

    Heute werde ich zusätzlich noch ein paar Langzeiterfahrungen zu den durchgeführten Veränderungen posten.

    Zusammenfassend habe ich also folgende Dinge an der Maschine verändert:

    1. Geräuschdämmung des Gehäuses (Seitenteile, Seite zum Wassertank, hinten)
    2. Tausch der ab Werk verbauten Pumpe gegen eine UlkaEX4
    3. Einbau eines Quickmill Membranreglers (Klick)
    4. Umbau des Expansionsventils auf konstant 9 Bar
    5. Entfernen des Pumpenventils
    6. Isolierung des Kessels mit Armaflex HT 13mm
    7. Einsatz von IMS Competition Dusche und Sieb
    8. Befestigung des Wasserzulaufschlauches

    Ich werde mich in meinen Ausführungen immer auf eine der obigen Nummern (lfd. Nr. 1-8) beziehen:


    Zu 1. Gehäusedämmung:

    Anfangs dachte ich, dass es den elektrischen Bauteilen durch die Dämmung zu warm wird. Dies hat sich bis dato nicht bestätigt, alles funktioniert einwandfrei und ohne Fehler.


    Zu 2. Tausch der Pumpe:

    Die EX4 werkelt fleißig vor sich hin, dort sind keine Probleme oder andere als die bekannten Auswirkungen zu erwarten.


    Zu 3. Einbau des Quickmill Membranreglers:

    Der Quickmill Membranregler verrichtet weiterhin seine Arbeit und ist bis dato nicht lauter bzw. undicht geworden. Die Maschine ist nach wie vor sehr leise.


    Zu 4. Umbau des Expansionsventils:

    Das Expansionsventil verrichtet brav seine Arbeit. Ich denke, dass es auch in Zukunft keine Probleme machen wird, da im Inneren alle beweglichen Teile entfernt wurden. Der Brühdruck wird seit Einbau mit 10 bar angegeben, so dass am Siebträger mindestens 8,5 bar ankommen sollten. Die Extraktion kommt jedenfalls zustande und diese bildet während des Bezugs beim bodenlosen Siebträger eine schöne „Blume“.


    Zu 5. Ausbau des Pumpenventils:

    Das Fehlen des Pumpenventils hat sich bis heute nicht bemerkbar gemacht. Vor kurzem hat sich die Maschine, während des Bezuges, aufgrund zu niedrigen Wasserstandes von selbst abgeschaltet. Daraufhin habe ich den Tank entnommen, Wasser nachgefüllt und wieder eingesetzt. Vergessen habe ich allerdings, den Kippschalter für die Pumpe umzulegen, so dass beim Einsetzen des Tanks automatisch die Pumpe ansprang und den Schlauch leer gesaugt hat. Dabei lief die Pumpe trocken. Ich habe den Ansaugschlauch wieder ins Wasser und die Pumpe hat dieses, wie üblich, angesaugt. Ich habe die Pumpe solange laufen lassen, bis das Fließverhalten des Wassers aus der Brühgruppe wieder normal und die Luft aus dem Kreislauf der Maschine entfernt war.


    Zu 6. Kesselisolierung:

    Durch die Isolierung des Kessels ist der Gesamtstromverbrauch der Maschine hochgerechnet auf ein Jahr um 25% gesunken. Diese Aussage bezieht sich auf die Messungen der SmartHome-Steckdose an welcher die Maschine sich befindet. Die Genauigkeit der Messungen kann ich leider nicht beurteilen.


    Zu 7. Tausch Siebe und Dusche:

    Die IMS Competition Siebe sind aufgrund der glatten Oberfläche leichter zu reinigen. Löcher verstopfen bei Benutzung eines langfaserigen kleinen Handtuchs (Barista Handtuch?) nicht mehr.

    Durch die kleineren Löcher der nachträglich verbauten Dusche ist es einfacher diese zu reinigen. Es bleibt kein Kaffeemehl anheften oder wird durch die Löcher ins Innere gedrückt. Die Verteilerplatte bleibt länger sauber.

    Die Verbesserung der Ergebnisse in der Tasse waren nur im Vergleich zur Standarddusche und dem Standardsieb feststellbar und sind, denke ich, immer noch vorhanden.


    Zu 8. Befestigen des Wasseransaugschlauches:

    Die Befestigung des Wasseransaugschlauches am Gehäuse hat sich mit der Zeit gelöst. Die auf dem Bild gezeigten Klebefixpunkte haben nicht gehalten. Zur Verbesserung habe ich das werkseitig benutzte doppelseitige Klebeband entfernt und durch Montageklebeband ersetzt. Jetzt hälts! :D In Bezug auf die Auswirkungen auf die Lautstärke, nach wie vor, eine der effektivsten Maßnahmen.


    Ich bin, nach wie vor, sehr zufrieden mit der jetzigen Leistung der Macchiavalley. Alle Umbauten haben sich meines Erachtens bewährt und ich würde diese nach dem jetzigen Erfahrungsstand wieder durchführen. In Bezug der Maschine bin ich, vorerst, nachhaltig von Upgraderitis befreit!
     
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  16. MaxPa

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    Danke, ganz schön happig. Mit Steuer und Versand 60 Euro. Glaub da verzichte ich. :(
     
  17. #17 Bob de Cafea, 13.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 20.12.2015
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    Espressomythen oder mein persönlicher Weg zu meinem perfekten Espresso

    Vor ein paar Wochen postete Boardie @dharbott folgenden Beitrag:

    Espresso Myths

    Ich hatte in der Vergangenheit schon von dem Abwiegen des Kaffeemehls vor dem Bezug und dem anschließenden Abwiegen des Espressos während des Bezugs; dem Arbeiten mit Brühraten gehört. Jedoch habe ich mich nie durchringen können dies zu tun.

    Aufgrund der geposteten Videos, dachte ich: „Muss ja was dran sein“. Seit dem fange ich bei jeder Bohne mit einem Mahlgrad von 18g Kaffeemehl auf 36g Espresso in 25 Sekunden (Brew Ratio 1:2) als Ausgangspunkt an. Schon bei Erreichen des Mahlgrades für die richtige Brührate werden die Ergebnisse schlagartig besser und vor allem konstant. Mit meinem Zweikreiser in Kombination mit meiner jetzigen Mühle, HG one, sind unglaubliche Ergebnisse in Bezug auf Geschmack und Konstanz möglich.

    Auch die anderen Videos in besagten Fred von @dharbott sind sehr informativ und können die Ergebnisse in der Tasse nachhaltig verbessern. Man muss nur offen für „Neues“ bzw. „Unbekanntes“ sein und ständig ausprobieren.

    Das Arbeiten mit einer Brührate von 1:2 machte mir persönlich auch einen effektiven Vergleich zwischen meiner Ceado e37s und meiner HG one möglich. Wobei die Hg one, ich denke konstruktions- und bedarfsbedingt, haushoch gewonnen hat. Denn was bei der Maschine zutrifft, traf bei den Mühlen, in Bezug auf Upgraderitis überhaupt nicht zu. Ich denke jetzt aber, dass ich jetzt die richtige Mühle habe.

    Was mir immer klarer wird, ist der Umstand, dass wenn man seine Siebträgermaschine richtig versteht und beherrscht, erstklassige Resultate möglich sind. Der Workflow ist bei der Zubereitung des Espressos immens wichtig. Wobei man sich nicht ständig um präzisestes Tampern, die genaueste Temperatur, den exakten Brühdruck oder die optimale Aufheizzeit der Maschine einen Kopf machen sollte. Eine an den eigenen Bedarf angepasste Mühle ist hier ein wesentlich wichtigerer Faktor in Bezug auf die Güte des Ergebnisses in der Tasse, im Gegensatz zu den Kleinigkeiten, die einmalig an der Maschine eingestellt werden.

    Für mich als Single und Portionsmahler mit 2-3 Cappus am Tag waren die entscheidenden Faktoren, neben dem einmaligen Einstellen der Maschine, das Arbeiten mit Brühraten und das Benutzen einer anständigen Mühle. Frische Bohnen natürlich vorausgesetzt.

    Hier die Brew-Ratio-Tabelle, die von einem User von home-barista erstellt wurde und die im Forum oftmals als Standardlektüre zitiert wird:

    brewing-ratios


    Distribution:
    Neben dem Wiegen des Espressos möchte ich noch den zweiten wichtigen Faktor aufgreifen, der für mich auf dem Weg zum perfekten Ergebnis ausschlaggebend war.

    Ich arbeite schon ziemlich von Beginn an mit bodenlosen Siebträgern. Dieses Utensil trägt unheimlich viel zur Verbesserung euren Ergebnisses bei. Jedoch konnte ich, anfangs, das Bild, das sich bei der Extraktion unterhalb des Siebträgers zeigte nicht richtig deuten. Mal fing es von rechts an zu Extrahieren, mal von links und mal von vorne. Channeling hatte ich nie, aber der Espresso schmeckte immer anders und nur ab und zu hatte ich das Referenzgeschmacksprofil in der Tasse. Die Ergebnisse waren zwar sehr gut, versteht mich nicht falsch, aber umgehauen hat es mich nur bei 70-80 % der Shots.

    Ich schob diese Eigenschaft auf die Temperaturschwankung der Maschine, oder auf irgendeinen Faktor außerhalb meines Workflows. Sicher war ich mir da aber nicht. Des Weiteren habe ich mir letztes Jahr die Ceado e37s gekauft und jetzt besitze ich eine HG one und eigentlich waren die Mühlen nie richtig eingemahlen. Dachte ich zumindest.

    Vor ein paar Wochen stieß ich hier im Forum auf die Videos von Gwilym Davies, World Barista Champion 2009. Gleich im ersten Video geht er auf die Distribution, also die Verteilung des Kaffeemehls im Sieb vor dem Bezug, ein. So langsam dämmerte es mir, das unterschiedliche Extraktionsverhalten des Kaffeemehls bei Benutzung des bodenlosen Siebträgers lag, mal wieder, an Fehlern im Workflow des angehenden Barista. Tja der Fehler befindet sich halt meist ca. 40 cm vor der Maschine. :D

    Das angesprochene Video und weitere Videos, die euch fundiert auf dem Weg zum guten Espresso verhelfen, in dem Fall von Gwilym Davies, gibts hier:

    Gwilym Davies Videoserie

    Ich hätte nie gedacht, dass die Distribution ein dermaßen wichtiger Faktor ist. Wahnsinn! Bevor ich dieses Video gesehen habe, war ich zwar schon Aufmerksam bei der Verteilung des Kaffeemehls, aber ich messe diesem Vorgang jetzt noch mehr Bedeutung bei.

    Im Prinzip gehe ich wie folgt vor; ich schaue, dass beim Mahlvorgang bei der Ceado, das Mahlgut, durch Handbewegungen mit dem Siebträger, absolut gleich im Sieb landet und bereits hier eine nahezu ebene Fläche bildet. Also nix mit; Siebträger in die Gabel der Mühle legen und erst mal eine Pyramide draufmahlen. Dann gibts noch einen leichten Klaps mit der Hand von links oder rechts, um das Mahlgut absolut perfekt und ohne stärkere Einwirkungen nahezu eben zu verteilen. Jetzt lege ich den Tamper auf die Oberfläche und stelle fest, ob er eben im Sieb ruht. Dann wird getampt und zwar mit gleichmäßigem Druck von oben, ohne "nach zu nivellieren". Kleinste Korrekturen beim Tampern, zum sicherstellen, dass der Tamper auch wirklich gerade ist, führen zu unterschiedlichem Extraktionsverhalten und somit zu einem anderen Ergebnis in der Tasse. Bei der HG one gestaltet sich das sehr einfach, da nur der sog. Tumbler auf das Sieb gestellt werden und der Stopfen im Inneren entfernt werden muss.

    Seit dem ich den Workflow so umgestellt habe, extrahiert das Kaffeemehl gleichmäßig über die gesamte Fläche des Siebes und bildet sofort einen gleichmäßigen Strahl Espresso. Man sieht mit dem bodenlosen Siebträger kleinste Fehler, die man bei Distribution und Tampen gemacht hat. Um die Distribution und das Tampen so gleichmäßig hinzubekommen ist natürlich jede Menge Übung nötig. Also nicht den Mut verlieren.


    Auswirkungen:

    Die Ergebnisse in der Tasse werden schlagartig konstanter und geschmacklich noch mal eine große Stufe besser. Ich denke, dass ich für mich jetzt das Optimum so langsam erreicht habe, denn so langsam werde ich, von den Ergebnissen in der Tasse, teilweise besser als das Referenz-Geschmacksprofil.

    Eierndes Tampern wird im Forum oft zum Abstellen von Channeling am Rand empfohlen. Dies würde ich nun nicht mehr empfehlen, denn damit ist eine absolut gleichmäßige Extraktion (fast?) nicht möglich. Barista, Mühle und Maschine sollten in der Lage bzw. so eingestellt sein, dass eine optimale Extraktion, gleichmäßig und ohne Channeling, zu Stande kommen kann.


    :)

    So long…….

    Edit 24.11.2015

    Zur Vervollständigung und zum besseren Verständnis zwischen dem Zusammenwirken von Menge und Mahlgrad des Kaffeemehls hier ein schöner Beitrag von @Ganzo den ich hiermit konservieren möchte:

    Warum muss die Mühle eigentlich verstellt werden?
    und
    Mahlgrad/-menge und Geschmack

    Wobei das Arbeiten mit Brühraten auch so etwas wie ein Kompromiss ist, aber für mich und meine Bedürfnisse funktioniert.
     
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  18. #18 Bob de Cafea, 21.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2015
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    Also dann beschreibe ich mal meinen persönlichen Workflow, mit dem ich konstante Ergebnisse erreiche und bei dem das Ergebnis in der Tasse stets stimmt.

    Bevor ihr jedoch anfangt müsst ihr die Füllmenge eures momentanen Siebes kennen. Genauso sollte die Maschine in Bezug auf Temperatur und Brühdruck in der Lage sein, Espresso herzustellen. Ein gescheiter Tamper sollte auch vorhanden sein, möglichst passend und nicht das Plastikteil, welches oft als Zubehör mit der Maschine geliefert wird. Die wichtigsten Voraussetzungen für gute Ergebnisse, auf die Gefahr dass ich mich wiederhole, sind die Bohne und die Mühle. Das alles muss passen, sonst bringt euch der beste Workflow nichts.

    Die einzelnen Workflow-Schritte sehen bei mir wie folgt aus:
    • Kaffeebohnen abwiegen (ich nutze meist 16 Gramm im Zweiersieb)
    • Siebträger auf Feinwaage legen und Waage "Nullen" --> Taste "Tara"
    • Kaffeebohnen in den Siebträger mahlen und erneut wiegen (sollten 16g sein +-0,1)
    • Durch minimales Klopfen mit der flachen Hand am Siebträger das Kaffeemehl eben verteilen.
    • Tamper in den Siebträger stellen, Sichtkontrolle ob alles eben ist und Kaffeemehl verdichten. (Wenn möglich sollte nicht mehr nivelliert werden, denn das führt zu einer ungleichmäßigen Extraktion.) Das Polieren der Oberfläche des Pucks kann man machen oder nicht. Ein Vorteil des "Polierens" könnte sein, dass weniger Kaffeemehl am Boden des Tampers hängen bleibt.
    • Achtung Maschinenspezifisch: Dann mache ich einen Cooling Flush in die Tasse zum Vorwärmen
    • Feinwaage unter die Tasse.
    • Wenn die Maschine die gewünschte Temperatur erreicht hat, Siebträger einspannen und Bezug sofort starten (der Brühkopf ist heiß und das schadet dem Aroma des Kaffeemehls wenn der Siebträger mit dem Kaffeemehl zu lange ungenutzt eingespannt ist.)
    • Dann stoppe ich die Zeit sobald der erste Tropfen Espresso in der Tasse landet.
    • Mahlgrad anpassen bis in 25 Sekunden aus 16g Kaffeemehl 32g Espresso (Brührate 1:2) in der Tasse landen. --> als Ausgangspunkt Hinweis: Mahlgrad feiner --> Espresso süßer, Brührate geringer, Mahlgrad gröber --> Espresso saurer, Brührate höher
    • Milch aufschäumen
    • Fertig!
    Auf den ersten Blick hört sich das verdammt viel an. Mit ein bißchen Übung wird man allerdings richtig schnell. Diesen Workflow habe ich weitgehend von Barista Weltmeisterschaften und den Videos in dem vorigen Post zusammengetragen und mit eigenen Erfahrungen kombiniert. Diese Vorgehensweise bewährt sich jeden Tag mehrere Male.

    Diese Vorgehensweisen werden oft empfohlen haben sich für mich aber nicht bewährt:
    • Crema als Qualitätsmerkmal --> es gibt Bohnen fast ohne Crema, die wunderbar schmecken
    • Eierndes Tampern gegen Channeling --> gleichmäßige Extraktion nicht möglich
    • 25/25 Regel Einersieb, 25/50 Regel Zweiersieb --> viel zu ungenau, Brühraten sind viel genauer
    • Knocken mit dem Tamper gegen den Siebträger um eventuelle Ränder Kaffeemehl zu entfernen --> Puck wird nachträglich zerstört; passenden Tamper kaufen
    • Fester Tampern gegen Channeling --> Espresso wird bitterer (bei extrem festem Drücken); ungleichmäßiges Extraktionsverhalten
    • Vortampern und dann Nachtampern gegen Channeling --> Konstanz der Shots nicht möglich, absoluter Blödsinn
     
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  19. #19 Bob de Cafea, 21.02.2015
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  20. #20 chris_weinert, 23.02.2015
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    Geiler Bericht, @Bob de Cafea bzw. Byrdie! Schönes Projekt, schöne Historie, schön auch, daß Du immer alles mit Foddos illustriert hast.
     
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