Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

Diskutiere Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hi Leute, hier wie versprochen ein erster Erfahrungsbericht und ein paar Bilder von meiner ersten (und sehr erfolgreichen Röstung). Fazit: Ich...

  1. #1 Schivago, 16.12.2008
    Schivago

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    Hi Leute,

    hier wie versprochen ein erster Erfahrungsbericht und ein paar Bilder von meiner ersten (und sehr erfolgreichen Röstung).

    Fazit:
    Ich hätte nie im Leben gedacht, dass man mit einer Investition von 5 € ein solches Ergebnis gleich beim ersten Versuch hinbekommen kann. Die Bohnen sind sehr gleichmäßig geröstet und das Ergebnis schmeckt. :cool:

    Parameter:

    • Popcorn Röster (Danke, Steffen!)
    • Siemens Ceranfeld auf Stufe 5 bis zum Anfang 1. Crack, danach auf Stufe 1
    • Rohbohnen-Sorte: Bio Arabica aus Brasilien (nochmal: Danke, Steffen!)
    • Rohbohnen: 173g
    • geröstete Bohnen: 149g
    • Zeit bis zum ersten Crack: ca. 10 Minuten
    • Gesamtzeit: ca. 13 Minuten
    Viele Grüße,
    Schivago

    Hier die Bilder:
    [​IMG]

    [​IMG]
     
  2. #2 traxwave, 16.12.2008
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    sehr schön ...
    wenn ich da an meinen ersten Versuch mit dem Popcorntopf denke. :-(
    Ich habe Zeichenkohle produziert. Und auch die nachfolgenden Röstungen hatten nicht so ein gleichmässiges Bohnenbild wie Du es hier abgeliefert hast. Kannst stolz auf Dich sein.


    Gruss ... Rüdiger
     
  3. Wate

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Sieht professionell aus. Glückwunsch!
     
  4. #4 Schivago, 24.12.2008
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Danke für die Blumen! Mittlerweile habe ich noch weitere Röstungen durchgeführt. Die Röstprofile werde ich nach den Feiertagen veröffentlichen.

    Der einzige Nachteil am Popcorn-Röster ist die Rauchentwicklung, wenn man in den zweiten Crack kommt.

    Schöne Feiertage!

    Grüße,
    Schivago
     
  5. #5 Popcornmaker, 02.01.2009
    Popcornmaker

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Moin,
    sieht ganz so aus als würdes Du einen Popcorn-Röster einsetzen, der auf einer Herdplatte beheizt wird.

    Ich habe einen elektrischen Popcornmaker (Preis ca. 12 €, Leistung 1200 W) ausprobliert, der nach ein oder zwei Einsätzen ungenutzt im Regal auf neue Aufgaben wartete. Der hat sich auch als vorzügliches Kaffeeröstgerät erwiesen - und zwar auf Anhieb!

    Der freundliche Herr, der in der Innenstadt von Lübeck mit fair gehandeltem Kaffee aus Bioanbau handelt, hat mich gut beraten und mir zum fairen Preis (ohne Kaffeesteuer und abzüglich eines Experimentierabschlags) ein Kilogramm grünen Äthiopien Sidamo/Yirga Chefe verkauft.

    100 gr. davon habe ich zuhause in meinen Popcornmaker gefüllt und diesem zusammen mit einem digitalen Kurzzeitmesser gestartet. Den Popcornmaker habe ich mit der "Auswurföffnung" zur Wand an der forderen Kante der Küchenarbeitsplatte platziert. Nach kurzer Zeit hat der heisse Luftstrom die Kaffeebohnen in Rotation versetzt. Ab der 2. Minute flogen die ersten Häutchen auf die Küchenarbeitsplatte (im Umkreis von ca. 50 cm). Das erste Knacken war nach etwa 4:30 Minuten zu hören. Die Kaffeebohnen wirbelten nun gut durcheinander; gerade so, dass Sie im Gerät verblieben. Nach 7 Minuten war der Röstgrad City Plus erreicht. Gerät abgeschaltet, Haube ab und Kaffee auf das bereitliegende Alu-Backblech geschüttet, das ich bis zu seinem Einsatz vor der Tür abgekühlt hatte. Die kalten Kaffeebohnen anschießend in ein dicht schließendes Gefäß (ehemaliges Honigglas) gefüllt und ab in den Kühlschrank. Nachdem der Popcornmaker vollkommen abgekühlt war (das ist wichtig, um bei gleicher Röstdauer gleiche Ergebnisse zu erzielen) habe ich weitere Röstungen mit 8 und 9 Minuten vorgenommen. Die Röstungen habe ich getrennt abgefüllt und jeweils beschriftet. Insgesamt ist festzustellen, dass alle Einzelröstungen ein ebenmäßiges Röstbild hatten, das sich problemlos wiederholen ließ, vorausgesetzt, die Maschine war wieder kalt.
    Die Häutchen konnte ich problemlos mit der Hand zusammenzukehren.

    Verkostung am nächsten Tag. Ein Glasbehälter meiner PeDe wandhängenden Kaffeemühle randvoll mit köstlich duftenden Kaffeebohnen abgefüllt und für den Filter durchgemahlen. Aufgegossen wie immer. Vorzügliches Ergebnis! Ich kann mir kaum vorstellen, dass es da noch was zu verbessern gibt. Mir fällt es schwer zu sagen, welche Röstung mir am besten geschmeckt hat. Ich habe mich für die 8-Minuten-Röstung (Full City) entschieden (harmonisches Gleichgewicht zwischen Säure und Röstaromen).
    Der nette Herr in der Kaffeerösterei hatte mich übrigens auf einen Kaffee eingeladen. Bei aller Zurückhaltung: Meiner war mindestens genau so gut. Aber herzlichen Dank für die Empfehlung der Kaffeesorte!

    Bei aller Freude mit meinem umfunktionierten Popkornmaker muss ich darauf hinweisen, dass in der Bedienungsanleitung steht, dass er nicht länger als 5 Minuten betrieben werden soll. Die ersten Veränderungen sind schon erkennbar: Die durchsichtige Kunststoffhaube und das eingesetzte Butterpfännchen (auch aus durchsichtigem Kunststoff) haben schon Hitzebläschen bekommen.

    Beste Grüße vom
    Popcornmaker
     
  6. #6 Schivago, 03.01.2009
    Schivago

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Hi Popcornmaker,

    Willkommen im Kreis der Heimröster!

    Ja es stimmt ich röste mit einem Popcorn-Topf aus Alu und einem Rührwerk auf einer Ceran Kochplatte.

    Grüße,
    Schivago

    P.S: der Yirgachefe ist eine der Spitzensorten. Sehr mutig ihn als Experimentier-Kaffee zu verwenden.;-)
    Der klassische Experimentier-Kaffee ist der Brasil Santos. Der ist der gutmütig und verzeiht auch kleine Röstfehler im Timing.
     
  7. #7 Popcornmaker, 03.01.2009
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Moin Schiwago,
    Du wirst verstehen, nach meinen guten Anfängererfahrungen gibt es kein zurück mehr. Wie soll es bei meiner Methode zu Röstfehlern im Timing kommen? Da müsste schon der Ikea-Digital-Kurzzeitwecker stehen bleiben.

    Mit besten Grüßen aus Lübeck
    Popcornmaker
     
  8. #8 Schivago, 03.01.2009
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Hi Popcornmaker,

    das kann ich gut verstehen.

    Mit Fehlern im Timing meinte ich nicht Fehler in der Zeitmessung als solches, sondern wie lange Du bei welchen Temperaturen röstest. Damit steuerst Du die einzelnen Phasen und deren Dauer im Röstprozess.

    Ein gutes Buch zu dem Thema kommt von Claus Fricke: "Handbuch Kaffeerösten zu Hause" (ISBN: 978-3-89533-563-1). Ich habe es vor zwei Wochen zu Weihnachten bekommen und kann es sehr empfehlen.
    rohkaffeebohnen.com

    Grüße,
    Schivago
     
  9. michlw

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Worauf muss man eigentlich bei einem elektrischen Popcornröster achten?
    Kann man da jeden beliebigen verwenden? Welchen hast du in Verwendung?
     
  10. #10 Popcornmaker, 09.01.2009
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Moin michlw,
    mein Popcornmaker ist ein Fabrikat von Bifinett und stammt von Lidl. Meine Tochter hat ein ganz ähnliches Teil von Elta (PC 100). Ich habe die beiden zu gleichen Bedingungen gegeneinander antreten lassen und hatte (nach meiner laienhaften Beurteilung) gleiche Ergebnisse.
    Gestern habe ich meinen Popcornmaker übrigens hart ran genommen. D.h., ich habe in 7 Gängen nacheinander 700 gr. Rohkaffee (Athiopien, Sidamo) geröstet, ohne die Maschine abkühlen zu lassen.

    Für ein Ergebnis, das bei kalter Maschine nach 8 Minuten 30 erzielt wird, braucht das vorgewärmte Teil 2 Minuten weniger. Das erste Knacken ist schon nach 3 Minuten vernehmbar. Ob sich die Schnellröstung durch Geschmackseinbußen bemerkbar macht, werde ich nach der Verkostung am Wochenende sagen können.

    Mit besten Grüßen
    Popcornmaker
     
  11. michlw

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Tolle Sache! Dann werde ich das auch ausprobieren...

    Wo röstest du eigentlich? Die Rauchentwicklung soll ja enorm sein und bei den derzeitigen Aussentemperaturen (-8 Grad) draußen zu rösten bietet sich ja nicht gerade an :lol:...
     
  12. #12 Popcornmaker, 09.01.2009
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Moin Michael,
    die Antwort, die heute morgen geschrieben habe, scheint verschütt gegangen zu sein (wahrscheinlich hab´ich was falsch gemacht).

    Also noch einmal. Ich röste in der Küche.
    Rauchentwicklung - wie sich das anhört. Ein amtlich gebratenes Steak verbreitet mehr Röstaromen in der Luft, die zugegebener Maßen anders riechen. Überlicherweise schaltet man da den Wrasenlüfter an - in Kombination mit einem auf Kipp gestellten Küchenfenster. Wegen der ungewöhnlich frischen Luft (gestern Abend war´s hier -11°) habe ich mir das verkniffen. Meine 7 Röstgänge habe ich gestern ohne Probleme durchgestanden. O.K., die Aktion war nicht nur zu riechen, sondern auch zu sehen. Aber alles im Bereich des Erträglichen. Normalerweise werde ich 3 Röstgänge nacheinander absolvieren. Das Gebläse des Popcornmakers sorgt für eine gute Verteilung. Das beste ist, Du probierst es einfach mal aus. Es wird doch sicher in Deinem Bekanntenkreis jemanden geben, der so ein Teil rumstehen hat. An sonsten ist es auf dem Flohmarkt für kleines Geld zu kriegen. In Anbetacht des niedrigen Neupreises lohnt sich ein Kauf bei ebay kaum. Für den Gesamtpreis (einsch. Versandkosten) gibt´s ein Neuteil in der Haushaltswarenabteilung zu kaufen.

    Mit besten Grüßen
    Popcornmaker
     
  13. PeterZ

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Hallo,

    so, ich habe es jetzt auch ausprobiert... :lol:

    Elektrischer Popcornröster von Le Caf, seit 10 Jahren unbenutzt im Schrank
    Rohbohnen von Espressolino (Danke für die Bonbons !), fertige Mischung Espresso
    Uhr

    Ich habe den ersten Versuch mit 50 Gramm unternommen. Der Röster pustet die heiße Luft durch Schlitze auf der Seite ein, nicht von unten. Entegegen meiner Befürchtung, werden aber auch die Bohnen in der Mitte sehr gut durchgemischt.

    Da es saukalt ist habe ich, mutig wie ich bin, das ganze in der Küche veranstaltet. Lüften kann man ja immer noch... Nach vielleicht 3 Minuten flogen die ersten Häutchen in der ganzen Küche rum. Nach 4-4,5 Minuten war das erste Knacken zu hören. Das zweite Knacken kam dann bei 7,5 - 8 Minuten, deutlich heller und leiser als das erste. Und dann ging alles rasend schnell. Es kam einiges an Rauch aus dem Gerät, wobei ich nicht weiß, ob von den Bohnen oder von der schmelzenden Plastikabdeckung :shock:.

    Ich Dödel hatte natürlich keine Topflappen bereitliegen und bis die da waren und der Deckel ab, waren die Bohnen schon etwas sehr dunkel geworden. Zum Abkühlen bin ich dann doch auf die eisige Terasse gegangen. Das Ergebnis seht ihr hier:


    [​IMG]


    Jetzt lasse ich die mal bis morgen abend ruhen und werde dann wohl den frischesten Espresso meines Lebens haben. Hoffentlich auch einen leckeren...

    Wenn es schmecken wird, ist so ein Popcornröster eine feine Sache. Es hat eigentlich nicht wirklich unangenehm gerochen, praktisch keine Kosten und schnell gehts auch. Nur mit dem Plastikaufsatz muss ich mir noch was überlegen.

    Ich werde morgen abend berichten!
     
  14. #14 Popcornmaker, 11.01.2009
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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Moin PeterZ,
    schön, dass Du Dich getraut hast!

    Dein Röstergebnis sieht auf dem Foto nach Spanischer Röstung aus. Für mich als Filterkaffeefreund wäre das wahrscheinlich viel zu heftig. Zur Einschätzung des Röstgrades ist es hilfreich, wenn man sich eine Probe ideal gerösteter Bohnen nebenbei legt und sich von kürzeren zu längeren Röstzeiten noch oben arbeitet. Auch eine full city-Röstung (ab da wird´s geschmackvoll) hat ihren Reiz. Weitere Anhaltspunkte gibt´s unter Ablauf Kaffee Röstung, Röstprozeß, Roh Kaffee

    Neben den niedrigen Kosten besteht ein weiterer Vorteil der Popcornmaker darin, dass die "Steuerungsmöglichkeiten" überschaubar sind.

    Wenn man die Möglichkeit:

    • Plastikkappe drauf = höhere Temperatur im Röstraum, verleichsweise kontrollierte Häutchenabführung und
    • Plastikkappe ab = niedrigere Temperatur im Röstraum, Häutchen fliegen durch die Küche - Plastikkappe kriegt aber keine Hitzebläschen
    mal unberücksichtigt lässt, hat man nur noch die Röstdauer. Wenn man sich nicht ablenken lässt, sollte man das in den Griff kriegen.
    Wenn man 15 Sekunden vor Ende der gewünschten Röstzeit das draußen abgekühlte Backblech zum Umschütten zur Hand hat (und vielleicht noch einen Topflappen zum Abnehmen der Kunststoffhaube) kann nichts mehr passieren.

    Mit besten Grüßen



    Popcornmaker
     
  15. PeterZ

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Hallo,

    ich habe soeben meine gestern mittag gerösteten Bohnen als Espresso probiert...

    ... was soll ich sagen: vollkommen eklig...

    Hat mich irgendwie an Ammoniak oder uralte Aschenbecher erinnert. Ist es noch zu früh und ich muss die Bohnen noch "reifen" lassen? Oder einfach beim Rösten total daneben gegangen?
     
  16. #16 McGyver2k, 12.01.2009
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    Ich hab am Wochenende bei meinen Eltern mal die alte Popcornmaschine ausgegraben. Ist auch eine Le Caf. Popcorn krieg ich schon mal ganz gut hin. ;-) Jetzt fehlt mir nur das Experimentiermaterial für den Kaffee. Bestellen wollte ich bei Rohkaffebohnen.de Die Frage ist nun, fertigen Espressoblend holen oder sortenrein. Letzteres stelle ich mir einfacher vor für den Anfang. Robusta zumischen kann man ja hinterher immer noch.
    Macht es Sinn, da erst mal diesen Übungskaffee mitzubestellen?
     
  17. michlw

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Ich habe gestern zum ersten Mal mit dem Elta PC100 geröstet - tolle Sache!

    Die gesamte Röstung hat ca. 13min gedauert, war also nicht zu schnell.
    Das Röstergebnis ist sehr gleichmäßig geworden - ich würde sagen Full City + bis Vienna.

    Ich habe es jedoch wegen dem Heißluftgeräusch relativ schwer gefunden, den 2. Crack auszumachen bzw. ist der 1. scheinbar nahtlos in den 2. übergegangen...?

    Und noch etwas ist mir aufgefallen: einige Bohnen haben runde Abplatzer ("Rinde" weg) und dieser Bereich sieht schwarz aus - was ist das?
     
  18. #18 schnick.schnack, 15.01.2009
    schnick.schnack

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    das ist der 2. Crack.
     
  19. michlw

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    :shock: wieder etwas dazugelernt :-D

    Gibt es einen Tipp, wie man diesen 2. Crack im Heißluftwirbel besser ausmachen kann?
     
  20. #20 Jan Kluczewitz, 26.06.2009
    Jan Kluczewitz

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    AW: Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

    Ich bin hier gerade auf diesen etwas älteren Faden gestoßen und weiß nicht, ob er noch in Betrieb ist. Aber ich hatte in einem anderen Faden schon mal darauf hingewiesen, dass ich einen Heißluftpopcornmaker mit einem Bratenthermometer versehen haben und so die Bohnentemperatur messe und bei einer erreichten Wunschtemperatur das Gerät kurzzeitig abschalte. So kann ich ziemlich genau und reproduzierbar rösten. Allerdings weiß ich noch nicht, welche Temperaturen wie lange am besten zu halten sind. Aber dazu muss man halt üben.
    Ich hatte einen Sidamo mit folgendem Schema:

    Bohnen rein.
    Bis 150° hochheizen dann
    5 Minuten bei 150°
    5 Minuten bei 175°
    5 Minuten bei 200°
    5 Minuten bei 225-230°

    Ich hatte jetzt das Gefühl, dass ich die Säure zu sehr rausgeröstet habe und für meinen Espressokocher etwas zu Bitter deshalb fahre ich jetzt immer diese Schema:

    Bohnen rein.
    Bis 150° hochheizen dann
    5 Minuten bei 150°
    4 Minuten bei 175°
    3 Minuten bei 200°
    1 Minute bei 220°
    1 Minute bei 225-230°

    Ich warte bei Ebay gerade auf eine Gelegenheit für eine Europiccola, denn mit dem Espressokocher bekomme ich zwar inzwischen ganz gute und reproduzierbare Ergebnisse hin, aber das ist ja trotzdem nicht dasselbe.

    Jetzt bin ich etwas abgeschwiffen. Der entscheidende Punkt ist, dass ich den Tipp mit dem Thermometer und dem zwischenzeitlichen Abschalten geben wollte. So kann ich zum Beispiel ziemlich genau den 1. und den 2. Crack kontrollieren. Der erste kommt wie im Lehrbuch genau bei 200°, der zweite ebenfalls vorschriftsmäßig sobald die Bohnen 225°-230° erreicht haben.
    Hat da noch jemand anderes ähnliche Erfahrungen gemacht und kann ein gutes Profil empfehlen?
     
Thema:

Erfahrungsbericht: Popcorn-Röster

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