Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

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  1. #1 goldfarben, 22.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2010
    goldfarben

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    Keep it simple
    Man kann von vielen feinen und guten Maschinen Erfahrungsberichte und Reviews im Netz finden, aber das untere Ende der Skala ist irgendwie stark unterbesetzt. Nun habe ich selbst eine uralte, einfache Einkreisermaschine und finde, dass man damit ganz ordentlichen Espresso machen kann. Irgendwie sehe ich die Sache sportlich und finde es interessant, mit geringem Budget gute Ergebnisse zu erzielen.

    Natürlich ist es mit guten Maschinen sehr viel einfacher, aber nicht jeder hat die Möglichkeit, gleich zu Beginn der "Kaffeekarriere" 600, 800 oder noch noch mehr Euro auszugeben. Ich bin der Ansicht, dass diese Investition eine ziemlich Hürde ist, vor allem für jemanden, der noch gar nicht weiß, ob er oder sie dauerhaft den Aufwand eines Siebträgers betreiben möchte.

    Aus diesem Grund wird Anfängern oft empfohlen, sich zunächst eine gebrauchte Maschine zu kaufen, aber auch das ist nicht einfach und sehr vom Zufall abhängig. Ideal wäre es also, wenn es eine Maschine gäbe, die man problemlos neu kaufen und mit der man die notwendigen Schritte erlernen und erproben kann. Wenn man dann feststellt, dass man Spaß an der Sache bekommt, kann man sich in aller Ruhe auf den schönen Weg zu seinem Equipment machen.

    Die Firma Saeco ist mit Kaffeevollautomaten groß geworden - das ist eigentlich ja keine besondere Empfehlung für jemanden, der einen Siebträger haben möchte.Einige der kleinen, älteren Siebträgermaschinen von Saeco haben keinen soo guten Ruf. Inzwischen hat Saeco aber die Firma Gaggia übernommen, die sich mit kleinen Siebträgermaschinen durchaus einen (guten) Namen gemacht hat.
    Die relativ neue, sehr niedrigpreisige "Nina"-Serie von Saeco setzt einen Siebträger ein, der formal an die Gaggia-Modelle erinnert, und das war zumindest interessant. Leider konnte man bisher im Internet kaum Informationen über den inneren Aufbau der Geräte finden.

    Darum wurde kurz entschlossen eine Saeco Nina bestellt, um sie 'mal aus der Nähe und von innen sehen zu können. Nachihrer Ankunft wurde sie sehr vorsichtig auseinandergenommen, untersucht, wieder sorgsam zusammengebaut und dann natürlich auch ausprobiert.

    Ziel war es, eine unvoreingenommene Beobachtung/Review zu machen: was erhält man für weniger als 100 Euro? Natürlich wird jemand, der auf metallene Zweikreiser schwört, die Nina keines weiteren Blickes würdigen, und wer seinen Espressogenuß ausführlich zelebrieren will, wird an allem herummäkeln. Wenn man aber einmal versucht, vorgefaßte Meinungen außer Acht zu lassen und ausschließlich auf das erzielbare Ergebnis schaut, dann kann man eventuell auch einer Saeco Nina eine Daseinsberechtigung einräumen.

    Die Frage war: ist diese Maschine geeignet, jemandem, der keinerlei Erfahrung mit Siebträgern hat, einen Eindruck zu ermöglichen, welche Welten sich noch vor ihm befinden, oder ist es eine Sackgasse, die unausweichlich im Frust enden muss ...?

    Verpackung, erster Eindruck
    Es gibt zur Zeit drei Modelle: "Nina", "Nina Cappuccino" mit einem automatischen Milchschäumer sowie "Nina Bar", die zusätzlich eine einstellbare Mengenautomatik für ein und zwei Portionen hat. Das einfachste Modell wurde zum Preis von 84,49 Euro (!) zuzüglich 7,95 Euro Versandkosten bestellt.


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    Das Gerät ist gut und sicher eingepackt. Beim Auspacken fallen das geringe Gewicht und die Kaffeevollautomaten-Anmutung auf. Der Kunststoff ist einigermaßen hochwertig, die Verarbeitung gut, das Gerät wirkt nicht billig. Nur wenig Metall ist sichtbar, lediglich der Ring des Siebträgerhalters und die Dampflanze (mit Panarello).

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    Alles in allem macht die Nina keinen schlechten Eindruck. Wenn man die reichliche Verwendung von (hochwertigem) Kunststoff akzeptiert, ist es in Ordnung.
     
  2. #2 goldfarben, 22.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2010
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    Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 2

    Die einzelnen Teile und Baugruppen
    Das Gehäuse besteht ausschließlich aus zwei unterschiedlichen Kunststoffen, auch Abtropfschale und Gitter. Man kann wahrscheinlich alles in die Spülmaschine stecken (... vielleicht besser auch nicht?). Alles paßt sehr gut ineinander, ist also funktional. Schönes Detail: die Abtropfschale kann in zwei Höhen eingesetzt werden, so dass auch größere Becher darunterpassen.

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    Der Siebträger ist aus Aluminium, die Abmessungen entsprechen augenscheinlich denen der Gaggias. Es werden zwei Siebe und ein Kaffeelot mitgeliefert (kein Tamper!). Obwohl lange nicht so schwer wie eine Gastro-Siebträger, so sind Größe und Handling durchaus ansprechend.

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    Bei näherem Hinsehen haben sich ein paar zusätzliche Bauteile eingeschlichen: die Siebe haben scheinbar einen doppelten Boden, und im Siebträger lauert ein kleines Kunststoff-Bauteil. In den Unterlagen steht dann auch, dass es sich um die so genannten "Crema Perfetta"-Filter und Bolzen handelt ... nun ja.

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    Das Zweiersieb von innen ..

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    und von aussen ... sehr merkwürdig ...

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    Da ist ja der kleine "Bolzen" ...

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    Zusammenfassend kann man sage, dass die alten Zeiten des "Gran Crema"-Siebträgers nun durch die "Crema Perfetta"-Siebe abgelöst wurden. Ich möchte aber gar nicht wissen, wie es nach ein, zwei Jahren im vermuteten Zwischenraum dieses Siebs aussehen mag ... glücklicherweise ist der Ersatz aber viel einfacher und billiger als früher (siehe Teil 4, Pimp my Nina).

    .
     
  3. #3 goldfarben, 22.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2010
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    Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 3

    Die Dampflanze ist in einem Kugelgelenk frei beweglich, bleibt aber nur ungern in einer bestimmten Position (warum, sehen wir später). Der Panarello ist außen glatt und abschraubbar.

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    Der Wassertank wird sehr bequem von hinten eingeschoben, es müssen keine Schläuche eingefädelt werden. Der Tank verschließt sich von selbst, ein kleiner Filter ist enthalten. Der Umgang mit dem Tank ist sehr praktisch, besser als an allen anderen mir bekannten Maschinen. Nachteilig könnte im Dauergebrauch die starke Verwinkelung sein (Reinigung). Die Anmutung und das Handling zeigen, dass Senseo und Nespresso durchaus Einfluß hatten.

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    Der Rahmen der Nina besteht komplett aus Kunststoff, trotzdem ist die Maschine erstaunlich stabil. Da man die Abtropfschale komplett herausnehmen kann, ist die Brühgruppe von unten hervorragend zugänglich, auch mit einem langen Schraubendreher. Unter dem Duschsieb befindet sich ein (vernickeltes?) Brühgruppenventil aus Messing.

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    Das gummierte, recht wertige Dampfventil befindet sich ganz oben auf der Maschine wie ein kleiner Hut.

    Unter der Haube
    Nach dem Lösen von vier Torx-Schrauben kann die Oberseite der Maschine abgenommen werden. Darunter befindet sich ein Edelstahlkessel und die üblichen Komponenten. Alle Bauteile wirken durchaus hochwertig und nicht anders als in anderen, deutlich teureren Maschinen.

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    In den Kunststoff ist ein metallener Rahmen eingesetzt, auf dem das Innenleben befestigt ist. Auffällig sind die roten Flexschläuche, die auch für den Dampf eingesetzt werden. Nun wird auch klar, warum die Dampflanze so beweglich ist, das Kugelgelenk ist dank des flexiblen Schlauches nicht mit dem Ventil verbunden. Alles zusammen sieht ziemlich "Gaggia" aus, wie man hier http://www.kaffee-netz.de/espresso-...y-class-innenleben-funktion-2.html#post158416 vergleichen kann.

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    Am Kessel findet man die üblichen zwei Thermostaten (sehr gut beschriftet) sowie eine Temperatursicherung. Alle Kabel sind gut verlegt.

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    Die Pumpe ist mit ULKA beschriftet und wirkt wie eine "ganz normale" Espressomachinenpumpe. Auffällig ist, das anscheinend ein Expansionsventil mit Wasserrückführung verbaut wurde (erkennbar an dem Messingnippel).

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    Mit anderen Worten: nichts Auffällig, es scheinen in erster Linie Standardteile verbaut zu sein, so dass man die Nina fast schon als Ersatzteilspender verwenden könnte ...
     
  4. #4 goldfarben, 22.02.2010
    Zuletzt bearbeitet: 04.03.2010
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    Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 4

    Im Einsatz
    Die Maschine wird wie wohl alle Einkreiser in Betrieb genommen. Die Pumpe ist relativ leise, der Wasserstrahl, der aus der Dampflanze kommt, ist sehr kräftig.

    Bedient wird das Gerät durch den zentralen Knopf, der nicht gedrückt, sondern nur gedreht wird. Der Knopf ist angenehm gummiert, die Haptik täuscht aber nicht über den Kunststoffanteil der Maschine hinweg.

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    Zunächst wurde selbstverständlich das mitgelieferte 2er Sieb ausprobiert. Um es kurz zu machen: alles ganz normal. Schön ist, dass Kaffeebecher problemlos unterden Auslauf passen.

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    Eingesetzt wurde der Langen Tatico Espresso, etwa vier Wochen alt. Die Durchlaufzeit war etwas kurz, denn die Mühle wurde nicht umgestellt. Die Crema wirkt etwas schaumig, ist aber recht stabil, die Farbe völlig in Ordnung. Den dritten Espresso habe ich dann auch probiert - noch keine Explosion, aber ganz sicher auch keine Enttäuschung. Ausbaufähig.

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    Der Panarello hat Milchschaum gemacht, ohne jede Kunstfertigkeit bekommt man also sofort geschäumte Milch. Es ist noch Platz nach oben.

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    Zusammengefaßt: brauchbar. Mit etwas Geduld kann man sich an den richtigen Mahlgrad herantasten und dann beim Kaffee ganz sicher gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen.

    Übrigens: natürlich tröpfelt die Maschine, da sie kein Magnetventil hat.



    Pimp my Nina
    Was kann man tun, um das Ergebnis zu verbessern? Auf jeden Fall sollte man sich "normale" Siebe besorgen - Standard 58-mm passen problemlos. Mit einem normalen 2er war das Ergebnis in der Tasse völlig in Ordnung, die Crema braucht sich nicht zu verstecken.

    Schöne Dusche:
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    Den Paranello kann man abmachen, allerdings ist die Lanze dann ziemlich kurz. Man könnte sie relativ einfach durch ein längeres Röhrchen ersetzen, man kann aber sicher auch einen klugen Aufsatz basteln.

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    Der Edelstahlkessel ist natürlich ziemlich klein, was bedeutet, dass er nicht sehr temperaturstabil sein dürfte.

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    Darum wird es sicher schwierig sein, permanent halbwegs reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen, Temperatursurfen ist sicher Pflicht. Dieses Problem haben aber viele kleine Einkreiser, und man kann damit umgehen.

    Wer den Aluminium-Siebträger nicht mag: ich habe einen aktuellen Gastro-Siebträger von Gaggia ausprobiert. Der ist fast genauso schwer wie die ganze Nina, und paßt fast in die Aufnahme (ich habe ihn problemlos eingesetzt, aber beim Herausnehmen hat es etwas gehakt). Von der grundsätzlichen Geometrie her ist die Aufnahme gleich.
    Eventuell muss man ein kleines bißchen Material wegnehmen, damit es besser gleitet. Wenn man sich die Nina genau anschaut, kann man in der Siebträgeraufnahme eine Kunststoffbahn sehen, die die direkte Reibung verhindert.


    Fazit
    Ich halte die Nina für ein brauchbares Gerät, mit dem man herausfinden kann, ob man sich näher mit dem Thema Espresso beschäftigen möchte und nicht das Risiko einer gebrauchten Maschine eingehen möchte. Als Minimalempfehlung könnte man zukünftig eine Nina und eine Iberital Challenge oder Graef CM80 nennen, zusammen mit einem Tamper und zwei Sieben kann man so mit etwa 250 Euro einsteigen.

    Die Nina ist ein Plastikbomber, keine Frage. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie man heutzutage preiswert und in Großserie Maschinen bauen kann - mit allen Nachteilen für traditionsbewusste Menschen. Im direkten Vergleich mit einer Gaggia CC kann die Saeco optisch und vor allem haptisch nur verlieren, obwohl die verbauten Bauteile sicher nicht grundlegend schlechter sind.
    Aber: sie kostet nur 85 Euro. 85 Euro! Neu und mit Garantie. Für das Geld ist sie meiner Meinung nach in Ordnung und kann mit ganz geringen Modifikationen (Siebe) die Liebe zu einem guten Espresso wecken.


    Geht doch ...

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    Langzeittest
    Wie sich die Nina im Langzeitest macht, kann ich natürlich nicht sagen, aber das kann jemand anderes gerne machen. Aus diesem Grund verkaufe ich das gute Stück parallel hier im Netz - möglichst an einen Anfänger und unter der Bedingung, dass ab und zu etwas darüber veröffentlicht wird.



    .
     
    mhaas gefällt das.
  5. #5 MamaLucia, 22.02.2010
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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Sehr schöner Bericht, ich würde mir solche von anderen Maschinen wünschen.
    Diese Maschine erinnert vom Gehäuse her an die Odea Go.

    Ansonsten hoffe ich, das es qualitativ langsam wieder hoch geht mit SAECO.


    Grüsse MamaL.
     
  6. ALWA

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Es sieht leider nicht so aus. Gegenüber einer 10 Jahren alten FIF, die auch von Saeco gebaut wurde, hat diese neue Maschine zumindest den kleineren Edelstahlboiler. Und dann habe ich hier drei alte Maschinen stehen, die ebenfalls von Saeco gebaut wurden: eine Saeco Chic, eine Volta und eine ichweißjetztnicht und alle drei haben einen soliden Kupferkessel samt Messingbrühgruppe, massive Messingsiebträger und Metallgehäuse. Man kann natürlich bei dem Preis von 80 EURO nicht mehr erwarten, aber diese Plastikgehäuse sind einfach eine Katastrophe. Im Gegensatz zur Graef immerhin ein angemessener Preis für ein Plastikgerät.

    Aber dennoch ein sehr informativer Bericht, den ich gerne gelesen habe!
     
  7. #7 Darjiling, 22.02.2010
    Darjiling

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    wow, toller bericht. :)
    hut ab, goldfarben!
    war das ein design/funktionalitaets-projekt?? *gnicker*

    haettest du den mal frueher geschrieben... ;)
    nene. spass beiseite-
    ich bin jetzt ja sehr zufrieden mit meiner silvia und will sie nicht mehr missen.
    und so ein plastebomber haette ja auch nun wirklich nicht auf den alten ofen bei uns in der kueche gepasst.
     
  8. Dejan

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    :shock: Welches Gerät von Graef meinst du denn? Ich kenne die nur aus Aludruckguss/ Edelstahl?!

    lg Janko
     
  9. #9 BezzeraArt, 22.02.2010
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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Die Kunstoffteile (Tropfschale usw.) NICHT in die Spühlmaschine geben, wenn du daran hängst!! Sie verformen sich und wechseln die Farbe!!
     
  10. ALWA

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Nein, ich will jetzt nicht etws anzetteln. Aber ich hatte zuletzt Gelegenheit, mir das Gerät anzusehen. Und das, was ich gesehen habe, war viel Kunsstoff oder mit dünnem Blech verkleidete Plastikteile. Vielleicht täusche ich mich ja, da ich das Gerät nicht demontiert habe. Der Fuß war auf alle Fälle aus Kunsstoff, die Abtropfschale ebenfalls. Möglicherweise hat es sich dann mit Kunsstoff, aber das glaube ich nicht. Es ist ein Konstruktionsmerkmal koreanischer oder chinesischer Baukunst, über die Platikteile Edelstahlblech zu legen. Wenn ich mich täusche, bitte ich ob meiner Vorurteile um Nachsicht.
     
  11. Piet

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Mal ein ganz anderer Gedanke: Hat eigentlich jemand schon mal drüber nachgedacht einen PID in solch eine Kleinstkessel-Maschine einzubauen oder es sogar schon einmal getan?
    Als großer Vorteil wäre sicher die enorme Energieersparnis zu nennen. Weiterhin wenig "altes" Wasser im Kessel.
    Nachteilig die kritischen PID Parameter :?
    Eventuell könnte man das ganze noch mit einem bodenlosen ST kombinieren um diesen nicht großartig vorwärmen zu müssen.
    Macht sowas Sinn?

    Gruß Piet
     
  12. ALWA

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Diese kleinen Machienen eignen sich hervorragend zum Pid-Betrieb. Habe ich schon mit der Seaco-Chic ausprobiert. Im Gegensatz zu großkalibrigen Geräten hat man es nicht mit Trägheit usw. zu tun. Die Überschwinger bekommt der PID sehr gut in den Griff. Kann ich nur empfehlen. Allerding ist die Zielgruppe nicht unbedingt die, die motiviert ist, einen PID einzubauen.
     
  13. #13 hundsboog, 22.02.2010
    hundsboog

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Aber für den geneigten Anwender mit Zweitmaschinenbedarf z.B. am Arbeitsplatz? Ausserdem fingern die Kollegen nicht rum, weil die ja wie die Elster nur an Glitzer Glitzer Chrom rangehen ;-) Ein Wolf im Schafspelz, quasi
     
  14. #14 goldfarben, 23.02.2010
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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Ich ... letzte Woche ...

    daran arbeite ich noch.

    Ich habe eine ziemlich alte Saeco Rio Combi, allerdings mit Messingkessel (soo klein ist er übrigens auch gar nicht). Der Auber-PID der Starbucks Barista passt und macht viel Freude. Erstaunlich, was man da endlich mitbekommt, was alles in der Maschine vorgeht.
     
  15. Piet

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    Wenn es so gut funktioniert, komm ich gar nicht drum herum meine alte Minikessel-Saeco bei Gelegenheit mal umzurüsten. Bin schon gespannt.
    Gruß Piet
     
  16. lario

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Hallo,

    wiedermal ein neuling der sich so langsam ans espressomachen heranwagt...überleg mir diese maschine als einstieg zu kaufen.

    wenn du schreibst normale 58mm siebe dazuzukaufen würden diese hier passen oder lieg ich da völlig falsch ?

    Pad-Sieb 58mm *|* STOLL Espresso

    Sieb 2 Tassen *|* STOLL Espresso

    irgendwo hab ich gelesen, dass das ausklopfen des kaffees aus den sieben bei dieser maschine ziemlich lästig sein soll, inkl. verlust dieses platikzapfens - weiss da jem. näheres ? (gibt ja keinen siebhalter o.ä.)

    lg

    lario
     
  17. #17 goldfarben, 24.02.2010
    goldfarben

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    ich vermute, dass sie passen werden - ich hatte auch ein Gaggia-Sieb ausprobiert.

    Abgesehen davon, dass man als Haushaltsuser nicht unbedingt ausklopfen muss (auch wenn es natürlich Spaß macht!) ist der Siebträger der Nina wie ein "ganz normaler" Siebträger aufgebaut, also mit Haltefeder, die das Sieb einklemmt. Das dürfte also kein Problem sein.

    Und den Plastiikzapfen wirft man sowieso als erstes weg.

    .
     
  18. lario

    lario Gast

    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    danke für die rasche antwort - bin jetzt doch umgeschwenkt und hab mir nun die gaggia espresso pure und die handmühle santiago bestellt...bin schon gespannt aufs ergebnis...

    lg
     
  19. #19 Calaphin, 26.03.2010
    Calaphin

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1

    Ich bin seit Kurzem Besitzer der Nina...

    Folgendes lässt sich sagen: Mit 58er Standardsieben bekommt man mit dem richtigen Mahlgrad ziemlich gute Ergebnisse hin, das "Temperatursurfen" bereitet mir bis jetzt keine wirklichen Probleme.

    @goldfarben:

    Wie hast du dir diesen schönen Aufsatz für die Dampflanze gebastelt?
     
  20. #20 goldfarben, 27.03.2010
    goldfarben

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    AW: Erfahrungsbericht Saeco Nina Teil 1


    ... welchen Aufsatz? Der Panarello war dabei ...
     
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