Espressobar

Diskutiere Espressobar im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; AW: Espressobar Gerd, das hatte ich ja geschrieben, dass es für mich das mindeste ist, was man monatlich braucht und dass jeder selber wissen...

  1. #21 TwimThai, 25.05.2012
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    AW: Espressobar

    Gerd, das hatte ich ja geschrieben, dass es für mich das mindeste ist, was man monatlich braucht und dass jeder selber wissen muss, ob er es dafür machen will. Ich denke zwar, dass man mit Steuerfreibeträgen, etc. bei 1500€ brutto auf 1000€ (ca. 100€ Steuen + 300€ KV Mindestbeitrag + sonstiges) netto kommt, da es hier aber eh um Österreich geht ist das ja eh egal.
    Es gibt auch durchaus "echte" Ausbildungsberufe, bei denen man nicht besser verdient. Und das bei 40h Woche und ohne Aufstiegschancen. Da könnte ein genau bedachtes Risiko durchaus auch eingegangen werden. Es gibt sogar Ingenieure, die für 1800€ brutto 60h/w arbeiten und dabei die persönliche Verantwortung für Menschenleben übernehmen. Da erscheint mir das Café die deutlich freundlichere Alternative...
     
  2. #22 silverhour, 25.05.2012
    silverhour

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    AW: Espressobar

    Wie sagte unser ehemaliger Technikleiter immer so schön? "Bitte füllen Sie schonmal unser Formblatt Hartz IV aus."
    Auch wenn Lohndumping sich in einigen Teilen Deutschlands schleichend zu etablieren scheint: 1.500€ brutto als Selbstständiger verdienen - damit sichern wir uns den Bestand an Sozialhilfeempfängern von morgen!


    Und genau das ist das Problem, dem einige Wirte nicht ins Auge sehen wollen.
    Neben Steuern + KV will ja noch für das Alter und den Notfall vorgesorgt werden und bei allem muß der volle Satz selber bezahlt werden. Nach der Faustregel "Angestellten Bruttolohn mal 1,5 oder 2" sind 2.000€ x 1,5 = 3.000€ als monatlicher Mindestverdienst sicher nicht übertrieben viel. Und die Kohle muß erstaml durch den Siebträger laufen.

    So oder so, ein vernünftiger Business Plan will angefertigt werden, indem nicht geträumt sondern realistisch eingeschätzt wird. Letztendlich geht es nicht um Caffé-Bar-Romantik sondern um die Gründung eines Unternehmens!


    Grüße, Olli
     
  3. #23 TwimThai, 25.05.2012
    TwimThai

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    AW: Espressobar

    Jetzt hängt euch doch bitte nicht an den Zahlen auf.

    1. War das ein Beispiel um zu zeigen in welche Richtung es gehen kann. Das weder den Anspruch erhebt vollständig zu sein noch einen Businessplan zu ersetzten. Beides wurde ausdrücklich so gesagt.
    2. Wenn ich Minimum schreibe, heißt das nicht, dass es auch maximal soviel Geld sein darf. Das sollte sich aber aus dem Begriff allein ergeben. Wird hier offensichtlich aber nicht immer verstanden.
    3. Wenn es mit dem Konzept "Espressi an Schüler" nicht möglich ist, genügend Geld zu machen, dann heißt das nicht, dass die Café-Bar Unsinn ist. Es müssen eben zusätzliche Einnahmequellen gefunden werden.
    4. Es geht hier um eine Bar in Österreich. Kritik am deutschen Sozialsystem ist schön und gut, hier aber total fehl am Platz. Nur soviel: In Deutschland arbeitet ein nicht unerheblicher Teil der selbstständigen für deutlich weniger als 1500€ brutto. Das kann man toll finden oder nicht, es ist einfach so. Wenn das dem Threadopener zu wenig ist, hat er ja volle Freiheit an dieser Schraube zu drehen. Deswegen habe ich auch nie behauptet "mit 100 Espressi wirst du glücklich" sondern "mit 100 Espressi kommst du gerade so über die Runden". Das da kein Risiko abgedeckt ist, ist klar - für sowas gibts dann aber den Business-Plan.
    5. Wer weiter fröhlich meine Zahlen durch den Dreck ziehen will, soll das tun. Ich fahr jetzt in Urlaub.

    Grüße Twim
     
  4. svdd

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    AW: Espressobar

    Das ist ja eine rege Diskussion! Aber offenbar gibt es viele hier im Forum, die wissen, wie man eine Espressobar realisieren müsste, es aber selber noch nicht versucht haben. Trotzdem muten alle Meinungen sehr kompetent an. Um Missverständnissen vorzubeugen:
    Ich habe einen 40 Stunden Job von Mi-Sa (der Sa. zählt 1 zu 1,5, ),also Mo, Di frei und Mi-Do die Vormittage frei, die Kinder sind bis 16 Uhr in Schule und Kindergarten. Über mein Nettoeinkommen kann ich nicht klagen, aber ein Zubrot wäre nicht verkehrt. Daher auch die Idee mit der Bar. Einer der besten Hinweise war der, daß es schnell gehen muss, um rentabel zu sein. Das finde ich auch
    LG
    Svdd
     
  5. svdd

    svdd Mitglied

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    Und jetzt stehe ich kurz vor einem Kauf einer Vibiemme Dombar plus Mühle für 450 Euro und damit möchte ich erst einmal schön üben. Das ist doch was für den Anfang. Übrigens: eine Cafekultur entsteht dadurch, daß man den guten Cafe unters Volk bringt, und zwar günstig. Österreich ist da zwar Deutschland grundsätzlich etwas voraus, ich weiß, wovon ich rede, ich komme aus Mannheim, aber hinkt Italien noch um einiges hinterher. Das wird wahrscheinlich auch immer so bleiben, aber man kann ja versuchen, den Abstand zu verringern
    Gruß
    Stephan
     
  6. #26 sven_berlin, 28.05.2012
    sven_berlin

    sven_berlin Mitglied

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    AW: Espressobar

    vielleicht etwas ot, aber in Berlin schwapp gerade die Welle des bubble tea, d.h. es wird caffe und diese art Kaltgetränk an die Schüler verkauft, muß ein reisen Geschäft sein ....
     
  7. #27 nacktKULTUR, 29.05.2012
    nacktKULTUR

    nacktKULTUR Mitglied

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    AW: Espressobar

    Ein Stand vor der "Agentur für Arbeit" wäre auch nicht schlecht:[​IMG]

    (gefunden bei Miguel Fernandez gegen-den-strich.com)

    nK
     
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