Espressosaufende Ebikefahrer

Diskutiere Espressosaufende Ebikefahrer im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Eine gute Vorgehensweise. Das klingt auch nur sehr vernünftig und fair. Ich habe nur gefragt, weil du zweimal das Thema Drehmoment angesprochen...

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  1. #101 Tschörgen, 30.11.2019
    Tschörgen

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    Eine gute Vorgehensweise. Das klingt auch nur sehr vernünftig und fair.

    Ich habe nur gefragt, weil du zweimal das Thema Drehmoment angesprochen hast.
    Hier hat ja der, keine Ahnung, war es der Brose? - wohl mehr. Da war was von 90 zu 75 beim Bosch.
    Ich weiß ja inzwischen dass du kein ungeübter Biker bist. Deswegen bin ich der Meinung dass
    Es hier nicht auf diese paar weniger Nm ankommt. Ich selbst fahre den älteren Bosch und zu 90% im Touring Mode.
    Ich vermisse nix. Was ich damit sagen will, wenn es dir genauso geht, hast du viel mehr Auswahlmöglichkeiten,
    Weil du nicht auf einen Motor angewiesen bist.
    Außerdem denke ich dass es auch wichtig ist, welches Motormanagement verbaut ist, der eine mag es so der andere so.
    Auch ist mir wichtig dass ich eine Werkstatt habe die was kann, ok beim Biobike kann man vieles selbst machen, aber beim Ebike?
    Und das genau wären meine Argumente warum es nicht mit Autokauf vergleichbar ist, wie du es oben geschrieben hast.
    Ich würde Probefahrten und nochmal Probefahrten. Bin gespannt wie es weitergeht.
     
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  2. Jetza

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    Hab schon viel rumgegoogelt - gut Akkus sind im Winter schlechter haben nicht soviel Power werden schneller leer bei unter 5 Grad - aber was ich bisher nicht recherchieren konnte -führt es dazu das der Akku dauerhaft Schaden nimmt und auch wenn es wärmer wird weniger Watt speichern kann?
     
  3. Jova

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    Im Grunde ja, da du ihn unter Last in niedrigere Spannungslagen treibst. Es gibt aber sehr viele unterschiedliche Zellchemien, deren Belastbarkeit bei Kälte sich stark unterscheidet. Was in welchem Bike verbaut ist kann ich dir mangels Interesse am Thema aber auch nicht sagen. Habe da nur Einblick im Bereich Hochstromzellen bei Kälte für Taschenlampen.

    VG
    Jo
     
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  4. #104 nightblindness, 08.12.2019
    Zuletzt bearbeitet: 08.12.2019
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    Naja, jetzt mal nicht übertreiben. Ich kenn die Strecke auch und mit nem Holland-Rad wird das schon eine extrem sportliche Abfahrt. Das sind so um die 20% Steigung/Gefälle und ne 200er Scheibe möchte ich da auf jeden Fall haben. Technisch ist das in der Tat mäßig anspruchsvoll und eine Dopper Post oder ein Fully braucht man sicher nicht, aber der Untergrund ist fies und in der Summe sind das sicher 1500hm. Bei allem Respekt Holland Rad ist hier Quatsch.


    Dann kauf ein Neopren-Überzieher für den Akku und du hast keine Temperaturprobleme.
     
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  5. #105 nightblindness, 08.12.2019
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    Dann überlege Dir doch erstmal den Einsatzzweck. Es gibt da zu viele verschiedene Genres, um einfach irgendwas zukaufen. Ein R&M Roadster hat weder mit einem Flyer Upstreet, noch mit einem Specialized Levo was zu tun. Und vergiss die Nm - Papier ist geduldig.

    Den Ansatz "um mitreden zu können" halte ich für mäßig schlau, wenn man beim Geld knausern will/muss. Das wird immer ein suboptimaler Kompromiss. Ein ebike bringt ca. 10 kg mehr auf die Waage, was von allen Komponenten kompensiert werden muss - vor allem der Gabel und den Bremsen. Wenn man spart, bleibt eine Menge Fahrspaß auf der Strecke. Deswegen habe ich mich, nach einigen Probefahrten, auch gegen ein eMTB entschieden. Die Fahrphysik ist einfach eine andere. Der Fokus liegt hier mehr auf Uphill und Strecke machen, als auf Trails und Downhill. Da muss man wissen was man will.
    Sollte es "nur " um ein straßentaugliches Fahrrad gehen, ist das alles eh Wurscht und die Entscheidung spielt sich zwischen 25 und 45 km/h ab. Und das ist wieder ne ganz andere Baustelle. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch hier nicht - sogar noch viel weniger.

    Um das mal klar zu sagen: im eMTB Bereich gibt es unter € 3000,- nichts Brauchbares, mit dem man dauerhaft sicher den Berg hoch- und auch wieder runterkommt. Das gibt es ja schon ohne "E" so gut wie nicht mehr. (Immer davon ausgehend, dass wir mit dem Gerät auch ernsthaft Sport betreiben wollen und Direktversender mal klammern, weil, man ohne technisches Geschick und Ahnung, das nicht kaufen sollte-> support your local dealer!)

    In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag Abend :)
     
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  6. #106 der Zirkel, 09.12.2019
    der Zirkel

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    Solange die Herstellervorgaben eingehalten werden, was soll Schaden nehmen? Bei den Betriebszuständen Laden und Lagern gilt als Faustformel trocken und Raumtemperatur (20 Grad) als optimale Betriebstemperatur, als Nutzungstemperatur 0 bis 40 Grad.
    Focus Bikes hat in einem Reichweitentest (Focus Bikes - WIE WEIT KOMME ICH MIT MEINEM E-MTB?) in der Klimakammer bei -5 Grad, höchste Unterstützungsstufe, Akku leer gefahren eine Betriebstemperatur von 23,9° für den Akku gemessen.
    Bei abnehmenden Temperaturen ist zu beachten, dass der Innenwiderstand der Batterie steigt und die zur Verfügung stehende Kapazität verloren geht. Dies ist jedoch nur temporär.
    Wer bei niedrigen Temperaturen fährt, sollte den Akku nach Fahrt entnehmen und entsprechend lagern. Dies ist zwar etwas nervig, aber mittlerweile habe auch ich mich daran gewöhnt, den Akku ins Warme zu holen.

    Da kann ich meinem Vorredner @nightblindness nur anschliessen: Erst den Einsatzzweck, daraus folgt alles weitere und Probefahren, Probefahren...
     
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  7. Jetza

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    Sers, danke für euren bisherigen Angaben. Worauf ich bei meiner Netzsuche gestoßen bin, hab ein Video gesehen, in dem ein Shimanofahrer sagte bei geraden Strecken schaltet er den Motor ab um Strom zu sparen .... geht das wirklich so einfach unterm fahren? hab mal gelesen, dass es beim einschalten zu Fehlermeldungen kommt wenn das Rad beim einschalten nicht ruhig steht ?!? weil dann alles nochmal kalibriert wird..
     
  8. #108 nightblindness, 14.12.2019
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    So ist das zumindest bei meinem Bosch. Außerdem sehe ich den Vorteil nicht, auf leichteste Unterstützungsstufe braucht er kaum Akku.
     
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  9. Jetza

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    aber mal grds. wenn ich jetzt eine größere Tour plane wo es knapp werden könnte und die ersten 20 km zb. immer gerade aus wären, und es dann erst bergauf gehen würde könnte ich -ohne den Motor zu beschädigen -einfach ohne Motorunterstützung losfahren, und nach 20 km erst den Motor anmachen - ggfs. müsste man dafür kurz anhalten und das Rad abstellen, aber grds. wäre des jetzt kein Problem oder?
     
  10. #110 nightblindness, 14.12.2019
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    Gehen tut das grundsätzlich schon, aber aus eigener Erfahrung: es macht überhaupt keinen Spaß. Die meisten Pedelecs sind einfach nur darauf ausgelegt, dass sie mit Unterstützung vernünftig funktionieren. Von daher würde ich es in der Praxis tatsächlich so planen, dass ich entweder einen zweiten Akku dabei hätte oder den Radius entsprechend beschränke. Alles andere macht aus meiner Sicht wenig bis keinen Sinn.
    Ich habe übrigens ein S –Pedlec und eine realistische Reichweite je nach Unterstützungsstufe zwischen 30 und 70 km. Bei den 25 km/h Bikes sieht die Welt aber ganz anders aus. Bei meinen Eltern sind mit dem Bosch Performance durchaus 100 km möglich. Das macht aber kein untrainierter Hintern mit, weil es mindestens 4 Stunden sind ;)
     
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  11. #111 rebecmeer, 14.12.2019
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    Da muß man nichts abstellen. Das Rad auf alle Fälle nicht.

    Wenn Du mit reichlich Eigenunterstützng unterwegs bist, sprich über 25 km/h, braucht auch die Eco Stufe nichts.
    Der Motor schaltet von alleine ab.

    Man kann jetzt viel theoretisieren, jedoch die Praxis ist ausschlaggebend.

    Wenn man gut tritt und überwiegend im ECO Modus unterwegs ist und nur gelegentlich auf Tour geht, dann sind im Verhältnis 80/20 ca. 100 - 120 km Reichweite drin.
    I’m Prinzip kommt es dabei auch auf sehr gleichmäßIges Fahren an.

    Ein untrainierter Fahrer, der nicht optimal fährt, darf sich mit einer Reichweite von ca. 60 km begnügen.
    In dem Fall kommt auch noch das Systemgewicht zum Tragen.
    Wenn viel Masse bewegt wird, nagen Beschleunigungsorgien am Akku.
    Die zierlicheren Frauen kommen da meist weiter als die Männer.
    Daher macht es Sinn in der Familie für das gleiche Antriebssystem mit identischen Akkus zu beschaffen.
    So tauscht man irgendwann die. Akkus und erreicht gemeinsam das weite Ziel.

    Je nach persönlichen Möglichkeiten und Streckenprofilen, sollte man über einen 2ten Akku nachdenken.
    Der Sonntagsradler braucht das bestimmt nicht, da die Touren wohl 40-50 km übersteigen werden.
    Wenn man jedoch 100 km und mehr avisiert, macht es Sinn.
    Meine längsten Tagestouren belaufen sich auf 200 km.
    Alleine wegen der Erschöpfung der Beine brauche ich dann schon 3 Akkus.
    Ich kenne aber auch super fitte Leute, welche die gleiche Strecke mit einem Akku bewältigen können.
    Wenn man regelmäßig 2-3 x die Woche größere Strecken fährt, wird sich die passende Kondition einstellen und auch die Muskulatur paßt sich den Anforderungen an.
    Ich bin da eher Gelegenheitsfahrer.:D:D:D
     
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  12. #112 nightblindness, 14.12.2019
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    Das wären bei einem 25km/h Schnitt stolze 8 Stunden. Da dieser Schnitt aber eher unrealistisch ist, landen wir da vermutlich bei ca. 10 Stunden. Respekt! Ich fahre seit ca. 25 Jahren aktiv Rennrad und MTB, einige Jahre sogar mit Lizenz - das stecke ich nicht weg, und hätte es vermutlich auch zu meinen besten Zeiten nur mit (großen) Schmerzen getan. Gut, das waren auch Wettkämpfe und da versucht man so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen ;) Aber selbst die langen Trainingseinheiten waren nie länger als 5 Stunden. Das wird hinten raus auch nur kontraproduktiv.

    Ich möchte das nicht gänzlich ausschließen, aber die Realität sieht da meist anders aus. Die wenigsten fahren auf Eco, wenn es anstrengend wird, sondern nutzen die höheren Unterstützungsstufen und dann ist der Trainingseffekt gleich null.
    Aus eigener Erfahrung und weil ich auch geglaubt habe, dass es gut für die Kondition ist: diesen Sommer 3 Monate 5 Tage/Woche konsequent mit dem S-Pedelec 18km zur Arbeit und wieder nach Hause= 36km am Tag. Die hm lassen wir der Einfachheit halber mal außen vor. Unterstützungsstufe nur Eco, wenn nur kurzzeitig Tour. Das hatte konditionell keinen messbaren Effekt.

    Dass es für das Herz/Kreislauf System positive Effekte haben kann, will ich gar nicht ausschließen. Und besser jemand fährt mit dem E-Bike als gar nicht.
     
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  13. Pappi

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  14. Jetza

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    So gestern war ich bei dem einen von zwei Cube Händler in der Umgebung - wie ich schon erwähnt habe ich möchte keine Beratung usw. ich geh immer nur hin möchte einfach nur wissen wieviel Rabatt ich kriege wenn ich ohne große Beratung einfach ein Rad kauf - Antwort auf die neuen Modelle 0,0 %:( bisschen arrogant dann die Antwort auf meine frage ob es dann wenigstens Schutzblech und höhenverstellbare Sattelstütze zum Listenpreis gibt ? zuerst meinte er die Sattelstütze kostet 500 euro - sag ich auf der hp 150 Euro - dann er in einem Hochnäsigen Ton "das entscheide ich wenn die Bestellung geschrieben ist".....jo dann war es vorbei....

    was ich mir noch habe bestätigen lassen bei dem Gespräch, deine Fahrradwerkstatt repariert die Motoren garnicht selbst sondern schickt immer zu Bosch ein, es wird ggfs Kontakte kontrolliert, mehr aber ned.....
     
  15. #115 nightblindness, 21.12.2019
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    Das ist eine Vorgehensweise, die die meisten Händler nicht so mögen. Das liegt daran, dass der Onlinehandel denen schon sehr zusetzt. Dazu muss man vielleicht auch anmerken, dass Cube schon sehr nah an den Preisen der Versender dran ist. Und dass es auf die 2020er Modelle aktuell keinen Rabatt aus dem Stegreif gibt, ist zumindest nicht ungewöhnlich. Bei erkennbarer Kaufabsicht würde da sicher was gehen, aber mehr als 5% als Neukunde würde ich nicht erwarten und auch nicht als tatsächlichen Preisnachlass. Grundsätzlich würde ich, wenn die Chemie nicht stimmt, dort nicht kaufen.

    Was ist denn Dein Einsatzbereich für das Bike? Schutzbleche und höhenverstellbare Sattelstütze passen für mich nicht zusammen. Entweder braucht(!) man das eine oder das andere. Wer im Wald so auf Trails fährt, dass die höhenverstellbare Sattelstütze einen Nutzen hat, braucht keine Schutzbleche und wer Schutzbleche braucht, braucht keine höhenverstellbare Sattelstütze. Ist aber nur meine Meinung. Ich brauch eine höhenverstellbare Sattelstütze aber auch bei einem 150mm Fully nicht wirklich, zumindest nur sehr selten. Im Zweifel machen die Dinger auch ne Menge Ärger. Was Du nicht hast, kann auch nicht kaputt gehen.

    Wenn es aber nur darum geht:
    dann vermute ich, dass Euer Verhältnis (aus welchem Grund auch immer) zu diesem Zeitpunkt schon so angespannt war, dass mindestens einer bereits kein Interesse mehr am anderen hatte.

    Aus meiner Erfahrung: An reinen Schnäppchenjägern haben die meisten Händler kein Interesse. Versuch es bei einem anderen Händler - Cube gibt es ja ausreichend - und wenn die Reaktion ähnlich ausfällt, überlege Dir, woran es liegen könnte. Einen Hinweis darauf habe ich gegeben.

    In diesem Sinne, ein frohes und friedliches Fest!
     
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  16. Jetza

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    @nightblindness : den höhenverstellbare Sattelstütze interessiert mich deshalb da das Ebike ein Rad wird mit dem jeder in der Familie fahren darf der will -und ich auch vorhabe freunde aus der Stadt einzuladen für eine runde bei mir zu drehen und da stell ich mir es halt praktisch vor wenn jeder seine Sitzhöhe selbst einstellen kann man nich immer der Sattelklemme arbeiten muss.

    wegen rabatt : ich denke da Unternehmerisch - wenn er mit mir ohne Beratung Umsatz und Gewinn machen kann - auf wenigen Minuten - dann kann er auch von seiner Gewinnspanne abrücken...

    so hab ich das bei meinem Focus Raven gemacht -ohne Problem 10 % Rabatt wenn Handschlag fertig .... gut war auch ein großer Kette (Stadler )... aber die wissen halt was es heißt Umsatz zu machen
     
  17. cbr-ps

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    Ja, so ist das. Die Händler müssen im Herbst nach der Messe ihre Order platzieren und die komplette Lieferung bezahlen. Die meisten kleineren ordern eher knapp so viel, wie sie sicher verkaufen können und Nachorder unterjährig sind ein Lotteriespiel. Insofern ist da wenig Luft für eine Rabattschlacht wie sie sich die Großen möglicherweise leisten können.
    Da muss man sich als Kunde halt entscheiden, ob man zum Erhalt lokaler Läden beitragen will und bereit ist, dafür Listenpreise zu zahlen (meist gibt es Mindestens eine kostenlose Wartung oder etwas Zubehör on top) oder lieber die großen mit ihrem Versandhandel weiter stärken will.

    OK, die restliche Kommunikation klingt nicht kundenorientiert, da wäre ich dann wohl auch weg, wenn es denn tatsächlich genau so gelaufen ist.
     
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  18. Jetza

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    jo kann ich verstehen - nur Gegenfrage : wieviele Kunden und wieviele Stunden muss man beraten um ein Fahrrad zu verkaufen? wieviele kostenlose Probefahrten werden gemacht ?ohne das der Händler einen Cent verdient? und dann kommt einer mit dem man binnen 20 min einen KV unterschreibt über einen LP von 2799Euro - und dann soll sich das für diesen Kunden nicht individuell auszahlen?
     
  19. #119 cbr-ps, 21.12.2019
    Zuletzt bearbeitet: 21.12.2019
    cbr-ps

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    Das ist zumindest bei inhabergeführten kleinen Geschäften egal, solange sie sich im Rahmen ihrer üblichen Kapazitäten bewegen, die sind während der Öffnungszeiten „eh da“, egal ob sie jemanden beraten oder nur rumstehen. Da kommt es bestenfalls in der Hochsaison mal zu zeitlichen Engpässen, aber sicher nicht aktuell. Und Leute, denen Beratung nix Wert ist kaufen mehrheitlich eh billigst im Versandhandel, die gehören nicht zur primären Zielgruppe.
    Ein Freund von mir hat so ein kleines Fahrradgeschäft und fährt ganz gut ohne Rabattdiskussionen, sondern lebt von Kunden, denen persönliche Beratung und Service was Wert sind. Grosses Wachstum ist so zwar nicht drin, weshalb Cube ihn auch nicht mehr beliefern mag und sich auf den Großen vor der Stadt konzentriert der Masse verspricht, aber das will er auch garnicht. Er hat seinen Auskommen mit seinem eigenen Geschäft und konnte sein Hobby zum Beruf machen, das ist perfekt so für ihn und seine Kunden wissen den persönlichen Kontakt und ehrliche Beratung zu schätzen.
    Bei Zubehörpreisen lässt er schon mit sich reden, wobei das aber bisweilen auch schwierig ist, da die Einkaufspreise für den Aftermarket teilweise über dem OEM VK liegen, die man teilweise im Versandhandel bekommt.
     
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  20. #120 Christoph, 21.12.2019
    Christoph

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    Ich habe meinem Chef zum 75 iger seine "Fahrradleiche" auf ein Ebike umgebaut. Es war die Sparvariante, ca. 620eur für E-Komponenten und 80 für Verschleißteile. Die Professionelleren Ebikes sind sicher schöner, aber in Wien konnte ich alle andren Radler abhängen. Ein paar Teile gehören verbesser, wie die Bremsen . Die 'Eisene Hand' ging auch gut, auch wenn der Motor oben ziemlich heiß war. Es ist ein Bafang02 Mittelmotor mit 500Watt und100nM, das Rad hat jetzt ein Gewicht von 20.5kg. Seit dem Umbau fährt er auch wieder in der Stadt mit dem Rad und nicht mehr nur im Urlaub ein ausgeborgtes Ebike.
     

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