Espressosaufende Radsportfreaks - wer noch?

Diskutiere Espressosaufende Radsportfreaks - wer noch? im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Hallo zusammen, so, nun habe ich mehrmals die Navigation und Intervalltraining mit dem Roam getestet. Die Routen habe ich dabei immer in Komoot...

  1. blu

    blu Mitglied

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    Hallo zusammen,

    so, nun habe ich mehrmals die Navigation und Intervalltraining mit dem Roam getestet.

    Die Routen habe ich dabei immer in Komoot geplant, das bietet sich auch für unterwegs an. Z.B. heute wollte ich zu einem Radladen, der etwas außerhalb liegt. Vorbereitung in Komoot in weniger als einer Minute. Dann zickte die Synchronisation der Companion-App mit dem Roam, das hat generell beim Bolt zuverlässiger funktioniert. Nach Schließen und Öffnen der Companion-App klappt es aber.
    Wenn man von der Route abweicht, klappt das Rerouting erstaunlich schnell. Aber: ich bin heute durch die autofreie Stadtmitte, das entsprach nicht der Route und das Geräte wollte mich permanent wieder zurückleiten, sogar als ich wieder auf der korrekten Strecke war! Hier herrscht noch Verbesserungsbedarf.

    Intervalltraining:
    Geplant mit Trainingpeaks, aber es sind auch einige Workouts vorab auf dem Gerät gespeichert. Trainingpeaks-Tutorial gucken und in insgesamt < 10' klappt es mit dem Erstellen eigener Workouts.
    Meines heute waren 4 Wiederholungen a
    1) 7'50''@85%FTP
    2) 10''@150%FTP
    3) 8'@45%FTP
    Abgesehen von den Synchronisationsproblemen zwischen Companion-App und Roam klappt es wunderbar einfach, so sieht es auf dem Roam aus:
    2019-05-15 16.50.52.jpg
    Das ist wirklich gut ablesbar und die LEDs links geben einem Hilfestellung bez. der Leistung. 10'' vor dem nächsten Intervall wird man optisch und dann 3'' vorher auch akustisch auf den Wechsel aufmerksam gemacht.
    Leider starten die Workouts sofort sobald man sie öffnet, aber man kann mit dem mittleren Button pausieren oder auch zum Start zurückscrollen. Mit den Fenstereinstellungen muss ich noch spielen, es fehlt noch die Target-RPM und die Übersetzung.
    LG blu
    ps freue mich, wenn ein Garmin-User mal kurz seine Abläufe aufschreibt.
     
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  2. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Die Kritik verstehe ich nicht. Finde ich befremdlich, ist aber für mich im KN nix neues. Meine Intention war lediglich, eine Diskussion über die Logistik solch einer Fahrt zu eröffnen, weil mich das interessiert, wie andere darüber denken. Was die Leistungsangaben bei den verschiednen tracking-apps errechnen finde ich nicht relevant. Das ist alles Unsinn.
     
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  3. #7903 Jupe3.0, 15.05.2019 um 20:16 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019 um 20:45 Uhr
    Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Meine Empfehlung:
    Kette ausbauen mit Nietentrücker, in Benzin in einer Blechwanne reinigen, den Vorgang evtl. mit gesiebten Benzin mehrfach wiederholen, Kette neu einfetten und montieren.
     
  4. esojma

    esojma Mitglied

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    Hallo zusammen,
    ich würde das so nicht empfehlen. Eine Kette die in Benzin oder sonstigen Lösungsmitteln lag, oder auch nur sehr intensiv damit gereinigt wurde, ist nicht mehr zu schmieren.
    Man könnte die Kette danach tagelang einlegen, es würde nichts helfen. (oder nur sehr wenig)
    Das ist wie bei gekapselten Kugellagern, ist die Schmierung einmal raus, ist sie raus.

    Mein Tip, Kette gut mit einem Lappen reinigen und dann sehr behutsam Hülse für Hülse ein winzig kleiner Tropfen Öl. Überschuss wieder abwischen.
    5 Minuten Aufwand und die Lebensdauer der Kette wird nicht verkürzt.

    Just my 2 cent. ;)



    Grüße Josef
     
  5. pastajunkie

    pastajunkie Mitglied

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    Du warst schnell! Danke für den Tipp! Werde die Kette aber tauschen, ist eh bald fällig... Mit Benzin würde ich die Kette nicht reinigen...

    Für die anderen:
    Ich hatte meinen Beitrag wieder gelöscht, wollte erst den Namen den Kettenöls rausnehmen.
    Am Sonntag hatte ich nach der üblichen Runde das MTB ganz schön eingesaut und anschließend mit dem Gartenschlauch und eine Bürste grob gereinigt, danach gabe es eine Ladung Kettenöl.
    Seit Sonntag Abend stinkt nun der ganze Keller nach dem Kettenöl. Es riecht irgendwie ranzig! Die Flasche ist noch gut halbvoll und den Geruch gibt es erst seit neuestem.
    Kann Kettenöl ranzig werden? Is mir noch nie passiert, zum Glück hatte ich nur die kleine Flasche gekauft. Wie alt diese genau ist, weiß ich nicht mehr. Zum Glück hatte ich noch altes Kettenöl das ich nach dem Reinigen benutzen konnte. Langsam verzieht sich der Geruch!
     
  6. #7906 blu, 15.05.2019 um 23:24 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019 um 07:02 Uhr
    blu

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    Es gibt tatsächlich Kettenöl auf Sonnenblumenol Basis, habe ich neulich aus verstehen im grünsten Stadtteil Freiburgs eingekauft (für deinen Apothekenpreis). Ws wird dieses Öl auch noch ranzig :confused:
    LG, Blu
     
  7. #7907 Skunkworks, 16.05.2019 um 06:39 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019 um 07:05 Uhr
    Skunkworks

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    Das kam bei mir so nicht an und habe meine Meinung zum Ausdruck gebracht.
    Vielleicht auch weil ich so garnix mit solch langen Fahrten anfangen kann. Zu einer Logistik Diskussion kann ich nur soviel beitragen, das ich mir ganz naiv vorstelle, dass man die Route plant, Sachen packt und losfährt. Denn dahinter vermute ich den eigentlichen Reiz: ohne großes Bohei starten zu können.
     
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  8. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Die längsten Routen, die ich gefahren bin, waren 300 km. Die waren nicht geplant. Mein Freund Frank hat eine spezielle App verwendet, die Routen für Rennradfahrer optimiert. Hinzu kommt die Planung der Übernachtungen und die Nahrungsaufnahme. Gepäck hatten die kaum. Da passte alles in eine längliche Satteltasche. Mich würde auch interessieren, wer schon solch lange gezielte Touren gefahren ist, und wie er es macht.
    Er meint auch, dass er mit einem guten Carbon-Rad fast 10% mehr Strecke macht, als mit einem Stahlrahmen. Das finde ich auch interessant und wundere mich darüber, dass z.B. beim Transcontinental Race Stahlrahmen verwendet werden, glaube ich zumindest.
     
  9. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Ich habe gute Erfahrungen gemacht. Ich schmiere anschließend die Kette mit Kettenfett, welches ich vor dem Auftragen in einem Kochtopf erwärme.
     
  10. beaniebaby

    beaniebaby Mitglied

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    Also ich merke kein Unterschied zwischen meinem neuen Stahlrenner und meinem alten Carbonrenner.
    Beim klettern stelle ich auch kein Unterschied fest. Das größte Hindernis dabei sind meine angefutterten Kilos.
     
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  11. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Wie ist es mit dem Fahrkomfort? Dämpft der Stahlrahmen Bodenunebenheiten besser? Ich meine sogar Unterschiede zwischen Columbus und Reynolds zu spüren.
     
  12. Jupe3.0

    Jupe3.0 Mitglied

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    Kette tauschen heißt auch Ritzel tauschen, das ist teuer.
     
  13. cbr-ps

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    Ich halte das für theoretisches Schönreden einer persönlich präferierten Technik. Wenn der Rahmen hinreichend steif konstruiert ist um nicht wild zu flexen, dämpft er auch nicht viel, egal aus welchem Material er ist. Wenn er so weich konstruiert ist dass er spürbar dämpft, ist die Steifigkeit dahin. Den besten Komfort ohne Feder-Dämpfungssystem wird man über die Räder (auch hier zulasten der Steifigkeit) und große Reifenquerschnitte in Verbindung mit niedrigem Luftdruck erreichen.
     
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  14. cbr-ps

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    Nicht wenn der Verschleiss nicht zu sehr fortgeschritten ist. Dann kann man durchaus eine zweite Kette auf einer gebrauchten Kassette bzw. Kettenblatt fahren.
     
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  15. pastajunkie

    pastajunkie Mitglied

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    Bei mir hat sich das so bewährt, dass ich einmal nur die Kette tausche und das nächte Mal dann Kette, Kasette, Kettenblätter.
    Da gebe ich @Jupe3.0 recht, das ist teuer! Wenn die Sichtprüfung aber etwas anderes sagt, dann tausche ich beim ersten Tausch auch vielleicht die Kasette, aber die Kettenblätter setze ich immer einmal aus...
     
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  16. beaniebaby

    beaniebaby Mitglied

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    Kann ich jetzt zu meinem Vorgaenger vom Konfort her wenig Unterschied feststellen. Bei beiden hatte ich nen guten Satz Laufraeder drunter und die machen sicher auch einen Unterschied. Allerdings bin ich vorher ncoh mit Schlauch gefahren und fahre jetzt schlauchlos. Es gibt also keinen Vergleich, da sich zu viele Parameter veraendert haben.

    Steif ist der neue Stahlrahmen auf alle Faelle und passen tut er auch gut. Von daher laeufts.
     
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  17. beaniebaby

    beaniebaby Mitglied

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    Da ich heute Bereitschaft habe und das Wetter bombig ist, wird die Verzweiflung in Energie umgesetzt und das Rad geputzt.
    Dabei habe ich die Bremsflanken an den Onyx Felgen untersucht und konnte auch nach 1000km noch keinen Verschleiß feststellen.
    IMG_20190519_134106.jpg

    Ich bin gespannt wie sie nach 10t km aussehen. Meine Gegend ist wellig und bei Touren in den Alpen auch schon mal bergig, das heißt von 80-100kmh auf 0 runter bremsen. Wobei die hintere Bremse sich dann etwas schwammig anfühlt, was von den speziellen Bremsbelägen für die Felgen stammen könnte.
     
  18. silverhour

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    das hätte mir sonst auch Angst gemacht.
     
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  19. blu

    blu Mitglied

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    Hi,
    die Oxic-Felgen haben eine fantastische Bremsleistung (ich fahre glaube ich die gleichen Felgen, allerdings ohne die spezielle Beschichtung und habe aber die anderen getestet). Die spezielle Beschichtung hält allerdings nicht so lange, ich las von max. 10 tkm. Du musst außerdem spezielle Beläge verwenden.

    Ich bin gerade komplett auf Carbonfelgen umgestiegen (nur damit ich nicht ständig Bremsbacken wechseln muss). Meine Güte fressen die die Beläge, das ist nicht mehr schön. Mit einem Satz KoolStop- oder Shimano-Beläge bin ich mit Alufelgen ca. 10 tkm gefahren und dabei waren viele viele Höhenmeter.
    Ich habe gerade nach kurzer Zeit und knapp 1000 km die Bremsen kontrolliert (ich habe so Leichtbaubremsen verbaut und wollte die mal checken) und musste mit Schrecken feststellen, dass die Swisstop-Beläge schon ca. 1/4 runter sind. Das wird ein teurer Spaß. Den ziemlich teuren DT Swiss PRC 1400 Spline Carbon LRS finde ich btw eher schlechter als den deutlich billigeren DT Swiss RR21 DiCut und schwerer ist er bei deutlich schlechterem Bremsverhalten auch noch ein wenig. Den Aerodynamikvorteil spielt er bei mir nicht aus.
    LG, blu
     
  20. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Felgenbremsen haben bei mir ausgedient, fahre nur noch Scheibe. Die paar Gramm sind mir egal, die Bremsleistung ist einfach viel besser und Nässe macht ihnen nix.
     
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