Espressotrinkende Teilzeitstudenten

Diskutiere Espressotrinkende Teilzeitstudenten im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Angeregt durch den Kommentar von 'Londoner' in dem Thread...

  1. Sono

    Sono Mitglied

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    Angeregt durch den Kommentar von 'Londoner' in dem Thread http://www.kaffee-netz.de/ich-unbedingt-noch-sagen-wollte/53607-sardinien-und-keine-lust.html wollte ich mal fragen ob es noch mehr Teilzeitstudenten hier im Kaffee-Netz gibt. Mich würde dabei interessieren wie es euch dabei ergeht und in wie fern das Teilzeitstudium eure Freizeitgestaltung verändert hat im Vergleich zu "davor".

    Zu mir: Ich mache seit März 2009 ein Teilzeitstudium. Das heißt an drei Abenden in der Woche hab ich von 18 Uhr bis 21:15 Uhr Vorlesung. Zusätzlich hatte ich bisher noch einen "normalen" 40 Stunden Job, seit September aber nur noch 32 Stunden.

    Zu Ende sein soll das alles im August nächstes Jahr. Dann hab ich einen von diesen neuen "Bachelor" Abschlüssen. Was ich dann mache kann ich nicht sagen. Gefühlt ist das noc zu weit in der Zukunft bzw. stehen bis dahin einfach andere Dinge an (Hausarbeiten, Klausuren, Bachelor Thesis) die einen daran hindern groß an "danach" zu denken.
     
  2. #2 seba1980, 21.09.2011
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    AW: Espressotrinkende Teilzeitstudenten

    Hi Sono,

    ich bin auch noch einer, bis zu meinem Jobverlust im August, war ich ein neben dem Job (wenn auch nur Teilzeit) Studierender. Ich bin hoffentlich im März fertig, meine Diplomarbeit beginne ich im November. Im März muss ich dann noch eine Klausur, + evtl. eine weitere zur Notenverbesserung schreiben. Da Du feste Vorlesungszeiten hast, gehe ich nicht davon aus, dass Du an der FernUniversität in Hagen studierst - die fehlen mir nämlich gänzlich.
    Meine Freizeit bestimmt mein 19-monatiger Sohn fast vollständig. Die restliche Zeit geht im Moment fürs lernen drauf und das wird während der Diplomarbeitsphase eher schlimmer.
    Was studierst Du denn?
     
  3. #3 mcblubb, 21.09.2011
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    AW: Espressotrinkende Teilzeitstudenten

    Momentan denke ich darüber nach einen MBA zu machen. Bin aber noch nicht auf das richtige Programm gestoßen.
    Ich suche ein Programm für Ingenieure, das den Schwerpunkt auf Controlling und Finanzen legt. Stichwort: Unternehmensführung.

    Wenn also jemand was weiß, darf er mir gerne raten. Achja: Das Programm sollte möglichst wenig Präsenzphasen haben und in den Sprachen Deutsch und/oder Englisch laufen.


    Gruß

    Gerd
     
  4. #4 Londoner, 21.09.2011
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    AW: Espressotrinkende Teilzeitstudenten

    Hi Gerd

    Koennte das fuer Dich sein :
    F61 - MBA - Open University Qualification
    oder hat das 'zu wenig Finance' (ausser dem Corporate Finance-Kurs)?

    Ich bin selbst seit gut 3 Jahren an der Open University und die Prasenzphasen (allerdings fuer den BA in Business Studies) sind eher gering.
    Der Grossteil des Studiums wird in Eigenarbeit erledigt und kann sehr flexibel gestaltet werden. Zusaetzlich kann man Fragen, Ideen, usw. in online Foren diskutieren und man hat natuerlich einen Tutor zur Hilfe.
    Die einzigen zeitlichen Richtlinien werden durch die regelmaessigen Assignments (i.d.R. Hausarbeiten in Essay oder Report-Format) gesetzt.
    Die Open University gibt als Zeitaufwand fuer den BA rund 15 Stunden pro Woche an, aber es sind (bei mir zumindest) deutlich weniger. Auf mehr als 8-9 Stunden pro Woche komme ich eigentlich nur wenn ich Assignments vorbereiten muss.

    Was mir noch sehr gut an der OU gefaellt, ist der wirkliche aktuelle Lernstoff.
    Alle Case Studies, Interviews, Beispiele sind sehr aktuell und nicht aus veralteten Lehrbuechern. Noch dazu ist mein Kurs sehr praxisnah, somit kann ich regelmaessig Situationen aus meinem Arbeitsleben einbringen und die gelehrte Theorie damit verdeutlichen...macht wirklich Spass so zu lernen und auf der anderen Seite hilft mir das Studium natuerlich auch im Beruf.


    Gruss,
    Jurgen
     
  5. #5 seba1980, 21.09.2011
    Zuletzt bearbeitet: 21.09.2011
    seba1980

    seba1980 Mitglied

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    Das ist eine Systemfrage mit den Casestudies. In Deutschland wird man tendenziell nur wenige davon haben, da das hier geltende Lernprinzip ein generelles ist. Hier werden einem sehr viele Modelle und nur wenige Beispiele vermittelt. Der Vorteil von dem man ausgeht, ist dass man mittels Denkens für jede Situation einen Lösungsansatz findet. Aus konkreten Fällen, wie sie hauptsächlich im angelsächsischen Raum vermittelt werden, wird nach hiesigem Verständnis, wegen der konkreten Umstände, keine generelle Übertragung auf andere spezifische Situationen angenommen. Ich für meinen Teil finde Case-Studies auch spannender, jedoch sind die deutschen Arbeitgeber eher auf die hier vorherrschende Art der Lehre geprägt.

    Hier kommt also drauf an, was man mit dem Abschluss machen möchte. Beide Ansätze haben in meinen Augen Vor- und Nachteile.
     
  6. #6 Londoner, 21.09.2011
    Londoner

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    Auch hier werden sehr viele Modelle und Theorien vermittelt, allerdings werden diese dann mit aktuellen Beispielen verdeutlicht, was in zwei Richtungen gehen kann: Entweder wird der Nutzen der Modelle durch die Beispiele noch unterstuetzt oder es wird gezeigt, dass die Modelle so in ihrer Urform nicht mehr ganz passend sind, was auch zum kritischen Denken anregt.
    Ausserdem wird zusaetzlich noch in Diskussionen, Hausarbeiten, Pruefungen dazu aufgefordert, die Modelle/Theorien auf andere Beispiele (aus eigener Erfahrung der Studenten) zu uebertragen und diese in dem Zusammenhang wiederum kritisch zu betrachten.
    Ich denke dadurch ist auch ein Ansatz da, das Gelehrte auf andere Situationen zu uebertragen ohne dabei nur auf die im Kurs enthaltenen Case Studies zu schauen.

    Wie die hier angewandte Lehrstruktur und mein (hoffentlich) baldiger Abschluss an einer englischen Uni allerdings bei deutschen Arbeitgebern ankommen wird/wuerde, frag' ich mich auch immernoch.

    J.
     
  7. Newby

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    AW: Espressotrinkende Teilzeitstudenten

    Meinst du echt das das was bringt? Als Ingenieur bist du doch super ausgebildet!

    Ganz persönlich halte ich ja nichts von dem Trend sich immer weiter "Zertifikate" anzueignen. Im Job lernt man eh 10 mal mehr als an jeder Uni.

    Und als Wirt.-Ing. kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass alles was mir an der Uni in Sachen BWL untergekommen ist, sich jeder problemlos selber aneignen kann und mich noch kein Stück weiter gebracht hat. (Ok ich gebe zu, wenn man ins Controlling will, sind Kenntnisse in IFRS und Rechnungswesen nicht von Nachteil) Aber auch das lässt sich relativ leicht selber aneignen.

    Zum Thema Case Studies etc.

    Meiner Meinung nach sollte das genau der Unterschied zwischen FH und Uni sein. Die FH sehr anwendungsbezogen und die Uni theoretischer und eher auch auf Forschung ausgelegt. Wer mehr Praxisbezug möchte geht an die FH. Einen wirklichen Vorteil haben Uni-Absolventen nach Einführung Bachelor/Master eh nicht mehr in der freien Wirtschaft.
    Ein "besser" und "schlechter" gibte es hier glaub ich nicht und es kommt schlussendlich immer auf den Einzelnen Studenten, dessen Neigung und Lust an. Mich hätten Case Studies genervt :lol:
     
  8. #8 mcblubb, 22.09.2011
    mcblubb

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    AW: Espressotrinkende Teilzeitstudenten

    Es bringt mir zumindest beruflich 0,0%. Denn aus meiner jetzigen Position kann ich nicht mehr aufsteigen.

    Hauptmotivation ist die akademische Grundlage für eine reguläre Promotion (bin FH Ing.). Wenn ich das ganze mache, möchte ich natürlich mein Wissen erweitern. Deshalb die Finanz- und Controlling-Inhalte.

    Gruß

    Gerd
     
  9. #9 inagadda, 22.09.2011
    Zuletzt bearbeitet: 01.10.2011
    inagadda

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    AW: Espressotrinkende Teilzeitstudenten


    Hallo Sono, ich packe gerade meine 7 Sachen, weil morgen früh das 3.Sem startet. Mir gehts bisher gut dabei, weil es ein sehr langer stiller Wunsch war und meine Familie das mitträgt. Zeit habe ich während der Sem nicht übrig, jedoch während der Sem.ferien. Job, Familie etc ergänzen die HAen, Projektarbeiten und Lernen auf Klausuren.
    Vorläufig ersetzt das meine Hobbies (weitgehend). Aber ich mache natürlich schon Pläne für die Zeit, wenn ich wieder Luft habe ;-)
    Liebe Grüße, Inagadda
     
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