Eureka Mignon Specialitá vs Baratza Sette 270 (Wi)

Diskutiere Eureka Mignon Specialitá vs Baratza Sette 270 (Wi) im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Welche Mühle ist bezogen auf Preis-Leistung die bessere Investition? Kauf der Eureka Mignon Specialitá, der Baratza Sette 270 oder der Baratza...

  1. #1 Los_Chavales_01, 05.07.2019
    Los_Chavales_01

    Los_Chavales_01 Mitglied

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    Welche Mühle ist bezogen auf Preis-Leistung die bessere Investition?
    Kauf der Eureka Mignon Specialitá, der Baratza Sette 270 oder der Baratza Sette 270 Wi?
    Wie sind eure Erfahrungen damit?
     
  2. #2 helalwi, 05.07.2019
    helalwi

    helalwi Mitglied

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    Hm, du sprichst von Preis, Leistung, Investition. Also das ist dann doch ganz einfach: Alle Mühlen mahlen Kaffeebohnen. Sie machen also dasselbe (die eine mahlt 18g vielleicht etwas schneller als die andere). Das wäre die Leistung gewesen. Damit ist diejenige die bessere Investition, die sich schneller abschreiben lässt: Und das ist diejenige mit dem niedrigsten Preis.

    Fazit: Kauf die günstigste.

    Hm. Das ist es jetzt auch nicht. Es muss zusätzliche Kriterien geben. Und damit wird es schwierig.
     
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  3. joost

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    Zunächst: ich kenne keine der beiden persönlich.

    Dazu müsste man wissen, was genau sie denn leisten soll?

    Aus der Forenerfahrung heraus zeichnet sich ab, dass die Sette oft wegen des nahezu-null-Totraums favorisiert wird, aber mit fragwürdiger Haltbarkeit glänzt, wohingegen die Eureka eher das zuverlässige Arbeitstier bei (für den Preis) hohem Komfort darstellt - mit etwas mehr Totraum.
    Ein Geschmacksunterschied durchs Mahlgut selbst dürfte im Blindtest kaum zu finden sein.

    Möglicherweise hängt die Beantwortung Deiner Frage von deinem täglichen Bedarf ab, weil sich da der Totraum massiv auswirkt (und vielleicht auch die Haltbarkeit weniger relevant wird).
     
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  4. #4 Zufallszahl, 06.07.2019
    Zufallszahl

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    Ich habe die 270WI und hatte die alte Mignon.
    Die 270W hatte ich auch mal.
    Die Haltbarkeits- und Zuverlässigkeitsproblematik hat sich mit der 270wi erledigt. Ähnlich wie bei der Vario brauchte es ein paar Iterationen..

    Ich bin mit der 270wi angekommen, habe nie das Bedürfnis upzugraden seither. Die Wiegefunktion ist genial (immer +/- 0.1g on point), das Mahlgut fluffig.

    Was ich Baratza hoch anrechne sind die bezahlbaren Ersatzteile. Das Upgrade von 270 W zu WI per Ersatzteil war sehr günstig (hab ich selbst nie gemacht, ich habe die wi neu gekauft).
    Was mich nervt ist, dass es die Update App nur für iOS gibt.

    Was für die Mignon spricht ist sicher die Lautstärke und das Metallgehäuse.
    Für die Sette spricht die technische Innovation, die Wiegefunktion, der Totraum, die leichtere Reinigung, der mögliche Wechsel zum Filtermahlwerk.
     
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  5. brrrt

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    Die Specialita hat ca. 1.2gr Totraum.

    Konisch (Sette) vs. Flach (Specialita) sollte schmeckbar sein, was man so im KN liest.
     
  6. joost

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    ich würde das - zumindest für normale eher dunkle Mittelklasseröstungen - nicht bestätigen können. Ich habe hier konisch (Feldgrind) und Scheibe (Ascaso) im dauernden Vergleich - möglicherweise gibts tatsächlich Nuancen bei einzelnen Bohnen, aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass die eine grundsätzlich besseren Espresso macht als die andere.

    Bei heller 3rd Wave-Ware oder HighEnd-Bohnen der 40€/kg-Klasse sieht das vielleicht anders aus.
     
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  7. #7 Aeropress, 06.07.2019
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    So werden Fake news weiter verbreitet. :)
    Überprüfen auf Korrektheit tut leider kaum einer, 1,2g ist natürlich sehr geschönt und bestenfalls mit leergemahlener Mühle beim Singledosing (vielleicht) machbar. Im Hopperbetrieb kannst du das mal locker verdreifachen, da da die Mahlkammer die bei Eureka Mühlen nicht soo klein ist nicht leer gemahlen wird. Würde man jetzt noch den Anspruch stellen das der Totraum das sein soll was die Definition des Totraumtests damit meint und nicht das was jeder anders dafür hält, dann wäre es noch mehr. :)
     
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  8. brrrt

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    Es wurde klar (Link im Beitrag) angegeben wie die ca. 1.2gr ermittelt wurden. :confused: Du kannst natürlich die von @Mirre ermittelten Daten anzweifeln – ist dein gutes Recht.

    Schicke mir alle Mühlen die du überprüft haben willst und ich überprüfe das gerne – und stelle es hier online. o_O
     
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  9. NiTo

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    Nö, das genaue Verfahren wird da nicht bekannt gegeben, sondern nur
    Das ist aber nicht das Verfahren, welches im Totraum Thread benutzt werden sollte, weswegen @Aeropress Recht hat wenn er schreibt:
     
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  10. #10 Aeropress, 06.07.2019
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    Die alte Mignon hatte ca. 3,5g was ja durchaus auch wenig ist. Ich sehe wenig Grund wenn man sich die Konstruktion anschaut, daß das bei der neuen sich so positiv verändert haben soll, zumal sie damit dann absolute Weltspitze was das angeht wäre im Bereich klassicher Mühlen. Eureka hätte das sicher mal marketingtechnisch ausgeschlachtert wenn das so wäre. ;)
    Und zuletzt hab ich selber ein Eurekamühle wenn auch nicht die Specialita um das mal ganz sicher sehr zu bezweifeln, außer eben wie gesagt der Test den viele für einen Totraumtest halten, saubere Mühle, Bohnen abwiegen und sehen was unten rauskommt. Bzw.Mirre hat wahrscheinlich die schon leere Mühle zerlegt und dann erst alles zusammengekehrt was aufs Gleiche rauskommt, aber eben der wahre Totraum im normalen Hopperbetrieb NICHT ist (sondern nur ein Teil davon). Da kommt bei meiner Atom dann auch kaum 3g raus statt der gut 5- 6g die sie wirklich hat. Denn DAS ist eben nicht der Alltagstotraum wenn man so eine Mühle mit Hopperfüllung betreibt, sondern nur bei Singledosing realistisch. Totraum misst man wenn man die Mühle eben nicht leer mahlt sondern den Hopper mit noch Bohnen drin abnimmt, das ganze ausleert und die noch intakten Bohnen entfernt, dann hat man die Brocken und anschließend zusammenkehren was noch in der Mahlkammer und Zwischenräumen steckt was ein Vielfaches von dem ist was bei einer vorher leer gemahlenen Mühle noch drin ist. 1,2g klingt natürlich sehr freundlich um sich von dem Problem mit gutem Gefühl abzuwenden, leider Trugschluss (und das muss gesagt werden). :)
     
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  11. brrrt

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    @Aeropress Du kannst gerne auch selbst den Totraum (Hopperbetrieb mit einer Sorte und mit Sortenwechsel & Singledosing) der Specialita ermitteln und selbst publizieren. Gerne werde ich dann auf deine Daten verlinken, statt auf die Angabe von @Mirre. Du kannst auch weiterhin "Abhandlungen" zu dem Thema schreiben.

    @NiTo Mir hat die Angabe, wie das zustande gekommen ist, vollkommen gereicht. Als Richtungsangabe/Orientierungshilfe finde ich das brauchbar.
     
  12. cbr-ps

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    @plärre Wenn der Glaube dran hilft, ist‘s ja gut. Der Wert ist dann halt nicht vergleichbar mit anderen, insofern hat auch die Aussage, diese Eureka habe einen besonders niedrigen Totraum, Potential irreführend zu sein.
     
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  13. brrrt

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    …genau. Habe ich auch nicht behauptet. :mad:

    Es ist einfach nur eine nichtgenormte Angabe „von User zu User“. Der eine sagt dazu „wenig“, für den anderen ist‘s „relativ wenig“ und für einen ganz anderen ist‘s „völlig unbrauchbar“ und wieder ein anderer schmeißt eine Zahl hin. Der eine schmeckt* den Unterschied zwischen konisch und flach, der andere kann nicht mal hell von dunkel unterscheiden* und wieder ein anderer schmeckt* den Unterschied zwischen 83mm bei 600 U/min und 1200 U/min.

    Der Totraum scheint zumindest im Single-Dosing gut/gering genug zu sein, was man hier so so liest.

    Aber… die Ansprüche sind halt auch unterschiedlich und teilw. auch gegensätzlich. Gibt ja hier auch Leute hier im KN die den Anspruch haben ihre Mahlscheiben auf 5µm (!!!) auszurichten, weil es sonst unbrauchbar ist.



    * wie auch immer man das definiert und unter welchen Bedingungen auch immer :D
     
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  14. #14 Aeropress, 06.07.2019
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    In dem Sinne dann eben auch unbrauchbar und in Zusammenhang mit 1,2g wird der Mühle eine Eigenschaft attestiert die sie einfach nicht hat zumindest nicht ohne Einschränkung und die gehört dann eben dazu. Das richtig zu stellen ist dann Teil einer objektiven Beratung. Was jeder einzelne glaubt oder glauben will ist davon ja unbenommen :), nur Glauben als Fakten verkaufen und so muss das ein Interessierter verstehen ist dann nochmal was anderes und nicht unbedingt positiv. Wenn Eigenschaften beliebig auslegbar sind geht der Aussagewert ja gegen null und das kann nicht Sinn einer seriösen Beratung sein. Und genau deshalb gehört der korrigierende Faktor, daß das nicht unbeingt DER Totraum ist je nach Interpretation eben dazu. Muss man eigentlich auch nicht weiter Worte darüber verlieren und kann man einfach mal so stehen lassen, geht auch gegen keinen persönlich. ;)
     
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  15. brrrt

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    Das wurde getan. Ich kann damit auch was anfangen, sonst hätte ich es nicht verlinkt. It‘s that simple.

    Belege bitte deine Aussagen/Behauptungen mit Messdaten, die deinen/euren Ansprüchen entsprechen und gerecht werden.

    Falls du nicht das nicht selbst machen kannst/willst, weil du lieber viel Worte schreibst, dann steht mein Angebot nach wie vor. Schick‘ mir die Mühlen und ich messe es für dich. Das Messverfahren können wir dann gerne gemeinsam ausklamüsern. Ich beteilige mich gerne an so einem „Open Data“ Projekt.
     
  16. NiTo

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    Das Messverfahren aus dem Totraum Thread geht so:
    Jedes andere Vorgehen führt zu Ergebnissen, die mit den im o.g. Thread bzw. Kaffeewiki veröffentlichten nicht vergleichbar sind.
     
  17. brrrt

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    @NiTo Mein Angebot (selbst messen und/oder Mühlen schicken) und die Aufforderung (selbst belegen, statt viele Worte verlieren) gilt auch für dich.
     
  18. Mirre

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    Ich bin bei der Todraum-Messung wie folgt vorgegangen:
    (Hopperbetrieb - 1/3 gefüllt)

    1. Hopper abgenommen
    2. Ganze Bohnen entfernt
    3. Mit einem Pinsel die Reste vom Gummi in die Öffnung der Mahlkammer gekehrt.
    4. Deckel der Mühle abgenommen und die obere Mahlscheibe abgeschraubt.
    5. Die Mahlscheibe (verbunden mit dem Motor) und den kompletten Mahlraum (inkl. Schrauben) penibel mit Pinsel und Zahnstocher gesäubert.
    5.1 auch der Auswurf wurde dabei beachtet und gesäubert.
    6. Tasse auf die Waage und tariert.
    7. Alle Mahlreste in die Tasse und gewogen.

    Ergebnis waren 1,2g Kaffeemehl die aus der Maschine entfernt werden konnten.
    Ob das nun das richtige Vorgehen für eine Todraum-Messung ist, war und ist mir nicht bewusst.

    Grüße
     
    BrikkaFreund, Jonas P. und brrrt gefällt das.
  19. NiTo

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    Ich hab' längst selbst gemessen, da warst du noch gar nicht im Kaffeenetz ;)
     
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  20. #20 Aeropress, 06.07.2019
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    Waren zu dem Zeitpunkt noch Bohnen drin?
     
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