Eureka Specialita Einstellung/Elektronikblockade

Diskutiere Eureka Specialita Einstellung/Elektronikblockade im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo, bin neuer Besitzer einer LELIT Mara X und einer Eureka Specialita. Da ich mich als Siebträgerneuling noch ein wenig mit der idealen...

  1. #1 Burghardt Babbel, 19.11.2020
    Burghardt Babbel

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    Hallo,

    bin neuer Besitzer einer LELIT Mara X und einer Eureka Specialita. Da ich mich als Siebträgerneuling noch ein wenig mit der idealen Extraktion schwer tue und leider heute Morgen meine Mühle nach weiterem feiner Mahlen plötzlich aufgehört hat zu mahlen hätte ich gerne ein wenig Insider Input.

    Also: als ich die Mühle vom Werk bekam war der Mahlgrad auf 3 eingestellt. der Espresso (Drago Mocambo Extrabar) war in der Extraktion anfangs auch super. Erst wie flüssige Schokolade, dann wie Karamell und dann wie aus dem vorherigen Vollautomat :). Als die Packung leer war wechselte ich die Sorte zu Langen (Espresso Malabar).
    Dieser kam immer wieder dick schokoladig und sprang dann aber schnell in flüssig hell um ohne die Karamellphase auszuschöpfen. Espresso ist etwa 6 Wochen alt. 17-18 Gramm im Doppelsieb, gut getampert. Kein Channeling erkennbar. Da der Fluss nach der dunklen Phase sehr schnell wässrig wurde habe ich schrittweise immer wieder den Mahlgrad verfeinert um einen langsameren Fluss zu bekommen und hoffentlich wieder Caramell zu sehen. Von 3 auf dem Rädchen bin ich dann bei etwa 1.75 angekommen ohne deutliche Veränderung.
    Der Espresso mit erst tief dunklem Fluss und dann schnell blond schmeckte irgendwie nicht rund und teilweise bitter.
    Jetzt war ich mir nicht sicher ob ich ggf. überextrahiere oder unterextrahiere . Kann es sein dass der Kaffee zu fein gemahlen war und deswegen keine Karamellphase mehr kam? Ich dachte wenn ich feiner mahle wird der Fluss einfach langsamer und der Kaffee dann dunkler und tröpfelt dann ggf. und wenn er viel zu fein ist kommt einfach kein Fluss mehr.

    Heute Morgen habe ich die Mühle dann noch mal während dem Mahlen 0.5 runtergedreht worauf sie einfach stoppte. Nun geht Sie gar nicht mehr. Auch nach Drehung nach gröber tut sich nichts mehr, nur noch ein leises Motorgeräusch.

    Kann es sein, dass die Mahlscheiben beim Nullgrad angekommen sind und dort arretiert sind?

    .
    Was sollte ich jetzt am Besten mit der Mühle machen um sie wieder zum Laufen zu bringen und um den optimalen Mahlgrad wieder einzustellen.

    Liebe Grüße,


    Burghardt.
     
  2. #2 Gandalph, 19.11.2020
    Gandalph

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    Erst mal öffnen, um nachzuschauen, ob sich nicht durch extrem feinen Mahlgrad der Auswurf verstopft hat. Falls - sauber Aussaugen, und Reinigen, dann zusammenbauen, etwas gröber stellen, und erneut justieren!

    lg ...
     
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  3. #3 vectis, 19.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 19.11.2020
    vectis

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    Hallo,
    es könnte auch sein, dass eine Bohne das Mahlwerk zum Blockieren gebracht hat, vor allem wenn - wie @Gandalph schon schrieb - eventuell noch der Auswurf durch Kaffeemehl verstopft ist. Die relativ kleinen Mahlwerke der Eurekas neigen manchmal zum Blockieren, ggf. gerade bei etwas dunkleren Röstungen.
    Also: den Mahlgrad auf gröber verstellen, leicht gegen die Mühle klopfen, ggf. den Auswurfbereich entleeren/säubern und schauen ob die Mühle wieder läuft.

    Bei meiner älteren Eureka MCI kann man durch den schräg verlaufenden Auslauf auch ganz gut mit einem kleineren Borstenpinsel festsitzendes Kaffeemehl "heraustochern".
    Viel Erfolg
     
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  4. #4 Burghardt Babbel, 19.11.2020
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    Dankeschön, Gandalph und Vectis. Ich probiere das später sofort.
    Wie ist das denn mit dem Kaffee von Dunkel direkt zu blond. Könnte dass ein zu fein gemahlener Kaffee sein, oder bleibt der dann dunkel und tröpfelt nur.
     
  5. #5 Gandalph, 19.11.2020
    Gandalph

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    Das hat mit deinen Vermutungen weniger zu tun, und ist eher von der Kaffeesorte abhängig. Manche gehen sehr schnell in das blonding über, andere langsam.
     
  6. vectis

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    Das erwähnte blonding ist ein Effekt, der fast immer am Ende eine Bezuges auftritt.
    Siehe hierzu mal diesen Eintrag in der Kaffee-Wiki:
    1x1 des Espressos – KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee
    hier der vorletzte Satz:
    Die Vollständigkeit einer Extraktion erkennt man daran, daß der Ausfluß sehr hell und wäßrig wird. Das nennt man blonding. Wenn man hier den Bezug beendet, dann ist sichergestellt, daß alle notwendigen Stoffe extrahiert wurden.

    Beim einsetzenden blonding also die Tasse wegnehmen, denn sonst wird der Bezug geschmacklich beeinträchtigt.
     
  7. #7 Burghardt Babbel, 23.11.2020
    Burghardt Babbel

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    Also: Mühlenauswurf war verstopft und nach Lösung des Kaffemehls durch einen feinen Pinsel lief die Eureka wieder wie vorher! Danke
    Allerdings habe ich in der Verzweiflung als die Mühle ihre funktion gestoppt hat ein wenig am Rädchen gespielt. Zum Glück hatte ich noch einen billig Kaffee vom Vollautomaten übrig. Nach etwa 500 gr Mahlgut für den Biomüll ist der Espresso nun wieder so eingestellt dass er mit guten Bohnen dunkel, caramell und dann blond kommt. Puhhh
     
  8. FRAC42

    FRAC42 Mitglied

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    Das geht auch schneller.

    Dazu die Mühle leer mahlen. Dann den Mahlgrad so einstellen, daß die Scheiben sich leicht berühren. Ca. eine halbe Stufe auf dem Einstellrad zurück ist ein guter Startpunkt für mittlere Röstungen, etwas mehr für dunkle. Danach sollte sich mit wenigen Versuchen ein guter Mahlgrad finden lassen.
     
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