Fluffigkeit

Diskutiere Fluffigkeit im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Es gibt ja Mühlen, denen wird eine gewisse Fluffigkeit beim Mahlgut nachgesagt. 2 davon hatte ich längere Zeit im Einsatz und ich kann mich nicht...

  1. #1 Iskanda, 14.08.2014
    Zuletzt bearbeitet: 15.08.2014
    Iskanda

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    Es gibt ja Mühlen, denen wird eine gewisse Fluffigkeit beim Mahlgut nachgesagt. 2 davon hatte ich längere Zeit im Einsatz und ich kann mich nicht erinnern, dass das es irgend etwas für mich positiv oder negativ beeinflusst hat. Im Nachhinein würde ich tendenziell sagen, dass diese Mühlen diejenigen waren, die eher mal Krümel jenseits des Siebes verteilt haben. Aber auch da bin ich mir nicht wirklich sicher.

    Da ich 'Fluffigkeit' bislang in den Kommentaren als positives Merkmal wahrgenommen habe, habe ich heute mal darüber nach nachgedacht, ob eigentlich der Begriff jemals erklärt wurde. Entweder habe ich das nicht gelesen oder überlesen und deswegen würde mich interessieren, was andere mit dem Begriff verbinden und warum dieser Begriff für sie eine Größe bei der Kaffeezubereitung ist.

    Für mich waren immer Mahlgrad und Menge die Parameter und selbst wenn das Mahlgut 'fluffiger' ist: spätestens wenn die fluffigen Krümel im Sieb vom Tamper zusammengedrückt werden, sollte nichts mehr von der Fluffigkeit übrig bleiben.
     
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  2. Caruso

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    Der Hilfsbegriff "Fluffigkeit" beschreibt ein gleichmäßig in das Sieb rieselndes Mahlergebnis im Gegensatz zur "Klumpigkeit", zu der einige Mühlen neigen sollen.
     
  3. #3 infusione, 15.08.2014
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    Schönes Thema, Iskanda.

    Beim KNetz Treffen habe ich mit @gunnar0815 über die statische Aufladung des Mahlguts gesprochen. Er gab mir den Tipp, die Bohnen etwas zu befeuchten. Z.B. mit der nassen Hand einmal durch die Bohnen zu fahren und die Bohnen noch zwei Tag im Ventilbeutel zu lagern. Das Klumpen (oder die Unfluffigkeit) ist eine Frage des Feuchtegehalts der Bohnen und erst in zweiter Linie eine Frage der Mühle.

    Ich kann das bestätigen: Befeuchten sorgt für wunderbar lockeres Mahlgut, das im Sieb ein relativ großes Volumen einnimmt. Deshalb geht auch ab und zu was daneben. Das Sieb ist schon voll.

    Beim Tampen lässt sich das Mahlgut aber wunderbar gleichmäßig verdichten, was jede Nachbehandlung der Distribution wie WDT unnötig macht.

    infusione
     
  4. #4 S.Bresseau, 15.08.2014
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    Für mich ist das die Luftigkeit und damit "Komprimierbarkeit" des Pulvers, also das Volumenverhältnis zwischen Pulver-aus-der-Mühle zu getampertes-Pulver-im-Siebträger.
     
  5. #5 Iskanda, 15.08.2014
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    Das ist wirklich interessant weil es Röstungen gibt, die so fein gemahlen werden müssen, dass die feinen Partikel sich aufladen (vermute ich) und deswegen Klumpen bilden.

    Ich bin dann gespannt, wann es die 1. Mühle mit Bohnenbefeuchter gibt :)
     
  6. #6 Iskanda, 15.08.2014
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    Schafft man 'Klumpigkeit' nicht mit jeder Mühle, wenn man nur fein genug mahlt? Das war jedenfalls mein Eindruck, ohne dass ich das fundiert belegen könnte.
     
  7. #7 Iskanda, 15.08.2014
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    Ich verstehe. Was denkst da was der Vorteil ist? Man bekommt mehr Kaffee in den Siebträger ? Oder man hat mehr Kaffee-Oberfläche aus der die Stoffe herausgelöst werden? Das Mahlgut ist gleichmäßiger verteilt und wird gleichmäßiger vom Wasser durchdrungen?
     
  8. #8 infusione, 15.08.2014
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    Für mich ist der Vorteil der Fluffigkeit bzw. Komprimierbarkeit, dass beim Tamp das Mehl gleichmäßig in alle Ecken fließt. man merkt es auch am Widerstand. Man hat nicht erst keinen Widerstand und dann ist sofort Ende, sondern man hat beim Verdichten ein Stück Weg und einen kontinuierlich zunehmenden Widerstand.

    Bei fluffigem Mehl habe ich einen sehr gleichmäßigen, lange konzentrierten Bezug.
     
  9. #9 Iskanda, 15.08.2014
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    Das würde ich auch als Vorteil sehen.
     
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