Fluid Bed Heißluftröster DIY - inkl Ideen zum günstigen Nachbau

Diskutiere Fluid Bed Heißluftröster DIY - inkl Ideen zum günstigen Nachbau im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo Kaffeefreaks! Sicherlich seid Ihr schon einmal auf das Fluid Bed-Röstverfahren gestoßen, mancher kennt den Sivetz-Roaster aus der Industrie...

  1. Ralf27

    Ralf27 Mitglied

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    Hallo Kaffeefreaks!

    Sicherlich seid Ihr schon einmal auf das Fluid Bed-Röstverfahren gestoßen, mancher kennt den Sivetz-Roaster aus der Industrie oder vielleicht Heimröstgeräte wie den Fresh Roast SR aus den USA.
    Das Konzept finde ich absolut bestechend:

    - Automatisches Wenden und Mischen der Bohnen
    - Automatisches Abführen der Häutchen durch den Luftstrom
    - Ungestörte Sicht auf die Bohnen bei Verwendung eines Glaszylinders
    - Gute Kontrollierbarkeit der Temperatur und Kurve
    - Sehr günstig und simpel konstruierbar
    Wie denkt Ihr darüber? Woran liegt es, dass man hier sowenig darüber liest?

    Daher habe ich mich dran gemacht mir selbst ein solches Gerät zu bauen - eines zum Kaufen habe ich anfangs überhaupt nicht gekannt und selbst wenn - bezahlen können oder wollen hätte ich es eh nicht :D
    Mittlerweile hab ich schon manche gute Tasse getrunken und gelegentlich einen sogar richtig spektakulären Kaffee geröstet. Nachdem hier im Forum diese Art Röster kaum erwähnt wurde, bzw. keine Bau-Ideen und Pläne zu finden sind wollte ich meine Erfahrungen mit Euch teilen und denjenigen helfen die Interesse haben selbst einen Fluid Bed Röster zu bauen.

    Der Einfachheit halber erkläre ich hier im Groben den Aufbau meines Geräts, möchte aber von Vornherein zeigen, dass es dutzende andere Möglichkeiten gäbe, die den jeweiligen Bedürfnissen und Zwängen besser gerecht werden könnten. Später mehr dazu.
    [​IMG]
    Mein Röster ist in zwei Elemente gegliedert, zum einen (auf dem Bild zu sehen) eine gläserne Röstkammer mit Luftfilter, bzw. Häutchenabscheider, die auf ein Rohr gesteckt ist, das Heizelement enthält und an das Thermometer, Luftregler und Schalter montiert sind und zum anderen einen Gebläsemotor, den ich separat woanders aufstelle. Die Regelung für dessen Drehzahl findet aber durch den erwähnten Regler am Rohr statt.

    [​IMG]
    Die Röstkammer besteht aus einem Edelstahl-Küchentrichter montiert in ein 150er Ofenrohr, einem feuerfesten Glas und als Deckel dem besagten Luftfilter. Der Edelstahltrichter ist unten aufgesägt, damit er die notwendige Öffnung für die Heißluft hat. Damit beim Herunternehmen der Kammer die Bohnen nicht herausfallen, bzw. in das Heizelement rieseln, wenn das gerät ausgeschaltet ist ist ein Edelstahl-Abflußsieb auf das Loch des Trichters montiert. Den Fuß der Röstkammer habe ich momentan mit zwei Metallleisten verbunden, die von einer alten Schublade stammen. Das hitzebeständige Glas und der Grundstoff für den Luftfilter entstammen einer simplen Brennpasten-Laterne aus dem Edeka Großmarkt.
    Zum Befüllen und zur Entnahme wird der Luftfilter einfach abgezogen. Die ganze Röstkammer (inklusive Boden) kann, wie gesagt, vom Hauptrohr abgenommen werden, ohne dass Bohnen herausfallen. In den Trichter habe ich noch eine K-Sonde für mein Thermometer gesteckt, die wird von den tanzenden Bohnen "umspült". Das Thermometer hat keine Möglichkeit einen Offset einzustellen. Es zeigt daher immer eine niedrigere Temperatur an, aber egal, solange es zuverlässig ist! (ich habe den Offset sozusagen im Kopf :D)
    In der Skizze unten seht Ihr den Aufbau des Luftfilters. Die Laterne ist für etwa 24€ zu haben, mit Glück auch billiger. Alternativ kann man sich nach den Schott-Gläsern aus Camping-Laternen umsehen, die sind sehr hitzestabil, die hier verwendete Laterne hat gleich einen Luftfilter dabei und ist daher ideal für Leute wie mich. (Metallbearbeitung? :confused:)

    Aus dem Fuß der Laterne einen Luftfilter machen:
    Die Brennpaste in ein anderes Behältnis umfüllen, den Boden der Pastendose abschneiden.
    In den Boden des Gehäuses ein Loch schneiden, aus dem in Zukunft die heiße Luft entweichen kann und dort ein altes Sieb aus der Küche einpassen. Ich habe es nur hineingeklemmt und entferne durch dieses Loch die Häutchen aus dem Gehäuse.
    Die bodenlose Dose wieder in ihre Öffnung gesteckt, entweder festgeschweißt, genietet, geschraubt oder ein wenig breitgedrückt, so dass sie nicht mehr ungewollt herausrutscht. (Es sei denn, durch diese Öfnnung sollen in Zukunft die Häutchen entfernt werden.) Umdrehen. Die Luft mit den Häutchen wird nun zur Dose hereinspazieren, durch das Gehäuse und das Sieb pfeifen - und die Häutchen neben der Dose entlang der perforierten Wand ablagern - weg vom Kaffee und schön auf einem Haufen!


    Im großen Rohr (150er Ofenrohr) befinden sich die Heizelemente zweier billiger Heißluftföns (à 14€), die hintereinander geschalten sind und die einströmende Luft erhitzen (echt voll übel erhitzen, um einen präzisen, technischen Terminus zu verwenden). Deren Stromversorgung geht quasi umstandslos nach draußen zur Steckdose. Sie sind im Moment nicht extra regelbar. In der vorherigen Version vor einigen Wochen war das der Fall, durch Bohnenmenge im Vornherein und während der Röstung durch die sehr präzise Regelung der Luftmenge ist es aber keine Schwierigkeit einer Expressröstung entgegenzuwirken. Vielleicht mach ich mir trotzdem noch den Spaß. Der Einbau ist simpel: Lediglich einen Fön schlachten und sein Innenleben in das Gerät verpflanzen, wenn gewünscht auch unverändert und mit Schalter. Achtet auf eine Erdung und bittet im Zweifelsfall jemanden um Rat, der sich mit Elektrik etwas auskennt. Weitergehende Verdrahtungsaktionen an Heizelementen bitte nur... Ihr seid Erwachsene Leute! Also passt bitte auf! ;)

    Das Thermometer und der Drehzahlregler für das Gebläse sind aus Hongkong, jeweils ein paar € auf Ebay, keine Versandkosten, nur eine Weile warten. Sie hängen an einem zweiten Stromkabel, hinter dem Regler geht ein Kabel entlang dem Schlauch zu dem abseits sich befindenden Gebläsemotor.
    Der steht deshalb so abseits, weil er mich genervt hat. Es ist ein ehemaliger Einhell-Staubsauger, der im Boxclub für zu grottig befunden und an mich vermacht wurde. In seinem neuen Leben sorgt er für seeliges Lächeln bei meinen Gästen und mir. Diese Staubsauger sind sehr billig zu erstehen, haben Leistung für Bohnenmengen, die ich vielleicht in zehn Röstvorgängen verbrauche. Das Problem ist - sie sind laut! Der Crack der Bohnen ist trotzdem zu hören, selbst wenn das Gebläse sozusagen unten im Turm verbaut ist. Das war bis vor kurzem der Fall; mir geht nur das Geräusch auf den Wecker, während ich den Bohnen beim Tanzen zusehe und die Röstung beobachte.

    Ihr seht, der Aufbau hat sich schon mehrfach verändert. Ich musste einfach erst sehen, was für mich funktioniert und womit. Eine meiner ersten Skizzen sah beispielsweise noch ein einzelnes (steuerbares) Heizelement und ein kompaktes Gerät in einem Stück vor:
    [​IMG]

    Bei den meisten Röstvorgängen habe ich die Bohnen zwischen Minute 6 und 8 das erste Mal knacken lassen. Das zweite Knacken kam, wenn ich es soweit habe kommen lassen, zwischen 10 und 12 Minuten.
    Heute habe ich einen Peru shb BIO, den ich bei Fausto gekauft habe, bei 12 Minuten zum ersten Mal knacken lassen und mal eine etwas längere Röstung versucht.

    Nun zu den anderen Varianten.
    Wer möchte, kann natürlich das Gebläse in das Gerät einbauen und hat weniger herumzuschleifen.
    Wer einen Staubsauger hat, dessen Schlauch man an den Luftauslass stecken kann, muss diesen nicht schlachten, sondern einfach nur an den "Röstturm" anschliessen, so wie bei mir. Er kann dann wieder abgesteckt und normal weiter verwendet werden. Ein Teil weniger zu besorgen, -zig Arbeitsschritte weniger zu tun!;)
    Wer kein kompaktes Gerät braucht montiert die notwendige Hardware einfach auf eine Wand oder Platte
    [​IMG]

    Soviel erstmal von meiner Seite, vielleicht könnt Ihr ja etwas damit anfangen. Mein Laptop-Akku ist nun bald leer, ich feuere den Thread mal lieber schnell ab bevor es alles für die Katz war. Einen schönen Abend Euch


    Sehr viele gute Ideen zu Fluid Bed Roastern und auch sehr genaue technische Daten findet Ihr bei Bedarf hier:
    http://www.homeroasters.org/php/forum/viewforum.php?forum_id=134
     
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  2. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Dass man hier (mittlerweile) so wenig darüber liest, mag damit zusammenhängen dass zum einen die frühen Heimröster nach diesem Prinzip funktionierten, mit all den damit zusammenhängenden und hier im Forum hinreichend dokumentierten Vor- und Nachteilen. Für die persönliche Röst-Lernkurve waren und sind diese Röster bislang eher ein Hemmschuh wegen der prinzipbedingten kürzeren bis kurzen Röstzeiten. Und zum anderen hatten die früheren Gerätschaften wie z. B. der Hearthware Precision Roaster nur rudimentäre Einflußmöglichkeiten auf den Röstvorgang (An/Aus, Timer...).
     
  3. #3 nacktKULTUR, 08.02.2016
    nacktKULTUR

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    Vermutlich daran, dass für eine zuverlässige Bewegung der Bohnen im Luftstrom ein starker Luftdurchsatz nötig ist - je mehr Bohnen, desto stärker muss der Luftstrom blasen. Und da kommen wir rasch an die Grenze der Heizleistung. Deshalb sind die Luftstrom-Röster auf sehr geringe Mengen ausgelegt.

    Als Backup (für Notzeiten :D) habe ich einen HPR herumstehen. Mehr als 93g Rohbohnen sind nicht möglich - das ist ein Drittel der Menge des Gene CBR-101.
     
  4. #4 posmanet, 08.02.2016
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    Eigenlob stinkt zwar, (soll auch keins sein) aber wenn Du hier schon nichts findest: Bitte sehr! ;)
    Ansonsten schließe ich mich inhaltlich den Vorrednern an, was die Nachteile der Heißluftröstung angeht.
     
  5. helges

    helges Mitglied

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    Ich hab auch noch einen HPR, den kann man pimpen um eine vernuenftige Roestkurve zu bekommen, dann braucht man aber noch laenger fuer die paar Bohnen - normalerweise ist der Roestvorgang ja nach ca. 7 Minuten durch.
    Das Hauptproblem bei diesen "Laubblaesern" ist ja der Krach den sie machen.
     
  6. #6 posmanet, 08.02.2016
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    ...neben all der Kritik am Röstverfahren: Handwerklich find ich das Teil nicht schlecht gemacht! :) DIY!!!
     
  7. #7 cafesolo, 08.02.2016
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  8. Ralf27

    Ralf27 Mitglied

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    Ja, das ist natürlich ein guter Punkt! Ähnliches ist mir in Videos und Beschreibungen zu beispielsweise den Geräten von FreshRoast auch aufgefallen.
    In meinem Falle habe ich durch zwei Heizelemente (=4000Watt) und ein fast lächerlich starkes Gebläse (>1200Watt) mehr Spielraum herausholen können:
    Die ideale Beladung sind 250g, getestet habe ich Mengen zwischen 100 und 400g.
    Der aktuelle Aufbau ist auf niedrigster Gebläsestufe zu heiß um Mengen bis 100g vernünftig zu rösten, 150g sind je nach Einstellung nach knapp über zehn Minuten vor dem zweiten Crack und das ist mir, nach meiner bisherigen Erfahrung, zu früh. Mit einer zusätzlichen Regelung für beide oder einer simplen Abschaltmöglichkeit für eines der Heizelemente könnte ich für Kleinstmengen die Röstzeit noch verlängern.
    Wie lange ich die Röstung von 250g maximal hinausziehen kann weiss ich noch nicht, aber zwei Röstungen dieser Größe habe ich etwa 16 Minuten drin gehabt.
    Was die Röstkurve angeht bin ich noch orientierungslos. Der Röster funktioniert aber auch noch nicht soo lange vernünftig und wurde auch danach noch mehrfach verändert. Für den Anfang habe ich mich an dem Orientiert was ich aus dem Buch von Fricke und dem Foreneinträgen zu anderen Röstverfahren weiss.

    Den habe ich sogar schon gesehen! :) Mir gefällt er, aber ein Fluid Bed ist das nicht!
    Im Endeffekt hast Du einen manuell zu steuernden Dieckmann gebaut mit dem Bonus, dass Du darauf auch sitzen kannst :D
    Und Danke ;)

    Über das Gerät ist ansonsten so einfach nicht viel in Erfahrung zu bringen. Ist in Sachen Vermarktung seitdem nicht mehr viel passiert?
    Interessant und vorallem hochwertig sieht es ja aus...
     
  9. jutta

    jutta Mitglied

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    [​IMG]

    Der Sivetz Probenröster sieht glaube ich so aus.

    Andere Probleme:
    Die Luftmenge lässt sich über eine Drosselklappe regulieren, oder aufwändiger über einen Frequenzumrichter
    Für die Temperatur lässt sich die Heizung über einen Solid State Regler an und ausschalten

    Und dann kann man sicher auch eine Temperaturkurve über Raspberry vorgeben und regeln

    Gruß Karlheinz
     
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  10. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Achja, der Roastuino. Der ist aber nix für zartbesaitete Ohren die schon bei Hottop und Co Angst haben, den Crack zu überhören... :D

     
  11. Stefan

    Stefan Mitglied

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    ...und manchmal fliegen einem auch die Bohnen um die Ohren... ;)

     
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  12. #12 UriStefan, 10.02.2016
    UriStefan

    UriStefan Mitglied

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    Also erst mal Hut ab für die findige Konstruktion mit einfachsten Mitteln. Das ist sehr wohl etwas für Leute, die selber rösten wollen und nicht so die Mittel und Möglichkeiten haben, einen Trommelröster zu bauen. Ich habe mit genau so einem Röster im Kleinformat (Nespresso) angefangen und die Röstungen waren alle brauchbar. Klar kommt der Wunsch nach mehr auf aber ich denke, damit kann man schon ordentlich rösten! Sicher ist das reine Heißluftverfahren anders und führt auch zu anderen Röstergebnissen aber ich war damals zufrieden damit. Mich störte nur die kleine Menge und ich habe auch überlegt, das Ganze in Groß zu bauen aber dann habe ich überlegt: Wenn schon den Aufwand treiben, dann richtig, und einen Trommelröster bauen.
    Ich finde es jetzt mit einem Trommelröster leichter, mit geringem Relgelaufwand reproduzierbare Röstungen zu produzieren aber ein Heißluftröster schreit förmlich nach einer µC-Steuerung, um Kurven abzufahren. Das geht damit viel besser weil der nicht träge ist bei der Regelung. Ich finde das ein tolles Projekt und alle, die nicht ganz ungeschickt sind und unbedingt einen günstigen Röster wollen, hätten hier einen guten Einstieg, zumal der Aufwand sehr viel geringer ist als nun gleich einen Trommelröster zu bauen.

    Gruß

    Stefan
     
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  13. Ralf27

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    Vielen Dank! :)

    Ich habe Anfangs tatsächlich darüber nachgedacht, war mir aber nicht sicher, ob ich "fremde" Kurven von völlig anders konstruierten Geräten verwenden kann und hatte Zweifel daran, dass es sich lohnt diesen Schritt noch durchzuziehen. Mittlerweile hab ich jedoch festgestellt, dass meine Kurven prinzipiell nicht großartig anders aussehen müssen als mit Gene & Co. Ob sich der zusätzliche Aufwand noch lohnen würde bezweifle ich aber immer noch. Vielleicht dann, wenn ich mich auf bestimmte Sorten eingeschossen und passende Röstrezepte für sie habe, von denen ich sowenig wie möglich abweichen möchte?
    Bisher ist das noch nicht der Fall, mit einer Ausnahme:

    Für den monsooned Malabar AA von Fausto habe ich mittlerweile mein persönliches Rezept entwickelt. Nach einigen längeren Röstungen mit dementsprechend eher langsam steigender Temperatur bin ich mit der Röstdauer wieder nach unten gegangen und heize die Bohnen schneller auf und achte auf mehr Temperaturzufuhr wenn das erste Knacken kommt. In der Tasse gerieten die längeren Röstungen zu dünn und hatten ein wenig zu viel Säure, die letzten und kürzeren sind sahnig/voll und schmecken herrlich nach Schokolade :)
    [​IMG][​IMG]
    Beim Peruaner sieht man es ein wenig besser: Durch Regelung (von Hand) steigt die Bohnenaußentemperatur während des ersten Knackens an.

    Na so laut ist es bei mir zum Glück nicht :D
    Seit der Trennung des Gebläses vom Röstturm kann man sich in Ruhe das Purzeln und das Knacken anhören.
    Das Knacken des Glases natürlich und das Purzeln des Rösters, der in sich zusammenfällt :D
    Den Roastuino find ich gut. Aber die French Press war wohl nicht das richtige Glas. Manchmal muss man einfach mal ins Klo greifen, wenn man die wildesten Dinger zusammenbaut
     
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