Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

Diskutiere Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat? im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo, wie bereits an anderer Stelle geschrieben, schaue mich mich für eine Bekannte gerade nach einer gebrauchten Gastromaschine (zweigruppige...

  1. #1 Barista, 21.03.2009
    Barista

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    Hallo,


    wie bereits an anderer Stelle geschrieben, schaue mich mich für eine Bekannte gerade nach einer gebrauchten Gastromaschine (zweigruppige Siebträgemaschine) um.
    Eigentlich Suche ich hier einen Vollautomaten, da ich denke, dass im Gastroeinsatz die Automatik doch einige Vorteile bietet. Gerade auf dem Gebrauchtmarkt sind jedoch auch noch viele (schöne) Halbautomaten im Angebot.
    Mich würde daher mal Praxiserfahrungen interessieren.
    Kann man in einer Bar auch mit einem Halbautomaten sinnvoll arbeiten oder ist da ein Vollautomat doch ein großer Vorteil?
    Grundsätzlich denke ich, dass der Vollautomat halt praktisch ist, da man während des Bezuges noch andere Dinge machen kann. Mit einer gewissen Routine sollte man aber auch den Halbautomat so im Griff haben, dass man ihn quasi nebenbei steuert.
    Eine halbautomatische Gebrauhtmaschine hat zudem noch den Vorteil, dass teure Elektronik nicht kaputt gehen kann.

    Wie sehen es die Profibaristas?

    René

    p.s.: Bevor man hier aneinander vorbei redet:

    "Fast alle gastronomischen Espressomaschinen basieren heute auf diesem bald 50 Jahre alten Prinzip. Dabei findet man einerseits sog. Halbautomaten, bei denen der Bezug von Hand gestartet und gestoppt werden muss, sowie Vollautomaten, die den Bezug nach einer vorprogrammierten Wassermenge automatisch unterbrechen. Dieser Begriff überschneidet sich leider mit dem Kaffeevollautomaten, der selbstständig mahlt, dosiert und brüht. In der Gastronomie werden solche Geräte deswegen als Super(voll)automaten bezeichnet."
    (Auszug aus Kaffeewiki)
     
  2. #2 caffè olivier, 21.03.2009
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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

    also ich würde mir im gastroeinsatz auf gar keinen fall eine maschine ohne dosierautomatik antun...
    ich würde bei der auswahl der maschine allerdings darauf achten, daß es zusätzlich noch einen mechanischen knopf zum bezug gibt, sonst hast du im schadensfalle ein problem...

    gruß
    daniel
     
  3. sumac

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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

    trifft sich ja gut...
    ich war heute bei uns in der halle, da ist ein stand mit ner halbautomatischen und einer mit eben der vollautomatischen...
    der vollautomat hat die gleiche qualität hervorgezaubert, wie der halbautom... aber am vollautom. konnten noch andere dinge nebenbei erledigt werden im gegensatz zum halbautomatischen bezug... in so fern würde ich für den vollautomatischen siebträger plädieren.
     
  4. #4 marco.fantozzi, 21.03.2009
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    marco.fantozzi Mitglied

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    Bin kein Profi, aber hab sehr viel mit denen zu tun, die Rechnung ist da relativ einfach:

    Mit nem halbautomaten lässt sich bei wenig betrieg ganz gut arbeiten, sobald aber etwas mehr los ist, sei es auch nur zu stoßzeiten, ist man mit den Geräten recht schnell unzufrieden.

    Einzigster wirklicher Nachteil einer Automatik ist dass mehr Elektronik drin ist, und die geht nun mal ab und an kaputt.

    Je Unqualifizierter und gestesster das Personal ist, umso besser is eine Elektrik. Sie hat in der Praksis den Vorteil, dass sich der Bediner nicht auf den Kaffee voll konzentrieren kann und in den 20 sekunden die der Espresso nun mal braucht ne Cola einschenken kann.

    Die reinen Spezialisten brauchen natürlich keine Elektrik, schließlich stehen die nur vor der Maschine.


    -> ach so und Vollautomat ist immer noch so eine kiste, die aufs Knöpfendrücken alles tut (nur keinen guten Caffé)
     
  5. #5 caffè olivier, 21.03.2009
    caffè olivier

    caffè olivier Mitglied

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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?


    ja, so ist mir das auch seit 20 Jahren geläufig:
    halbautomat: dosierautomatik
    vollautomat: plastikhaufen von jura, wmf, etc.. ..
     
  6. sumac

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    reden wir alle von dem gleichen?? also Vollautomaten für den gastrobetrieb.. er meint sicher den, wo du den siebträger selbst einspannst, nachdem das kaffeemehl drinnen ist, dann knopfdruck und bezug startet automatisch und hört automatisch auf.. also nicht die VA aus plaste und elaste... oder???
     
  7. #7 Schefzig, 21.03.2009
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    Guckst du hier:

     
  8. #8 caffè olivier, 21.03.2009
    caffè olivier

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    mir ist schon klar wovon barista spricht. wir nennen es nur anders! ;-)
    Er bezeichnet eine Maschine mit Dosierautomatik als Vollautomaten, ich das selbe Gerät als Halbautomaten. Er bezeichnet einen "knöpfchendrückrestmachtmaschine" als "Vollautomaten" (heim), oder "Supervollautomaten" (gastro), ich bezeichne sowohl heim- als auch gastro-"knöpfchendrückrestmachtmaschine" schlicht als Vollautomaten.
    alles klar? :lol:
     
  9. #9 noisy65, 21.03.2009
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    :lol: Profi, eher nicht...aber...während der Bezug für den Espresso läuft bin ich schon am Milchaufschäumen,noch ein kleines Schwätzchen halten, Bezug beenden, Milchkännchen wird auch gerade heiß in meiner Hand....
    aber bei mir tanzt auch nicht gerade der Bär.
    Wenn ich hier nicht alles selber machen würde fände ich eine Maschine mit Dosierautomatik bestimmt auch besser ;-)
    Die Motivation bei Aushilfskräften ist bestimmt etwas geringer...obwohl ich ja doch gerne mal wieder einer hübsche Studentin in die Kunst des Milchaufschäumens einweisen würde:cool:
    uuups, und Tschüß
     
  10. edzard

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    in professioneller Umgebung bevorzuge ich den "vollautomatischen Siebträger" (oder Halbautomaten mit Dosierautomatik...;-)). Zuhause den halbautomatenischen Siebträger...
     
  11. #11 Kai Lässig, 21.03.2009
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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

    Hallo,

    ich bervorzuge immer Halbautomaten. Ich weiß schon, dass Stresssituationen durch eine Dosierautomatik erleichtert werden können, aber auch nur minimal. Was kann ich denn während der 25 Sekunden machen, dass ich ohne Dosierautomatik nicht machen kann und mir tatsächlich einen Vorteil bringt? Grundsätzlich will ich mir dass Baristahandwerk nur erleichtern oder abnehmen lassen, wenn ich auch eine Verbesserung erhalte. Ansonsten will ich mich nicht zu weit entfernen.

    Grüße aus Dresden

    Kai
     
  12. edzard

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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

    Der Barista muss halt gut sein der mit einer Maschine ohne Dosierautomatik klar kommt. Das schafft nicht jede, auch nicht jede gut eingearbeitete Aushilfe... Kommt halt auf die Größe des Ladens und die Menge der Mitarbeiter an. In einem Laden in dem ich alleine stehe würde ich auch ohne Dosierautomatik klar kommen ;-).
     
  13. #13 caffè olivier, 21.03.2009
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    dann bezweifel ich es daß du schon in einem café in dem richtig betrieb ist an einer maschine standest....
     
  14. #14 marco.fantozzi, 21.03.2009
    marco.fantozzi

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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

    in 25 sekunden, in einer Bar wo was geht?

    z.b. Unterteller richten, Cola einschenken, Pils nachschütten, Pilskrawatten ans Glas tun, den nervigen Gast eine Frage beantworten, der hübschen Studentin am Tresen in den Ausschnitt glotzen, dem Gast den Espresso von der anderen Gruppe reichen...

    Hab zwar auch nur Aushilfsweise hinter einer Bar gestanden, aber wenns Brummt ist jede sekunde kostbar, schlicht weil gedult nicht unbedingt eine deutsche Tugend ist.

    es geht nicht mal um die 25 sekunden, kannst auch mal von 30 oder sogar 35 sekunden ausgehen, ein guter espresso darf nach dem er in die heiße Tasse gelangt ist auch 10 sekunden stehen. Während der 25 sekunden espresso ohne automatische Dosirung keine 10 sekunden mehr zeit hat, sonst hast du ne ziemlich übergelaufene suppe in der Tasse.

    mein plädoje (<- ich weiß auch das man das anderst schreibt, blos weis grad nicht wie und zu faul nachzukucken)

    kleine Bar wenig zu tun und immer der selbe da: Halbautomat ohne schnick schnack.
    Superviel geschäft, und einen Mann der nur für die Espressomaschine zuständig ist, dann vieleicht auch noch ohne.

    Alles andere besser mit. Denk mal darüber nach, warum es deutlich mehr Maschinen ohne Automatik gebraucht zu kaufen gibt - vieleicht weil die von automatischen abgelöst werden?
     
  15. #15 Kaffee-Paul, 21.03.2009
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    AW: Frage an die Profis: Gastrosiebträger - Vollautomat oder Halbautomat?

    Hallo,

    nach nun fast 1 Jahr (huch.... wie die Zeit vergeht...:shock:) in meiner Kaffeebar, in der es öfter ziemlich busy ist, würde ich mich zu folgenden Behauptungen hinreissen lassen:

    1) Nur eine vollautomatische ST-Maschine, alles andere ist in einer Kaffeebar, wo auch wirklich mal was los ist (und das will die Betreiberin ja mutmaßlich), völliger Nonsense. Die Einstellarbeiten müssen natürlich stimmen, so daß das Flowmeter immer schön die 25-30 ml in die Tasse bringt (immer mit frischem Kaffeemehl im Sieb messen, da dieses ja Wasser absorbiert!).

    Die Möglichkeit des komplett manuellen Bezuges (also die Halbautomatik) bleibt ja, denn auch eine Maschine mit Volumenautomatik (Vollautomat) hat ja einen manuellen Bezugsknopf ("Pulsante" oder "Continous").

    Die Aufpreise für Volumenautomatik sind minimal- es gibt einfach kein vernünftiges Argument dagegen.


    Dann verwendest Du die falsche Nomenklatur.... :roll:
    René hatte ja sogar noch den Wikipedia-Artikel zitiert. Richtig ist, daß es hier schnell zu Mißverständnissen kommt. Ich sage darum meistens "vollautomatische ST-Maschine" oder "ST-Maschine mit Volumenautomatik".

    25 s sind zu Stoßzeiten eine halbe Ewigkeit. Ich sehe bei mir zu, daß der Caffè möglichst immer 25 s läuft. Daneben müssen die Bezüge auch immer beobachtet werden. Bei übermäßig langen Zeiten und einsetzendem Blonding kann ich auch bei Volumenautomatik jederzeit manuell stoppen. Mit Hilfe der Automatik habe ich aber wesentlich mehr Freiheiten: Bestellungen aufnehmen, kassieren, Milch schäumen, aufräumen, kurzes Schwätzchen,.... - und dann immer daran denken, den Bezug manuell zu stoppen? Das wäre reines Wunschdenken- selbst dann, wenn ein Barista ausschließlich für die Maschine zuständig wäre: denn bei Andrang ist mehr als eine Gruppe belegt. Da verleirt irgendwann der kühlste Kopf den Überblick. Der Alltag sieht dann auch eher so aus, daß man mehrere Stunden hinter der Theke steht (ich als doofer Chef nicht selten 10 Stunden und mehr hintereinander).

    Fazit: Die Qualität wird im Mittel mit Hilfe des automatischen Bezuges immer besser sein (unter genannten Umgebungsparametern). Wenn ich dagegen keine Stoßzeiten habe und nur wenige Bezüge pro Zeiteinheit tätige, dann kann ich das zeitlich auch mit dem manuellen Knopf hinbekommen. Ob das im Schnitt eine schmeckbare Qualitätssteigerung gegenüber dem automatischen Bezug bedeutet, sei mal dahingestellt.


    2) Je mehr Gruppen, desto besser (etwas pauschalisiert)
    Ich dachte mal, daß die Gruppenanzahl nicht gar so entscheidend ist. Nun bin ich froh, daß ich mich für eine 3-gruppige Maschine entschieden habe- gegen eine 4. Gruppe hätte ich nichts einzuwenden!
    Warum?
    Das wird einem schnell klar, wenn man wirklich mal in einer Kaffeebar hinter (!) der Theke gearbeitet hat: Man hat meistens das Problem einer suboptimalen Maschinenauslastung, die Produktionskapazität wird also nicht gut ausgeschöpft. Dies hat seine Ursache im Bestellverhalten der Kunden (ich rede jetzt von einer Kaffeebar des Typs, bei der die Leute direkt an dder Bar bestellen und nicht etwa gesammelte Bestellungen vom Kellner kommen):
    Die Bestellungen laufen meist tropfenweise, sequentiell ein, was den/ die Barista vor ein logistisches Problem stellt, denn im optimalen Fall wird das Doppelsieb genommen- tatsächlich ist es oft das Einersieb. Während nu der Caffè aus dem ersten EIner läuft, kommt die nächste Bestellung. Wenn es nicht ein Doppio bzw. ein Getränk mit Extra-Shot ist oder direkt 2 Getränke bestellt werden, muß das nächste Einer zum Einsatz kommen,... usw.
    Im Alltag stellt dies ein echtes Problem dar.
    Also: Wenn ordentlich Verkehr erwartet wird, dann lieber 4 als 2 Gruppen. Bei Dualboilern kann ich dann auch Gruppen bestimmten Zubereitungen zuordnen (bezüglich Volumenautomatik und Brühtemperatur), so, wie ich es für Espresso und Caffè creme getan habe.

    Gruß

    Paul
     
  16. #16 caffè olivier, 21.03.2009
    caffè olivier

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    bei wikipedia steht ziemlich viel dünnpfiff.... ;-)
     
  17. blu

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    Hallo,

    ein weiteres Argument pro Dosierautomatik: genau definierte / sorgenfreie Leerbezüge.
    Ich kenne keine Dosierautomatikmaschine, die sich nicht auch manuell betreiben lassen würde (das heißt allerdings nicht allzuviel ;-)).
    lg blu
     
  18. #18 Barista, 22.03.2009
    Barista

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    1. Wie wir diese Maschine nennen und ob das Wiki recht hat, ist letztlich egal. Ich habe es jedoch zitiert, damit hier keine Missverständnisse aufkommen (und wie wir der Diskussion entnehmen können, gibt es dazu durchaus Verwirrungen), :)

    2. Gefühlsmäßig werde ich wohl doch einen Vollautomaten empfehlen. Die Bar wird nicht das Zentrum des Geschäfts, sondern soll wohl eher nebenbei laufen. An der Maschine werden auch nicht nur die Betreiber, sondern auch Angestellte arbeiten. Das spriht letztlich alles für einen VA.
    Schade, denn ich hatte hier schon eine schöne Gaggia E91 zu einem ganz guten Preis entdeckt (leider kein VA).
     
  19. #19 Kaffee-Paul, 22.03.2009
    Kaffee-Paul

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    Hallo,

    War aber schon richtig so- so heißen die Dinger nunmal.


    OK, die Randbedingungen, die Du hier aufführst (Bar, die nebenbei läuft), unterscheiden sich von denen, die ich vorausgesetzt habe (es sei denn, es ist mit Stoßzeiten zu rechnen).
    Wenn Du also eine schöne Maschine entdeckt hast, dann gäbe es IMHO unter genannten Bedingungen keinen Grund sie nicht zu nehmen, nur weil sie nicht mit Volumenautomatik ausgestattet ist.
    Daß auch Angestellte daran arbeiten ist kein Gegenargument, da kommt es eher auf andere Sachen an- und angelernt werden müssen sie sowieso. An Deiner Stelle würde ich daher erstmal aus Preis-Nutzen-Erwägungen die Gaggia nehmen; Aufrüsten kann man dann immer noch.


    Gruß

    Paul
     
  20. #20 koffeinschock, 23.03.2009
    koffeinschock

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    so ein mist entsteht halt, wenn man die italienischen begriffe ins deutsche übersetzt, ohne groß nachzudenken :mrgreen: deswegen haben die amis ja auch 'portafilters'
    ->portafiltro / st
    ->semiautomatica / handsteuerung
    ->automatica / dosierautomatik
    ->superautomatica / va
     
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