Geschmacksvergleich 3 mühlen - Demoka 203 - obel 1400 - rossi mc

Diskutiere Geschmacksvergleich 3 mühlen - Demoka 203 - obel 1400 - rossi mc im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Heut nachmittag hatte ich bei einem Freund die Gelegenheit zu einem nicht ganz alltäglichen Vergleich. 3 Mühlen in 3 unterschiedlichen...

  1. #1 nobbi-4711, 12.05.2005
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    Heut nachmittag hatte ich bei einem Freund die Gelegenheit zu einem nicht ganz alltäglichen Vergleich. 3 Mühlen in 3 unterschiedlichen Preiskategorien:

    Demoka 203: Der Board-Klassiker. Quadratisch, praktisch, gut. 50er Scheibenmahlwerk, 600 U/min, etwas hemdsärmelige Verarbeitung. Output etwa 4kg/Std. NP 150 bis 230€.

    Obel NR1400: Profigerät, das seit wohl 20 Jahren gebaut wird und unter unzähligen Markennamen auf dem Markt erschienen ist (unter anderem WMF und Heinkel). Bombensolide mit 64er Scheibenmahlwerk und 1400 U/min. Output ca 13kg/Std. NP 450 bis 600€

    Rossi MC: Ein 20kg schwerer Kegelbolide. Läuft an 380V (gibt's auch in 220V-Ausführung) und ruckt bei jedem Einschalten um mindestens einen cm auf der Tischplatte herum. Ein absolutes Monster mit 68er Kegelmahlwerk und 420 U/min. Output satte 18kg/Std. NP ca 1000 bis 1200€

    Soviel zur grauen Theorie :).

    Die Preisfrage hiess: Können wir Unterschiede zwischen den verschiedenen Mühlen erschmecken? Und wenn ja, wie sehen diese Unterschiede aus?

    Der Rest des Versuchsaufbaus bestand in einer Carimali UNO mit bodenlosem Siebträger und einem Kilo Corsini Caffe, den ich neulich irgendwo in Hannover mitgenommen hab. MHD 2/07.

    Das Ganze lief immer nach dem gleichen Schema ab: mahlen, tampen, ca 50ml Wasser aus der Carimali ablassen, einspannen und in die vorgeheizte Espressotasse brühen.

    Eines gleich: Der "Test" soll keine wissenschaftlich stichhaltige Doktorarbeit werden, von daher haben wir uns einfach mal bemüht, anständige Shots rauszukriegen. Mit der Stoppuhr und dem geeichten Schnapsglas danebenzustehen, hatten wir beide keine Lust. Tendenzen waren auch so zu erkennen.

    Insgessamt dürften wir so 10 Espressi und 5 Cappus gemacht haben (das ist jetzt nur das, was wir auch wirklich verkostet haben, die Fehlschüsse sind nicht mit eingerechnet). Ausgetrunken haben wir das natürlich nicht alles :p .

    Was den Espresso betrifft, entspricht das Ergebnis in etwa den Erwartungen. Erst Demoka, dann Obel, dann Rossi. Je teurer die Mühle, desto lockerer, gelöster und weniger bitter wird der Geschmack des Espresso. Er gewinnt an Volumen und Weichheit. Feine Nuancen kommen besser heraus.

    Das korrespondiert mit der Beobachtung des Brühvorgangs: je teurer die Mühle, desto gleichmäßiger fließt der Espresso. Am zickigsten ist da die Demoka. Der Kaffeepuck lässt sich zwar schön ausschlagen, aber sie ist am schwierigsten einzustellen. Es war mehrmals der Fall, dass der Strahl anfing zu laufen, dann fast abbrach, um schließlich zu schnell zu laufen. Der Puck zeigte dabei allerdings keine Löcher o.ä.. Schwierige Gratwanderung. Beim anderen Ende, der Rossi, war es einfach: Selbst wenn das Pulver viel zu fein war -> sobald es lief, lief es wie im Bilderbuch. Die Obel hat bei zu feinem Pulver ein ganz eigenes Verhalten: erst kommt nix, bis der Wasserdruck sich ein Loch ins Pulver gebohrt hat. Dann läufts schnell und relativ wässrig. Davon keine Spur bei der Rossi. Der Puck wird nicht durchbohrt und bleibt, einmal durchfeuchtet, immer gleich durchlässig.

    Ein probeweise herangezogener zweiter Espresso (Crema & Aroma von der Rösterei mirella) bestätigte das Corsini-Ergebnis. Dieser Caffe wurde übrigens immer besser, je länger er lief; ein klarer Fall für die Rossi.

    Hat das ganze vielleicht mit den ominösen Staubanteilen im Kaffeemehl oder der Zusammensetzung des Mehls zu tun? Tja...ein Elektronenmikroskop hatten wir leider nicht zur Hand :).

    Beim Cappu haben wir die Demoka dann mal außen vor gelassen, der Koffeinpegel war schon hoch genug....Hier ein anderes Bild: der Cappu aus der Obel schmeckte deutlich kräftiger und schokoladiger als aus der Rossi. Merkwürdig, was? Der Rossi-Cappu war schon fast zu weich, der Unterschied deutlich größer und nachvollziehbarer als beim reinen Espresso. Meine eigene Theorie dazu: Irgendwie scheint das Mehr an "Bitterstoffen", das die Obel erzeugt, mit der Milch eine positive Verbindung einzugehen. Ein ähnliches Geschmackserlebnis hatte ich mal in einer Espressobar, in der der Espresso etwas zu bitter war, der Cappu dafür nachgerade excellent.

    Tja, was ist jetzt das Ergebnis des durchtrunkenen Nachmittags (und der wahrscheinlich schlaflosen heutigen Nacht :D )?

    - Die Demoka liefert gute Qualität, mit ihr kann man schon glücklich werden. Steigerungen sind teuer erkauft und vor allem beim Espresso nachvollziehbar.

    - Die Obel ist ein stabiler Panzer, den man wohl noch den Enkeln weitervererben kann

    - Die Rossi bietet vor allem dem Espressotrinker den höchsten Genuss, der aber auch fürstlich entlohnt sein will. Außerdem ist eine Höhe von deutlich über 60cm nicht mehr wirklich küchenfreundlich.

    Vielleicht sollte ich mir 2 Mühlen zulegen. Die Obel für Cappu und die Rossi für Espresso....

    Greetings \\//

    Marcus

    PS: ein kombiniertes Kegel/Scheiben-Mahlwerk a la San Marco hatten wir leider nicht zur Hand. Aber was nicht ist...
     
  2. Stefan

    Stefan Mitglied

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    [quote:post_uid0]ein kombiniertes Kegel/Scheiben-Mahlwerk a la San Marco[/quote:post_uid0]

    Nanu? Ich kenne sowohl die SM90A als auch die FK, SM91 und 96...aber ein solches Mahlwerk ist mir da nie in die Finger gefallen...klär mich mal auf... :;):


    Gruß
    Stefan
     
  3. #3 nobbi-4711, 12.05.2005
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    Die MK hat ein 3-teiliges Mahlwerk, da sitzt in der Mitte ein Kegel. Der ist wohl so ne Art Vorbrecher, wenn ich's richtig verstanden hab. Ein paar andere habens wohl auch noch (angeblich Cimbali Max).

    Greetings \\//

    Marcus
     
  4. Hermo

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    Hallo Marcus,
    was mir zu dem Vergleich jetzt mal eingefallen ist: War denn der Zustand der Mahlscheiben auch bei allen Mühlen einigermaßen gleich? ??? Das könnte ja auch noch ein bissi was ausmachen.

    Gruß, Hermann
     
  5. #5 nobbi-4711, 12.05.2005
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    Die Demoka und die Obel hatten neuwertige Mahlscheiben. Die Rossi war beim Kauf schon gebraucht; die Mahl"scheiben" sahen allerdings gut aus, der Vorbesitzer hatte sie angeblich kurz vor dem Verkauf gewechselt. Offensichtlich schadhaft waren sie jedenfalls nicht.

    Greetings \\//

    Marcus
     
  6. mikk

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    Hi,
    schöner Bericht - danke
    (auch daß Ihr auf die Stoppuhr etc. verzichtet habt)
    ;-)
    mikk
     
  7. #7 principeazzurro, 15.05.2005
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    hallo markus!

    gratulation zu diesen beiträgen.
    was du da schreibst entspricht meinen beobachtungen.

    hochachtung
    P.
     
  8. #8 nobbi-4711, 23.05.2005
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    Hier mal eine kleine Erweiterung des Test-Szenarios:

    Einige Tage später haben wir mal eine „Doppelmahlung“ ausprobiert. Den Gedanken haben einige alte Diskussionen im Board und bei coffeegeek ausgelöst. Dabei wird eine Mühle als „Bohnenbrecher“ eingesetzt, um die Bohnen zu einem groben Granulat zu zerkleinern, bei dem durchaus noch Bohnenstückchen erkennbar sind. Dieses Granulat wird in einer zweiten Mühle auf den gewohnten Mahlgrad feingemahlen.

    Gedanklicher Hintergrund: Wenn eine Mühle die ganze Arbeit alleine machen muß, wird das Mahlwerk bei jeder Bohne, die zerbrochen wird, an der entsprechenden Stelle ein kleines Stück auseinandergedrückt, bevor die Bohne zerbricht. Da das Mahlwerk kreisförmig ist, wird es im selben Moment an der ggü-liegenden Stelle ein bißchen zusammengedrückt. Es kippt also. Resultat: eine unsaubere Mahlung mit verschiedenen Abständen der Mahlscheiben zueinander.

    Das mag sich jetzt ein bisserl kniefieselig anhören so nach dem Motto „da hört wieder einer das Gras wachsen“, aber ich gebe zu bedenken: Die Mahlscheiben einer Obel verstellen sich (lt einer Messung von Hermo) pro Klick um 0,02mm (!) in der Höhe. Und das sind mehrere Sekunden in der Laufzeit. Da dürften sich selbst tausendstel mm, um die sich das Mahlwerk während des „Brechvorgangs“ verstellt/verkantet (und das nicht mal gleichartig über die gesamte Mahlscheibe hinweg), meßbar auf das Ergebnis auswirken.

    Da die Rossi die einzige der drei Mühlen ist, die sich problemlos um mehrere Umdrehungen gröber stellen läßt, ohne irgendwelche Blockadeschrauben entfernen zu müssen, kam ihr die Aufgabe des Bohnenbrechers zu. Das Granulat wurde dann in die Obel gefüllt.

    Geschmackliches Ergebnis: wow!
    Der festgestellte Unterschied zwischen Rossi alleine und Doppelmahlung ist größer als der Unterschied zwischen Obel alleine und Rossi alleine. Würde ich einen Wein verkosten, würde ich den Geschmack als „reintöniger“ bezeichnen => die Eigenheiten der verwendeten Bohnensorten kamen besser heraus. So wurde die jasminig-blumige Säure der vorherrschenden Arabica-Sorte im mirella- Espresso nicht mehr „verwischt“, sondern war ganz klar und deutlich wahrnehmbar. Genauso ging es mit dem Corsini. Bitterstoffe immer weniger, Geschmack mit mehr „Konturen“ und feiner schmeckbaren Nuancen. Ein lockerer, völlig unangestrengter und differenzierter Geschmack, wie ich ihn bei manchen alten Rums, Cognacs, sehr hochwertigen Weinen oder auch Schokolade (Cluizel, Domori) kennengelernt habe.

    Eine nachteilige Beeinflussung des Geschmacks durch die Doppelmahlung konnten wir nicht feststellen. Da die Bohnen beim ersten Mahlvorgang nur grob gebrochen werden, dürfte der Verlust an Geschmacksstoffen gering ausfallen; das Granulat riecht jedenfalls bei weitem nicht so stark wie das maschinenfertige Pulver. Auch die Hitzeabgabe des Bohnenbrecher-Mahlwerks dürfte nicht so groß sein wie bei einer „normalen“ Mahlung; der Abstand der Scheiben ist sehr groß, die Bohnen werden dadurch schneller gemahlen und haben kürzeren Kontakt zu den Mahlscheiben => weniger Aufheizen. Natürlich dürfte hier auch die geringe Drehzahl der Rossi (420 U/min) eine Rolle spielen.

    Nachteile:
    - Es sind 2 Mühlen erforderlich oder mal mindestens eine, die sich einfach sehr weit verstellen läßt.
    - Das Granulat rutscht nicht so einfach in die zweite Mühle wie ganze Bohnen. Es bleibt immer einiges im Bohnenbehälter oder oben auf dem Mahlwerk liegen.
    - Der Cappuccino schmeckt (schon beinahe erwartungsgemäß) noch weicher, um nicht zu sagen lascher. Aber dafür könnte man ja die zweite Mühle wieder mit ganzen Bohnen befüllen...

    Wie war das mit dem Trend zur Zweit-und Drittmühle? Wie wär's noch zusätzlich mit einem "breaking grinder"? :D

    Greetings \\//

    Marcus
     
  9. afx

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    [color=#000080:post_uid0]Cooles Experiment!!!

    Es gab von DRM mal ne Doppelmühle die zuerst mit nem konischen Mahlwerk die Bohnen gebrochen hat und dann das Feinmahlen mit ner Scheibe gemacht hat (das is die Mühle die Schomer verwendet hat). Die Versablab Mühle nutzt auch diese Mahlscheiben.
    Nachdem DRM vom Markt verschwunden ist, weiss ich nicht was mit dem Konzept passiert ist. Die meisten Cimbali Mühlen waren auch DRM Designs soweit ich das verstanden habe, vielleicht hat Cimbali ja DRM gekauft, aber meines Wissens nach hat keinem aktuelle Cimbali Mühle ein Doppelmahlwerk.

    cheers
    afx
     
  10. #10 principeazzurro, 24.05.2005
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    wer erzeugt die rossi mühle?

    ciao P.
     
  11. #11 nobbi-4711, 24.05.2005
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    Ich denke, Rossi stellt selbst her. Dafür spricht, dass die Mühlen als Brasilia, Nuova Simonelli etc auf dem Markt sind, aber bei großen Ersatzteilhändlern eigentlich immer unter Rossi gelistet werden. Außerdem hat Rossi (wie Obel) keine Internetpräsenz (zumindest keine, die ich finden könnte :( ).

    Greetings \\//

    Marcus
     
  12. mo_111

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    [quote:post_uid0="nobbi-4711"]Außerdem hat Rossi (wie Obel) keine Internetpräsenz (zumindest keine, die ich finden könnte :( ).

    Greetings \\//

    Marcus[/quote:post_uid0]
    guckst Du hier:

    http://www.brasilia.it/rossi/home.htm

    Viele Grüsse

    mo_111
     
  13. #13 principeazzurro, 29.05.2005
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    danke!

    hab mit cimbali S 6 mühle und dann mit der conik mühle
    jamaic blue mountain probiert.
    mit der conik war der espresso besser und blumiger.

    aber ich kann euch sagen.mir gehts nicht besser als euch.

    es ist ein täglicher kampf mit der qualität. manchmal zum
    verzweifeln, dann wieder super,wenn der kaffee gelobt wird.
    bei uns in österreich kommt noch dazu , dass wir ja auch
    den melange haben. das ist wieder eine andere geschichte.
    ciao P.
     
  14. #14 principeazzurro, 29.05.2005
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    hab grad von dinzler rosenheim erfahren , dass es eine grosse cunhill mühle gibt. sie wird in spanien erzeugt. es soll eine kombinierte mühle sein, (konisch und flache mahlscheibe).

    vielleicht spricht jemand von uns spanisch und könnte im internet nachschauen.ich möchte wissen wer sie in deutschland oder österreich vertritt.
    ciao P.
     
  15. #15 Gaggia_User, 29.05.2005
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    Rossi vielleicht??
    die sind zur Abwechslung mal der Hersteller und nicht Vertrieb
     
  16. #16 Joe-die-Hyäne, 29.04.2010
    Joe-die-Hyäne

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    @Marcus
    hallo Marcus, würdest du dein Testresumee von vor 5 Jahren mit deinem heutigen Erfahrungsstand so nochmal unterschreiben? Oder würdest du die damaligen Vergleichsergebnisse anders bewerten, bzw würdest du die Rossi MC heute anders einstufen?

    Warum ich frage, bei mir steht jetzt auch eine MC und ich glaube, ich muss meine Geschmackssensorik neu eichen, bzw sämtliche Kaffees neu erschmecken. Der Unterschied zu einem Flachscheibler ist schon enorm, hätte ich so nicht erwartet. Wobei sich mein erster Eindruck mit deinen Ergebnissen deckt. Neues Problem auch, sämtliche Eigenröstungen müssen neu erschmeckt u. eingeordnet werden... eine neverending story.

    Gruß
    Ludger
     
  17. Netzer

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  18. #18 Joe-die-Hyäne, 29.04.2010
    Joe-die-Hyäne

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    Hast du den ganzen Fred gelesen?
     
  19. Netzer

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    Vielen Dank!
     
  20. #20 nobbi-4711, 05.12.2010
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    @Joe:

    Hab die Frage jetzt nur durch Zufall gesehen (und um einiges zu spät...).

    Antwort: schwierig. Ich müsste das Ganze nochmal wiederholen.

    Ich hab den Eindruck, dass sich die damals beschriebenen Unterschiede umso stärker bemerkbar machten, je schlimmer der Kaffee war. Schlimmer im Sinne von zu dunkel geröstet, Barbomber etc....mittlerweile bevorzuge ich dann doch die recht feinsinnigen Arabica-lastigen Dinger, nicht zu dunkel geröstet. Da kommts mir so vor, als wären die Unterschiede kleiner. Kann mich aber auch täuschen...

    Die beschriebenen Mühlen stehen mir heute nicht mehr zur Verfügung, ich müsste mir andere zusammenholen und mich mal 3 Tage einschliessen. Heut weiss ich auch, dass es noch sehr viel mehr Variablen gibt, die den Geschmack beeinflussen, und dass man auf manche gut, auf andere fast gar nicht reagieren kann. Ich würde also wohl sehr viel mehr an der Maschine verstellen als damals, und letztenendes mehr als eine Woche (und 2kg Kaffee) brauchen. Und hätte dann evtl immer noch kein schlussendliches Ergebnis.

    Was allerdings wohl unverändert wäre, wäre die Sache, dass die MC einfach kaum zum Channeln neigte, der Caffe war einfach gut, auch wenn die Uno damals erstmal 10sec pressen musste. Die Casadio GC98 (210 U/min) war da auch noch ne nette Nr, aber die hab ich nie in so einen Vergleich geschoben.

    Greetings \\//

    Marcus
     
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