Gesellschaftlicher Wandel - Mit was sich Soziologen heute beschäftigen (müssen)

Diskutiere Gesellschaftlicher Wandel - Mit was sich Soziologen heute beschäftigen (müssen) im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Auf diesen Artikel bin ich im Rahmen meiner wissenschaftlichen Seminararbeit gestoßen, vielleicht ganz interessant für die Community:...

  1. #1 Bob de Cafea, 13.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2014
    Bob de Cafea

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    Auf diesen Artikel bin ich im Rahmen meiner wissenschaftlichen Seminararbeit gestoßen, vielleicht ganz interessant für die Community:

    http://www.computerbase.de/2014-09/gespraechskultur-im-netz-der-krieg-gegen-trolle/

    (Dieser Artikel dient nur zur sachlichen Info und spiegelt keinesfalls irgendeine persönliche Meinung des TE's dar :D)

    Vielleicht kennt ihr ja noch gesellschaftliche Phänomene zu denen ihr etwas posten wollt?

    - ich bitte euch die Meinungen der anderen zu tolerieren
    - bitte immer sachlich bleiben und nicht persönlich werden
    - bitte keine Verallgemeinerungen oder Diskriminierungen
    - es soll keiner von einer anderen Meinung überzeugt werden
    --> so wirds ne schöne Diskussion :)
     
  2. #2 Iskanda, 13.09.2014
    Iskanda

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    In Kontext des KN ? Dann Nespresso. Es hat scheinbar der Glaube um sich gegriffen, dass man Lebenstil verpackt in kleinen Näpfen kaufen kann. Insgesamt steht das 'Zeug' für mich nach dem generell notorischen Hunger nach Genuss und Besonderheit, den sich viele Firmen zu Nutze machen und fördern (oder gar erst wecken). Diese Lifestyle-Produkte bieten jedoch nur eine Oberflächlichkeit, die in meiner Wahrnehmung nicht zur Sättigung und Zufriedenheit führt. Es führt eher zum Gegenteil und das was eigentlich gesucht wird, wird dadurch unsichtbar, obwohl es so naheliegend und erreichbar ist.
     
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  3. #3 Bob de Cafea, 13.09.2014
    Bob de Cafea

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    Da gebe ich dir Recht, da denke ich im Wesentlichen genauso.

    Zufriedenheit ist das Wort, dass ich in diesem Kontext aufgreifen möchte. Ich denke auch, dass der Mensch nach Zufriedenheit strebt. Was die Menschen jedoch vergessen ist, dass sie Zufriedenheit für sich selbst definieren und umsetzen können. Dieser ursprüngliche Prozess wird aber immer mehr durch Marketing und selbst durch die Gesellschaft beeinflusst. Das Resultat, welches durchaus gewollt ist, ist das immer weniger Menschen heute zufrieden sind, obwohl sie es sein könnten. Zufrieden sein heißt meiner Meinung nach "leben" zu können und nicht diesem ständigen Streben nach mehr und dem damit verbundenen Stress ausgesetzt zu sein. Wann ist der Mensch also "zufrieden"?

    Ich denke man sollte sich Ziele setzen: kurzfristige, mittelfristige und langfristige. Diese sollten spezifisch, messbar, realistisch und terminiert und vor allem individuell sein. Aufschreiben dieser Ziele und an einem Ort aufbewahren an dem man ihnen öfter mal über den Weg läuft, sind zielführende Maßnahmen. Wenn man eines dieser Ziele erreicht sollte man sich dessen bewusst sein und auch aktiv darüber freuen können. Rückschläge auf dem Weg zum Erreichen dieser Ziele sollte man nicht als solchen wahrnehmen sondern als Chance für eine Veränderung oder einen Neubeginn. Mir ist durchaus bewusst, dass es sich hierbei in mancher Augen um eine sehr abgedroschene Phrase handelt aber ich habe diesen Weg für mich als den Richtigen gewählt und es funktioniert, bis jetzt. :rolleyes:

    Die Wirtschaft nennt dieses Auslösen von Unzufriedenheit im Übrigen "wecken oder erkennen von Bedarf":D

    @Iskanda Danke erst mal; genauso meinte ich das mit den gesellschaftlichen Phänomen. Es dürfen durchaus auch Beobachtungen außerhalb des KN sein die hier gepostet und dann diskutiert werden können.
     
  4. #4 Iskanda, 13.09.2014
    Iskanda

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    Genau, es ist eine Frage der Zufriedenheit und damit wie ich meine Umwelt bewerte. Die Gefahr ist groß, dass man versucht mit 'Materie' den (angenommenen) freien Raum zu füllen.
     
  5. #5 Bob de Cafea, 13.09.2014
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    Genau das ist das Problem man bekommt vorgegauckelt, dass man nur ein guter Bestandteil der Gesellschaft ist, wenn man bestimmte Dinge "besitzt" oder bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legt.

    Das "Besitzen" erfordert meist Kapital. Wenn man kein Kapital hat, der Wunsch nach dem "besitzen" aber so stark ist, wird man frustriert. Dieser Frust sorgt für Unzufriedenheit und führt dazu, dass die Menschen z.B.

    - arbeiten bis sie tot umfallen und dabei vergaßen zu leben
    - ihre innersten Werte verraten und Dinge tun auf die sie keine Lust haben
    - Menschen folgen die sie nicht mögen
    - Meinungen akzeptieren die gegen ihre Einstellungen und Werte verstoßen
    - etc.

    Diesen Zustand der Unzufriedenheit mache ich kausal aber nicht nur von materiellen Dingen abhängig sondern auch von Situationen der sozialen Verpflichtung. Denn sind wir mal ehrlich, hat ein verheirateter Mensch mit Kindern mehr soziale Verantwortung als jemand der alleine seinen Lebensunterhalt bestreitet. Damit will ich ausdrücken, dass Handeln wider die eigenen Werte und Einstellungen nicht nur von Materiellem abhängt.
     
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  6. #6 Iskanda, 13.09.2014
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    Das Handeln wider die Werte ist doch aber nicht das Problem. Kein Mensch kann stets nach seinen eigenen Werten leben. Das ist am Ende Egoismus und man muss auch die eigenen Werte überdenken und revidieren. Und man muss auch Dinge tun, zu denen man keine Lust. Ziemlich oft.
    Wogegen ich mich zunehmed sträube ist die Simulation von Zufriedenheit über den Besitz von Dingen, die 'wertvolle' Attribute haben. Das iPhone, den BMW, ....und dass daraus die Manie wird 'ich leiste mir jetzt mal das Allerallerbeste'. Ich beklage nicht, dass es Leute gibt, die so leben. Jeder wie es ihm lieb ist. Zu beklagen sind Menschen, die es sich nicht leisten können, aber sich durch die gesellschaftliche Ausrichtung gedrängt fühlen und mitmachen müssen und so in's Unglück stürzen.
     
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  7. #7 Bob de Cafea, 13.09.2014
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    Du hast Recht, ich hätte den Begriff "Werte" aus meiner Sicht näher definieren müssen. Es ist durchaus richtig, dass das Verfolgen aller Werte zu Egoismus führt. Mit Werte meinte ich so etwas wie "Grundprinzipien". Gegen diese "Grundprinzipien", also das was den Mensch als individuellen Charakter definiert, dagegen wird verstoßen und das ist genau das was du angesprochen hast.

    Ein kleines konstruiertes Beispiel zur Verdeutlichung:
    - Prominente die vehement sich gegen Schönheits-OP sträuben und diese verurteilen und im Nachhinein sich doch unter das Messer gelegt haben.
     
  8. lumi

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    Sehe ich eigentlich nicht so, jedenfalls nicht ausschließlich.
    Nespresso, so beobachte ich zumindest in der erreichbaren Umgebung, wird genutzt für das schnelle starke Kaffeegetränk, das Espresso genannt wird, weil "keine Zeit" oder "kein Platz" für einen Siebträger vorhanden ist. Durch die Lieferung von Portionsgrößen per Post (mit einem übersichtlichen Sortenangebot) muss man nicht mal mehr in einen Laden, zu entfällt auch das Abmessen von Kaffeemengen. Separat Wasser kochen ist auch nicht mehr nötig, nur noch den Behälter füllen und Gerät anschalten. Es nimmt außerdem wenig Platz weg und ist weniger "Maschine" als ein Vollautomat. Das die Einzelteile noch ganz hübsch aussehen, ist Bonus.
     
  9. #9 Bob de Cafea, 13.09.2014
    Bob de Cafea

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    Absolut sind nur Zahlen, nichts das hier gepostet wird ist absolut oder ausschließlich. Es gibt immer mehr Dimensionen aus denen ein Thema betrachtet werden kann.

    Deine Meinung @lumi zählt genauso wie die eines jeden Anderen und wird respektiert. Die Vorzüge die du ansprichst beziehen sich meiner Meinung nach auf das System Kapselkaffee im Allgemeinen und nicht speziell auf Nespresso. Nespresso hat es eben mit aggressiven Marketing geschafft sich in den Köpfen der Consumer als die "hippe Lifestylelösung" zu manifestieren obwohl es vielleicht auch günstigere, nachhaltigere und genauso, geschmackvolle Lösungen gibt. (Achtung: Wieder nur meine Meinung und evtl. keine Tatsache)

    Für den einen taugt das Konzept Nespresso, für den anderen nicht. Bewertungen finden hier nicht statt. Auch wird keiner von der Meinung eines anderen Überzeugt.
     
  10. #10 Iskanda, 13.09.2014
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    Ich habe letzten Oktober in Italien das Vergnügen gehabt im Hotel Nespresso (oder was Vergleichbares) zu bekommen. Es war nicht so, dass man es ausspucken wollte. Ich schließe mich aber der Meinung von Bob an, denn hier wird eine (passable) Simulation an die Stelle des Originals verschoben. Es wird durch die Werbung mit Attributen versehen, die es nicht von seiner Herkunft nicht haben kann, weil 'die Gesellschaft' das toleriert, akzeptiert oder gar willkommen heisst.
    Das folgende mag noch ein Einzelfall sein: 2012 haben wir in einer ersten Bar solch einen Kapsel-Espresso bekommen. Wir waren x Mal in der Bar und eines Tages war die 'doofe' 2gruppige weg und der Besitzer hat uns wirklich ganz stolz seine neue Errungenschaft gezeigt. Er war der Überzeugung nun was noch besseres an seine Kunden zu liefern.

    Das ist nicht per se schlecht. Es ist eine Strömung und der Hersteller hat die Strömung erkannt und genutzt. Deswegen habe ich es genannt.
     
  11. #11 Bonsai-Brummi, 13.09.2014
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    Wenn Leute polemisch bis beleidigend (neulich war in einem anderen Thread von "glücklichen Abfallgenießern" die Rede) gegen "die Lebensmittelindustrie" im allgemeinen, Nestlé im besonderen und Nespresso im ganz speziellen zu Felde ziehen ist das auch nix anderes als "aggressives Marketing" - nur halt für eine Weltanschauung statt für ein greifbares Produkt: Ob der Adressat solchen "Marketings" etwas kaufen, tun oder lassen soll ist wirklich kein elementarer Unterschied :cool:

    Und ja, natürlich ist das nur meine Meinung :)
     
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  12. #12 Iskanda, 13.09.2014
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    Es geht nicht um Nespresso im Speziellen. Es geht um ein 'gesellschaftliches Phänomen' auf dessen Boden sowas wächst. Das Für und Wieder sollte ja nicht diskutiert werden (auch wenn Lumi's Kommentar scheinbar diese Richtung nimmt). Dementsprechend gibt es doch auch keinen Feldzug.
    Ich hätgte auch ein anderes Produkt nennen können, aber Kapselespresso passt halt zum KN.
     
  13. #13 Bonsai-Brummi, 13.09.2014
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    Seltsam eigentlich: Von Leuten, die mir irgendein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen wollen, hab ich so was kaum jemals* gehört oder gelesen, noch nicht mal sinngemäß. Die sind freilich auch im eigenen Interesse gut beraten, potentielle Kunden nicht dauerhaft zu verprellen :rolleyes:

    * ein bayrischer Biogemüsebauer musste sich's mal geben, einem potentiellen Kunden eine Diskussion über seine (jenes Kunden!) Ernährung aufzwingen zu wollen, in deren Verlauf dann so unschöne Worte wie "Leichenfresser" gefallen sind - dann fielen die Tomaten zu Boden und der Kunde blieb ein potentieller :cool:
     
  14. #14 Bob de Cafea, 13.09.2014
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    Wie gesagt, hier sollen keine Produkte im Speziellen verunglimpft oder irgendwelche Meinungen umbebildet werden. Es geht darum wie es @Iskanda schon richtig erfasst hat. Hier soll eine sachliche Diskussion über gesellschaftliche Phänomen stattfinden .

    In dem Satz sollte ausgedrückt werden, dass es äußere unbemerkte Einflüsse auf den Menschen gibt die ihn zu einem bestimmten Handeln veranlassen. Wobei es hierbei unerheblich ist, ob das Handeln bewusst oder unbewusst ist. Ich bin der Meinung das es immer fremdbestimmte Faktoren gibt, die uns zum Handeln veranlassen oder beeinflussen.
     
  15. #15 Sebastiano, 13.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2014
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    Ein interessantes Thema und ein bemerkenswerter Thread hier…

    Mein Gedanke dazu ist der folgende:

    Nicht, weil die Errungenschaften der Technik oder der Konsum von Nutz- und Luxusgütern schlecht wären, sondern weil die äussere Realität von allen Krämern dieser Welt, die am Massenkonsum interessiert sind, zum vergoldeten Leitbild des Glücks erklärt wird, und damit die innere Realität, das echte Ideal, das wirklich erlebte, persönliche Glück auf vorgefertigte, kaufbare Produkte projiziert werden soll, wird dieses individuelle Glück und das eigene, bewusste Erleben in den Hintergrund gedrängt.

    Denn mit dem echten Ideal, dem echten Glück, das immer nur unser eigenes, ganz persönliches inneres Gleichgewicht und unsere Selbstverwirklichung sein kann, ist eben kein Geschäft zu machen. Das echte, persönliche Glück ist nämlich eine sehr individuelle Einzelanfertigung eines jeden selbst.

    Und genau das ist der Industrie, die eben am Massenkonsum interessiert ist, ein Dorn im Auge. Was wäre, wenn sich der aufgeklärte Bürger viele Dinge selber machen würde? Das fängt durchaus bereits beim handgemachten Siebträger-Espresso versus Vollautomat oder Kapsel an, und das setzt sich beim gemeinsamen Zubereiten eines leckeren Mahls mit Freunden fort. So etwas ist geeignet ein gewisses freies Denken zu fördern und mit kritischem Bewusstsein die Dinge zu hinterfragen, die uns von vielen gleichgeschalteten, von Anzeigenkunden abhängigen und mit Interessenverbänden verbundenen Medien vermittelt werden.

    Und in der gesamten Diskussionskultur sollte es natürlich nicht um das vermeintliche ‘aufdrücken’ einer Meinung gehen. Auch in den kontroversesten Diskussionen sollte es stets um einen offenen Meinungsaustausch gehen. Aber eben mit einer eigenen, bewussten, nicht fremdgesteuerten (siehe oben), sondern mit kritischer Vernunft gebildeten Meinung.

    Falls jemand in einem solchen Appell an die eigene Autonomie ein ‘Aufdrücken’ einer Fremdmeinung versteht - und andererseits die, zugegeben perfekten, sehr subtilen Mechanismen der gezielten Meinungsbeeinflussung derjenigen, die uns etwas 'verkaufen' wollen nicht erkennt, ja sogar leugnet - was soll man dazu noch sagen. Weitergedacht besteht durchaus die Gefahr, das so etwas quasi zu einer 'Diktatur der Angepassten', unreflektierten Menschen führt. Weil - es sind derer nicht gerade wenige…

    Interessierte Grüße
    Sebastiano
     
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  16. #16 Bob de Cafea, 13.09.2014
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    Sehr schöner Post, so habe ich mir das vorgestellt! :)

    Ich stimme deiner Meinung zu. Ich denke, dass die Gesellschaft sich langsam zur Entschleunigung des Alltags hinbewegt und das "Bewusste" immer mehr in den Vordergrund gerät. Begünstigt wird dieser Umstand durch den Wechsel vieler Märkte vom Verkäufer- zum Käufermarkt.

    Jedoch schläft die "andere Seite" auch nicht und es drängen immer mehr Siegel (z.B. Rainforest Alliance, Fairtrade) auf dem Markt, um dem Consumer ein "gutes Gefühl" bei dem Kauf seiner Ware zu vermitteln. So wird dieses "Bewusste" wieder zum Instrument von Strömungen, bei welchen "wirtschaften" wieder im Vordergrund steht. Auch hier ist es wichtig zu hinterfragen und sich zu informieren für was diese Labels eigentlich stehen.

    Interessant zu diesem Thema:

    http://www.kaffee-netz.de/threads/cafe-costa-rica.84629/#post-1001058
     
  17. #17 carkoch, 13.09.2014
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    Ohne inhaltlich auf den Artikel eingehen zu wollen, ist m.E. immer noch Giovanni di Lorenzo Chefredakteur der Zeit:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_di_Lorenzo

    Und nicht der im verlinkten Artikel als solcher angegebene Herr Jochen Wegner. Besonders wissenschaftlich erscheint mit das nicht.

    Aber da Wort und Schrift bekanntlich sehr geduldig sind, ach, ich lass es lieber - mir doch egal.
     
  18. #18 carkoch, 14.09.2014
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    Ach, und warum benennt der verlinkte Artikel - dem Anschein und wider Deinem Geschreibsel ja offensichtlich eine doch nicht geprüfte Quelle - den zitierten Herren Wegner dann nicht auch korrekt als den Chefreadkteuer der "Zeit-online", sondern pauschal als Chefredakteur der Zeit. Sorry, so blöd und dummdreist kann man doch nun wiklich nicht sein.

    Unabhängig davon brauch ich auch kein Wikipedia um zu wissen wer der ChefRed. der Zeit ist, nur wenn ich hier schreibe wie oft mir di Lorenzo in HH mir vor die Füsse gelaufen, oder meiner Frau Blicke hintergergeworfen hat, interessiert das nicht. Daher finde ich den link zu Wikipedia im allgemeinen schon eher allgemein als hilfreich.

    Have Fun.
     
  19. #19 carkoch, 14.09.2014
    carkoch

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    Ja nee, schon klar.

    Mir ist meist langweilig dabei, jemanden mit seinen eigenen Worten zu schlagen.
    Geht mir hier gerade nicht anders.
     
    andruscha gefällt das.
  20. #20 carkoch, 14.09.2014
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    Ich wüsste nun wirklich nicht was ich dagegen haben sollte wenn Giovanni di Lorenzo meiner Frau hinterherschaut. Alles Gut, in welch merkwürdiger Welt wohnst Du denn.
     
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