Gourmet kaffee=transfair kaffee - Kann man das so sagen?

Diskutiere Gourmet kaffee=transfair kaffee - Kann man das so sagen? im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; TransFair Kaffee wird ja zu fest def. Richtlinien gehandelt. Da wird Kaffee direkt beim Erzeuger zu fest vereinbarten Preisen bezogen....

  1. w.haas

    w.haas Mitglied

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    TransFair Kaffee wird ja zu fest def. Richtlinien gehandelt. Da wird Kaffee direkt beim Erzeuger zu fest vereinbarten Preisen bezogen. Dorgemeinschaften werden so direkt unterstützt, auch teilweise mit Hilfsprojekten durch den Erlös aus dem TransFair verkauf.
    Böse Zungen behaupten: Dies nutzen die Supermärkte um ihren Kaffee teurer zu vermarkten. TransFair ein Markensymbol für Preisaufschläge.

    Der Gourmet Kaffee wird auch zu höheren Preisen gehandelt. Meistens erfolgt der Anbau durch kleinbäuerliche Betriebe. Der erziehlte Gewinn ist höher als der von "normalem" Robusta oder "tieflagen" Arabica. Natürlich sind auch die Anbaukosten höher und die der Ernte.

    Aber, bekommt der "Gourmet" Kaffeepflanzer, Bauer, Ernter auch mehr für seine Arbeit als sein für Tch... Edu... Albr... anbauender Kollege? Oder teilen Importeur-Röster-Handel sich das Geld?

    Gruss
    Wolfgang
     
  2. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Der Erzeuger bekommt im Verhältnis gesehen nicht automatisch mehr Geld. Der Preis richtet sich ja nicht nur nach der Qualität sondern auch nach der Grösse des Anbaugebietes. Wenn du einen Hawaii Kona nur einmal im Jahr von einer relativ kleinen Anbaufläche beziehen kannst, macht sich das im Preis stärker bemerkbar als der Qualitätsfaktor. Den Löwenanteil hiervon kassieren allerdings nicht die Erzeuger...
     
  3. w.haas

    w.haas Mitglied

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    Wenn ich jetzt aber mal einen ??? sagen wir Guatemala aus der Region Antigua nehme.
    Da gibt es ca. 50 Plantagen die alle von klein bäuerlichen Betrieben unterhalten werden. Der Kaffee kostet hier 500g um die 10 Euro. Beim Aldi bekommst du Kaffee das Pfund für 2,80 Euro. Guatemala produziert Weltweit mit den besten Kaffee. Vietnam produziert da nix vergleichbares. Da ist der Preis (nicht für die armen Schweine die sich beim Ernten buckeln) Ok.
    Wenn ich folgendes behaupte:

    Kaffee kostet (egal welche Qualität) keine 2,80 Euro!
    Wer zu diesem Preis Kaffee kauft, kauft ihn auf Kosten der Armen.

    Drücken die "grossen" mit Absicht den Marktpreis (sicher dann auch für den Gourmet Kaffee) um hier mit Gourmetkaffee endsprechend absahnen zu können?
    Denn warum sonst sollte er teurer sein?

    Gruss Wolfgang
     
  4. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Bei diesen Preisen findest du auch für den Laien schon rein äusserlich erkennbare Qualitätsunterschiede:
    - Sind die Bohnen alle unversehrt? Bzw., wie hoch ist der Bruchanteil?
    - Sind die Bohnen frei von Häutchen?
    - Haben die Bohnen einen gleichmässigen Röstgrad?
    Du wirst feststellen, dass du nur das bekommst, wofür du auch bezahlt hast...
     
  5. w.haas

    w.haas Mitglied

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    [quote:post_uid0="Stefan"].....Du wirst feststellen, dass du nur das bekommst, wofür du auch bezahlt hast...[/quote:post_uid0]
    Ok. Reden wir mal nicht über mich.
    Was ist mit dem Erzeuger?

    Ist der Rohkaffee auch zu "Fairen" Bedingungen gekauft?
     
  6. #6 Wolfgang, 06.06.2002
    Wolfgang

    Wolfgang Gast

    [quote:post_uid0="w.haas"]. Da ist der Preis (nicht für die armen Schweine die sich beim Ernten buckeln) Ok.
    Wenn ich folgendes behaupte:

    Kaffee kostet (egal welche Qualität) keine 2,80 Euro!
    Wer zu diesem Preis Kaffee kauft, kauft ihn auf Kosten der Armen.

    Drücken die "grossen" mit Absicht den Marktpreis (sicher dann auch für den Gourmet Kaffee) um hier mit Gourmetkaffee endsprechend absahnen zu können?
    Denn warum sonst sollte er teurer sein?

    Gruss Wolfgang[/quote:post_uid0]
    Hilfe - halt ....

    wovon wird hier überhaupt geredet?

    Was hat transfair Kaffee mit Gourmet Kaffee zutun??

    Was verstehst dun unter dem für dich anscheinend feststehenden Begriff "Gourmetkaffee"???

    Egal welches Rohprodukt - die Erzeuger und erst recht deren
    Arbeiter werden am schlechtesten entlohnt. - So ist es leider.

    Welchen Vergleich ziehst du zwischen irgendeinem Aldi Mix und einem reinen Guatemala.

    Was können wir paar Besserwisser am Rohkaffe Weltmarktpreis
    und den Marktpreisen für Fertigkaffees und erst recht Espresso ändern.? Indem wir uns ausgerechnet für den Jamaica und Hawaii interessieren?

    bitte klär mich auf.

    Gruß Wolfgang

    Ps, dein Angebot mit dem 100 g Versand find ich nett.
     
  7. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Bei den Grossröstern nicht. Wobei Aldi da ja ziemlich weit oben steht.
    In der Grössenordnung kann Transfair so nicht funktionieren, die Grossröstereien ja auch bei den Erzeugern entsprechende Grössenordnungen voraussetzen. Teilweise haben sie ja deswegen auch eigene Anbaugebiete.
     
  8. w.haas

    w.haas Mitglied

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    Mir geht es einfach nur darum zu erfahren ob der höhere Preis, der ja auch (oder nur) durch die Qualität zustande kommt, auch in den Erzeugerländer Spuren hinterlässt. Wenn ich schon mehr für so ein Produkt ausgebe und für TransFair Kaffee tut man das ja auch, möchte ich auch wissen, dass sich das auch im Erzeugerland äussert. Schließlich ist ja nicht gesagt, dass der TransFair Kaffee auch gleichzeitig Spitzenkaffee ist.

    Gruss Wolfgang
    ... und Danke Wolfgang
     
  9. bamf

    bamf Mitglied

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    ich denke nicht das den bauern bzw. erntehelfern mehr geld bezahlt wird. bei transfair handelt es sich um ein paar "weltverbesserer" die sich nur halten können weil es unter den konsumenten eine schicht gibt die sich für die belange der hersteller (bauern) interessiert und deshalb mehr zu zahlen bereit sind. ein rein wirtschaftlich denkendes unternehmen wäre dumm aus sozialen gründen mehr geld für den kaffee zu zahlen. wie stefan in einem andern thread geschrieben hat gibt es ein grosses angebot an kaffee, und wer auf zu hohe preise besteht bleibt auf seiner ernte sitzen.
    die einzige möglichkeit da was zu ändern wäre ein boykott... aber wer ist schon bereit den genuss aufzugeben?

    gruss joscha :)
     
  10. #10 Wolfgang, 06.06.2002
    Wolfgang

    Wolfgang Gast

    Hallo wolfgang ,

    Langen führt ja auch transfair Kaffee und hat auf seinen Internet seiten einige Ausführungen dazu. Helfen die weiter?

    Gruß wolfgang
     
  11. #11 67-1017432760, 06.06.2002
    67-1017432760

    67-1017432760 Gast

    Hallo Wolfgang,

    ich hab mich da mal wieder in "meinen" Lieblings Coffee Shop begeben und mir die Meinung angehört. Da ist viel ja, aber.

    Zu Vietnam war man der Meinung, dass dort aufgrund der neuen und durch die Weltbank finanzierten Anbau- und Verarbeitungstechnologie auch bei den derzeitigen Preisen noch Geld verdient wird. Also die eignetlich auch heute noch Gewinn machen und nicht zu bedauern sind.

    Dann gab es schon vor Jahren einen Artikel über Transfair, wo ein "Dorf" also ein Anbaukollektiv berichtet, dass sie nun nicht mehr an Transfair verkaufen, da es ihnen gelungen ist in der Transfair Zeit mit den zusätzlichen Einnahmen ihren Anbau und Bearbeitung qualitativ zu verbessern und nun mit ihrem Produkt am Weltmarkt einen höheren Preis erzielen als den Transfairpreis.

    Wenn man letzteres Beispiel betrachtet muss man sicher davon ausgehen, dass auch von der Prämie für die Wertschätzung für den Kaffee einiges bei den Pflanzern hängen bleibt. In kleinbäuerlichen Pflanzungen sind die dann wohl auch mit den Arbeitern identisch.

    Was die Qualität betrifft ist der Transfairpreis sicherlich höher als die Qualität und wer guten Kaffee will, sollte nicht an dem Etikett Transfair festhalten, sondern den Kaffee kaufen der ihm qualitativ/sensorisch am besten schmeckt. Teurer ist der eh, egal ob Gourmet oder Transfair.

    Ausserdem ist natürlich auch die Prämie/Marge für den deutschen Einzelhandel bei Transfair pro kg doppelt so hoch wie für die Markenkaffees.

    Stefan: "Teilweise haben sie ja deswegen auch eigene Anbaugebiete." Das ist ja wohl eher die Ausnahme, weil wer wird schon das Risiko des Anbaus auf sich nehmen. Da leben wir doch eher in einer Zeit wo Outsourcing groß geschrieben wird. Ausserdem gibt es einige wichtige Anbauländer in denen eine direkte Vermarktung gezielt unterbunden wird.

    Ob das wirklich zu Klärung hilft?

    Gruß Claudia

    Wie läuft es denn?
     
  12. Stefan

    Stefan Mitglied

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    [quote:post_uid0="Claudia"]Stefan: "Teilweise haben sie ja deswegen auch eigene Anbaugebiete." Das ist ja wohl eher die Ausnahme, weil wer wird schon das Risiko des Anbaus auf sich nehmen. Da leben wir doch eher in einer Zeit wo Outsourcing groß geschrieben wird. Ausserdem gibt es einige wichtige Anbauländer in denen eine direkte Vermarktung gezielt unterbunden wird[/quote:post_uid0]
    Outsourcing macht nicht in allen Bereichen Sinn, das mussten in letzter Zeit viele Grossbetriebe feststellen, nicht nur im Bereich Kaffee. Mich betrifft dies übrigens momentan auch...
    Aber zum Thema - gerade Gossröster sind natürlich daran interessiert, möglichst stabile (niedrige..) Rohkaffeepreise zu haben und das ist am einfachsten zu erreichen, wenn die Quelle aus eigener Hand ist. In deren Grössenordnungen machen geringe Preisschwankungen schon gewaltige Summen aus, die das Risiko aufwiegen.

    Zum Langen-Transfair: Ich kenne persönlich jemanden, der die Kaffeeplantage besucht hat, er kennt auch die Leute die dahinterstehen. Die ganze Geschichte bzw. das Geschäftsmodell ist sehr transparent organisiert und ohne Probleme nachvollziehbar. Es gibt dort seit kurzem sogar ein Gästehaus bzw. Hotel. Mit Espressomaschine - aber zur Zeit leider noch ohne 'richtige' Mühle. Es fehlt wohl ausserdem noch an geeignetem Personal für die Bedienung dieser Maschine :D
     
  13. #13 Elpablo, 07.06.2002
    Elpablo

    Elpablo Gast

    Hallo Zusammen,

    so nun möchte ich mich mal wieder etwas in die Diskussion einmischen und zum Thema fair gehandelten Kaffee etwas beitragen.

    Ich möchte doch bitte jedem nahelegen sich zuerst gründlich zu informieren, bevor hier irgendwelche Spekulationen über den Sinn oder Unsinn dieser Mehrpreiszahlungen veröffentlicht werden.

    Sicherlich gibt es einige Supermärkte welche sich durch das Anbieten von Transfair Kaffee profilieren wollen, dagegen spricht jedoch nichts, solange die Mehrpreiszahlungen auch beim Bauern ankommen und die entsprechenden Fairhandelskriterien eingehalten werden.

    Übrigens: Transfair ist nicht gleich fairer Handel, sondern nur ein Siegel, es gibt zahlreiche andere Fairhandelsorganisationen welche auf diesem Gebiet tätig sind.
     
  14. #14 Elpablo, 07.06.2002
    Elpablo

    Elpablo Gast

    Oh Sorry ich glaub da hab ich zu voreilig Enter gedrückt, hier nochmals der gesamte Beitrag:

    Hallo Zusammen,

    so nun möchte ich mich mal wieder etwas in die Diskussion einmischen und zum Thema fair gehandelten Kaffee etwas beitragen.

    Sicherlich gibt es einige Supermärkte welche sich durch das Anbieten von Transfair Kaffee profilieren wollen, dagegen spricht jedoch nichts, solange die Mehrpreiszahlungen auch beim Bauern ankommen und die entsprechenden Fairhandelskriterien eingehalten werden.

    Übrigens: Transfair ist nicht gleich fairer Handel, sondern nur ein Siegel, es gibt zahlreiche andere Fairhandelsorganisationen welche auf diesem Gebiet tätig sind.

    Tatsächlich ist es so, das die Gewinnspannen bei fair gehandeltem Kaffee extrem niedrig sind, da hier an die Erzeuger ein höherer Preis gezahlt wird, derzeit ca. 3 Mal so hoch wie der Weltmarktpreis für Kaffee. Also große Gewinne erzielen derzeit lediglich einige Anbieter, welche u.a. zu Börsenpreisen einkaufen !!!

    Ob es sich nun bei fair gehandeltem Kaffee um Gourmetkaffee handelt oder nicht, hängt natürlich von der Sorte ab, jedoch ist der Hauptanteil der fair gehandelten Kaffees tatsächlich als Gourmet Kaffee zu bezeichnen, da die meisten Sorten aus hochwertigen Anbaugebieten Mittelamerikas stammen und meist Sortenrein zu 100% Arabica angeboten werden, welche schonend geröstet werden.

    Desweiteren ist der Faire Handel im Kaffeebereich auch Förderer des kontrolliert biologischen Anbaus, u.v.m.

    Wer mit dem Einkauf von Rohkaffee beruflich zu tun hat weiß, dass durch diese Mehrpreiszahlungen die Erzeuger gestärkt werden und nicht die Zwischenhändler, welche meist den größten Anteil der Wertschöpfung zu lasten der Produzenten vereinnahmen. Der Faire Handel versucht durch Direktimporte dies zu umgehen um so den Kaffeebauern gerechtere Bedingungen zu verschaffen, unabhängig von Angebot und Nachfrage.

    Dass dies den ökonomischen Prinzipien nicht unbedingt entspricht ist klar, hier geht es led. um den Versuch zur Schaffung gerechterer Handelsbedingungen für die Erzeuger - dem ärmsten Glied der Kette im Kaffeemarkt.

    Wie bereits in einem anderen Beitrag hier berichtet ist Transparenz das Stichwort zur Schaffung des Vertrauens.
    Zahlreiche Organisationen überwachen nicht nur die Einhaltung der Mehrpreiszahlung, sondern auch deren Verwendung und Einhaltung gewisser Fairhandels Kriterien wie z.B. Schaffung sozialer Einrichtungen, etc.

    @Claudia: Du schreibst die Marge des Einzelhandels am Transfair Kaffee sei doppelt so hoch wie bei Markenkaffee ??? Wie kommst Du darauf, bzw. meinst Du den tatsächlichen Geldbetrag oder den prozentualen Anteil ? Sorry, aber das halte ich für ein Gerücht !Bitte um Aufklärung !

    Ich möchte hier nochmals klar trennen zwischen Transfair Kaffee und Kaffee aus fairem Handel. Aus diesem ist Transfair nur ein Teil !

    Was den Preisvergleich zw. Fair gehandeltem Kaffee und sog. Markenkaffees anbelangt, sollte man nicht nur den Preis, sondern auch den Inhalt gegenüberstellen. Man sollte auch überlegen, wieviel Kaffeesorten mit (billigem) Robusta-Anteil vertrieben werden. Wer dann rechnet stellt schnell fest wo die Gewinne hängenbleiben, bzw. wie sich momentan günstige Preise kalkulieren lassen ;-) Aber hierzu habe ich bereits vor einigen Monaten auf einen Beitrag hier im Forum kommentiert.

    Viele Grüße,

    El Pablo
     
  15. bamf

    bamf Mitglied

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    [quote:post_uid0]Was den Preisvergleich zw. Fair gehandeltem Kaffee und sog. Markenkaffees anbelangt, sollte man nicht nur den Preis, sondern auch den Inhalt gegenüberstellen. Man sollte auch überlegen, wieviel Kaffeesorten mit (billigem) Robusta-Anteil vertrieben werden. [/quote:post_uid0]

    man sollte nicht vergessen das dieser robusta anteil normalerweise gewünscht ist. die mehrzahl der deutschen espressotrinker haben zwar eine vorliebe für 100% arabica, aber das ist letztlich geschmacksache... ich schätze einen robusta anteil sehr! aber diese röstungen sind dann auch meisst billiger als die arabica.


    [quote:post_uid0]Ausserdem ist natürlich auch die Prämie/Marge für den deutschen Einzelhandel bei Transfair pro kg doppelt so hoch wie für die Markenkaffees[/quote:post_uid0]

    das kann ich nicht glauben, denn sonst würden die händler alle auf transfair umsteigen. der grund wieso in vielen geschäften transfair kaffee angeboten wird ist meiner meinung nach der, das es bei der kundschaft gut aussieht wenn sich der händler gedanken macht um die armen kaffeebauern. ausserdem gibt es immer mehr leute die auf das transfair siegel achten... um diese gruppe zu erreichen ist der händler gezwungen transfair anzubieten.

    es grüsst joscha
     
  16. #16 67-1016119804, 07.06.2002
    67-1016119804

    67-1016119804 Gast

    [quote:post_uid0]Oh Sorry ich glaub da hab ich zu voreilig Enter gedrückt, hier nochmals der gesamte Beitrag:

    Hallo Zusammen,

    so nun möchte ich mich mal wieder etwas in die Diskussion einmischen und zum Thema fair gehandelten Kaffee etwas beitragen.

    Sicherlich gibt es einige Supermärkte welche sich durch das Anbieten von Transfair Kaffee profilieren wollen, dagegen spricht jedoch nichts, solange die Mehrpreiszahlungen auch beim Bauern ankommen und die entsprechenden Fairhandelskriterien eingehalten werden.

    Übrigens: Transfair ist nicht gleich fairer Handel, sondern nur ein Siegel, es gibt zahlreiche andere Fairhandelsorganisationen welche auf diesem Gebiet tätig sind.

    Tatsächlich ist es so, das die Gewinnspannen bei fair gehandeltem Kaffee extrem niedrig sind, da hier an die Erzeuger ein höherer Preis gezahlt wird, derzeit ca. 3 Mal so hoch wie der Weltmarktpreis für Kaffee. Also große Gewinne erzielen derzeit lediglich einige Anbieter, welche u.a. zu Börsenpreisen einkaufen !!!

    Ob es sich nun bei fair gehandeltem Kaffee um Gourmetkaffee handelt oder nicht, hängt natürlich von der Sorte ab, jedoch ist der Hauptanteil der fair gehandelten Kaffees tatsächlich als Gourmet Kaffee zu bezeichnen, da die meisten Sorten aus hochwertigen Anbaugebieten Mittelamerikas stammen und meist Sortenrein zu 100% Arabica angeboten werden, welche schonend geröstet werden.

    Desweiteren ist der Faire Handel im Kaffeebereich auch Förderer des kontrolliert biologischen Anbaus, u.v.m.

    Wer mit dem Einkauf von Rohkaffee beruflich zu tun hat weiß, dass durch diese Mehrpreiszahlungen die Erzeuger gestärkt werden und nicht die Zwischenhändler, welche meist den größten Anteil der Wertschöpfung zu lasten der Produzenten vereinnahmen. Der Faire Handel versucht durch Direktimporte dies zu umgehen um so den Kaffeebauern gerechtere Bedingungen zu verschaffen, unabhängig von Angebot und Nachfrage.

    Dass dies den ökonomischen Prinzipien nicht unbedingt entspricht ist klar, hier geht es led. um den Versuch zur Schaffung gerechterer Handelsbedingungen für die Erzeuger - dem ärmsten Glied der Kette im Kaffeemarkt.

    Wie bereits in einem anderen Beitrag hier berichtet ist Transparenz das Stichwort zur Schaffung des Vertrauens.
    Zahlreiche Organisationen überwachen nicht nur die Einhaltung der Mehrpreiszahlung, sondern auch deren Verwendung und Einhaltung gewisser Fairhandels Kriterien wie z.B. Schaffung sozialer Einrichtungen, etc.

    @Claudia: Du schreibst die Marge des Einzelhandels am Transfair Kaffee sei doppelt so hoch wie bei Markenkaffee ??? Wie kommst Du darauf, bzw. meinst Du den tatsächlichen Geldbetrag oder den prozentualen Anteil ? Sorry, aber das halte ich für ein Gerücht !Bitte um Aufklärung !

    Ich möchte hier nochmals klar trennen zwischen Transfair Kaffee und Kaffee aus fairem Handel. Aus diesem ist Transfair nur ein Teil !

    Was den Preisvergleich zw. Fair gehandeltem Kaffee und sog. Markenkaffees anbelangt, sollte man nicht nur den Preis, sondern auch den Inhalt gegenüberstellen. Man sollte auch überlegen, wieviel Kaffeesorten mit (billigem) Robusta-Anteil vertrieben werden. Wer dann rechnet stellt schnell fest wo die Gewinne hängenbleiben, bzw. wie sich momentan günstige Preise kalkulieren lassen ;-) Aber hierzu habe ich bereits vor einigen Monaten auf einen Beitrag hier im Forum kommentiert.

    Viele Grüße,

    El Pablo[/quote:post_uid0]
    :) Bravo El pablo,
    du hast die Sache genau auf den Punkt gebracht. Der Sinn von TransFair ist den Kaffeebauern zu helfen und bestimmt nicht dem Handel oder den Kaffeeröstern hier in Deutschland.
     
  17. #17 67-1017432760, 07.06.2002
    67-1017432760

    67-1017432760 Gast

    Also,

    was die Preise betrifft habe ich - diesmal nicht Transfair - sondern von GEPA eine Darstellung gesehen. Dort wird der Tassenpreis aufgeteilt und 3 Pfg Großhandel sowie 1,2 Pfg. Einzelhandels-Rabatte beim "konventionellen Kaffee" aufgeführt. Beim "Alternativ-Kaffee" sind hier 3,1 Pfg. Gepa und 2,0 Pfg Dritte Welt Laden u.a. aufgeführt. Für den normalen Einzelhandel hat man die Darstellung leider nicht mehr gefunden.

    Ob man tatsächlich davon ausgehen kann, dass die Arbeiter auf einer "Gourmet-Plantage" mehr Lohn bekommt, ist sicher nicht zwingend.

    Und ob

    Zitat:

    Ob es sich nun bei fair gehandeltem Kaffee um Gourmetkaffee handelt oder nicht, hängt natürlich von der Sorte ab, jedoch ist der Hauptanteil der fair gehandelten Kaffees tatsächlich als Gourmet Kaffee zu bezeichnen, da die meisten Sorten aus hochwertigen Anbaugebieten Mittelamerikas stammen und meist Sortenrein zu 100% Arabica angeboten werden, welche schonend geröstet werden.

    Zitatende

    Hier wird die Frage ja umgedreht "Fairer Kaffee" ist "Gourmet Kaffee". Die Umkehrung der Fragestellung kann sicher zu einer anderen Beantwortung führen - wenn ich bei Mengenlehre richtig aufgepasst habe. Wissenschaftstheoretisch ist nun gehen die Beantwortung garnichts mehr zu sagen, da ja "Gourmet Kaffee" gleich noch als "die meisten Sorten aus hochwertigen Anbaugebieten Mittelamerikas stammen und meist Sortenrein zu 100% Arabica angeboten werden, welche schonend geröstet werden " quasi definiert wird.

    Wenn man davon ausgeht, dass "Fairer Kaffee" zunächst Kaffee ist, der zu einem Preis über dem Marktpreis aufgekauft wird, muss man sicher zubilligen, dass es einen großen "Gourmet Kaffee" Markt gibt, der eben durch seine Qualität den Preis rechtfertigt. Bei "Gourmet Kaffee" der es nötig hat seinen Preis über das Prädikat zu rechtfertigen dürfen wohl Zweifel an der Qualität geäussert werden.

    Ausserdem ist es sicher richtig, dass

    Zitat:

    Dass dies den ökonomischen Prinzipien nicht unbedingt entspricht ist klar, hier geht es led. um den Versuch zur Schaffung gerechterer Handelsbedingungen für die Erzeuger - dem ärmsten Glied der Kette im Kaffeemarkt.

    Zitatende.

    Allerdings ist es doch sicher so, dass die derzeitige Lage am Kaffeemarkt auf einem Überangebot von Kaffee 2001 etwa 4 Mio Sack beruht, wobei das Überangebot seit 1998 besteht. Die Frage ist also, was geschieht, beim Fair gehandelten Kaffee, irgendwelche "gute Menschen" hierzulande übernehmen die Entscheidung, wer vom Kaffeeanbau leben kann und wer, möglicherweise mit qualitativ besseren Kaffees und wirtschaftlicheren Anbaumethoden eben nicht mehr existieren kann, ohne einen gleichzeitigen Ausgleich von Angebot und Nachfrage ist das sicher auch unter moralischen Gesichtspunkten nicht ganz ohne.

    Was die Zukunft betrifft, kann man - soll jetzt nicht sarkastisch sein- Hoffnung schöpfen. Der niedrige Kaffeepreis sorgt für einen Rückgang der Ernten sein es durch weniger Pflege, sei es durch Stillegung (der Überschuss betruig 1999 etwa 11 Mio Sack). Wenn der Ausgleich erreicht ist, werden gute Qualitäten gesucht und dder Weltmarkt wird sich über dem 3 fachen des heutigen Marktpreises einpendeln, vorübergehend kommt es zu einer Unterdeckung der Nachfrage, zum Lagerabbau, zur Intensivierung des Anbaus und zu einem Überangebot, zwar nicht "same procedure as every year" aber doch wohl etwa in einem 10 Jahreszyklus.

    Sollte das einige hier traurig stimmen, kann ich das gut verstehen, aber bisher hat es nichts geschafft, diesen Zyklus zu durchbrechen. Wenn ich richtig erinnere beschreibt E.H. Jacob dieses Phänomen schon in Napoleons Zeiten.

    Gruß Claudia
     
  18. bamf

    bamf Mitglied

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    [quote:post_uid0]Die Frage ist also, was geschieht, beim Fair gehandelten Kaffee, irgendwelche "gute Menschen" hierzulande übernehmen die Entscheidung, wer vom Kaffeeanbau leben kann und wer, möglicherweise mit qualitativ besseren Kaffees und wirtschaftlicheren Anbaumethoden eben nicht mehr existieren kann, ohne einen gleichzeitigen Ausgleich von Angebot und Nachfrage ist das sicher auch unter moralischen Gesichtspunkten nicht ganz ohne.
    [/quote:post_uid0]

    durch einen boykott der "kommerziellen" anbieter, trifft man natürlich auch die bauern und arbeiter auf den plantagen, da stimm ich dir zu. allerdings profitieren von den "wirtschaftlicheren Anbaumethoden" leider nicht die die es dringend nötig haben. die nachfrage an kaffee wird sicher nicht sinken, allerdings wird dadurch das immer mehr leute "fairen" kaffee kaufen wollen auch mehr bauern die möglichkeit geboten diesen an transfair händler direkt zu verkaufen... leider wird nicht allen dieses glück zuteil, aber es ist doch schonmal ein schritt in die richtige richtung.


    [quote:post_uid0]was die Preise betrifft habe ich - diesmal nicht Transfair - sondern von GEPA eine Darstellung gesehen. Dort wird der Tassenpreis aufgeteilt und 3 Pfg Großhandel sowie 1,2 Pfg. Einzelhandels-Rabatte beim "konventionellen Kaffee" aufgeführt. Beim "Alternativ-Kaffee" sind hier 3,1 Pfg. Gepa und 2,0 Pfg Dritte Welt Laden u.a. aufgeführt. Für den normalen Einzelhandel hat man die Darstellung leider nicht mehr gefunden.
    [/quote:post_uid0]

    diese "pioniere des fair gehandelten kaffees" könnten sich mit einer geringeren marge wahrscheinlich nicht halten... im gegensatz zu einer supermarktkette die sich problemlos halten kann, weil sie eine produktpallette anbietet (anbieten kann) die sich an die bedürfnisse des kunden anpassen ohne rücksicht auf die hersteller. ich würde also mal spekulieren das grösseren supermarktketten diese marge nicht zugestanden wird, indem der einkaufspreis angehoben wird.
    ansonsten e8in informativer beitrag :)

    gruss joscha :)
     
  19. w.haas

    w.haas Mitglied

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    Was die Supermarktketten angeht, so ist es hier mit dem TransFair Kaffee wie mit allen Sachen. Preisvergleich. TransFair Kaffee wird, da idR von gemeinnützigen Organisatinen vertrieben, nicht über Rabatte gehandelt. Dadurch ist der Ek Preis festgelegt. Die Einnahmen aus diesem Geschäft fließen direkt in die Dörfer des Anbaugebietes und werden zum Teil zweckbezogen ausgegeben (z.B. Bau von Schulen, Kauf von Maschinen usw).
    Was den Gourmet Kaffee betrifft, drückt hier auch der Weltmarktpreis und das Überangebot an Kaffee auf den Markt. Kolumbien (habe ich gelesen) überlegt, seinen Qualitätskaffee nicht zu Ernten, da der zu erzielende Preis zu gering ist. Das ist beim TransFair Kaffee egal, der Preis und die Abnahme sind fest vereinbart.
    Keine Frage wer sich da besser steht.

    Gruss Wolfgang
     
  20. #20 67-1017432760, 11.06.2002
    67-1017432760

    67-1017432760 Gast

    Was Wolfgangs Überlegungen angeht, trifft die wohl ins Schwarze.

    Ein kleiner Teil des Weltkaffeemarktes wird von matktwirtschaftlichen Überlegungen befreit, im positiven Fall gewinnt er in diesem Schutzraum die Fähigkeitam Weltmarkt zu bestehen oder er hängt auf Dauer am Tropf.

    Was die Margen des Lebensmitteleinzelhandels betrifft, gilt dort Kaffee eher als Angebots (Lock) Artikel und die Margen sind klein. Warum also sollte der LEH ein Produkt (Transfair Kaffee) aufnehmen, das am Markt vergleichsweise wenig umworben wird und das für Preisaktionen kaum zur Verfügung stehen kann. Es gibt hier sicher einige Leute, die sich besser auskennen als ich, aber wenn man von Regalflächeertrag ausgeht, kann das nur interessant sein, wenn die Marge deutlich höher ist. Abgesehen davon, wenn der LEH sich generell der ethischen Komponente verpflichtet fühlte. Dafür gibt es aber recht wenig fair gehandelten Kaffee. Bei 0,8 Promille Marktantei für Transfair (sicher einer der größeren Organisationen), scheint eine große Begeisterung des Handels dieses Produkt zu forcieren nicht vorhanden, obwohl das nicht unbedingt mit Qualität zu tun haben muss, wenn man sieht, was da sonst so geht.

    Was Stefans Argumentation gegen das "Outsourcing" betrifft:

    "Aber zum Thema - gerade Gossröster sind natürlich daran interessiert, möglichst stabile (niedrige..) Rohkaffeepreise zu haben und das ist am einfachsten zu erreichen, wenn die Quelle aus eigener Hand ist. In deren Grössenordnungen machen geringe Preisschwankungen schon gewaltige Summen aus, die das Risiko aufwiegen."

    Wenn was derzeit unbestritten die Weltmarktpreise des Rohkaffees unter den Herstellkosten liegen (siehe Info Wolfgang betreffend Kolumbien), macht es für die Großröster wenig Sinn sich die Verluste einzuklinken, die Vorteile in den kurzen Phasen der Preisexplosion wiegen das Risiko kaum auf, es sei denn, die Großröster würden sich als Promotoren für fair gehandelten Kaffee verstehen, wofür es aber auch kaum Anzeichen gibt.

    Nachdem ich mich etwas umgehört habe, konnte man mir nur Segafredo nennen, die wohl in Brasilien selbst Kaffee anbauen. Welche anderen Röster sind Euch noch bekannt?

    Was das Thema Langen Transfair betrifft, habe ich in Erinnerung, dass es im Ursprung eine kirchlich gestützten Anbau gibt, der seinen Kaffee an Langen liefert, der ihn wieder über das Kolping Werk vermarktet. Was Hotel und Transparenz betrifft, wurde das nie in Zweifel gezogen. Das dürfte aber in der Regel für die Transfair Organisation gelten, sicher auch für den überwiegenden Teil der Fair gehandelten Kaffees. Was sicher schwer zu kontrollieren ist, ist die Frage, ob die Verkäufer des fairen Kaffees diesen nicht unter Umständen von ihren Nachbarn zukaufen. Es ist sicher schwierig dies nachzuweisen und der wirtschaftliche Anreiz besteht unbetritten. Vergleichbar ist das mit dem früheren Kaffeeschmuggel von Tanzania nach Kenia. Die Auktionen in Nairobi brachten deutlcih höhere Preise als die staatlichen Aufkäufe in Tanzania. Acuh die Touristen Kaffees zu den Quaotenzeiten, belegen, dass der Kaffee sich gerne einen Weg zu den besten Preisen sucht, was wieder belegt, dass ein Aushebeln der Marktwirtschaft auf Dauer keinen wirklichen Bestand haben kann.

    Hotels in Kaffeeanbaugebieten oder sogar solche die von den Pflanzern betrieben werden, gibt es eigentlich häufiger, irgendwann war hier (im Kaffee Netz) auch auch von Tanzania die Rede.

    Gruß Claudia
     
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Gourmet kaffee=transfair kaffee - Kann man das so sagen?

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