Graef Salita und Graef CM 202: gute Einstiegs-combo?

Diskutiere Graef Salita und Graef CM 202: gute Einstiegs-combo? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Wurde von einem Kollegen nach einer Einstiegs-Combo gefragt: das Konzept der Salita gefällt mir eigentlich ganz gut: Thermoblock wegen der...

  1. #1 schwawag, 13.10.2019
    Zuletzt bearbeitet: 13.10.2019
    schwawag

    schwawag Mitglied

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    Wurde von einem Kollegen nach einer Einstiegs-Combo gefragt: das Konzept der Salita gefällt mir eigentlich ganz gut: Thermoblock wegen der Aufheizzeit. Bei der CM 202 habe ich Bedenken, ob die einigermassen gleichmässig espressfein mahlt, die "normale" Graef Mühle hat da ja schon gewisse Probleme - bei manchen Usern.
    Zu einer gebrauchten Classic CC mit Magnetventil möchte ich meinem Kollegen nicht raten: total überteuert im Vergleich mit Paros-Preisen (die Paros könnte er - laut Fotos sehr gut erhalten incl. zusätzlichen Sieben - für EUR 150 bekommen. Die Negativseiten der CC sind ja bekannt: Aluboiler (keine "harten" Mittelchen verwendbar; am Besten Kessel zerlegen; während des Entkalkens den Stecker der Heizung abziehen; beim Entkalken verstopft gerne das Dampfventil, das zudem relativ schnell ersetzt werden muss, ausser man ist bereit, zu basteln, es gibt hier ja im Forum einen mod dazu).
     
  2. joost

    joost Mitglied

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    Vorneweg: mit der Salita habe ich keine Erfahrung, dafür aber mit anderen Einsteiger-Thermoblocks (z.B: Ascaso BJ2013):
    1) Für einen schmeckenden Espresso braucht es nicht nur passend heisses Wasser, sondern auch Wasserwege (Gruppe, Siebträger), die das Wasser nicht gleich wieder runterkühlen - kurz: auch eine Thermoblockmaschine musst Du ~10min auf Temperatur bringen.
    2) die Einsteiger-Thermoblocks fallen gern durch miese Temperaturkonstanz auf - zwischen den Bezügen, aber auch währenddessen und erst Recht, wenn Du zwischendrin mal schäumst. Ich war heilfroh, den Thermoblock loszuwerden, dieses Temperatursurfen hat mir den letzen Nerv geraubt (auch wenns Leute gibt, die damit hervorragend zurechtkommen, wie z.B. @Sebastiano).
     
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  3. #3 schwawag, 13.10.2019
    schwawag

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    habe selber nur Erfahrung mit einer absoluten Einstiegsmaschine (Satrap Espressino II): wenn ich 10 Minuten aufheize und nur einen Espresso 'raus lasse, ist das Ergebnis mit einer Feld2 und frischen trommelgerösteten Bohnen recht gut. Café Crème ist dann schon relativ kühl. Meist mache ich einen Americano und erhitze die Milch separat, wenn ich eine Schale (Milchkaffee) möchte.
    Denke, dass die Graef Salita - im Vegleich zu einer Einstiegs De Longhi - nicht so schnell undicht wird.
    Dass Du mit einer 3-4 Mal so teuren Ascaso die Krise bekommen hast, stimmt mich schon nachdenklich. Mit den Quickmill Maschinen sind die Leute hier im Forum ja ganz zufrieden.
     
  4. #4 The Rolling Stone, 13.10.2019
    The Rolling Stone

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    Vorneweg: Ich kenne diese Graef-Geräte nur vom Papier.

    Die Salita wird mit doppelwandigen Sieben geliefert. Der für einen Espresso notwendige Druck über den Kaffeepuck kann damit nicht erzeugt werden. Der Druck kommt von den Sieben, ebenso machen die einen Kaffeeschaum, der Crema ähnlich sieht.
    Mit espressofein gemahlenem, frischem Kaffee wird die Maschine so nicht funktionieren, da wird nichts rauskommen. Insofern passt die Mühle wieder zur Maschine.

    Vorteil: Billig, und man kann auch vorgemahlenen Kaffee oder billige Bohnen aus der Großrösterei verwenden, den Doppelsieben ist das egal.

    Nachteil: Das koffeinhaltige Heißgetränk aus dieser Maschine ist kein Espresso.

    Man könnte versuchen, da jetzt passende Einwandige Siebe aufzutreiben, genaue Infos wie der Siebträger bei dieser Maschine aufgebaut ist habe ich aber auf die schnelle nicht gefunden. Falls das möglich wäre, braucht man aber auf jeden Fall eine andere Mühle dazu, mit der "Kaffeemühle" CM 202 wird das nix, viel zu grob.
     
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