Hat jemand V60 Erfahrung mit "Machhörndl" Bohnen?

Diskutiere Hat jemand V60 Erfahrung mit "Machhörndl" Bohnen? im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hab vor ein paar Tagen frisch geröstete Bohnen bei Machhörndl bestellt, da es mal wieder Zeit war einen neuen Röster auszuprobieren. Bestellt habe...

  1. sashei

    sashei Mitglied

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    Hab vor ein paar Tagen frisch geröstete Bohnen bei Machhörndl bestellt, da es mal wieder Zeit war einen neuen Röster auszuprobieren. Bestellt habe ich Kolumbien Tropical Castillo und Burundi Buzira.

    Meine go-to Methode hat nicht gepasst:

    Aergrind 2:7, 31g auf 500ml

    70ml - 30 sec bloom, dann 130 ml dazu und dann jeweils 100ml, Aufguss fertig bei 4:00 +- 10s.

    Beide Kaffee waren recht bitter. Hab die Anzahl der Aufgüsse verringert, durchgehender pour over probiert, Aergrind von 2:1 bis 3:0 durchprobiert. Es ist der erste Röster, wo ich Probleme habe. Normalerweise beziehe ich meine Bohnen bei Barn & Leuchtfeuer (500g jeweils pro Monat), aber da ich auf die neue Röstung Anfang August warte, wollte ich Machhörndl ausprobieren. Ich nehme an, dass die beiden Sorten recht naturgemäß bitter sind. Hat jemand Erfahrungen?
     
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  2. brewno

    brewno Mitglied

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    @whereiscrumble kann ggf. weiterhelfen ... bin mir aber nicht sicher, ob er die Bohnen schon hatte von MH
    Ich habe auch schon öfter dort bestellt, aber diese Bohnen waren nicht dabei. Insofern kann ich leider nichts beitragen

    Ich würde mich aber mal eher "klassisch" rantasten: 20 oder 22g, BR 1:15, auf ca. 2:30 bis 3:30 abzielen Mahlgrad-technisch (je nach Filterpapier)
     
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  3. Dinkel

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    Ich zitiere mich an dieser Stelle mal selbst, so Kasuyamäßig kam der Burundi richtig gut!

    Hatte bis dahin aber auch Probleme sowohl im Filter als auch in der Aeropress, ebenfalls bitter und nicht so nuancierte Aromen.

    Heute hatte ich ihn in der AP mit dem Chloe-Rezept: Barista Hustle Superlatives Subscription - AeroPress

    War gut, aber im V60 hat er mir besser gemundet, kannst du aber mal probieren!

    Ich gucke auf jeden Fall mal was passiert wenn ich mit der Temperatur noch etwas runter gehe.

    Es scheint besser zu sein hier etwas unterzuextrahieren, damit die Beeren besser zur Geltung kommen und die Herbe sich nicht so sehr in den Vordergrund drängt.

    Den Tropical Castillo hab ich auch bestellt, werde ich aber erst die Tage aufmachen und testen aber Kasuya werde ich hier definitiv auch testen.

    Zum Mahlgrad kann ich jetzt nichts sagen außer im v60 schön grob (Meine Mühle ist Mist!) Auch in der AP werde ich mich mit o.g. Rezept mal gröber tasten um die Früchte hervor zu heben.
     
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  4. #4 Aeropress, 22.07.2019
    Aeropress

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    Da mag schon der Fehler liegen. Bohnen zu frisch. Gerade der aus Kolumbien der fermentiert ist braucht wohl 3-4 Wochen Lagerung, der Burundi dürfte auch von Natur aus auf der herben Seite liegen. Eigenerfahrung mit diesen Röstungen habe ich nicht aber machhörndl gehört auf jeden Fall zu den besten Röstern im Land. Eine Röstung kann immer mal auch daneben liegen bei zweien halte ich das für sehr unwahrscheinlich.
     
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  5. #5 whereiscrumble, 23.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.07.2019
    whereiscrumble

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    @sashei zuerst einmal: willkommen im Forum :)
    Die von dir aufgeführten Röstungen kenne ich leider nur von anderen Röstern und demnach kann ich geschmacklich nichts dazu sagen. Aber zu einigen Parametern..
    -Die Aergrind und das Mahlgut der Mühle sind für größere Mengen eher nicht so gut geeignet. Da würde ich den Ansatz von @brewno beherzigen und mit einer kleineren Menge brühen. Teste ruhig mal 15g für 250ml.
    -bitter ist nicht zwingend gewollt. Wahrscheinlich hast du aufgrund der langen Brühzeit eine Überextraktion hingelegt, die diese Position unterstützt. Hier solltest du wirklich versuchen, dass die Zeiten bei den Röstungen unter 3:00min bleiben
    <- @Aeropress hatte es aber auch erwähnt..es könnten ggf auch gewollte Nuancen sein..ua war ja auch Grapefruit angegeben
    -teste zuerst den Buzi..als washed kannst du ihn eher beziehen als den El Paraiso [El Paraiso ist echt lecker]
    -verwende ruhig etwas mehr Wasser zum Bloom. Sofern die Bohnen zu frisch sind, verlängere etwas die Bloomzeit und arbeite ggf mit dem "bird's nest"
    -ggf auf Papierfilter der alten jap. Fabrik umsteigen und etwas höher gießen

    Mein Vorschlag wäre (ohne das Brühverhalten zuerst zu verändern):
    Buzi
    15g Kaffee
    250ml Wasser
    93 Grad im Kettle
    Dripper und Server mit 300ml vorwärmen und Papierfilter spülen
    Bloom im bird's nest für 35s mit 45ml
    Durchlaufzeit um 2:35-2:45min

    Geschmacklich könnte @Chefkoch874 ggf etwas sagen. Er ist der Machhörndl-Gott.
     
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  6. sashei

    sashei Mitglied

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    Erstmal danke für die vielen netten Antworten, sehr hilfreich :)

    War ja tatsächlich mein erster Beitrag. Lurke schon etwas länger, bin aber eher auf reddit aktiv - die können mir aber wohl nicht mit Machhörndl helfen :)

    Hab gestern geschaut, Röstdatum liegt bei beidem beim 8. Juli wenn ich mich recht erinner, also mittlerweile schon ein paar Tage. Gestern eine Packung von Hoppenworth & Ploch geholt (Worka/Äthopien, Röstdatum 15. Juli), die hat recht super geklappt.

    Ich werde mal heute eine Tasse brühen wie du empfohlen hast @whereiscrumble , auch wenn meine Frau mich böse anfunkeln wird wenn ich nur eine Tasse mache haha..

    Ich habe in der Tat ein paar Probleme mit den Papierfiltern. Sind zwar nicht die ganz schlechten aus der holländischen Fabrik, sondern die "mittelguten" aus der 2. japanischen Fabrik. Im September fliege ich sowieso nach Japan, da werde ich mich eindecken mit den Filtern ohne dem Tab.

    Manchmal verstopfen mir die Filter ohne ersichtlichen Grund, und die Brewzeit erhöht sich auf 4+ Minuten, auch wenn ich penibel darauf achte, dass die Fines nicht auf den Boden sinken (kein Umrühren mit dem Löffel, ordentlicher Bloom um das CO2 rauszukriegen, kein Gießen entlang des Filters um keine Wasserwege zu bilden etc).

    Mein Grindsize möchte ich nicht umbedingt noch größer machen - bei einem Testaufguss bei 2:11 erinnert die größe schon eher an Chemex als an V60. Hatte ein Bild von bed nach dem Aufguss gemacht: Imgur

    Vielleicht probiere ich auch mal Chemex/Aeropress.

    Nochmals Danke für die Antworten. Bin mich sicher, dass es nicht an Machhörndl liegt sondern an mir :)
     
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  7. #7 whereiscrumble, 23.07.2019
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    Es liegt immer an den Bohnen, nicht am Brüher :)

    Die neuen Papierfilter von Hario haben in der Tat eine längere Durchlaufzeit. Da muss man etwas gröber gehen als mit der älteren Version. Diese musst du aber nicht direkt aus Japan mitbringen. Du bekommst sie auch bei Ama oder Coffeedesk. Gucke nach den Papierfiltern in der Pappschachtel. Das dürfte passen. Alternativen wären Kono und Brewista, wobei ich die letzteren noch nicht testen konnte.

    Das Testbrühen muss auch keine Dauerlösung sein..lediglich um zu schauen, was wir noch optimieren können. Dein "Grindsize" von 30+ g sieht zumindest besser aus als gedacht. Versuche beim Gießen einfach wenig zu agitieren..also ganz sanft zu brühen..am besten mit einem Schwanenhals-Kettle.
    Vielleicht ist das Wasser auch etwas weich?! Das würde die Durchlaufzeit auch etwas verlängern..Aber wie gesagt..eins nach dem anderen. Und es muss nicht zu kompliziert werden, um einfach nur gut zu sein..Machhörndl röstet großartig. Ich mag sie sehr.

    Röstdatum für den Buzi ist gut..dann sind wir auf deine nächsten Berichte gespannt.
     
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  8. sashei

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    Naja, ich fliege ja nicht extra nach Japan um die Filter zu kaufen :) Da die dort spottbillig sind, hatte ich es aber sowieso vor (100er pack 2-3 €).

    Das Wasser ist eigentlich extrem hart und kalklastig (Main Taunus Kreis), lasse es immer durch einen Kohlefilter laufen damit man es überhaupt benutzen kann.

    Nach der Arbeit mach ich mal 1-2 Testläufe und berichte wie es war.

    Danke :)
     
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  9. Blubb

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    Vielleicht ist ja versehentlich die Espresso-Röstung in der "Filter" Tüte gelandet. :) Auch Götter sind nicht unfehlbar.
     
  10. #10 secuspec, 23.07.2019
    secuspec

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    Wenn Du die generellen Brühparameter in den Griff bekommen hast, kannst Du dich an die Optimierung deines Brühwassers heranwagen.

    Wir IM Taunus haben da fast das diametrale Problem - das Wasser ist bei uns fast zu weich und hat etwas zu wenig Magnesium.

    Ein Aktivkohlefilter verändert nichts an der Gesamthärte. Was Du tun kannst, wenn das Wasser nicht ganz passt, ist eine einfache Aufsalzung von destilliertem Wasser.

    DIY Water Recipes: The world in two bottles - Barista Hustle

    und das Spreadsheet dazu:

    Coffee Water Recipes


    Viele Grüße,
    Steffen
     
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  11. #11 sashei, 23.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.07.2019
    sashei

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    Habe mal gerade die Werte nachgeschaut, das Wasser bei mir im Ort ist an der Grenze zu "sehr hart":

    • Härtebereich hart (> 14° dH), ist ca. 21° dH
    • pH-Wert 7,6 (Schwankungen von max. 0,3 Einheiten)
    • TOC: 0,7 bis 1,5 mg/l
    Ich habe mich noch nicht sooo sehr in das Thema Wasser eingelesen. Ist es wert, sich soviele Mühe zu machen, um Wasser aufzubereiten? Würde es sinn machen einen 5 Liter Kanister stilles Wasser zu nehmen? Welche Auswirkungen haben zu hartes Wasser?


    EDIT: vielleicht war es unklar ausgedrückt, aber mit Kohlefilter meinte ich den Brita Wasserfilter. Laut kurzer Recherche scheint dieser ja doch die Wasserhärte deutlich zu verringern
     
  12. #12 secuspec, 23.07.2019
    secuspec

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    Es geht nicht nur um die Härte an sich, sondern um die Mineralisierung als Ganzes und deren Verhältnisse.
    Irgendein Stilles Wasser - nein. Es muss schon destilliertes Wasser, Wasser aus der Umkehrosmode oder einem Mischbettvollentsalzer sein das Du dann wirklich gezielt von quasi 0 aufbaust.

    Und ja, natürlich spielt Wasser eine signifikante Rolle bei der Extraktion - schließlich sind im Schnitt 94% von dem was Du in der Tasse hast Wasser. Es ist ein nicht ganz einfaches Unterfangen mit der Wasserchemie, allerdings liefern die in der vorherigen Mail verlinkten Beispiele hervorragende Grundrezepte für die Aufbereitung. Probiere es aus und lasse Dich überraschen.

    Ach so, die Brita o.ä. Filterkartuschen sind Ionentauscher. Ja, die Härte sinkt - zumindest eine zeitlang. Das Ganze lässt aber schnell nach und voraussehbar konstant ist das alles nicht. Diese ganzen Tropffilter sind ein zweischneidiges Schwert. Konstanz in den Parametern - und dazu gehört nun einmal dein Wasser - ist das A und O.

    Viele Grüße,
    Steffen
     
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  13. sashei

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    Bzgl des Wassers werde ich es mal probieren und vergleichen, kann ja nicht schaden :) Danke jedenfalls. Muss leider noch bisschen warten bis ich mir die neue Acaia Pearl leisten kann, meine derzeitige Waage schafft nur 1g Abschnitte.


    Ich habe mittlerweile mal mit der halben Menge gebraut wie von @whereiscrumble vorgeschlagen wurden.

    Lief weitestgehend ganz gut, bei 1:20 war ich bei 250ml, allerdings musste ich mal wieder bei 2:30 abbrechen, da es nurnoch ein Tröpfeln war und der Filter verstopfte, das meiste Wasser war da jedoch schon durch.

    Geschmacklich etwas besser, die Beerennoten kommen gut zur Geltung und die Stärke der Bitternoten ist angenehmer, wenn auch noch vorhanden, nur schwächer. Denke das schuldet dem Verstopfen des Filters am Ende - bis 2:10 ca war die Fließgeschwindigkeit optimal. Habe ganz vorsichtig in der Mitte kleine Kreise gezogen und nicht umgerührt und keine Rao spins reingebaut.

    Umso mehr er abkühlt umso bitterer wirkt er jedoch.
     
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  14. #14 whereiscrumble, 23.07.2019
    whereiscrumble

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    Das langsame Durchlaufen liegt sicherlich am neuen Filterpapier. Das hatte ich heute bei einem Testbrew auch, so ca.ab 2:10min. Wahrscheinlich auch ein Phänomen in Kombination mit viel Fines!? I donnu..

    Schade, dass es noch nicht ganz hingehauen hat. Zumindest eine leichte Besserung. Aber bitter ist weiterhin nicht schön. Kannst du mal die Nuancen angeben, die Machhörndl angibt. Leider habe ich den Buzi auf der HP nicht gefunden.
    Oder ist das "bitter" eher eine herbale Note.

    Zu heiß aufgebrüht hast du sicher nicht, oder? Also 99 Grad?

    Eventuell doch das Wasser? Aber dann müsste es bei anderen Röstungen ebenfalls bitter werden.

    Trotzdem vielen Dank erstmal fürs Testen und das Vertrauen in uns.
     
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  15. sashei

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    Ich werde es sicher noch einmal probieren, besten Dank für die Hilfe :)

    Ich dachte es läge vllt daran, dass es zu leicht geröstet ist. Bei manchen Sorten von Leuchtfeuer musste ich bisschen anpassen auf Grund leichter Röstung. Allerdings merke ich keinen größeren Widerstand beim Grinder wenn ich die Machhörndl benutze, und die Leuchtfeuer hatte ich auch letztlich in den Griff bekommen.

    Wasser war abgemessen, 93.2°C beim bloom.

    Oh, gestern war er noch da, hier jedenfalls ein Bild: Imgur

    Vielleicht schreibe ich auch einfach mal die Jungs dort an, vielleicht haben die noch eine Idee :)
     
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  16. #16 whereiscrumble, 23.07.2019
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    Ja, mal sehen, was Machhörndl sagt. Aber es kann durchaus am Wasser liegen. Deine Parameter beim letzten Brew waren gut genug.

    Hartes Wasser sorgt mE auch für häufige Bitterkeit und Verschleierung von Nuancen.

    Aber ich kenne mich mit der Materie nicht gut aus. Vielleicht hilft vorab auch ein Verschnitt? Mal sehen, was die anderen hier noch als schnelle Option offerieren können.
     
  17. sashei

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    Morgen Abend probier ich es mal mit Flaschenwasser, dass den gewünschten Härtegrad hat (zB VIO). Ist nicht optimal, aber ich habe leider keine Waage die genau genug misst um selber etwas anzusetzen. Mir ist eben nämlich eingefallen, dass zum gleichen Zeitpunkt, als ich die Bohnen gekauft habe, einen neuen Filter eingesetzt habe. Eben einen Kaffee einer anderen Rösterei gemacht, und wieder verstopft/bitter :<
     
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  18. brewno

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    Eher Volvic ... Vio ist nicht so ideal von den Werten
     
  19. sashei

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    Ok, ich gebe vorerst auf. Entweder liegts am Grinder, oder an den Filtern. Beides ungewöhnlich, da Aergrind zwar nicht der beste Grinder ist, aber es dennoch schaffen sollte, für einen v60 halbwegs ordentlich zu mahlen. Filter sind zwar die getabbten, aber nicht die in Europa produzierten.

    Hab heute 5 Aufgüsse gemacht, von mittelfein bis extrem grob (2:2 auf Aergrind bis 3:5). Anleitung wie von @whereiscrumble , mit Volvic Wasser.

    Selbst auf der ganz groben Einstellung, hat der Filter verstopft gegen Ende. Die ersten 200 ml gingen rasend schnell, die letzten 50 ml alleine haben 30+ Sekunden gebraucht. Das Volvic Wasser hat übrigens die Bitternoten verbessert, allerdings kommt jetzt pelziges Gefühl auf der Zunge -_-

    Ich denke ich werde es vorerst so machen, dass ich, sobald das Wasser nurnoch tröpfelt den Aufguss beende. Nicht optimal, aber dann schmeckt er wenigstens.

    Sonstige Lösungsvorschläge werden gerne angenommen :|
     
  20. brewno

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    Ich hatte einmal ein ähnliches Ergebnis (allerdings mit der Trinity) .... da hatte sich der Filter quasi festgesaugt ... leg doch mal den Filter extra locker ein und schau mal ob es dann immer noch so langsam hinten raus wird

    Ansonsten kannst du auch mal leicht links und rechts am Filter hochziehen um zu schauen ob sich was festgesetzt hat .... ich halte das zwar bei der V60 für echt unwahrscheinlich aber who knows
     
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