Hilfe: Vibiemme Domobar (2003) PID Einbau (Inkbird PID ITC-100 VH)

Diskutiere Hilfe: Vibiemme Domobar (2003) PID Einbau (Inkbird PID ITC-100 VH) im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Liebe Kaffee-Freunde. Ich habe mir als Projekt vorgenommen meine Domobar mit PID upzugraden. Habe bei ebay bei einem Angebot von 38 EUR...

  1. vinfer

    vinfer Mitglied

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    Liebe Kaffee-Freunde.

    Ich habe mir als Projekt vorgenommen meine Domobar mit PID upzugraden. Habe bei ebay bei einem Angebot von 38 EUR zugeschlagen:

    1 x Inkbird ITC-100VH
    1 x K-Sensor
    1 x Kühlkörper
    1 x 25DA SSR Eigenschaften
    1 x Befestigungswinkel

    Hier mal ein Vorschaubild, wo ich es einbauen möchte (den bestehenden Manometer entfernen, Loch zurechtschneiden und PID einsetzen):
    [​IMG]

    Hat jemand zufällig Erfahrung mit dem Inkbird ITC-100 VH?

    Bin für jeden Tipp sehr dankbar, vor allem bzgl.:
    • Empfehlung zur Isolierung (an der eingezeichneten Stelle)
    • Verbesserung der Luftzirkulation durch Schlitze
    • Schaltplan / Installationsplan
    • PID Einstellungen
    • nützliche Forenbeiträge usw.
    Vielen Dank im Voraus!

    Vince
     
  2. vinfer

    vinfer Mitglied

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    Da sich hier leider niemand gemeldet hat, vielleicht interessiert's ja doch jemand. I dit it

    Den beigelieferten K-Sensor habe ich durch einen Kabelfühler pt100 eingetauscht und in den Kessel eingetaucht. Das PID Inkbird-Handbuch ist ziemlich gut beschrieben. Die meiste Arbeit hat übrigens das schneiden in die Front und anschließendes feilen gemacht.

    Ergebnis im Folgenden.

    Bleibt gesund!
    Vince

    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
     
    Espressojung und wienermischung gefällt das.
  3. #3 Fl0rian, 31.03.2020
    Fl0rian

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    Hallo,
    gefällt mir sehr gut dein Einbau, vor allem auch recht preiswert :) bin echt am überlegen, das in meiner Classika I einzubauen. vom Verkabelungsaufwand hält es sich ja echt in Grenzen oder? Original-Thermostat raus, neuen Fühler rein und SSR verbinden?

    Viele Grüße,
    Florian
     
  4. #4 Espressojung, 01.04.2020
    Espressojung

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    Die Rücklaufleitung (unteres Cu-Rohr) von der Brühgruppe zum Kessel zu isolieren behindert aber die Konvektion.
    Du solltest mal beobachten ob das einen Einfluß auf die Zeit des Aufheizens der BG hat.
     
  5. vinfer

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    @Fl0rian
    Ganz genau. Es sieht vielleicht komplizierter aus als es ist. Wie gesagt das Handbuch finde ich sehr gut. Ich empfehle zudem folgenden Blogeintrag als Hilfestellung: PID Inkbird ITC-100VH wiring usage overview

    @Espressojung
    Die Rücklaufleitung (unteres Cu-Rohr) von der Brühgruppe zum Kessel zu isolieren behindert aber die Konvektion.
    Du solltest mal beobachten ob das einen Einfluß auf die Zeit des Aufheizens der BG hat.

    Vielen Dank für den Tipp, werde ich mir das aus diesem Verständnis genauer anschauen. Bin kein Experte, eher ein passionierter Hobbyist. Was ich beobachten kann ist ein wesentlich schnelleres aufheizen im Vergleich zum originalen Thermostat. Nach ca. 5-10 Min. kann ich leckeren Espresso zubereiten, davor die typischen 20 Min.
     
  6. #6 winnepooh, 03.04.2020
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2020
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    @Espressojung
    Die Rücklaufleitung (unteres Cu-Rohr) von der Brühgruppe zum Kessel zu isolieren behindert aber die Konvektion.
    Du solltest mal beobachten ob das einen Einfluß auf die Zeit des Aufheizens der BG hat.

    Am einfachsten mal testweise die Temperatur ohne Isolierung kurz nach dem Ausgang der Brühgruppe (5cm) und kurz vor dem Eingang in den Kessel (5cm) die Temperatur am Rohr messen.
    Falls hier im Originalzustand kaum ein Delta zu messen ist, so denke ich hat die Isolierung einen untergeordneten Einfluss.

    Kühlt das zirkulierende Wasser auf diese Strecke deutlich ab, so dürfte eine Isolierung hier Einfluss nehmen.
    Wenn allerdings der Zulauf in die Brühgruppe deutlich über den Rücklauftemperaturen liegt, so ist der Wärmeverlust über die Brühgruppe dominierend und vermulich die Isolation vernachlässigbar.

    Die Überlegungen sind ebenso für den Zulauf übertragbar.
    Letztendlich ist das Temperaturdelta zwischen Kesselausgang und Kesseleingang für die Zirkulationsgeschwindigkeit entscheidend.

    In der Aufheizphase ist der Wärmeverlust durch die noch kalte Brühgruppe definitiv dominierend. Hier denke ich wird man kaum einen zeitlichen Einfluss sehen. Änderung wird man nur im eingeschwungenen Zustand sehen.
    Das Delta Kesseltemperatur zu Brühgruppentemperatur könnte bei geringerer Zirkulation steigen.

    Ps als Vergleichswert: Bezzera Magica Rücklauftemperatur nach 1Std ca 95C bei 1,3bar Kesseldruck
     
  7. vinfer

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    @winnepooh
    Vielen Dank für die wertvollen Insights! Ich werde es demnächst zeitnah prüfen und dann hier teilen, damit ggf. ein Nachahmer Vergleichswerte hat.

    Grüße,
    Vince
     
  8. #8 Freshdachs, 08.03.2021
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    Vielleicht antwortet hier ja noch jemand, bin auch gerade am überlegen, meine Domobar mit PID nachzurüsten :)

    Was mich interessieren würde: Warum wurde der K-Sensor durch ein PT100 getauscht? Der für uns interessante Temperaturbereich wird doch durch beide abgedeckt, aber der K-Sensor spricht doch wesentlich schneller an...?
     
  9. Fagus

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    Ich habe auch ein PID rumliegen. will das Thema jetzt auch angehen.
    Ich würde den aber unter dem Deckel für die Ablage einbauen (weniger feilen)
    Wo schließt ihr den Temperatursensor an? Schneidet ihr das rote Kabel vom vorhandenen Sensor einfach durch?
    Mein Sensor (vom PID) hat ein M6 Gewinde. Ich hab noch keinen Platz im Kessel dafür gefunden.
     
  10. Freshdachs

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    Schau besser nochmal nach. Bei meiner Facelift-Domobar sitzt die Tassenablage direkt auf dem darunterliegenden Blech auf, da ist definitiv kein Platz für die Steuerung.

    Google mal, die Gewindehlüse kann vom Sensor entfernt werden. Dann kann der Sensor am Originalplatz des Thermostatenfühlers versenkt werden.
     
  11. Fagus

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    Ich hatte es grob gemessen, aber du hast recht. Abstand prüfe ich noch mal.
    Wie bekomme ich den Fühler rein? Ich habe schon angefangen den bisherigen Fühler auszubauen, geht aber schwer und ich wollte erst wissen, ob ich den neuen reinbekomme. Der bisherige Fühler ist in zwei Messingmuttern. Reicht es wenn ich die obere(innere) abnehme?
     

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  12. Espressojung

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    Ich würde dir empfehlen, erst ein Foto von der Stelle hier einzustellen,
    dann können auch konstruktive Vorschläge gemacht werden.
     
  13. Fagus

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    Bei drei mal lesen habe ich, glaube ich, verstanden was du meinst: die silbernen M6 Gewindemutter (hohl) in der der Sensor steckt entfernen?
     

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  15. Espressojung

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    Du mußt die obere Überwurfschraube entfernen, dann kannst du den Thermofühler herausziehen.
    Das eigentliche Problem dürfte aber der Einbau des neuen Gebers sein.
    Der neue Geber müßte aber mit einem passenden Gewindeanschluß für den jetzigen Einbauzustand ausgerüstet sein.
    ==> der Einbau des neuen Gebers muß Wasserdicht verschraubt sein.
    ==> dein Thermofühler sitzt direkt im Kesselwasser - er sitzt nicht wie bei den alten Maschinen in einem Tauchrohr.
    Evtl. muß mit einem passenden Gewindeadapter gearbeitet werden.
     
  16. Fagus

    Fagus Mitglied

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    Danke Dir. Weißt du zufällig das Gewinde der inneren Mutter? SW von M6 ist normalerweise 10. die aktuelle Mutter ist aber größer.
    Den Sensor würde ich mit Epoxy dicht bekommen, dann noch Teflonband aufs Gewinde - müsste gehen. Aber wie gesagt hängt aktuell alles am Innengewinde.
    Das rote Kabel kann man nicht nehmen, oder? (Aktuell ist ja auch ein Sensor am Ende)
     
  17. Espressojung

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  18. Freshdachs

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    Ich konnte meinen alten Fühler einfach am roten Kabel aus dem Tauchrohr rausziehen, auch ohne die Überwurfschrauben zu lösen. Den neuen Fühler dann einfach im Tauchrohr versenkt (genau, die M6 Hohlmutter vorher entfernen) und fertig. Funktioniert super und spricht schnell an.
     
  19. Espressojung

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    Genau darin liegt der Unterschied - dein Boiler ist mit mit einem Tauchrohr ausgestattet und der Fühler liegt "trocken" in diesem Tauchrohr.
    Bei "Fagus" ist es aber anders, da liegt der Fühler direkt im Wasser.
    Hier gibt es evtl. die Möglichkeit auf das alte System (mit Tauchrohr) umzurüsten. ==> das "alte" Tauchrohr passt vom Gewinde direkt oben in den Kessel.
    Dazu müssen die beiden jetzigen Verschraubungen entfernt und das "alte" Tauchrohr mit Dichtmittel einschraubt werden.
    Dann kann man (wie bei dir) den Fühler einstecken.
    Aber wie vom mir schon geschrieben ==> ohne Umbau geht das nicht.
     
  20. Freshdachs

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