Ich trinke gerade diesen Espresso....

Diskutiere Ich trinke gerade diesen Espresso.... im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Name der Rösterei: KAWA, Paris Name des Kaffees: Los Pireneos #2 Herkunft: Unsulatan, El Salvador Produzenten: Familie Baraona Varietät: Elite...

  1. #8701 züripresso, 06.09.2022
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    Name der Rösterei: KAWA, Paris
    Name des Kaffees: Los Pireneos #2
    Herkunft: Unsulatan, El Salvador
    Produzenten: Familie Baraona
    Varietät: Elite Bourbon
    Verarbeitung: Natural
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Mandel, Vanille, Moosbeere
    Röstdatum: 10.08.2022

    Gemahlen mit: 1Zpresso J-Max
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18.5
    Out: 46.8
    Sek.: 30
    Temperatur: 95.1 °C

    Notizen: Das Erste was mir auffällt, ist das seidig-samtige Mundgefühl. Zu Beginn kommt auch die Mandel wie von der Rösterei angegeben hervor, sehr sanft und mild. Ich würde sagen so ein wenig in die Richtung eines saftigen sehr feinen Marzipans. Mit Vanille ist vermutlich das gemeint, was für mich leicht blumig, ja gar parfumartig schmeckt. Die genannten Cranberrys kommen dann sehr rasch und deutlich in ihrer herb-säuerlichen Art hervor, um dann bald den ganzen Mundraum auszufüllen.
    Im Cappuccino gefällt mir die Bohne nicht, durch den Milchschaum hat sie für mich einen (ich weiss nicht wie sonst beschreiben) medizinischen Nachgeschmack.

    Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Manchmal finde ich die Bohne spannend und raffiniert, manchmal ist mir die Cranberry zu dominant.

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  2. #8702 EspressoDoc, 09.09.2022
    EspressoDoc

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    Apollo Coffee — Ziggy‘s Choice — Espresso

    Röstdatum: 05.07.2022

    Bezugstemperatur: 93 Grad Celsius

    18g in - ca. 50g out in 28 Sekunden

    LMLM — MK EK43s SSP HU

    Nuancen: Erdbeersirup, Früchtepunsch, Milchschokolade

    Ich hatte den Ziggy‘s Choice hier Ich trinke gerade diesen Espresso.... schon mal vorgestellt, da hatte er mir noch nicht so gut geschmeckt, gestört hat vor allem Bitterkeit in der Tasse. Jetzt, nach über zwei Monaten Ruhezeit, ist er ausgeglichener. Früchtepunsch passt sehr gut, im Abgang kommt die Erdbeere gut durch. Etwas schokoladig ist er auch.

    Sonst trinke ich meinen Kaffee i.d.R höchstens bis vier Wochen nach Röstung und ich glaube, dass bis dahin auch die meisten Bohnen optimal ausgegast sind. Da war diese Bohne jetzt mal (wieder) ein Ausreißer unter wenigen die ich bisher hatte. Schade, dass man dies auf Anhieb nicht erkennen kann. Ein Hinweis à la „trinkreif nach 6-8 Wochen nach Röstung“ wäre da hilfreich. Aber wer will auch schon Bohnen acht Wochen ausgasen lassen? Bin nur froh, dass ich diese restlichen 200g nicht weg geschmissen habe sondern den Bohnen nochmal eine zweite Chance gab. …
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  3. #8703 IIISandroIII, 09.09.2022
    IIISandroIII

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    Name der Bohne: dmBio

    Packungsgröße: 1000 Gramm

    Gemahlen und bezogen mit: ECM Casa IV und ECM C-Manuale 54

    Gekauft am: Mitte August

    MHD: puh kp

    Eigenschaften: Arabica Robusta Mischung. Sehr viel Crema. Geschmacklich eigentlich keine Säure aber auch nicht zu bitter. Starker, dunkler Kaffe. Ich mag ihn als Espresso sehr gern. Bio Naturland Zertifikat bei einem Preis von 10 Euro/kg ist auch super.

    Wieder kaufen: auf jeden Fall
     
  4. #8704 smarty79, 09.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 09.09.2022
    smarty79

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    Name der Rösterei: Marziali Leone Caffè
    Name des Kaffees: La 1922
    Herkunft: Brasilien, Indien, Äthiopien, Peru, Nicaragua
    Produzenten: Unbekannt
    Varietät: Gusta Antico, India Plantation, Sidamo, Finca Salcedo, Cavallino
    Verarbeitung: unbekannt
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Lt. Google-Übersetzer: Eine süße und komplexe Mischung, die in ihrer Essenz die Liebesgeschichte zwischen unserer Familie und dem Kaffee widerspiegelt.
    Röstdatum: vermutlich 06/22

    Gemahlen mit: Eureka Mignon Specialita
    Bezogen mit: SAB Maika
    Sieb: Standard SAB 2er

    In: 17
    Out: 36
    Sek.: 25
    Temperatur: keine Ahnung, Standard um 1bar

    Notizen: Ich habe im Leben noch keinen so ausgewogenen Espresso getrunken. Toller Körper, dezente Säure, keine störende Bitterkeit. Aromen würde ich irgendwo zwischen Nougat und roter Johannisbeere einstufen. Läuft seit drei Tagen mit der selben Einstellung an Mühle und Volumetrik konstant durch. Die Maschine muss aufgrund der vergleichsweise hellen Röstung aber gut durchgeheizt werden, sonst nimmt die Säure überhand. Auch im Cappucino für einen reinen Arabica durchsetzungsstark und harmoniert toll mit der Milch.

    Fazit: Würde keinen anderen Kaffee mehr kaufen, wären da nicht die 15€ Porto.

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  5. #8705 züripresso, 09.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 09.09.2022
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    Name der Rösterei: KAWA, Paris
    Name des Kaffees: Blend Espresso (Bio)
    Herkunft: Guatemala, Honduras
    Cupping Score: 82+
    Produzenten / Kooperativen: Keine Angaben
    Varietät: Catuai, Caturra, Typica
    Verarbeitung: Gewaschen
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Dunkle Schokolade
    Röstdatum: 02.08.2022

    Gemahlen mit: Eureka Mignon Magnifico
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18.3
    Out: 42.9
    Sek.: 26
    Temperatur: 93.6 °C

    Notizen: Leckere schwarze Schokolade. Ein sehr klassischer Blend der recht dunkel geröstet ist, aber keinesfalls ölig daherkommt. Die Crema ist haselnussbraun, der Espresso ist sehr gefällig und ohne Ecken und Kanten. Mehr gibt es kaum anzumerken. Ich finde es tut dem Blend gut am unteren Ende des Espressofensters bezogen zu werden, so hat er noch eine Spur Säure und verkneift sich die Bitternoten weitgehend.

    Fazit: Ein schöner Blend, aber wenn ich etwas Schokoladiges möchte, gibt es für mich andere Bohnen, die mich dieses Jahr in der Schoko-Liga schon mehr beeindruckt haben.

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  6. #8706 portafilter, 11.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2022
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    Name: Milky Cake — Filter
    Röster: DAK, Amsterdam, Niederlande
    Bohnen: 100% Arabica, Castillo
    Röstung: Hell (durchschnittlich hell für Filter)
    Herkunft: Colombia, Cauca (1730 masl)
    Processing: Thermal Shock Washed (anaerobic)
    Geschmacksprofil laut Röster: Cardamom, Pistachio, Vanilla Cake, Honey
    Röstdatum: 31.08.2022

    Brührezept:
    Dose: 17.5g
    Yield: 45g
    ~ Ratio: 1:2.6
    Temperatur: 96 Grad
    Zeit: 33 Sekunden, erste Tropfen ab 10 Sekunden
    Druckprofil: 10 Sekunden Ramp-Up auf 8 Bar, ca. 17 Sekunden Bezug bei 8 Bar, ca. 6 Sekunden Bezug mit Restdruck des Systems
    (Ich lege bei 38g den Schalter der E61 auf 45 Grad und lasse die letzten Gramm mittels Restdruck extrahieren)

    Maschine: Lelit Mara X (im X Mode, Temp-Stufe II)
    Mühle: DF64, SSP MP
    Sieb: IMS Competition B70-Serie 26.5mm

    Wow. Das ist so ein umwerfender Kaffee.
    Erstmal riecht die ganze Wohnung nach Gewürzen nach dem Mahlen für gut eine Stunde. Der Geruch durchsetzt das Getränk auch vollkommen. Ich habe den Kaffee erstmals im Sweet Spot probiert. Da war mir bereits beim ersten Schluck klar, dass der Kaffee anaerob sein muss. Und was für ein Parade Beispiel für Experimentelles Processing.
    Meine einzige Sorge war, ob ich das genauso gut daheim (reproduzierbar) hinbekomme. Die Sorge war unbegründet. Der erste Shot hat sofort gepasst. Ein wenig Adstrigenz war da, was ich darauf zurückführe, dass ich so fein mahlen musste, das Channeling ein Thema wird. Zweiter Espresso dann ein wenig gröber und 0.5g mehr und fertig war das Rezept. Temperaturtechnisch muss man die Mara mit 96 Grad ans Maximum bringen: 96 Grad und kein Grad weniger. 96 Grad ist für mich außergewöhnlich heiß — normal ist bei 95 (am Puck) immer Schluss bei mir. Als kleine Orientierung: Mein Mahlgrad ist fast identisch zum Nudist Blend (MvsM) oder Alfrún (Café Blá).

    Der Espresso ist extrem süß und die Säure unterstützt die Süße extrem gut. Bitterkeit im Optimum nur angedeutet. Wie eine Wand, an die man sich ganz sanft anlehnt.
    Gegeben dem eher langen Ratios und dem hellen Röstgrad (und nicht zuletzt der SSP MPs) ist die Textur ein Wunder.
    Der Espresso fühlt sich im Mund sehr leicht und doch vollmundig an.
    Die Aromen sind so stark schmeckbar, dass man wirklich glaubt man isst Süßgebäck. Besonders im Milchgetränk. Mit Hafermilch werden vor allem zimtige und Kardamom Noten hervorgehoben. Erinnert sehr an Kanelbullar in Stockholm.
    Weitere „Wintergewürze“ wie Nelken, kann ich nicht schmecken. Wenn das noch drin wäre, hätte ich den optimalen Weihnachtskaffee gefunden. Als Espresso ist für mich die Pistazie im Vordergrund. Ich habe im Sommer im berühmten Caffè Savia in Catania einen (guten) klassischen Espresso mit einer Pistazien Granita (leichteres Eis) nacheinander gehabt (ist ein Must-Do in Catania). Der erste Bissen der Granita, wo der Mund noch mit Espresso benetzt war, ist genau, was ich hier schmecke. Je nach Bezug war für mich mal eher Vanille mal Tonka Bohne präsent. Die Säure ist für mich in dem Kontext nicht fruchtig. Buttermilch wäre am nächsten dran, an dem was ich schmecke. Den angegebenen Honig würde ich eher durch Ahornsirup ersetzen.


    Alles in allem ein unfassbar guter Kaffee.
    Der Kaffee macht süchtig. Allein heute morgen haben wir zu zweit jeder 3 Double Shots gehabt. Habe direkt nochmal nachbestellt.
    Ich habe jetzt in der zweiten Charge deutlich weniger gezahlt. Für 16 Euro auf 250g ist das ein absoluter No-Brainer. Ich schätze, dass es erstmal kein zweites Batch geben wird. Also meine Empfehlung, den unbedingt noch zu probieren.
    Darüber hinaus ist die Zubereitung auf der Espressomaschine weniger kompliziert als gedacht.
    Zunächst hatte ich mehr als 25 Euro für das Päckchen gezahlt. Ich würde sagen, der Kaffee ist es dann immer noch wert. Aber mehr als 1 Packung wäre es dann nicht geworden.

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  7. #8707 züripresso, 13.09.2022
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    Name der Rösterei: Vertical Coffee Roasters, Unterlunkhofen / Schweiz
    Name des Kaffees: Mulunesh Biftu
    Herkunft: Werkasakaro, Yirgacheffe, Äthiopien
    Produzent: Mulunesh Biftu
    Varietäten: JARC, Heirloom
    Verarbeitung: Natural
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Erdbeer, Mango, Karamell. Cremiger Körper
    Röstdatum: 15.08.2022

    Gemahlen mit: Comandante C40 MK3
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18.0
    Out: 42.1
    Sek.: 30
    Temperatur: 95.1 °C

    Notizen: Es ist durchaus spritzig, aber auch sehr schön und lecker was da in meiner Tasse landet. Die etwas erhöhte Temperatur erweist sich bei der Röststufe dieser Bohnen als lösungsorientierter Ansatz für meine Geschmacksknospen. So bezogen wird die Bohne für mich sehr lecker mit ihren klar auszulotenden Beeren- und Karamellnoten. Die Mango habe ich leider in kaum einen meiner Bezüge hervorlocken können. Schade! Die Crema ist von dünner Natur und von kurzer Haltbarkeit. Bitternoten sind keine zu schmecken, auch nicht beim ersten Bezug, der aufgrund des von mir deutlich zu fein gewähltem Mahlgrad über die 60 Sekunden kam.
    Auch im Zusammenspiel mit aufgeschäumter Milch macht dieser Espresso auf mich einen exzellenten Eindruck. Hier dominieren die Beerennoten für mich ganz deutlich.

    Fazit: Ein weiterer toller Äthiopier nimmt den Weg durch meine Comandante. Ich habe das Gefühl bei helleren Röstungen macht diese einen fantastischen Job.

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  8. El Edu

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    Name der Rösterei : Coffea Circulor
    Name des Kaffees : Kenya Ortho Batian
    Producer / Farm : Coffea Circulor (Ivica Cvetanovski & Macho)
    Location : Meru, Kenia
    Varietät : Isolated, Batian, H-grade
    Elevation : 1500
    Aufbereitungsprozess : Natural, Multi-Stage, Deep Hypoxia
    Ernte: 2021
    Geschmacksprofil laut Röster: Kaffeekirschlikör, Apfelwein, Honig, Tamarinde
    Geröstet: 5.09.22

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    Ich hatte diesen Kaffee bereits im Cold Brew Ich trinke gerade diesen Cold Brew und im V60 Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee... zubereitet, aber es schien mir, dass ich ihn auch im Espresso probieren sollte.

    Mit nur etwa 30 Gramm hatte ich kaum Spielraum für Fehler

    Erster Versuch

    Gemahlen mit : G-Iota mit SSP Red Speed Espresso
    Bezogen mit : ECM Classika II PID
    Sieb : IMS h24

    In : 19
    Out : 40 (2x20)
    Sek. : 20
    Temp. : 93°C

    IMG_20220912_164306.jpg

    Extraktion zu schnell, ich muss bei 20" schneiden. Trotzdem, besser als erwartet für eine so kurze Extraktion.

    Zweiter und letzter Test mit feiner mahlen

    Gemahlen mit : G-Iota mit SSP Red Speed Espresso
    Bezogen mit : ECM Classika II PID
    Sieb : La Marzocco 7 - 9 Gramms

    In : 10
    Out : 20
    Sek. : 26
    Temp. : 93°C

    IMG_20220914_165050.jpg

    Gute Creme, elastisch aber nicht sehr haltbar. Mittlerer Körper, leicht ölig. Mittlere Äpfel- und Zitronensäure, vielleicht auch Milchsäure. Die Likörnoten sind hier präsenter als bei den anderen Zubereitungsmethoden, aber sie sind nicht unangenehm. Hier finde ich Noten, die mich an Apfelwein erinnern. Auch Noten von alten Früchten (Rosinen oder Pflaumen) und braunem Zucker und/oder Honig. Sehr langer und angenehmer Nachgeschmack mit Noten von schwarzem Tee und alten Früchten.

    Es scheint mir ein toller Kaffee zu sein, ein wahrer "Alleskönner". Obwohl ich in Cold Brew und V60 die besten Zubereitungen erzielt habe, bin ich mir sicher, dass ich mit ein paar weiteren Tests einen Espresso auf dem gleichen Niveau erreicht hätte. Auch denke ich, dass ich ihn für Espresso etwas mehr "altern" lassen sollte, aber ich konnte es kaum erwarten

    Ich glaube dass es einem meiner besten Kaffees des Jahres ist
     
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  9. #8709 nosugartonight, 15.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2022
    nosugartonight

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    Jetzt, wo sich die Packung langsam dem Ende neigt, noch schnell ein paar Worte zu meinem Urlaubseinkauf.

    Name der Rösterei: Günter Coffee Roasters, Freiburg
    Name des Kaffees: Bom Dia - Espresso

    70%
    Herkunft: Brasilien, Region Sao Joao da Boa Vista
    Produzent: Fazenda Alianca
    Varietäten: Catuai
    Verarbeitung: Pulped Natural

    30%
    Herkunft: Brasilien, Region Serra Negra Programm von "Cafe Imports"
    Produzent:
    Varietäten:
    Blend
    Verarbeitung: Natural


    Geschmacksnoten gemäss Röster: dunkle Schokolade, geröstete Nüsse, Karamell, leichte Fruchtigkeit, die an Zitrone erinnert
    Röstdatum: 01.08.2022

    Gemahlen mit: OE Pharos
    Bezogen mit: ECM - Cellini
    Sieb: Tidaka Accurato 14 g

    In: 15
    Out: 32
    Sek.: 35
    Temperatur: unbekannt

    Notizen: optisch für mich ehr auf der hellen Seite von medium, daher beziehe ich ihn gern etwas länger. Dunkle Schoko ist auf jeden Fall präsent und er hat eine deutliche (für Brasilien fast überraschende) Säure, allerdings nicht wirklich was, das ich als Frucht im Sinne von zitrisch wahrnehme. Ich empfinde die Säure ehr als laktisch oder vielleicht Richtung malisch.
    Insgesamt finde ich ihn wirklich lecker und zu jeder Tageszeit angenehm zu trinken, sowohl mit als auch ohne Milch. Von 1:2 bis 1:3 schmeckt mir alles gut, nur bei Bezugszeiten kleiner 30 Sek mag ich ihn nicht.

    Fazit: ein vielseitiger Brasilianer, der nicht langweilig daher kommt. Trifft meinen Geschmack ganz gut.
     

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  10. ReiAdo58

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    Beckelumer Bohnenschmiede „Schwarze Seele“
    13g im 15er Sieb, Mahlgrad 6,3, 92°C
    35s 26,5g out
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    Lübecker Marzipan Riegel mit dunkler Schokolade
    Lecker!
     
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  11. #8711 EspressoDoc, 15.09.2022
    EspressoDoc

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    MAME — Kiaga AA — Kenya — SL28, SL34, Ruitu 11 — fully washed

    Röstdatum: 22.08.2022

    Brühtemperatur: 93 Grad Celsius

    LMLM — EK43 S HU SSP

    Nuancen: Pink Grapefruit, Blood Orange, Blackcurrant, —> Black Fruits

    18,3g in - ca. 47g out in ca. 30 Sekunden

    Geschmack: sehr fruchtiger Espresso, Grapefruit und Orange trifft es genau. Weiches Mundgefühl. Im Abgang kommt die schwarze Johannisbeere leicht säuerlich durch.

    Für mich könnte der Espresso noch etwas ausgeglichener sein. Ab nächster Woche dann mit Nadelventil-Mod. Da werde ich es nochmal mit anfänglich niedrigerer Flussrate probieren.
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  12. Pappi

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    Das Zeug ist mal richtig lecker aus Kiel...(der Rechts)
    Als Cappu 1+...grüner Tee mit Vanille, Mango und ein Hauch von ? Erdbeere 20220915_163318.jpg
     
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  13. #8713 züripresso, 15.09.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: Red Code Coffee Roasters, Bensheim
    Name des Kaffees: Drachenseele
    Herkunft: Muramba, Boneza, Ruanda
    Produzent: Muramba Central Washing Station
    Varietäten: Bourbon
    Verarbeitung: gewaschen
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Zartbitter-Schokolade, Steinobst (Aprikose) malzig süss
    Röstdatum: 11.08.2022

    Gemahlen mit: 1Zpresso J-Max
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18.5
    Out: 45.3
    Sek.: 24
    Temperatur: 93.6 °C

    Notizen: Schokoladig und süss waren bisher alle meine Bezüge mit dieser Bohne. Die Aprikose lässt sich meiner Meinung nach mit ein wenig Vorstellungsvermögen deuten. Schwieriger finde ich das malzige Aroma, welches der Röster in die Geschmacksnoten geschrieben hat. Ich habe zuerst gedacht es ist der Nachgeschmack, der leicht malzig ist. Mittlerweile finde ich der Aftertaste weisst auf Kakaonibs hin. Die Säure ist sehr dezent, ohne sie wäre die Aprikose für mich vermutlich gar nicht zu schmecken.

    Fazit: Ein schöner Espresso der für meinen Geschmack für eine mittlere Röstung sehr klassisch auftritt.

    Drachenseele_1.jpg Drachenseele_2.jpg Drachenseele_3.jpg Drachenseele_4.jpg Drachenseele_5.jpg
     
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  14. plempel

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    Name der Bohne: Vee, italienische Röstung
    Packungsgröße: 250 Gramm
    Arabica "Grand Cru"
    Gemahlen und Bezogen mit: Lux/Oscar
    MHD: August 2023

    Ich hätte nicht gedacht, dass deutsche Röster noch so dunkel rösten, das war eine angenehme Überraschung.

    [​IMG]

    Ich muss sagen, das war die "klassischten" Espressobohnen, die ich seit langem hatte. Der Kaffee lief noch nicht perfekt, hat aber schon gezeigt, was er kann. Würzig, bissl fruchtig, ich mag das. :)
     
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  15. #8715 ginkgobaum, 17.09.2022
    ginkgobaum

    ginkgobaum Mitglied

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    Ja, von denen hab ich in letzter Zeit auch gerne mal einen gekauft :)
    Auch wenn man wenig gutes darüber liest, für Freunde der dunklen Röstung haben die ein paar sehr feine Bohnen.
     
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  16. #8716 portafilter, 18.09.2022
    portafilter

    portafilter Mitglied

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    Name: Buenos Aires
    Röster: The Naughty Dog, Jílové u Prahy, Tschechien
    Bohnen: 100% Arabica, Bourbon & Pacas
    Röstung: Heller Omniroast
    Herkunft: El Salvador, Apeneca-Ilametepec (1300-1600 masl)
    Processing: Anaerobic
    Geschmacksprofil laut Röster: Blueberries, Peach Compote, Nougat
    Röstdatum: 24.08.2022

    Brührezept:
    Dose: 14.5g
    Yield: 37.5g
    ~ Ratio: 1:2.6
    Temperatur: 95 Grad
    Zeit: 32 Sekunden, erste Tropfen ab 10 Sekunden
    Druckprofil: klassisches Profil mit 8 bar, erste Tropfen ab 10 Sekunden, ab 30g Extraktion mit Restdruck

    Maschine: Lelit Mara X (im X Mode, Temp-Stufe II)
    Mühle: DF64, SSP MP
    Sieb: Decent 15g

    Etwas würzig. Er ist dem Milky Cake, den ich parallel weiter beziehe, nicht sehr unähnlich. Relativ hell und spicy. Allerdings schon nochmal etwas dunkler als der Milky Cake.
    Die leichte Röstung erklärt auch das relativ „starke“ Rezept:
    Langer Ratio, hohe Temperatur.

    Der Kaffee hat relativ viel Körper und hat viel Frucht. Das bedeutet Süße ist reichlich da mit einer betonten Säure. Die ist aber gar nicht spitz. Bitterkeit ist auch da, jedoch eher in Form von einer Mandelnote (das macht es Spicy) und deswegen sehr angenehm.

    Für mich ist dann lediglich Nougat von den Cupping Notes schmeckbar. Die Note kommt aber eher im Abgang. Das was ich schmecke, ist Kaiserschmarren: Mandeln, Rosinen, Apfelkompott und Pflaumen. Etwas Zimt ist auch da. Aber im Vgl. zum Milky Cake ist das sehr hintergründig.

    Ich hatte nur ein 60g Sample. Für 9.99 für 200g ist der Kaffee für einen anaeroben aber relativ günstig. Daher könnte der Buenos Aires bald wieder bestellt werden.

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  17. #8717 portafilter, 18.09.2022
    portafilter

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    Name: Risaralda
    Röster: Vits / Café Blá, München
    Bohnen: 100% Arabica, Castillo & Caturra
    Röstung: Heller Espresso
    Herkunft: Risaralda, Risaralda, Colombia (1400-2000 masl)
    Processing: Sugarcane Decaf / Decaf de Caña
    Geschmacksprofil laut Röster: Berries, Shortbread, Smooth
    Röstdatum: 11.08.2022

    Brührezept:
    Dose: 17.5g
    Yield: 39g
    ~ Ratio: 1:2.2
    Temperatur: 94 Grad
    Zeit: 35 Sekunden, ab Hebelzug
    Druckprofil: klassisches Profil mit 8 bar mit Ramp-Up von 10 Sekunden, ab 30g Extraktion mit Restdruck

    Maschine: Lelit Mara X (im X Mode, Temp-Stufe I)
    Mühle: Mazzer Super Jolly (SD Modded)
    Sieb: IMS Competition 26.5mm

    Säure ist vorhanden aber sie ist nicht fruchtig. Der Körper ist sehr cremig („smooth“) und das lässt eine butterige Säure zurück, die sich beim Abkühlen in Marmelade verändert. Der Kaffee könnte mehr Süße haben. Bitterkeit ist da in Form von kakaoigen Noten.

    Die butterige Note lässt mich mit einem Brioche Geschmack zurück. Die Marmelade ergänzt das ganz gut. Zusätzlich schmecke ich Ingwer, was dem Marmeladen Brioche eine weihnachtliche Note gibt. Besonders die Kakao-Note ergänzt das ganze schön. Zu lang gezogen kippt die Kakao Note jedoch in Tabak. Daher eher bei 1:2ish bleiben.

    Wie bei jedem Decaf ist der Puck am Ende alles andere als trocken.

    Interessanter Kaffee. Relativ nahe an einem klassischen Espresso. Knapp 15 Euro für 250g sind dann doch ein wenig viel dafür dass ich nicht vollkommen überzeugt bin.

    Allerdings ist es schön zu sehen, dass Decaf auch in gut geht und immer mehr Specialty Röster einen sehr gut trinkbaren im Angebot haben. Im direkten Vergleich finde ich den MvsM Decaf de Caña ein wenig besser als den Risaralda.
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  18. #8718 viper.gts, 19.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 19.09.2022
    viper.gts

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    Whiskey Espresso von Wiener Rösthaus

    Bohnen aus Indien (Monsoon Malabar), veredelt mit einer RARE Selection‐Abfüllung des Dark Single Malt J.H. der Destillerie Haider und geröstet nach Wiener Tradition. Weicher und würzige Kaffee besticht durch ausgeprägt nussig-schokoladige Noten. Er nimmt die Aromen des Whiskys besonders gut auf und harmoniert wunderbar mit dem herben Karamell des intensiven Kornbrands.

    Whiskey ist deutlich wahrnehmbar ind Geruch und Geschmack! Besonderer Tipp mit Milch, da ist das Ergebnis extrem nah an Rittersport Rum!

    18g in 38out in 25sek. Je kürzer man ihn hält desto mehr Whiskey im Glas. :)
     
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  19. #8719 züripresso, 19.09.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: KAWA, Paris
    Name des Kaffees: Moka Lekempti
    Herkunft: Nekemte, Äthiopien
    Kooperative: Jebena
    Varietäten: Heirloom
    Verarbeitung: Natural
    Cupping Points: 82+
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Zitrone, Gewürze
    Röstdatum: 22.08.2022

    Gemahlen mit: Comandante C40 MK3
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18.0
    Out: 43.5
    Sek.: 31
    Temperatur: 93.6 °C

    Notizen: Die Zitrone macht sich bereits bemerkbar während der Espresso noch in die Tasse läuft. Sie ist klar die Kopfnote in der Nase und auf der Zunge. Anstatt den Gewürzen entdecke ich eher einen feinen und mild aromatisierten Earl Grey, bei dem nicht nur die Bergamotte den Ton angibt, sondern vor allem der hochwertige Tee hervorschmecken darf. Im Nachgeschmack bringt der Espresso eine elegante blumige Note (ich denke da etwas an Jasmin) hervor.

    Fazit: Für meinen Geschmack ein wunderbarer und ausgewogener Espresso. Im Cappuccino hat er für mich Suchtpotenzial.


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  20. El Edu

    El Edu Mitglied

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    Name der Rösterei : Coffea Circulor
    Name des Kaffees : Colombia Guillermo Washed Espresso
    Producer / Farm : Guillermo Family
    Location : Nariño, Ricuarte, Kolumbien
    Varietät : Caturra
    Elevation : 1950
    Aufbereitungsprozess : gewaschen
    Ernte: 2021
    Geschmacksprofil laut Röster: Honig, Fudge, Ananas
    Geröstet: 5.09.22


    IMG_20220919_163214.jpg

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    IMG_20220919_163343.jpg

    Gemahlen mit : G-Iota mit SSP Red Speed Espresso
    Bezogen mit : ECM Classika II PID
    Sieb : IMS h24

    In : 18
    Out : 40 (2x20)
    Sek. : 20
    Temp. : 93°C

    Ich habe von einem ziemlich feinen Schleifpunkt aus begonnen und sogar so kam der erste Versuch zu schnell heraus, aber es war immer noch sehr gut.

    IMG_20220919_163819.jpg

    Ich habe noch feiner gemahlen.

    In : 18
    Out : 40 (2x20)
    Sek. : 27
    Temp. : 93°C

    IMG_20220919_164402.jpg

    In beiden Fällen ist das Ergebnis in der Tasse lecker. Schöne Creme, elastisch und haltbar. Mittel-hoher seidiger Körper. Sehr gute Zitronensäure, sehr gut integriert. Ich finde Noten von gerösteten Mandeln und Karamell, vielleicht Mandelnougat. Noten von reifer Ananas und Traube werden deutlich geschätzt. Der Nachgeschmack ist sehr lang und angenehm, mit Noten von Nougat und reifen Früchten.

    Dies ist einer der wenigen Kaffees von Coffea Circulor, die speziell für Espresso empfohlen werden, obwohl mir fast alle, die ich probiert habe, auch im Espresso sehr gut gefallen haben. Ich denke jedoch, dass sich dieser von den anderen dadurch unterscheidet, ist er sehr tolerant gegenüber Fehlern, nämlich es sehr einfach ist, ohne großen Aufwand einen tollen Espresso zu bekommen. Eine Baristerin den Café „Alkemisten“ in Göteborg hat über diese Kaffee gesagt: Egal wie und wann Sie diesen Kaffee immer wieder aufbrühen, er kann nicht schief gehen. Ich denke, sie hat absolut Recht, es ist sehr schwierig, etwas falsch zu machen.

    Wieder kaufen?: Ja, sicher
     
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