Ich trinke gerade diesen Espresso....

Diskutiere Ich trinke gerade diesen Espresso.... im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Name der Rösterei: Red Code Coffee Roasters, Bensheim Name des Kaffees: Kafari Herkunft: Kenia, Ruanda, Tansania Produzenten / Kooperativen: Keine...

  1. #8721 züripresso, 21.09.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: Red Code Coffee Roasters, Bensheim
    Name des Kaffees: Kafari
    Herkunft: Kenia, Ruanda, Tansania
    Produzenten / Kooperativen: Keine Angaben
    Varietäten: 100% Arabica verschiedener Varietäten
    Verarbeitung: Gewaschen
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Süsse Nuss-Schokolade, Walnuss, Nougat, Marzipan, Karamell
    Röstdatum: 19.08.2022

    Gemahlen mit: Eureka Mignon Magnifico
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 17.5
    Out: 44.5
    Sek.: 24
    Temperatur: 93.6 °C

    Notizen: Die Bohnen kullern dunkler in den Hopper als ich es mir erhofft hatte. Einige Bohnen weisen stellenweise bereits leichte Ölspuren auf. Der erste Duft, der beim Öffnen der Packung in die Nase steigt ist röstig und würzig. Dieser Eindruck verfestigt sich beim Mahlen und relativiert sich ein gutes Stück in der Tasse. Natürlich sind noch immer Röstaromen vorhanden, sie beschränken sich aber für meinen Gaumen auf die Haselnüsse, die ich deutlich schmecken kann. Schokolade und Karamell finde ich auch eindeutig in meinen Shots. Relativ kurz bezogen ist eine leichte Restsäure zu finden, die oberhalb der 25 Sekunden Bezugszeit komplett verschwindet. Der Nachgeschmack ist kräftig und langanhaltend, durch die Röstaromen ist auch eine kleine und angenehme Bitternote spürbar.

    Fazit: Ein solider Espresso, ich denke aber der Kafari ist etwas zu dunkel geröstet. Schade, für mich gehen die Eigenheiten der verschiedenen Provenienzen dadurch weitgehend verloren.

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  2. Lancer

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    Name der Rösterei: Leuchtfeuer Coffee
    Name des Kaffees: LERIDA
    Herkunft: Lérida Estate // Panama, Boquete
    Produzenten / Kooperativen: Finca Lérida, Familie Amoruso
    Varietäten: Catuai
    Aufbereitung: ASD (Anaerobic Slow Dry)
    Cupping Punkte: 89
    Anbauhöhen: 1600m – 2000m
    Verarbeitung: Lagerung in Fermentationstanks für 14 Tage in 1700m. Anschliessende Trocknungszeit: etwa 20-25 Tage.
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Wassermelone, Sternfrucht, weisse Johannisbeere
    Ernte: 2021-22
    Röstdatum:
    19.08.2022

    Gemahlen mit: Bentwood V63
    Bezogen mit: Decent DE1+, T U R B O B L O O M Decent Espresso Shot Visualizer
    Sieb: Pullman 19-22, LSS

    In: 18,2
    Out: 46.3 (1:2,5)
    Sek.: 22,3
    Temperaturziel: 95°C

    Ich habe noch nie so einen Fruchtsalat in der Tasse gehabt.
    Unfassbar.
    Der Turbobloom Bezug macht sein Übriges, um alles an Frucht da rauszuholen, was es rauszuholen gibt.
    Schmeckt wie buchstäblich Fruchtsalat.
    Sehr dominant ist die Wassermelone, bisschen was von Grand Manier, Sternfrucht kommt auch. Aber auch die anderen Dinge, wie Apfel, Banane etc.

    Wieder kaufen? JA, JA, JA.
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  3. #8723 züripresso, 23.09.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: KAWA, Paris
    Name des Kaffees: Todosantarita
    Herkunft: Huehuetenango, Guatemala
    Kooperative: Todosantarita
    Varietäten:
    Pache, Caturra, Typica
    Verarbeitung: Gewaschen
    Cupping Score: 82+
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Dunkle Schokolade, Apfel
    Röstdatum: 22.08.2022

    Gemahlen mit: 1Zpresso J-Max
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 17.5
    Out: 41.4
    Sek.: 27
    Temperatur: 93.6 °C

    Notizen: Diese mittlere Röstung reizt meine Zunge weder mit Röstaromen noch Bitterstoffen, sondern zeigt sich wunderbar mit den angenehmen Seiten von dunklen Schokoladentönen und bringt eine dezente Säure mit. Als Apfel würde ich die fruchtigen Noten nicht unbedingt bezeichnen. Für mich ist das eine wunderbare reife, weiche, aromatische und süsse Birne, die sich sogleich über die Schokolade legt. Mich erinnert der Geschmack in meiner Tasse tatsächlich an so ein klassisches Dessert wie eine Birne Helene.

    Fazit: Eine sehr sehr schöne Bohne. Die Birne gefällt mir so richtig gut. Der kommt beim nächsten mal wieder in den Warenkorb!

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  4. quick-lu

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    Good Karma Coffee - Aproeco
    Peru - Caturra/Catimor/Pache - gewaschen

    A grinder with no name - Ascaso Dream PID - VST 18g ridgeless - LSS
    16g - 34g - 29 sec. - 94°C

    [​IMG]

    [​IMG]
    läuft bei mir...
    [​IMG]
    Das war der erste Bezug, lief etwas langsamer, dafür war er süßer und hatte weniger Säure.
    [​IMG]

    Bisher zwei Bezüge, der erste mit 29 sec. war eigentlich schon perfekt, sah zwar am bodenlosen nicht ganz optimal aus (das Bild zeigt den 2., etwas gröberen, Bezug) aber war geschmacklich der bessere, weil mit weniger Säure.
    Ich werde es dann noch mit 17g versuchen, obwohl das jetzt schon so war, wie ich mir das vorstelle, bzw. wie das auf der Packung beschrieben steht.

    @Sarah2022, ich würde ihn dir empfehlen, sofern du eine gewisse Fruchtigkeit magst und mit Säure leben kannst.
     
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  5. #8725 EspressoDoc, 25.09.2022
    EspressoDoc

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    MAME— Pearl — Espresso

    Röstdatum: 05.09.2022

    Bezugstemperatur: 93,6 Grad Celsius

    ca. 18g in - ca. 36g out in ca. 30 Sekunden inkl. PI

    LMLM mit Nadelventil — MK EK43s SSP HU

    Nuancen: Dark Chocolate, Creamy, Long aftertaste


    Geschmack: dunkle Schokolade trifft es ganz gut, kaum Süße - jedoch auch kaum Bitterkeit. Säure hält sich dezent im Hintergrund. Begleitet den Espresso jedoch vom ersten Moment an bis zum Abgang. Das Mundgefühl ist langanhaltend, Schokolade am ehesten.

    Wieder kaufen? Ja. Dann aber vermutlich etwas länger reifen lassen. Tendiere dazu den Kaffee „zu frisch“ zu konsumieren.
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  6. #8726 züripresso, 25.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: Friedhats, Amsterdam
    Name des Kaffees: Dima Benti Nenka #3
    Herkunft: Shakiso, Guji, Äthiopien
    Produzent: Lokale Kleinbauern
    Varietäten: Wolisho, Kurume
    Verarbeitung: Natural
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Kandierte Früchte, Schwarztee, Zitronensäure
    Röstdatum: 29.08.2022

    Gemahlen mit: Comandante C40 MK3
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 17.5
    Out: 45.9
    Sek.: 35
    Temperatur: 95.1 °C

    Notizen: Ich schmecke reife Pflaumen und rote Trauben die von Beginn an von einer feinen aber prägnanten Säure begleitet werden. Der Schwarztee gesellt sich einen Moment später dazu und bleibt die prägende Note im Abgang. Der schwarze Tee ist von kräftiger Statur und erinnert mich an einen starken Ostfriesentee an dessen Boden ein brauner Kandis schimmert. Ich habe fast das Gefühl ich spüre die Gerbstoffe des Tees auf der Zunge und am Gaumen.

    Fazit: Ein schöner und sicher hochklassiger Äthiopier, der mir auch im Milchschaum gefällt, selbst wenn er für meinen Geschmack noch etwas raffinierter sein dürfte. Was mir ein bisschen fehlt, sind die feinen filigranen und blumig – duftenden Noten, die äthiopischer Kaffee so oft bietet.

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  7. cappufan

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    Eine schnelle Meldung "zwischendurch", ohne Shotfotos, weil die Bohnen - leider - gerade aufgebraucht sind und mir die letzten Tropfen noch auf der Zunge liegen :)

    Name der Rösterei: Tork's Coffee, Grömitz (direkt an der Ostsee, es gibt auch ein Café), Mitglied der Deutschen Röstergilde
    Name des Kaffees: House Blend 2
    Herkunft: Äthiopien, Brasilien & Indien (Robusta)/Anbauhöhe 1.200m–1.800m
    Produzenten / Kooperativen: -
    Varietäten:
    75% Arabica/25% Robusta
    Röstung: m.E. nicht allzu dunkel für Espresso
    Verarbeitung: -
    Geschmacksnoten gemäss Röster: ausgewogen, schokoladig, leicht fruchtig
    Röstdatum: 30.8.2022

    Gemahlen mit: Eureka Mignon Specialità
    Bezogen mit: Rancilio Silvia V3
    Sieb: La Marzocco L116 2er

    In: 18,4 g
    Out: - (kann ich jetzt nicht mehr wiegen)
    Sek.: 26
    Temperatur: ? Silvia: 4:10 min. nach Erlöschen der Heizlampe. Röster selbst empfiehlt 94 Grad.

    Notizen: Gleich ein Volltreffer nach meinem Geschmack und richtig einfach in der Zubereitung. Schön dicke Crema, fließt (auch durch die hohe Füllmenge im tiefen Sieb) dick und glänzend in die Tasse. Als Ristretto absolut lecker, erinnert mich an nord-/mittelitalienische Röstungen. Ich schmecke Marzipan, Frucht und Schokolade. Auch als Cappu sehr nach unserem Geschmack: Schoko-Nuss.

    Fazit: Werde ich auf jeden Fall wieder kaufen. Kommt gleich auf meine Favoritenliste. Gefällt mir besser als der klassische House Blend, was aber selbstverständlich alles subjektive Geschmackssache ist.

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  8. #8728 Kaffee_Eumel, 27.09.2022
    Kaffee_Eumel

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    Name der Rösterei: The Picky Chemist
    Name des Kaffees: Thimu AA Lot #062 (Espresso)
    Varietät:
    SL34 (90%), SL28, K7, Ruiru 11; Gewaschen
    Herkunftsland: Kenia (Kirinyaga, Kirinyaga East, Thimu), Versch. Kleinbauern, Thimu Wet Mill, 1600-1800 m.ü.M.
    Equiqment: 1Zpresso JX-Pro, Ascaso Steel Duo PID (94 °C, keine PI, IMS 16-18 g Sieb (B702TFH24))
    Ratio: 19 g In & 40 g Out in 34 Sekunden (ab Pumpenstart)
    Geschmack: Mein zickigster Kaffee bis dato, nur sehr selten ohne mittlere Sauerei beziehbar, PI brachte etwas Ruhe in den Bezug, schluckte aber auch etwas Frucht aus der Aromatik. Sehr helles Bohnenbild, ein Zitronenbeerenfruchtkorb schon in der Tüte.
    Prägnant spritzige Limettenaromatik prägt den Geschmack, dazu etwas grüner Apfel. Süße kommt erst nach einiger Zeit im Mund hervor, dann mit erstaunlich viel Textur, eher auf der karamelligen Seite, aber ohne jede Bitterkeit oder Röstaromatik. Laktische Noten bleiben lange am Gaumen, nun gesellt sich auch etwas Johannis- und Himbeere dazu. Sehr langer Abgang. Mit Milch eine Limettensahnetorte.
    Herausfordernd, aber der Geschmack entschädigt mehr als genug dafür. Nur die Ungewissheit, was hier mit unimodalerem Mahlgut und Profiling noch ginge, bleibt...

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  9. cappufan

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    Wow. Ich wünschte, ich könnte so etwas herausschmecken. Mein laienhaftes Geschmacksvermögen beschränkt sich auf einige wenige Wahrnehmungen. :oops:
     
  10. #8730 portafilter, 27.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 27.09.2022
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    Name: Mother-Ship Blend
    Röster: Father‘s Coffee, Ostrava, Tschechien
    Bohnen: 100% Arabica, Heirloom, Yellow Catuai, Mundo Novo
    Röstung: Medium
    Herkunft: Ethiopia (Guji, 2100 masl), Brazil (Sul de Minas, 1000 masl)
    Processing: Washed (Ethiopia), Pulped Natural (Brazil)
    Geschmacksprofil laut Röster: Full cream body, milk chocolate, floral aroma
    Röstdatum: 12.09.2022

    Brührezept:
    Dose: 17.5g
    Yield: 36g
    ~ Ratio: 1:2
    Temperatur: 93 Grad
    Zeit: 33 Sekunden, erste Tropfen ab 10 Sekunden
    Druckprofil: 10 Sekunden Ramp-Up auf 8 Bar, die letzten 3g mit Restdruck

    Maschine: Lelit Mara X (im X Mode, Temp-Stufe I)
    Mühle: DF64, SSP MP
    Sieb: IMS Competition B70-Serie 26.5mm

    Die Aromen liegen eher auf der bitteren Seite:
    Schokolade, Marzipan, Artischocke.
    Floral ist der Kaffee meiner Meinung nach nicht. Eine angenehme Säure kommt aber klar durch. Beerige Noten mit fermentierten Tönen. Würde sagen Blaubeeren.

    Der Körper ist Wahnsinn. Sehr dick und süß. Crema ist top. Tendenz zu Tigerstripes. Die schönsten Bezüge im bodenlosen Siebträger seit langem. Der Kaffee liegt eher auf der bitteren Seite. Dabei hat sich die Bitterkeit kaum verstärkt, egal wie lange man zieht. Auch eine Extraktion von 59 Sekunden war gut trinkbar. Ich finde den Kaffee lecker, er hat keinerlei Hang zum Channeln und schmeckt in vielen Konstellationen. Mit dem Kaffee macht man Fans klassischer Röstungen happy. Gleichzeitig ist er spannender und qualitativ top.
    Ich fand es schwer den Röstgrad einzuschätzen. Von der Optik würde ich einen weniger klassischen Espresso erwarten.

    für 13 Euro pro 300g fair bepreist. Mir persönlich ist er ein Mü zu bitter. Ich kann den Kaffee aber wärmstens empfehlen, wenn man eine einfache Bohne will, die immer noch echt lecker ist und wirklich jedem schmecken wird. Der Kaffee macht so wenig Zicken, dass er auch schnell zubereitet ist. Bestens geeignet, wenn man Besuch hat, den man schnell mit guten Espresso versorgen will.
    Mischgetränke sind mMn aber das, wo das Blend wirklich brilliert.

    Father‘s sendet versandkostenfrei ab 600g nach Deutschland. Versand ist auch schnell. Kaffee war sehr frisch und musste ausgasen. Also kein Risiko mMn. Das aktuelle Blend hat aber nicht mehr den Brasilianer dafür eine Bohne aus Honduras.

    Ich glaube, dass die SSP MP Burrs hier keinen großen Unterschied zu anderen Mahlscheiben gemacht haben. Ich werde die Tage den Espresso auch auf der Super Jolly (Italmill Burrs) einstellen und berichten.
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  11. El Edu

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    Name der Rösterei : Coffea Circulor
    Name des Kaffees : Kenya Outo SL34 AA WX
    Producer / Farm : Coffea Circulor (Ivica Cvetanovski & Macho)
    Location : Meru, Kenia
    Varietät : SL-34, AA-grade
    Elevation : 1500
    Aufbereitungsprozess : Washed, Dried in parchment
    Ernte: 2021 2022
    Geschmacksprofil laut Röster: Honig, Limette, Muskatnuss, Pfirsich, Rhabarber
    Geröstet: 5.09.22

    IMG_20220922_125309.jpg

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    Obwohl dieser Kaffee theoretisch für Extraktionen ohne Druck angezeigt ist, habe ich mich angesichts dessen, was mit anderen Kaffees in der Sammlung passiert ist, entschieden, ihn in Espresso zu probieren.

    Gemahlen mit : G-Iota mit SSP Red Speed Espresso
    Bezogen mit : ECM Classika II PID
    Sieb : IMS h24

    In : 19
    Out : 40 (2x20)
    Sek. : 26
    Temp. : 93°C

    IMG_20220927_145914.jpg

    Sehr aromatisch. Leichte und nicht sehr haltbare Creme. Mittlerer Körper, samtig. Sehr gut ausbalancierte Zitronensäure, mehr Orange als Limette. Ich finde Noten von Karamell, Pfirsich und Rosinen. Voller Nachgeschmack, die Noten von Trauben und Rosinen sind ausgeprägter und nach und nach verschwinden die von Orange. Sehr haltbar und lecker.

    Ein weiterer großartiger Kaffee aus der Coffea Circulor Collection

    Wieder kaufen?: Ja, sicher
     
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  12. #8732 Lancer, 28.09.2022
    Zuletzt bearbeitet: 28.09.2022
    Lancer

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    Ich sitze gerade völlig ratlos vor dem Holm.
    Röster: onoma kaffee
    Sorte: Holm
    Röstgrad: Half City
    Land, Region: Brasilien, Mantiqueira de Minas, Carmo de Minas
    Organisation, Produktionsvolumen: COCARIVE, 150 Säcke á 60kg
    Anbauhöhe: 1.200 masl
    Varietät: Yellow Catuai
    Aufbereitung: natural
    Cupping Score: 82
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Schokolade • Haselnuss • Rund
    Röstdatum: 09.09.2022
    Eingetütet von: einer tollen Person

    Gemahlen mit: Bentwood V63
    Bezogen mit: Decent DE1+
    Sieb: Pullman 19-22, LSS

    Bezug 1:
    In: 18.2g:
    Out: 40.2g (1:2.2)
    Laufzeit: 13.5s

    Bezug 2:
    In: 18.2g:
    Out: 44.5g (1:2.4)
    Laufzeit: 19.1s

    Zum einen ist das Bohnenbild, nennen wir es mal, interessant:

    IMG_0082.jpg

    Zum anderen, hatte ich noch nie so viel Channeling bei einem Bezug, wie bei diesem Kaffee.

    Zwei Bezüge mit a) unterschiedlichem Mahlgrad und b) unterschiedlichen Profilen, das währenddessen ist dennoch das gleiche.

    Die gemahlene Bohnen sehen so aus:

    IMG_0079.jpg

    Bezug 1:
    IMG_0081.jpg IMG_0081 1.jpg

    Bezug 2:

    IMG_0083 1.jpg IMG_0083 2.jpg IMG_0083.jpg


    Beim Öffnen der Packung kommt einen schon dieser Milka-Schokolade Geruch in die Nase.
    Erster Gedanke war, hm, kälter beziehen, weil "Schokolade" und dunkler geröstet. Bohnenbild sagt ja, Röstgrad (vom Röster) und gemahlene Bohnen sagen Nein.
    Dennoch, erstmal mit 92° und meinem "Robusta" Standard-Profil bezogen, siehe Bezug eins - da hatte ich zu grob gemahlen gehabt..
    Bezug 2 dann wieder Turbo Bloom, wie zuletzt sehr oft.
    Resultat währenddessen noch viel schlimmer als bei Bezug 1.

    Den Ersten habe ich weggekippt, der war alles, sauer, bitter, seltsam.
    Den Zweiten habe ich getrunken, da kommt schön alles an den beschriebenen Geschmacksnoten raus, Schokolade, Haselnuss..
    Eigentlich gut, aber, siehe Bezug.. ratlos.
    Bin noch zu keiner Lösung bei diesem Kaffee gekommen.
     
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  13. Lancer

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    Röster: onoma kaffee
    Sorte: Holm
    Röstgrad: Half City
    Land, Region: Brasilien, Mantiqueira de Minas, Carmo de Minas
    Organisation, Produktionsvolumen: COCARIVE, 150 Säcke á 60kg
    Anbauhöhe: 1.200 masl
    Varietät: Yellow Catuai
    Aufbereitung: natural
    Cupping Score: 82
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Schokolade • Haselnuss • Rund
    Röstdatum: 09.09.2022
    Eingetütet von: einer tollen Person

    Gemahlen mit: Bentwood V63
    Bezogen mit: Decent DE1+
    Sieb: Pullman 19-22, LSS

    In:18.3g
    Out: 45.2g (1:2.4)
    Laufzeit: 30.3s

    Versuch 3 - mit langer Preinfusion.

    Trotz des Hinweises hier, danke @pastajunkie, dass der Kaffee noch weiter ausgasen müsse, habe ich es einfach noch mal versucht.

    Lange PI, mit einem von mir etwas modifizierten Londinium Profil.

    Der ganze Bezug hat sich sehr beruhigt. 90% weniger Channeling. Bisschen was ist trotzdem noch da.
    Nur geschmacklich war der noch nicht da, wo ich ihn vermutet habe. Sehr flach.

    Dennoch, werde ich dem Kaffee noch mindestens eine Woche Wartezeit geben und es dann noch mal versuchen. G

    Man sieht schön, an dem Konus der sich zum Schluss bildet, dass da noch zuviel Rest-CO2 mit drinnen ist.





    upload_2022-9-28_12-15-59.png IMG_0092.jpg IMG_0093.jpg IMG_0094.jpg IMG_0095.jpg IMG_0096.jpg IMG_0097.jpg IMG_0098.jpg IMG_0100.jpg IMG_0102.jpg
     
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  14. Fredery

    Fredery Mitglied

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    [​IMG] Hey Leute, was für eine coole Plattform hier! Also, dann hier mein erster Post :)
    Ich war vor kurzem bei einem lokalen, noch sehr jungen Röster aus Köln-Ehrenfeld und hab das Omni Roast fruchtig- Probierpaket mitgenommen. Dabei haben mich zwei Kaffees komplett begeistert:


    1.

    Name der Rösterei:
    zwoo kaffeeröster, Köln
    Name des Kaffees: Der Flamingo
    Herkunft:
    Chelchele, Yirgacheffe, Äthiopien
    Produzenten / Kooperativen: Chelchele
    Varietät: Heirloom
    Verarbeitung: Natural

    Geschmacksnoten gemäss Röster: Mango, Rote Beeren, Hibiskus
    Röstdatum: 08.09.2022
    Gemahlen mit: Eureka Specialita
    Bezogen mit: Rocket Appartamento
    Sieb: 18g Sieb

    In:
    18.0
    Out: 45.3
    Sek.: 31
    Temperatur: 93 °C

    Notizen: Wahnsinnig fruchtiger Espresso, der trotz sehr heller Röstung sehr ausgewogen und einfach super süß rauskommt. Ziemlich klare, beerige Noten und angenehme Spritzigkeit. Schmeckt nochmal beeriger in Kombination mit Milch (Kuchmilch in meinem Fall).

    Fazit: Typischer, äthiopischer Natural, aber so klar und fruchtintensiv, wie ich es selten gesehen habe. Wenns fruchtig sein darf einer meiner neuen Lieblings-Espressi.



    2.

    Name der Rösterei: zwoo kaffeeröster, Köln
    Name des Kaffees: Das Chamäleon
    Herkunft: Finca Juan Martin, Cauca, Kolumbien
    Produzenten / Kooperativen: Finca Juan Martin
    Varietät: Pink Bourbon
    Verarbeitung: beschrieben als extended dry fermentation

    Geschmacksnoten gemäss Röster: Maracuja, Orange, Champagner
    Röstdatum: 12.09.2022
    Gemahlen mit: Eureka Specialita
    Bezogen mit: Rocket Appartamento
    Sieb: 18g Sieb

    In:
    18.0
    Out: 44.8
    Sek.: 33
    Temperatur: 93 °C

    Notizen: Erst etwas zu kurz (26 Sekunden) gezogen. Da mir etwas zu säurebetont, dann länger gezogen (hab gesehen, wird auch mit über 30 Sek. Brühdauer empfohlen) und war dann begeistert von der Komplexität dieses Espressos. Schwer zu sagen, was man alles schmeckt, aber gelbe Noten treffen voll zu, Orange schmecke ich am ehesten ( vor allem dann mit Milch). Hab aus Interesse (sehr helle Röstung) mal einen Filter gebrüht und die Beschreibung des Rösters Multivitaminsaft fand ich mega treffend. Irgendwie total außergewöhnlicher Kaffee.

    Fazit: Nichts für jeden Tag, aber unheimlich komplexer Kaffee mit echt spannenden Aromen. Werde mich da in der Zubereitung definitiv nochmal tiefer reinarbeiten.
     
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  15. #8735 züripresso, 29.09.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: Kaffeemanufaktur Zürich, Zürich
    Name des Kaffees: Kito
    Herkunft: Nyeri, Kenia
    Kooperative: Barichu Farmers Cooperative Society
    Varietäten: SL28/SL34
    Verarbeitung: Gewaschen
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Fruchtige Noten nach frischem Apfel. Im Geschmack würzig mit Blaubeeraromen. Cremiger Körper der an Joghurt erinnert.
    Röstdatum: 26.08.2022

    Gemahlen mit: Comandante C40 MK3
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18.0
    Out: 47.4
    Sek.: 39
    Temperatur: 95.1 °C

    Notizen: Der Apfel ist das alles Bestimmende in meiner Tasse. Es ist ein sehr aromatischer Apfel. Es ist so eine alte Sorte, die nicht wunderschön aussieht, aber wahnsinnig aromatisch und intensiv ist. Voller Süsse und Saft, aber auch mit einer frischen und schönen Säure die den Apfel erst so gut macht. Die Blaubeeraromen kommen erst zum Vorschein, wenn der Espresso gen Zimmertemperatur abkühlt. Sie sind nicht sehr kräftig und ganz eigentlich hätte ich davon (so schön der Apfel auch ist) gerne noch ein bisschen mehr. Zu dem vom Röster genannten Joghurt kann ich keinen Bezug zu dem Ergebnis in meiner Tasse herstellen.
    Das Bohnenbild ist nicht über jeden Zweifel erhaben, ab und an muss ich eine Bohne mit Frass aussortieren.

    Fazit: Ein schöner Espresso, ein erneuter Kauf drängt sich für mich aber nicht auf. Schade trafen die Bohnen mit über 4 Wochen Röstalter bei mir ein. Hier fände ich ein bisschen mehr Frische wünschenswert.

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  16. #8736 portafilter, 02.10.2022
    Zuletzt bearbeitet: 03.10.2022
    portafilter

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    Name: Lord Voldemort
    Röster: Beansmith's, Úhonice, Tschechien
    Bohnen: 100% Arabica, Pink Bourbon, Cupping score: 88
    Röstung: Light bis Medium
    Herkunft: Colombia, Huila, 1800 masl
    Processing: Washed
    Geschmacksprofil laut Röster: Grapes, Nutty Butter, Grapefruit
    Röstdatum: 08.09.2022

    Brührezept:
    Dose: 14.5g
    Yield: 34g
    ~ Ratio: 1:2.3
    Temperatur: 93 Grad (laut Hersteller)
    Zeit: 35 Sekunden, erste Tropfen ab 8 Sekunden

    Maschine: Sage Duo Temp Pro (nicht meine Maschine)
    Mühle: Baratza Sette 270
    Sieb: IMS Competition BV-Serie 24mm

    Kurz Vorweg: ich bin im Urlaub und musste hier mit fremden Equipment arbeiten. Das Resultat kann sich aber sehen lassen. Ich bin ein wenig von der Sage Maschine überrascht.
    Laut Hersteller ist die PID der Maschine auf 93 Grad eingestellt. Die Maschine steht aber in dem Ruf hintenraus nicht sonderlich Temperaturstabil zu sein. Außerdem geht Sage wohl davon aus, dass man einen kalten Siebträger einhängt. Das bedeutet vermutlich, dass zu Beginn die Temperatur deutlich über 93 Grad liegen muss. Für eine helle Röstung, kann man dieses (fragwürdige) System aber hacken: Siebträger heiß machen und dann einhängen! Das resultiert vermutlich in einer Temperaturkurve die über den Zeitverlauf abnimmt und zu Beginn vermutlich sogar an 96-97 Grad kommt.

    Das dominante Aroma ist Grapefruit. Das ist aber wirklich extrem: sowohl die bitteren als auch die sauren Noten dominieren den Drink. Neben der angenehmen Bitterkeit der Grapefruit kann man noch eine leichte Marzipannote schmecken. Beim Abkühlen dann noch Apfel.
    Ich hatte früher die Sette auch für helle Röstungen daheim verwendet. Und dass Aromen eher diffus sind bei dieser Mühle, ist deswegen nichts neues für mich. Die extrem starke Grapefruit Note macht den Espresso aber nichtsdestotrotz in der Form sehr interessant.

    Der Körper ist eher dünn. Trotzdem wirkt der Espresso relativ süß und vollmundig auf der Zunge. Säure und Bitterkeit sind beide schön in Balance und angenehm. Vor allem die geringe Säure fand ich überraschend. Ich meine aber, dass die Extraktion ein bisschen zu gering war. Da wäre in meinem Home Setup sicher ein wenig mehr gegangen.

    für 12 Euro pro 250g erstaunlich günstig bei diesem Cupping Score. Leicht zuzubereiten und wirklich lecker in der Tasse. Ich werde sicher nochmal bestellen.
    6A4F1933-783B-4D76-A451-87C83E44D7E4.jpeg 511978CE-FFEA-4936-8D37-591AE379088A.jpeg E807448C-CCDA-4C0B-9CE5-21D64D343758.jpeg
     
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  17. quick-lu

    quick-lu Mitglied

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    Wieder mal
    Good Karma Coffee - Wildblume
    100% Old Paradenia - gewaschen

    Eine Mühle, geeignet für Espresso, mit Konus - Ascaso Dream PID
    18g VST ridgeless - LSS
    15g - 35g - 5 sec PI - 29 sec - 92°C - ph 6,2 - 135ppm




    klassisch
    tempImageS7U0c7.png

    Eigentlich ist er noch zu frisch, läuft dafür aber schon sehr gereift, immer wieder eine Freude dieser Kaffee.
     
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  18. El Edu

    El Edu Mitglied

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    Name der Rösterei : Coffea Circulor
    Name des Kaffees : Bolivia Linda Java WX
    Producer / Farm : Rodriguez Family
    Location : La Paz, Caranavi, Bolivien
    Varietät : Java
    Elevation : 1482 - 1550
    Aufbereitungsprozess : gewaschen
    Ernte: 2021 - 2022
    Geschmacksprofil laut Röster: Butter, Fudge, Vollmilchschokolade, Orange
    Geröstet: 5.09.22

    IMG_20221002_131534.jpg

    Beim Öffnen der Verpackung überwiegt das Aroma süßer Schokolade und eine blumige Note.

    IMG_20221002_131733.jpg

    IMG_20221002_131817.jpg

    Wenn auch nicht so groß wie die Maragogype, ist die Bohnegröße recht groß, ich glaube dass es ist eines der Merkmale der Java-Sorte ist.

    Gemahlen mit : G-Iota mit SSP Red Speed Espresso
    Bezogen mit : ECM Classika II PID
    Sieb : IMS h24

    In : 19
    Out : 42 (2x21)
    Sek. : 27
    Temp. : 93°C

    IMG_20221003_134444.jpg

    Die Creme ist unspektakulär, leicht und hält nicht lange. Mittlerer Körper, subtil aber saftig. Leckere mittlere Apfel-, Zitronen- und vielleicht Milchsäure. Köstliche Noten von Karamell, Schokolade und kandierter Orange. Der Nachgeschmack ist etwas kürzer als ich möchte, aber solange er anhält ist er lecker.

    Bis jetzt hatte ich nur sehr wenige Kaffees aus Bolivien probiert, obwohl ich mich an einen ausgezeichneten erinnere: Best of Bolivia, Lot n. 3 Geisha vom Café Mokxa, Lyon. Auch die Linda Java WX erscheint mir hervorragend.

    Wieder kaufen?: Ja, sicher
     
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  19. #8739 EspressoDoc, 03.10.2022
    EspressoDoc

    EspressoDoc Mitglied

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    MAME — Ashenafi — Heirloom — Äthiopien — Espresso — Natural

    Röstdatum: 05.09.2022

    Bezugstemperatur: 92 Grad Celsius

    ca. 18g in - ca. 40g out in ca. 30 Sekunden inkl. PI

    LMLM mit Nadelventil — MK EK43s SSP HU

    Nuancen: Strawberries, Mango, Creamy

    Geschmack: Erdbeere und Mango gehen Hand in Hand, sehr ausgewogen und rund. Trotz der niedrigen Temperatur kaum Säure, stattdessen angenehm fruchtige Süße. Konsistenz cremig, wie vom Röster angegeben. Sehr solider Espresso.

    Bezug läuft wie im Bilderbuch. Würde ich definitiv wieder kaufen.
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  20. #8740 züripresso, 03.10.2022
    züripresso

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    Name der Rösterei: Black & Blaze, Ebmatingen / Schweiz
    Name des Kaffees: Äthiopien -Espresso-
    Herkunft: Jimma, Äthiopien
    Kooperative: Birbirsa
    Varietäten: Heirloom
    Verarbeitung: Natural
    Geschmacksnoten gemäss Röster: Keine Angaben
    Röstdatum: 01.09.2022

    Gemahlen mit:1Zpresso J-Max
    Bezogen mit: Rocket Mozzafiato Evo R
    Sieb: Standard Rocket 2er

    In: 18
    Out: 45.1
    Sek.: 34
    Temperatur: 93.6 °C

    Notizen: Die Bohnen riechen beim Öffnen der Tüte bereits verlockend und beim Kurbeln in der J-Max steigert sich die Vorfreude aufgrund des intensiven Duftes noch einmal. Ist der Bezug erst einmal in der Tasse, entzückt er die Nase erneut. Beim ersten Schluck sind klar die Noten einer reifen rosa Grapefruit erkennbar. Es ist dieses miteinander von Süsse, Säure und zarten Bitternoten wie es wohl nur Agrumen haben. Die herben Noten der Grapefruit fallen dezent aus und haben geradezu eine schöne Leichtigkeit, sie erinnern mich an einen Sanbittèr, aber um einiges sanfter. Je weiter der Espresso abkühlt, desto mehr kommt Bergamotte ins Spiel und gestaltet das Geschmackserlebnis noch einmal interessanter und attraktiver. Röstnoten sind für mich nicht einmal zu erahnen. Ausgezeichnet performt die Bohne auch im morgendlichen Cappuccino.

    Fazit: Ich finde die nur vorübergehend erhältliche Bohne ausgesprochen gelungen. Den könnte ich immer wieder trinken, ich hoffe ich erwische noch eine Tüte.
    Ein weiterer Espresso der in meiner persönlichen Rangliste von 2022 ein Ausrufezeichen setzt. Absolute Kaufempfehlung für die Schweizer Mitforisten.

    B&B-Äthiopien_1.jpg B&B-Äthiopien_2.jpg B&B-Äthiopien_3.jpg B&B-Äthiopien_4.jpg B&B-Äthiopien_5.jpg
     
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