Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee...

Diskutiere Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee... im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Yanesha osopen Gesha von Vier Erster Bezug mit dem Decent V60 15:250 Programm. Zu fein gemahlen, Bezugszeit war irgendwas bei 4 Minuten (note to...

  1. #2341 EspressoDoc, 07.05.2022
    EspressoDoc

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    Das ist eigentlich ein sehr fruchtiger, nach Zitronenzeste und Lavendel schmeckender Kaffee, wenngleich er seinen teeartigen Charakter nicht ablegt.
     
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  2. Lancer

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    Gut möglich :) - Das ist mein erstes Mal mit einem so sehr teeartigen Kaffee.
    Ich verwurste Filter ja eher als Espresso, Filter / V60 kommt echt nur sehr selten zum Einsatz.
    Aber, bei dem war die Empfehlung, den direkt mal als V60 zu probieren.
     
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  3. #2343 EspressoDoc, 07.05.2022
    EspressoDoc

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    NOMAD - Fruity Brasil Honey Propolis - experimental

    Röstdatum: 11.04.2022

    Bezugstemperatur: ca. 96 Grad Celsius

    15g in - 260g out in ca. 2:30 Minuten

    Hario V60 — Comandante 48 Clicks inkl. RC

    Nuancen: Honig, Blutorange, Zitrone

    Habe ihn gemäß der Empfehlung des Rösters gebrüht die da lautet: „
    We use 15 gr of medium ground coffee and 260 gr of water at a temperature of 96ºC. We pour the water in 2 times. One of 50 gr, we wait 30 seconds and then pour the rest of the water until it reaches 260 grams. The total infusion time should be between 2 and a half and 3 minutes.“

    Geschmack: angenehme Süße, schmeckt unaufdringlich nach Zitrusfrüchten, vor allem die Blutorange kommt schön durch. Im Abgang leichte Bitterkeit in Kombination mit Honig. Toller Kaffee, auch nicht teeartig sondern etwas bitter, so wie er sein soll. Lässt man ihn etwas abkühlen kommt die Süße und das Fruchtige noch stärker heraus. Sehr zu empfehlen.

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  4. #2344 cosmosoda, 07.05.2022
    cosmosoda

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    Auf Wunsch von @Mokapotliebhaber

    Name der Rösterei: Cycle Roasters
    Name des Kaffees: Inmaculada
    Producer / Farm: Familie Holguin Ramos
    Location: Valle de Cauca, Kolumbien
    Varietät: Geisha / Sudan Rume
    Aufbereitungsprozess: Natural
    Tasting Notes nach Cycle Roasters: Gelbe Steinfrüchte, Vanille, Citronella, Blaubeeren, floral und süß
    Geröstet: 04.04.2022
    Zubereitung: Commandante 25 Klicks, V60, altes Japan-Papier, Wasser off boil, 18g/300g, 2:25 Min mit 45 Sek Bloom

    Die Tasting Notes treffen es schon ganz gut. Fruchtig-floral, Aprikose könnte es sein. In der Nase kann ich Anleihen von Südfrüchten erkennen. Säure ist präsent, aber nicht zu dominant, aber definitiv da. Blaubeere hatte ich in anderen Brühversuchen auch schon.
    Insgesamt finde ich es aber schwer eine ausbalancierte und reproduzierbare Tasse hinzubekommen. Spricht wahrscheinlich eher für die Komplexität und gegen meine Skills. Zusammenfassend würde ich sagen: Komplex, delikat, eher subtil als „laut“, nicht zu außergewöhnlich aber interessant genug.

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  5. #2345 Roadrunner, 07.05.2022
    Zuletzt bearbeitet: 07.05.2022
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    @oldsbastel Wie hat denn der Hawaiianer aus Berlin denn geschmeckt? Erzähl doch mal... Von der Rösterei hatte ich vor einiger Zeit auch schon mal was; da war ich nicht sonderlich begeistert.

    So, mit dem Probierpaket von der Rösterei Baum (Augsburg) bin ich fast durch (die letzte Packung wird gerade weggesüffelt).
    Es waren noch ein paar leckere Sachen dabei, aber auch was, was für mich gar nicht ging.

    Monsooned Malabar: der schmeckte mir gar nicht! Ich dachte immer, das wäre ein eher milder, leicht schokoladig-nussiger Kaffee - war es aber leider nicht! Relativ (unangenehm) bitter (wenn auch nicht gallig), ohne ausgeprägtes Aroma, muffig, mit einem unangenehm-bitteren Nachgeschmack. Wie billig-Schokolade.

    Addicted Espresso: ein schöner, runder, ausgewogener Alltagskaffee! Schokoladig (gute (50% Kakao-Anteil) Schokolade), vollmundig, bekömmlich. Ohne Ecken und Kanten, ohne Widerhaken. Für mich etwas zu langweilig, aber für meine Familie ideal. Wenn die gewisse Kaffeedose mal leer ist...:D SO hätte ich mir den Monsooned Malabar vorgestellt...

    Barongo: 100% Robusta aus Ruanda. Soll schokoladig schmecken (ja, gute Zartbitter-Schokolade), nach Orange und malzig-süß (ok, mit viel Phantasie und gutem Willen). Ich fand's durchaus lecker, aber wer den typischen Robusta-Geschmack nicht mag, sollte die Finger davon lassen, denn der kommt deutlich durch! Der Kaffee lädt durchaus zu einem zweiten Tässchen ein - aber Achtung! Er ballert durch den hohen Koffein-Gehalt ordentlich rein! Deswegen wird's auch kein Alltags-Kaffee (obwohl er mir sehr schmeckt).

    Brasilian Tucan: das ist die letzte Probier-Packung, ist aktuell im Gebrauch. Kurz und knapp: Süße Nuß-Schokolade (wobei sich die Nuß dezent im Hintergrund hält). Lecker, auch ein super Alltagskaffee für die Familie. Ich werde den in Zukunft nur ab und zu mal trinken, da er mir persönlich etwas zu süß ist. Aber: so einen guten Brasilianer hatte ich noch nie!

    Zusammenfassung: das Probierpaket hat sich auf jeden Fall gelohnt; es waren einige Volltreffer dabei! Auch die Menge (150 g Bohnen pro Tüte) war genau richtig! Sowas könnten andere Röster auch anbieten!!!

    Zubereitet habe ich immer wie folgt: 24 g Bohnen auf 300 g Wasser, ca. 93°C, mittelgrob oder mittelfein gemahlen (zwei Umdrehungen / ca. 20 - mit der 1zpresso JX), 3 1/2 min. Brühdauer, Durchlaufzeit ca. 1 min (mit dem Clever Dripper). Das ist für mich (!!!) die ideale Zubereitungsmethode.
     
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  6. FRAC42

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    Nun ja, Kaffee, bei dem das Gammeln auf einer langen, feuchten Seereise künstlich nachgeahmt wird und bei dem selten verraten wird, was für Bohnen da genau drin stecken, schmeckt halt genau so. Dunkel geröstet überwiegen da oft die Röstnoten, was Liebhabern süditalienischer Röstungen gefällt.

    Insgesamt scheint mir nach deiner Beschreibung nun, das Baum in Augsburg recht gut die typischen Eigenschaften der Bohnen und ihrer Herkunft durchscheinen lässt, was ich generell gut finde.
     
  7. #2347 Roadrunner, 07.05.2022
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    Da kann ich nichts dazu sagen. Diesen Kaffee hatte ich vorher nur 1x (von Kaffeelino, einem Röster aus der Nähe), und da war er eher mild (Schoko und Nuß ziemlich im Hintergrund).
     
  8. #2348 oldsbastel, 07.05.2022
    oldsbastel

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    Ich fand Kona nicht schlecht, wobei mir der Kona von Supremo mehr zugesagt hat. Die angegebenen Intensitäten würde ich in etwa teilen.

    Insgesamt finde ich die Rösterei aber sehr gut.

    So verschieden sind die Geschmäcker … buchstäblich …

    Alternativ habe ich im Moment einen Äthiopischen Yirgacheffe von Kalkberg in der Mühle. Der Kaffee ist sehr dunkel geröstet … für meinen Geschmack für einen Yirgacheffe viel zu dunkel.
     
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  9. #2349 Flattie/Fanatic, 08.05.2022
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    Uganda Kanungu von District V aus Ingolstadt
    Geschmacksprofil: Earl Grey, Johannisbeere, Lemongrass
    Herkunft: Kanundu, Bwindi
    Farm/Farmer: Kingha Collective
    Aufbereitungsmethode: washed
    Varietät: SL14, SL28, SL34
    Höhe: 1.500 - 1.800 m

    Gebrüht im April Brewer, 30/500 in je 100 g Pours, kein stir oder swirl, 4 Min. gesamt, St. 2 auf der Ode, Wasser off boil.

    Wo wir gerade bei den Teeartigen sind: sehr sauber und etwas zurückhaltend, gefällt mir aber gut. Wie ein Schwarzer Tee mit Honig und einem Schuss Zitrone. Kein Vergleich zu den den kenianischen SL's, deutlich weniger spritzig und fruchtig. Aber trinkt sich schön weg...

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  10. #2350 Kaffee_Eumel, 12.05.2022
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2022
    Kaffee_Eumel

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    Name der Rösterei: Rösttrommel
    Name des Kaffees: El Limoncillo
    Varietät :
    Ethiosar; Funky Natural
    Herkunftsland: Nicaragua (Matagalpa Department, Tuma-La Dalia, Limoncillo), Finca El Limoncillo (bewirtschaftet von der Miersch Familie, Eleane Miersch als lokaler Produktionsmanagerin), 850-1100 m.ü.M.
    Equiqment: 1Zpresso JX-Pro, Hario V60
    Ratio: 16.5 g (32 auf der JX-Pro Skala) auf 300 g Wasser mit 91 °C, 30 s Blooming, nach 2:00 min fertig.
    Geschmack: Wieder ein Ethiosar der Familie Miersch. Diesmal Nicaragua statt Hondorus, "funky natural" statt gewaschen und deutlich tiefer im Anbau. Das Röstbild ist erstaunlich dunkel, aber auch recht unregelmäßig zwischen den einzelnen Bohnen. Recht unauffälliger Geruch, gerade für einen als funky bezeichneteten Kaffee. Während des Bloomings ändert sich dieser Eindruck aber schlagartig: Süßwein (eher Sauternes als Beerenauslese), Weingummi. Der Kaffee läuft sehr schnell durch, selbst bei 25 Clicks konnten 2:30 min nicht erreicht werden, stattdessen nahm nur die Bitterkeit unangenehm zu. Bei 1:55-2:05 min Bezugszeit wurde ein sehr spritziger und trotzdem runder/süßer Kaffee erhalten. Auch hier weißweinige Aromen (eher Sauvignon Blanc als Burgunder), saftig, vielleicht Holunderblüte. Zimt konnte ich keinen ausmachen, eine gewisse Würzigkeit (Nelke?) zeigt sich aber im Abgang. Wie Cascara schmeckt, kann ich nicht beurteilen, vielleicht rührt die spritzige Saftigkeit aber von daher.
    Ein toller Kaffee!

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  11. Silas

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    Könnte das nicht auch an der Aufbereitung liegen? Ich weiß nicht, was “funcy“ ist, aber manche anaerobe Kaffees sehen ja auch viel dunkler aus als sie schmecken und durchlaufen. Deine schnellen Bezugszeiten sprechen ja auch eher für wenig Fines, wie sie bei lange gerösteten, spröden Bohnen entstehen.
     
  12. osugi

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    Ich denke er meint funky: FØNK - Nordic Approach
    Es steht zumindest funky natural auf der Tüte.
     
  13. Silas

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    Ja ok, als Geschmack klar, aber als Aufbereitung? Oder ist einfach ein funky schmeckender Natural gemeint?
     
  14. osugi

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    Vermutlich ja, wobei dieser Geschmack in dem verlinkten Artikel ja schon mit einem bestimmten Fermentierungsprozess in Verbindung gebracht wird.
     
  15. #2355 Kaffee_Eumel, 13.05.2022
    Kaffee_Eumel

    Kaffee_Eumel Mitglied

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    Rösttrommel sagt:
    "Funky Natural bedeutet bei der Familie Mierisch, dass die Fermentation an die Grenze zur Überfermentation ausgereizt wird, um ein extrem fruchtiges, außergewöhnliches Geschmacksprofil zu erzielen. Dafür werden die Kirschen in Plastikbeuteln für 36 Stunden einem schnellen Fermentationsprozess unterzogen.
    Anschließend werden die Kirschen erst für vier Tage unter direktem Sonnenlicht und dann noch weitere 21 Tage in einem Gewächshaus getrocknet."

    Im Vergleich zu so manchem >48 h fermentiertem ist das also noch recht harmlos.


    Grundsätzlich ja, aber ca. 30% der Bohnen sind sehr hell, der Rest dunkler. Aber solange es schmeckt...
     
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  16. #2356 Eric00, 13.05.2022
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2022
    Eric00

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    Mein Filter-Verbrauch im Winter ist ziemlich gering. Heller Filterkaffee ist für mich eher ein Sommergetränk.
    Aus diesem Grund durfte bei den heißen Temperaturen heute endlich mal wieder der Schwanenhalskocher sein Werk verrichten und der Siebträger einen Tag Pause einlegen. :)

    Also die letzten 20g vom Good Karma Coffee - Winter Jam aus der Tiefkühltruhe geholt und los geht's. :D

    Hario V60 - Größe 01
    4:6 Technik (50/70/60/60/60)
    20g / 300g, 90°C
    1Zpresso JX Pro, 45 Klicks

    20220513_143104_HDR.jpg

    20220513_143423.jpg

    Süß, saftig, fruchtig, lecker! Keine prägnante Säure, einfach ein toller, fruchtiger Filter. Die vom Röster beschriebene Trinkmarmelade trifft es genau. Etwas abgekühlt ein absoluter Traum. Meine Filtersaison wurde eröffnet :)

    Edit: Mist. Der Glasdeckel des Bialetti Schwanenhalses sagt bye bye. Kleiner Dämpfer zum Start. :( Hat schon mal jemand den Temperaturabfall von Deckel drauf vs. Deckel ab getestet? Ersatzteile konnte ich auf die Schnelle im Internet nicht finden :(
    20220513_152557.jpg
     
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  17. #2357 Knabberkram, 13.05.2022
    Knabberkram

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    Ist ja auch Freitag 13th.. sei froh wenn nix Schlimmeres passiert. :cool:
     
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  18. Rummsi

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    Als Cold Brew steht er gerade im Kühlschrank - neulich aber schon mal probiert: Floral, angenehme Säure, von Blaubeeren ist dieses süß-herbe zu vernehmen. Minimale Fermentationsnoten kann man auch vernehmen, meine ich.
    Habe ihn auch gerade in der AeroPress gemacht. French Press neulich auch. Eigentlich schmeckt er da genau so, bloß in warm^^
     
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  19. #2359 Roadrunner, 14.05.2022
    Roadrunner

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    So, habe jetzt mit der Lieferung von Plum's Kaffee/ (Aachen) gestartet.

    Als erstes hatte ich den Cordillera de fuego; auf den hatte ich mich gefreut wie ein kleines Kind auf Weihnachten! Aber: Satz mit X - das wahr wohl (gar) nix! :(:mad:

    Die leckeren Fruchtaromen tauchen nur mit ganz viel gutem Willen ganz am Horizont auf - ansonsten ist der Kaffee nur undefinierbar-bitter und undefinierbar-säuerlich. Egal, wie ich ihn mahlte (bei drei Umdrehungen/30 flach, saft- und kraftlos, bei zwei Umdrehungen/20 leicht bitter-sauer, bei ca. 25 auch nicht besser), egal ob ich 21 g Bohnen / 300 ml Wasser oder 24 g nahm, egal, ob das Wasser 90, 93, 95 oder 97 ° C hatte, egal ob full immersion (Clever Dripper, mal zwei, mal drei, mal vier Minuten Extraktionszeit) oder brew-over (V60, wenn auch mit holländischem Papier). Es war nur ein Untersachied von gar kein Aroma über sauer nach bitter-sauer.
    Wo ich hier Costa Rica Cordillera De Fuego die Mundhöhle voller Aromen hatte (die auch noch lange anhielten), hatte ich hier nur ein undefierbares Gesöff.
    Schlussendlich habe ich aufgegeben und die restlichen Bohnen (vielleicht noch 20 g von 250) dem Mülleimer anvertraut.

    Wenn das wirklich die älteste Rösterei Deutschlands ist, sollten die vielleicht mal ihren Röstmeister in den verdienten Ruhestand schicken. Oder eine spirituelle Sitzung abhalten und den längst verblichenen Röstmeister um Rat fragen. Mir schwant für die weiteren Röstungen von denen nichts gutes...

    Und nein, ich habe nicht Corona und/oder leide unter Geschmacksverlust - mein(e) Bierchen schmeckt mir noch immer!
    Übrigens habe ich in der Vergangenheit mit 24g Bohnen /300 ml Wasser, ca. 94°C Temperatur, Mahlgrad 20 und 3 1/2 Minuten Extraktionszeit (im CleverDripper) die -für mich!- besten (schmackhaftesten) Ergebnisse erzielt...
     
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  20. FRAC42

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    Schade, stand eben noch bei denen vorm Schaufenster und hab mich gefragt, wie der Cordillera de Fuego wohl sein könnte - und wie oft die den eigentlich rösten. Welches Röstdatum hatte denn deine Tüte?
     
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