Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee...

Diskutiere Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee... im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; denn hatte ich heute morgen auch in der aeropress :) großartige süße am ende kommt die vanille durch 5 sterne

  1. #561 st. k.aus, 07.12.2017
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    denn hatte ich heute morgen auch in der aeropress
    :)
    großartige süße
    am ende kommt die vanille durch
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  2. #562 RocketFreddy, 07.12.2017
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    Wie hast du ihn zubereitet?
     
  3. #563 st. k.aus, 07.12.2017
    st. k.aus

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    15g gemahlen - dann kruve sifter (400-800µ) 2 min. - 2 g fines weg -
    wasser um die 90° - inverse methode - filter inkl. papierfilter feuchtmachen - 13g kaffe rein + ~60g wasser rein - 15 sek. bloom inkl. heftigen umrühren - nochmal 100g - 4 mal normales rühren -
    30 sek. warten - filter + papierfilter drauf und durch in 30 sek. - fertig

    war exzellent obwohl ich ziemlich viele (3.5g) boulders hatte

    mit der V60 war´s nicht so gut
    muß ich noch bisschen experimentieren

    mit der mk vario wird´s dann hoffentlich weniger schüttelig ;)
     
  4. #564 Mr. Crumble, 07.12.2017
    Mr. Crumble

    Mr. Crumble Gast

    Bei mir ist heute auch ein Paket von GKC angekommen und der Kilimbi ist u.a. mit dabei! ich habe ihn gerade wegen der "Banane" als Geschmacksnuance mitbestellt. Wenn man diese jedoch nicht schmeckt, ists ein wenig schade. Aber ich werde mich versuchen und die Herausforderung annehmen.

    Mr. Crumble
     
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  5. #565 RocketFreddy, 07.12.2017
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    Also es ist auf jeden Fall keine Beere wie im Quijote Lennon Díaz, sondern eine andere Fruchtigkeit. Lass dich überraschen. Q Kaffee hat nen Espresso mit Banane im Sortiment, hab ich aber NOCH nicht in der Mühle gehabt...
     
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  6. #566 RocketFreddy, 07.12.2017
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    Ok, ich seh schon, ich bin hier nicht der einzige Perfektionist...
     
  7. osugi

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    Ich hab meine Kilimbi Packung gerade alle. Also Herausstechend ist vor allem die Ananas mit spritziger Säure. Maracuja vllt. auch, aber Ananas fand ich deutlicher. Banane und Vanille sind definitiv im mittellangen Abgang vorhanden. Hierbei sticht aber auch wieder die Vanille besonders heraus und die Banane hält sich eher dezent im Hintergrund.

    Bzgl. Banane, kein Vergleich zum Medium Sumatra, den GKC etwa letztes Jahr im Angebot hatte. Der hatte richtiges reifes Bananenaroma.

    Dennoch fand ich den Kilimbi gerade wegen der Ananas und des süßen Abgangs mit Vanille sehr lecker.
     
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  8. #568 st. k.aus, 07.12.2017
    st. k.aus

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    perfektionist
    :D
    liest sich vielleicht so
    aber grad bei der aeropress ist's einfach
    und ohne waage würde ich nicht mal mehr espresso zubereiten
     
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  9. TTaurus

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    Rösterei: onetake coffee
    Sorte: Kenia Ndurutu Filterkaffee
    Region: Kiganjo, Nyeri County, Kenya
    Varietät: SL 28 and SL 34
    Aufbereitung: Washed
    Aroma: Kirsche - Hagebutte - Flieder - süß & saftig

    Menge: 250 Gramm | Preis: 8,10 EUR

    Brühmethoden: (jeweils gemahlen in einer EK43)

    Hario V60 02 Glass mit Jap. Filterpapier
    Verhältnis: 23,5 Gramm Kaffee/ 420 ml Wasser
    Brühtemp.: 91 Grad
    Zeit: 2:45 min inkl. 40 sek. Blooming

    Chemex 6er
    Verhältnis: 28,4 Gramm Kaffee/ 530 ml Wasser
    Brühtemp.: 91 Grad
    Zeit: 4:50 min inkl. 40 sek. Blooming


    Geschmack:

    Der Geruch der gemahlenen Bohnen erinnert mich an Reife Mango.
    Die Bohnen haben ein sehr gleichmäßiges Röstbild.

    V60: Der Kaffee kommt sehr erdig daher und hat einen unglaublichen Körper. Vielleicht ist hier die Hagebutte zu vermuten, darauf kam ich beim trinken allerdings nicht. Zum Schluss ist der Kaffee sehr trocken, aber interessant.

    Chemex: Der Kaffee hat eine sehr angenehme süße und duftet und schmeckt eindeutig nach KIRSCHE. Wenn er etwas abkühlt erinnert er mich an lang gelagerte (trockene) Blutorange und später auch an Waldhonig. Wie in der Beschreibung von Tolga unglaublich saftig im Abgang.

    Absolut genialer Kaffee der mich dazu nötigt, hier zu posten.
     
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  10. #570 RocketFreddy, 11.12.2017
    RocketFreddy

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    Heute mal in der Chemex, mit 38g auf 600ml bei 34 Klicks in der Commandante.
    Sehr sehr lecker und noch besser als aus der Aeropress, da hab ich nämlich gestern plötzlich einen Brokkoli/„grünen“ Geschmack in der Tasse gehabt, den ich so nicht so toll fand, vll etwas zu viel Säure?!
     
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  11. #571 christobal1987, 12.12.2017
    christobal1987

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    Kaffee

    Rösterei: Roestbar
    Sorte: Äthiopien Yirgacheffe
    Region: Yirgacheffe / Konga
    Varietät: Mixed Heirlooms
    Aufbereitung: Washed
    Aroma: Pfirsich, Tee, Bergamotte
    Menge: 250 Gramm
    Preis: 7,50 € ( 30,00 €/kg)

    Brühmethode

    Hario V60 02 Glass mit Jap. Filterpapier
    Mahlgrad: 23 Clicks (Comandante MK 3)
    Verhältnis: 20,50 Gramm Kaffee/ 330 ml Wasser
    Brühtemp.: 93 Grad
    Zeit: 3:00 min inkl. 30 sek. Blooming



    Geschmack

    Die Bohnen sind für schon für Filterkaffee sehr dunkel geröstet, hätte die Bohnen auch schon eher Richtung hellere Espresso Röstung eingeordnet. Leider entspricht es auch dem Ergebnis in der Tasse. Für meinem Geschmack sind die Röstaromen einfach zu Prägnant. Der typische Geschmack für einen gewaschenen Yirgacheffe geht meiner Meinung nach etwas unter. Hier sollte ich aber noch erwähnen, dass die Comandante gerade erst neu ist und die richtigen Einstellungen noch nicht gefunden worden sind. Deshalb habe ich mich auch bei der Kaffeezubereitung auf den V60 beschränkt. Habe die Bohnen aber auch mit meiner alten Mühle gemahlen, obwohl ich da mit dem Ergebnis zufriedener war, bleiben die Röstaromen für mich leider zu Prägnant.
    Kaufe mir schon seit Jahren immer wieder mal dort Bohnen und war damals gerade von den specials der Finca Mierisch aus Nicaragua sehr Angetan. Habe mir aber immer seltener dort was geholt, weil das Angebot an Bohnen mich nicht so angesprochen hat. Einfach zu wenige fruchtige Röstungen. Würde mir momentan die Bohnen nicht nochmal als Filterkaffee kaufen.
    Habe nochmal einen Vergleich Fotografiert:
    links Neues Schwarz Rocko Mountain rechts Roestbar Yirgacheffe

    [​IMG]


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  12. #572 Mr. Crumble, 19.12.2017
    Mr. Crumble

    Mr. Crumble Gast

    Van Gülpen?! Noch nie gehört! Aber.. Die Kaffeerösterei wurde 1832 gegründet und ist die älteste ihrer Art in Deutschland -mittlerweile mit der 6. Familiengeneration am Röster-. Ich kannte die Rösterei noch nicht und bin eher zufällig beim Online-Stöbern auf dieses Unternehmen aufmerksam geworden. Eher low-prize coffee bei durchschnittlich 6 Euro/250g. Ob es dennoch eine positive Überraschung mit sich bringt, soll der nachfolgende Bericht zeigen.

    van Gülpen - Weihnachtskaffee

    Angaben vom Röster:
    Farmer Marco Tulio Ceron
    Region Narino - Tablon de Gomez
    Lage 1.700 m ü. NN
    Varietät Caturra & Colombia
    Aufbereitung gewaschen und sonnengetrocknet
    Flavor Description: Ananas / Mango / Aprikose

    Aussehen: helle, kleine Bohnen, gleichmäßige Röstung
    20171219_141531.jpg
    Geruch: leicht fruchtig und süß mit einer gewissen Würze

    Brew:
    Für den Kaffee habe ich eher die klassischen Bereiter mit Hario V60 (01), American Press/FP und Moccamaster gewählt und im Nachgang wurde dann nochmal mit der Phoenix70 zum Gegentest ausgeholt.

    Geschmack:
    Geschmacklich habe ich auf Grund der Preislage (um die 7 Euro) nun nicht zu viel erwartet. Das zeigt dann wahrscheinlich auch der Einsatz der Moccamaster. Das Geschmacksprofil mit Ananas, Mango und Aprikose lässt dennoch aufhorchen und nicht zwingend auf einen Weihnachtskaffee schließen. Im Ergebnis ließ sich feststellen, dass es sich eher um einen guten Brühkaffee handelt als um eine 3rd wave Bombe.

    Aber vom Geschmack her war der Kaffee wirklich okay und ich hatte mit einem deutlich schlechteren Ergebnis gerechnet. Die Nuancen sind mit Mango und Aprikose gut getroffen. Nicht wirklich aufdringlich und eher dezent. Die Ananas ist leider zu sehr untergeordnet. Um diese Nuance sicherer waherzunehmen, hätte es m.E. deutlich mehr Säure bedurft. Die Säure ist so gut wie gar nicht wahrzunehmen. Lediglich im Abgang ist eine leichte Säure auf der Zunge zu registrieren. Aber eher eine Limonensäure als die einer Ananas. Durchaus jedoch ein "clean cup", der zu gefallen weiß. Der Körper ist leicht bis mittel. Und neben den bereits avancierten Geschmacksnuancen kann man dem Kaffee auch eine kleine Macadamianote zuschreiben.

    Bei den Bereitern fand ich -für diesen Kaffee- die V60 am besten geeignet. Hier waren die Nuancen am besten getrennt/isoliert voneinander wahrzunehmen. Der Phoenix70 hat einen angenehmen harmonischen Kaffee gezaubert, der die Nuancen leicht überlagerte. Also ein sehr harmonischer, wenn nicht ganz so komplexer Kaffee in der SAI Variante. In der American Press hingegen etwas deutlicher und kräftiger im Geschmack.
    Ein wirklicher Weihnachtskaffee ist es indes nicht :)
    20171219_143415.jpg 20171219_144914.jpg 20171219_145339.jpg 20171219_150021.jpg

    Fazit:
    Besser als erwartet und bei der Preislage wirklich eine Empfehlung wert. Ein leckerer, milder Brühkaffee, der auch gut mit einer Milchzugabe konform geht. Für mich persönlich deutlich zu wenig Säure, aber das ist ja (r)eine Geschmackssache. Ein Kaffee der gut und gerne über den kompletten Tag verteilt getrunken werden kann und m.E. mit einem sehr guten P/L daherkommt. Wer braucht schon einen Weihnachtskaffee, wenn man einen guten Kolumbianer bekommt?!
    Wer keine reine 3rd wave Fruchtbombe braucht, wird hier sicher glücklich. Den Röster werde ich daher mal im Auge behalten und mal den ein oder anderen Kaffee testen ;)

    Mr. Crumble
     
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  13. #573 Chefkoch874, 19.12.2017
    Chefkoch874

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    2C320F58-CCD7-4B42-88AF-2DC27E7BB378.jpeg Nach langer Zeit mal wieder einen natural in der Mühle ;).
    Rösttrommel Kaffeerösterei
    Kolumbien El Encanto
    Direct Trade
    Aeropress
    20g
    250ml
    93 grad
    2:10 Brühzeit

    Die Bohnen sind sehr schön hell und gleichmäßig geröstet, es duftet süßlich nach Beeren. Der erste Eindruck stimmt schon mal.
    Der Geschmack geht Richtung Himbeeren, saftig, süß und leichter Säure. Wunderbar ;). Super Fruchtiger Kolumbianer :D.
     
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  14. #574 Mr. Crumble, 22.12.2017
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    Bisher war ich von den Röstungen von Keen Coffee (noch) nicht so recht angetan. Trotzdem teste ich hin und wieder neue Röstungen von Rob und Bonne. Der Kaffee ist jetzt schon eine Weile im Programm und wurde teilweise auch an KNler versandt. Einen richtigen Bericht habe ich hierzu jedoch nicht vernommen, so dass ich diesen ins Repertoire aufnehme:
    Keen Coffee - Costa Rica-Danilo

    Vielleicht noch zur Bohne:
    Dieser Kaffee war Dagmar Geerlings Wahl für die Qualifikation der Niederländischen Barista-Meisterschaft 2018, sie schaffte es bis zum Finale und ist im März beim Amsterdam Coffee Festival mit am Start.

    Angaben vom Röster:
    Farm / Cooperative: Danilo
    Producer: Esteban Villalobos
    Region: West Valley
    Varietal: Caturra & Red Catuai
    Altitude: 1800m
    Process: Anaerobic Fermentation
    Harvest Period: July – September
    Flavor Description: juicy green apple, lemon, tropical fruit, cane sugar and pastry.

    Aussehen: mittelgroße Bohne, mittlerer Röstgrad
    20171222_160059.jpg
    Geruch: floral, leichte Süße, frisch

    Brew:
    Um den Kaffee zu testen, wurden lediglich die SAI Phoenix70 und die Hario V60 (01) genutzt. Keine großen Spielereien und eher die traditionellen brew-ratios und Temperaturen bei 93-96 Grad. Experimentiert/variiert wurde lediglich auf der V60. Mahlgrad bei der C40 MK III lag bei ca. 20 Klicks.
    Geschmack:
    Bei den Bereitern gab es keine unterschiedliche Wahrnehmung der Geschmacksnuancen, so dass diese hier nicht souverän dargestellt werden müssen. Der Keen lässt sich am besten mit etwas mehr Kaffeemehl und bei höheren Temperaturen bereiten. Die anvisierten 18g für ca. 250ml (wie von Keen Coffee im Brew Guide angegeben) finde ich dennoch übertrieben; ich habe beim V60(01) 16g genutzt.
    Der Geschmack ist im ersten Moment gewöhnungsbedürftig. Die vordergründige wahrnehmbare Nuance ist Zimt bzw. eher ein Zimtgebäck. Die anvisierten tropischen Noten gehen eher unter, werden aber im Nachgang und bei etwas kühleren Temperaturen erreicht. Das dann aber untergeordnet, weder bestimmend noch aufdringlich. Der Kaffee hat einen leicht bitteren Abgang. Grünen Apfel konnte ich nicht wahrnehmen. Hierzu habe ich ggf. eine andere Vorstellung der entsprechenden Nuance. Denn grüner Apfel zeichnet sich im Normalfall mit einer entsprechenden Säure aus. Der Keen Coffee kommt hingegen ohne Säure aus, was ich etwas schade finde, denn die Säure hätte einige Nuancen sicherlich mehr betonen können. Der Körper ist eher mittel ausgeprägt.

    20171222_161309.jpg 20171222_161631.jpg 20171222_165023.jpg 20171222_170311.jpg

    Fazit:
    Vielleicht der komplexteste Kaffee, den ich bisher von Keen Coffee verkostet habe. Zur Jahreszeit passt er m.E. wirklich gut. Man erhält einen interessanten und komplexen Kaffee, den man am besten am Hario V60 "auseinandernehmen" kann. Ob nun Zimtgebäck, leicht fruchtige Züge, ein wenig Zitrone/Limette..irgendwie ist alles dabei. Je nach Brew erhält man einen netten Kaffee. Selbst als Milchkaffee weiß er mit der Zimtnote zu überzeugen. Lean back and just enjoy the beans ☺
    Von mir gibt es dennoch keine klare Kaufempfehlung, da ich den Preis von über 14 Euro ein wenig überzogen halte. Die Nuancen sind zwar wahrnehmbar, aber nicht so bestimmend, wie erhofft. Gerade bei den angegebenen Geschmacksnuancen hätte ich mir mehr Frucht und vor allem Säure gewünscht. Wenn jmd vielleicht noch einen Weihnachtskaffee sucht oder diese Zimt(gebäck)note favorisiert, kann ihn ja mal testen. Den restlichen Brewern würde ich abraten *sry*

    Mr. Crumble
     
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  15. #575 quick-lu, 26.12.2017
    quick-lu

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    Hallo Eric,
    Du magst uns nicht verraten, welche Socke du dir übergezogen hast?
     
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  16. Askalon

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    Warum wird sowas nicht direkt gelöscht ? ... wo sind die Mods ? ... solche Beiträge nerven extrem ... bis jetzt hab ich meistens nur innerlich geschmunzelt ... aber langsam wirds zu viel.

    (@Eric)

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  17. #577 orangette, 26.12.2017
    orangette

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    Doch die Mods sind dran...bitte Friede noch ist Weihnachten!
     
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  18. Askalon

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    @orangette: OK ;-) .... ich musste es nur einfach mal loswerden.

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  19. #579 Mr. Crumble, 28.12.2017
    Mr. Crumble

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    Eigentlich wollte ich in diesem Jahr keinen neuen Kaffee mehr testen, aber ich habe im Zuge einer Buchanschaffung noch ein Sample von The Barn übersandt bekommen, der dann auch gleich im Dripper gelandet ist.

    The Barn - NANO CHALLA, ETHIOPIA

    Origin: Gera, Ethiopia
    Roast: Filter
    Producer: Nano Challa
    Altitude: 1900-2200 Meters
    Varietal: Mixed Heirloom
    Process: Washed
    tasting notes: Nectarine. Jasmine. Luscious.

    Aussehen: mittelgroße Bohnen, medium Roast
    20171228_113751.jpg
    Geruch: frisch, floral, süß, würzig mit leichter Tabaknote

    Brew:
    Da es sich nur um ein Sample von 40g handelt(e) habe ich lediglich mit dem Hario V60 (01) und dem Saint Anthony Ind. Phoenix70 gebrüht.
    Temperatur wurde beim V60 bei 90 Grad gewählt, beim P70 um die 9Grad. Durchlaufzeiten lagen bei den Drippern bei 2:20-2:40.

    Verwendete Brühmethode (gem. The Barn BrewGuide und Keen Coffee [P70]):
    V60:
    Coffee grounds: 16 g
    Water temp: 90 °C
    First pour: 30ml / 30 sec
    Second pour: 70ml ,0 sec
    Third pour: 50 ml , 20 sec
    Fourth pour: 50 ml , 20 sec
    Fifth pour: 35ml , 40-45 sec
    P70:
    15gcoffee to 230g of water
    30g water bloom for :30
    At :30, fill to 100g of water
    At 1:00, fill to 170g of water
    At 1:30, fill to 230g of water

    Geschmack:
    Das angegebene Geschmacksprofil des Rösters ist sehr gut beschrieben und liefert dem Käufer das entsprechende Programm. Die Nektarine steht im Fokus und ist recht dominant in der Tasse, begleitet von leicht floralen Elementen, die sich schön sacht im Hintergrund tummeln. Der Abgang ist recht lang, die Säure eher gering und der Kaffee hat einen rot-braunen Farbton. Ergänzend müsste man erwähnen, dass der Kaffee unerwartet viel Süße zaubert. Das hätte ich vorab nicht so erwartet. Ein schöner "clean cup", der hervorragend ausbalanciert ist und teils saftig über die Zunge gleitet. Der Körper ist leicht bis mittelmäßig ausgeprägt.
    Überzeugen konnte er in beiden Drippern, obwohl die V60 Option die bessere Auflösung der Nektarine hervorzauberte.

    20171228_125245.jpg 20171228_115353.jpg

    Fazit:
    Die Idee mit den Samples finde ich super! 35-40g als Beilage sind genau mein Fall, so dass man mal andere Bohnen testen kann, die man so nicht zwingend bestellen würde. Diese Option würde ich auch gerne mal bei anderen Röstern sehen; ggf auch als Kauf. Es muss ja nicht zwingend eine GRATIS-Beilage sein (u.a. bietet NANO Berlin solche Proberöstungen in so kleinen Mengen an!).
    Um ein abschließendes Fazit zum Kaffee zu geben, muss ich vorab vielleicht sagen, dass ich keine Probleme mit den Geschäften und/oder der Präsentation des Geschäftsmodells von The Barn habe. Ich mag nur deren Kaffee nicht sonderlich *hüstel*
    Der Nano Challa ist aber ein wirklich gelungener Kaffee, der als "medium roast" sicherlich den ein oder anderen begeistern kann. Er ist wirklich gut ausbalanciert und liefert gem. der Geschmacksbeschreibung alles, was versprochen wird, so dass ich auch eine Empfehlung dem Grunde nach aussprechen kann.
    Zu MEINEM Lieblingskaffee wird er dennoch nicht mehr avancieren. Geschmacklich nicht schlecht, mir fehlt aber ein wenig die Komplexität und die Säure. Für mich zwei entscheidende Elemente, um mit dem Kaffee auch "zu arbeiten".

    Mr. Crumble
     
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  20. #580 Mr. Crumble, 29.12.2017
    Mr. Crumble

    Mr. Crumble Gast

    Aber das hier wird dann wirklich der letzte Post *hüstel* Ich kann jedoch gar nicht anders als noch einen weiteren guten Brühkaffee und einen neuen Röster ins Rennen zu schicken. Heute morgen habe ich meine Helor 101 erhalten und im Nebenzug gab es noch zwei Samples à 80g von der Schön Kaffeerösterei, bei dem zumindest die erste Röstung bereits in den Drippern verschwunden ist.

    Schön Spezialitätenrösterei (EST. 2017) - Peru PachaMama

    Angaben vom Röster:
    Peruanischer Hochlandkaffee SHB EP aus direktem Handel
    Arabica Varietäten: Caturra, Catuai
    Anbau: Schattenbau, um ei¬nen ausgewogenen Reifezyklus zu ermöglichen
    Anbauhöhe: 1320 – 1720 Meter
    Erntemethode: Handgepflückt (selctive Picking)
    Erntezeit: Juni-Juli
    Aufbereitung: nass aufbereitet (fully washed), sonnengetrocknet
    Importeur: Knauer&Knauer
    Flavor Description: Milchschokolade, Trockenfrüchte. Erlesene Säure und sehr schöne Süße

    Aussehen: medium roast, schön große Bohnen
    20171229_122822.jpg

    Geruch: frisch, Kakao, leicht floral mit kleinem Süßstich

    Brew:
    Für den vorliegenden Kaffee habe ich mich bislang nur auf den Hario V60 (01) und den SAI Phoenix70 (Original) gestürzt. Auf Angaben der brew-advices verzichte ich mal, da sie ja den vorangegangenen Posts entnommen werden können. Kettle ist wie gehabt die Monarch Methods MK500. Abweichung gab es lediglich bei der eingesetzten Mühle. Hier wurde erstmals die Helor 101 genutzt (ca. 2 1/2 Umdrehungen)

    Geschmack:
    Der Kaffee sieht heller aus (rotbraun) als er eigentlich schmeckt. Er ist nicht überfüllt mit Nuancen, dafür wunderbar ausbalanciert und bietet ein klares Geschmacksbild. Ein milder Kaffee, der keine Spur von Bitterkeit an sich hat und einen netten Schokogeschmack mit sich bringt. Mit dieser Schokonote kommt auch eine kleine Süße hervor, die den Kaffee unterstützend trägt. "Trockenfrüchte" ist ganz bezeichnend beschrieben und gut reproduzierbar in den Bereitern festzustellen. Ich würde dem Kaffee noch einen Hauch Steinfrüchte und eine (Mini)Traube als Nuance bescheinigen. Ein Kaffee, der wunderbar schwarz, aber auch mit Milchzusatz getrunken werden kann. Egal wie, er schmeckt. Die Säure ist dezent ausgelegt. Beim direkten Trinken kaum wahrnehmbar, aber im Nachgang dann doch noch deutlich im Mund wiederzufinden. Eher ein leichter bis mittlerer Körper. Schöner "clean cup".
    20171229_123836.jpg 20171229_132025.jpg
    Geschmacklich hatte dieses mal der SAI Phoenix70 die Nase vorne. Hier waren vor allem die fruchtigen Elemente klarer und spezifischer im Vordergrund wahrzunehmen.

    Fazit:
    Ein guter Brühkaffee, der gem. der HP des Rösters für jede Brühvariante verwendet werden kann und mit einem sehr sehr guten P/L aufwartet. Ein neuer Röster (Online Shop ist erst seit Nov. 2017 aktiv), der nicht zu viel verspricht, aber sein Handwerk wirklich versteht. Der Kaffee mundet in der Tasse und macht Lust auf mehr. Ideal auch für "Newbies", die nicht gleich in die 3rd wave Welt geschuppst werden wollen und sich erstmal guten Kaffee annehmen. Nach meinem jetzigen Geschmacksbild auch perfekt für den stationären Arbeitsplatz geeignet, für den privaten Verzehr, aber auch für Tagungen/Besprechungen. Ich bin positiv überrascht und werde hier wohl nächstes Jahr bestellen! Für alle, die nicht zwingend auf 3rd wave Kaffee angewiesen sind und auch mal einen guten Brühkaffee zu schätzen wissen. Try it!!

    Mr. Crumble
     
    chortya, osugi, Chefkoch874 und einer weiteren Person gefällt das.
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