Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee...

Diskutiere Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee... im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Danke @whereiscrumble ! Gibt es einen Vergleich zum Tequila Sunrise wenn Du den auch schon getrunken hast? wie versprochen..*aber ohne Bilder...

  1. #1381 whereiscrumble, 05.11.2019
    whereiscrumble

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    wie versprochen..*aber ohne Bilder
    <--auch wenn es etwas nach "Werbung" klingt! In meinem Empfinden war es einer der stärksten Colombia (washed), die ich dieses Jahr hatte. Um Wiederholungen zu vermeiden, verweise ich vorab auf das Fazit.
    Nicht umsonst habe ich ihn nun zweimal nachgeordert. Und im Normalfall ordere ich (sehr) selten die gleichen Röstungen mehrmals. Doppelte Nachbestellungen eigentlich nie! Nun denn..let's go.


    Good Karma Coffee – Tequila Sunrise, Colombia

    Angaben vom Röster:
    Farm: Finca Mallorca
    Farmer: Santiago Londono
    Ort: Kolumbien, Caicedonia, Valle del Cauca
    Anbauhöhe: 1.650 m
    Varietät: Yellow Bourbon
    roast: filter roast

    tasting notes: (washed): Orangenschale, wilden Honig und Karamell

    Geschmack:
    An anderer Stelle hatte ich schon mal meine Liebe zu diesem Kaffee bekundet. Der Colombia ist so süß, so komplex und so zart..das ist der Pinot Noir des Kaffees. Die Pflanzen sind zerbrechlich und produzieren nicht so viel Kirschen wie einige andere Sorten Aber sie sind der Mühe wert. Eine Tasse Bourbon ist üppig und klassisch. Es ist für mich der Kaffee des Kaffees und verzaubert so den Snob und den Rookie gleichermaßen.
    Und vorab sei schon mal gesagt, dass ihm weiches Wasser sehr entgegenkommt. Erst hierdurch können die süßen und blumigen Elemente aus der Tasse hervortreten. Die Balance ist perfekt und die Aromen verführerisch. Neben Orange und Grapefruit werdet ihr noch weitere Zitrusfrüchten wahrnehmen. Abgerundet wird der Geschmack mit einer klaren Karamellnote und einem Hauch von Vanille. Die Süße kommt einem hellen Honig gleich und wird stets im richtigen Verhältnis von Körper und Säure gesetzt. Die Säure ist hier angenehm komplex, aber auf keinen Fall ein Störenfried oder lenkt zu sehr von der eigenen Erfassung ab. Der Körper ist mittelkräftig, rund und voll. Der Abgang dann mit einem wohlklingenden angemessenen Finish. Eine Röstung, die ich nun schon öfter bei mir im Dripper hatte, aber es irgendwie versäumte, diesen hier vorzustellen. Von mir geht eine uneingeschränkte Empfehlung an euch. Danke auch an Vitalij fürs „Entdecken" dieser Bohne(n) und Torsten und seinem Team fürs grandiose Rösten.

    Fazit:
    Ganz ehrlich?! Das war mein Colombia Highlight dieses Jahr. Es handelt sich nicht um den komplexesten Kaffee, aber die Balance und Harmonie stimmen. Für mich muss genau so ein yellow bourbon schmecken!! Authentizität pur. Daher gibt es von mir eine uneingeschränkte Empfehlung. Am liebsten dann auch den GEM Dripper oder die V60 nutzen, etwas heißer brühen und die Durchlaufzeiten nicht zu lang halten. Dann dürftet ihr genau die Geschmacksbeschreibung erhalten, die ich oben versucht habe festzuhalten.

    kl. Zusatz: die Bohnen eignen sich auch wunderbar fürs Cuppen! Give it a try!!
     
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  2. #1382 whereiscrumble, 06.11.2019
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2019
    whereiscrumble

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    weißt du wie der Preis des Geishas ausfällt? Auf der Seite des Rösters ist diese Röstung leider nicht zu finden.
    Ich finde die Etikette auf dem Bag etwas widersprüchlich. Theoretisch handelt es sich um die Ernte Nov./Dez. 2019..geröstet würde der Kaffee aber einen Monat eher. Wahrscheinlich ist es ein Druckfehler und sollte die Ernte 2018 betreffen?!

    Ansonsten kann ich vermelden, dass ich die Bohne gestern mal im GEM Dripper hatte. Ein Sample wurde mir von @Oldenborough zur Verfügung gestellt. Dankeschön :)
    Geschmackstechnisch sehe ich ihn jedoch etwas anders. Für mich handelt es sich um einen Colombia, der mit viel Kakao und Nuss aufwartet. Die Nuss ist hier mit einem guten dunklen Waldhonig überzogen. Die Säure ist mE sehr gering einzuschätzen. Die Zitruslinie gehe ich mit. Das sind auch die Schwerpunkte der Darstellung. Es gibt mE unterschichtig leichte Noten von Steinfrüchten, die man (hier: ich) nicht ausmachen/klar beziffern kann. Im Aftertaste hat er eine leichte Entwicklung von floralen Erscheinungen. Diese gehen in die Richtung von (Zitronen)Gras und leichtem Ingwer. Jasmin konnte ich meinem Brew nicht entlocken.

    Das Mundgefühl ist cremig, dicht und der Geisha gut ausbalanciert und weist eine tiefe Süße auf. Die Nuancen sind sehr klar und der Geschmack ist rund. Hierbei sollte es sich um einen Geisha handeln, der sich im Score bei 86 Punkten bewegt. Ein guter washed aus Colombia. Wem das Geschmacksbild zusagt, und der Preis noch stimmig sein sollte, der sollte unbedingt zugreifen. Persönlich ist mir die Röstung zu klassisch.
     

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  3. #1383 Oldenborough, 06.11.2019
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    @whereiscrumble Vielen Dank für Deine Einschätzung!
    Zunächst zu den Ernteangaben: gut beobachtet. Die Rösterin war voll im 2019-Modus, die Ernte ist aus Nov./Dez. 2018. Gerade als ich es selbst entdeckt hatte, hatte ich eine E-Mail mit dem Hinweis erhalten.
    Zum Preis: ich war auch gespannt, als ich meine Tüten abgeholt habe. 250 Gramm werden für sehr faire 10,50 vor Ort verkauft. Sie haben nur einen Sack Geisha-Bohnen aus dieser Ernte. Deshalb keine Werbung / Präsentation im Internet. Ich habe nicht gefragt, ob sie ihn verschicken. Die lokale Nachfrage ist natürlich überschaubar. Ich werde mir vielleicht noch ein paar Tüten sichern. ;-)
     
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  4. #1384 whereiscrumble, 07.11.2019
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    Für den Preis wirklich sehr fair!! Danke für die ergänzende Info *bow
     
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  5. #1385 whereiscrumble, 07.11.2019
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    Bevor morgen nun die neuen Röstungen von GKC bei mir eintreffen, gebe ich gerne noch die Eindrücke zum Kamwangi wieder. Die Bohne dürfte einigen bekannt sein. Five Elephant und Drop Coffee bieten sie schon das 6./7. Jahr in Folge an..


    Good Karma Coffee – Kamwangi, Kenya
    20191106_181723.jpg

    Angaben vom Röster:
    Herkunftsland: Kenia
    Region: Kirinyaga
    Farmer: Bauern der Kamwangi Washing Station
    Anbauhöhe: 1800 Meter
    Varietäten: SL28,SL34
    Aufbereitung: Fully Washed
    20191103_071845.jpg


    Tasting notes: Raspberry, lime, rose, mint, pink pepper



    Geschmacksbeschreibung:
    Eine Bohne voller Leidenschaft und Gegensätze, die einen magisch anziehen. Darüber hinaus immer mit frisch fruchtigen Aromen, die die Nase kitzeln. Fruchttechnisch erwartet uns ein graziler Flausch aus Brombeere, schwarzer Johannisbeere, Granatapfel und Feige. Florale Aromen werden durch Sandelholz, Teerosen und Lavendel geprägt. Darüber hinaus eine Begleitung einer Zartbitterschokolade und etwas Grapefruitschale, die man separat wahrnehmen kann. Zart, aber auch mit einem pikant süß-herzhaften Aufschlag. Es ergibt sich ein sirupartiges, volles Mundgefühl, wodurch die die Nuancen geschmacksgesättigt und klar aufgenommen werden können. Die Säure ist rund, saftig und stimmig und kann den Zitrusfrüchten zugeordnet werden. Die Süße ist irgendwie immer präsent. Eine tiefe und beeindruckende Süße, die diese Bohnen umgibt. Der Abgang ist vielleicht nicht der längste, aber knackig resonant und wie ein Paukenschlag. Eine wirklich tolle Bohne und eine gute Röstung aus Karlsruhe. Eine sehr gute Wahl..

    Fazit:
    Der Kamwangi war schon immer ein starker Kenya. Und an der neuen Ernte hat sich hier auch nichts wirklich geändert. Eine Röstung, die eine umfassende Struktur aufweist: süßlich, herzhaft und herb zugleich. Ein tolles Spiel zwischen pikant und verführerisch, so dass jeder Kenya Liebhaber auch dieser Bohne nicht aus dem Weg gehen kann..alleine schon die Aromen machen einen „scharf" *hüstel*
    20191103_071751.jpg
     

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  6. #1386 Lattebart, 08.11.2019
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    IMG_20191108_112048.jpg

    Onetake Super Edition
    Guatemala
    Farmer: Teodoro Engelhardt the IV
    Varietät: Villa Sarchi
    Aufbereitung: Double Washed

    Nur ganz kurz: kann was. Kirschige Süße, Orange, Pfirsich, nussig, bisschen floral. Kommt elegant, leichtfüßig und ausbalanciert daher.
    Nach Rao im V60.

    Das wars schon :-D
    Schönes Wochenende.
     
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  7. #1387 Flattie/Fanatic, 08.11.2019
    Zuletzt bearbeitet: 09.11.2019
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    Gentlemen Coffee Roasters - Yangon, Myanmar
    Ruby Hills Trilogy - Part 1: washed


    Herkunftsland: Myanmar
    Region: Mogok, Mandalay
    Farmer: Thiha Gywalie
    Anbauhöhe: 1.500 Meter
    Varietäten: Catimor
    Aufbereitung: 72 - 96 h anerobic fermentation, 3 times fully washed, dried on raised beds for 3-4 weeks
    Notes: Orange blossom, peach tea, honey nectar

    Gebrüht nach Hoffi (18/300) im V60, 25 Clicks in der Comandante, 95 Grad in 2:40 min.

    Fazit: Super clean im V60, honigsüßer Pfirsichtee, dezente, aber erfrischende Säure, bisschen blumig, nicht sehr komplex. Gefällt mir sehr gut. Erste Versuche in der AP haben hingegen nicht ganz so überzeugt. Da musste er schon deutlich abkühlen, um den reifen Pfirsich wahrzunehmen. Freue mich schon auf Part 2 und 3 :)

    Preislich war die Trilogie (3 x 120 g) für burmesische Einkommensverhältnisse astronomisch hoch (ca. 16 €), aber sind halt mit die besten Kaffees, die das Land zu bieten hat. Die Rösterei ist aber ohnehin auf Touristen und Expats ausgelegt. Die Burmesen trinken in der Regel höchstens diesen gruseligen 3in1-Instandkaffee-Mix :eek:

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  8. #1388 cbr-ps, 10.11.2019
    Zuletzt bearbeitet: 10.11.2019
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    Kenia, helle Röstung von der Kaffeerösterin in Kassel
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    Seit längerem war ich schon in der Diskussion mit ihr, ob sie nicht mal was Helles rösten wolle, da mir ihre normalen Röstungen regelmässig zu dunkel und wenig fruchtig sind. Zwischenzeitlich gab es mal eine Versuchscharge, die ich als „medium“ bezeichnen würde und zeigte, dass es in die richtige Richtung geht. Jetzt wurde das Profil weiter in Richtung hell entwickelt, was mir schon richtig gut gefällt.

    Brew mit V60 (wirklich, auch wenn es der Kalita Server ist;)), 93°C, 14g in 200g out in 3 Minuten, 30s davon Bloom.
    632A279E-1AB4-4C26-9E47-8AFE62FEADB1.jpeg 97D83751-BB9A-433A-BA63-EE232C8D1194.jpeg

    Drei Tage nach Röstung hatte er eine sehr spritzige Säure Richtung Zitrone und nur schwachen Körper.
    Nach einer Woche ist er nun wesentlich ausgewogener, schöne lang anhaltende, aber nicht zu aufdringliche Säure und mittlerer Körper. Wie so oft kann ich leider nicht mit ausgefeilten Aromenanalogien dienen, bin aber recht angetan von der Röstung und freue mich jetzt auch mal lokal eine schöne helle Brühkaffeebohne zu bekommen.
     
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  9. #1389 oldsbastel, 12.11.2019
    oldsbastel

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    Und wieder mal Kristiansand in Norwegen. :)

    Eigentlich sehr lecker, das Käffchen ... aber megaschwierig beim Mahlgrad. Selbst auf Stufe 31 mit BG-Mahlwerk in der Sette 270 W tropft das Wasser nur in einer halben Ewigkeit durch das Filterpapier. :confused:

    Wahrscheinlich muss ich die Commandante auf Schotter mittlerer Körnung einstellen. o_O

    IMG_1937.jpg
     
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  10. Barista

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    Aus der Not heraus war ich in Mannheim mal wieder bei Helder & Leeuwen und habe mir einen Yirgacheffe als Brühkaffee geholt.

    Äthiopien Yirgacheffe | Helder & Leeuwen Kaffeeroester

    Ich fand die Röstungen von denen bislang nicht so spannend, der Yirgacheffe ist mir aber extrem positiv aufgefallen. Sehr schön fruchtig und beerig. Wenn ich die Kaffeedose öffne, kommt mir sofort ein unverwechselbarer Geruch entgegen.
    Ich werde mir den auf jeden Fall wieder holen und hoffe sehr, dass diese Röstung keine Eintagsfliege war.
    Als Espresso hab ich ihn nicht probiert.
     
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  11. #1391 whereiscrumble, 13.11.2019
    whereiscrumble

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    +1 und heller als gedacht!
    ->ich habe ergänzend noch den DR Congo hier..
    <--leider haben die Bags keinen Zipper, aber geschmacklich wirklich nicht schlecht..
    Außerhalb von Mannheim leider nicht so bekannt.
    20191113_100029.jpg
     
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  12. Barista

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    Ich kenne die Rösterei von Anfang an. Ich hab dort immer mal wieder Espresso geholt, der auch nicht schlecht war, aber es war auch nie etwas dabei, was mich irgendwie besonders begeistert hätte.
    Der Yirgacheffe hat bei mir aber die Nachkauflust geweckt, was ich bislang bei den Helder & Leeuwen-Sachen in der Regel nicht hatte.
     
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  13. #1393 Cairns, 18.11.2019 um 10:19 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 18.11.2019 um 10:32 Uhr
    Cairns

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    Danke dir noch mal!
    Ich habe es genauso gemacht wie du, in der Aeropress die Comandante bei 26 Klicks.

    Der Kaffee hat wirklich kaum Säure aber sehr fruchtig, floral und süß viel Mango. Etwas maracuja

    Er ist hier mir deutlich besser gelungen wie als espresso
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  14. Flattie/Fanatic

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    Good Karma Coffee - Mojoe
    Herkunftsland: Uganda
    Region: Sironoko
    Farmer: Diverse Kleinstbauern der "The Coffee Gardens" Kooperative
    Anbauhöhe: 2100 Meter
    Varietäten: SL14, SL28, Nyasaland
    Aufbereitung: Gewaschen

    Gebrüht im Kalita Wave 155 (18/300) bei 93 Grad, 23 Clicks, Blooming und 1 Pour in 2:25 min.

    Fazit: ganz entspannter, unaufgeregter Medium Roast mit süßer Kirschnote, Marzipan und Schokolade. Kleine Bitter-Note im Abgang. Bin jedoch sicher, dass ich die noch wegbekomme; war erst der erste Versuch. Macht Spaß zu trinken. Der ist - glaube ich - prädestiniert für den Clever Dripper - und auch der Siebträgertest wird noch erfolgen...

    IMG_1645.jpeg
     
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  15. Babalou

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    Definitiv sehr lecker im Clever Dripper, 18g auf 300ml, 27 clicks, 94°C, 4 min, 1x Rühren am Anfang. Die Beschreibung trifft es sehr gut: Marzipan, schokoladig, kirschig, lecker!
    The Jam gibt's morgen früh, bin schon sehr gespannt. Bei Norma's Wein muss ich noch etwas am Rezept feilen. Wie brüht ihr den?
     
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  16. Flattie/Fanatic

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    Danke für deine Parameter - probier ich so gleich aus!
     
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  17. Dinkel

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    Normas Wein fand ich in der AP inverted im Endeffekt am schönsten. Bei 90 Grad oder sogar etwas mehr, 16g auf 230ml Wasser.
    Wasser komplett aufgießen, 30 Sekunden kräftig rühren, bis 1 Minute ziehen lassen und 30 Sekunden pressen, also fertig bei 1.30.
    Bei dieser Variante kommt der Wein besonders zur Geltung, glühend heiß kommt er aus der AP verfeinert mit Würze und Frucht. Wenn du mit der Temperatur runter gehst kannst du hier die Frucht in den Vordergrund stellen, auch sehr lecker so bei 80 bis 85 Grad, ich fand den Glühwein genial :p

    Auch im V60 fand ich ihn gut, hier so standardmäßig 20g auf 300ml 95 Grad.
    60ml Bloom für 30 Sekunden, einfach langsam weiter aufgießen. 2.30 Durchlaufzeit. klarer als in der AP natürlich, ich mag mal das eine mal das andere lieber, da will ich mich nicht festlegen.

    Kasuya hat mir hier gar nicht gefallen, die höhere Süße beißt sich für meinen Geschmack mit dem Schnapspralinchen, wird für mich dadurch eher verwaschen und nicht mehr so schön deferenziert.

    Also er kann imo schön hohe Temperaturen vertragen, ich kann auch verstehen wenn er nicht jedermanns Sache Ist, ich hab ihn geliebt :)
     
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  18. whereiscrumble

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    Bei mir kam Norma perfekt im V60; ein schön klarer Obstler.
    Ein "Dusel" Kaffee, der wirklich polarisiert. Eigentlich ganz spannend, welche Noten sich ergeben. Ich finde ihn okay..man muss halt in der richtigen Stimmung dafür sein. Aber -persönlich- nicht für jeden Tag. Ist mir dann irgendwie zu viel des Guten.
    <--ist er zu stark, bist du zu schwach.. :D

    Hat jmd in diesem Zuge mal den Christalina von Brühmarkt getestet. Ein Natural, der extrem funky ist. Weit weg vom Obstler, aber gerade frisch geht er schön in diese "Weinschiene".
     
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