Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee...

Diskutiere Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee... im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Nach langer Zeit mal wieder die Hand an eine Chemex bekommen (gehört einem Freund, genau wie der Kettle im Foto). Round Hill Roastery - Hunkute...

  1. #1421 Flattie/Fanatic, 10.12.2019
    Flattie/Fanatic

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    Nach langer Zeit mal wieder die Hand an eine Chemex bekommen (gehört einem Freund, genau wie der Kettle im Foto).

    Round Hill Roastery - Hunkute #2

    ORIGIN Ethiopia
    VARIETAL Heirloom
    PROCESS Washed
    ALTITUDE 2000 masl
    NOTES
    White Peach, Iced Tea, Jasmine ​
    Nachdem ich mit dieser Bohne bislang etwas zu kämpfen hatte wegen sehr langer Durchlaufzeiten, habe ich sie ohne viel Chemex-Erfahrung einfach mal in derselbigen probiert und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. 37,5 g auf 600 g Wasser und 32 Clicks in der C40, durchgelaufen in 05:00 min. Sauberer Cup, mit blumig-fruchtiger Pfirsichtee-Note. Säure angenehm-spritzig, schönes florales Finish. Über diese Anschaffung sollte nochmal nachgedacht werden :)
    IMG_1769.jpg
     
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  2. Cairns

    Cairns Mitglied

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    1FC71A37-ADC1-45D5-977C-7E3A0BACE5B9.jpeg AAAF6639-283A-4D88-BB4E-C26AB1C9F82B.jpeg Name der Rösterei:Red Code Coffee Roasters

    Name der Röstung:
    Sirus II
    Anbaugebiet :
    Burundi
    muyinga

    Varietät:Arabica. (Bourbon)

    geröstet am:2.10.19

    MHD:2.4.20

    Gemahlen mit :Comandante C40
    Bezogen mit : Aeropress

    In:16, wasser 220
    Invert , ersten 20 Sekunden mit 60 ml Wasser , dreimal rühren .
    Aufgießen , ziehen lassen bis 1:05 dann drücken bis 1:30


    Eigenschaften:

    viel Vanille, etwas florales, Hauch Mango,Blutorange
    Wenig Säure

    werde ich garantiert noch als Cold drip machen

    wieder kaufen?Ja
     
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  3. #1423 flatulenzio, 15.12.2019
    flatulenzio

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    So langsam krieg ich ihn...
    GoodKarmaCoffee Normas Wein
    von @Oblator
    14g auf den "Humpen" (gut 250ml)
    30s. Bloom, durch nach 2:15
    Hario paperless
    Mahlgrad ~2 Umdrehungen b.d. Feldgrind

    Alles, was bereits über ihn gesagt wurde und dabei mega "saftig-süffiges" Mundgefühl.
    Hat was.
    [​IMG]
     
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  4. #1424 Oldenborough, 17.12.2019
    Oldenborough

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    20191217_175645.jpg 20191217_175606.jpg

    Bei dem Einkauf bei Helder und Leeuwen in Mannheim ist ein Robusta in die Einkaufstüte gefallen. Gedacht war er für die Bialetti.
    Aber wir hatten heute Abend Lust auf einen kräftigen Kaffee. Also 25 Gramm auf 400 ml bei 92 Grad im Hario Switch 03 für vier Minuten.
    Ja, ein kräftiger Kaffee: Schokolade, Nuss, Kakao. Als Abwechslung sehr lecker!

    Die angekündigte Folge der Varietät konnte ich noch nicht wahrnehmen. ;-)
     
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  5. #1425 Konstantinos, 20.12.2019
    Konstantinos

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    So, die Ankunft meiner ersten Bohnen von La Cabra zum Anlass genommen mein Refraktometer zu probieren!

    Mukurweini AA - Kenya (washed)
    Mill: Kahawa Bora, Nyeri
    Altitude: 2000 masl
    Varietals: SL28, SL34, Batian

    IMG.jpg

    Gebrüht mit dem December Dripper
    December Dripper Filterpapier und alle Löcher offen (hallo Stilblüte!)
    20,1g auf 301,5g Wasser -> 266g Kaffee

    Gemessen habe ich ca. 1,79 +/- 0,1 %TDS, was etwa 23,15 %EY entspricht.
    Laut Definition soll er mit dem %EY überextrahiert sein, jedoch finde ich ihn super.

    Ich muss sagen, dass ich in letzter Zeit nicht so von Kenianern angetan war. Jedes mal gab es ein ähnliches Geschmacks-Bouquet.
    Hier jedoch findet sich eine super leckere Säure (etwa wie ein saurer grüner Apfel) gepaart mit einer süße wie brauner Zucker (ähnlich dem MauiSu Dark).
    Der Körper ist sehr delikat und Tee-ähnlich und der Kaffee hallt noch lange nach.

    Insgesamt ein echt leckerer Kaffee. Morgen wird er mal gröber gemahlen um zu schauen wie sich weniger %EY im Geschmack bemerkbar macht.
     
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  6. Tobi84

    Tobi84 Mitglied

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    Röster: Pacande - La Danta
    Herkunft: Kolumbien - Huila
    Sorte: Pink Bourbon - Washed
    Beschreibung des Rösters: Blumig und Süß - Cremiger Körper - Butternoten - Komplex

    Zubereitung im V60 Drip Dekanter, 22g auf 360g Wasser mit 90°C - Commandante 23 Klicks

    Der Kaffee ist gut und eine dezente butterige Säure ist zu schmecken. Für mich könnte er noch mehr frucht und süße haben

    PinkBourbon-Washed-100.jpg PinkBourbon-Washed-101.jpg PinkBourbon-Washed-102.jpg
     
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  7. #1427 Graphefruit, 23.12.2019
    Graphefruit

    Graphefruit Mitglied

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    Röster: Roesttrommel - NICARAGUA ELEANE MIERISCH
    Prozess: Natural
    Varietät: Yellow Pacamara
    Preis: 250g - 16,90€
    Röstdatum: 20.11.2020
    Mühle: Kinu M47

    Die Bohne hat mich so geschockt, dass sie mir ins Gesicht geschrien hat: "Ich möchte hier vorgestellt werden"
    Vor 1 Woche habe ich mir die Bohne geleistet, zuerst dachte ich, dass ich irgendwo bei 10€ lande, nachdem genau bei diesem Kaffee kein Preis dran stand, beim Rest aber schon ;).
    Nun ja genug dem Intro.
    Gekauft habe ich sie mir weil drauf stand "Maracuja, Blutorange, Grapefruit" - Irgendwie muss der Kaffee ja meinem Nicknamen gerecht werden.

    Zuerst hab ich ihn in der Aeropress ausprobiert: Nicht warm geworden, oder kein Rezept gefunden was wohl gepasst hätte.
    In der V60 bin ich dann fündig geworden.

    Insgesamt waren es bislang 4 Versuche in der V60.

    Die ersten beide hatten eine Spitze Note von Fruchtsäure gehabt, kein Anzeichen einer schönen Süße der Maracujafrucht.
    Blutorange oder Grapefruit hätte ich schätzen müssen, für mich bin ich zur Grapefruit tendiert, besonders im Abgang.

    Gestern Abend dann der dritte Versuch, der Riechtest dann ganz speziell neu: 5 Sekunden tiefes einatmen - auf einmal kommt eine enorm sinnliche süße Duftnote zum Vorschein.
    Der Geschmack aber weiterhin noch sehr von Fruchtsäure geprägt.

    Heute Abend der vierte Versuch, naja was soll ich sagen? Das hat mich dazu bewegt das heute hier mal reinzustellen.
    Der erste Schluck: Fruchtsäure, Säure, Grapefruit, Blutorange? De nada, die haben sich komplett versteckt.
    Was rauskam war eher so, als ob ich puren braunen Zucker in den Mund genommen hätte.
    Der komplette Kaffee ein einziger süßer Tropfen, in Richtung Maracuja (vielleicht, so gut sind meine Geschmacksnerven dann noch nicht ausgeprägt).
    Die Süße hält sich enorm lange auch im Nachgang, eine etwas bittere/herbe Note war da, die aber weiterhin sehr süßlich überlagert ist.

    Rezept:
    Temperatur: 93°C
    Menge: 20g
    Mahlgrad: 4.0 (Kinu V3)
    Bloom: 60g Wasser
    Insgesamt: 400g
    Brühzeit: Nicht festgehalten - sorry.
    Blooming ca 30 Sekunden, der Rest dann drauf und zwei kleine Swirls mit der Hand.

    Fazit: Keine Ahnung was ich anderes gemacht habe, oder ob der Kaffee genau an diesem Tag "gekippt" ist - Auf jeden Fall eine Offenbarung.
     
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  8. #1428 Alles außer Espresso, 24.12.2019
    Alles außer Espresso

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    Kaffee ohne Worte
    P1050935(1).JPG
     
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  9. #1429 Oldenborough, 26.12.2019
    Oldenborough

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    20191226_124040.jpg 20191226_124001.jpg

    Heute landete das Weihnachtsgeschenk im Melitta 1x2, Filtertüte 1x4.
    30 Gramm auf 500 ml bei 93 Grad. Bloom 70 Gramm für 45 Sekunden. Danach drei Aufgüsse.

    Ein kräftig schokoladiger Kaffee vor der gleich bevorstehenden Weihnachtswanderung. Lecker!
     
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  10. #1430 whereiscrumble, 27.12.2019
    Zuletzt bearbeitet: 27.12.2019
    whereiscrumble

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    Machhörndl - Grana La Esperanza, Colombia

    die beiden "Spezialitäten" um die seltene Rarität Sudan Rume wollte ich hier noch kurz vorstellen. Einige haben bereits zugeschlagen und sind fleißig am Testen..ob sich die Röstungen bei den leicht angehobenen Preissegment lohnen (können), werde ich im Fazit leicht beleuchten.

    REGION: Valle Del Cauca
    FARM: Finca Las Margeritas
    VARITÄT: Sudan Rume
    PROZESS: washed
    tasting notes: Eukalyptus, Ingwer, Kardamom
    [
    Fermentation
    Manual and rigorous picking. Adequate equipment for the depulping process, which is done without water. Coffee is stirred and sensorial tasted to determine the ideal fermentation based on the cup profile wanted. Fermentation time for this coffee ranges between 19 and 22 hours.
    Drying
    Once coffee has been fully washed, is mechanically dried. The temperature is closely monitored and ranges between 35°C (95°F) and 45°C (113°F). The final humidity percentage is around 10,5%.
    ]
    20191223_143559.jpg 20191223_145605.jpg

    REGION:Valle Del Cauca
    FARM: Finca Las Margeritas
    VARITÄT: Sudan Rume
    PROZESS: natural
    tasting notes: Tropische Früchte, Basilikum, Wacholderbeere
    [
    Fermentation
    Manual and rigorous picking. The picking is done in the harvesting peaks to guarantee the amount required to obtain a good batch of natural coffee. The coffee is collected in the indicated maturation.
    Drying
    After the picking, the coffee is left 48 hours in the silo and then is moved to solar drying for 28 days. Coffee is left in storage for 3 months to help stabilize it and reduce the astringency of freshness.
    ]
    20191224_075124.jpg

    Beide Röstungen liegen bei einem Preisansatz von 13,20 € und 16,50 € bei 125g um ca 100 Prozent höher als die sonstigen Röstungen von Machhörndl. Das ist vor allem der Varietät geschuldet. Aber beide "Zucker" und "Gold" in der Tasse.

    Der washed ist ein grandioser Ergebnisfinder..sehr klar und schön komplex. Die angegebenen Nuancen um Eukalyptus, Ingwer und Kardamom sind hier jedoch nicht abschließend, wobei ich Eukalyptus auch eher mit einer reifen Minze gleichsetzen würde. Den Ingwer schmeckt ihr lediglich als allerletzte Note im Aftertase und der Kardamon ist nur im ganz heißen Zustand dominant bestimmbar. Ansonsten erwarten euch auch rote Früchte, Bergamotte und Mangonoten. Im Vergleich zum "natural process" sind hier die floralen Momente eher federführend. Hier ergänzen sich noch eine leichte Spur von Zitronengras und Vanille zur wunderbaren Balance des Kaffees. Nebenbei vergisst man hier schon fast das Nougat und eine weiße Schokoladennote. Für einen washed besitzt das Ergebnis schon eine gute Süße. Der Körper ist eher leicht ausgeprägt, was aber dennoch zu einem cremigen Mundgefühl mutiert. Eine tolle Apfelsäure macht das erste Sudan Rume Paket komplett. Wahnsinnig tolle Röstung!

    Der natural wirkt hier etwas schwerer; nicht nur vom Preis ^^ lool Die Schwerpunkte liegen hier eher um eine "tartaric acidity" gestreut. Hier wirkt alles sehr boozy und funky. Auch hier hat man eher Noten um Aprikose, Mango, Limette und Blaubeeren, die leicht mit Zimt und Minze versetzt sind. Nebenbei noch eine Bäckerschokolade und Nuss. Ein mittelschwerer Körper und ein dichtes Mundgefühl. Auch die von Machhörndl genannte Wacholderbeere passt hier wunderbar hinein.
    20191225_071704.jpg

    Fazit:
    Beides wirklich tolle Röstungen.

    Mein Favorit wäre hingegen lediglich der "washed". Er ist nicht nur "Zucker"..er ist "Kandis". Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Kaffee, der mich vom ersten Brew an gefesselt hat. Hier würde ich den Preis ohne Murren zahlen und den Kaffee nur genießen. Drei Daumen (von 3)

    Der "natural" ist mir persönlich etwas zu funky. Hier hätte ich lieber etwas mehr Space gehabt, um die Nuancen zu genießen. Wer aber auf diese "boozy Tüten" steht, wird den Kaffee durchaus mögen. Bei dem Preisansatz würde ich ihn nicht nochmal ordern.

    Edit auf dem letzten Bild gem Anhang sieht man schön die unterschiedliche Lochung der APs .
     

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  11. #1431 whereiscrumble, 28.12.2019
    whereiscrumble

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    Pacandé Kaffeerösterei – Colombia, Wush Wush

    Angaben vom Röster:
    Herkunftsland: Kolumbien
    Farm: Finca Monteverde (Rioblanco, Tolima)
    Varietät: Wush-Wush (100% Arabica)
    Aufbereitungsart: natural (red)
    Anbauhöhe: 1.800 – 2.100m
    Roast: (medium roast)
    Score: 93
    20191227_143333.jpg


    tasting notes: ohne Angaben des Rösters

    Geschmack:
    An anderer Stelle hatte ich eine Affinität zur Mokuska Röstung ausgesprochen. Diese liegt hier leider doch nicht (ganz) vor. Es gibt leichte Unterschiede bei der Aufbereitung (Mokuska yellow vs. Pacandé red)..soll hier jetzt aber nicht Bestandteil der Auswertung sein. Ansprechen wollte ich es dennoch..
    Wer schon einmal in den Genuss dieser Varietät gekommen ist, wird mir beipflichten, dass man den Geschmack entweder liebt oder hasst. Ich habe die Varietät erst sehr spät schätzen gelernt. Eine sehr flexible und komplexe Varietät, die in der typischen Kaffeesprache schwer zu charakterisieren ist, aber zutiefst befriedigend ist und von stolzer, resonanter Autorität auf der Zunge klingt.
    Beim Verkosten trifft man auf eine teeartige Struktur, die vor allem mit Rosenblüten verziert ist. Drumherum bauschen sich dann schnell die tropischen Aromen auf und man schmeckt Papaya, Aprikose, Passionsfrucht, Banane und vor allem eine reife Ananas, die sehr beständig die Charakteristik bestimmt. Je mehr der Wush Wush abkühlt, desto stärker tritt ein Minzaroma und etwas Jasmin in den Vordergrund. Die Fruchtaromen schalten einen Gang zurück und Nüsse werden freigesetzt. Dabei ist der Körper mittelkräftig und schafft -bei einem sonst saftigen Erscheinungsbild- ein seichtes und cremiges Mundgefühl. Die Säure ist bei diesem Wush Wush leider etwas zurückhaltend. Eine Säure, die auf langer Schiene in eine Grapefruitnote aufgeht. Eine gute Balance versucht die Komplexität in den Griff zu bekommen. Nicht leicht, aber durchaus als gelungen zu bezeichnen. Spannende und gute Röstung :)

    Fazit:
    Ein sehr komplexer Roast, der durchaus gefallen kann. Bei den 93 Punkten hatte ich -ehrlich gesagt- etwas mehr Klarheit erwartet. Enttäuscht war ich lediglich von der Darstellung der Säure. Im Vergleich zu dem Wush Wush aus Stuttgart (hier: Mokuska) war mir hier die Präsentation einfach zu leicht gestrickt. Da bietet die Version aus Stuttgart deutlich mehr Spannung.
    Sollte jmd diese Varietät testen wollen, dem würde ich das Eichhörnchen empfehlen. Hier gibt es eine grandiose Säure und ein Gefieder an Gegensätzen, die den Wush Wush Charakter bestimmen.
    Wer es zurückhaltender angehen möchte, testet den Pacandé..unglaublich komplex mit guten tropischen Früchten und netten floralen Elementen, die euch die Sinne rauben können. Aber 16 Euro ist vielleicht etwas zu hochgegriffen. Den Kauf habe ich dennoch nicht bereut.

    brew-advices: [Anm.: Anpassung aufgrund der AP Go und noch einem sehr frischen NB Mahlwerk]
    V60
    20g in, 340g Hot water (94 degrees)
    50g bloom for 30 seconds, light agitation to ensure saturation.
    100g spiral pours every 30 seconds up to the 300g total
    All water out in 2:30 minutes
    20191227_143459.jpg

    Aeropress Go
    12g coffee, 200ml of water at 95C, steep for 1:30 and press until empty for a total time of 2 minutes.
    20191228_174318.jpg

    Edit noch sehr frisch die Röstung..lasst sie also lieber nach Erhalt ein paar Tage liegen ;)
    <-weiches Wasser bringt die tropischen Früchte zum Glanz des Sinnestanz :)
     

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  12. #1432 Senftl, 30.12.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.12.2019
    Senftl

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    Probier es dann auch mal wieder, diesmal mit einem den Ich für die Urlaubszeit/Besuchstouren bei den Eltern mitgenommen habe.
    Bisher auch nur im Melitta 1x4 und Probeweise im CleverDripper gehabt, V60 teste Ich dann in den nächsten Tagen wenn wir wieder zu Hause sind.

    elbgold - El Salvador „La Dalia“
    Röster Angaben
    EF161777-030E-4574-A79B-528FF869C3F6.jpeg
    E6A5A081-843E-4025-96E0-B281890F0065.jpeg

    Beim öffnen der Tüte strömt schon ein sehr angenehmer (cremiger?!) Duft nach dunklen Beeren entgegen.
    Dieser ist auch beim mahlen, brühen und in der Tasse recht klar und deutlich wahrnehmbar.
    Beim trinken hat man dann eine herbe süsse auf der Zunge, das könnte der Kakao oder der Rohrzucker sein, da bin Ich mir aber nicht ganz sicher, dieses leicht herbe ist jedenfalls nicht unangenehm und wirkt „stimmig“ im Gesamteindruck.
    Die Beere zeigt sich dann auch nochmal, aber eher etwas zurück genommener als beim Duft vor dem trinken.
    Beim abkühlen etwas später zeigt sich dann noch eine leichte Säure, die man vielleicht noch der Brombeere zuordnen könnte.
    Schmeckt für mich recht ausgewogen, keine Note/Geschmack dominiert oder „erschlägt“ einen, alles gut herauszuschmecken, auch für mich „Grobsensoriker“.

    Für mich mal einfach ein leckerer Genuss Kaffee, bei dem man nicht vom Überangebot der Aromen ständig gefordert oder gar überfordert wird, aber auch nicht „gelangweilt“ ist wegen der Einfachheit/Schlichtheit (sprich kein rein „normaler, klassischer“ Kaffeegeschmack).

    Was bei diesem noch überrascht ist, dass das beerige sich auch sehr gut gegen Milch durchsetzt, es schmeckt dann wie (Wald-) Beeren Sahne Bonbon oder Sahnejoghurt
    Da Ich gemeinsam mit meiner Frau verkoste, sie erst pur probiert und zum Schluss immer noch etwas Milch dazu gibt, kann Ich das so auch immer mit ausprobieren.
    Hätte Ich mehr Erfahrung damit, täte Ich diesen durchaus auch mal mit Siebträger (wenn mir auch bewusst ist das solche Aromen da eventuell nicht so rauskommen wie beim brühen) und da als Cappuccino o.ä. probieren

    Ein Kaffee, bei dem Ich seit längerem mal wieder erwäge diesen nochmal zu bestellen.:)


    Bis auf die kleine Menge vom Cupping, hatte Ich mit dieser jetzt erst zwei Röstungen von elbgold zum brühen und muss sagen mir persönlich gefällt deren Kaffee sehr gut. Die andere Röstung war der „Nicaragua - Los Placeres“ (Macadamia, Ahornsirup, getrocknete Aprikosen), der leider mittlerweile raus aus dem Shop ist.
    Der Ahornsirup war da sehr deutlich zu finden, hätte Ich so nicht erwartet und war tatsächlich recht begeistert davon.


    Ich hoffe Ich konnte den Kaffee einigermassen gut vorstellen bzw. die Eindrücke gut wiedergeben und habe nicht nur „Non-Sense“ hier verewigt.:)
     
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  13. #1433 Oldenborough, 31.12.2019
    Oldenborough

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    20191231_095156.jpg

    Heute gab es zum Frühstück den Honduras von rostory @nicanz als Pour Over. 25 Gramm auf 400 ml, Bloom 45 Sekunden, drei Aufgüsse

    Etwas Nuss, aber auch fruchtig! Ein guter Start in den letzten Tag des Jahres!
     
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  14. #1434 jimpanse1, 31.12.2019
    jimpanse1

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    Letzte Woche habe ich den Maragogype von Langen im V60 Filter zubereitet.
    28g in, 500ml out.
    Mir hat er sehr gut gut geschmeckt, leicht florale Note und dennoch nicht zu blumig sondern nach nem ehrlichen Kaffee.
     
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  15. #1435 whereiscrumble, 07.01.2020
    Zuletzt bearbeitet: 07.01.2020
    whereiscrumble

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    ..bei mir ging die Tage dann auch noch eine Lieferung von Pacandé aus München ein. Zwei Röstungen, die sich ähnlich sind, aber doch den einen kleinen Unterschied in der Tasse aufzeigen.
    Der Las Mercedes und der Maitoe. Beide liegen bei 350g noch unter 10 Euro pro Bag.

    20200106_173537.jpg
    *beide mit der Caturra Varietät (der Maitoe mit Caturra-Typica)

    Bei den beiden Röstungen von Pacandé handelt es sich jeweils um zwei sehr direkte Röstungen, die nicht durch eine enorme Komplexität auffallen. Sie sind beide washed aufbereitet und im Geschmack klar.
    Der Las Mercedes bietet hier vor allem im heißen Stadion einen tollen grünen Apfel, der sich in das Geflecht der Schwarzteestruktur irgendwann verliert. Wenn er dann etwas abkühlt, kommen dann noch Noten um Schokolade und Mandel hinzu..es duftet leicht nach Karamell. Das Mundgefühl ist angenehm seicht und der Kaffee wirkt etwas mild. Insgesamt nun kein Kaffee, der mich Purzelbäume schlagen lässt, aber bei der Preislage dennoch eine Empfehlung für alle Kaffeetrinker, die nicht gerne "zu viel" von einem Kaffee fordern.

    Der Maitoe ist da anders. Ich könnte mir gut vorstellen, dass er eventuell polarisiert. Er hat vom Tasting eine sehr ähnliche Struktur, die man dem Caturra zuschreiben kann. Natürlich mit anderen Schwerpunkten, denn beim Verkosten spürt man neben dieser Varietät dieses typische Typica Feeling, was sich stets versucht durchzusetzen. Neben den von der Rösterei angegebenen Noten um Toffee, Schokolade und Melone (hier: Ogen-Melone) würde ich noch eine gute Limette anbringen wollen.

    Beide Kaffees haben ansonsten die typische (Zitronen)Säure, einen mittelstärken Körper und eine angenehme Süße. Beide perfekt für alle Zubereitungsarten und auch als "Set" stimmig. Persönlich stufe ich den Maitoe um einiges stärker ein, da er mit der Typica Varietät das Spannungsmoment auf seiner Seite hat. Beide Röstung kann man klar länderspezifisch zuordnen. Vorteil, sofern man beide Röstungen vorliegen hat, ist die Differenzierung/Erfassung des Gesamtbildes. Testet zuerst den Las Mercedes und im Nachgang den Maitoe. Dann werdet ihr verstehen, was ich mit der "Spannung" bzgl des Typicas meine.

    Fazit:
    ich mag beide Kaffees, aber der Maitoe ist irgendwie mein Favorit geworden. Ein perfekter Morgenkaffee! Das P/L fand ich von Pacandé schon immer sehr gut. Tolle Bags, die auf der unteren Seite dann auch noch brew-advices aufzeigen (für Espresso und für Filter). Entgegen der Empfehlung der Rösterei brühe ich meine Colombia etwas kühler. Aber da könnt ihr gerne etwas experimentieren. Von mir gibt es für den Las Mercedes 1 Daumen nach oben und für den Maitoe 2 Daumen.

    PS ich kann also auch kürzer :p
     

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  16. Dinkel

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    Just in diesem Moment im Freiburger Stadtgarten.
    Typisch, klar, lecker!
     
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  17. #1437 whereiscrumble, 12.01.2020
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2020
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    Ein typischer Guji..nach meiner Erinnerung aber auch mit weißem Pfirsich und etwas Traube neben der Teestruktur. Angenehm mit Jasmin untersetzt. Aber eine tolle Bohne. Hatte sie jedoch nur von HMC.
     
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  18. Dinkel

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    Hier hat mich die Röstung definitv überzeugt, deutlich besser als ein Kenya den ich von Günther mal hatte.

    Und nette Leute am v60/an den Maschinen, schön serviert und leckere Croissant :p

    Insgesamt sehr zu empfehlen mit der Park Atmosphäre!
     
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  19. #1439 Oldenborough, 12.01.2020
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    Bei der Lieferung der Timemore Black Mirror Dual Sensor vor einigen Tagen von @saschak war netterweise eine Probe des Kolumbianers dabei.
    Ganz frisch, Röstdatum 30. Dezember 19.
    Bei der Comandante hatte ich bei fast allen Sorten bislang etwas statische Aufladung. Nicht viel, aber immerhin.
    Bei dem Kolumbianer so gut wie nichts. Sehr schön!

    20200112_142556.jpg 20200112_142845.jpg 20200112_142955.jpg 20200112_143107.jpg

    25 Gramm mit 25 Clicks auf 400 ml - Bloom 45 ml für 30 Sekunden, dann 115/80/80/80.
    Geschmack: Süße! Sehr angenehm. Rotbeerig (Beschreibung: Cassis, Rotwein) und Schokolade. Einfach lecker!
    Allen einen schönen Restsonntag!
     
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  20. #1440 Flattie/Fanatic, 12.01.2020
    Flattie/Fanatic

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    Coffee Collective, Copenhagen
    Halo Beriti, Gedeb, Yirgacheffe, Ethiopia
    Heirloom, washed

    18/300 bei 93 Grad nach Hoffi, 29 Clicks in 3:20 min.

    Ein Skandi Light Roast der Oberklasse.. super komplex, floral (Flieder), spritzige Säure von Cranberrys und Bergamotte. Ausgezeichneter Kaffee.

    IMG_2166.jpeg IMG_2167.jpeg IMG_2168.jpeg IMG_2170.jpeg IMG_2171.jpeg
     
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