Isomac tea/grand macinino - Unterschiedliche ergebnisse

Diskutiere Isomac tea/grand macinino - Unterschiedliche ergebnisse im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Jetzt hat's mich auch erwischt. Seit ein paar Tagen stolzer Besitzer einer Isomac TEA, gepaart mit der Granmacinino aus gleichem Hause, bin ich...

  1. huptus

    huptus Mitglied

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    Jetzt hat's mich auch erwischt. Seit ein paar Tagen stolzer Besitzer einer Isomac TEA, gepaart mit der Granmacinino aus gleichem Hause, bin ich auf der Suche nach einem (gleichbleibend) guten Espresso. Hier mal ein paar Erfahrungen. Als Neuling bin ich für jeden Tip dankbar.

    verwendeter Kaffee: Bristot Cortina

    Was mich am meisten überrascht, sind die unterschiedlichen Ergebnisse bei scheinbar gleichen Voraussetzungen. So bekam ich bei mittlerem Mahlgrad und leichtem Tampen gleich beim ersten Versuch eine vorzügliche Crema und einen wohlschmeckenden Espresso. Der Kaffeesatz im Sieb war fest und trocken. Wenige Tage später muss ich nun wesentlich feiner mahlen und fester tampen, um eine ähnliche Durchlaufzeit zu erzielen. Nun ist auch der Kaffeesatz eher feucht. Zum Teil schwimmt sogar eine kleine Pfütze im Siebträger.

    Das Druckmanometer für den Kaffee steht nach dem Aufheizen übrigens auf 8 bar. Beim Zapfen fällt es zunächst auf 0 und baut sich dann langsam auf 6-8 bar auf.

    Ist das normal? Oder kann es sein, dass der feinste Mahlgrad der Granmaccinino noch zu grob ist?
     
  2. Azazel

    Azazel Mitglied

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    Hi!

    Zur Mühle kann ich nix sagen, die kenn ich nicht, aber der Kaffee verändert sich im Laufe der Zeit und da muss man halt den Mahlgrad ab und zu anpassen.

    Ein Röstfrischer Kaffee macht eine andere Crema und hat eine andere Durchlaufzeit als einer der schon etwas älter ist. Daran könnte es liegen, zudem spielt sogar die Luftfeuchtigkeit eine Rolle. Durch unterschiedlichen Mahlgrad hast du ja auch beim selben Volumen eine andere Kaffeemenge im Siebträger usw....
    Wie du siehst gibts da allerhand Parameter die sich verändern, imho ist es am besten wenn man versucht so konstant wie möglich zu arbeiten. Probier immer gleich stark/schwach zu tampen - dieselbe Kaffeemenge zu verwenden - dann musst du nur den Mahlgrad anpassen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.
    Je weniger Variablen zu verändern musst, desto leichter wird es dir auf Dauer fallen tollen Espreso zu machen.

    regards Michael
     
  3. Aki

    Aki Mitglied

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    Hi Huptus,

    guck doch mal in den Thread zur E61 Brühkopftemperatur. Da wird ausführlich diskutiert, dass es sinnvoll ist, nach einer langeren Pause, in der die Maschine zwar bereitsteht, aber kein Espresso gezogen wurde, das Wasser zu heiß werden und der Espresso sozusagen "verbrennt".

    2 Möglichkeiten:

    1. Vor Espressozubereitung das zu heiße Wasser aus dem Thermosyphon durch den Brühkopf ablaufen lassen (natürlich ohne Espresso im Siebträger ;) )

    2. Kesseldruck per Pressostat senken

    Weitere Details in den zum Teil sehr ausfürlichen Postings

    Aki
     
  4. #4 Jim_Schulman, 29.10.2002
    Jim_Schulman

    Jim_Schulman Gast

    [quote:post_uid0="huptus"]Jetzt hat's mich auch erwischt. Seit ein paar Tagen stolzer Besitzer einer Isomac TEA, gepaart mit der Granmacinino aus gleichem Hause, bin ich auf der Suche nach einem (gleichbleibend) guten Espresso. Hier mal ein paar Erfahrungen. Als Neuling bin ich für jeden Tip dankbar.

    verwendeter Kaffee: Bristot Cortina

    Was mich am meisten überrascht, sind die unterschiedlichen Ergebnisse bei scheinbar gleichen Voraussetzungen. So bekam ich bei mittlerem Mahlgrad und leichtem Tampen gleich beim ersten Versuch eine vorzügliche Crema und einen wohlschmeckenden Espresso. Der Kaffeesatz im Sieb war fest und trocken. Wenige Tage später muss ich nun wesentlich feiner mahlen und fester tampen, um eine ähnliche Durchlaufzeit zu erzielen. Nun ist auch der Kaffeesatz eher feucht. Zum Teil schwimmt sogar eine kleine Pfütze im Siebträger.

    Das Druckmanometer für den Kaffee steht nach dem Aufheizen übrigens auf 8 bar. Beim Zapfen fällt es zunächst auf 0 und baut sich dann langsam auf 6-8 bar auf.

    Ist das normal? Oder kann es sein, dass der feinste Mahlgrad der Granmaccinino noch zu grob ist?[/quote:post_uid0]
    Ich hab auch ein Isomac Tee, und kriegte die Isomac Muehle im "deal" eingeworfen. Nachsten tag war die muehle rausgeworfen.

    Der 100 watt motor ist ein schechter Witz, und der Bohnenbehaelter muss rand voll sein, sonst tanzen die Bohnen ueber die kegel und werden nicht gemalen, sondern langsam erschuettert. Um fein genug zu mahlen, mussen die Kegel schon richtig kreischen, und dan ist es ja nur der staub der den Espresso den richtigen Zeitmass gibt. Vielleicht functioniert das ding fuer 53mm diebtraeger, aber fuer eine profi Seibtrager schaffts nicht.

    Versuch die Muehle fuer einer der guten, billigen (Demoka, Innova, etc) auszutauschen, oder wird es anders los;weil mit der gehts nie.

    Ansonsten findet man hier sehr gute Bedienungsanleitungen fuer E61 Maschinen.
     
  5. DirkB

    DirkB Gast

    @ huptus: Kenne Deine Mühle nicht, habe aber ebenfalls eine Tea. Gesetzt den Fall, Dein und mein Pumpenmanometer zeigen einigermaßen exakt an, kann ich Dir nur empfehlen, so lange mit Mahlgrad (feiner) und/oder Dosierung (höher) zu experimentieren, bis ca. 9 - 9,5 bar während des Brühens angezeigt werden. Derzeit bewegst Du Dich m.E. noch in den Niederungen der Unterexraktion :D und hast den Gipfel des Genusses noch vor Dir. :D :D

    PS: Dass das Manometer im Ruhezustand Druck anzeigt, ist normal (hängt mit dem heißen Wasser im Inneren des abgeschlossenen Kapillarröhrchens zusammen, wenn ich mich recht entsinne).
     
  6. huptus

    huptus Mitglied

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    Dank für die Hinweise! :) Besonders interessant: der Erfahrungsbericht betreffend die Isomac Mühle (Jim). Irgendwie kann es ja wohl nicht sein, dass man auf feinster Mahlstufe wie ein Bodybuilder tampen muss, um eine optimale Extraktion zu erreichen (Durchlauf bei etwa 9 bar) ??? Stimmt mit der von Dirk genannten Anzeige überein. Bei etwa 9 bar läuft der Espresso nämlich ziemlich genau 25 Sek. durch.

    Meine bisherigen Experimente weisen auch alle in Richtung Mühle als Übeltäter. :angry: (Aber das gehört wohl in einen thread zum Thema "Mühlen".)

    An der Brühkopftemperatur liegt es m.E. nicht. Diesen Effekt habe ich durch Ablauf des heißen Wassers versucht auszuschließen (wie von Aki geraten).

    Grüße
    Hubert
     
  7. #7 caffefreddo, 08.11.2002
    caffefreddo

    caffefreddo Gast

    Hi,
    auch ich bin im Besitz einer TEA und einer Grandmacinino.
    Zu Beginn (habe ca. 1 Monat experimentiert) machte ich die gleichen Erfahrungen, aber nun möchte ich beide Geräte nicht mehr missen (und auch meine Gäste nicht).
    Mit meinen Lavazza-Bohnen (Sorte Pienaroma Bar direkt von der Metro in Italien besorgt) erreiche ich eine hellbraune Super-Crema (besteht jeden Zucker-Einsink-Test) und auch ist der Geschmack tendenziell eher mild (nicht zu verwechseln mit wässrig). Die Mühle habe ich auf ein Loch vor der feinsten Mahlung gestellt und es klappt sehr gut. Das Springen der Bohnen in der Mühle habe ich nicht. Das sie laut ist, ist bei solchen kleinen Mühlen normal. Ich lasse nachdem die Maschine sich erwärmt hat (grünes licht leuchtet) immer ca. 100 ml Wasser in einen Behälter durchlaufen (bis das Wasser richtig fließt und nicht mehr Dampf mitkommt), was ich dann in die Espressotasse/n zum Vorwärmen nutze.
    Wenn ich den Siebträger bis zur Rille / Einkerbung fülle und dann normal tampe, steigt der Druck der Maschine (nachdem er wie bei Dir erst kurz zurückgeht) auf etwas über 10 Bar (lt. Anzeige). Am Anfang wollte der auch nicht so hoch, aber bei mir lag das an der zu geringen Menge Kaffee im Siebträger (dann stand bei mir auch mal Wasser drauf) und auf eine zu grobe Mahlung.
    Nach meinen anfänglich negativen Erfahrungen, die einen schon sehr entmutigen, kann ich nur sagen, dass ich nun sehr zufrieden bin, auch wenn ich mir ab Morgen den Café von den Profis in Rom kredenzen lasse (wenn auch nur für 5 Tage).
    Ich hoffe, ich konnte helfen. Buon divertimento
    Marc
     
  8. #8 86-1018444844, 08.11.2002
    86-1018444844

    86-1018444844 Gast

    @ Jim:

    also ich war bis vor kurzem auch Besitzer einer Isomac Tea und der Gran Maccinino Mühle (sehr zufriedener Besitzer, übrigens!)
    Jedenfalls habe ich mit der Mühle sehr gute Erfahrungen gemacht und sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Geheimnis liegt aber in folgendem Detail, welches mir von der Servicewerkstätte offenbart wurde (vielleicht kennt ihr es schon, konnte es aber nicht aus den Postings herauslesen):

    Wenn man sich den Kranz mit den vielen Löchern von oben gesehen anschaut, dann muss man ganz genau hinschauen und man wird in einem dieser Löcher einen Gegenstand sehen. Das ist eine Minischraube die man nur mit einem kleinen Imbusschlüssel herausbekommen kann. Diese dient als Sperre bei dieser Mühle, damit der "Laie" sie nicht zu fein einstellt. Entfernt man diese Schraube, so kann man den Kranz im Uhrzeigersinn so weit drehen, bis gar nix mehr durchgeht, nicht einmal mehr Staub. Ich habe bei meiner Mühle mehrfach den Mahlgrad unabsichtlich zu fein eingestellt, so dass nach minimalem stampen gerade mal 2-3 Tröpfchen aus der Isomac Tea kamen... ich denke dass dürfte dann fein genug für so ziemlich jede Maschine unterhalb 50 bar Druck sein :))

    Hoffe ich konnte ein wenig helfen.

    Boris
     
  9. #9 Jim_Schulman, 09.11.2002
    Jim_Schulman

    Jim_Schulman Gast

    [quote:post_uid0="Voider"]@ Jim:

    also ich war bis vor kurzem auch Besitzer einer Isomac Tea und der Gran Maccinino Mühle (sehr zufriedener Besitzer, übrigens!)
    Jedenfalls habe ich mit der Mühle sehr gute Erfahrungen gemacht und sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Geheimnis liegt aber in folgendem Detail, welches mir von der Servicewerkstätte offenbart wurde (vielleicht kennt ihr es schon, konnte es aber nicht aus den Postings herauslesen):

    Wenn man sich den Kranz mit den vielen Löchern von oben gesehen anschaut, dann muss man ganz genau hinschauen und man wird in einem dieser Löcher einen Gegenstand sehen. Das ist eine Minischraube die man nur mit einem kleinen Imbusschlüssel herausbekommen kann. Diese dient als Sperre bei dieser Mühle, damit der "Laie" sie nicht zu fein einstellt. Entfernt man diese Schraube, so kann man den Kranz im Uhrzeigersinn so weit drehen, bis gar nix mehr durchgeht, nicht einmal mehr Staub. Ich habe bei meiner Mühle mehrfach den Mahlgrad unabsichtlich zu fein eingestellt, so dass nach minimalem stampen gerade mal 2-3 Tröpfchen aus der Isomac Tea kamen... ich denke dass dürfte dann fein genug für so ziemlich jede Maschine unterhalb 50 bar Druck sein :))

    Hoffe ich konnte ein wenig helfen.

    Boris[/quote:post_uid0]
    Es kann sein das meine Muehle defekt war (von der Stopschraube hat mich mein Haendler gewarnt). Auf jeden fall, mochte ich die Bedienlichkeit so wenig, das ich soweiso eine andere wollte, auch falls sie funktioniert haette.

    Inzwischen hab ich von mehrere sehr zufriedene und sehr unzufriedene Benuetzer gehoert. Was die einen von die anderen unterscheidet, weiss ich leider nicht. In mein fall, mag ich Ristrettos, und meine heimgeroestette Bohnen muessen meistens ein bisschen feiner als kommerzielle Trommelroestungen gemahlen werden. Das war vielleicht genug um den mahlgrad so zu verfeinern das die Kegel in kontakt kamen.

    Aber eines scheint (ziemlich) sicher. Falls man nur kuerzer als 25 sekunden espresso kriegt, oder man kriegt 25 Sekunden nur wen der ausfluss vom 3 weg ventil voll mit kaffee staub ist, ist es was mit der Muehle, nicht der Espressomaschine.
     
  10. huptus

    huptus Mitglied

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    Mittlerweile kann ich mich ebenfalls über gute Ergebnisse freuen (nussbraune Crema, aromatisch-milder Geschmack, Durchlaufzeit ca. 25 Sek., siehe Foto). Tatsächlich lagen die Probleme in der Werkseinstellung der Mühle.

    @Boris:
    (Unabhängig von Deiner Schilderung) habe ich die Stellschraube ebenfalls rausgedreht. (Geht auch mit einem sehr kleinen Schraubenzieher, man muss allerdings den Bohnenbehälter demonieren, was nur klappt, wenn man den die Bohnen ausleert und den Springschutz abschraubt.) Ansonsten ist es exakt so, wie von Dir beschrieben. Ich gewann dadurch fast eine halbe Umdrehung (!) bis zum Zusammentreffen der Mahlscheiben. Ca. drei Löcher hinter der bisher feinsten Einstellung fand sich dann der optimale Mahlgrad.

    @Jim:
    In puncto Bedienung und Verarbeitung ist die Granmacinino tatsächlich nicht das Optimale. Wenn sie in ein paar Jahren ihren Geist aufgibt - und das wird sie aufgrund ihres relativ schwachen Motors wahrscheinlich tun - werde ich sie gegen eine Mazzer Mini austauschen. Zur Zeit will ich mir das aus Platzgründen und wegen des spürbaren Preisunterschieds :0 nicht ohne Not antun.

    @Marc:
    Gute Idee, das Vorlauf-Wasser zum Tassenwärmen zu nutzen!
    Mal ne Frage: Füllst Du den Siebträger bis zu Kerbe und tampst dann herunter oder reicht die Kaffeemenge _nach_ dem Tampen bis zur Kerbe? (So halte ich es bisher.)

    Überhaupt: Hat jemand von Euch das Patentrezept für die optimale Füllung? Die hat neben Bohnen und Mahlgrad ja auch Einfluss auf das Ergebnis.

    Grüße
    Hubert

    [img:post_uid0]http://dichtwerk.de/huptus/espresso.jpg[/img:post_uid0]
     
  11. #11 Jim_Schulman, 10.11.2002
    Jim_Schulman

    Jim_Schulman Gast

    [quote:post_uid0="huptus"]...

    Überhaupt: Hat jemand von Euch das Patentrezept für die optimale Füllung? Die hat neben Bohnen und Mahlgrad ja auch Einfluss auf das Ergebnis.
    [img:post_uid0]http://dichtwerk.de/huptus/espresso.jpg[/img:post_uid0][/quote:post_uid0]
    Ich ueberfuelle den Doppelkorb mit ca. 18 gram, so dass der Mehl, nach dem stopfen, an den Duschsieb anstosst. Das gibt natuerlicher weise ein staerkeren Geschmack, aber scheint auch besser mit der E61 Gruppe zu funktionieren. Ich kenn jemand von alt.coffee der die normalen Mengen, 7 und 14 Gram in die alten Faema 6 und 12 Gram koerbe benutzt. Er sagt das schmekte besser als die selbe mengen in den normal gefuellten, groesseren Korben.

    Uebrigens, gratulierungen zu deinen guten Ergebnisse.
     
  12. Aki

    Aki Mitglied

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    Hi Huptus,

    hübsche Tasse :) , aber für meinen Geschmack definitiv zu voll. ???

    Was den Füllgrad angeht halte ich es eher wie Mr. Schulman und habe sicher mehr als 7 gr. in der Einzelportion. Ich fülle bis zum oberen Rand des Siebträgers, streiche das darüber hinaus aufgetürmte Kaffeepulver flach ab und tampe dann. Meist liege ich damit leicht oberhalb der Kerbe (habe allerdings keine E61, deswegen mag meine Kerbe woanders sein). Falls ich danach noch unterhalb der Kerbe liege, fülle ich ein wenig Kaffeepulver nach.

    Ciao

    Aki
     
  13. Azazel

    Azazel Mitglied

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    Hi

    Bei mir ist auch überfüllen angesagt, da erziele ich die besten Ergebnisse. Ich mach mir beim Zweitassensieb nicht mal die mühe das Mehl runterzustreichen sondern tampe es gleich.



    [quote:post_uid0]hübsche Tasse , aber für meinen Geschmack definitiv zu voll.

    [/quote:post_uid0]
    Ja stimmt, aber vielleicht ist die Tasse ja so klein und es passen nur 40ml hinein, oder es war eine normale Tasse und das hier ist ein Dopio ;)

    regards Michael
     
  14. #14 deepblue**, 10.11.2002
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

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    Hello Jim,

    entgegen aller Regeln mehr Kaffeemehl als empfhohlen einfüllen...? Against the wind.. I`m still running ...against the wind...
    Aber wenn´s schmeckt..warum nicht !?....Aber...

    Folgendes kann passieren: Das Kaffeemehl wird an das Duschsieb gedrückt, oder besser gesagt, eher gequetscht und komprimiert. Bei der Preinfusion (E61) quillt das Mehl sogar ca. 2 mm auf, bevor der eigentliche Druck der Pumpe das Wasser auf dem Kaffeemehl verteilt.
    Nun ist aber bei der übermässigen Befüllung die gleichmässige Verteilung des Wassers auf dem Kaffeemehl durch das Duschsieb nicht mehr gewährleistet.
    Da kein Abstand mehr zwischen Kaffeemehl und Duschsieb gegeben ist, kann das Duschsieb das Wasser nicht mehr gleichmässig auf dem Kuchen verteilen. Mit der Folge, das Wasser wird den Kuchen nicht mehr gleichmässig durchdringen und [b:post_uid0]bohrt[/b:post_uid0] sich somit einen einseitigen Weg durch das Kaffeemehl.
    Fazit: Die Füllung wird nicht gleichmässig extrahiert. Es findet an manchen Stellen eine Über-an anderen Stellen wieder eine Unterextraktion statt, mit den allseits bekannten Ergebnissen solch einer Extraktion...


    Greetings---Helmut
    :)
     
  15. Aki

    Aki Mitglied

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    @ Helmut,

    zum overdosing:

    [quote:post_uid0]Mit der Folge, das Wasser wird den Kuchen nicht mehr gleichmässig durchdringen und bohrt sich somit einen einseitigen Weg durch das Kaffeemehl. [/quote:post_uid0]

    Ja, den Effekt hatte ich auch schon... da hatte ich es allerdings arg übertrieben ??? , besonders, wenn der Kaffee auch noch eine Spur zu fein gemahlen war. In der Regel habe ich aber auch mit leichtem Overdosing einen gleichmäßig durchnässten und festen Kuchen im Siebträger, auf dem kein "Matsch" mehr schwimmt.

    Aber wie du schon sagst:
    [quote:post_uid0]Aber wenn´s schmeckt..warum nicht !?....[/quote:post_uid0]

    De gustibus non est disputandum :D

    Ciao

    Aki



    Edited By Aki on Nov. 10 2002 at 12:59
     
  16. #16 Jim_Schulman, 11.11.2002
    Jim_Schulman

    Jim_Schulman Gast

    Servus Helmut

    Die Originalfrage war nach einen Patentrezept; davon gibts viele die nicht immer so Gut funktionieren :p

    Aber mit der E61 Ueberfuellung, hab ich immer den gegenteil von deiner Warnung gehoert: Das die Preinfusion schonender ist, und das der raum in der preinfusions Kammer den raum zwischen Mehl und Duschsieb unnoetig macht.

    Auf jeden all find ich es eigentlich sehr schwierig den Schuss so zu verpatzen das der Mehlkuchen kompromitiert ist. Zu viel, zu wenig, zu grob, zu fein, zu schnell, zu langsam, das alles passiert mir leider oefters, aber die Kuchen sind immer dabei Hart und Einheitlich ??? Mein zynischer Schluss ist das die Populaeritat der E61 Gruppe mehr an dieser wundarbaren Idiotensicherkeit liegt als an irgend eine Ueberlegenheit in espresso Qualitaet.

    Ciao, Jim
     
  17. huptus

    huptus Mitglied

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    [quote:post_uid0="Aki"]hübsche Tasse :) , aber für meinen Geschmack definitiv zu voll. ???

    [...] und habe sicher mehr als 7 gr. in der Einzelportion. Ich fülle bis zum oberen Rand des Siebträgers, streiche das darüber hinaus aufgetürmte Kaffeepulver flach ab und tampe dann. Meist liege ich damit leicht oberhalb der Kerbe (habe allerdings keine E61, deswegen mag meine Kerbe woanders sein). Falls ich danach noch unterhalb der Kerbe liege, fülle ich ein wenig Kaffeepulver nach.[/quote:post_uid0]
    Hallo Aki,

    von der "reinen Lehre" aus betrachtet, ist die Tasse tatsächlich übervoll. :) Aber gerade eben hatte ich einen für meinen Geschmack perfekten Espresso mit eben dieser Füllmenge. Was will man mehr!

    Deine Beschreibung der Füllmenge des Siebträgers stimmt mit meiner bisherigen Praxis ziemlich genau überein - abgesehen davon, dass ich das Mehl vor dem Tampen durch Schütteln verteile. Auf jeden Fall ist es hilfreich zu wissen, dass andere Espressofreunde ähnlich verfahren. Vielen Dank!

    Bevor ich nun weiter abschweife und (in einem anderen Tread) ein Foto von "Karl", unserem Arabica Kaffeebaum poste (mit Früchten!) ....

    Ich habe sowohl für die Tea als auch für die Macininio-Mühle eine Explosionszeichnung und Ersatzteilliste. Falls das mal jemand braucht ...

    Grüße aus Köln
    Hubert
     
  18. #18 De Crescenzo, 21.11.2002
    De Crescenzo

    De Crescenzo Gast

    [quote:post_uid0="Aki"]De gustibus non est disputandum :D

    Ciao

    Aki[/quote:post_uid0]
    Stimmt,

    auch wenn der deutsche Spruch ("Über Geschmäcker läßt sich streiten") eher (ironisch) in die Gegenrichtung deutet.

    Asterix-Fan oder "echter" Lateiner?

    De Crescenzo
     
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