Kaufberatung kreatives Gemeinschaftsbüro

Diskutiere Kaufberatung kreatives Gemeinschaftsbüro im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hi zusammen, wir sind ein Gemeinschaftsbüro mit 4 Leuten aus der Kreativbranche. Unser Vollautomat wurde vor ein paar Tagen beerdigt und jetzt...

  1. #1 simongehr, 10.01.2019
    simongehr

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    Hi zusammen,

    wir sind ein Gemeinschaftsbüro mit 4 Leuten aus der Kreativbranche. Unser Vollautomat wurde vor ein paar Tagen beerdigt und jetzt soll was vernünftiges her. Wir haben uns bei unserer Rösterei des Vertrauens welche auch Maschinen verkauft beraten lassen und stehen jetzt vor folgenden Möglichkeiten:

    Profitec 500 vs. ECM Technika IV
    Mühle werden wir die Mazzer Mini nehmen

    Die Profitec hat hingegen zur ECM keinen Festwasseranschluss.

    Lohnt sich ein Preisunterschied von 600,- zur ECM? Ist das wirklich ein deutlich besseres Produkt? Verarbeitung etc.

    Ich freu mich auf viele ehrliche Meinungen!
     
  2. Luke85

    Luke85 Mitglied

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    Ich glaube ECM und Profitec kommen irgendwie aus demselben Hause. Sind halt beides Vibra Zweikreiser mit 2,1 und 2l Dampfboiler.
    Technisch sind das beides super solide Geräte, machst nichts mit denen Falsch.

    So wie ich das sehe Hat die Pro500 den technischen Vorteil von NoBurn Lanzen und PID (Bei letzterem Umstritten wieviel das überhaupt bei einem ZK bringt. Ich persönlich könnte darauf gut verzichten, wenn die ECM auch im Budget ist dann sind es auch PID Dualboiler.). Die ECM sieht in meinen Augen viel schöner aus (Diese Griffe!) und hat Festwasser. Wegen meiner persönlichen Einstellung zu PID am ZK liefe es auf NoBurn vs. Schönere Optik und Festwasser zusammen. Wollt bzw. könntet ihr Festwassr benutzen? Wie ist eure Wasserqualität? Wenn zu hartes Wasser muss vor allem eine Filter- oder Umkehrosmoseanlage oder ähnliches eingeplant werden. Das mal außenvor: Die Abwägung Optik vs. Technik wirst du auch treffen müssen. Ob dir diese Unterschiede den Aufpreis wert sind, musst du entscheiden. Mit wären für einen Vibra ZK mehr als 2k deutlich zu viel, wenn du Überlegst, dass sie gegenüber Maschinen wie SAB Pratika und Simonelli Oscar keine nennenswerten Technischen Vorteile bietet, aber fast dreimal so teuer ist. Gut, die anderen beiden Maschinen sind zugegebenermaßen auch ein "acquired taste". Man muss sich mW nur im Klaren darüber sein, dass du bei ECM eben für die Optik drauflegst.

    Just my 2 cents.
     
  3. #3 kenny, 10.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2019
    kenny

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    Hi,
    Die Maschinen sind beide keine schlechte Wahl, aber bei der Mühel würde ich noch mal überlegen.
    Die Mazzer ist langsam und die Mahlgradverstellung geht streng und die Mini darf man oft nur milmeterweit verstellen, da man sonst über das Ziel hinaus schießt. Ich würde die Eureka Mignon Magnifico oder die Specialita empfehlen, da ist vor allem die Timerverstellung noch mal eleganter als bei der Mazzer. Zudem ist sie leise und stört nicht beim Kreativsein;).
     
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  4. #4 Wrestler, 10.01.2019
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    ich würde in einem büro, wo vermutlich eh nur klassische espresso mischungen getrunken werden dürften, eher zu einem klassischen zweikreiser greifen.
    natürlich möchte euer händler was verkaufen, wenn es euch das wichtig ist, dann nehmt sein angebot.
    ich persönlich nutze die sab pratika und könnte mir die maschine gut für's büro vorstellen.
    festwasser würde ich im büro eher nicht empfehlen. tank und flaschen wasser funktioniert aus meiner sicht deutlich besser und einfacher.
    bei einem händler gibt's die entsprechenden einsteiger kombis mit passender mühle und allem sonstigen equipment.
    eure mühle halte ich ebenfalls für überteuert.
    eine eureka specialita sollte euch eine gutes ergebnis liefern und ist deutlich günstiger.
    von der haltbarkeit und qualität bieten beide geräte genug erfahrungswerte.
    vermutlich wäre die oscar II auch eine möglichkeit, allein die optik polarisiert, aber dass ollte in einem büro eigentlich nachrangig sein.
    hier wäre lediglich das opv nachzurüsten.
     
  5. #5 Dömchen, 11.01.2019
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    Die Mazzer Mühlen finde ich wirklich gut und mag sie sehr, speziell die Mini hat aber ein Mahlgeräusch, dass als etwas schrill erscheinen kann. Unbedingt probehören, der Hörgeschmack kann sehr unterschiedlich in der Wahrnehmung sein. Und die Mühle ist langsam, mehr als 15 Sekunden fürs Zweiersieb können sehr lang sein, wenn nebenan jemand telefoniert. Ich finde die Mühle für ein Büro mit mehreren Leuten daher weniger geeignet.

    ECM und Profitec sind gute Maschinen und hervorragend verarbeitet, ich habe lange selbst mit der ECM Technika gearbeitet, wenn es damit nicht klappt, steht das Problem, wie so häufig, vor der Maschine.
    Ich würde allerdings heute beide nicht mehr in Erwägung ziehen. Profaner Grund: ECM Heidelberg und Profitec, das klingt in meinen Ohren zu "unitalienisch".

    Viel Erfolg beim Ausrüstungskauf wünscht Thomas
     
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  6. cbr-ps

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    Kannst Du das näher erläutern? Was soll daran einfacher sein, als beim Festwasser einmal im Jahr den Filter zu wechseln?
    Mein Favorit ist klar Festwasser. Seit ich das habe, kommt keine Maschine ohne mehr ins Haus (naja, wenn nicht doch nochmal eine Strietman einzieht, aber das ist OT hier...).
     
  7. joost

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    Ich überlege mir schon die ganze Zeit, wie ich diese Information zielführend auswerten soll.
    Ich nehme mal den Ansatz "kreativ und chaotisch", also wenig Gewissenhaftigkeit in Alltagsdingen. An der Stelle würde ich nachfragen wollen, ob da wirklich alle mit der etwas komplexeren Arbeit an einem Siebträger einverstanden sind? Stört sich jemand an den Kaffeewanderdünen, die sich im Lauf des Tages unter der Mühle aufbauen? Und macht die jemand weg?

    Wenn der KVA bislang funktionierte (und den wird schon ab und an jemand gereinigt haben), dann könnte ich mir vorstellen, dass eine Quickmill 5000 bei gesteigertem Bürobedarf ein sinnvoller Kompromiß sein können - echter Espresso auf Knopfdruck, mehr Zeit zum kreativ arbeiten. Da bleiben die Jungs vielleicht auch eher im Flow und werden in ihrer Begeisterung nicht zu sehr abgelenkt.
     
  8. #8 Wrestler, 11.01.2019
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    wir reden hier über eine büro gemeinschaft. das ist nicht zu hause.
    kennst du sowas?
    meine erfahrungen sind da zumindest, dass sich jeder mit etwaigen aufräum- oder putzarbeiten zurückhält.
    für die pflege des wasserfilters wird sich niemand zuständig fühlen.
    probleme oder regelmäßige kontrolle auf undichtigkeiten mal außen vor.
    was, wenn da am wochenende was undicht wird?
    du glaubst doch nicht wirklich, dass dort am feierabend immer die leitung abgesperrt wird?
    sicherlich ein komfort gewinn, aber weniger probleme beim aufstellen, betrieb und bei etwaigen umzügen der maschine (flexibilität).
     
  9. #9 cbr-ps, 11.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2019
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    Wir haben im Büro auch eine Maschine am Festwasser (Mengenbrüher, ist für die Frage aber ohne Bedeutung). Funktioniert super. Deine Argumente mit „Wartung, Zuständigkeit,...“ sprechen für möglichst einfache Lösungen und das ist nun mal Festwasser. Der Pflegebedarf ist wesentlich geringer als bei einem Tank, den man regelmässig füllen und reinigen muß.
    Bzgl. Dichtigkeit würde ich mir bei einer professionellen Installation, die in einem Büro eh Pflicht sein sollte, meine private Bastelei würde ich hier definitiv nicht empfehlen, genauso viel oder wenig Sorgen machen wie beim Wasserhahn (über dessen Installation hatten wir tatsächlich mal einen Wasserschaden im Büro), der Spülmaschine, der Klospülung, Wasserspender, usw.
    Das funktioniert alles ohne Probleme in jeder Büroumgebung genauso wie oft fest angeschlossene Kaffeemaschinen. Und hier soll das plötzlich ein besonderes Risiko sein? Sehe ich nicht so...
    Zum Schutz gibt es automatische Abschalteinrichtungen, auch die liefert der anschliessende Profi bei Bedarf, genauso wie regelmässige Wartung, wenn man das nicht selbst machen kann oder kann. Auch durchaus üblich in Firmen.
     
  10. #10 Wrestler, 11.01.2019
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    meine erfahrungen sind da einfach anders.
    im übrigen reden wir über eine büro gemeinschaft und nicht eine firma.
     
  11. #11 Dömchen, 11.01.2019
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    Grundsätzlich gebe ich meinen beiden Vorrednern sowohl als auch recht.
    In Büroumgebungen ist jeder Automatisierungsgrad natürlich von Vorteil, aber abgesehen von Festzuwasser und Festabwasser bleiben bei dem Betrieb eines Siebträgers noch eine Reihe von weiterer Aufwendungen übrig, die weitere Aufmerksamkeit erfordern. Vom Kaffeekauf über die Mahlgradanpassung bis hin zum regelmässigen Rückspülen.

    Und müssen Siebträgerbenutzer nicht ohnehin ab Geburt über ein zusätzliches "Putz-Gen" verfügen ? ☺
    Wenn das vorhanden ist, kann das in einer Bürogemeinschaft ähnlich einer WG funktionieren.
     
  12. #12 espressionistin, 11.01.2019
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    Für mich heißt kreativ eher „wir hocken auch mal beim Tischkicker zusammen und lassen unsere Gedanken kreisen“.

    Wie ginge das besser als bei einem lecker Espresso, handwerklich entspannt zubereitet?

    Ich würde unbedingt festwasser nehmen, wenn die baulichen Möglichkeiten da sind.
     
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  13. cbr-ps

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    Siebträger war aber die Primäranforderung und stand hier nicht zur Disposition, oder?

     
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  14. #14 Dömchen, 11.01.2019
    Dömchen

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    @cbr-ps
    Ich wollte den Siebträger nicht zur Disposition stellen, die Entscheidung hat der TS wohl schon gefällt, ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ein Siebträger auch bei Festwasseranschluss dennoch einen gewissen Mehraufwand erfordert. Das spricht auch nicht gegen die grundsätzliche Anschaffung, erfordert aber vielleicht eine bessere Organisation, die ein 4 Personenbüro wohl bewältigen kann.

    Zum Thema Putz-Gen: Bei uns steht die Maschine in einem für Kunden einsehbarmen Bereich, das ist auch so gewollt, der Pflegeaufwand ist da schon höher. (Milchlanze säubern, Kaffeekrümel entfernen etc.).
     
  15. Luke85

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    Ich sehe es ähnlich wie meine Vorredner. Ich weiß nicht, ob es einen Tank-Füllstands-Alarm gibt, aber immer den Tank nachfüllen ist auch eine Aufgabe. Aber wenn man sich für den Filter des Festwassers eine Kalendererinnerung einstellt, geht das bestimmt. Das viel größere Problem bei der Bedienung des Siebträgers im Gemeinschaftsbüre spricht @Dömchen an. Gerade wenn auch Kunden den Bereich sehen, ist es ratsam, wenn alle, die das gerät bedienen, auch mit im Baristakurs waren, oder jedenfalls entsprechend sensibilisiert werden. Nicht nur wegen der Technik sondern vielmehr auch wegen der Abläufe. Ich denke gerade wenn es nicht die eigene Maschine ist muss man sich angewöhnen, immer einen Lappen direkt bei der Maschine zu haben. Nach dem Milchschäumen wird die Dampflanze abgewischt und einmal Dampf in die Tropfschale gegeben. Der Siebträger wird nach dem Bezug ausgeklopft, ausgepinselt, ein kurzer Leerbezug reinigt das Duschsieb. Wenn man es sich von Anfang an so angewöhnt, ist die Maschine immer bereit für die Nächste Benutzung; außerdem sind es die kleinen Nachlässigkeiten (einmal Milch an der heißen Dampflanze nicht Abwischen etwa), die eine Maschine langfristig unhygienisch aussehen lassen. Das macht dann gerade auf Kunden einen schlechten (nachlässigen) Eindruck.

    Wenn man ansonsten einen Reinigungsplan aufstellt, wie ich es aus WGs mit Siebträgermaschine kenne, etwa abends mit Küchentüchern und Glasreiniger, dann mit Microfasertuch wischen und kurz mit Wasser Rückspülen und mit der Brühgruppenbürste bürsten, an einem bestimmten Wochentag mit Kaffeefettlöser rückspülen und Tank innen säubern, und dort explizite Zuständigkeiten geregelt sind, gibt es kein problem mehr. Ohne einen solchen Plan kommt es, im übertragenen Sinne, zur Tragik der Allmende.

    Edit: Zum Thema Kaffeekrümel bieten sich entweder solche "Riesenbesen" an, wie man sie bei Törnqvist hinter der Bar findet, oder direkt ein Handstaubsauger. Für mich wäre das unbedingt ein Argument für eine möglichst wenig rumsauende Mühle, vielleicht sogar mit Siebträgerhalterung, wo der ST dann immer in der selben Position klemmt und so nichts danebengeht, und eine große Abklopfschublade.
     
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