[Kaufberatung] Kritik an Siebträger-Einsteiger-Setup erwünscht

Diskutiere [Kaufberatung] Kritik an Siebträger-Einsteiger-Setup erwünscht im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, nach langer Zeit als stiller Mitleser, musste ich mir nun doch endlich einen Account anlegen. Meine Frau und ich liebäugeln...

  1. Sledge

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    Hallo zusammen,

    nach langer Zeit als stiller Mitleser, musste ich mir nun doch endlich einen Account anlegen.
    Meine Frau und ich liebäugeln gerade mit dem Einstieg in die Welt der Siebträger.
    Nach einigen leidvollen Erfahrungen mit zwei KVAs und guten Erfahrungen mit Aeropress, Moccamaster, Hario Mizudashi, muss nun ein neues Spielzeug her. ;-)

    Ich habe mich (glaube ich) in letzter Zeit relativ gut mit den Unterschieden zwischen Thermoblock und Boiler beschäftigt, die Vorteile eines PID für Anfänger gelesen und mir einen halbwegs guten Überblick über die am Markt verfügbaren Geräte im Einsteigerbereich gemacht (Schwerpunkt bei Lelit und Quickmill).

    Aber lasst mich mal mit dem Fragebogen beginnen:

    Welche Getränke sollen es werden:
    [X] Espresso / Cappuccino wie beim guten (!) Italiener
    [ ] Americano / Cafe Creme aus der Siebträgermaschine (erhöhter Wasserbedarf)
    [ ] Schümli / Cafe Crème wie aus dem KVA, in verschiedenen Stärken
    [ ] TassKaff wie bei Oma, guter Brühkaffee
    [ ] Moka wie aus der Bialetti
    [ ] sonstiges: _____________
    Falls bekannt: Röstungspräferenzen? (3rd Wave, rustikal, ...) __________


    Budget für die Espressomaschine : ca. 450€


    Welchen Bedarf hast Du im Schnitt, wofür soll die Maschine ausgelegt sein?
    2 Getränke am Stück (Parallelbedarf)

    Zwischen 2 und 6 Getränke am Tag insgesamt (mal mehr mal weniger)


    Anteil Milchgetränke in %: 10
    Kann / soll Milchschaum extern erzeugt werden? (Aerolatte, Frenchpress, ...) nein


    Charakter: Bist Du eher der experimentierfreudige Typ (neugierig auf verschiedenste Bohnen) oder eher konservativ (einmal ne passende Bohne gefunden und dieser treu bleiben)? Was wäre Dir sonst wichtig?

    Bei der Filtermaschine derzeit verwende ich so meine Standardbohnen, teste mich aber gerne auch durch verschiedene Röster. Wird beim ST nicht anders sein.


    Nutzungsprofil: Wer oder wie viele Personen bedienen die Maschine? Was haben die für Vorlieben?
    Nutzung im Büro oder privat / beides?

    Nur meine Frau und ich. Meist Doppio oder zwei Single Shots, ab und zu mal ein Cappuccino.


    Sonstiges:
    Ist vor Ort eine Servicewerkstatt vorhanden?
    Ist das für Dich relevant?

    Nein und Nein

    Kannst Du Aufheizzeiten von bis zu 30 min mit Deiner Spontanität vereinbaren?
    Ist die Verwendung einer Zeitschaltuhr / WLAN-Steckdose denkbar, um Vorheizzeiten von bis zu 30 min zu überbrücken?

    Im Notfall ja, WLAN-Steckdosen wären eine Lösung und vorhanden.


    Was soll die Maschine sonst noch können?
    Da sind jetzt schon einige Fortgeschrittenen-Fragen dabei, fülle nur aus, was für Dich relevant ist bzw. was Du beantworten kannst.
    X => will ich
    O => gerne, aber kein muss

    [O] Genau regelbare Temperatur (PID)
    [X] Energieeffizient / stromsparend
    [ ] Preinfusion (automatisch, manuell, variabel)
    [ ] Gleichzeitig Wasser / Dampf ohne Wartezeiten nach Kaffeebezug
    [O] Aufheizzeiten relevant?
    bis zu 30 min, je nach System. Aufheizzeiten unter 5 min. sind nur Werbeversprechen, weil das ganze System auf Temperatur kommen muss, nicht nur das Kesselchen.
    falls ja: 5 - 10min [O] . kleiner 20min [O] . deutlich kleiner als (E61-typische) 30min [X]
    [ ] Mengenautomatik (Volumenmessung)
    [ ] Wasserbezug für Tee / Americano
    [ ] Platzsparend; Maximaler Raumbedarf (auch: Oberschränke als Begrenzung) ________
    [] Wassertankentnahme wichtig? (oben, seitlich)_____________
    [ ] Kippventile
    [ ] Drehventile
    [ ] Flow- / Pressure-Profiling
    [O] Wartungsarm
    [ ] DIY-freundlich
    [ ] Festwasser (z.B. Gastroanforderung)
    [ ] Mehrgruppig (z.B. Gastroanforderung)
    [ ] Temperatursurfen
    [ ] Farbig oder Chromwürfel / Design
    [ } Sonstiges, was Dir wichtig ist:



    Was darf keinesfalls sein? (Ausschlusskriterien)
    Hohe Wartungsintensität und Wartungsunfreundlichkeit.
    Aluminium in wasserberührenden Teilen (Gaggia Classic ist bspw. deswegen leider raus, außer man belehrt mich eines Besseren!).
    Marken wie Sage, Breville, Gastroback, Solis,...
    _______________________________________

    Ich habe eine Grundkenntnis der verschiedenen Geräteklassen, wie z.B. Einkreiser, Zweikreiser, Dualboiler, Thermoblock und weiß, was die Begriffe bedeuten
    ja

    Ich habe Erfahrung mit Espressozubereitung
    nein




    Nun habe ich eigentlich schon ein Setup im Kopf.
    Wegen der schnelleren Aufheizzeit und der leichteren Reinigung geht die Tendenz Richtung Thermoblock.
    Hier hat sich wohl die Quickmill 820 als recht solides Einsteigergerät erwiesen. Die Nachteile des fehlenden PID und die Milchschaum-Probleme bei Thermoblock allgemein sind mir bekannt. Aber mir gefällt das Gerät optisch gut, es gibt Ersatzteile wie Sand am Meer, es ist ein solides und erprobtes System. Und ich glaube (!!!), dass man das Temperatursurfen auch als Anfänger mit einem gleichbleibenden Workflow ganz gut geregelt bekommen sollte. Mit momentan ca. 400€ ist die Maschine auch preislich attraktiv.

    Als Mühle schwebt mir die Eureka Mignon Silenzio vor. Hauptsächlich, da ich diese für ca. 240€ bekommen könnte, was ich einen recht guten Preis für eine taugliche Mühle finde.

    Nun könnte man meinen: Was will er überhaupt noch, wenn er sich schon entschieden hat?
    Gute Frage... Seit ich nach Schwaben gezogen bin, kucke ich dann doch irgendwie auf das, was man fürs Geld bekommt. Deswegen habe ich folgende Fragen an euch:

    Bekommt man für die ca. 650€ derzeit ein besseres Einsteiger-Setup?
    Verrenne ich mich mit dem Thermoblock (ohne PID) komplett und sollte doch lieber zu einer Lelit Anna TEM greifen?

    Ich danke euch vielmals im Voraus und hoffe, dass ich nichts wichtiges vergessen habe.
     
  2. Lancer

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    DIe Milchschaum Probleme beim Thermoblock also.
    Welche Milchschaum Probleme sollen das sein? Dass der Milchschaum schaumig wird?
    hust (jetzt kommen wieder die kaffeemacher ins spiel, wetten) /hust
     
  3. Sledge

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    Sorry, nicht präzise. Dass es mit Thermoblock geht, ist klar. Aber gerade mit Single Thermoblock wird es (zumindest soweit ich verstanden habe) eben ein wenig länger dauern, bis die Dampflanze ausreichend warm ist.
    Lasse mich hier aber gerne belehren. Wie gesagt, ich bin Neuling in dem Metier und habe nur versucht wiederzugeben, was ich mir so angelesen habe.
     
  4. Lancer

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    So, ich frage mich gerade, wieso die Lanze warm werden sollte.
    Du brauchst zum Schäumen Dampf.
    Der Dampf wird bei einer Maschine mit einfachem Thermoblock vom gleichen Thermoblock produziert, der auch für den Brühvorgang zuständig ist.
    Und der muss dann eben hochgeheizt werden.
    Das dauert ein bisschen, ja. Bei weitem nicht so lange wie beim regulären Einkreiser, aber es dauert ein bisschen.

    Bei einem Anteil von 10% an milchbasierten Getränken, verschmerzenswert.
    Wenn es gegen 50% geht, dann würde ich mir einen Dual-Thermoblock hinstellen, aber so? Nö.

    Viele Hersteller gehen sogar dazu über "Cool Touch" Dampflanzen zu bauen (da läuft innen noch ein Silikonschlauch, durch den der Dampf fließt, das verlängert die Zeit bis die Dampflanze nicht mehr anzufassen ist, um ein vielfaches).
     
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  5. Sledge

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    Ok, wieder was gelernt, danke!

    Dann zurück zu meiner Ursprungsfrage. Ist mein gewähltes Setup ok?
    Oder doch lieber was anderes?

    Ursprünglich hatte ich auch mal die Lelit PL42 TEMD im Auge. Wäre halt ein Kombigerät.
    Dafür aber mit PID und 200€ günstiger als Quickmill + Eureka.
    Plus vielleicht einsteigerfreundlicher?
     
  6. Lancer

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    Vom Kombigerät werden dir hier alle abraten.
    Das ist nichts halbes und nichts ganzes.

    Und ich würde mir nichts mehr ohne PID hinstellen.
    Ich rate nicht gerne, welche Brühtemperatur ich habe.

    Insofern, wäre mir, wenn ich das Budget (kaum) überschreiten könnte, die Lelit Anna PL41TEM PID als Maschine lieber.
     
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  7. #7 Brewbie, 29.11.2021
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    Nö, ich bin sehr zufrieden.

    Das ist Deine ganz persönliche eigene Meinung. Meine ganz persönliche eigene Meinung ist ganz anders: Ich finde das Gerät sehr zuverlässig, klasse zu bedienen, da kann man guten Espresso und auch guten Cappu und auch gute Americano mit machen, das Teil ist ordentlich verarbeitet und mit der Mühle kann man gut arbeiten, wenn man immer nur die Bohnen einfüllt, die man gerade braucht, mit dem 57er Siebdurchmesser kommt man - gerade als Einsteiger - super zurecht, weil man mit den mitgelieferten Sieben auch ohne Mahlgradanpassung einzelne und doppelte Espressi über die Mengenänderung gut hinbekommt, kein Temperatursurfen erforderlich und wenn man will, kann man sogar mit dem angebauten Tamper leben.

    BÄHM - Mikedrop ;)
     
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  8. cbr-ps

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    Ich sehe es regelmäßig bei meinen Eltern und finde die Mühle nicht klasse zu bedienen. Ohne Timer ist es ein Glücks- oder Geduldspiel mit der Menge und wirklich SD-fähig ist sie auch nicht. Daher würde ich die PL41TEM mit externer Mühle mit Timer nehmen.
     
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  9. #9 Brewbie, 29.11.2021
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    Stimmt. Eine Waage braucht man schon.

    Stimmt. Trotzdem kann man ja nur soviel (also etwas mehr) einfüllen, als man braucht.
     
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  10. #10 S.Bresseau, 29.11.2021
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    Das wäre sensationell wenig, vermutlich ist das die alte Mignon.
    Wenn das Budget etwas flexibler ist, würde ich mir diese Kombi ansehen. Ziemlich ohne faulen Kompromiss und für das Gebotene äußerst günstig
    Lelit Glenda PID + Eureka Mignon Specialita Chrom 16CR - Rimprezza.de
    (Sorry, wieder mal.... Ich bekomm keine Provision - leider :))
     
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  11. #11 florian90, 29.11.2021
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    Das ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für meinen Teil denke ich das man da als Einsteiger nichts verkehrt machen kann.
     
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  12. Sledge

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    Danke für die bisherigen Rückmeldung! Witzig, dass es sich komplett Richtung Lelit gedreht hat und niemand was zur Quickmill sagt.
    Das gibt mir ein wenig zu denken.

    Ich bin über jede weitere Meinung froh!
     
  13. #13 S.Bresseau, 29.11.2021
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    Ich finde ja nach wie vor die Silvia und die Classic empfehlenswert, aber leider haben die Hersteller den Trend verpennt, eine unveränderliche Thermostatsteuerung ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß, und ein PID nachzurüsten ist nicht völlig trivial.
     
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  14. Eric00

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    Vorteil der Lelit ist halt das PID, welches die Quickmill nicht hat.

    Meiner Meinung nach sind die einzigen 2 Vorteile der Quickmill ~5 Minuten weniger Aufheizzeit (Lelit: ~15 Minuten, QM: ~5-10 Minuten) und dass du bei der Quickmill nicht rückspülen musst.
    Aufheizzeit hast du mit < 30 Minuten angegeben - schafft auch die Lelit in der Hälfte, von daher ist dieser Vorteil der Quickmill nicht wichtig.

    Jetzt muss man also kein Rückspülen gegen PID abwägen - da würde ich jederzeit das PID, und damit die Lelit, nehmen.
     
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  15. #15 benötigt, 29.11.2021
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    Hier bekommst Du einen QM Kommentar: Es gibt an Deinem angedachten Setup gar nichts zu meckern.
    Das Aufheizen für den Dampf dauert 30 sec., das ist echt kein Thema. Wenn man es richtig macht, gibt es lattefähigen Milchschaum innerhalb von 30-40 sec. Das sind etwa 10 sec. längere Bearbeitungszeit, als bei einer kleinen Boilermaschine. Nur mal zum Vergleich, wovon eigentlich die Rede ist.
    Was als eindeutige Vorteile der QM überhaupt nicht erwähnt wurde, ist die absolute Unterhaltsfreundlichkeit. Kein Rückspülken, kein tägliches Tropfschalenleeren, immer frisches Wasser aus dem Tank, Entkalkung ein Kinderspiel, wenn es mal nötig wird. Die QMs sind eindeutlge Gewinner im Aufwand bei voller Leistung für den Espressobezug.
    Natürlich geht alles besser für mehr Geld. Aber wozu? Dein "Einsteigerset" kann Dich Jahrzehnte glückich machen, wenn Du Upgradegedanken widerstehen kannst.
    Was immer gerne als Manko bei dem Gerät angeführt wird, ist ein fehlendes PID. Ja, mit ist netter, wenn man es braucht. Bis zum Jahr 2003 hatte keine einzige Espressomaschine ein PID und guten Espresso gab es trotzdem. Als zusätzliches elektronisches Bauteil kann es aber auch ausfallen und eine Maschine unzuverlässiger machen. Was einigen als völlig nerviges Temperatursurfen vorkommt, musst Du bei einer 0820 auch überhaupt nur beachten, wenn Du mit Bohnen spielen willst. Für eine klassische, dunkle Röstung macht das keine gravierenden Unterschiede. Falls gewünscht, gäbe es aber Anleitungen, wie man das Surfen vernünftig machen kann. Ist auch überhaupt kein Problem. Boilermaschinen musst Du flushen, wenn sie zu lange laufen, ebenfalls nerviger Extraaufwand.
    Zusammengefasst sage ich als persönliche Meinung: Deine angedachte Kombi ist würdig und recht. Perfekte Voruswahl für Deine Anforderungen. Mehr braucht es nicht sowohl zum Einstieg, als auch für lange Espressofreude. Für jedes Gerät finden sich Vor- und Nachteile und wenn Du Dir darüber im Klaren bist, was ein Gerät für Besonderheiten hat, bist Du bestens vorbereitet und erlebst keine Überraschungen.
     
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  16. #16 Brewbie, 29.11.2021
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    Dein ursprünglich angedachtes Setup ist gut. Die kleine 820er wirklich wunderschön (vor allem in gelb) und die Mühle seit vielen Jahren bewährt. Und was @benötigt alles aufgezählt hat sind auch handfeste Vorteile. (O.K., das mit der Tropfschale habe ich nicht verstanden)

    Vielleicht solltet Ihr Zwei noch mal über die Dampflanze der 820 und deren Schaltfunktion (ist das noch so?) plaudern?
     
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  17. Sledge

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    Danke für die Rückmeldung!
    Was meinst du damit? Dass da ein empfindliches Drei-Wege-Ventil verbaut ist, das gerne mal kaputtgeht, wenn man etwas ruppig ist?
     
  18. #18 benötigt, 29.11.2021
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    Was ich meinte: Boilermaschinen leiten den Restdruck in die Abtropfschale ab. Es empfiehlt sich auch, einmal am Ende des Tages einfach nur mit Wasser rückzuspülen, damit die Kanäle nicht zukleistern. Wegen der Mengen muss die Schale zwangsläufig regelmässig geleert werden. Am besten täglich, sonst läuft sie mal über oder es sammelt sich neues Leben. Bei einer QM tropft ein kleines bisschen Restwasser nach Bezugsende aus dem ST. Entweder das landet noch in der Tasse, oder man schiebt ein anderes Behältnis unter, oder die paar Tropfen trocknen in der Abtropfschale aus, wenn man faul ist. Empfinde ich als Vorteil der QM, dass das so unkompliziert ist.

    Ebenfalls richtig ist, dass das Dreiwegeventil bei einer QM mal rummucken kann. Das passiert nicht häufig bei 5% Bedarf für Milchschaum und der Reparaturaufwand ist eigentlich überschaubar.

    Wie ich gesagt hatte, gibt es bei jeder Maschine irgendetwas zu beachten. Wenn man das vorher weiss, ist man hinterher nicht enttäuscht.
     
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  19. heli9

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    Passt würde ich sagen, sowohl die Eureka Mühle als auch die 820, hier noch ein ausführlicher Bericht, der evtl. hilft bei der Entscheidung Quickmill 0820, ausführlicher Erfahrungsbericht.
     
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  20. cbr-ps

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    Und OPV, welches Quickmill auch einspart bei den kleinen Modellen. Das wäre mir dann zu wenig des Guten.
     
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