Kaufberatung: Wer kennt die Wega Mini?

Diskutiere Kaufberatung: Wer kennt die Wega Mini? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, ich möchte mir einen Siebträger kaufen und könnte recht günstig (der Neupreis wäre unter 1000€) eine Wega Mini (E-61 BG)...

  1. #1 bingobert, 29.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2023
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    Hallo zusammen,

    ich möchte mir einen Siebträger kaufen und könnte recht günstig (der Neupreis wäre unter 1000€) eine Wega Mini (E-61 BG) bekommen. Allerdings habe ich im Netz nur sehr wenig darüber gefunden. Bei den großen Testern taucht die Maschine nirgends auf, weshalb ich recht skeptisch bin.

    Wichtig sind mir Konstanz, Reproduzierbarkeit des Espressos und v.a. guter Milchschaum für Latte Art. Ich würde sagen, mir ist ein guter Schaum fast wichtiger, als PID oder sonstiger Schnickschnack. Momentan habe ich eine La Pavoni Europiccola Handhebelmaschine, deren Düse ich modifiziert habe, um einigermaßen guten Schaum hinzubekommen. Zwar gelingen mir hin und wieder die Basismuster aber ich bin mittlerweile so genervt davon, dass die Ergebnisse nicht konstant sind, die Milch mal gut, mal schlecht ist (ganz zu schweigen von den Ergebnissen, wenns mal mehr als zwei Cappuccinos sind) dass jetzt endlich was neues her muss. Daher wäre wahrscheinlich jede Maschine ein Upgrade.

    Alternativ denke ich über die Ascaso Steel duo pid 2022 nach, die ja in aller Munde ist. Muss aber nicht zwingend eine Thermoblock sein. Die Ascaso soll ja qualitativ nicht der Hit sein für den Preis und ich finde das Pumpgeräusch beim Schämen auch nicht so toll. Die Profitec 300 Pro als günstiger Dualboiler war lange Zeit mein Favorit, jedoch ist nen Kumpel ziemlich unzufrieden mit dem Milchschaum, was mich abgeschreckt hat.

    Sollte jemand Erfahrung haben mit der Wega Mini, würde ich mich riesig freuen über eure Meinungen. Auch über sonstige Tips zum Kauf einer Siebträger Maschine wäre ich dankbar.

    Und hier der Fragekatalog:

    Welche Getränke
    - Espresso / Cappuccino wie beim guten (!) Italiener

    Budget
    - 2000 €

    Kaffeemühle
    - DF64 Single Dose soll es werden (noch nicht angeschafft), da ich eine Mühle für Espresso und Frensh Press haben möchte. Aktuell wird alles mit der Baratza Encore gemahlen, ich weiß da ist deutlich Luft nach oben.

    Ist ein Gebrauchtkauf eine Option?
    - Nein, nur neue Maschinen vom Händler mit Gewährleistung/Garantie.

    Welchen Bedarf hast Du im Schnitt, wofür soll die Maschine ausgelegt sein?
    - 2 Getränke am Stück (Parallelbedarf)
    - max 4-6 Getränke am Tag insgesamt
    - wäre schön, auch mal für 6 Gäste nacheinander einen Cappuccino zuzubereiten
    - Maschine ist ca 1-2 mal pro Tag in Betrieb (meist Nachmittags für einen Cappuccino)
    - Latte Art, in Übephasen ist die Maschine dann auch mal länger in Betrieb


    Anteil Milchgetränke in %: 85

    Kannst Du mit spürbaren Wartezeiten zwischen Wasser- und Dampfbezug leben?

    - Ungern


    Charakter: Bist Du eher der experimentierfreudige Typ (neugierig auf verschiedenste Bohnen) oder eher konservativ (einmal eine passende Bohne gefunden und dieser treu bleiben)? Was wäre Dir sonst wichtig?
    - eher eperementierfreudig, was unterschiedliche Bohnen und Röstungen angeht, aber nicht extrem.

    Kannst Du Aufheizzeiten von bis zu 30 min mit Deiner Spontanität vereinbaren?
    - Ja, allerdings wäre eine kürzere Aufheizzeit besser

    Ist die Verwendung einer Zeitschaltuhr / WLAN-Steckdose denkbar, um Vorheizzeiten von bis zu 30 min zu überbrücken?
    - Ja

    Was soll die Maschine sonst noch können?
    - Energieeffizient / stromsparend
    - Gleichzeitig Wasser / Dampfbezug ohne längere Wartezeiten dazwischen
    - Wartungsarm



    Gruß
    Bert
     
  2. joost

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    bis dahin:
    Diese Videos kennst du?



    Wobei ich auch die Erfahrung gemacht habe: ab einer Milchmenge für zwei große Cappus wirds wirklich schwierig. Vllt mal den Druck auf 1.1 bar hochschrauben?
     
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  3. #3 Kaffee_Eumel, 29.06.2023
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    Silvia Pro (X)? Dualboiler mit größerem Dampfboiler als Pro 300 und Elizabeth, aber schneller auf Temperatur als E61 und mit PID.
     
  4. #4 mabuse205, 29.06.2023
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    Ich kann nur für die Elizabeth sprechen, aber die macht bei 142 Grad Einstellung für den Dampfboiler sehr guten Milchschaum.
    Ich nehme an @FRAC42 wird das für die Pro 300 auch bestätigen :)

    Vielleicht liegt das nicht ursächlich an der Maschine :rolleyes:
     
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  5. #5 Rollmops, 29.06.2023
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    1k ist für diese Maschine ein super Preis, wenn sie neu ist. Wega ist ein Gastro-Hersteller und soweit ich weiß, gibt es die WMini erst seit letztem Jahr (müßte auch die erste B2C-Maschine des Herstellers sein, wenn mich nicht alles täuscht - insofern kein Wunder, dass du kaum was dazu findest, ist halt ein ganz anderer Vertriebsweg)

    Das ist sie prinzipbedingt nicht (E61-HX). Aber als Beispiel: meine fiamma ist im Prinzip diesselbe Maschine, ich hab sie unter der Woche 2x2 h an, da verbraucht sie ca 0,8 kW, am WE läuft sie oft 10 h durch, Verbrauch da dann ca 1-1,2 kW.

    Das ist die Kür dieser Art von Maschinen, also kein Problem damit.

    Ebenfalls anzunehmen durch die Gastro-Erfahrung von Wega und der Verwendung von Standard E61-Bauteilen auch leicht selbst wart- und reparierbar.
     
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  6. #6 Achim_Anders, 30.06.2023
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    Der Barista macht den Milchschaum und nicht die Maschine...
    Dafür braucht man nur ein Kännchen und etwas heißen Dampf.
    Tatsächlich habe ich gemerkt, das die Düse Einfluss nimmt und es unterschiedliche von der Hand gehen kann. Aber ich glaube auch, das man mit jeder Düse lernen kann umzugehen...
     
  7. #7 FRAC42, 30.06.2023
    Zuletzt bearbeitet: 30.06.2023
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    Wird die Maschine wirklich von Wega hergestellt so das man von der entsprechenden Robustheit ausgehen kann, oder kauft Wega die zu und klebt nur das Wega Logo drauf? Letzteres ist ja nicht unüblich, gerade wenn Firmen neue Kundenkreise erschliessen wollen.

    Zum Dampf der Pro 300. Der reicht, auch für Latte Art. Wenn man den Pressotat etwas hochdreht sogar für die 4x1mm Düse von Profitec.

    Ich arbeite bei Freunden schonmal mit einer Isomac Tea, also einem klassischen E61 Zweikreiser, und kann da keinen großen Unterschied feststellen.

    Groß war jedoch der Unterschied zu einer La Marzocco GS3. Die startet zwar beim gleichen Druck, liefert aber einen höheren Dampfstrom über ihre 4x1,5 mm Düse, was ordentlich Rabatz im Mikchkännchen macht, und hält diesen hohen Dampfstrom gefühlt beliebig lange. Die hat aber auch einen fetten 3 Liter Dampfkessel, den möchte ich nicht jedes Mal für meinen bescheidenen Bedarf zu Hause aufheizen müssen.
     
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  8. #8 Gandalph, 30.06.2023
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    Robust sind E-61 Zweikreiser, alleine wegen deren Systems, fast alle. Es kommt mE mehr auf den Aufbau selbst an - ist der 1,8 Ltr. Kessel isoliert, ist die Maschine kupferverrohrt, welches Pressostat ist verbaut, welches Tanksystem, stehender oder liegender Kessel ( liegend ergibt bessere Dampfleistung ), etc. ?
    Ansonsten dürfte es bei dem günstigen Preis, zu dem du die Maschine bekommen kannst, nichts zu meckern geben, sie liegt ja im VKP einiges darüber. Daher gehe ich auch von hochwertigen Teilen und Verarbeitung aus, da Wega allgemein sehr kostengünstig anbietet, bei bekannt guter Qualität, und der normale VKP im Bereich einer rocket Mozzafiato liegt.

    Die Dampfleistung meiner 1,8 Ltr. rocket liegt um einiges höher, als z.B. die einer Pro 300, und sie dampft selbst bei sehr niedrigem Kesseldruck noch recht ordentlich.

    lg ...
     
  9. #9 Rollmops, 01.07.2023
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    Und @bingobert, gibt es bei dir einen neuen Status zur Maschinenwahl?
     
  10. #10 bingobert, 03.07.2023
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    Hi zusammen,

    erst mal ganz großen Dank für eure zahlreichen und sehr kompetenten Antworten. Nachdem ich das WE unterwegs war und heute ins Forum geschaut habe, konnte ich kaum glauben, wieviele Antworten ich bekommen habe, da ich nur nach dem ersten Post eine Email Benachrichtigung bekam.

    Ich hätte nicht gedacht, in so kurzer Zeit solch aufschlussreiche Antworten zu bekommen. Also nochmal ganz herzlichen Dank dafür! Ich hoffe nun, mein neuer Post erschlägt euch nicht.

    Zu aller erst:
    Ich tendiere recht stark zur Wega, da anscheinend viel Power, robust und langlebig und vor allem ein sehr guter Preis.

    Das glaube ich auch, in erster Linie ist die Person, die die Maschine bedient entscheidend mitsamt ihren Skills.

    Absolut genial und ein super Beispiel dafür, dass es am Ende auf die Person ankommt (da schließe ich mich mit ein, bin alles andere als ein Pro), die die Maschine bedient. Wobei die Düse eine unglaublich gute Konstruktion ist. So gut bekomme ich es mit meiner nicht hin. Ich habe übrigens die Pavoni ohne Druckanzeige und weiß in der Tat nicht, wie der da der Druck erhöht werden kann (auch wenn dies ein anderes Thema ist). Die Düse habe ich mir selbst gebaut. Da funktioniert's dann meistens beim ersten ganz gut und nur wenn es eine Tasse ist. Ich habe schon mehrere Tassen hintereinander probiert und das war meistens frustrierend, weil es das Üben unmöglich macht.

    So sieht's übrigens mit meiner Maschine aus... by the way


    Habe die Maschine auch schon sehr lange und möchte nun ein wirkliches Upgrade am liebsten ohne Kompromiss beim Schäumen.
    Und wenn ich schon was anschaffe, dann möchte ich mir so sicher wie möglich sein, dass ich am Ende wirklich guten und v.a. konstanten Milchschaum hinbekomme. Klar bekommt man mit der Profitec sicher auch guten Schaum, aber es wäre schön, wenn es eine Maschine wird, mit der es eben noch besser geht, das wäre der Idealfall. Und klar geschmacklich sollte der Espresso auch gut und konstant sein, aber wie ich das verstanden habe, machen da die genannten Maschinen keinen so großen Unterschied, oder?

    Die drei Dualboiler werden ja meistens in einer Reihe genannt und ich hatte mich auch anfangs auf die Elizabeth oder Profitec eingeschossen. Grundsätzlich bin ich sehr offen auch für die Silvia Pro X, wird ja auch immer wieder erwähnt im Forum beim Thema Kaufberatung. Aber selbst bei dieser Maschine habe ich von den Kaffemachern (die Meinungen gehen ja bei diesen Typen auseinander) gelesen, dass der Milchschaum mittelmäßig sein soll, was mich ehrlich gesagt etwas wundert. Die Ascaso hingegen wird dort wahnsinnig hoch gehalten und hat scheinbar gar keine Schwächen, die wiederum bei anderen Testern und Seiten durchaus vorhanden sind (Milchschaum mittelmäßig, "billig" verbaut --> Tassen klappern, schlecht konstruiertes Tropfblech etc.). Das verunsichert dann am Ende....

    Das ist total interessant und schlüssig. Großzügig überschlagen wärst du bei max. 50€ pro Jahr, das ist noch verkraftbar. Stromverbrauch ist in heutiger Zeit aber schon ein großes Thema und das ist bisher auch der einzige Grund, warum ich noch am grübeln bin. Ein Drittel weniger Verbrauch ist halt schon eine Ansage.

    Wie genau die Maschine aufgebaut ist, weiß ich leider nicht. Dazu kenne ich mich zu wenig aus. Aber grob gesagt wäre die Dampfleistung ähnlich wie bei deiner Rocket, richtig?

    @FRAC42 auch hierzu kann ich auch nichts sagen, aber ich gehe davon aus, dass die Maschine eine originale von Wega ist. Ich habe sie schon im Netz gelabelt gefunden, also nicht mit dem Wega Logo, sondern mit einem Firmenlogo. Aber mir wurde gesagt, es handle sich um eine Wega.
    keinen großen Unterschied ist ja am Ende doch ein kleiner, kannst du das genauer ausführen?

    Und zu guter letzt:
    1) Gibts noch Erfahrungen mit der genannten Ascaso?
    2) Brauche ich für hellere Röstungen zwangsläufig PID oder schmeckt der Epresso auch gut mit ner E-61 ohne die Möglichkeit, die Temperatur zu regeln?

    Liebe Grüße
     
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  11. Lancer

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    Nur ein zwei: Ascaso Steel Sammelthread/Erfahrungsbericht (neue Version ab Ende 2016 Thermoblock)

    Kann man machen, ist halt sch****.
    Sorry, aber dafür sind die Maschinen halt nicht konstruiert worden. Vor 62 Jahren hat sich noch keiner um "helle Röstungen, Single Origin usw. Gedanken gemacht. Da wurde alles quasi totgeröstet, weil die Bohnenqualität noch sehr mager war.

    Also grundsätzlich gehen tut das, ist aber mehr oder weniger Rätselraten und gerade wenn es an die 50+ €/kg Kaffee geht, finde ich, dass hochwertiger Kaffee auch modern steuerbare Ausrüstung verdient.
     
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  12. FRAC42

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    Ich meinte damit dass ich keine exakten Tests gemacht habe und deshalb vielleicht ein Detail übersehen habe.
     
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  13. #13 Kaffee_Eumel, 03.07.2023
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    Darauf würde ich nicht viel geben... Die Ascaso mit Upgrade ist milchschaumtechnisch wohl top in der TB-Liga, die Pro (X) wird aber wohl noch mehr Wumms haben. Dafür kann die Ascaso halt solange, bis der Tank leer ist, was in der Praxis aber eher irrelevant ist.
     
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  14. #14 Andreas 888, 03.07.2023
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    Theoretisch...nach 3 Min. schaltet die Schutzfunktion ab. ;)
     
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  15. #15 yoshi005, 03.07.2023
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    Es gibt modernere Möglichkeiten, die Temperatur zu regeln, aber es geht auch mit einem E61-Zweikreiser: Managing the Brew Temperature of HX Espresso Machines • Home-Barista.com
     
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  16. Lancer

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  17. #17 yoshi005, 03.07.2023
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  18. #18 Gandalph, 03.07.2023
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    Moderne Steuerung heißt ja auch nicht unbedingt gute Stabilität. Wenn ich mir da das video von der Ascaso Duo PID betrachte, die selbst nach einem 11Sek. flush noch um 3°C rumwandert - hoch u. runter, hätte ich da meine Zweifel - bei 20 Sek. Bezug, der anfangs steigt, und gegen Ende abfällt. Erst der nachfolgende Bezug bleibt dann in etwa in der range.
    "Wir gucken mal, was die Maschine in Bezug auf die thermische Stabilität macht" ...
    - da habe ich in meine rocket EVO mehr Vertrauen.

    lg ...
     
  19. #19 Kaffee_Eumel, 03.07.2023
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    Scace Messungen bescheinigen sowohl der Ascaso wie auch z.B. der Lelit Elizabeth eine sehr gute Temperaturkonstanz über viele Shots hinweg....
     
  20. #20 bingobert, 04.07.2023
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    Bisher habe bisher maximal 40€ pro Kg ausgegeben, meist so um 25€. Manche davon sind auch mal fruchtig, aber richtig hell geröstet sind die auch nicht. Da ich mir ne Single Dosing Mühle holen möchte, würde es sich natürlich schon anbieten, die Temperatur auch regeln zu können, falls man mal was anderes probieren möchte.
    Bisher habe ich mir in der Tat wenig Gedanken über Temperaturregelung gemacht, da mir v.a. ein guter Schaum wichtig waren. Aber wenn man sich schon was anschafft, soll der Espresso ja auch optimal schmecken. Ich habe hin und wieder gelesen, dass PID überbewertet ist, manche vielleicht einmal pro Jahr da was umstellen, daher dachte ich es sei nicht nötig.
     
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