KLIMA-STREIK am 20.09. weltweit

Diskutiere KLIMA-STREIK am 20.09. weltweit im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; ich glaube nicht, dass die Forstwirtschaft das Problem ist,Die Forstwirtschaft ist dafür verantwortlich, dass die falschen Bäume angepflanzt...

  1. NiTo

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    Die Forstwirtschaft ist dafür verantwortlich, dass die falschen Bäume angepflanzt werden, die dem aktuellen Klima nicht gewachsen sind und daher Ihre Aufgabe der CO2 Bindung nicht leisten können.
     
  2. #562 Dale B. Cooper, 21.10.2019
    Dale B. Cooper

    Dale B. Cooper Mitglied

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    Nein, die übrige Wirtschaft ist für den Klimawandel zuständig... die Forstwirtschaft badet das nur aus. "Aufgabe" ist im übrigen auch, Holz bereitzustellen, welches CO2 gebunden hat und z.B. den ganzen unsinnigen Betonbau ablösen kann. Das geht nun einmal am Sinnvollsten mit Kiefern / Fichten.
     
  3. NiTo

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    Wir schreiben aneinander vorbei. Die Menschen in den Industrieländern sind für den Klimawandel hauptverantwortlich, weil sie es sich im System bequem gemacht haben (und mehrheitlich auch weiter machen werden). Die Forstwirtschaft badet aus, und setzt schon lange auf's falsche Pferd mit ihrer anfälligen Monokultur.
     
  4. NiTo

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    Aus der Berichterstattung der Tagesschau:

    "Unmittelbar nach der Wahl hat eine Debatte über die Zusammensetzung der Schweizer Regierung begonnen. Der siebenköpfige Bundesrat wird traditionell von den vier stärksten Parteien gebildet. Die Grünen haben nach ihrem Wahlerfolg einen Sitz für sich reklamiert. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass sie sich mit ihrer Forderung durchsetzen können. Die Zusammensetzung der Regierung wird nach Schweizer Gepflogenheiten erst nach mehreren Legislaturperioden angepasst."

    Ist die TS demnach auch "frustriert rechtspopulistisch"?
     
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  5. moomin

    moomin Mitglied

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    Nein, aber die vorherige Aussage, dass der Wählerwillen ohnehin ignoriert würde. Es werden hier anscheinend aber Themen vermischt, welche nur indirekt miteinander zu tun haben.
    Die Wahl gestern bezog sich auf den Gesetze ausarbeitenden und bestimmenden Nationalrat und den selbigen Ständerat (welche in direkter Abhängigkeit zueinander stehen, da beschlossene Gesetze erst von der anderen Kammer abgesegnet werden müssen und umgekehrt). Sind sich die beiden Kammern nicht einig, geht der Gesetzentwurf wieder an den Nationalrat zurück, um diesen ggf. abzuändern. Diese beiden Stände sind nun bedeutend anders / grüner formiert. Folglich kann davon ausgegangen werden, dass die beschlossenen Gesetze für die nächsten vier Jahre einen deutlich anderen Drall bekommen, zumal die bürgerliche (hier umgangssprachlich für konservative) Mehrheit nicht mehr besteht, welche das Meiste aufgrund Überzahl blockieren konnte.
    Der von der Tagesschau angesprochene Bundesrat als Exekutive ist ein losgelöstes, eigenständiges Organ (->Gewaltenteilung) und wird nicht vom Volk, sondern durch das Parlament gewählt. Und dies zu einem anderen Zeitpunkt, momentan steht keine Bundesratswahl an. Der Bundesrat muss die vom Parlament (also beiden Kammern) gemeinsam beschlossenen Gesetze umsetzen. Der Bundesrat besteht nur aus sieben Mitgliedern, mit ausgewiesenem Erfahrungs- und Leistungsausweis, und die Köpfe müssen für die Bundesratswahl eine Mehrheit der Stimmen im Parlament für sich kriegen, das heisst sie müssen idR überparteilich Mehrheiten finden (und anschliessend auch überparteilich zusammenarbeiten können, bzw. gemeinsam zu Siebt die Umsetzungen vollziehen).
    Die Grünen hatten bisher aufgrund der zu geringen Grösse klar keinen Anspruch auf einen der sieben Sitze, was aber nun in Frage gestellt wird. Man wird sehen, kampflos werden diese sicher nicht wechseln, zumal auch erst ein valabler grüner Kandidat gefunden werden müsste, welcher es mit den Bisherigen aufnehmen könnte.
    Fazit: die Regierung als gesetzgebende Gewalt wird sich unmittelbar ändern, der Bundesrat als direkter Umsetzer vorerst nicht. Er muss sich aber mit inhaltlich veränderten Aufträgen befassen, somit ist der Wandel real.
     
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  6. NiTo

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    Danke für die Aufklärung über den Aufbau der schweizer Regierungsinstitutionen!
    Hierzu meine Frage: Wie rechnet sich da keine Mehrheit für die Konservativen, wenn SP, Grüne und GLP zusammen 81 Sitze von 200 bekommen haben?
     
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  7. #567 Dale B. Cooper, 21.10.2019
    Dale B. Cooper

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    Genau. Prozentual haben netto ca. 3,5% der Wähler von rechts nach links gewählt. Das ist jetzt mal keine so richtige Revolution, noch nichtmal für Schweizer..
     
  8. #568 hampshire, 21.10.2019
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    Es ist etwas von beidem. Bin selbst als Hobby-Waldbesitzer im Waldbauernverband - da gibt es schon ewig gestrige, die mit Vollgas in die jetzige Situation hineingesteuert haben. Natürlich ist auch die Industrie ein Faktor. Leider ist Vieles nicht so monokausal wie man es gerne hätte.
    Unser Wald (90% Laub, Buche & Eiche, am Rand Birke & Linde, keine Industriepflanzung) ist direkt hinter dem Haus und wird von uns sukzessive zu einem Plenterwald umgebaut und dient uns als private Energiequelle. Es wächst mehr nach als wie entnehmen. Ist eine Insellösung, die nicht als Patent für alle möglich oder sinnvoll ist - von diesen Insellösungen gibt es allerdings viele.

    Die Fichte kannst Du bei uns langfristig vergessen, der Plantagenanbau, Sturm, Dürre, Borkenkäfer haben dermaßen Schäden hinterlassen, dass sie im Bergischen Land / Sauerland bald nicht mehr heimisch sein wird. Es wir mit anderen Sorten experimentiert - Douglasie beispielsweise. Doch ach diese Sorten wieder in Monokultur aufzubauen wäre eine Wiederholung der Fehler. Viele der forstwirtschaftlichen Maschinen funktionieren nur in streng strukturierten Gebieten. Das große Rätsel ist: Wir kann ich einen Wald gewinnbringend bewirtschaften ohne ihn anfällig zu machen.
     
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  9. NiTo

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    Das große Problem ist: Auch diese Frage stellt das System der monetären Gewinnerzielung erst gar nicht in Frage. So wird das nix mit Klimazielen, Wachstumsgesellschaften führen zwangsläufig zu immer größeren Problemen, nicht nur beim Klima.

    300 Jahre nachhaltige Forstwirtschaft: Mehr Schein als Sein
     
  10. #570 Dale B. Cooper, 21.10.2019
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    Energetisch ist die Nutzung von Fichte o.ä. dem verbreiteten Bauen mit jeder Menge Stein, Beton und Steinwolle und Co erheblichst vorzuziehen. Dass Buche nun mal blöd zu nutzen ist, ist dir bestimmt bekannt. Douglasie ist bekanntermaßen keine Alternative. Es ist nicht einfach. Überall sich den Wald sich selbst zu überlassen keine Lösung. Dann werden die letzten Urwälder Polens weiter abgeholzt... für Grillkohle aus dem Baumarkt.

    Alles nicht so einfach,
    Dale.
     
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  11. #571 moomin, 21.10.2019
    Zuletzt bearbeitet: 21.10.2019
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    Du machst den Fehler, in gleichgeschalteten Parteiblöcken zu denken, was aber nicht der Realität entspricht. Es gibt hier keine „bestimmende“, abgegrenzte Koalition. Die Mittepartei CVP hat z.B. 25 Sitze. Innerhalb der Parteien ist das Meinungsspektrum zu einzelnen Themen tlw. gross, und dementsprechend konnte auch schon bisher das Pendel je nachdem mal auf die eine, mal auf die andere Seite schwingen. Für ein detaillierteres Abbild der Gesinnung dient hierzulande „Smartvote“ bzw. der daraus resultierende „Smartspider“, sowohl je nach Person als auch nach ungefährem Durchschnitt innerhalb einer Partei. Im Anhang noch ein Smartspider-Beispiel einer lokalen CVP-Fraktion. Kann aber je nach Kopf wie gesagt sehr differieren und somit die Politik unterschiedlich prägen. Nun ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass (hoffentlich) vermehrt zugunsten grünen Themen entschieden werden wird. Btw. Ich wähle zumeist mittig (edit: aber nicht CVP), nicht dass hier noch ein falscher Eindruck entsteht.
    So, genug CH-Politik behandelt, zurück zum Thema
     

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  12. NiTo

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    Natürlich entspricht das nicht der Realität, und nein, den mir unterstellten Fehler mache ich nicht, ich halte mich lediglich an die Zahlen. Und die sagen erst einmal, dass SP, Grüne und GLP keine eigene Mehrheit haben. Dass Mehrheiten auch mal themenbezogen wechseln, ist selbst mir :rolleyes: bekannt.
     
  13. #573 Dale B. Cooper, 22.10.2019
    Dale B. Cooper

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  14. #574 Largomops, 29.10.2019
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    Ist das eigentlich seriös?
     
  15. turriga

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    Wie verlogen, ja fast zynisch Werbung sein, zeigen aktuell nicht nur die Haute Couture - Magazine, eigentlich ja Inbegriff für schnelllebigen Konsum mit nicht zu unterschätzenden Nachahmeffekten in der Breite, so gar nicht bezüglich Nachhaltigkeit „in Verdacht“ stehend, welche auf einen „trendigen Greta- Protest- Zug“ versuchen, mit aufzuhüpfen. Noch viel schlimmer finde ich aber die aktuelle BWT- Werbung für Trinkwasserspender, in der eine junge, dabei forsche und auch etwas strenge Mädchenstimme die Nachhaltigkeit dessen anpreist. Wäre an für sich ja nur etwas durchsichtig anbiedernd, wenn nicht genau die gleiche Firma einer der größten Sponsoren im Motorsport hierzulande wäre.
     
  16. Jova

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    Hatten wir als Avant (Kombi).
    Der 2,5L 5 Zylinder war ein fantastischer, unkaputtbarer Motor.

    Bei 1,7 to Fahrzeuggewicht lag der Verbrauch aber bei grob 6,5-7 L im Schnitt. Im Zugbetrieb mit dem Wohnwagen eher bei 7,5.

    Aber bei absolut freier, konstanter Fahrt, die Kiste leer geräumt, kein Kat .... Sicherlich machbar bei einer Studienfahrt.

    VG
    Jo
     
  17. NiTo

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    Nein. Der Prototyp kam gar nicht erst auf den Markt.
    Unkaputtbar vielleicht, fantastisch eher im Sinne von "wurde nie hergestellt", so weit es sich auf den im Beitrag #574 vorgestellten Prototypen bezieht.
    Purer Unfug.
     
  18. Jova

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    Was du alles weißt ;)

    Denn sind wir wohl all die Jahre sowas hier ge"fahren"

    [​IMG]
    :p
    Wünsche gute Nacht.
     
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  19. #579 S.Bresseau, 30.10.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.10.2019
    S.Bresseau

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    Kurz quergelesen: den Rekord gab es. Aber: In Autoforen ist von 3.5 Bar Reifendruck und vor allem von sog. intermittierender Fahrweise die Rede, quasi Start/Stopp während des Fahrens: Beschleunigen auf 80, abschalten und im Leerlaufollen lassen, bei unter 60 den Gang einlegen, einkuppeln und wieder anspringen lassen, wieder beschleunigen etc. Das Ganze über 4000km von ausgebildeten Fahrern wiederholen lassen, möglichst nie anhalten, dazu extra lange Übersetzung, kaum mehr als Leerlaufdrehzahl. So erreicht man einen 60er Schnitt und fährt immer in einem Geschwindigkeitsbereich, bei dem der Luftwiderstand noch nicht so schlimm zuschlägt. Vermutlich war die Karosserie fast nackt und leergeräumt, nur ein Sitz, außen die Spalten alle gut mit Klebeband abgedeckt, glatter Unterboden etc. Der Wagen hatte ja an sich schon einen sehr guten cw Wert, aber es lässt sich immer was verbessern. Dazu noch dünne spezielle Reifen. Die Referenzwerte der Hersteller werden ja auch nicht unter Alltagsbedingungen ermittelt.

    Ich hatte schon mal erzählt, dass ich über 130km einen Verbrauch von 3.4l bei einem Schnitt von 72 hatte, einfach testweise Tempomat 90, 1.6er Schummeldiesel TDI BMT, ohne weitere Tricks. Und ich kann mir gut vorstellen, dass man durch die genannten Tricks und nochmal 20% niedrigerem Schnitt das Ganze locker halbieren könnte.

    Ist aber völlig egal. Das ist alles keine Lösung, solange der Treibstoff fossilen Ursprungs ist.
     
    cbr-ps gefällt das.
  20. NiTo

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    Ich dir auch.
    Ist wahrscheinlicher, als dass ihr eure Audi 100 je unter 2 Liter / 100 km gefahren seid. Oder wenigstens mal mit 5 L / 100 km? Sicher nicht, nicht?
    Tipp.: Nicht mit allem, was irgendwann mal Audi 100 genannt wurde, war immer dasselbe gemeint ;)
     
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