La Marzocco STRADA EP 1-Gruppe

Diskutiere La Marzocco STRADA EP 1-Gruppe im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Flow und Druck über dem Nadelventil verhält sich nicht linear Ich glaube, das gilt möglicherweise grundsätzlich für viele Bereiche der Hydraulik,...

  1. #341 Technokrat, 03.01.2018
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    Ich glaube, das gilt möglicherweise grundsätzlich für viele Bereiche der Hydraulik, dass der Druckabfall an einem Strömungswiderstand nicht
    linear zur Größe des Durchflusses ist. Hier endet die elektro-hydraulische Analogie.
     
  2. #342 jupe2.0, 03.01.2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.01.2018
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    Dann bringt mich meine Frau um.
     
  3. #343 Technokrat, 03.01.2018
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    Bei Deinem Maschinenpark hätte mich meine Frau schon lange gekillt, da bräuchte es keine Leva mehr :D
     
  4. Cafillo

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    Aber die neue "EK" von Frank, die liegt schon drin! ...schliesslich hast ja keine Titus ;-)
     
  5. #345 Technokrat, 03.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2018
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    Gebe Dir Recht https://www.controlglobal.com/assets/Media/MediaManager/RefBook_Cashco_Fluid.pdf :

    [​IMG]

    Das erklärt, warum der Druck am Manometer während der PI trotz Nadelventil fast Pumpendruck erreicht, denn bei sehr kleinen Volumenströmen weist das Nadelventil - aufgrund seiner Nichtlinearität - einen deutlich kleineren Widerstand als der Puck auf.

    Das erklärt aber noch nicht, dass nach der PI bei gebypasstem Nadelventil und erodierendem Puck, dessen Widerstand abnimmt, der Volumenstrom konstant bleibt. Wenn man davon ausgeht, dass der Giggleur einen nicht-volumenstromabhängigen Widerstand aufweist, müsste der Volumenstrom zunehmen, da der Gesamtwiderstand abnimmt.

    Es bräuchte nun ein Bauelement, dessen Widerstand in genau dem Maß zunimmt, in dem der Widerstand des Pucks abnimmt, so dass der Gesamtwiderstand und somit der Volumenstrom konstant bleiben.
     
  6. Auchich

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    Offenbar, danke für die Erklärung! Ist ja fast ein bisschen enttäuschend.
     
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  7. jupe2.0

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    E53FFA44-6A5A-4830-8C9B-580A99CBF95D.jpeg
    Das gigleur in der Brühgruppe ist wohl auch ein Nadelventil.
     
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  8. #348 Technokrat, 04.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2018
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    OK, das würde dann in die richtige Richtung gehen, da auch der Strömungswiderstand dieses Nadelventils bei zunehmendem Volumenstrom aufgrund Erosion des Pucks zunimmt und dadurch eine Volumenstromzunahme verringert.

    3 abschließende Gedanken:

    Der "gauge" sitzt an einer merkwürdigen Stelle. Ein Druckabfall am Puck aufgrund Erosion, wie in Deinem obigen Video in #326 angezeigt, würde an dieser Stelle nicht angezeigt, da am gezeigten Ort im Flusspfad eigentlich immer Pumpendruck anstehen sollte, sofern die "low pressure needle" gebypassed ist.

    Hat möglicherweise ein herkömmlicher "Gicleur", wie er beispielsweise in einer E61 verbaut ist, auch einen volumenstromabhängigen Widerstand.

    Könnte man das "Another needle valve in group head" nicht gleich mit in das erste Bauteil (das von Dir in #305 gezeigte) integrieren, nämlich in den Bypass-Pfad.
     
  9. jupe2.0

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  10. Cafillo

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    Ob Nadelventil, Gicleur oder Mina-Ventil... das Verhalten ist identisch. Also nicht linear.
    Was auch mit sich führt, dass bei allen die Limitierung nur dann wirkt, wenn ein Differenzdruck (Eingang zu Ausgang) vorhanden ist. Ansonsten wirkungslos.
    Ja, auch bei einer E61, GS3 whatever...

    Dieses Wirkungslose nutzt ja die Slayer auch aus beim Umschalten von Prew-Brew zu Brew.
    Bei der Mina kann man das Ventil auch voll öffnen und es passiert kaum was (weil der Differenzdruck beim Ventil fehlt).


    Was mich gedanklich viel mehr anregt nun ist das Sieb. Eigentlich ja auch ein Gicleur.
    Es ist also wichtig, dass das Sieb eine Limitierung aufweist, damit innerhalb des Pucks (im Sieb) eine möglichst kleine Druckabweichung statt findet. Oben am Puck 9bar unten am Sieb... ?bar.
    Und damit der Druck möglichst konstant ist innerhalb des Siebes, müssen alle Löcher möglichst identisch sein.
    Erst das garantiert eine gleichmäßige Extraktion im Siebbereich.

    Nun ist mir auch klar, wieso die Strada Präzisionssiebe von VST einsetzt. Da steht Strada drauf und die haben eine Barcode und ein Prüfprotokoll.

    Natürlich gibts auch solche von IMS und anderen.

    Was nutzt ihr für Siebe bei eurer Strada, Mina und Slayer? Das würde mich jetzt echt Wunder nehmen.
     
  11. #351 Technokrat, 04.01.2018
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    So wie ich die Bildunterschrift interpretiere, schalten die "sensors for the group actuator" lediglich die Pumpe in Abhängigkeit von der Paddle-Stellung ein bzw. aus. Eine Paddle-Stellung für "Pumpe an" wird mittels eines Magneten simuliert, der auf den Sensor gehalten wird, so dass die Pumpe an geht (bzw. bei korrekter Funktion an gehen müsste). Diese Sensoren dienen daher vermutlich nicht zu einer elaborierten Druckregelung?

    Das dritte Magnetventil an der Brühgruppe könnte dazu dienen, den Siebträger nach dem Bezug drucklos zu schalten, d.h. den Restdruck aus dem inneren des Siebträgers zu entfernen?
     
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  12. Cafillo

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    Ja da gehe ich einig mit Technokrat.
    Das sind "billige" Hallsensoren. Im Paddle hats einen Magneten. Je nach Stellung des Paddle wird umgeschaltet.

    Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass die Slayer da sowas wie ein Fluxkompensator drin hat für die Flowregelung.
    Es wird einfach umgeschaltet von Nadelventil auf Gicleur und wieder auf Nadelventil.
    Der Flow nimmt bei Extraktion zu. Wenn auch nur minimal.

    Slayer sagt ja selber, dass das "Geheimnis" bei Prew-Brew liegt. Was bei Extraktion passiert hat den geringeren Einfluss auf das Resultat.
     
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  13. #353 Technokrat, 04.01.2018
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    Streng genommen kann man etwas wirkungsloses nicht nutzen, denn es hat ja - per Definition - keine Wirkung :)

    Ich sehe hier Ursache und Wirkung anders. Die Ventile sehen einen Volumenstrom als Ursache, worauf sich als Wirkung ein Differenzdruck über dem Ventil einstellt. Ist aber wahrscheinlich nur spitzfindiger Bullshit :)

    Wenn das Ventil voll geöffnet ist, ergibt sich bei dem von der Pumpe gelieferten Volumenstrom als Ursache kein die Strömung beeinflussender Strömungswiderstand als Wirkung.
     
  14. Cafillo

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    Wie auch immer du das ansehen möchtest. Es stimmt ja beides.

    Wichtig zu erkennen ist, dass es nicht wie bei Strom und Spannung ist. Geht die Spannung gegen 0V geht linear der Strom auf 0A. Vice versa.
    Der ohmische Widerstand hat immer Wirkung.

    Beim Gicleur ist es anders. Je mehr der Differenzdruck gegen Null geht, desto kleiner ist der Einfluss auf den Flow. Flow geht NIE auf Null (wie beim geöffneten Wasserhahn solange Leitungsdruck ansteht).
    Edit: Und ja logisch. Es geht nie was durch wenn geschlossen (Wasserhahn zu) obwohl hoher Differenzdruck ansteht.
    Das meine ich mit einer limitierenden Funktion. Und Wirkungslos.

    Das Wirkungslose wird natürlich ausgenutzt. Genau im Umschaltpunkt von Nadel auf Bypass. Sonst hätte es einen Druckstoss zur Folge.
    Den Druckstoss zeichnet Slayer selber bei ihrem Diagramm/Skizze.. aber bei den Shot-Videos ist kein Druckstoss sichtbar auf dem Manometer.


    Ich glaube auch, dass der Druckstoss bei keiner der genannten Maschinen (EP, Mina, Slayer) gemacht wird im manuellen Modus.
    Sicher kann man den Flow forcieren in dem man das Ventil öffnet oder die Pumpe hoch dreht... aber schlagartig wird das kaum einer machen (das müssen aber deren Besitzer bestätigen).
     
  15. #355 Bohnosapien, 04.01.2018
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    Die Mina wird mit IMS Siebe ausgeliefert. Ich glaube es sind 4 oder 5 verschiedene Größen..benutze immer nur das Einer und das kleinste Zweier. Duschensieb ist auch IMS

    einen "harten" übergang schaft die Mina nicht. Von voll auf zu braucht das Ventil so 2-3 Sekunden. (Was ich gerne bei dunklen Röstungen mache ist eher grob gemahlen und dann eine Pi mit vollem Fluss abfallend auf keinen Fluss (diese 2-3sek die das ventil braucht) dann kurz auf keinem fluss bleiben und dann mit einem mittleren fluss bis ende. Das reduziert häufig die Bitternoten. Ristretti kommen damit auch für meinen Geschmack sehr gut rüber)
     
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  16. #356 Tokajilover, 04.01.2018
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    Pullman siebe und Pullman Tamper (zusammen bestellt und aufeinander angepasst) Da bleibt kein krümel am rand.
    Das Gefühl ist unschlagbar (ausser Griff, aber ist auch OK)
     
  17. jupe2.0

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    Das mit den Sieben gibt nix. Das ist wie mit HiFi in den 80er Jahren.
    Nachdem ich mich auf die Slayer eingestellt habe, schmeckt mir kein shot mehr aus der Strada EP, da kann ich machen was ich will.
     
  18. Cafillo

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    @jupe2.0
    Telefunken war doch :cool: !

    Grundsätzlich bin ich vom Schlag "It's all about the grinder". Da fahrt ihr ja bereits tolle Geschütze auf.


    Bezüglich EP würde mich (bei dir) interessieren, ob dir die Shots jemals gefallen haben? Was ist es, was dir nicht gefällt im Vergleich?
    An der Maschine per se kann es ja kaum liegen. Mein bester Shot ever, war aus einer EP.... traumhaft
     
  19. jupe2.0

    jupe2.0 Gast

    Angangs Ja, das ist ein Jahr her, jetzt schmeckt mir nix mehr, was nicht aus der Slayer kommt, die Slayer bringt es rund, ausgewogen, nie bitter (erst ab 40 Sek. Bezugszeit ohne PI), und jeder Bezug ist bei gleicher Bezugsdauer gleich.
     
  20. #360 Tokajilover, 05.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2018
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    hallo Jungs ;)

    Nun da alles immer leiser wird, höre ich immer mehr, einen bestimmten Ton, der noch stört.
    mit einer iphone-app habe ich die Frequenz herausgefunden und sie liegt demnach bei 1350 Hz (also Mitteltonbereich und etwas höher als der berühmte TV-Sendepause-1000hz-ton

    [​IMG]IMG_4528 by Albino Tuosto, auf Flickr

    1
    350hz haben eine wellenlänge von ca. 25cm (Mein Freund, der sich exrem gut mit Lautsprecherbau auskennt, sagte, solche Frequenzen liessen sich nicht einfach "killen" sondern ich solle ein "spiegelndes material nehmen, wie zb. styrophor und die pumpe "einkapseln" (also ein gehäuse machen).
    ich hatte noch styrophor da, und weil die pumpe eh nur kaltwasser transportiert (kein wärmestau) habe ich schnell und einfach (weder schön noch 100% gut) etwas gebastelt, mit tape geklebt und mit alufolie eingepackt (alufolie wurde in einem forum empfohlen, da es spiegelt und in zerkniterter form zerstereut und sich nicht wirklich anregen lässt was die übertragungsenergie stark mindern soll)

    hab euch wieder ein höhrvideo gemacht (diesmal mit 2 handys für den Druckverlauf - wo ihr auch sehen könnt wie ich beziehe ohne auf 9bar zu kommen (huiuiui ;) )

    edit: wenn man auf HD klickt, kann man bis 1080p stellen (auto kommt nur grausiges 360 )
     
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