La Pavoni Bohrloch im Kessel

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  1. #1 alwin79, 25.09.2020
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    Hallo, ich habe hier eine Pavoni Professional von 2002, ich mußte sie komplett demontieren (Bodenplatte durchgerostet). Im Kessel wo die Fußdichtungen zur Bodenplatte sitzen ist ein Bohrloch für die Arritierschraube die in der Kesselmutter sitzt, diese ging durch beide Dichtungen und die Bodenplatte bis in den Kessel.
    Ist das original?
    Wie soll man das wieder dichtbekommen? Nur die Schraube mit den Fußdichtungen wird das wohl kaum schaffen.
    [​IMG]
    Ich kann mich nicht erinnern sowas schonmal an einer Pavoni gesehen zu haben.
     

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  2. joost

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    Nice... ein nachgerüsteter Brute-Force Verdrehschutz.
    Der geht doch nicht IN den Kessel, oder?
    Also: wenn der nur am Wulst bleibt, ohne in den Kessel rein zu gehen ->
    Den kannst Du so lassen, da kommt eh kaum Nässe hin.

    Wenn wirklich der Kessel angebohrt ist.... öhm - sowas kann man vielleicht dichtlöten, da gibts ein paar Metallurgen hier, die da Bescheid wissen.
     
  3. #3 wurzelwaerk, 25.09.2020
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  4. #4 alwin79, 25.09.2020
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    Das ist ja der Ärger, das Loch geht bis in den Kessel. Kann man durchgucken. Meine Idee bisher ist: Nen Gewinde in das Loch schneiden und eine Schraube einkleben und diese planschleifen.
    Klebemasse sollte halt lebensmittel geeignet sein.
     
  5. #5 alwin79, 25.09.2020
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    @joost
    aber du hast recht, dem sich verdrehenden Kessel ist mit Sicherheit auf ewig abgeholfen worden, da wackelt und verwindet sich nix mehr. Das könnte man glatt in die Pavoni Kaffeenetz Edition aufnehmen.
    LaPavoni Europiccola : KN-Edition
     
  6. #6 Doppelfilter, 25.09.2020
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    Wenn sich, was ich vermute, im Blechfuß an der gleichen Stelle ebenfalls ein Loch befindet, dann würde ich die einzuklebende Schraube nicht plan schleifen sondern nur den Kopf abschneiden. Der herausstehende Stumpf passt dann als Verdrehschutz in das Loch im Fuß. Oder nicht eine Schraube sondern gleich einen Gewindestift nehmen.
    Oder das Gewinde schneiden und die Schraube von der Kessel-Innenseite hinein drehen. Eine Cu-Dichtung unter den Kopf und es muss nichts geklebt werden.
     
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  7. #7 furkist, 25.09.2020
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    Ginge auch ohne Gewinde:

    Schraube mit Mutter und Dichtung (am besten innen und aussen) reinschrauben. Und für immer drin lassen. Das Loch im Blechfuss entsprechend anpassen, sodass Schraubenkopf reinpasst. Das ist dann der "Verdrehschutz".
     
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  8. #8 alwin79, 25.09.2020
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    Ansich gute Vorschläge. Der Blechfuß hat ein Loch, stimmt. Ist aber Schrott, da total durchgerostet. Der Fuß ist also eh neu.
    Die Idee die Schraube von innen mit Kupferdichtung reinzudrehen ist super, leider ist das Loch so nah an der Kesselwand, daß es zu eng für nen Kopf wird. Aber mal schaun. Vielen Dank schonmal für die Anregungen.
     
  9. #9 alwin79, 25.09.2020
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    @furkist
    hatte ich auch schon überlegt, da sehr haltbar. Problem ist aber von unten wird ja die Kesselmutter aufgeschraubt und zwar mit dichtungen auf die Fläche wo dann die Mutter mit Schraube wäre. Geht also nicht.
     
  10. #10 Doppelfilter, 25.09.2020
    Zuletzt bearbeitet: 25.09.2020
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    Eventuell passt eine Inbusschraube. Bei einer solchen ist der Kopf nicht sehr viel breiter als das Gewindeteil.
     
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  11. #11 Doppelfilter, 27.09.2020
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    Die Lösung mit einer Schraube von innen - mit einer Cu-Dichtung - hat den Vorteil, dass kein Kleber verwendet werden muss. Wenn aber der "angedachte Verdrehschutz" aufgrund des neuen Fußes nicht zur Anwendung kommt, dann könnte es anstelle der Schraube ein Gewindestift (Madenschraube) sein. Dann allerdings mit Kleber. Und es entfällt das Absägen des Schraubenkopfes.
    Bin gespannt und wünsche viel Erfolg.
     
  12. #12 wiegehtlasanmarco, 28.09.2020
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    Man könnte deine VA-Schraube von innen ansetzen und den Kopf passend feilen, so dass er gleichzeitig einen Verdrehschutz bildet. Dichtung dann von unten mit Mutter anziehen.
    Ansonsten gibt es Blindniete mit Fase. Vielleicht gibt es diese auch in VA oder Kupfer. Von unten mit einem Senker ansenken und mit zusätzlich Gewindedichtkleber (wie bei den größeren Espressomaschinen verwendet) den Niet einsetzen.
    Die Dichtungen sind ja nicht zum Dichten sondern als Fixierung und Klapperschutz - Metall auf Metall hat weniger Reibung und würde sich eher verdrehen. Wenn es zur Befestigung der Heizung nicht zu knapp wird, könnte man auch dickere Dichtungen selber anfertigen.
     
  13. #13 alwin79, 23.10.2020 um 16:36 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2020 um 19:31 Uhr
    alwin79

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    Nun will ich mal berichten. Es hat ja noch etwas gedauert, ich musste mir noch ein geeignetes Dichtmittel suchen und bestellen. Hab mich für Loxeal 18 10 entschieden, da trinkwassergeeignet und temperaturbeständig bis 150 Grad.
    Das Gewinde in das Loch habe ich mit der Schraube selbst geschnitten, das Kesselmaterial ist ja recht weich, da geht das. Und welches Gewinde passt besser als das welches man danach selber reindreht. Als Schraube hab ich eine Imbusschraube mit einer dünnen Messingunterlegscheibe genommen. Das Gewinde hatte ich mit der Schraube von außen nach innen in den Kessel geschnitten. Die größte Herausforderung war das reindrehen der Imbusschraube von Innen in den Kessel. Immer mit zwei Fingern den Imbusschlüssel greifen, 2cm drehen, umsetzen und von vorn.
    [​IMG]

    Als die Schraube 2/3 drin war, Dichtmittel aufs Gewinde, auf und unter die Unterlegscheibe und Schraube ganz reindrehen. Fest aber nicht so fest, daß das Gewinde ausreißt. Noch nen Tropfen Dichtmittel drauf und erstmal ne Nacht trocknen lassen.
    [​IMG]

    Den überstehenden Teil der Schraube am nächsten Tag abgeflext und glattgeschliffen noch etwas Dichtmittel drauf und ein "Pflaster aus Klebeband" drüber. Nochmal trocknen lassen.

    [​IMG]

    Die Maschine komplett montieren.
    Uuuund Testen!
    Was soll ich sagen sie ist dicht!!!
    Sie tropfte nur an anderer Stelle aus der Brühgruppe, ich hatte erst die blöde Teflonbuchse im Verdacht, doch es war nur die Dichtung der Buchse, ein paar Lagen Teflonband brachten Abhilfe.
    Die Maschine tut wieder was sie soll, war schon zusammen mit der Commandante Handmühle auf Herbsturlaub im Elbsandsteingebirge und soll auch weiterhin meine Premillenium Pavoni ergänzen die fest zu Hause steht.
    Ich freu mich und danke an alle Tipgeber für die Anregungen.
     

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  14. honsl

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    Ich sehe leider die Bilder nicht :oops:
    Bin ich da der Einzige?
     
  15. wurzelwaerk

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    nope, da scheint was schiefgelaufen...
     
  16. alwin79

    alwin79 Mitglied

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    Jetzt scheint es auch mit Bildern zu gehen.
     
  17. seoman

    seoman Mitglied

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    Mit der gleichen Kombination pflege ich auch zu reisen. :)
    Grüße, Henning
     
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