Lacimbali restauration - Das erste mal

Diskutiere Lacimbali restauration - Das erste mal im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hi Leute, dank Hermo der einen guten Ebay-Schnapper für eine Mühle gemacht hat die ich für ihn abgeholt habe bin ich für lau an eine defekte...

  1. #1 Holger Schmitz, 19.07.2004
    Holger Schmitz

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    Hi Leute,

    dank Hermo der einen guten Ebay-Schnapper für eine Mühle gemacht hat die ich für ihn abgeholt habe bin ich für lau an eine defekte LaCimbali (MD-20?) gekommen die nun Schritt für Schritt restauriert wird.
    Mein Chef gibt mir hierzu ein Zimmer aus unserem Bürokomplex, danach kommt die Maschine in die Firmenküche und ganz später einmal in mein Cafe :D

    Das riesige Teil stand wahrscheinlich seit 1975 (stand auf irgendeinem Bauteil - ist genau mein Jahrgang) in einer Studenten-Sporthallenkneipe und ist äußerlich erstmal sehr verwahrlost und dreckig.
    Netterweise wurde das dicke Ding noch von den Studies in mein Auto getragen, morgen wird sie in die Firma geschleppt.

    So wie ich im Wagen sehen konnte ist es eine 3 Gruppige Maschine mit 2 Espressobrühgruppen und einer Art Mengenbrüher für bis zu 2 Liter Kaffee auf einmal. Es sind 2 Espressosiebträger (einer ohne Griff) und ein riesiger (bestimmt 15 cm Durchmesser) Siebträger für den Mengenbrüher dabei gewesen.
    So versifft wie die Maschine von außen ist ist sie auf den ersten Blick im Auto technisch nicht : Die Siebe waren sauber (und machen mit meiner Bezerra einen hervorragenden Espresso - ob er besser schmeckt muß ich ausgiebiger testen), die Brühgruppen waren so sauber daß selbst der geübte Finger nichts vom Duchsieb / Dichtung abbekam.

    Klares ohne Anzeichen von Kalk getrübtes Wasser ist im Kesselfüllstandschauglas zu sehen, die Verrohrung ist anscheinend auch dicht und in gutem Zustand, nur der Übergang Brühgruppenflansch (viereckig) an den Kessel (der ist riesig, bestimmt 8 Liter oder mehr) bzw. an dem Blech dazwischen ist ganz deutlich Kontaktkorrosion zu sehen bzw. das Blech ist teilweise durchgerostet (scheint aber bis auf Kesselabschirmung keine Funktion zu haben. Die Tassenablagen sind matt und verbeult, ist aber kein Thema wieder in Schuß zu bekommen. Die Maschine wurde bis zu Ihrem finalen Ende (baut keinen Druck auf) regelmäßig gewartet und aus kostengründen nicht mehr repariert. Alle Ventile sehen relativ neuwertig aus.

    Das Ding wird normalerweise mit Drehstrom betrieben, allerdings ist zu erkennen daß die Maschine mit normalem 220V Strom betrieben wurde da 2 schwarze Kabel isoliert zusammengebunden sind und die restlichen 3 (braun, blau und grüngelb) mit Aderendhülsen versehen sind. Festwasser und Abwasser ist ja obligatorisch.

    Jetzt juckt es natürlich in den Fingern : doch wie am besten vorgehen ? Erst alles komplett auseinanderbauen (und fotografisch dokumentieren), alle Dichtungen austauschen, alles prophylaktisch entkalken und reinigen, zusammenschrauben und sehen was passiert ?

    Oder eher einen 20 Liter Eimer mit Gardenaanschlußsystem im Boden an die Decke hängen, mit einem Schlauch an die Maschine pfropfen, Stecker ans Kabel und mal sehen was passiert ?

    Hat jemand eine Anleitung, besser Explosionszeichnungen von der Maschine ?

    Da die Maschine keinen Elektronischen Schnickschnack hat ist sie sehr übersichtlich und zugänglich aufgebaut.

    Danke für Tips schon jetzt.
    Und ab nach Espressoxxl.de mal sehen was es dort für LaCimbali alles gibt..

    Gruß
    Holger
     
  2. afx

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    [color=#000080:post_uid0]Herzlichen Glühstrumpf und willkommen im Club der total Verrückten.

    [quote:post_uid0]nur der Übergang Brühgruppenflansch (viereckig) an den Kessel (der ist riesig, bestimmt 8 Liter oder mehr) bzw. an dem Blech dazwischen ist ganz deutlich Kontaktkorrosion zu sehen bzw. das Blech ist teilweise durchgerostet (scheint aber bis auf Kesselabschirmung keine Funktion zu haben.[/quote:post_uid0]
    Hmm, bei mir hängt der Kessel an dem Blech das beim Übergang zum HX angeschraubt ist.....

    [quote:post_uid0]Jetzt juckt es natürlich in den Fingern : doch wie am besten vorgehen ? Erst alles komplett auseinanderbauen (und fotografisch dokumentieren), alle Dichtungen austauschen, alles prophylaktisch entkalken und reinigen, zusammenschrauben und sehen was passiert ?

    Oder eher einen 20 Liter Eimer mit Gardenaanschlußsystem im Boden an die Decke hängen, mit einem Schlauch an die Maschine pfropfen, Stecker ans Kabel und mal sehen was passiert ?[/quote:post_uid0]
    Erstmal ohne Strom mit echtem Wasserdruck checken ob die Kiste dicht ist. Dann vielleicht mal vorsichtig Strom anschalten und weiter checken....
    Wenn der Kessel schön warm ist, mal schauen was die Pumpe sagt....

    Wenn die Kiste läuft und nirgends tropft is doch alles bestens oder?
    Wenn Du aber schon sehen kannst, daß Rost an tragenden Teilen ist oder was tropft, der Druck nicht stimmt etc... würde ich statt Patchwork eine Komplettrestaurierung machen.
    Du hast ja keinen Zeitdruck ;-)

    [quote:post_uid0]Hat jemand eine Anleitung, besser Explosionszeichnungen von der Maschine ?[/quote:post_uid0]
    Frag mal bei Meister Beilhard nach, da gibt es u.U. Kataloge von Drittherstellern. Das hilft schonmal.
    Die Maschine is alt genug, so daß Du vermutlich über 90% aller Teile von Fremdherstellern bekommen kannst.

    Red aber auch mal mit dem lokalen Cimbali Händler und laß Dir von ihm die Ersatzteil Zeichnungen für die Maschine geben (kann sein, daß er ein Schweinegeld dafür will), die helfen beim Verständniss.

    Ansonsten würde ich mal schauen wo Du etwas Webspace bekommen kannst um Bilder zu hinterlegen. Bei der Diskussion von Teilen is es oft hilfreich wenn man Bilder hat.
    Auf alt.coffee hängen diverse Freaks rum die gerne an sowas schrauben bzw. virtuell mitschrauben;-)

    Generell kann ich aus eigener Erfahrung sagen, daß Du gar nicht genug Bilder machen kannst. Is essentiell für das Zusammenbauen.

    cheers
    afx
     
  3. #3 Holger Schmitz, 20.07.2004
    Holger Schmitz

    Holger Schmitz Mitglied

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    Na ja so langsam freunde ich mich mit dem Gedanken an im LaCimbali-Owners-Club zu sein und schlawenzel zwischendurch zur Ablenkung immer mal um die Maschine. Ist eine M20CD/2+TR/1

    Mit dem richtigen Druck zu befeuern ist sicherlich nicht verkehrt, bekomme aber nur kein Wasser ins Bürozimmer gelegt ... Die Maschine ist für mal eben nach Hause zu nehmen etwas zu groß.

    Patchwork wird es sicherlich nicht werden, das soll schon ordentlich sein und dann wohl in einem Rundumschlag enden.

    Kontakt zu einem Kerpener LaCimbali Händler habe ich erstmal nur per Mail aufgenommen, mal schauen ob und wie er reagiert und was Ersatzteile kosten. Die Preisgestaltung bei Espressoxxl ist ja überschaubar, wäre nur dumm wenn ausgerechnet die Pumpe (die ist riesig) hin wäre da die wahrscheinlich nicht billig ist.

    Bis dato werde ich erstmal mit äußerlich reinigen anfangen, dann innerlich ohne auseinanderschrauben und dann mal Strom und Wasser befeuern. Mal sehen was passiert... dann wird weiter entschieden.

    Fotos mache ich, werde bei Web.de wohl zusätzlichen Platz und Funktionen kaufen.

    Gruß
    Holger
     
  4. afx

    afx Mitglied

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    [color=#000080:post_uid0]Sollte was an der Pumpe sein, so ist zwischen Motor und Pumpe zu unterscheiden. Bei den Motoren geht gelegentlich mal ein starter Kondensator kaputt und Pumpen lassen sich oft nach Reinigung wieder zum Leben erwecken. Nur nicht zulange testen falls sie nicht anspringt, dann könnte was flöten gehen.

    Ohne Leitungsdruck wirst Du Schwierigkeiten haben den Kessel nachzufüllen sobald er unter Druck steht, der durch die Zimmerdecke begrenzte Höhenunterschied reicht da nicht;-{
    Aber Hermo hat da doch was mit zwei Ulkas für seine Einarmige gebaut, das könnte bei Dir vielleicht auch gehen ;-)

    cheers
    afx
     
  5. Hermo

    Hermo Mitglied

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    [quote:post_uid0="afx"]Aber Hermo hat da doch was mit zwei Ulkas für seine Einarmige gebaut, das könnte bei Dir vielleicht auch gehen ;-)[/quote:post_uid0]
    Inzwischen hab ich das was viiieeel besseres... das mit den zwei 230Volt-Vibr.pumpen war nur ne schnelle Notlösung.

    Ich hab nun eine 12 V Shurflo-Pumpe (in Wohnmobilen usw. verbaut), die ich mit Netzteil betreibe... ...der Wolfgang Haas hat sowas auch in seinem Espressomobil...

    Die Shurflo-Pumpe bringt standardmäßig 1,4 bar Druck und der lässt sich angeblich bis 2 bar einstellen (wenns stimmt). Und die Shurflo-Pumpe fördert auch so richtig viel Wasser!
    Und das Beste: Die Shurflo hat einen Druckschalter, d.h. sie legt sofort los, wenn an der Espressomaschine das Magnetventil öffnet...

    Das wäre überhaupt [b:post_uid0]die[/b:post_uid0] Lösung für Festwasseranschluß aus dem Eimer... selbst für Rotationspumpen geeignet!

    Vielleicht mach ich mal morgen ein Foto...

    Apropos Foto... hier ist ein Bild von Holgers Maschinchen: Klick!

    Gruß, Hermann



    Edited By Hermo on 1090342849
     
  6. #6 Holger Schmitz, 21.07.2004
    Holger Schmitz

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    Maschinchen ist süß ausgedrückt ...

    Das mit dem Gegendruck bei erhitztem Boiler habe ich nicht bedacht, ich dachte dieser wird durch die Pumpe befüllt, genau wie bei der Bezerra.
    Dann werde ich wohl einen Wasserschlauch kaufen und bei Bedarf durch die Firma legen.

    @AFX Du hattest doch auch Probleme mit Deiner Pumpe oder ? Hast Du sie ausgetauscht oder repariert ?

    Gruß
    Holger
     
  7. afx

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    [color=#000080:post_uid0]Meine Pumpe war verkalkt und wollte auch nach Entkalken nicht arbeiten. Entweder sie war vorher schon kaputt oder ist beim ersten Test durchgebrannt, da der Kalk jegliche Bewegung verhindert hat.

    War aber ne "billige" Vibrationspumpe. Du hast wohl eher ne Rotationspumpe ;-)

    cheers
    afx
     
  8. #8 Holger Schmitz, 24.07.2004
    Holger Schmitz

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    Hi,

    bin ein Stückchen weiter , Fazit : ist nicht ganz ganz aber auch nicht ganz kaputt :D

    Nachdem ich insgesamt 2 mal zum Baumarkt gekarrt bin um alle passenden Wasseradapter für Gardenasystem/Wasserhahn und Co zu bekommen habe ich den Schlauch zur Zeit nur provisorisch dicht an die Maschine bekommen, Montag bin ich wieder im Baumarkt um einen Adapter von 1/2" Wasserschlauch an den kleinen Maschinenanschluß zu kaufen.

    Wasserseitig ist an der Maschine alles dicht, das ist schonmal gut.

    Normalen Schuko-Stecker an die 3 abisolierten der gesamt 5 Adern angeschlossen, Stecker rein, Maschine an, riesiges Getöse, aus allen Espresso-Gruppen Wasser. Schnell mal die beiden Kippschalter für Wasserbezug ausgeschaltet war Ruhe, alle Sicherungen sind drin geblieben ..., nirgends Spannung auf dem Gehäuse, das ist angenehm.

    Was mich nun etwas verunsichert : Man hört aus der Maschine ein brummen wie aus einem Trafo. Darf das sein ?
    Nach ca. 10 Minuten hat mich etwas der Mut verloren und ich habe die Kiste ausgeschaltet weil sich am Boiler erstmal nichts erwärmt hat. Ok, der Boiler ist ist ca. 5 Mal größer als der meiner Bezzi und ich arbeite nur mit 220 statt 380 V aber hätte da nicht etwas warm werden müssen ?

    Aus der linken Brühgruppe kommt Wasser beim Betätigen des Bezugschalters, allerdings springt die Pumpe nicht an und es kommt anscheinend nur Wasser durch Leitungsdruck durch.

    Aus der mittleren Brühgruppe kommt Wasser mit Druck durch die schön leise laufende Rotationspumpe raus. Die ist wenigstens heile.

    Aus dem Mengenbrüher kommt gar nichts wobei ich mir denke daß das ähnlich wie bei der Herdkanne mit Druck durch heißes Wasser kommt welches mir nun ja noch fehlt.

    Der Hauptschalter unten links hat 3 Positionen, 0 (aus), 1 und 2 wobei neben der 2 eine Wendel dargestellt ist. Daneben ist eine Lampe die auch leuchtet. Wofür sind die beiden Schalterstellungen und was zeigt die Lampe an ? Allgemein nur daß die Maschine an ist oder daß gerade geheitzt wird und daß ich wg. des Brummens zu Feige bin ?

    Ich bitte um Antworten.

    Gruß
    Holger
     
  9. afx

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    [color=#000080:post_uid0][quote:post_uid0]Was mich nun etwas verunsichert : Man hört aus der Maschine ein brummen wie aus einem Trafo. Darf das sein ?[/quote:post_uid0]
    Schau doch mal ob Du nen Trafo in der Maschine findest...
    Meine läuft abgesehen von der Heizung mit 24V.

    [quote:post_uid0]Nach ca. 10 Minuten hat mich etwas der Mut verloren und ich habe die Kiste ausgeschaltet weil sich am Boiler erstmal nichts erwärmt hat. Ok, der Boiler ist ist ca. 5 Mal größer als der meiner Bezzi und ich arbeite nur mit 220 statt 380 V aber hätte da nicht etwas warm werden müssen ?[/quote:post_uid0]
    Macht mich auch stutzig. Wie/wo hast Du die Temperatur geprüft? Bei dem Kesselinhalt würde ich nach der Zeit noch nicht unbedingt nen angezeigten Druckanstieg erwarten.

    Der Dreistufige Hauptschalter ermöglicht es die Maschine ohne Heizung einzuschalten oder mit...
    Nur auf Stufe 2 is die Heizung an.

    cheers
    afx
     
  10. #10 Holger Schmitz, 24.07.2004
    Holger Schmitz

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    Hi AFX,

    einen Trafo habe ich nirgends entdeckt, habe aber auch noch nicht ausgiebig gesucht.

    Allerdings scheint der Fehler gefunden zu sein, habe die Maschine bis auf ein paar Sekunden nur auf Stufe 1 laufen lassen wobei für mich der Sinn zwischen eingeschaltet mit und ohne Heizung nicht direkt erkennbar ist.

    Temperaturüberprüfung erfolgte mit Handauflegen an mehreren Stellen des Boilers :D

    Morgen mittag mache ich Urlaubsübergabe mit meinem Cheffe, dann lasse ich sie etwas länger auf Stufe 2 laufen und habe dann 2 Wochen Zeit mich mehr mit der Maschine zu beschäftigten. Höchstwahrscheinlich werde ich auch Herrn Beilhardt mal anrufen.

    Die ersten Fotos im Originalzustand (außer mit Wasser und Strom versehen), ungereinigt gibt es hier

    Viele Grüße
    Holger
     
  11. afx

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    [color=#000080:post_uid0][quote:post_uid0]wobei für mich der Sinn zwischen eingeschaltet mit und ohne Heizung nicht direkt erkennbar ist.[/quote:post_uid0]
    Das findet man bei vielen Gastromaschinen. Macht Tests und Service an dem restlichen System einfacher.

    Auf dem rechtegruppe Bild sieht man auch die Schrauben mit denen der Boiler befestigt ist (rechts und links vom Brühkopf). Ich hoffe das Blech ist nur oberflächlich verrostet, ansonsten fürchte ich um die Stabilität ;-(

    cheers
    afx
     
  12. Hermo

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    [quote:post_uid0="Holger Schmitz"]wobei für mich der Sinn zwischen eingeschaltet mit und ohne Heizung nicht direkt erkennbar ist.[/quote:post_uid0]
    So kann bei niedrigem Wasserstand der Kessel nachgefüllt werden (Strom braucht man ja für das Einlass-Magnetventil), ohne daß die Gefahr besteht, daß die Heizung durchbrennt (wenn viel zu wenig Wasser im Kessel ist).

    Gruß, Hermann
     
  13. #13 Holger Schmitz, 24.07.2004
    Holger Schmitz

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    [quote:post_uid0="afx"]Auf dem rechtegruppe Bild sieht man auch die Schrauben mit denen der Boiler befestigt ist (rechts und links vom Brühkopf). Ich hoffe das Blech ist nur oberflächlich verrostet, ansonsten fürchte ich um die Stabilität ;-(

    cheers
    afx[/quote:post_uid0]
    Das linkegruppe Bild finde ich eigentlich schlimmer ??? So wie es dort aussieht müßte der Übergang Kessel/Brühgruppe etwas undicht sein. Bei der Gruppe sprint auch die Pumpe nicht an, denke daß es aber nur ein Relais oder ähnliches sein wird welches keinen Strom an die Pumpe weitergibt.

    Bei dem rechtegruppe Bild sieht man ganz links am Bildrand daß das Blech durchgerostet ist.

    Das Blech hat aber keine tragende Funktion, zumindest nicht für die Brühgruppe. Es trennt lediglich Kessel nach vorne ab bzw. verleiht wahrscheinlich dem Rahmen Stabilität. Wahrscheinlich werde ich es austauschen.

    Die Brühgruppen sind mit vier Schrauben bzw. Mutter direkt am Kessel angeflanscht, das Material ist dort locker 4 mm dick, das ist alles mehr oder minder Oberflächlich und nicht durch.

    Tja, die Frage ist halt ob alles auseinanderbauen und reinigen und präventiv austauschen wirklich Sinn macht oder man damit mehr undicht oder kaputt macht. Einen prinzipiell laufenden Automotor macht man ohne notwendigen Grund ja auch nicht auf, in der Regel laufen sie danach schlechter bzw. fangen an zu siffen.

    Die Verschraubungen würde ich dann erstmal ein paar Tage mit WD-40 Rostlöser einweichen damit die Schrauben nicht abreißen.

    Na ja die nächsten Tage wird dort erstmal eine Menge geputzt, dann mal weitersehen. Morgen wird Schalterstufe 2 ausprobiert, vielleicht trinke ich ja dann schon den ersten Espresso mit der Maschine :D

    Gruß
    Holger
     
  14. afx

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    [color=#000080:post_uid0][quote:post_uid0]Das Blech hat aber keine tragende Funktion, zumindest nicht für die Brühgruppe. Es trennt lediglich Kessel nach vorne ab bzw. verleiht wahrscheinlich dem Rahmen Stabilität. Wahrscheinlich werde ich es austauschen.[/quote:post_uid0]
    Hmm, wo ist der Kessel denn noch befestigt?
    Bei mir hängt er an dem Blech. Die Brühgruppe ist zwar auch nochmal vorne angeschraut, aber die Last trägt das Blech.

    cheers
    afx
     
  15. #15 DanielW, 27.07.2004
    DanielW

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    Ohne die Maschine zu kennen - ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Kessel, der über 10kg wiegt, an einem dünnen Blech ohne Sicken, das scheinbar auch noch schräg steht, hängt.
    Im Bild Maschineoben sieht man am linken Boilerdeckel einen Bolzen, der zum Rahmen führt. Ich könnte mir vorstellen, daß der Boiler auch unten abgestützt ist, oder seitlich am Rahmen befestigt wird.
    Ist der Kessel eigentlich verkleidet bzw. isoliert? Denn nach Kupfer sieht das nicht aus...
    Jedenfalls Glückwunsch zu der zugelaufenen Maschine! Da hätte ich sicher auch nicht widerstehen können - hätte dann aber das Problem, daß eine 34m² Wohnung mit 4m² Küche nicht [i:post_uid0]wirklich[/i:post_uid0] Platz für so ein Monster bietet (zumal das Wohnzimmer schon mit Röhrenprojektoren, altem Möbel und sonstiger Technik vollgestopft ist :O )

    Grüße
    Daniel
     
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